Genderbewegung produziert Wahn statt Wissenschaft
Veröffentlicht: 15. Juni 2013 Einsortiert unter: THEMEN der Zeit | Tags: Gender, Harald Martenstein, Naturwissenschaften, Sektiererei, Sibylle Krause-Burger, Wahn 1 Kommentar »PRESSEMELDUNG der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA:
Die Kritik in säkularen Medien an der sog. Gender-Forschung wächst. „Gender Mainstreaming“ bedeutet die Gleichschaltung der Geschlechter, aber auch von Gruppen wie Homosexuellen oder Intersexuellen.
Auch in der evangelischen Kirche spielt diese Bewegung eine große Rolle, etwa mit Gender-Beauftragten. Die Bewegung huldige dem „absurden Gedanken, Männer und Frauen, dazu Hinz und Kunz, Homo und Hetero seien absolut gleich, die Unterschiede nur anerzogen“, schreibt die Kolumnistin der Stuttgarter Zeitung, Sibylle Krause-Burger.
“Sektiererischer Wahn”
Dies sei „nichts anderes als ein Wahn“; ihn in Dogmen zu verwandeln, habe nichts mit Wissenschaft zu tun. Das Bestreben der Gender-Bewegung habe „etwas Sektiererisches, ja Totalitäres, etwas Faschistisches“. - Es solle gegen jede Erfahrung geglaubt und gelebt werden. 
Der Kolumnistin zufolge vermehren sich „die Gender-Lehrstühle wie die Kaninchen“. Sie habe in einer Statistik der Freien Universität Berlin 164 Gender-Professuren an deutschen Universitäten und Fachhochschulen gezählt: „Das ist schon fast eine Industrie, auf alle Fälle aber eine Jobmaschine für meschuggene Akademikerinnen.“
Auf den Lehrstühlen säßen fast ausschließlich Frauen. Sie hätten offenbar für sich selbst wegdiskutiert, „dass sich die Menschheit aus dem Quell des sichtbaren und spürbaren Gegensatzes von Mann und Frau fortpflanzt“.
Kritik auch von der liberalen “Zeit”
Auch in „ZEIT-online“ wird Kritik an der Gender-Forschung geübt. Der Journalist Harald Martenstein schreibt, die Wissenschaft sei sich einig: „Geschlechterunterschiede sind zum Teil sicher anerzogen. Vieles hängt aber auch mit der Evolution und mit den Hormonen zusammen.“
Die Gender-Frauen seien der Ansicht, „dass biologische Forschung insgesamt ein Herrschaftsinstrument der Männer sein muss“. – Deshalb sagten sie: „Es gibt keine Unterschiede, basta. Warum? Weil es einfach keine geben darf.“
Martenstein hierzu: „Gender-Forschung ist wirklich eine Antiwissenschaft. Sie beruht auf einem unbeweisbaren Glauben, der nicht in Zweifel gezogen werden darf.“
In einem Interview mit dem „ZEIT-Magazin“ vertritt die Psychologin Prof. Doris Bischof-Köhler die Ansicht, dass die Gender-Bewegung kein Interesse an Objektivität habe:
„Hier scheint ein konstruktivistisches Weltbild vorzuherrschen, dem zufolge so etwas wie eine objektive Wirklichkeit, die es zu erforschen gilt, nicht existiert. Faktizität und Fantasie verschmelzen auf eine Weise, in der ich nicht recht mitdenken kann.“ - Bischof-Köhler ist Autorin des Standardwerks „Von Natur aus anders – Die Psychologie der Geschlechterunterschiede“.
Quelle: http://www.idea.de
Leipziger Genderei zieht Kreise: Gilt “Herr Professorin” auch für andere Unis?
Veröffentlicht: 8. Juni 2013 Einsortiert unter: AKTUELLES | Tags: Feminismus, Gender, Herr Professorin, Leipzig, Universität 1 Kommentar »Die Universität Leipzig hält an ihrem Plan fest, für alle Studenten und Dozenten künftig nur noch weibliche Bezeichnungen zu nutzen. „Es ist ein symbolischer Akt“, verteidigte Hochschulrektorin Beate Schücking die Pläne. Damit habe die Universität „die Debatte über Geschlechtergerechtigkeit an den Unis“ wieder belebt, sagte Schücking der Süddeutschen Zeitung. 
Zuvor hatten sich Universitätsangehörige darüber beschwert, daß in der Grundordnung statt von „Professor“ und „Studierenden“ in Zukunft nur noch von „Professorin“ und „Studentin“ die Rede ist. Kritiker bemängelten, damit würden Männer an der Lehreinrichtung diskriminiert.
„Das ist ein Feminismus, der der Sprache nicht gut tut und inhaltlich nichts bringt“, kritisierte der Jura-Professor Bernd-Rüdiger Kern.
Die Universität rechtfertigte ihr Vorgehen mit der angeblichen Diskriminierung von Frauen durch „nicht-geschlechtergerechte“ Sprache.
Auch andere Universitäten diskutieren bereits, das Leipziger Modell zu übernehmen: „Das ist eine interessante Idee – vor allem vor dem Hintergrund, daß derzeit etwas rückläufig mit der geschlechtersensitiven Sprache umgegangen wird“, sagte etwa die Frauenbeauftragte an der Freien Universität Berlin, Mechthild Koreuber.
Quelle: Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT
Leipziger Genderei treibt absurde Blüten
Veröffentlicht: 6. Juni 2013 Einsortiert unter: AKTUELLES | Tags: Birgit Kelle, Gender, Leipzig, Professorin, Universtität 14 Kommentare »Von Birgit Kelle
Der Gender-Wahnsinn treibt weiter sein Unwesen und hat jetzt von der Uni Leipzig Besitz ergriffen. Des Rektorat der ehrwürdigen “Alma Mater Lipsiensis” hat allen Ernstes beschlossen, alle Mitarbeiter der Universität fortan nur noch mit der weiblichen Form anzusprechen und in den Schriftstücken der Universität zu führen.
Es gibt dort also fortan nur noch die Herren Professorinnen, die Herren Dozentinnen usw.
Sollte noch jemand Zweifel daran gehabt haben, dass wir es im Fall von Gender Mainstreaming mit wirklich irren Ideologen zu tun haben, hier könnte der finale Beweis vorliegen.
Die Rektorin der Uni, Sabine Schücking, hat heute in einem Interview noch einmal klar gestellt, das Rektorat sei nicht betrunken gewesen bei der Entscheidung - gut, dass sie dies klärte, denn die Vermutung war nicht von der Hand zu weisen. Immerhin könnte man sarkastisch sagen: Die Uni hat es damit geschafft, ihre Frauenquote über Nacht auf 100 Prozent anzuheben.
Herzlichen Glückwunsch, meine Herrinnen in Leipzig, das macht Ihnen kein DAX-Vorstand so schnell nach. Vielleicht ist es aber auch die finale Lösung für die leidige Quotendebatte: Lasst uns doch einfach die Männer alle zu Frauen erklären, damit haben wir auf der ganzen Welt eine 100-prozentige Frauenquote und alle gendersensiblen Probleme sind mit einem Schlag gelöst.
Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll, aber jedenfalls Grund genug für eine Kolumne bei The European - hieraus ein Ausschnitt:
“Fragen über Fragen türmen sich nun spontan auf. Werden jetzt auch die Herrentoiletten an der Uni abgeschafft? In Zeiten moderner Unisex-Toiletten wäre es ein erster Schritt in die richtige Richtung. Werden auch die Herren Hausmeisterinnen zwangsweise in die Verweiblichung eingeschlossen, immerhin tragen sie ja in der Regel sowieso bereits weibliche Kittel, oder fokussiert man sich bei dieser Entscheidung nur auf die prestigeträchtigen Berufsbezeichnungen?
Wie werden Verstöße geahndet, sollte ein Studentin es einfach nicht über die Lippen bekommen, seinen Mitbewohnerin oder einen alten Professorin mit Bart als Frau anzusprechen? Hundertmal auf die Tafel schreiben: „Er ist eine Frau“? Nachsitzen auf der Frauentoilette? Man weiß es nicht.
Bitte liebes Rektorat, es muss mindestens ein kleines Handbuch für den ungeübten Studentin mit nachvollziehbaren Anfangsschwierigkeiten im gendersensiblen Neusprech geben.
Ich stelle mir allerdings vor, wie demnächst ein Wissenschaftler aus dem Ausland an der Universität Leipzig einen Gastbesuch antritt und bei der Begrüßung mit den Worten: „Guten Tag Herr Professorin“ irritiert in die Arme geschlossen wird. Ja, das wird ein großer Spaß und bringt unseren weltweiten Ruf als seltsames Volk sicher ein ganzes Stück voran.
Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll angesichts dieser Entscheidung des Rektorats der Universität Leipzig, ihr wissenschaftliches Personal fortan nur noch als Frauen anzusprechen. Aber die Herren Dozentinnen, Professorinnen und Mitarbeiterinnen können sich zumindest fortan rühmen, eine Vorreiterinnenstellung eingenommen zu haben auf dem langen Weg des Gender Mainstreaming in Richtung Wahnsinn.”
Den ganzen Artikel finden Sie hier:
http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/6976-geschlechtergerechte-ansprache-an-der-uni-leipzig
ERGÄNZEND HIERZU unsere Meldung von gestern: http://charismatismus.wordpress.com/2013/06/05/leipziger-modell-auch-professoren-sollen-jetzt-professorin-genannt-werden/
Australien, Pakistan und Indien erlauben im Paß ein “drittes” Geschlecht
Veröffentlicht: 5. Juni 2013 Einsortiert unter: AKTUELLES | Tags: Australien, Drittes Geschlecht, Gender, indien, Labour Party, Paß, Pakistan Schreibe einen Kommentar »Weltweite Ausbreitung der Gender-Ideologie
Die sozialdemokratische “Labour Party” (Arbeiterpartei) in Australien konnte kürzlich durchsetzen, dass künftig in allen Pässen in “Down Under” auch die Angabe eines dritten Geschlechts möglich sein wird. Erreicht hat dies die australische Senatorin Louise Pratt, bekennende Bisexuelle und seit mehreren Jahren mit dem transsexuellen Aktivisten Aram Hosie ein Paar.
Für all jene, die sich nicht eindeutig als Mann oder Frau deklarieren wollen, gibt es nun also die Möglichkeit das Geschlecht “X” oder “unspecified” als dritte Variante in den Reisepass eintragen zu lassen.
Stolz aufs “Anderssein” ist man seit 2011 auch in Pakistan und Indien - dort ist es seither ebenfalls erlaubt, ein drittes Geschlecht anzugeben. In Pakistan wird die Anordnung des Höchstgerichts, Pässe für ein undefiniertes Geschlecht zu ermöglichen, bisher aber ignoriert.
Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.unzensuriert.at/content/0012998-Australien-erlaubt-Angabe-eines-dritten-Geschlechts-im-Reisepass
“Leipziger Modell”: Auch Professoren sollen jetzt “Professorin” genannt werden
Veröffentlicht: 5. Juni 2013 Einsortiert unter: AKTUELLES | Tags: Gender, Leipziger Modell, Leipziger Universität, Professor, Professorin, Sprachverdrehung 2 Kommentare »Genderwahn kennt keine (Sprach-)Grenzen
Die Schrägstrich-Bezeichnung, wie beispielsweise “Professor/Professorin”, soll an der Universität Leipzig abgelöst und durch die weibliche Personenbeschreibung ersetzt werden. Das meldet jetzt das Internetmagazin Spiegel-Online.
Physikprofessor Dr. Josef Käs seien die vielen Diskussionen um die Novelle der Grundordnung leid gewesen und er habe den Vorschlag eingebracht, nur noch die Titel “Professorin” und “Rektorin” zu verwenden. Einige der 77 Senatsmitglieder hätten sich an der bisher üblichen Form gestört, die nach Meinung von Juristen die Lesbarkeit hemme.
Sprachentwicklung auf dem Kopf
Nach Ansicht des Juristen und Rechtshistorikers Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Kern stelle eine solche Entscheidung die historische Sprachentwicklung auf den Kopf.
Die Uni-Rektorin Professorin Dr. Beate Schücking hingegen kommentiert die sprachliche Verweiblichung der Männer mit den Worten: “Der erweiterte Senat hat den Beschluss gefasst, um die zahlreichen Frauen an der Universität Leipzig in der Grundordnung sichtbarer werden zu lassen.” - 60 Prozent der Studierenden und 40 Prozent der wissenschaftlichen Mitarbeiter seien an der Universität Frauen.
“Leipziger Modell” soll Diskussion auslösen
Die Vize-Präsidentin an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (Berlin) und Gutachterin des Netzwerkes “Gender Equality and Employment” der EU-Kommission, Prof. Dr. Friederike Maier, findet es gut, wenn “geschlechtergerecht” formuliert werde.
Sie fühle sich “nicht gemeint”, wenn bei der männlichen Formulierung lediglich eine Fußnote gemacht würde, dass auch Frauen gemeint seien. Frauen fühlten sich, so Maier im Spiegel-Online–Interview, ausgegrenzt. So hoffe sie, dass das Leipziger Modell “eine Diskussion” auslöse, “sprachlich wertschätzend” miteinander umzugehen.
Der Referent der Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungsfragen eV. sieht in der Sprachverdrehung den weiteren Vormarsch des Gender Mainstreaming (GM). Dieses gesellschaftspolitische Programm komme einer “Geschlechtsumwandlung” gleich.
“Auch die Universitären will man auf ein einheitliches Gestaltungsprinzip trimmen und das biblische Menschenbild aus den Köpfen der Menschen vertreiben” kommentiert Thomas Schneider. Aus der Schrägstrichvariante oder dem sogenannten “Binnen-I” (ProfessorInnen) entpuppe sich nunmehr “der schöpfungswidrige Auswuchs”, einen Mann als Frau ansprechen zu müssen. Das sei, so Schneider, “nicht nur pure Dummheit, sondern Gotteslästerung.”
Quelle: AG WELT
GENDER-Irrsinn: Kleinstes Örtchen für jene, die nicht wissen (wollen), ob sie Männlein oder Weiblein sind
Veröffentlicht: 2. März 2013 Einsortiert unter: AKTUELLES | Tags: Bezirksparlament, Friedrichshain-Kreuzberg, Gender, Piratenpartei, Unisex-Toiletten 2 Kommentare »In Friedrichshain-Kreuzberg - einem berühmten bzw. berüchtigten Berliner Stadtteil bzw. “Szene-Bezirk” - wird nach dem dortigen jüngsten Kommunalbeschluß künftig etwas ganz Besonderes eingeführt:
In öffentlichen Gebäuden soll es neben den üblichen WCs für Männer und Frauen zusätzlich sogenannte „Unisex“-Toiletten geben.
Diese ganz dem Gender-Wahn verhaftete Idee wurde von der Piratenpartei mit folgender Begründung eingebracht: 
„Existieren nur nach Männern und Frauen getrennte Toiletten, so benachteiligt dies Menschen, die sich entweder keinem dieser beiden Geschlechter zuordnen können oder wollen oder aber einem Geschlecht, das sichtbar nicht ihrem biologischen Geschlecht entspricht.“
Die Berliner Piraten-Politikerin Lena Rohrbach erklärte außerdem, warum die WC-Frage so “relevant” ist:
„Für die Betroffenen, die nicht in das binäre Geschlechtersystem passen, ist das sehr relevant. Jedes Mal, wenn sie in ein Gebäude gehen, wird ihnen suggeriert, daß sie eigentlich gar nicht existieren dürfen.“
Das Problem ist freilich weniger der Antrag bzw. Unterhaltungswert einer kuriosen Partei, von der man ohnehin Kummer gewohnt ist, sondern die verblüffende Tatsache, daß das Kreuzberger Bezirksparlament dem sonderbaren Vorhaben folgte, das dem Pleite-Bezirk zudem weitere Kosten aufbürdet.
Der Piraten-Antrag wurde mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linkspartei verabschiedet. Lediglich die Christdemokraten halten es für überflüssig, nunmehr “kleinste Örtchen” für Transgender, Transsexuelle und “sexuell Unentschlossene” einzurichten. Kreuzbergs CDU-Chef Timur Husein und seine Fraktion stimmten dagegen. Husein verwies hinsichtlich der “Transsexuellen” darauf, daß die “Zahl der Betroffenen gering” sei.
Die neuen Unisex-WCs betreffen öffentliche Gebäude wie Rathaus, Gerichte, Museen, Bürgerämter, Büchereien, Schulen usw.
Der blühende Unfug startet damit, daß das dortige Bezirks-Rathaus und das Gesundheitsamt mit „Unisex-Toiletten“ ausgestattet werden.
Es wäre wahrlich sinnvoller, stattdessen mehr Behinderten-WCs einzurichten, denn diese fehlen vielfach immer noch – und sie wären wirklich vonnöten!
Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster
Afrikanischer Kardinal Robert Sarah kritisiert einseitige “Entwicklungshilfe” und “moralische Dekadenz des Westens”
Veröffentlicht: 17. Januar 2013 Einsortiert unter: EHE, FAMILIE und ELTERNRECHT, PAPST / VATIKAN aktuell | Tags: Cor Unum, Dekadenz, Entwicklungshilfe, Familienplanungsprogramme, Gender, Guinea, Kardinal, Robert Sarah Schreibe einen Kommentar »Der für die weltweite kirchliche Caritas zuständige Vatikan-Kardinal kritisiert, daß westliche Entwicklungshilfe oft an Bedingungen wie etwa künstliche Geburtenkontrolle geknüpft wird.
„Das ist für mich ein besonderes Thema, weil ich das als Afrikaner an eigener Haut erlebt habe“, sagte der aus Guinea stammende Kardinal Robert Sarah (siehe Foto) im Gespräch mit der Vatikanzeitung L`Osservatore Romano. 
Eine solche Art von Entwicklungshilfe „schwächt uns doppelt, weil wir ohnehin wirtschaftlich schwach sind und weil uns da kulturelle Modelle aufgezwungen werden, die weit entfernt sind von unserer Mentalität und unseren wahren Problemen“.
Das habe „furchtbare Auswirkungen“, so der Präsident des Päpstlichen Rates Cor Unum. Vor allem junge Leute erlebten dadurch „eine Zerreißprobe zwischen ihrem ererbten kulturellen Kontext und westlichen, konsumorientierten Lebensmodellen“.
Als „erstes Opfer“ eines von „bestimmten Lobbys“ propagierten „neuen Menschenbilds“ sieht Kardinal Sarah allerdings den Westen selbst. Das sei ein „gut erforschter Prozess“:
„Zuerst geht man von Konzepten aus, die anscheinend von vielen geteilt werden, etwa “reproduktive Gesundheit”, Menschenrechte, Frauenförderung, Gender.
In Wirklichkeit wird damit aber der Weg freigemacht für eine Anthropologie, nach der der Mensch in totaler Autonomie über sich selbst entscheiden kann, sogar über seine eigene Natur.“
In Frankreich lasse sich derzeit beobachten, „wie der Wunsch nach Zerstörung von Ehe und Familie dazu führt, den natürlichen Unterschied zwischen Mann und Frau einzureißen, um zur Gleichstellung der natürlichen Ehe mit dem homosexuellen Zusammenleben zu gelangen“.
„Das alles“, so Kardinal Sarah, „führt zur moralischen Dekadenz des Westens.“
Katholische Hilfsorganisationen arbeiteten häufig mit „internationalen Gruppen“ zusammen, „die eine solche Vision vorantreiben“. - Darum sei es „wichtig, genau zu studieren, wie man eine Entwicklung fördern kann, die in wirklicher Übereinstimmung mit der Würde der menschlichen Person steht“.
Cor Unum trifft sich in diesen Tagen im Vatikan zu einer Vollversammlung.
Quelle (Text/Foto): Radio Vatikan
Papst Benedikt verteidigt in seiner Weihnachtsansprache entschieden die Würde und Bedeutung von Ehe und Familie
Veröffentlicht: 22. Dezember 2012 Einsortiert unter: EHE, FAMILIE und ELTERNRECHT, PAPST / VATIKAN aktuell | Tags: Christus, Dialog, Ehe, Evangelisierung, Familie, Frau, Gender, Mann, Papst, Weihnachten 8 Kommentare »Der Papst in brennender Sorge: “Die Familie ist bis auf den Grund bedroht“
Vollständiger Wortlaut seiner Rede vor der vatikanischen Kurie vom 21.12.2012:
Mit großer Freude begegne ich ihnen heute, liebe Mitglieder des Kardinalskollegiums sowie Vertreter der Römischen Kurie und des Governatoratos an diesem traditionellen Moment vor dem Weihnachtsfest.
Herzlich begrüße ich jeden einzelnen, angefangen bei Kardinal Angelo Sodano, dem ich für seine schönen Worte und die herzlichen Glückwünsche danke, die er auch in Ihrem Namen an mich gerichtet hat. 
Der Kardinal-Dekan hat uns an einen Satz erinnert, der in der lateinischen Liturgie in diesen Tagen häufig wiederkehrt: Prope est iam Dominus, venite, adoremus! – Der Herr ist nahe, kommt, wir beten ihn an!
Auch wir machen uns bereit, in der Grotte von Bethlehem das Kind anzubeten, das Gott selber ist – der Gott, der uns so nahe gekommen ist, daß er ein Mensch wurde wie wir.
Gerne erwidere ich die Glückwünsche und danke allen von Herzen, einschließlich der Päpstlichen Vertreter in aller Welt, für ihre großherzige und qualifizierte Mitarbeit, mit der jeder von Ihnen zu meinem Dienst beisteuert.
Wir stehen am Ende eines Jahres, das wieder in Kirche und Welt von vielerlei Bedrängnissen, von großen Fragen und Herausforderungen, aber auch von Zeichen der Hoffnung geprägt war.
Ich nenne nur einige Einschnitte im Bereich des Lebens der Kirche und meines Petrusdienstes. Da waren zunächst die Reisen nach Mexiko und Kuba – unvergeßliche Begegnungen mit der tief im Herzen der Menschen verwurzelten Kraft des Glaubens und mit der Freude am Leben, die aus dem Glauben kommt.
Ich denke daran, wie nach der Ankunft in Mexiko auf dem langen Weg, der zu durchfahren war, endlose Scharen von Menschen grüßten und winkten. Ich denke daran, wie auf der Fahrt nach Guanajuato, der malerischen Hauptstadt des gleichnamigen Staates, junge Menschen ehrfürchtig an der Seite der Straße knieten, um den Segen des Petrusnachfolgers zu empfangen; wie der große Gottesdienst in der Nähe der Christkönigs-Statue zu einer Vergegenwärtigung von Christi Königtum wurde – seines Friedens, seiner Gerechtigkeit, seiner Wahrheit. 
Dies alles geschah auf dem Hintergrund der Probleme eines Landes, das unter vielfältigen Formen der Gewalt und unter den Nöten wirtschaftlicher Abhängigkeit leidet. Es sind Probleme, die gewiß nicht einfach durch Frömmigkeit gelöst werden können, aber erst recht nicht ohne jene innere Reinigung der Herzen, die aus der Kraft des Glaubens, aus der Begegnung mit Jesus Christus kommt.
Und da war das Erlebnis Kuba – auch hier die großen Gottesdienste, in deren Singen, Beten und Schweigen die Gegenwart dessen spürbar wurde, dem man den Platz im Land lange hatte verweigern wollen. Die Suche nach einem rechten Ansatz für das Verhältnis von Bindung und Freiheit in diesem Land kann gewiß nicht gelingen ohne einen Anhalt an jene Maßstäbe, die der Menschheit in der Begegnung mit dem Gott Jesu Christi aufgegangen sind.
Als weitere Haltepunkte des vergangenen Jahres möchte ich nennen: das große Fest der Familie in Mailand sowie den Besuch im Libanon mit der Übergabe des Nachsynodalen Apostolischen Schreibens, das nun im Leben der Kirchen und der Gesellschaft des Nahen Ostens Wegweisung werden soll auf den schwierigen Wegen der Einheit und des Friedens.
Das letzte wichtige Ereignis dieses abgelaufenen Jahres war dann die Synode über die Neuevangelisierung, die zugleich ein gemeinsamer Beginn für das Glaubensjahr gewesen ist, mit dem wir der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils vor 50 Jahren gedenken, um es in der veränderten Situation neu zu verstehen und neu anzueignen.
Mit all diesen Anlässen sind grundlegende Themen unseres geschichtlichen Augenblicks angesprochen: Familie (Mailand) – Dienst am Frieden in der Welt und Dialog der Religionen (Libanon) sowie die Verkündigung der Botschaft Jesu Christi in unserer Zeit an jene, die ihm noch nicht begegnet sind und an die vielen, die ihn nur von außen kennen und so gerade nicht er-kennen.
Von diesen großen Themenkreisen möchte ich vor allem das Thema Familie und das Wesen des Dialogs etwas näher beleuchten, um dann noch eine kurze Anmerkung über das Thema der Neu-Evangelisierung anzufügen.
In der Familie werden Grundformen des Menschseins weitergegeben
Die große Freude, mit der in Mailand Familien aus aller Welt einander begegnet sind, zeigt, daß die Familie trotz aller gegenteiligen Eindrücke auch heute stark und lebendig ist. Aber unbestreitbar ist doch auch die Krise, die sie - besonders in der westlichen Welt – bis auf den Grund bedroht.
Es war beeindruckend, daß in der Synode immer wieder die Bedeutung der Familie als der genuine Ort herausgestellt wurde, in dem die Grundformen des Menschseins weitergegeben werden. Sie werden erlernt, indem sie miteinander gelebt und auch erlitten werden.
So wurde deutlich, daß es bei der Frage nach der Familie nicht nur um eine bestimmte Sozialform geht, sondern um die Frage nach dem Menschen selbst – um die Frage, was der Mensch ist und wie man es macht, auf rechte Weise ein Mensch zu sein.
Die Herausforderungen, um die es dabei geht, sind vielschichtig.
Da ist zunächst die Frage nach der Bindungsfähigkeit oder nach der Bindungslosigkeit des Menschen. Kann er lebenslang sich binden? Ist das seinem Wesen gemäß? Widerspricht es nicht seiner Freiheit und der Weite seiner Selbstverwirklichung? Wird der Mensch er selber, indem er für sich bleibt und zum anderen nur Beziehungen eingeht, die er jederzeit wieder abbrechen kann? Ist Bindung für ein Leben lang ein Gegensatz zur Freiheit? Ist die Bindung auch des Leidens wert?
Flucht vor der Geduld des Leidens
Die Absage an die menschliche Bindung, die sich von einem falschen Verständnis der Freiheit und der Selbstverwirklichung her wie in der Flucht vor der Geduld des Leidens immer mehr ausbreitet, bedeutet, daß der Mensch in sich bleibt und sein Ich letztlich für sich selbst behält, es nicht wirklich überschreitet.
Aber nur im Geben seiner Selbst kommt der Mensch zu sich selbst - und nur indem er sich dem anderen, den anderen, den Kindern, der Familie öffnet, nur indem er im Leiden sich selbst verändern läßt, entdeckt er die Weite des Menschseins.
Mit der Absage an diese Bindung verschwinden auch die Grundfiguren menschlicher Existenz: Vater, Mutter, Kind; es fallen wesentliche Weisen der Erfahrung des Menschseins weg. 
Der Großrabbiner von Frankreich, Gilles Bernheim, hat in einem sorgfältig dokumentierten und tief bewegenden Traktat gezeigt, daß der Angriff auf die wahre Gestalt der Familie aus Vater, Mutter, Kind, dem wir uns heute ausgesetzt sehen, noch eine Dimension tiefer reicht.
Hatten wir bisher ein Mißverständnis des Wesens menschlicher Freiheit als einen Grund für die Krise der Familie gesehen, so zeigt sich nun, daß dabei die Vision des Seins selbst, dessen, was Menschsein in Wirklichkeit bedeutet, im Spiel ist. Er zitiert das berühmt gewordene Wort von Simone de Beauvoir: „Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird dazu gemacht“. („On ne naît pas femme, on le devient“).
In diesen Worten ist die Grundlegung dessen gegeben, was man heute unter dem Stichwort „gender“ als neue Philosophie der Geschlechtlichkeit darstellt. Das Geschlecht ist nach dieser Philosophie nicht mehr eine Vorgabe der Natur, die der Mensch annehmen und persönlich mit Sinn erfüllen muß, sondern es ist eine soziale Rolle, über die man selbst entscheidet, während bisher die Gesellschaft darüber entschieden habe.
“Gender-Theorie ist zutiefst unwahr”
Die tiefe Unwahrheit dieser Theorie und der in ihr liegenden anthropologischen Revolution ist offenkundig. Der Mensch bestreitet, daß er eine von seiner Leibhaftigkeit vorgegebene Natur hat, die für das Wesen Mensch kennzeichnend ist.
Er leugnet seine Natur und entscheidet, daß sie ihm nicht vorgegeben ist, sondern daß er selber sie macht.
Nach dem biblischen Schöpfungsbericht gehört es zum Wesen des Geschöpfes Mensch, daß er von Gott als Mann und als Frau geschaffen ist. Diese Dualität ist wesentlich für das Menschsein, wie Gott es ihm gegeben hat.
Gerade diese Dualität als Vorgegebenheit wird bestritten. Es gilt nicht mehr, was im Schöpfungsbericht steht: „Als Mann und Frau schuf ER sie“ (Gen 1, 27).
Nein, nun gilt, nicht ER schuf sie als Mann und Frau; die Gesellschaft hat es bisher getan - und nun entscheiden wir selbst darüber. Mann und Frau als Schöpfungswirklichkeiten, als Natur des Menschen gibt es nicht mehr. Der Mensch bestreitet seine Natur. Er ist nur noch Geist und Wille.
Die Manipulation der Natur, die wir heute für unsere Umwelt beklagen, wird hier zum Grundentscheid des Menschen im Umgang mit sich selber. Es gibt nur noch den abstrakten Menschen, der sich dann so etwas wie seine Natur selber wählt.
Mann und Frau sind in ihrem Schöpfungsanspruch als einander ergänzende Gestalten des Menschseins bestritten. Wenn es aber die von der Schöpfung kommende Dualität von Mann und Frau nicht gibt, dann gibt es auch Familie als von der Schöpfung vorgegebene Wirklichkeit nicht mehr.
“Auch das Kind verliert seine ihm eigene Würde”
Dann hat aber auch das Kind seinen bisherigen Ort und seine ihm eigene Würde verloren. Bernheim zeigt, daß es nun notwendig aus einem eigenen Rechtssubjekt zu einem Objekt wird, auf das man ein Recht hat und das man sich als sein Recht beschaffen kann.
Wo die Freiheit des Machens zur Freiheit des Sich-selbst-Machens wird, dort wird notwendigerweise der Schöpfer selbst geleugnet und damit am Ende auch der Mensch als göttliche Schöpfung, als Ebenbild Gottes im Eigentlichen seines Seins entwürdigt.
Im Kampf um die Familie geht es um den Menschen selbst. Und es wird sichtbar, daß dort, wo Gott geleugnet wird, auch die Würde des Menschen sich auflöst.
Wer Gott verteidigt, verteidigt den Menschen.
Damit möchte ich zum zweiten großen Thema kommen, das sich von Assisi bis zur Synode über die Neuevangelisierung durch das vergangene Jahr hindurchzieht – zur Frage über Dialog und Verkündigung. Sprechen wir zunächst vom Dialog.
Ich sehe für die Kirche in unserer Zeit vor allem drei Dialogfelder, in denen sie im Ringen um den Menschen und sein Menschsein präsent sein muß: den Dialog mit den Staaten; den Dialog mit der Gesellschaft - und darin enthalten der Dialog mit den Kulturen und mit der Wissenschaft sowie schließlich den Dialog mit den Religionen.
“Die Kirche lebt vom Licht, das der Glaube schenkt”
In allen diesen Dialogen spricht die Kirche von dem Licht her, das ihr der Glaube schenkt. Sie verkörpert aber zugleich das Gedächtnis der Menschheit, das von den Anfängen her über die Zeiten hin Gedächtnis der Erfahrungen und der Erleidnisse der Menschheit ist, in denen sie das Menschsein gelernt, seine Grenzen und seine Größe, seine Möglichkeiten und seine Begrenzungen erfahren hat.
Die Kultur des Humanen, für die sie einsteht, ist aus der Begegnung zwischen Gottes Offenbarung und menschlicher Existenz gewachsen.
Die Kirche vertritt das Gedächtnis des Menschseins gegenüber einer Zivilisation des Vergessens, die nur noch sich selbst und ihre eigenen Maßstäbe kennt.
Aber wie ein Mensch ohne Gedächtnis seine Identität verloren hat, so verlöre auch eine Menschheit ohne Gedächtnis ihre Identität. Was der Kirche in der Begegnung von göttlicher Offenbarung und menschlicher Erfahrung gezeigt wurde, reicht zwar über den Bereich der eigenen Vernunft hinaus, ist aber nicht eine Sonderwelt, die den Nichtglaubenden nichts anginge.
Im Mitdenken und Mitverstehen des Menschen weitet es den Horizont der Vernunft und geht so auch diejenigen an, die den Glauben der Kirche nicht teilen können.
Im Dialog mit dem Staat und mit der Gesellschaft hält die Kirche für die einzelnen Fragen gewiß keine fertigen Lösungen bereit. Sie wird mit den anderen gesellschaftlichen Kräften um die Antworten ringen, die am meisten dem rechten Maß des Menschseins entsprechen.
“Grundwerte des Menschseins mit aller Klarheit vertreten”
Was sie als konstitutive und nicht verhandelbare Grundwerte des Menschseins erkannt hat, dafür muß sie mit aller Klarheit eintreten. Sie muß alles tun, um Überzeugung zu schaffen, die dann zu politischem Handeln werden kann.
In der heutigen Situation der Menschheit ist der Dialog der Religionen eine notwendige Bedingung für den Frieden in der Welt und darum eine Pflicht für die Christen wie für die anderen Religionsgemeinschaften. Dieser Dialog der Religionen hat verschiedene Dimensionen.
Er wird zuallererst einfach ein Dialog des Lebens, ein Dialog des Miteinanders sein. Dabei wird man nicht von den großen Themen des Glaubens sprechen – ob Gott trinitarisch ist oder wie Inspiration der Heiligen Schriften zu verstehen sei usw.
Es geht um die konkreten Probleme des Miteinander und um die gemeinsame Verantwortung für die Gesellschaft, für den Staat, für die Menschheit. Dabei muß man lernen, den anderen in seinem Anderssein und Andersdenken anzunehmen. Dafür ist es nötig, die gemeinsame Verantwortung für Gerechtigkeit und Frieden zum Maßstab des Gesprächs zu machen. Ein Dialog, in dem es um Friede und Gerechtigkeit geht, wird von selbst über das bloß Pragmatische hinaus zu einem ethischen Ringen um die Wertungen, die allem vorangehen.
So wird der zunächst rein praktische Dialog doch auch zu einem Ringen um das rechte Menschsein. Auch wenn die Grundentscheide als solche nicht zur Debatte stehen, wird das Mühen um eine konkrete Frage zu einem Prozeß, in dem durch das Hören auf den anderen beide Seiten Reinigung und Bereicherung empfangen können.
So kann dieses Mühen auch gemeinsame Schritte auf die eine Wahrheit hin bedeuten, ohne daß die Grundentscheide geändert werden. Wenn beide Seiten von einer Hermeneutik der Gerechtigkeit und des Friedens ausgehen, so wird die Grunddifferenz nicht verschwinden, aber es wächst doch auch eine tiefere Nähe zueinander.
Für das Wesen des interreligiösen Dialogs werden heute im allgemeinen zwei Regeln als grundlegend angesehen:
1) Der Dialog zielt nicht auf Bekehrung, sondern auf Verstehen. Dadurch unterscheidet er sich von der Evangelisierung, von der Mission.
2) Demgemäß verbleiben bei diesem Dialog beide Seiten bewußt in ihrer Identität, die sie im Dialog für sich und für den anderen nicht in Frage stellen.
Diese Regeln sind richtig, aber ich finde sie doch in dieser Form zu vordergründig formuliert. Ja, der Dialog zielt nicht auf Bekehrung, sondern auf gegenseitiges besseres Verstehen – das ist richtig.
Aber die Suche nach Erkennen und Verstehen will doch immer auch Annäherung an die Wahrheit sein. Beide Seiten sind so im stückweisen Zugehen auf Wahrheit auf dem Weg nach vorn und zu größerer Gemeinsamkeit, die von der Einheit der Wahrheit gestiftet wird.
Was das Festhalten an der eigenen Identität betrifft: Es wäre zu wenig, wenn der Christ mit seinem Identitätsentscheid sozusagen vom Willen her den Weg zur Wahrheit abbrechen würde. Dann wird sein Christsein etwas Willkürliches, bloß Positives. Er rechnet dann offenbar gar nicht damit, daß man es in der Religion mit Wahrheit zu tun bekommt.
Demgegenüber würde ich sagen, der Christ habe das große Grundvertrauen, ja, die große Grundgewißheit, daß er ruhig ins offene Meer der Wahrheit hinausfahren könne, ohne um seine Identität als Christ fürchten zu müssen.
“Wir haben die Wahrheit nicht, aber die Wahrheit hat uns: Christus, der die Wahrheit ist”
Gewiß, wir haben die Wahrheit nicht, aber sie hat uns: Christus, der die Wahrheit ist, hat uns bei der Hand genommen - und wir wissen auf dem Weg unseres Ringens um Erkenntnis, daß seine Hand uns festhält.
Das innere Gehaltensein des Menschen von der Hand Christi macht uns frei und zugleich sicher.
Frei – wenn wir von ihm gehalten sind, können wir offen und angstlos in jeden Dialog eintreten. Sicher sind wir, weil er uns nicht losläßt, wenn wir nicht selbst uns von ihm lösen. Mit ihm eins stehen wir im Licht der Wahrheit.
Am Schluß soll wenigstens noch ein kurzes Wort über die Verkündigung, die Evangelisierung stehen, über die ja das Postsynodale Dokument im Anschluß an die Vorschläge der Väter ausführlich sprechen wird.
Ich finde, daß die wesentlichen Elemente der Evangelisierung sehr sprechend in der Schilderung des hl. Johannes von der Berufung zweier Täufer-Jünger zum Vorschein kommen, die zu Jüngern Christi werden (Joh 1, 35 – 39):
“Wir haben den Messias gefunden!”
Da ist zunächst der einfache Akt der Verkündigung. Johannes der Täufer zeigt auf Jesus hin und sagt: „Seht, das Lamm Gottes!“
Der Evangelist erzählt wenig später ein ähnliches Geschehen. Diesmal ist es Andreas, der zu seinem Bruder Simon sagt:
Das erste und grundlegende Element ist die schlichte Verkündigung, das Kerygma, das seine Kraft aus der inneren Überzeugung des Verkündigers schöpft. In der Erzählung von den zwei Jüngern folgt dann das Hören und das hinter Jesus Hergehen, das noch nicht Nachfolge, sondern eher eine heilige Neugier, eine Suchbewegung ist.
Beide sind ja Menschen, die Suchende sind, Menschen, die über den Alltag hinaus in der Erwartung Gottes leben – in der Erwartung, daß er da ist und daß er sich zeigen wird. Von der Verkündigung angerührt, wird ihr Suchen konkret. Sie wollen den näher kennenlernen, den der Täufer als Lamm Gottes bezeichnet hatte.
Der dritte Akt kommt dadurch in Gang, daß Jesus sich umwendet, sich ihnen zukehrt und sie fragt: „Was sucht ihr?“
Die Antwort der beiden ist wiederum eine Frage, die die Offenheit ihres Wartens anzeigt, die Bereitschaft zu neuen Schritten. Sie fragen: „Rabbi, wo wohnst du?“
Jesu Antwort: „Kommt und seht!“ ist eine Aufforderung mitzugehen und im Mitgehen mit ihm sehend zu werden.
Von der heiligen Neugier, Christus näher kennenzulernen
Das Wort der Verkündigung wird da wirksam, wo im Menschen die hörende Bereitschaft für die Nähe Gottes da ist; wo der Mensch innerlich auf der Suche und so unterwegs zum HERRN hin ist. Dann trifft ihn die Zuwendung Jesu ins Herz hinein - und dann wird die Begegnung mit der Verkündigung zur heiligen Neugier, Jesus näher kennenzulernen.
Dieses Mitgehen führt dorthin, wo Jesus wohnt, in die Gemeinschaft der Kirche, die sein Leib ist. Es bedeutet Eintreten in die Weggemeinschaft der Katechumenen, die zugleich Lern- und Lebensgemeinschaft ist, in der wir im Mitgehen Sehende werden.
„Kommt und seht!“ - Dieses Wort, das Jesus zu den beiden suchenden Jüngern sagt, sagt er auch zu den suchenden Menschen von heute.
Am Ende des Jahres wollen wir den HERRN darum bitten, daß die Kirche trotz all ihrer Armseligkeiten immer mehr als seine Wohnstatt erkennbar wird.
Wir bitten ihn, daß er auch uns im Hingehen zu seinem Haus immer mehr sehend macht; daß wir immer besser, immer überzeugender sagen können: Wir haben den gefunden, auf den alle Welt wartet, Jesus Christus, wahrer Sohn Gottes und wahrer Mensch.
In diesem Sinn wünsche ich Ihnen allen von Herzen gesegnete Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr.
Quelle (Text/Papst-Fotos): Radio Vatikan
SATIRE: Newsticker am Sonntag – seiner Zeit voraus…
Veröffentlicht: 25. November 2012 Einsortiert unter: KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: Brüssel, Gender, Rom, Satire, Vatikan Schreibe einen Kommentar »Brüssel: Die europäische Kommission für Menschenrechte und Gendergerechtigkeit plant ein umfangreiches Programm, um Kinder vor der Indoktrination durch traditionelle Rollenbilder zu schützen. In einem ersten Schritt sollen Mütter grundsätzlich dazu angehalten werden, zu arbeiten, damit Kinder keine Hausfrau als mögliches Identifikationsobjekt vorgesetzt bekommen. Bei Bedarf wird zu Arbeit zwangsverpflichtet.
In einem zweiten Schritt sollen die Kinder von geeignetem intersexuellem Personal erzogen werden, weswegen Krippen, nunmehr Kleinkindervermenschlichungseinrichtungen genannt, ab dem 2. Lebensmonat Pflicht werden.
In einem dritten Schritt wird den Kindern ein Chip implantiert, der Radio- und Fernsehsendungen sowie Internetauftritte, die gegen die neue EU-Richtlinien verstoßen, bei Anwesenheit der Kinder sperrt.
Rom: Die Regierung von Italien lehnt die Forderung der EU-Kommission ab, das katholische Erscheinungsbild der Stadt endlich multikulturellen Maßgaben anzupassen. Zwar sei die Regierung bereit, den Vatikan mit einer 25 Meter hohen Mauer zu umgeben, wenn die EU dafür zahlt. Da der Vatikan jedoch ein souveräner Staat sei, könne man die Kuppel des Petersdoms jedoch nicht absägen. Die EU-Kommission für Gleichheit von allen und allem, außgenommen was uns nicht gefällt forderte daher Italien auf, den Vatikan zu untergraben und den ganzen Staat den Tiber abwärts ins Meer hinauszutransportieren.
Brüssel: Nachdem die EU sich bemüht, christliche Symbole auf Euromünzen zu beseitigen, damit die staatliche Neutralität gewahrt werden, sollen nun weitere Schritte in dieser Richtugn unternommen werden. Zu diesem Zweck wurden Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemarkt, Island, Griechenland, Großbritannien und die Slowakei aufgefordert, die Kreuze ihrer Flaggen durch neutrale Symbole zu ersetzen. Außerdem sollen die Nationalhymnen von Norwegen und Großbritannien, die sich auf Gott beziehen, geändert werden. Außerdem soll der Gottesbezug in allen Verfassungen gestrichen werden.
Quelle: “Samstäglicher Newsticker” aus diesem kath. Blog: http://demut-jetzt.blogspot.de/
Kurs zur Gender-Ideologie im Kloster Weltenburg vom 7. bis 9. Dezember 2012
Veröffentlicht: 19. November 2012 Einsortiert unter: TIPS und TERMINE | Tags: Gender, Kloster, Seminar, Weltenburg Schreibe einen Kommentar »Die barocke Benediktiner-Abtei Weltenburg bei Kelheim in Niederbayern - siehe Foto - bietet vom Freitag, dem 7. Dezember, bis Sonntag, dem 9.12., ein fundiertes Seminar an, das die sich immer mehr ausbreitende Gender-Ideologie kritisch beleuchtet:
“Geschlecht oder Gender? – Medizinische und philosophische Aspekte zu einem umstrittenen Thema”
Als Referenten fungiert das Professoren-Ehepaar:
Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz und Prof. Dr. Hans-Bernhard Wuermeling
Beginn am Freitag 17.45 Uhr mit der Vesper
Ende am Sonntag um ca. 13.30 Uhr
Kursgebühr pro Person: 55 € - Übernachtung & Verpflegung: je 84 € im Doppelzimmer - im Einzelzimmer 94 €
Es sind noch Plätze frei.
Anfragen und Anmeldungen bitte an Pater Michael Gebhart OSB: frami@kloster-weltenburg.de








