EU-Außenminister verurteilen die Hamas und fordern ihre Entwaffnung

Die Außenminister der Europäischen Union haben die Hamas und andere Terrorgruppen im Gazastreifen aufgefordert, sich zu entwaffnen. Am vergangenen Dienstag unterzeichneten sie eine entsprechende Stellungnahme. globe_germany

„Die EU fordert die Hamas auf, diese Aktionen unverzüglich zu beenden und die Gewalt aufzugeben. Alle terroristischen Gruppen im Gazastreifen müssen sich entwaffnen“, heißt es in der Erklärung der 28 Politiker.

Sie verurteilen darin auch die wochenlangen Raketenangriffe auf Israel, welche der israelischen Militäroffensive vorausgegangen sind, als „kriminelle und nicht zu rechtfertigende Aktionen“.

Im Gegenzug solle Israel mehr Wert darauf legen, so die EU-Außenminister, Zivilopfer zu vermeiden. Israel habe aber das Recht, sich gegen Angriffe zu verteidigen.

Die EU verurteilte zudem, daß die Hamas die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen als „menschliche Schutzschilde“ mißbraucht und zeigte sich „sehr besorgt“ über die Situation im Nahen Osten.

HINWEIS: Auch die arabischen Staaten, darunter vor allem Ägypten, äußern sich entschieden gegen die Hamas, die ein Nebenzweig der radikal-islamischen Muslimbruderschaft ist: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/bodenoffensive-in-gaza-warum-die-araber-israel-unterstuetzen-13057105.html


Warum betreibt die Hamas eine zynische Politik gegen das eigene Volk?

Das Rezept “Land für Frieden” hat sich für Israel als wertlos erwiesen. Aus allen Gebieten, die Israel um eines Friedens willen abgegeben hat, wurde es in jüngster Zeit mit Raketen beschossen. Von Eilat am Roten Meer bis Naharija an der Nordgrenze zum Libanon trieb Raketenalarm die Bewohner der Städte und Dörfer in die Bunker. 1403634115528

Israel tut alles, um seine Zivilbevölkerung zu schützen, und ist dabei erstaunlich erfolgreich. Die Disziplin der Israelis, die Voraussicht ihrer Politiker und der technische Fortschritt haben dazu geführt, dass Zigtausende Raketen erstaunlich wenigen Israelis an Leib und Leben Schaden zufügen konnten.

Gleichzeitig scheint die Rechnung der Hamas, die palästinensische Zivilbevölkerung als Schutzschild und tote Palästinenser als Propagandamittel einzusetzen, immer weniger aufzugehen. So makaber das klingt, aber die Totenzahlen spiegeln bei näherem Hinsehen die unterschiedliche Zielsetzung der Konfliktgegner wider.

Israel: “Wir schützen unsere Zivilisten durch Raketen. Die Hamas schützt ihre Raketen durch Zivilisten.”

Israels Premier Netanjahu hat nicht ganz Unrecht, wenn er erklärt: “Wir schützen unsere Zivilisten durch Raketen. Die Hamas schützt ihre Raketen durch Zivilisten.”

Der amerikanische Beobachter Jeffrey Goldberg stellt die Frage: Was wäre, wenn den Palästinensern das Wohl des eigenen Volkes wichtiger wäre als die Zerstörung des jüdischen Staates? Wenn sie heute ihren Beschuss Israels einstellten, würde morgen die letzte israelische Rakete auf Gaza fallen.

Wenn die Palästinenser mit ihrer antisemitischen Hetze aufhörten, ihr nach allen Maßstäben illegales Raketenarsenal vernichteten und sich dem Aufbau eines eigenen Staatswesens widmeten, hätte Israel keinen Grund mehr, den Gazastreifen abzuriegeln.

Historisch gesehen ist die Blockade des Gazastreifens tatsächlich eine Reaktion auf palästinensische Aggression und nicht umgekehrt der palästinensische Terror eine Antwort auf die Abriegelung. Jede Rakete, die in den Gazastreifen geschmuggelt wurde und jetzt in Israel einschlägt, beweist das.

Anstatt sich ihre arabischen und jüdischen Nachbarn zu Feinden zu machen, könnten die Palästinenser eine Brückenfunktion zwischen Orient und Okzident wahrnehmen.

Quelle und vollständiger Artikel von Johannes Gerloff (Jerusalem-Korrespondent) hier: http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2014/07/19/quo-vadis-%C2%BBpalastina%C2%AB/


Gaza: Warum schickt die radikal-islamische Hamas eigene Landsleute in den Tod?

Die Weltöffentlichkeit hat keine Ahnung, was hinter dem Hamasregime im Gazastreifen steckt. Dass die Hamas ihr eigens Volk in den Tod zieht, wird einfach nicht ernstgenommen. Screen-Shot-2014-07-08-at-3.54.46-AM-240x160

Mehrmals hat Israel die palästinensische Zivilbevölkerung mit Flugzetteln und SMS-Meldungen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Diese werden von den Hamasterroristen per Rundfunk zurückgedrängt und als menschliche Schutzschilder gegen Israel missbraucht.

Israel muss sich nicht entschuldigen, weil es weniger Tote und Verletzte hat. Israel hat sein Raketenabwehrsystem „Eisenkugel“ (Iron Dome) und viele Bunker errichtet, um damit zuerst die Zivilbevölkerung im Land zu schützen.

Der Umstand, dass auch so viele israelische Offiziere gefallen sind, verdeutlicht die unterschiedliche Mentalität: Israelische Offiziere laufen voraus  – und die Hamas-Terrorführer haben sich versteckt und werden im eigenen Land als Feiglinge kritisiert.

Dass Israels Sicherheitskräfte nun Raketen in einer Landwirtschaftsschule in Sadschaija und in einer Moschee gefunden haben, wird im Ausland übersehen. Darüber hinaus hat Israel am nördlichen Gaza-Grenzübergang Erez ein Feldlazarett eröffnet, wo Israel palästinensische Verletzte versorgt.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/27405/Default.aspx?hp=more_news


Ägypten: Islamvertreter gegen die Hamas

Immer mehr religiöse Vertreter des Islam in Ägypten nehmen deutlich Stellung gegen die Terrororganisation Hamas, die sie verantwortlich machen für den Tod palästinensischer Zivilisten in Gaza.

Jetzt erklärte sogar ein führender ägyptischer Salafisten-Geistlicher, die Hamas sei “eine Verschwörung gegen das palästinensische Volk”:

Talaat Zahrat führte in einer Fernsehsendung aus, dass die Hauptaufgabe der Hamas darin bestehe, “dem palästinensischen Volk zu schaden”.

Der muslimische Prediger betonte, es werde in Ägypten keinerlei Unterstützung für die Hamas geben. Der “teuflische Plan”, einen Streit zwischen Israel und Ägypten zu provozieren, werde “nicht aufgehen”.

Quelle: http://www.haolam.de/artikel_18354.html


Israels Botschafter über die UNO, die EU, den Gazastreifen und israelfeindliche Proteste

Gestern beantwortete der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman (siehe Foto), in einem einstündigen Facebook-Chat Fragen  zur aktuellen Lage. Botschafter Yakov Hadas-Handelsman

Hier folgen einige dieser Fragen und die jeweiligen Antworten des jüdischen Diplomaten:

Richard Krauss: Warum verstehen nach Ihrer Meinung viele Menschen in Europa und auch in Deutschland nicht, dass Israel wie jedes andere Land das Recht hat, sein Land und seine Bevölkerung zu schützen ? Wie erleben Sie als Botschafter und Ihre Mitarbeiter in Berlin gegenwärtig die Situation von Seiten der Presse und der Bevölkerung?

Israelischer Botschafter:
Jemand hat behauptet, dass in der UNO drei Maßstäbe gelten: einer für undemokratische Staaten ( das ist leider noch immer die Mehrheit der Länder weltweit), zweitens für demokratische Staaten und drittens nur für Israel. Diese Aussage ist leider kein Scherz, sondern wir erleben sie tagtäglich und leider auch manchmal hier in Deutschland. 

Israel hat nach internationalem Recht das Recht und sogar die Pflicht, seine Staatsbürger zu verteidigen. Kennen Sie einen einzigen anderen Staat, der auch nur eine Woche, und nicht wie wir 14 Jahre, eine Situation tolerieren würde, in der seine Bürger den Launen von Terroristen ausgesetzt sind?  idf-unrwa

Wir haben den Gazastreifen vor fast 9 Jahren vollständig geräumt. Wir haben Siedlungen geräumt und über 10.000 Menschen gezwungen, umzusiedeln. All das geschah nicht als Teil eines Verhandlungsprozesses. Es war Teil eines unilateralen Prozesses, um der Welt und den Palästinensern zu zeigen, dass wir Frieden wollen. Und was haben wir bekommen?

Guybrush Threepwood: Wie gefährlich sehen Sie die antiisraelischen Demonstrationen hier in Deutschland? Es sind immerhin Nazis, Islamisten und Antisemitische Linke, die dort zusammen demonstrieren.

Israelischer Botschafter:
Demonstrationen sind ein Herzstück westlicher Demokratien, aber nur solange sie gewaltfrei bleiben und frei von Hass sind. Was wir in den letzten Tagen gesehen haben – gewalttätige pro-palästinensische Demonstrationen, bei denen pro-Israel-Demonstranten überfallen wurden – Hassparolen und Hass in sozialen Netzwerken, das ist nicht Teil westlicher Demokratie.

Das ist ein Versuch, Methoden, wie wir sie aus Dikaturen aus unserer Nachbarschaft kennen, nach Deutschland zu importieren. Das macht uns Sorgen, aber es sollte auch den Menschen in Deutschland Sorgen machen.

Till Mansmann:  Herr Botschafter, der Gaza-Streifen wird ganz wesentlich von EU-Geldern gestützt, also auch aus meinen Steuergeldern. Für eine friedliche Lösung des Konflikts und für den Aufbau ziviler Strukturen bin ich auch bereit zu zahlen. Können wir aber sicher sein, dass nicht ein Teil des Gelds in die Raketen fließt, die die Terroristen auf Israel schießen? 40323-90x80

Es ist für mich gerade als Deutscher eine Horror-Vorstellung, wenn auch nur ein Cent meiner Steuergelder Angriffe auf israelische Bürger finanziert! Haben Sie Erkenntnisse darüber, ob EU-Geld in dieser Hinsicht missbraucht wird? Und wenn ja: Wird die europäische Bevölkerung über diese Erkenntnisse informiert?

Israelischer Botschafter:
Ja, das geht auch aus einem Untersuchungsbericht des europäischen Parlaments hervor. Wir werden den Link dazu nachreichen. Sie haben als europäischer Bürger die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Muhammed Saat: Guten Morgen. Wie kann es sein, dass der durchnittliche Wasserverbrauch von einem Palästinenser 17 Liter beträgt und einem Israeli 70 Liter pro Tag zur Verfügung stehen? Wie kommt es zu den 10 Anforderungen der Hamas für einen gerechteren Umgang?

Können sie die Hamas von den Palästinensern unterscheiden? Würden Sie Tinte mit Tinte wegwischen? Warum versucht man, Blut mit Blut wegzuwischen, Rache für Rache? Haben Sie einen langfristigen Lösungsvorschlag? Ich möchte den Frieden und keine Mauer oder Barrikaden.

Israelischer Botschafter:
Ihre Aussage zum Wasser stimmt nicht. Das können Sie auch hier nachlesen. 120714022411-b1-

Ja, selbstverständlich können wir die Hamas von den Palästinensern unterscheiden. Das palästinensische Volk und die Hamas sind für uns nicht das Gleiche. Das palästinensische Volk ist nicht der Feind. Wir wollen mit ihnen in Frieden leben.
Die Hamas ist eine Terrororganisation, auch nach Meinung der EU und USA. Es gibt keine Politik der Rache. Es geht um die Sicherheit unserer Bevölkerung.
Es geht nicht, dass drei unschuldige Jungen auf dem Nachhauseweg kaltblütig ermordet werden. Die Täter des Mordes an Mohammed Abu Chdeir werden wie alle anderen Terroristen behandelt. Abu Chdeir wurde gestern vom Verteidigungsministerium genauso wie die drei ermordeten jüdischen Jungen als Terroropfer anerkannt.

Israels Botschafter über ISIS, Hamas, Ägypten, Türkei und die Zwei-Staaten-Lösung

Heute Morgen beantwortete der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman (siehe Foto), in einem einstündigen Facebook-Chat Fragen  zur aktuellen Lage. Botschafter Yakov Hadas-Handelsman

Hier folgen einige dieser Fragen und die jeweiligen Antworten des jüdischen Diplomaten:

Elias P.: Welche Möglichkeiten hat Israel, wenn die Offensive im Gazastreifen beendet ist, terrorfrei zu leben? Wie sieht Israel die Bedrohung der ISIS-Gruppe, die stetig von Syrien her auf das Heilige Land zukommt?

Israelischer Botschafter:
Wir hoffen, dass man ohne Terror in unserer Region leben kann. Wir wollen mit unseren Nachbarn in Frieden leben. Es ist unerträglich, dass Terrororganisationen wie Hamas oder ISIS friedliebende Menschen bedrohen.
Hamas ist ein Spiegelbild von ISIS – nicht bereit dazu, dass andere Menschen, mit anderen Meinungen, Kulturen, Religionen, frei leben zu lassen. Dieses Phänomen ist nicht nur auf unsere Region begrenzt, sondern verbreitet sich in Afrika (z.B. Boko Haram in Nigeria), Asien und leider auch in Europa.
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Andreas Irmer:  Was ist über die momentane Unterstützung der Hamas seitens des Nato-Partners Türkei bekannt? (Erdogan hatte ja u.a. die Hamasführung 2012 zum Feiern eingeladen.)
Botschaft des Staates Israel:
Die Türkei, Katar und der Iran sind die einzigen Staaten im Nahen Osten, welche die Hamas unterstützen. deutschland-israel-flag
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Andreas Degenkolbe: Bei Entmachtung der Terror-Organisationen wie z. B. der Hamas, bei nachweislich dauerhafter Einstellung jeglicher Angriffe auf Israel (ob mit Raketen, Autobomben oder sonstigen Attentaten), bei vertraglich zugesicherter Akzeptanz des Existenzrechts Israels – gibt es für diesen Fall eine heute gültige Erklärung des Staates Israel, dann auch einen palästinensischen Staat anzuerkennen?
Israelischer Botschafter:
Es ist offizieller Teil der israelischen Regierungspolitik. Es ist im Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass es das Ziel unserer Verhandlungen mit den Palästinensern ist, eine Zweistaatenlösung für zwei Völker zu erreichen.
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Kerim Kuyumcu: Warum ist es nicht möglich die Hamas gezielt zu bekämpfen?  -  Damit meine ich nicht das Bombardieren, sondern einfangen der einzelnen Mitglieder. Schließlich hat Israel den weltbesten Geheimdienst.
Israelischer Botschafter:
Wir versuchen, Hamas-Terroristen gezielt festzunehmen, wenn dies möglich ist. Aber man darf nicht vergessen, dass wir nicht im Gazastreifen sind.
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Florian Rotenberg: Ist eine engere Zusammenarbeit mit Ägypten möglich? So könnte das ägyptische Militär Tunnelsysteme zerstören und strengere Genzkontrollen durchführen. Fattah as-Sisi ist ja durchaus kooperationsbereit.Gaza-rocket-hits-factory-640x477
Israelischer Botschafter:
Israel und Ägypten kooperieren gegen den gemeinsamen Feind – den islamistischen Terrorismus. Uns verbindet der Wunsch, das palästinensische Volk nicht zu treffen.
Ich möchte Sie auf das gestrige Statement des ägyptischen Außenministers Shukri aufmerksam machen, worin er der Hamas die Schuld für die Bodenoffensive gegeben hat.
Bezüglich der Situation der Zivilisten im Gazastreifen: Israel versucht alles, um Unbeteiligte nicht zu treffen. In diesem Rahmen haben wir beispiellose Methoden verwirklicht. Zum Beispiel: Telefonate, um Menschen aufzufordern, ihre Wohnungen zu verlassen.
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“Die Hamas begeht Kriegsverbrechen in dreierlei Hinsicht”

Wir haben auch Zeit gegeben, damit Menschen ihre Wohnorte verlassen können, bevor Israel aus der Luft oder vom Boden angreift. Sie haben die Möglichkeit, zu speziellen Orten zu gehen, wie Einrichtungen der UNRWA.
Mehrere Tausend Menschen haben das getan, obwohl die Hamas es nicht erlaubt und die Leuten bedroht, falls sie es doch tun.
Lassen Sie mich daran erinnern, dass alles geschieht, weil die Hamas die Bevölkerung als Schutzschild missbraucht und ihre Waffen und Abschussrampen in Wohngebieten platziert.
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Zur humanitären Hilfe: Täglich passieren hunderte LKWs mit Versorgungsgütern die Grenze zum Gazastreifen. Und das, obwohl Hamas diesen Grenzübergang tagtäglich bombardiert.
Nicht nur versucht die Hamas, das Volk als Geisel zu missbrauchen, sondern sie versuchen auch alles, um es unmöglich zu machen, humanitäre Hilfe zu leisten.
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Die Hamas begeht damit in dreierlei Hinsicht Kriegsverbrechen:
Sie greifen israelische Zivilisten an.
Sie benutzen ihre Bevölkerung als menschliche Schutzschilde
und sie versuchen, den Transfer von humanitärer Hilfe zu sabotieren, die von dem Land kommt, das sie angreifen.
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Quelle und vollständiger Frage-Antwort-Artikel hier: http://www.botschaftisrael.de/2014/07/18/facebook-chat-mit-botschafter-hadas-handelsman-zur-situation-in-israel-und-im-gazastreifen/#more-7172

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Ergänzend hierzu ein Zitat des Liedermachers Wolf Biermann: “Wenn die Araber endlich ihre Waffen niederlegen, wird es dort keinen Krieg mehr geben. Wenn aber Israel die Waffen niederlegt, wird es kein Israel mehr geben.”


Gaza/Israel: Florierender Tunnelbau der Hamas dient dem Terrorismus

In den vergangenen Jahren erlebte der Gazastreifen einen regelrechten Boom von Bauprojekten. Allerdings blieben diese Bauprojekte zum großen Teil dem bloßen Auge verborgen, weil sie sich unter der Erde befinden.

Die Tunnel-Industrie der Hamas war gut bekannt als Weg, um Waffen, Güter, Geld und sogar Terroristen in den Gazastreifen zu schmuggeln, zum Großteil von der Sinai-Halbinsel in Ägypten. Tunnel der Hamas nach Israel (Foto: MFA)

Doch diese Tunnel wurden zum Großteil durch Ägypten verschlossen. In jüngster Zeit nutzen die Hamas und andere Terrororganisationen ihr Know-How auf diesem Gebiet für deutlich schlimmere Zwecke: Terroranschläge auf israelischem Gebiet.

FOTO: ein Terroristen-Tunnel der Hamas

Die Tunnel werden von einem versteckten Punkt aus im Gazastreifen gegraben und enden nach vielen hundert Metern tief in israelischem Territorium.

Das Ziel der Hamas ist es, durch diese Tunnel Anschläge zu verüben, bei denen Israelis getötet oder entführt werden.

17. Juli: geplanter Anschlag durch den Tunnel

Am Morgen des 17. Juli gelangten 13 Terroristen der Hamas durch einen solchen Tunnel nach Israel. Sie wurden glücklicherweise nahe des Kibbutz Sufa durch Soldaten der Verteidigungsstreitkräfte entdeckt, bevor sie im Dorf ein Massaker verüben konnten.

Erst vor 10 Tagen konnte ein anderes Desaster verhindert werden, als ein großer Tunnel explodierte, mit dessen Hilfe die Hamas einen Anschlag durchführen wollte.

Diese Methode wird von der Hamas bereits seit 2006 praktiziert. Damals nutzte man einen Verbindungstunnel, um zwei israelische Soldaten zu ermorden und einen dritten Soldaten, Gilad Shalit, zu entführen. Shalit war fünf Jahre lange in Geiselhaft der Hamas.

Terrortunnel dienen als große Landminen

Die Tunnel werden von der Hamas auch als gigantische Landminen verwendet, wobei Sprengstoff in einen Tunnel gebracht wird, der unmittelbar unter einem Kibbutz oder einem Dorf endet. Ein solcher Tunnel explodierte im November 2012 nahe dem Grenzzaun entlang des Gazastreifens.

Bemerkenswert ist die Prioritätensetzung der Hamas, die riesige Summen in die Konstruktion von Tunneln und Bunkern investiert, statt die eigene Bevölkerung mit dem Nötigsten zu versorgen.

Im Oktober 2013 entdeckten Kräfte der ZAHAL einen Tunnelausgang nahe der Gemeinde Hashlosha. Dieser Tunnel erstreckte sich über 1,7 Kilometer und war 18 Meter tief unter der Erde, beginnend in der Stadt Khan Yunis im Gazastreifen, und ausgestattet mit elektrischen Leitungen und Telefonverbindungen. Die Hamas arbeitete über ein Jahr an der Fertigstellung dieses Tunnels.

Die Tunnel verschlingen anderweitig dringend benötigtes Geld und Ressourcen, mit dem einzigen Zweck, Terror gegen Israel auszuüben. Für den Bau eines einzigen Tunnels können bis zu 500 Tonnen Beton und Zement verarbeitet werden.

Nach israelischen Schätzungen haben die Hamas und andere Terrororganisationen mehrere Dutzend solcher Tunnel gebaut.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel / Foto: MFA


CDU/CSU-Fraktion: Nahost-Waffenstillstand für Friedensgespräche nutzen

Israel und die radikal-islamische Hamas haben einen Waffenstillstand vereinbart, der ab Freitagmorgen gelten soll.

Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder:

“Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt die für Freitag vereinbarte Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas. Die Waffenruhe ist vor allem aus humanitären Gründen wichtig. Entscheidend wird daher sein, dass sich morgen alle Parteien an die Vereinbarung halten. Logo Christustag

Eine ursprünglich für Dienstag vorgesehene Waffenruhe hatte die Hamas noch abgelehnt. Damit zeigte sie, dass sie die eigene Bevölkerung im Gazastreifen zu Geiseln ihrer Politik macht und dass ihr der Verlust von Menschenleben gleichgültig ist.

Die jetzt vereinbarte Feuerpause sollte vor allem dazu genutzt werden, die Friedensgespräche so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Da die Hamas aber derzeit jeden Kompromiss mit dem jüdischen Staat ablehnt, ist ein schneller Abschluss solcher Gespräche nicht zu erwarten.”

Foto: Logo Christustag


Israel stimmt UNO-Bitte um Waffenruhe zu

Israel kommt der Bitte der UNO nach einer humanitären Waffenruhe nach. Seit 9 Uhr bis 14 Uhr (MESZ) setzen die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) ihre Militäroperation aus. 120714022411-b1-

Seit dem 12. Juni 2014 ist Israel Ziel des ständig ansteigenden Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen, der sich gezielt und bewusst gegen Zivilisten richtet. Aufgrund der gestiegenen Reichweite der Raketen leben mittlerweile sechs Millionen Menschen unter ständiger Bedrohung.

Seit dem Beginn der Operation „Schutzlinie“
(Protective Edge) wurden über 1218 Raketen auf Israel geschossen. 966 davon schlugen in Israel ein und etwa 218 wurden durch das Raketenabwehrsystem „Eisenkuppel“ (Iron Dome)
abgefangen.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) griffen zahlreiche Terror-Ziele an, sowohl aus der Luft als auch von See.
Zu den Zielen zählen Abschussrampen für Langstreckenraketen, Einrichtungen der Hamas-Führung, Tunnel für Schmuggel und Terrorakte, Luftabwehreinrichtungen, versteckte Raketenwerfer und Kommando- und Kontrollzentralen der Hamas.
Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

Hannover: Aufruf zur israelsolidarischen Kundgebung am 17. Juli um 17 Uhr

“Befreit Gaza von der Hamas!”

“Viele hundert Raketen sind seit der neuen Aggressionswelle der Hamas in den letzten Tagen über die Grenze geflogen. Diejenigen, die große Städte wie Tel Aviv und Jerusalem anvisierten, konnten durch das israelische Verteidigungssystem „Iron Dome“ abgefangen werden, einige schlugen dennoch in bewohntem Gebiet ein und setzten Tankstellen und Fabriken in Brand.  120714022411-b1-

Israel muss die eigenen Bürger vor der Bedrohung durch die Raketen schützen. Auch wenn die israelische Verteidigung und der Zivilschutz bisher Todesopfer vermeiden konnten, ist es Aufgabe von Politik und Armee, weiteren Beschuss zu unterbinden.

Es ist wichtig, der Hamas alle Raketen aus der Hand zu schlagen, damit nicht nach kurzer Zeit das üble Spiel von Neuem beginnt. Wir solidarisieren uns mit diesem legitimen Akt der Selbstverteidigung und fordern: Befreit Gaza von der Hamas!

Eine Gruppierung, die durch EU und USA zu Recht als terroristische Vereinigung betrachtet wird, ist kein Friedenspartner. 

Deshalb veranstalten wir am 17. Juli um 17 Uhr eine gemeinsame Kundgebung am Kröpcke (unweit des Hauptbahnhofs) in Hannover, um auf diese schreckliche Situation aufmerksam zu machen  -  gegen jeden Antisemitismus!

Die Kundgebung ist angemeldet. Die Polizei wird da sein. Kommt zahlreich!”

Quelle: DIG (Deutsch-israelische Gesellschaft) Hannover: https://www.facebook.com/events/732847260106342/


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