Israels Regierungschef vor der UNO: “Es geht um den militanten Islam”

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat am gestrigen Dienstag vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen eine Rede gehalten. In seiner Ansprache sagte er:

“Ich bin aus Jerusalem hierhergekommen, um für mein Volk zu sprechen, das israelische Volk. Ich bin hierhergekommen, um über die Gefahren zu sprechen, denen wir gegenüberstehen und über die Möglichkeiten, die wir sehen.

Ich bin hierhergekommen, um die schamlosen Lügen zu entlarven, die von diesem Podium aus über mein Land und die mutigen Soldaten, die es verteidigen, verbreitet wurden. Foto: GPO/Avi Ohayon

Die Menschen in Israel beten für den Frieden. Doch unsere Hoffnungen und die Hoffnungen der Welt auf Frieden sind in Gefahr. Denn wo immer wir auch hinschauen, ist der militante Islam auf dem Vormarsch.

Es geht nicht um Militante. Es geht nicht um den Islam. Es geht um den militanten Islam.

Typischerweise sind seine ersten Opfer andere Muslime, doch er lässt niemanden aus: Christen, Juden, Jesiden, Kurden, keine Überzeugung, keine Religion und keine ethnische Gruppierung verliert er aus den Augen.

Für militante Islamisten gilt: “Politik ist immer global”

Und er breitet sich schnell überall auf der Welt aus. Sie kennen das berühmte amerikanische Sprichwort „Politik ist immer lokal“?  – Für die militanten Islamisten gilt: „Politik ist immer global“. Denn ihr Ziel ist es letztendlich, die Welt zu beherrschen.

Das könnte manchem übertrieben erscheinen, da es so klein anfängt, genau wie Krebs, der nur einen bestimmten Teil des Körpers befallen hat. Doch wenn man nicht aufpasst, dann wächst der Krebs und metastasiert immer weiter.

Um den Frieden und die Sicherheit in der Welt zu bewahren, müssten wir den Krebs entfernen, bevor es zu spät ist.

In der vergangenen Woche haben viele der hier vertretenen Staaten Präsident Obama zu Recht dafür applaudiert, dass er den Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) anführt. Doch nur wenige Wochen zuvor haben einige dieser Länder, dieselben Länder, die jetzt dafür sind, den IS zu bekämpfen, Israel dafür angegriffen, dass es die Hamas bekämpft.

Sie haben offensichtlich nicht verstanden, dass die Hamas und der IS Äste des selben vergifteten Baumes sind.  Der IS und die Hamas gehören einem fanatischen Glauben an, den sie weit über das von ihnen kontrollierte Gebiet hinaus zu verbreiten versuchen.”

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Israel vor der UNO zum Irak: IS betreibt “ethnische und religiöse Säuberungen”

Der Botschafter Israels bei den Vereinten Nationen, Eviatar Manor, hat in einer Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats zur Situation im Irak Stellung bezogen. Der jüdische Diplomat sagte:

„Israel begrüßt als Land, das selbst unter der ständigen Bedrohung durch Terror lebt, gemeinsam mit anderen Staaten die heute anberaumte Sondersitzung.

Der Anlass für diese Sitzung sind die Verbrechen der Terrorgruppe Islamischer Staat und verwandter Gruppen im Irak und der Levante.

Der Menschenrechtsrat antwortet zu Recht auf die Folgen des Terrorismus: IS und andere Gruppen begehen schwere und grausame Verstöße gegen die Menschenrechte.

Sie greifen systematisch Männer, Frauen und Kinder an und begehen skrupellos und weiträumig ethnische und religiöse Säuberungen in den Gegenden, die sie kontrollieren. (…)

“IS und Hamas sind Ausprägungen eines radikalen Islam”

Herr Präsident,
erst vor kurzem saßen wir hier in einer Sondersitzung; auch damals ging es um ein Land, das von terroristischer Aggression bedroht wird. Nur ging es nicht um den Irak und IS, sondern um Israel und die Hamas.

IS und die Hamas sind Ausprägungen eines radikalen Islam; beide Organisationen verletzen täglich Menschenrechte, führen öffentliche Exekutionen durch, unterdrücken die Freiheitsrechte, verfolgen und unterdrücken nicht-muslimische Minderheiten. COLLAGE-BLUSP2

Beide haben gewaltsam Gebiete unter ihre Kontrolle gebracht: Hamas übernahm durch einen Staatsstreich 2007 den Gazastreifen und IS hat gewaltsam große Teile des Iraks und Syriens an sich gebracht. Doch die Doppelmoral, die dieser Rat anlegt, wenn es um Israel geht, spricht für sich und bedarf keines Vergleiches.

Herr Präsident, die Taten extremistischer Terrorgruppen sollten unzweideutig durch die internationale Gemeinschaft verurteilt werden  –  sei es im Irak oder im Gazastreifen.

Wir wünschten, der Rat würde weniger politisieren und stattdessen als nützliches und weltweites Instrument dienen, das erfolgreich die Rechte aller Opfer von Terrorismus auf der ganzen Welt schützt  –  einschließlich Israels.“

Quelle (Text/Foto): israelisches Außenministerium / israelische Botschaft in Berlin


Israelische Soldaten schützen kleinen Jungen

Seit dem Beginn der israelischen Militäraktion “Operation Schutzlinie” wurden 4562 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Sechs Zivilisten wurden dadurch getötet und 127 verwundet.       ???????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????

Während die Terrororganisation Hamas die eigene Zivilbevölkerung zynisch als menschliche Schutzschilde mißbraucht, zeigt dieses Bild, wie israelische IDF-Soldaten einen kleinen Jungen bei einem Hamas-Raketenangriff auf Sderot im Süden Israels beschützen.

Durch die erhöhte Reichweite der Hamas-Raketen lebt ein großer Teil der 6 Millionen Israelis derzeit unter der Bedrohung durch den Raketenbeschuß der Hamas.  

Quelle: israelisches Außenministerium: http://mfa.gov.il/MFA/ForeignPolicy/Terrorism/Pages/Israel-under-fire-July-2014-A-Diary.aspx#

Foto: Sderot Hasbara - Sderot Media Center


Israel: “Hamas ist größtes Hindernis für Verständigung mit Palästinensern”

In einem kürzlich im Foreign Policy Magazine erschienen Artikel hat der israelische Außenminister Avigdor Lieberman (siehe Foto) festgestellt, die Hamas sei und bliebe das größte Hindernis für jede mögliche Lösung zwischen Israel und den Palästinensern. ????????????????????????????????????????????

Lieberman erklärt, die Hamas habe durch ihr provokatives Verhalten in den vergangenen beiden Monaten gezeigt, dass ihr Machtanspruch ausschließlich auf Gewalt basiere und dass ihre Strategie der Zerstörung des jüdischen Staates und des jüdischen Volkes darauf beruhe, Angst nicht allein unter den Israelis,  sondern auch unter den eigenen Landsleuten  zu verbreiten.
Die Palästinenser würden durch die Hamas im Rahmen ihrer blutigen Strategie als Bauernopfer und menschliche Schutzschilde missbraucht.
 
Durch diese Taktik, die an andere islamistische Gruppen in der Region erinnere, sei noch deutlicher geworden, so der Außenminister, dass es, solange die Hamas nicht entwaffnet und Ihrer Kontrollmöglichkeiten beraubt werde, keine Chance für einen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern gäbe.
 
Lieberman ruft in dem Artikel zu einem radikalen Wandel der Umstände im Gazastreifen auf. Er versichert, dass Israel eine breite internationale Anstrengung unterstützt, alle notwendigen Mittel für einen Wiederaufbau der zivilen Infrastruktur und Wirtschaft im Gazastreifen einzusetzen.
Gleichzeitig sei die Hamas davon abzuhalten, sich wiederzubewaffnen und ihre terroristische Infrastruktur wieder aufzubauen.
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Außenminister Lieberman betont in seinem Beitrag, dass eine Wiederbewaffnung der Hamas mit weniger internationaler Hilfe für die Bevölkerung vor Ort gleichzusetzen sei. Dementsprechend sei die beste Garantie für einen Wiederaufbau des Gazastreifens und einer Entwicklung seiner Wirtschaft eine Entwaffnung.
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Quelle: Außenministerium des Staates Israel

Israel: Regierungschef Netanjahu zieht seine Bilanz der Gaza-Militäroperation

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (siehe Foto: am  Rednerpult) äußerte sich auf einer Pressekonferenz wie folgt zu den Militärschlägen im Gazastreifen und zu dem in Kairo ausgehandelten Waffenstillstand:  statment270814BIG

„Die Umsetzung der Waffenruhe ist ein großer militärischer und diplomatischer Erfolg für den Staat Israel.

Die Hamas wurde hart getroffen und keine einzige ihrer Vorbedingungen für eine Waffenruhe wurde erfüllt.

Als Ministerpräsident Israels trage ich die oberste Verantwortung für die Sicherheit der Bürger Israels und dies hat meine Kollegen  –  Verteidigungsminister Moshe Ya’alon und Generalstabschef Lt.-Gen. Benny Gantz  [beide: siehe Foto]   – und mich während jeder Phase der Operation Schutzlinie geleitet. (…)

Vom ersten Moment an hatten wir ein klares Ziel: wir wollten der Hamas und den anderen Terrororganisationen einen harten Schlag zu versetzen und damit eine anhaltende Ruhe für alle Bürger Israels zu erreichen.

Zuerst haben wir das Netzwerk aus Angriffstunneln zerstört, das sie über die Jahre aufgebaut hatte.. Dies war der Grund für den Einsatz der Bodentruppen.

Als die Operation abgeschlossen war, haben wir die Kräfte abgezogen, um der Hamas nicht die Möglichkeit zu geben, unsere Soldaten zu töten oder zu entführen – was die Hamas nur zu gerne erreicht hätte. (…)

Der Rückschlag, den die Hamas einstecken musste, ist seit ihrer Gründung beispiellos, ein sehr harter Schlag. Ich möchte anmerken, dass sie auch einen diplomatischen Treffer einstecken mussten.

Die Hamas hat Bedingungen an den Beginn einer Waffenruhe geknüpft. Wir haben der ägyptischen Initiative für eine Waffenruhe schon in den ersten Tagen zugestimmt, bedingungslos und ohne zeitliche Beschränkungen, während die Hamas Bedingungen aufgestellt hat. (…) Keine ihrer Bedingungen wurde erfüllt. (…)

Werden wir unser Ziel einer dauerhaften Ruhe erreichen?

Ich glaube, es ist noch zu früh, das zu wissen, aber der harte Schlag, den die Hamas und die Terrororganisationen einstecken mussten, sowie unsere Möglichkeit, durch Grenzkontrollen die Wiederbewaffnung zu verhindern, die Chancen verbessert haben, dass wir dieses Ziel erreichen.“

Quelle: Amt des israelischen Ministerpräsidenten


Dienstag (26.8.): 24 verletzte und zwei tote Israelis durch Hamas-Angriffe

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Am Dienstagabend, den 26. August, hat das ägyptische Außenministerium einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas verkündet, der um 19 Uhr Ortszeit (18 Uhr MEZ = mitteleuropäischer Zeit) in Kraft getreten ist. hamasfires
 
Bis zum Inkrafttreten des Waffenstillstands ertönte überall in Israels Süden Raketenalarm.
Die Hamas übernahm die Verantwortung für eine Rakete, die auf Tel Aviv abgefeuert worden war.
Kurz vor 18 Uhr Ortszeit waren Ze’ev Etzion (55 J.) und Shachar Melamed (43) aus dem Kibbuz Nirim bei einem Mörsergranatenangriff auf die Region Eshkol getötet worden. Vier weitere Menschen wurden dabei verletzt.
 
Am Morgen waren bei einem Raketenangriff auf ein Wohnhaus in Ashkelon mehr als 20 der Bewohner verletzt worden, darunter sechs Kinder.
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Quelle: israelische Botschaft in Berlin

Netanjahu: Hamas und IS(is) sind die Äste desselben vergifteten Baumes

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat bei der wöchentlichen Kabinettssitzung erklärt, der Kampf gegen die Hamas und andere Terrororganisationen im Gazastreifen werde weitergehen:

„In diesem Kampf stehen wir an breiter Front”, sagte der Regierungschef: netanyahu07-14

„Viele Staaten in der Region und im Westen fangen nun an,zu verstehen, dass es sich um eine einzige Front handelt, dass die Hamas gleich ISIS ist und ISIS ist gleichsam die Hamas.

Sie handeln auf die gleiche Art und Weise. Sie sind Äste des selben vergifteten Baumes. Sie sind zwei extremistische islamische Terrorbewegungen, die Unschuldige entführen und ermorden, die ihre eigenen Leute exekutieren, die vor nichts zurückschrecken, einschließlich des Mordes an Kindern. (…)

Beide Bewegungen bemühen sich, islamisches Recht einzuführen, Kalifate ohne Menschenrechte, auf großen Gebieten, indem sie Minderheiten abschlachten, niemandes Menschenrechte achten – weder die von Frauen, noch die von Männern, Kindern, Christen, niemandes.

Mit jedem Tag, der vergeht, versteht die Welt besser, dass die Hamas wie ISIS operiert und ISIS wie die Hamas. Der Staat Israel wird weiterhin an der Seite der zivilisierten Welt stehen im Kampf gegen den extremistischen und gewalttätigen Islam.“

Quelle: Amt des Ministerpräsidenten, israelische Botschaft in Berlin


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