AUFschauen zum durchbohrten HERRN

Mathias von Gersdorff

“Herz Jesu, mit der Lanze durchbohrt, erbarme Dich unser.“  -  Diese Anrufung aus der Herz Jesu Litanei erinnert uns an die Szene der Passion Christi, in der der römische Zenturio Longinus mit seiner Lanze das Herz des Erlösers durchsticht: Bildungsplan-Demo-1.2.1448b

„Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, daß er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floß Blut und Wasser heraus“ (Joh, 19, 33, 23). 

Diese Stelle aus dem Johannesevangelium ist die biblische Grundlage für die Herz-Jesu Verehrung: Das durchbohrte Herz, aus dem die Gnade, das Heil, die Erlösung auf die Menschen zuströmt. Longinus selbst war entsprechend der Tradition einer der ersten Menschen, die in diesem Strahl standen, sich bekehrten und bekannten: „Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn“ (Mt 27,54).

Dieses Gesetz der Gnade wird bis zum Ende der Zeiten fortbestehen. Wir müssen uns im Strahl, der aus der offenen Wunde fließt, stellen, um geheilt zu werden.

Unser Herz öffnen für das Herz Jesu

Wir müssen zudem unser eigenes Herz öffnen, damit diese Gnaden nicht bei uns abprallen, sondern in unser Herz eindringen und ihn zu verwandeln, ja, mehr noch, um ihn durch das Herz Jesu zu ersetzen, damit nicht der der Puls unseres eigenen Herzen unser Leben bestimmt, sondern das Herz Christi. 

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Blicken wir auf zum Durchbohrten, so blickt er auf uns herab. ER, der gekreuzigte, der gemarterte, der bis zum Tod Leidende. ER, der am Kreuz kaum noch Lebenskraft hat, weil ER sie ganz für das Heil der Sünder aufgeopfert hat, blickt auf uns herab, weil ER  –  das Opferlamm  –  voll Erbarmen ist, voll Erbarmen für uns.

Unsere Welt ist nicht imstande, das Geheimnis des leidenden Herzen Jesu zu verstehen, weil sie das Kreuz verabscheut, weil sie das Leiden als das Grundübel im menschlichen Leben sieht. Und dabei liegt im Leiden das einzige, was auf dieser vergänglichen Welt erstrebenswert ist: Das Heil und die Erlösung.

Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt?” (Lk 9,24 –25).

“Mit der Wahrheit seiner Worte, die hart erscheinen, aber das Herz mit Frieden füllen, enthüllt uns Jesus das Geheimnis des echten Lebens“ sagte Papst Johannes Paul II. an die Jugendlichen, die sich für den Weltjugendtag vorbereiteten (Botschaft zum XVI. Weltjugendtag).

Das Erbarmen Gottes: Türöffner zum Himmel

Wir gehen nicht verloren, wir werden erlöst, wenn wir uns im Strahl des Erbarmens Gottes stellen  – durch das Gebet und die Sakramente, die der Heiland am Kreuz für uns erworben hat, weil ER unsere Sünden auf sich geladen und uns damit den Himmel geöffnet hat.

„Gerade diese Erlösung ist die letzte und endgültige Offenbarung der Heiligkeit Gottes, der die absolute Fülle der Vollkommenheit ist: Fülle der Gerechtigkeit und der Liebe, weil die Gerechtigkeit auf der Liebe gründet, von ihr ausgeht und ihr zustrebt. Im Leiden und Tod Christi – in der Tatsache, daß der Vater seinen Sohn nicht verschonte, sondern ihn “für uns zur Sünde gemacht hat”, kommt die absolute Gerechtigkeit zum Ausdruck, insofern wegen der Sünden der Menschheit Christus Leiden und Kreuz erduldet“,  schreibt Papst Johannes Paul II. in seiner Enzyklika “Dives in misericordia”, in der er das göttliche Erbarmen beschreibt.

Der Papst sagt da eine Wahrheit, die für viele Menschen heutzutage unerträglich ist: Liebe und Gerechtigkeit, Opfer und Erbarmen, Leiden und Barmherzigkeit können nicht voneinander getrennt werden.

Die einen wollen nichts von Gerechtigkeit wissen und wünschen sich einen Gott, der alle unsere Launen gutheißt. Andere wollen nichts vor Erbarmen wissen, weil für sie die Vorstellung, das Heil käme nicht vom Menschen selbst, sondern werde ihm aufgrund des Opfers Christi geschenkt, abstoßend findet.

Die Passionszeit ist eine Zeit der Buße und der Umkehr, aber auch eine Zeit des Erbarmens. Reinigen wir unser Herz von allem, was wir dort hineingelegt haben und uns vom Herzen Jesu entfernt hat.

Gott will sich in dieser Zeit zu uns herabneigen uns mit seinen Gaben beschenken. Seien wir bereit für dieses Geschenk und freuen wir uns, daß wir Kinder eines barmherzigen Gottes sind, der uns Seinen eigenen Sohn geschenkt hat.

Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und des Webmagazins “Kultur und Medien online”

Herz-Jesu-Foto: Dr. Bernd F. Pelz


“HERR, stell eine Wache vor meinen Mund”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 141 (140),1-2.3.8.

HERR, ich rufe zu dir. Eile mir zu Hilfe;
höre auf meine Stimme, wenn ich zu dir rufe.
Wie ein Rauchopfer steige mein Gebet vor dir auf;
als Abendopfer gelte vor dir, wenn ich meine Hände erhebe.

HERR, stell eine Wache vor meinen Mund,
eine Wehr vor das Tor meiner Lippen!
Mein HERR und Gott, meine Augen richten sich auf dich;
bei dir berge ich mich. Gieß mein Leben nicht aus!


Ist einer bedrückt? – Ist einer fröhlich? – Ist einer von euch krank?

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:  Jak 5,13-20:

Brüder! Ist einer von euch bedrückt? Dann soll er beten. Ist einer fröhlich? Dann soll er ein Loblied singen.

Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Presbyter der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des HERRN mit Öl salben.  media-444757-2

Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der HERR wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben.
Darum bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheiligt werdet.

Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten. Elias war ein Mensch wie wir; er betete inständig, es solle nicht regnen, und es regnete drei Jahre und sechs Monate nicht auf der Erde.  Und er betete wieder; da gab der Himmel Regen und die Erde brachte ihre Früchte hervor.

Meine Brüder, wenn einer bei euch von der Wahrheit abirrt und jemand ihn zur Umkehr bewegt, dann sollt ihr wissen: Wer einen Sünder, der auf Irrwegen ist, zur Umkehr bewegt, der rettet ihn vor dem Tod und deckt viele Sünden zu.


Skirennläuferin “Gold-Maria” bekennt sich zu ihrem katholischen Glauben

Die deutsche Ski-Rennfahrerin Maria Höfl-Riesch hat sich bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi in der Super-Kombination die Gold-Medaille gesichert.

Höfl-Riesch verwies in 2:34,62 Minuten die Österreicherin Nicole Hosp auf Platz zwei, Julia Mancuso aus den USA sicherte sich die Bronze-Medaille. “Ich kann es irgendwie noch gar nicht glauben”, sagte Höfl-Riesch sichtlich bewegt nach ihrem Triumph im Gespräch mit dem ZDF: “Es ist wie im Märchen.” ???????

Es ist die zweite Gold-Medaille für das deutsche Team in Sotschi. Die Sportlerin hatte bereits bei den Olympischen Winterspielen vor vier Jahren in Vancouver die Gold-Medaille in der Super-Kombination errungen. Damals war sie auch im Slalom erfolgreich gewesen und hatte sich dort ebenfalls Gold gesichert.

Der Sportstar ist zugleich ein gläubiger Mensch: Sr. Immanuela, eine 79-jährige Ordensfrau von den Armen Schulschwestern, erklärte jetzt der Münchner “Abendzeitung”: “Maria ist sehr froh, wenn ich sie in meine Gebete einschließe”,

Höfl-Riesch war in derselben Grundschulklasse wie Slalomspezialist Felix Neureuther. Beide Kinder hätten nie Anlass zur Klage gegeben, erinnert sich die mittlerweile in Würzburg lebende Ordensfrau. Maria sei vor allem in Deutsch gut gewesen und habe schon als Kind eine “erstaunliche Willenskraft und Selbstdisziplin angeeignet”.

Mit ihrer ehemaligen Schülerin ist Sr. Immanuela nach wie vor im Kontakt: “Maria hat ihre religiöse Erziehung mit in ihr Leben und den Sport getrage.”  -  Der Glaube habe für den Skistar große Bedeutung: “Er gibt ihr Kraft und Halt”.

Quellen: dts-Nachrichtenagentur / RP-online / Abendzeitung

Bild: Evita Gründler


Medjugorje aktuell: Botschaft vom 2.2.2014 an die “Seherin” Mirjana D.-Soldo

Von Felizitas Küble

Zur “Seherschar” von Medjugorje, einem kirchlich nicht anerkannten Erscheinungsort in der Herzegowina, gehört auch Mirjana Dragicevic-Soldo.

Nachdem sie  -  eigenen Angaben zufolge  -  anfangs eineinhalb Jahre lang tägliche Visionen der “Gottesmutter” erlebte, bekam sie ab Weihnachten 1982 jährlich eine Erscheinung zu ihrem Geburtstag am 18. März. media-372515-2

Etwa 5 Jahre später kamen weitere Marienvisionen an jedem 2. Tag pro Monat hinzu, wobei sie stets eine “Privatbotschaft” empfängt, die von Medjugorje aus per Rundmail bzw. Newsletter verbreitet wird.

Heute wurde folgende Offenbarung der “Gospa”  -  wie die Gottesmutter in Kroatien zuweilen genannt wird  -  rundgesandt, welche sich auf die gestrige Marienerscheinung Mirjanas bezieht:

“Liebe Kinder! Mit mütterlicher Liebe möchte ich euch Ehrlichkeit lehren, denn ich möchte, dass ihr in eurem Wirken als meine Apostel genau, entschlossen und überaus ehrlich seid. Ich möchte, dass ihr durch die Gnade Gottes für den Segen offen seid. Ich möchte, dass ihr durch Fasten und Gebet vom himmlischen Vater die Erkenntnis des natürlichen, heiligen Göttlichen erfleht.

Erfüllt durch die Erkenntnis werdet ihr unter dem Schutz meines Sohnes und mir meine Apostel sein, die wissen, das Wort Gottes jenen zu verbreiten, die es nicht kennen, und ihr werdet wissen, die Hindernisse zu überqueren, die euch im Weg sein werden. Meine Kinder, durch den Segen wird die Gnade Gottes auf euch herabkommen, ihr aber werdet sie durch Fasten, Gebet, Läuterung und die Versöhnung bewahren können. Ihr werdet die Wirksamkeit, die ich von euch ersuche, haben. Betet für eure Hirten, dass der Strahl der Gnade Gottes ihre Wege bestrahlt. Ich danke euch!”

Einige Linien haben wir zwecks Verdeutlichung in den Text gesetzt.

Wir wollen nun diese wie üblich wortschwallige und pathetische, aber inhaltlich gehaltlose Botschaft nur kurz kommentieren (detaillierte Ausführungen lohnen sich hier nicht): 1_0_744292

1. Nach fast 33 Jahren Erscheinungen fällt es der vermeintlichen Himmelsmutter also ein, die Seherin und ihre Schar die Tugend der “Ehrlichkeit” zu lehren, statt diese als hoffentlich selbstverständlich vorauszusetzen. Merkwürdig auch die Aufforderung, “überaus ehrlich” zu sein -  also ob das möglich wäre: Oder kann man mit der wirklichen Ehrlichkeit etwa übertreiben? Kann und soll man sie “überaus” praktizieren?

2. Vielleicht läßt das Medjugorje-Zentrum sich gegenüber seinem Fanclub noch zu einer Erklärung herab, was denn wohl das “natürliche, heilig Göttliche” sein mag, das wir laut Gospa unbedingt erkennen sollten.

3. Sodann “möchte” das Erscheinungsphänomen, daß die Seherschar “für den Segen offen” sei, ohne daß erläutert wird, um welchen “Segen” es sich überhaupt handelt. Sodann heißt es: “…durch den Segen wird die Gnade Gottes auf euch herabkommen, ihr aber werdet sie durch Fasten, Gebet, Läuterung und die Versöhnung bewahren können.”

Die Gnade Gottes kommt durch Christus und sein erlösendes Kreuz zu uns herab; aus dieser einzigen Quelle entströmen die Sakramente der Kirche, die uns des Himmels Gnade schenken bzw. die göttlichen Gnaden vermehren. Diese Heilswahrheit wird hier durch einen nicht näher bezeichneten “Segen” verdrängt, welcher angeblich die “Gnade Gottes” spende.

Sodann lautet die Botschaft weiter, diese Gnade Gottes könne durch Fasten, Gebet, Läuterung und die Versöhnung bewahrt werden. Das klingt zunächst sehr fromm, verdrängt aber erneut das Wesentliche: Gottes Gnade bewahren wir vor allem durch die Sakramente der Buße und des Altares, sodann durch die Einhaltung der göttlichen Gebote (die freilich in den Medju-Offenbarungen ohnehin fast nie erwähnt werden).

So zeigt sich wieder der typische Verdrängungs-Mechanismus vieler irrgeistiger “Botschaften”:  Durch viel fromm wirkendes Gerede wird das Wesentliche und Wichtige verdrängt durch etwas weniger Wichtiges. Leider wird dieses Verdrängungs-Prinzip von vielen erscheinungsbewegten Gläubigen und Abergläubigen nicht durchschaut.


Hanna, die Mutter des Propheten Samuel, erbittet von Gott einen Sohn

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Sam 1,9-20:

Nachdem man in Schilo gegessen und getrunken hatte, stand Hanna auf und trat vor den HERRN. Der Priester Eli saß an den Türpfosten des Tempels des HERRN auf seinem Stuhl.  TochterZion

Hanna war verzweifelt, betete zum HERRN und weinte sehr. Sie machte ein Gelübde und sprach:

HERR der Heere, wenn du das Elend deiner Magd wirklich ansiehst, wenn du an mich denkst und deine Magd nicht vergißt und deiner Magd einen männlichen Nachkommen schenkst, dann will ich ihn für sein ganzes Leben dem HERRN überlassen; kein Schermesser soll an sein Haupt kommen.

So betete sie lange vor dem HERRN. Eli beobachtete ihren Mund; denn Hanna redete nur still vor sich hin, ihre Lippen bewegten sich, doch ihre Stimme war nicht zu hören. Eli hielt sie deshalb für betrunken und sagte zu ihr: Wie lange willst du dich noch wie eine Betrunkene aufführen? Sieh zu, daß du deinen Weinrausch los wirst!

Hanna gab ihm zur Antwort: Nein, Herr! Ich bin eine unglückliche Frau. Ich habe weder Wein getrunken noch Bier; ich habe nur dem HERRN mein Herz ausgeschüttet. Halte deine Magd nicht für eine nichtsnutzige Frau; denn nur aus großem Kummer und aus Traurigkeit habe ich so lange geredet.

Eli erwiderte und sprach: Geh in Frieden! Der Gott Israels wird dir die Bitte erfüllen, die du an ihn gerichtet hast.

Sie sagte: Möge deine Magd Gnade finden vor deinen Augen.  -  Dann ging sie weg; sie aß wieder und hatte kein trauriges Gesicht mehr. Am nächsten Morgen standen sie früh auf und beteten den HERRN an. Dann machten sie sich auf den Heimweg und kehrten in ihr Haus nach Rama zurück. Elkana erkannte seine Frau Hanna; der HERR gedachte ihrer und Hanna wurde schwanger.

Als die Zeit abgelaufen war, gebar sie einen Sohn und nannte ihn Samuel, denn sie sagte: Ich habe ihn vom HERRN erbeten.


Ein SEGENSGEBET aus Afrika

Der HERR segne Dich!

ER erfülle Deine Füße mit Tanz  media-444757-2
und Deine Arme mit Kraft.
ER erfülle Dein Herz mit Güte
und Deine Augen mit Lachen.
ER erfülle Deine Ohren mit Musik
und Deine Nase mit Wohlgeruch.
ER erfülle Deinen Mund mit Jubel
und Dein Gemüt mit Freude.
ER gewähre Dir immer neu
die Gnade der Wüste,
den Segen der Stille, frische Wasser
und frohe Zuversicht.
ER schenke uns allen
immer neu die Kraft,
um der Hoffnung ein Gesicht zu geben.

Es segne Dich der HERR!


HERR, bleib mit deiner Gnade…

Bleib du mit deiner Gnade
bei uns, HERR Jesus Christ,                                  media-444757-2
daß uns hinfort nicht schade
des bösen Feindes List.
 
Bleib du mit deinem Glanze
bei uns, du wertes Licht;
die Wahrheit uns umschanze,
so daß wir irren nicht.
 
Bleib du mit deiner Treue
bei uns, mein HERR und Gott;
Beständigkeit verleihe,
hilf uns aus jeder Not.
 
Josua Stegmann (1588 – 1632)

Bring Gott als Opfer dein Lob!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 50 (49),1-2.5-6.14-15

Der Gott der Götter, der HERR, spricht,
er ruft der Erde zu
vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang.
Vom Zion her, der Krone der Schönheit,
geht Gott strahlend auf:

„Versammelt mir all meine Frommen,
die den Bund mit mir schlossen beim Opfer.”
Die Himmel sollen seine Gerechtigkeit künden;
Gott selbst wird Richter sein.

Bring Gott als Opfer dein Lob,
und erfülle dem Höchsten deine Gelübde!
Rufe mich an am Tag der Not;
dann rette ich dich und du wirst mich ehren.”


“In Gerechtigkeit will ich, HERR, dein Angesicht schauen”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche

Psalm 17 (16),1-2.5-6.8.15

Höre, HERR, die gerechte Sache,
achte auf mein Flehen,
vernimm mein Gebet von Lippen ohne Falsch!
Von deinem Angesicht ergehe mein Urteil;
denn deine Augen sehen, was recht ist.

Auf dem Weg deiner Gebote gehen meine Schritte,
meine Füße wanken nicht auf deinen Pfaden.
Ich rufe dich an, denn du, Gott, erhörst mich.
Wende dein Ohr mir zu, vernimm meine Rede!

Behüte mich wie den Augapfel, den Stern des Auges,
birg mich im Schatten deiner Flügel
Ich aber will in Gerechtigkeit dein Angesicht schauen,
mich satt sehen an deiner Gestalt, wenn ich erwache.


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