“HERR, darum liebe ich Deine Gebote”

Heutige liturgische Lesung der katholischen Kirche:

Psalm 119 (118),57.72.76-77.127-128.129-130.

Mein Anteil ist der HERR;
ich habe versprochen, dein Wort zu beachten.
Die Weisung deines Mundes ist mir lieb,
mehr als große Mengen von Gold und Silber.

Tröste mich in deiner Huld,
wie du es deinem Knecht verheißen hast.
Dein Erbarmen komme über mich, damit ich lebe;
denn deine Weisung macht mich froh.

Darum liebe ich deine Gebote
mehr als Rotgold und Weißgold.
Darum lebe ich genau nach deinen Befehlen;
ich hasse alle Pfade der Lüge.

Deine Vorschriften sind der Bewunderung wert;
darum bewahrt sie mein Herz.
Die Erklärung deiner Worte bringt Erleuchtung,
den Unerfahrenen schenkt sie Einsicht.


HERR, bei dir ist die Quelle des Lebens!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche

Psalm 36 (35),6-7ab.8-9.10-11:

Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
deine Treue, so weit die Wolken ziehn.
Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes,
deine Urteile sind tief wie das Meer.

Gott, wie köstlich ist deine Huld!
Die Menschen bergen sich im Schatten deiner Flügel,
sie laben sich am Reichtum deines Hauses;
du tränkst sie mit dem Strom deiner Wonnen.

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens,
in deinem Licht schauen wir das Licht.
Erhalte denen, die dich kennen, deine Huld
und deine Gerechtigkeit den Menschen mit redlichem Herzen!


Die Priester fragten nicht: Wo ist der HERR?

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer 2,1-3.7-8.12-13:

Das Wort des HERRN erging an mich:
Auf! Ruf Jerusalem laut ins Ohr: So spricht der HERR: Ich denke an deine Jugendtreue, an die Liebe deiner Brautzeit, wie du mir in der Wüste gefolgt bist, im Land ohne Aussaat. Heiliger Besitz war Israel dem HERRN, Erstlingsfrucht seiner Ernte. Wer davon aß, machte sich schuldig, Unheil kam über ihn -  Spruch des HERRN. 0018

Ich brachte euch dann in das Gartenland, um euch seine Früchte und Güter genießen zu lassen. Aber kaum seid ihr dort gewesen, da habt ihr mein Land entweiht und mir mein Eigentum zum Abscheu gemacht.

Die Priester fragten nicht: Wo ist der HERR?  –  Die Hüter des Gesetzes kannten mich nicht, die Hirten des Volkes wurden mir untreu. Die Propheten traten im Dienst des Baal auf und liefen unnützen Götzen nach.

Entsetzt euch darüber, ihr Himmel, erschaudert gewaltig  –  Spruch des HERRN.

Denn mein Volk hat doppeltes Unrecht verübt: Mich hat es verlassen, den Quell des lebendigen Wassers, um sich Zisternen zu graben, Zisternen mit Rissen, die das Wasser nicht halten.


“Es ist dir gesagt worden, Mensch, was der HERR von dir erwartet”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Micha 6,1-4.6-8:

Hört, was der HERR sagt: Auf, tritt an zum Rechtsstreit! Die Berge sollen Zeugen sein, die Hügel sollen deine Worte hören.

Hört zu, ihr Berge, beim Rechtsstreit des HERRN, gebt Acht, ihr Fundamente der Erde!    Denn der HERR hat einen Rechtsstreit mit seinem Volk, ER geht mit Israel ins Gericht:  header_buch

Mein Volk, was habe ich dir getan, oder womit bin ich dir zur Last gefallen? Antworte mir!  –  Ich habe dich doch aus Ägypten heraufgeführt und dich freigekauft aus dem Sklavenhaus. Ich habe Moses vor dir hergesandt und Aaron und Mirjam.

Womit soll ich vor den HERRN treten, wie mich beugen vor dem Gott in der Höhe?  –   Soll ich mit Brandopfern vor ihn treten, mit einjährigen Kälbern?
Hat der HERR Gefallen an Tausenden von Widdern, an zehntausend Bächen von Öl?  –  Soll ich ihm meinen Erstgeborenen weihen für meine Vergehen, die Frucht meines Leibes für meine Sünden?

Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Gerechtigkeit üben, Güte und Treue lieben und in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.


“Der Gerechte muß menschenfreundlich sein”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Weish 12,13.16-19:

Denn es gibt keinen Gott außer dir, der für alles Sorge trägt; daher brauchst du nicht zu beweisen, daß du gerecht geurteilt hast. P1020947

Deine Stärke ist die Grundlage deiner Gerechtigkeit, und deine Herrschaft über alles läßt dich Nachsicht üben gegen alles.
Stärke beweist du, wenn man an deine unbeschränkte Macht nicht glaubt, und bei denen, die sie kennen, strafst du die trotzige Auflehnung.

Weil du über Stärke verfügst, richtest du in Milde und behandelst uns mit großer Nachsicht; denn die Macht steht dir zur Verfügung, wann immer du willst.

Durch solches Handeln hast du dein Volk gelehrt, daß der Gerechte menschenfreundlich sein muß, und hast deinen Söhnen die Hoffnung geschenkt, daß du den Sündern die Umkehr gewährst.


Der Unterdrückte vertraut sich Gott an

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 9 (9B),1-2.3-4.7-8.14.

HERR; warum bleibst du so fern,
verbirgst dich in Zeiten der Not?
In seinem Hochmut quält der Frevler die Armen.
Er soll sich fangen in den Ränken, die er selbst ersonnen hat.

Denn der Frevler rühmt sich nach Herzenslust,
er raubt, er lästert und verachtet den HERRN.
Überheblich sagt der Frevler:
«Gott straft nicht. Es gibt keinen Gott.»
So ist sein ganzes Denken.

Sein Mund ist voll Fluch und Trug und Gewalttat;
auf seiner Zunge sind Verderben und Unheil.
Er liegt auf der Lauer in den Gehöften
und will den Schuldlosen heimlich ermorden;
seine Augen spähen aus nach dem Armen.

Du siehst es ja selbst;
denn du schaust auf Unheil und Kummer.
Der Schwache vertraut sich dir an;
du bist den Verwaisten ein Helfer.


“Gerechtigkeit und Friede küssen sich”

ECCLESIA-Poster des KOMM-MIT-Jugendverlags in Münster:

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“Du wirst dich über Zion erbarmen”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 102 (101),13-14.15.16-18.19-22.

Du aber, HERR, du thronst für immer und ewig,
dein Name dauert von Geschlecht zu Geschlecht.
Du wirst dich erheben, dich über Zion erbarmen;
denn es ist Zeit, ihm gnädig zu sein, die Stunde ist da.

An Zions Steinen hängt das Herz deiner Knechte,
um seine Trümmer tragen sie Leid.
Dann fürchten die Völker den Namen des HERRN
und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit.

Denn der HERR baut Zion wieder auf
und erscheint in all seiner Herrlichkeit.
ER wendet sich dem Gebet der Verlassenen zu,
ihre Bitten verschmäht er nicht.

Dies sei aufgeschrieben für das kommende Geschlecht,
damit das Volk, das noch erschaffen wird, den HERRN lobpreise.
Denn der HERR schaut herab aus heiliger Höhe,
vom Himmel blickt ER auf die Erde nieder;

ER will auf das Seufzen der Gefangenen hören
und alle befreien, die dem Tod geweiht sind.
damit sie den Namen des HERRN auf dem Zion verkünden
und sein Lob in Jerusalem.


“Wer in der Erde liegt, wird erwachen”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jesaja 26,7-9.12.16-19:

Der Weg des Gerechten ist gerade, du ebnest dem Gerechten die Bahn. ???????

HERR, auf das Kommen deines Gerichts vertrauen wir. Deinen Namen anzurufen und an dich zu denken ist unser Verlangen.

Meine Seele sehnt sich nach dir in der Nacht, auch mein Geist ist voll Sehnsucht nach dir. Denn dein Gericht ist ein Licht für die Welt, die Bewohner der Erde lernen deine Gerechtigkeit kennen.

HERR, du wirst uns Frieden schenken; denn auch alles, was wir bisher erreichten, hast du für uns getan.

HERR, in der Not suchten wir dich; wir schrien in unserer Qual, als du uns straftest.

Wie eine schwangere Frau, die nahe daran ist, ihr Kind zu gebären, die sich in ihren Wehen windet und schreit, so waren wir, HERR, in deinen Augen. Wir waren schwanger und lagen in Wehen; doch als wir gebaren, war es ein Wind. Wir brachten dem Land keine Rettung, kein Erdenbewohner wurde geboren.

Deine Toten werden leben, die Leichen stehen wieder auf; wer in der Erde liegt, wird erwachen und jubeln. Denn der Tau, den du sendest, ist ein Tau des Lichts; die Erde gibt die Toten heraus.


“Der HERR wird sein Volk nicht verstoßen”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 94 (93),5-6.7-8.9-10.14-15.

HERR, sie zertreten dein Volk,
sie unterdrücken dein Erbteil.
Sie bringen die Witwen und Waisen um
und morden die Fremden.

Sie denken: Der HERR sieht es ja nicht,
der Gott Jakobs merkt es nicht.
Begreift doch, ihr Toren im Volk!
Ihr Unvernünftigen, wann werdet ihr klug?

Sollte der nicht hören, der das Ohr gepflanzt hat,
sollte der nicht sehen, der das Auge geformt hat?
Sollte der nicht strafen, der die Völker erzieht,
ER, der die Menschen Erkenntnis lehrt?

Ja, der HERR wird sein Volk nicht verstoßen
und niemals sein Erbe verlassen.
Nun spricht man wieder Recht nach Gerechtigkeit;
ihr folgen alle Menschen mit redlichem Herzen.


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