Absurde Welten: ein katholischer Theologe leugnet das ABC des Christentums

Bei Prof. Magnus Striet stapeln sich die Irrlehren

In der “Münsterländischen Volkszeitung” (MV) aus Rheine  wurde am gestrigen Montag, den 13. Mai 2013, ein ausführlicher Leserbrief von Felizitas Küble veröffentlicht, der sich auf einen MV-Tagungsbericht vom 3. Mai bezieht.

Felizitas Küble befaßt sich in ihrer Zuschrift kritisch mit den Häresien von Prof. Dr. Magnus Striet, einem Fundamentaltheologen, der bis Februar 2010 sogar Dekan der katholischen Fakultät der Universität Freiburg war. 

Der aus Westfalen stammende Religionsphilosoph gehört zu den Unterzeichnern des modernistischen  Theologen-”Memorandums”.  Auf der Freiburger Diözesansynode hat er kürzlich als Hauptredner seine Thesen vorgetragen, ohne daß Erzbischof Zollitsch ihm widersprach. Er forderte u.a. kirchliche “Segensfeiern” für homosexuelle “Partnerschaften”.

Hier folgt der volle Wortlaut des Leserbriefs:

Theologie heißt zwar “Lehre von Gott”, doch manche Theologen fühlen sich offenbar dazu berufen, noch vorhandene Restbestände des Glaubens im Kirchenvolk infragezustellen und abzuservieren. Es erscheint mir geradezu absonderlich, daß der aus Rheine stammende Freiburger Fundamentaltheologe Magnus Striet seine agnostischen Ausführungen ausgerechnet im Rahmen der Vortragsreihe “Den Glauben erneuern” zum Besten geben durfte. Passender wäre doch wohl das Motto “Den Glauben abmontieren” gewesen.  

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Hierzu einige Beispiele aus dem Artikel Ihrer Zeitung:

1. Beim Religionsphilosophen Striet stimmen nicht einmal die Zahlen, von den Inhalten ganz zu schweigen. So behauptete er in seinem Vortrag: “Zum Papstbesuch in Deutschland kamen 80.000 Gäste. Das sind genauso viele, wie der BVB bei jedem Heimspiel schafft.”  –
Ich zitiere hierzu die insoweit gewiß unverdächtige “Frankfurter Rundschau” vom 25.9.2011: “Der Papst hielt fünf große Gottesdienste unter freiem Himmel mit rund 300.000 Besuchern.”

2. Der Vortragstitel lautete: “Von Gott reden im 21. Jahrhundert.”  – Besser hätte gepaßt: “Gott leugnen mit der Auschwitzkeule.”  – Ich zitiere aus seinen Ausführungen: “Wenn es einen handelnden Gott gibt, warum lässt er das Leiden zu?…Kann es Gott geben, wenn es Auschwitz gab?”  -  Die logisch und theologische richtige Fragestellung lautet hingegen: “Warum lassen Menschen solche Verbrechen zu oder begehen sie sogar? Kann die Erbsünde noch geleugnet werden, wenn es Ausschwitz gab?” 

Statt nun aber einen flachen Humanismus zu “hinterfragen”, statt an Schuld und Tragik menschlicher Existenz zu erinnern, wird Gott  – der an Auschwitz garantiert völlig unschuldig ist – auf die Anklagebank gezogen. Hätten sich die gottlosen National-Sozialisten und die ebensolchen International-Sozialisten an die Zehn Gebote gehalten, dann hätte es Auschwitz ebenso wenig gegeben wie den sowjetischen Gulag. Also genau umgekehrt wird ein Schuh draus!

Ist Gott nur eine Erfindung des Menschen?

3. Sodann äußert Prof. Striet sich laut Zeitungsbericht wie folgt: “Das, was wir Gott und Religion nennen, ist ein Menschheitsprodukt. Der erhoffte Gott ist eine Projektion des Menschen.”  -  Man reibt sich die Augen und glaubt sich im falschen Film: Der Gottesglaube wird von diesem “katholischen” Theologen als Erfindung des Menschen dargestellt, gleichsam als psychologisches Konstrukt  – vermutlich zwecks Seelentrost und Todesangstbewältigung.

Wahrlich kein origineller Einfall, vielmehr wird lediglich Feuerbachs These wiedergekäut, wonach nicht etwa Gott den Menschen nach seinem Bilde erschaffen habe, sondern vielmehr der Mensch Gott nach seinem Bilde erschuf. 

Daß es tatsächlich menschengemachte Gottesvorstellungen gab und gibt, ist unbestritten, doch dies ist kein stichhaltiges Argument gegen den Gottesglauben an sich, denn der Mißbrauch spricht nicht gegen die Sache selbst  -  und der Hinweis auf ein Zerrbild ist kein ernsthafter Einwand gegen das Eigentliche und Originale.

4. Auch mit dem Christusglauben wird bei Professor Strieth offenbar aufgeräumt – genauer gesagt: abgeräumt, bedenkt man seine folgenden Ausführungen: “Schließlich sei der Glaube an den im Juden Jesus von Nazareth menschgewordenen Gott eine Erzählung, die über die Weltgeschichte gelegt ist und die wahr sein könne.”  -  Man beachte: eine “Erzählung”, die wahr sein “kann”.  – Das ist kein Glaube, sondern Agnostizismus pur! 

Der Herr Professor bekennt sich nicht einmal zur Gottheit Christi, obwohl auf diesem Kernsatz das gesamte Christentum beruht, selbstverständlich auch der evangelische Teil hiervon. Wer nicht an die Gottheit Christi glaubt, ist nicht “nur” kein Katholik, sondern auch kein Christ, denn Christ ist, wer an Christus glaubt: an Christus als den menschgewordenen Erlöser der Welt!

Ist die Kirche nur ein “weltlich Ding”?

5. Wer die Gottheit Christi nicht bekennt, kann natürlich das Wesen der Kirche erst recht nicht begreifen. Kein Wunder also, daß Prof. Striet erklärt: “Die Kirche ist ein weltlich Ding und muss immer wieder reformiert werden.”   -  Die Kirche ist in Wirklichkeit ein göttlich Ding, vom Gottmenschen Christus selbst gestiftet, wenngleich sie aus fehlbaren Menschen besteht. Doch ihre Heiligkeit zeigt sich in den Sakramenten, in der Botschaft des Ewigen, in den Zehn Geboten und im Auftrag der Kirche, die Menschen mit Gott zu versöhnen und zum Himmel zu führen.

Das schließt Reformen nicht aus, doch müssen diese einer wirklichen Erneuerungen in Christus dienen; andernfalls wird nicht reformiert, sondern deformiert, also genau das betrieben, was dieser Fundamentaltheologe offenbar als sein ureigenes Aufgabenfeld betrachtet.

6. Angesichts dieser Sachlage paßt es natürlich, daß Prof. Striet die üblichen Dauerbrenner  -  Zölibat, Frauenpriestertum, Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene  – ganz im Dämmerlicht und Zwielicht des Zeitgeistes präsentiert, nicht etwa im Lichte des Heiligen Geistes, der die biblischen Schriften inspiriert hat und der unsere Kirche erleuchtet, aber beileibe nicht jeden Theologen.

7. Bevor sich Dr. Magnus Striet über die angeblich “verkrusteten Strukturen des kirchlichen Erscheinungsbildes” mokiert, die es “aufzuräumen” gelte, sollte er fällige Aufräumarbeiten an diversen Baustellen seiner eigenen Ideologie vornehmen, statt das Kirchenvolk in Rheine und anderswo ausgerechnet als Theologe mit seinen glaubensfernen Thesen zu behelligen.

Die absurde Krönung des Ganzen lieferte aber wohl der Gemeindepfarrer selbst, hat er doch die Veranstaltung mit den Worten beendet: “Nichts ist besser als Striet.”  – Als wäre es nicht schon trostlos genug, daß der einladende Priester dem Referenten kein Paroli bot, daß er auf kritische Rückfragen verzichtete und damit seine Gläubigen der theologischen Verwirrung überließ, macht er zum Abschied auch noch einen tiefen verbalen Diener vor diesem Vertreter des Agnostizismus.

Felizitas Küble, 48167 Münster


Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund), das Gebet und der christliche Glaube

Star-Trainer Jürgen Klopp erreichte mit seiner Borussia Dortmund das Champions-League-Finale.  Der 45-Jährige spricht seit Jahren offen über seinen Gottesglauben und die Bedeutung des Betens für ihn selber.

Das Christentum bezeichnet er als “moralischen Leitfaden”.  – Das tägliche Gebet sei fester Bestandteil seines Lebens:

“Auch wenn ich manchmal tagsüber so viel zu tun habe, dass ich beim Abendgebet einschlafe: Auf alle Fälle beende ich jeden Tag mit einem Gebet. Grundsätzlich gibt es in meinem Leben unglaublich viele Gründe, mich im Minutentakt bei Gott zu bedanken. Aber auch in Phasen, in denen es mir nicht immer so gut ging, war mein Glaube gleich stark.” -  So etwa auch, als er mit Mainz 05 den Abstieg in die 2. Bundesliga hinnehmen musste.

Der Kult-Trainer Klopp erklärt zudem:

“Not lehrt beten, heisst es im Volksmund. Und so leben und planen wir oft vor uns hin, ohne uns Gedanken über Gott und die Welt zu machen, bis irgendwann der grosse Knall kommt und wir merken, dass wir es alleine nicht packen. Aber es braucht schon diesen Blick ‘nach oben’, um aus der Mühle, in der wir oft leben, auszubrechen. Um sich über eine Kleinigkeit zu freuen, obwohl man gerade eine ätzende und unnötige Heimniederlage kassiert hat. Um zu kapieren, was im Leben wirklich wertvoll ist.”

Autor: Daniel Gerber  /  Quelle: http://www.jesus.ch/themen/leben/sport/237099-so_gott_will_kommen_wir_ins_finale.html


James Irwin: Wie der Astronaut im Universum zu Gott fand

Es ist das Jahr 1971, der Start von Apollo 15: Irwin und sein Kollege David Scott verbringen 66 Stunden und 56 Minuten auf dem Mond. Ihre Aufgabe ist es, geologisches Material zu sammeln. 

Die Astronauten nutzen ihre Zeit auf dem Mond so gut wie möglich und gönnen sich kaum Pausen. Die Temperatur auf dem Mond beträgt mehr als 65 C° Grad…

Von der Erde aus werden Herzrhythmusstörungen bei beiden Weltraumfahrern festgestellt. Doch man kann ihnen aus der Entfernung nicht helfen, denn sie bekommen bereits 100-prozentigen Sauerstoff. Wie durch ein Wunder überstehen die Astronauten diese Gefahr. 

Während sich Irwin auf der Mondoberfläche bewegt, ahnt er nichts von seinem Gesundheitszustand. Um keine Panik aufkommen zu lassen, verschweigt die NASA dies den Astronauten gegenüber.

Irwin ist fasziniert von dem, was er sieht: “Ich war überrascht, die Erde zu sehen. Sie erinnerte mich an eine schöne und zerbrechliche Christbaumkugel, die in der schwarzen Tiefe des Alls hängt.”

Als Irwin Probleme bei einem Experiment hat, das nicht gelingt, erinnert er sich an Gott. Er beschließt zu beten, so wie er das als Kind gelernt hat. “Ich wusste einfach, dass ich selbst nicht mehr weiterkomme und brauchte irgendeinen Geistesblitz. Also sagte ich: ‘Gott, ich brauche jetzt deine Hilfe.’”

Plötzlich spürte Irwin die Gegenwart Gottes auf eine unglaubliche Weise  –  anders, als er das je auf der Erde erlebt hatte: “Ich empfand ein Gefühl der Inspiration, dass da jemand mit mir war, der über mich wachte und mich beschützte. Rund um uns war so viel Schönheit, dass wir uns gar nicht vorkamen wie an einem fremden Ort.

Quelle und Fortsetzung hier: http://www.jesus.ch/n.php?nid=237076

Foto: Wikipedia


Ernsthafte Beter bewegen den Arm Gottes und die Welt

Von Gerhard A. Schäfer

Im Gebet kann man die Liebe Gottes, seine Güte und Fürsorge persönlich erleben. Manch einer betet seit Jahren für etwas ganz Bestimmtes. Aber es geschieht nicht. Hat Gott ihn nicht ge- oder erhört?   china

Jemand stellte fest: „Wenn Gott nicht gibt, worum ich ihn bitte, dann gibt er mir, was besser für mich ist!“

So zeigt sich die Güte Gottes im Zuteilen und im Bewerten, um mein Wünschen für mich erträglich zu machen. Das erkennt man erst im Nachhinein und bekennt dann: 

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. (Psalm 66,20)

Gott weiß, was wir brauchen, was wir wünschen und uns erträumen. ER hat die Fäden gespannt, bevor wir ihm unsere Bitten vorgetragen haben. Und dann sollten wir ins Loben und Danken kommen.

Zu begreifen, dass Gott in seiner Weisheit einmal wieder unsere oft dummen Bitten in für uns wunderbare Erfüllung gebracht hat, lässt uns in dankbares Jubeln ausbrechen.

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet”, bekennt der Psalmist demütig und macht uns gleichzeitig Mut zum anhaltenden Beten.

Paulus rät: Betet beständig, ohne nachzulassen! 

Ernsthafte Beter bewegen den Arm Gottes und die Welt.
Beter haben die Mauer geöffnet, die Deutschland trennte.
Beter haben bewirkt, dass wir Jahrzehnte lang in Frieden leben dürfen.
Beter bewogen Gott, seine Gnade und seinen Geist noch nicht von uns abzuziehen. Immer noch lädt er geduldig zur Umkehr ein. Noch ist Gnadenzeit für diese Welt. Mögen in diesen Tagen viele Gebete im Bitten, Loben und Danken zu Gott aufsteigen.


Lobpreis des Ewigen und Schöpfers aller Welten: “Gott, unser Vater!”

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Wenn ich, o Schöpfer, Deine Macht,
die Weisheit deiner Wege,
die Liebe, die für alle wacht,
anbetend überlege,
so weiß ich, von Bewund’rung voll,
nicht, wie ich Dich erheben soll,
mein Gott, mein HERR und Vater!

Mein Auge sieht, wohin es blickt,
die Wunder deiner Werke:
Der Himmel, prächtig ausgeschmückt,
preist Dich, du Gott der Stärke!
Wer hat die Sonn an ihm erhöht?
Wer kleidet sie mit Majestät?
Wer ruft dem Heer der Sterne?

Wer mißt dem Winde seinen Lauf?
Wer heißt die Himmel regnen?
Wer schließt den Schoß der Erde auf,
mit Vorrat uns zu segnen?
O Gott der Macht und Herrlichkeit,
Gott, deine Güte reicht so weit,
so weit die Wolken gehen!

Dich predigt Sonnenschein und Sturm,
Dich preist der Sand am Meere.
Bringt, ruft auch der geringste Wurm,
bringt meinem Schöpfer Ehre!
Mich, ruft der Baum in seiner Pracht,
mich, ruft die Saat, hat Gott gemacht;
bringt unserm Schöpfer Ehre!

Der Mensch, ein Leib, den deine Hand
so wunderbar bereitet,
der Mensch, ein Geist, den sein Verstand
Dich zu erkennen leitet:
Der Mensch, der Schöpfung Ruhm und Preis,
ist sich ein täglicher Beweis
von Deiner Güt´ und Größe.

Erheb ihn ewig, o mein Geist,
erhebe seinen Namen!
Gott, unser Vater, sei gepreist,
und alle Welt sag Amen!
Und alle Welt fürcht´ ihren HERRN,
und hoff auf ihn und dien´ ihm gern:
Wer wollte Gott nicht dienen?

Christian Fürchtegott Gellert (1757)

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


“Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen!”

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Offenbarung 21,1-5a:

Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde;
denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen,  0013
auch das Meer ist nicht mehr.
Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem,
von Gott her aus dem Himmel herabkommen;
sie war bereit wie eine Braut,
die sich für ihren Mann geschmückt hat.
 
Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen:
Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen!
ER wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein;
und ER, Gott, wird bei ihnen sein.
ER wird alle Tränen von ihren Augen abwischen:
Der Tod wird nicht mehr sein,
keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal.
Denn was früher war, ist vergangen.
ER, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu.
Und ER sagte:
Schreib es auf, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.

Die Liebe zum Herzen Jesu erleichtert uns ein Leben nach den Zehn Geboten

Von Paul Herzog von Oldenburg

Wir leben in einer Zeit, in der unsere Katholische Kirche in den Medien permanent angegriffen wird. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass Sexualmoral, Ablehnung der Abtreibung und sonstige sittliche Positionen scharf kritisiert werden.

Diese Attacken sind gehässig und trachten danach, die Menschen von der Kirche zu entfernen. Leider lassen sich viele von hetzerischen Medien beeinflussen, denn die Kirche ist unsere Mutter; sie allein vermittelt uns das Heil und die Kraft, ein gottgefälliges Leben nach den Zehn Geboten  zu führen.

Dr. Bernd F. PelzAufgrund der traurigen Tatsache, dass viele Menschen, auch Katholiken, essentielle Wahrheiten der katholischen Religion nicht mehr kennen oder zumindest nicht verinnerlicht haben, scheint es angebracht, einige wichtige Aspekte der katholischen Spiritualität zu wiederholen.

Kennt man diese, dann wird es viel einfacher, die sittlichen Lehren der Kirche  –  die Sexualmoral zum Beispiel  -  zu begreifen und zu praktizieren.

Eine grundlegende Wahrheiten besteht darin,  dass der Mensch aufgrund der Erbsünde nicht in der Lage ist, dauerhaft die Zehn Gebote zu praktizieren. Er kann sich noch so bemühen; er wird das nicht schaffen, weil er zu schwach ist, weil er zu leicht verführbar ist, weil sein gebrochener Wille ihn immer wieder zu den vergänglichen und zum Teil verbotenen Früchten dieser Welt lockt.

Sollen wir dann verzweifeln?  – Natürlich nicht, denn Gott verspricht, allen Menschen die nötigen Mittel zu geben, um den Verlockungen der Welt zu widerstehen.

Dies sind die Sakramente, im Alltag vor allem die Eucharistie bzw. die hl. Kommunion und die Beichte  -  und natürlich ist es das Gebet.

In den letzten Monaten haben wir von Papst Benedikt XVI. und auch bereits von Papst Franzikus immer wieder gehört, wir sollen für sie beten. Also selbst die Päpste in ihrem Amt als Stellvertreter Christi auf Erden bedürfen des Gebets, um nach dem Willen Gottes zu leben.

In der Tat hat der Heiland vor der Passion selbst den Aposteln befohlen, zu beten, damit sie nicht vom Teufel verführt werden. Doch sie zogen es vor, zu schlafen.

Ergebnis: Alle Apostel flohen bei der Ankunft der Soldaten, die unseren HERRN verhaften wollten  -  und Petrus hat seinen Meister sogar drei Mal verleugnet  – ausgerechnet Petrus, der zu diesem Zeitpunkt bereits den Auftrag von Christus erhalten hatte, seine Brüder im Glauben zu stärken. Wenn Petrus, der erste Papst, schwach war und das Gebet brauchte, wie viel mehr benötigen wir es!   DSC_0722-2-3

Gottes Barmherzigkeit ist so unendlich und behandelt uns wie kleine Kinder, die ständig Schutz und Beistand brauchen. Deshalb wird zum Gebet nicht nur in abstrakter Form aufgerufen  -  Gott hat uns vielmehr bestimmte Formen des Gebets und der Anbetung geschenkt.

Und so ist es unser HERR selbst, der uns die edle und fruchtbringende Andacht zu Seinem Herzen empfiehlt.

Diese Andacht führt uns direkt zum Herzen und damit zur Mentalität des Erlösers; sie verbindet uns mit dem Wesenskern des menschgewordenen Gottes.

Vertiefen wir uns in der Andacht zum Herzen des Erlösers, dann beginnen wir, genau so wie ER zu denken, zu fühlen, zu sehen, zu handeln. Kurz: unsere eigenen Herzen werden durch das Herz Jesu gleichsam ausgetauscht und wir werden IHM immer ähnlicher. Es geschieht in uns, was der heilige Apostel Paulus an die Galater geschrieben hat: „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir“.

Diese Wahrheiten müssen wir den Menschen näher bringen, denn so werden sie auch besser die Lehren der Kirche verstehen und begreifen, wieso sie befolgt werden müssen. Das Einhalten der Zehn Gebote führt uns nämlich immer näher an den Heiland heran.

Es gibt nichts auf dieser Welt, das uns mehr Glück bringt als diese Nähe.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://herz-jesu-bulletin.blogspot.de/2013/04/die-devotion-zum-heiligsten-herzen-jesu.html

Fotos: Dr. Bernd F. Pelz


“ER lasse sein Angesicht über uns leuchten”

Aus der heutigen  liturgischen Lesung der kath. Kirche: Psalm 67 (66),2-3.5.6.8:

Gott sei uns gnädig und segne uns.
ER lasse über uns sein Angesicht leuchten,    borMedia1742201
damit auf Erden sein Weg erkannt wird
und unter allen Völkern sein Heil.
Die Nationen sollen sich freuen und jubeln.
Denn du richtest den Erdkreis gerecht.
Du richtest die Völker nach Recht
und regierst die Nationen auf Erden. 
Die Völker sollen dir danken, o Gott,
danken sollen dir die Völker alle.
Es segne uns Gott.
Alle Welt fürchte und ehre ihn.
 
 

“Zum Altare Gottes will ich treten, zum Gott meiner Freude”

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Psalm 42 (41),2-3.43,3.4:

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.
Wann darf ich kommen und Gottes Antlitz schauen?
 
Sende dein Licht und deine Wahrheit, damit sie mich leiten;
sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung.
So will ich zum Altar Gottes treten, zum Gott meiner Freude.
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben, Gott, mein Gott.
 
 

Bekehrungs-Motive: Warum sich Muslime für Christus entscheiden

Überzeugt durch die Liebe

Eine Umfrage zeigt, weshalb sich hundert Muslime für den christlichen Glauben entschieden haben. 20% bezeichneten sich als “zuvor fanatisch”. Überzeugt habe sie aber die Liebe Gottes und der Christen.

Georges Houssney, Gründer und Präsident von “Horizons International”, hat mit hunderten Christen zu tun, die früher Muslime waren. In einer soeben veröffentlichten Umfrage wollte er wissen, was sie zum Glaubenswechsel führte. Dazu befragte er hundert von ihnen.

Die große Mehrheit war in ihrem Glauben nicht übermäßig tief verwurzelt. Je etwa 40% erklärten, sie hätten vor ihrer Konversion zum gemäßigten Islam gehört oder seien im Grunde ungläubig gewesen. 20% bezeichneten sich selbst als “vorher fanatisch”.

In einer von der Zeitung “Christianity Today” publizierten Umfrage sagten 75%, ihre Beziehung zu Allah habe auf Angst basiert. Kein einziger schrieb, daß sein islamischer Glaube auf Liebe gegründet habe.  Bei einer anderen Frage sagten neun von zehn Ex-Muslimen, daß sie heute einen anderen Gott als Allah anbeten.

Bei der Frage nach der wichtigsten Charaktereigenschaft des christlichen Gottes sagten fast drei von vier Konvertiten “Liebe”. 25% nannten seine Vergebung.

Beim Entschluß, Christen zu werden, nannten mehr als 80% die Liebe der Christen als einen Hauptfaktor. Sechs von zehn erwähnten ihn sogar als einzigen Grund. Nur 30% sagten, sie seien aus “Enttäuschung durch den Islam” konvertiert. 25% von ihnen erklärten, daß sie Christus in Träumen und Visionen erfahren hätten.

Quelle: http://www.jesus.ch/n.php?nid=236451


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