In Christus ist die Mauer zwischen Juden und einstigen Heiden überwunden

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Eph 2,12-22:

Brüder! Einst wart ihr von Christus getrennt, der Gemeinde Israels fremd und von dem Bund der Verheißung ausgeschlossen; ihr hattet keine Hoffnung und lebtet ohne Gott in der Welt. COLLAGE-BLUSP2

Jetzt aber seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, durch Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen.
Denn ER ist unser Friede. ER vereinigte die beiden Teile  –  Juden und Heiden  –  und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder.

ER hob das Gesetz samt seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu machen.

ER stiftete Frieden und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib. ER hat in seiner Person die Feindschaft getötet. ER kam und verkündete den Frieden: euch, den Fernen, und uns, den Nahen.

Durch ihn haben wir beide in dem einen Geist Zugang zum Vater. Ihr seid also jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.

Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlußstein ist Christus Jesus selbst. Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im HERRN. Durch ihn werdet auch ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut.

 


“Alle haben mich im Stich gelassen, doch der HERR stand mir zur Seite”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Tim 4,10-17b:

Mein Sohn! Demas hat mich aus Liebe zu dieser Welt verlassen und ist nach Thessalonich gegangen; Kreszenz ging nach Galatien, Titus nach Dalmatien.  Herz-Jesu_01

Nur Lukas ist noch bei mir. Bring Markus mit, denn er wird mir ein guter Helfer sein.  Tychikus habe ich nach Ephesus geschickt.

Wenn du kommst, bring den Mantel mit, den ich in Troas bei Karpus gelassen habe, auch die Bücher, vor allem die Pergamente.

Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses getan; der Herr wird ihm vergelten, wie es seine Taten verdienen.  Nimm auch du dich vor ihm in Acht, denn er hat unsere Lehre heftig bekämpft.

Bei meiner ersten Verteidigung ist niemand für mich eingetreten; alle haben mich im Stich gelassen. Möge es ihnen nicht angerechnet werden.
Aber der HERR stand mir zur Seite und gab mir Kraft, damit durch mich die Verkündigung vollendet wird und alle Heiden sie hören; und so wurde ich dem Rachen des Löwen entrissen.

 


Die Natur und der Mensch auf seiner Bahn

Die Blumen schwanden, auch die letzten,

die Mensch und Tier und Flur ergötzten

mit Blütenduft und Farbengold.

Doch alle keimten, wuchsen, blühten,

und ehe sie im Herbst verglühten,

erfüllten sie, was sie gesollt.

Dr. Pelz.

Laß meines Lebens Herbst erst kommen,

o HERR, wenn ich zu Nutz und Frommen

der Welt gewirkt auf meiner Bahn.

Ruf mich zu Dir an jenem Tage,

wo ich mit Zuversicht mir sage:

Was ich gesollt, hab ich getan!

Ludwig Kossarski

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Durch Christus hat GOTT uns reich beschenkt

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Eph 1,1-10:

Paulus, durch den Willen Gottes Apostel Christi Jesu, an die Heiligen in Ephesus, die an Christus Jesus glauben.

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.  Duccio

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres HERRN Jesus Christus: ER hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel. Denn in ihm hat ER uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor Gott.

ER hat uns aus Liebe im voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und nach seinem gnädigen Willen zu ihm zu gelangen, zum Lob seiner herrlichen Gnade. ER hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn; durch sein Blut haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade.

Durch sie hat ER uns mit aller Weisheit und Einsicht reich beschenkt und hat uns das Geheimnis seines Willens kundgetan, wie ER es gnädig im voraus bestimmt hat: ER hat beschlossen, die Fülle der Zeiten heraufzuführen, in Christus alles zu vereinen, alles, was im Himmel und auf Erden ist.

 


“An deinen Geboten erfreue ich mich; dadurch wandle ich auf freier Bahn”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 119 (118),41.43.44.45.47.48:

HERR, deine Huld komme auf mich herab
und deine Hilfe, wie du es verheißen hast.
Entziehe meinem Mund nicht das Wort der Wahrheit!
Ich hoffe so sehr auf deine Entscheide.

Ich will deiner Weisung beständig folgen,
auf immer und ewig.
Dann wandle ich auf freier Bahn;
denn ich frage nach deinen Befehlen.

An deinen Geboten habe ich meine Freude,
ich liebe sie von Herzen.
Ich erhebe meine Hände zu deinen Geboten;
nachsinnen will ich über deine Gesetze.

 


“Der HERR gedenkt seines Bundes auf ewig”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 111 (110),1-6.

Den HERRN will ich preisen von ganzem Herzen
im Kreis der Frommen, inmitten der Gemeinde.
Groß sind die Werke des HERRN,
kostbar allen, die sich an ihnen freuen.

ER waltet in Hoheit und Pracht,
seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.
ER hat ein Gedächtnis an seine Wunder gestiftet,
der HERR ist gnädig und barmherzig.

ER gibt denen Speise, die ihn fürchten,
an seinen Bund denkt ER auf ewig.
ER hat seinem Volk seine machtvollen Taten kundgetan,
um ihm das Erbe der Völker zu geben.

 


BENEDICTUS: Das Lobgebet des Zacharias: “Gott hat uns einen starken Retter erweckt”

Heutige liturgische Evangelienlesung der kath. Kirche:

Lk  1,68-69.70-75:

Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!
Denn ER hat sein Volk besucht und ihm Erlösung bereitet;
ER hat uns einen starken Retter erweckt
im Hause seines Knechtes David.

Dies hat ER verheißen von alters her
durch den Mund seiner heiligen Propheten.
ER hat uns errettet vor unseren Feinden
und aus der Hand derer, die uns hassen;

ER hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet
und an seinen heiligen Bund gedacht,
ER hat den Eid erfüllt,
den ER unserem Vater Abraham geschworen hat.

ER hat uns gewährt,
dass wir, aus Feindeshand befreit, ihm furchtlos dienen
in Heiligkeit und Gerechtigkeit
vor seinem Angesicht all unsere Tage.

 


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