Nelson Mandela kämpfte für Abtreibung und führte die Homo-Ehe in Südafrika ein

Der Tod des ehem. südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela hat allenthalben große Trauer ausgelöst, auch in vielen kirchlichen Kreisen, katholischen und evangelischen, freilich zudem in der Kommunistischen Partei Südafrikas, die ihn in ihrem Nachruf als einstigen aktiven Mitkämpfer und als einen der ihren feiert.

Der Friedensnobelpreiträger starb am 5. Dezember im Alter von 95 Jahren in Johannesburg.

Mandela gehörte den Methodisten an; diese protestantische Konfession zählt zu den liberalen Freikirchen (wogegen die meisten anderen evang. Freikirchen theologisch eher konservativ ausgerichtet sind).

Der protestantisch geprägte Weltkirchenrat würdigte Mandela in den höchsten Tönen als “moralische Autorität” und “Befreier der Afrikaner”; ähnlich reagierte der Lutherische Weltbund in Genf und EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider. nodstartbild_program_13_14

Ein Teil der mitunter überschwänglichen Anerkennung  für den weltbekannten Politiker mag berechtigt sein. Gleichwohl sollte nicht verschwiegen werden, daß Mandela sich vehement für die Einführung der Homo-Ehe und die Legalisierung der Abtreibung eingesetzt hat.

1996 unterzeichnete er eines der freizügigsten (tödlichsten) Abtreibungsgesetze der Welt  –  vorher war die Tötung ungeborener Kinder in Südafrika verboten.

Im gleichen Jahr sorgte er bereits dafür, daß die Grundlage für die später von ihm eingeführte Homo-Ehe gelegt wurde, indem Südafrika als erster Staat der Welt die “sexuelle Orientierung” als Nicht-Diskriminierungsgrund ausdrücklich verfassungsrechtlich verankerte.

In einem seiner Bücher schrieb Mandela pro Abtreibung: “Frauen haben das Recht zu entscheiden, was sie mit ihrem Körper tun wollen.”  –  Schwangere haben aber nicht das Recht, über den Körper und das Lebensrecht des ungeborenen Babys zu entscheiden.

Außerdem ließ auch Mandelas Privatleben sehr zu wünschen übrig, denn der große Held war vor allem ein “Frauenheld”  –  er war dreimal verheiratet; seine erste Frau Evelyn Ntoko Mase, die er im Stich ließ, kann den euphorischen Personenkult um ihren Ex verständlicherweise nicht nachvollziehen: „Wie kann ein Mann, der Ehebruch begangen und seine Frau und Kinder verlassen hat, mit Christus verglichen werden? Die Welt betet Nelson zu sehr an.“

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Näheres über Mandelas Pro-Abtreibungs-Kampagne auf dieser US-amerikanischen Lebensrechts-Seite: http://www.lifesitenews.com/news/pro-life-leaders-urge-caution-while-pope-and-bishops-praise-controversial-n


SPD-Politikerin Manuela Scheswig setzt Unionsparteien unter Druck

“Ich kann den SPD-Mitgliedern unter diesen Umständen nicht empfehlen, einer Koalitionsvereinbarung zuzustimmen”, so erklärte SPD-Vorstandsmitglied Manuela Schwesig laut einem Bericht der Tageszeitung “Die Welt”. 42252-3x2-teaser190x127

Aufgrund der Meinungsunterschiede in dieser Frage wurde die sechste Verhandlungsrunde der Arbeitsgruppe „Familie, Frauen und Gleichstellung“ nach heftigem Streit vorzeitig abgebrochen. Dabei ging es um die Öffnung der Ehe und ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare.

Vor und nach der Bundestagswahl äußerten sich Unions-Politiker, darunter Angela Merkel, mehrmals gegen diese absurden politischen Forderungen der Homo-Lobby.

Allerdings gibt es einzelne Unionsabgeordnete, die eine weitgehende Angleichung der herkömmlichen Ehe mit der homosexuellen Lebenspartnerschaft anstreben.

Möglicherweise möchte Manuela Schwesig mit ihrer Drohung diese Abgeordneten aktivieren. Sie sind zwar eine Minderheit innerhalb der Union, doch viele Medien übertreiben maßlos ihre Bedeutung.

Sollte die Große Koalition ernsthaft in Gefahr kommen, könnte diese Minderheit mit Hilfe der Medien die gesamte Union aus CDU und CSU einschüchtern. Aus Erfahrung weiß man, dass sie unter diesen Umständen leicht alle Prinzipien über Bord wirft.

Kommentar von Mathias von Gersdorff 

und hier gehts zu seiner Protest-Aktion in “Kultur und Medien: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2013/11/postkartene-mail-aktion-hermann-grohe.html


Toleranz? – Fehlanzeige!

Von Birgit Kelle

Man werfe das Reizwort „Homo-Ehe“ in eine TV-Runde und sofort springt der Mob im Internet an. 

Foto: Kerstin Pukall

Foto: Kerstin Pukall

Vergangene Woche durfte ich wieder hautnah erfahren, wie es ist, in Deutschland darauf hinzuweisen, dass man die Familienkonstellation Vater-Mutter-Kinder für den gelebten Normalfall in Deutschland hält und warum es gut und richtig ist, dass bei Adoptionen ein Kind möglichst einen Vater  u n d  eine Mutter haben sollte.

Noch während die Sendung Markus Lanz lief, tobte sich die Meute im Internet aus – auf einem sprachlichen und menschlichen Niveau, das für sich spricht.

Wohlgemerkt, hier kommentieren diejenigen, die Menschen wie mich auffordern, tolerant zu sein und sich selbst für das Toleranzmaß aller Dinge halten.

Was dabei herauskommt, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten und entschuldige mich schon mal vorweg für die Wortwahl, die nicht meine ist. Ich zitiere nur den Querschnitt der Reaktionen bei Twitter zu meiner Person:

Ewiggestrige dumme Kuh ++ manchmal haben Frauen ein kleines bisschen Haue verdient ++ selbstgerechtes, hysterisches Weib ++ diese Frau ist so böse ++ wer die Kelle kennt ist befürworter der vorgezogenen Sterbehilfe ++  Birgit Kelle ist die Nichte des Teufels ++ Talentdetonation der Dummheit ++ du bist unfickbar ++ diese Hexe würde auch mit Quote keinen Job bekommen ++ kann die Hexe nicht mehr ertragen, muss abschalten, ++ die alte Kuh ++ dümmliche CDUBratze ++ Lanz, stopf dieser Frau endlich das Maul ++

Die Sendung zum Nachschauen finden Sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=N1nvePdE5y8

Birgit Kelle (siehe Foto) ist Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins “Frau 2000plus
Kontakt: birgit.kelle@frau2000plus.net
Web: www.frau2000plus.net

 


USA: Katholische Kirche kämpft weiter für die Ehe von Mann und Frau

Am gestrigen Samstag hat sich in San Francisco das erste homosexuelle Paar Kaliforniens “getraut”: Die “Hochzeit” wurde möglich durch eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes der USA, der am Mittwoch ein bislang bestehendes Verbot der gleichgeschlechtlichen “Ehe” in Kalifornien aufhob.

Gleichzeitig erklärte es ein Bundesgesetz teils als verfassungswidrig, wonach eingetragene Homo-Partnerschaften auf Bundesebene nicht von den für die Ehen üblichen Vergünstigungen  – zB. steuerlicher Art  –  profitieren können. 120505288_BV_July und Mike

Präsident Obama sowie Schwulen- und Lesbenverbände begrüßten das Urteil. Die  katholischen Oberhirten äußerten sich hingegen nach Bekanntwerden des Richterspruches bestürzt:

Es sei ein „tragischer Tag für die USA“, sagte der Erzbischof von New York und Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, Kardinal Timothy Dolan.

Ob in den USA, in Frankreich oder Deutschland  –  die katholische Kirche kämpft weltweit für den Wert der Ehe.

Kim Daniels ist Sprecherin des Vorsitzenden der US-amerikanischen Bischofskonferenz. Im Interview mit Radio Vatikan ließ sie die Sorge erkennen, auf lange Sicht könnte die Religionsfreiheit gefährdet sein:

„Religionsfreiheit ist ein immer größeres Sorgenkind. Während die gleichgeschlechtliche Ehe in unserem Gesetz und in unserer Kultur immer mehr Fuß fasst, können wir ein zunehmendes Abbröckeln der Rechte von Gläubigen beobachten, ihrer religiösen Überzeugung nachzugehen.“

Das Kindeswohl bleibt auf der Strecke

Die Ehe von Mann und Frau sei aller Erfahrung nach die Lebensform, die am ehesten sicherstelle, dass Kinder mit beiden Elternteilen aufwüchsen. Die Sicherung des Kindeswohls sei gleichzeitig eine wichtige Aufgabe für das Allgemeinwohl, das mit der Entscheidung in Frage gestellt werde, findet Daniels:

„Wir werden die Auswirkungen wohl erst in Zukunft wirklich sehen können. Doch Religionsfreiheit wird eine Hauptsorge für uns sein – wir haben bereits in Massachusetts, Illinois und Washington gesehen, dass katholische Wohlfahrtseinrichtungen dazu gezwungen waren, ihre Arbeit im Zusammenhang mit Adoptionsvermittlungen einzustellen, da sie ihre religiöse Grundeinstellung nicht aufgeben wollten, nach der Kinder am besten mit einem Vater und einer Mutter aufwachsen.“

Hintergrund:

Durch das Gerichtsurteil wurde das Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehen in Kalifornien aufgehoben. Außerdem wurden einige der Beschränkungen, die auf Bundesebene gleichgeschlechtlichen Ehen auferlegt wurden, als nicht rechtskonform erklärt. Die Beschränkungen, denen die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern in mehr als 30 US-amerikanischen Bundesstaaten nach wie vor unterliegt, sind von diesem Richterspruch allerdings nicht betroffen, denn jeder Bundesstaat ist für die Regelung seiner Ehegesetze selbst verantwortlich.

Quelle: Radio Vatikan

Gender-Mensch als Fehlplanung: Verantwortung für die seelische Gesundheit unserer Kinder ist gefragt!

Von Christa Meves

Mitten hinein in die öffentliche Diskussion über die Frage, ob die Adoption von Kindern für schwule Paare eine rechtliche Untermauerung erfahren solle, verlautbart die Arbeitsministerin der CDU, Ursula von der Leyen, am 11.6. im Deutschlandfunk:  „Ich kenne keine Studie, die sagt, dass es Kindern, die in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften aufwachsen, anders geht als Kindern, die in gemischtgeschlechtlichen Ehen aufwachsen“.  untitled

Mit dieser Erklärung, die einer Befürwortung der Gesetzesänderung gleichkommt, steht sie nicht allein – nicht etwa nur bei den Parlamentariern.

Ähnliche „Orientierungshilfe“ gab jüngst (19.6.2013) der Rat der EKD mit einem Papier, zu dem der Vorsitzende des Rates, Nicolaus Schneider, einige Begründungen erläuterte. Es gelte, der veränderten Familie gerecht zu werden und ein normatives Verständnis der Ehe als „göttliche Stiftung“ und einer Herleitung aus einer vermeintlichen „Schöpfungsordnung“ zu entraten:

http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/ekd-orientierungshilfe-familie-neu-denken.html

Solche gewichtigen Stimmen fordern heraus.

Im Rückblick: Die Abschaffung der Familie als eine durch das Grundgesetz abgesicherte Gemeinschaft zwischen einem Mann und einer Frau mit ihren leiblichen bzw. adoptierten Kinder, ist keine Neuheit. Sie gehört zum Plan der 68er und wird seitdem in unserer Republik sukzessiv vorangetrieben.

Gerhard Schröder hat in seiner Regierungszeit 1998 – 2005 den Rubikon offiziell durch die Proklamation eines aufgeweichten Familienbegriffs überschritten, mit einer neuen Definition: “Familie ist da, wo Kinder sind”. Seitdem sind schwächende Maßnahmen dieser Familienform sukzessiv eingeleitet worden.

Unsere Arbeitsministerin sieht offenbar keinen Handlungsbedarf, dem entgegenzuwirken. Das ist erstaunlich; denn in jüngster Zeit mehrt sich Widerstand in der Bevölkerung.

Auch neue Studien vermitteln, dass Familien, in denen nach der Grundnorm (Vater, Mutter mit den eigenen Kindern) gelebt wird, eine bessere Bilanz haben.[1] Ihre Kinder sind sogar erfolgreichere Schüler. 

Die Großdemonstrationen der Franzosen und Russen machen deutlich, dass es noch nicht einmal der Fachkompetenz bedarf, um hier einhellig Meinung zu bilden. Schon der gesunde Menschenverstand hat hier offenbar erkannt, dass es grundsätzlich den Menschen unbekömmlich ist, wenn sie ein angeborenes Sein-sollen leugnen und eigenwillig zu verbiegen suchen.

Wenn ein Mann einem Kind gegenüber erklärt, er sei seine Mutter, so entspricht das nicht der Wahrheit und muss das Kind deshalb verwirren. In einem solchen Fall verleugnet der Mann sein männliches Wesen und meint, es zu einer Rolle zu machen, die es ihm ermöglicht, eben in eine andere Rolle zu schlüpfen.

Das ist grundsätzlich ein Liliputkampf gegen den Goliath Natur. Das ist unangemessener Trotz. Gesundheit lässt sich so nicht erhalten und Frieden der Seele in einem solchen zum Opfer werdenden Kind nicht erbringen.

Vielleicht mag sich unsere Arbeitsministerin mit einigen internationalen Studien unter die Arme greifen lassen.

http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/adoptionsdebatte-kein-schaden-fuer-kinder-in-homo-partnerschaften.html

Besonders relevant und seriös ist z. B. die Untersuchung des Soziologen Mark Regnerus an der Universität Texas mit einer umfänglichen Befragung von Kindern, die in gleichgeschlechtlichem Verbund ihre Kindheit verbracht hatten.

Diese Studie “The new Family Structures” wurde in der Fachzeitschrift “Social Science Research” publiziert. Diese belegt, dass bei 77 von 80 getesteten Kriterien statistisch jene am schlechtesten abschnitten, die von Eltern erzogen wurden, von denen mindestens ein Elternteil eine homosexuelle Beziehung hatte. Kinder aus intakten biologischen Familien erging es hinsichtlich sämtlicher Kriterien am besten.

Diese Aussagen sind in einem Interview enthalten, das die Kanadierin Dawn Steffanowicz als Beleg für die Erfahrungen ihrer eigenen Kindheit mit einem homosexuellen, sie missbrauchenden Vater in einem Interview anführt, das die Tagespost am 8.2.2013 publizierte.

Diese Frau machte es sich zur Aufgabe, mit Vorträgen in der Öffentlichkeit vor einer Ausbreitung und gesetzlicher Verankerung eines Kinderlebens in homosexuellem Umfeld zu warnen. Sie sammelte solche Schicksale und beschrieb die Verhaltensstörungen und die unausgeglichene Prägung im Hinblick auf die Sexualität im Erwachsenenalter in einem Buch mit dem Titel: „One from under“.

Es lässt sich daraus schließen:  Eine Auflösung vorgegebener elementarer Strukturen ist wie eine losgetretene Lawine, die auf dem Boden eines sich einbahnenden Suchtverhaltens und verstehbarer Rechtfertigungsimpulsen immer mehr Mächtigkeit entwickelt, also zu immer mehr Aufweichen der Strukturen führt. Die Freigabe der Pädophilie z. B. wird angesichts solcher Trends diskutabel und womöglich sogar die gesetzliche Freigabe des Inzests. Der Gender-Mensch als Plan ist in der EU bereits institutionalisiert.

Mut zum gesunden Menschenverstand und Verantwortung für die seelische Gesundheit unserer Kinder ist also in höchster Dringlichkeitsstufe gefragt.


[1] Iona Institute, Made for children. Why the institution of marriage has special status.


AfD-Bundesvorstand geht auf Distanz zum Berliner Landesverband wg. Homo-Ehe

Alternative für Deutschland: Ehe ist “eine Marke unseres Wertekanons”

Der Bundesvorstand der Alternative für Deutschland (AfD) hat sich von Äußerungen seines Berliner Landesverbandes zur Homo-Ehe distanziert. Die von der Berliner AfD geforderte „steuerliche Gleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften“ sei lediglich ein „Nebenkriegsschauplatz“, heißt es in einer über Facebook verbreiteten Stellungnahme: „Die Ehe ist aber eine Marke unseres Wertekanons, den wir schützen müssen.“

Die steuerliche Gleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften dürfe deswegen nicht zu „einer faktischen Entwertung der durch das Grundgesetz geschützten Ehe führen“, heißt es weiter.

Zuvor hatte der Landesverband der AfD in der Hauptstadt eine Pressemitteilung unter dem Titel „Auf dem schwul-lesbischen Motzstraßenfest in Berlin erhält die Alternative für Deutschland viel Zuspruch“ verbreitet. Darin heißt es, die Alternative für Deutschland stehe „ohne Vorbehalte zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur steuerlichen Gleichstellung von Ehen hetero- und homosexueller Paare“. Auch die “Orientierungshilfe” der EKD wurde dort positiv gewürdigt.

Quelle: Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT


Papst Franziskus und Anglikaner-Primas Welby gegen Homo-Ehe

MELDUNG der evangelischen Webseite http://www.jesus.ch:

Bei ihrem ersten offiziellen Treffen haben Papst Franziskus und das religiöse Oberhaupt der Anglikaner, Justin Welby, ihre Ablehnung gleichgeschlechtlicher “Ehen” bekräftigt.

Zoom
Erzbischof Justin Welby mit Papst Franziskus

Papst Franziskus ermutige Welby, den Erzbischof von Canterbury, weiter “für die Institution der Familie auf der Grundlage der Ehe” einzutreten.

Das 76-jährige Oberhaupt der Katholiken rief am 14. Juni 2013 im Vatikan zudem zum Schutz der “Unverletzlichkeit des Lebens” auf, was im katholischen Sprachgebrauch u.a. die Ablehnung von Abtreibung und “Sterbehilfe” meint.

 


Hedwig von Beverfoerde und Erika Steinbach: Klares Plädoyer für Ehe und Familie

Bericht der “Initiative Familienschutz” zum Anne-Will-Talk:

Es ging heiß her in der gestrigen Anne-Will-Sendung zum Thema Homo-Ehe und volles Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. Hedwig von Beverfoerde, Sprecherin der Initiative Familienschutz, verteidigte gemeinsam mit der CDU-Politikerin Erika Steinbach (siehe Foto) die Ehe zwischen Mann und Frau. Dafür mußten sie sich Buh-Rufe aus dem Publikum gefallen lassen. 10

Ihre Mitdiskutanten Michael Kauch (FDP-Fraktionskoordinator für Schwulen- und Lesbenpolitik) und der Autor David Berger warfen ihnen ein reaktionäres und überholtes Weltbild vor. 

Für 97% der Deutschen besteht eine Familie aus einem verheirateten Paar mit Kindern, zitierte Will eine aktuelle Allensbach-Umfrage. Und genau diese sollte der Staat unterstützen, meinte Steinbach  –  und das Geld nicht in die Ausweitung des Ehegattensplittings für homosexuelle Partnerschaften stecken: „Der Staat sollte nur fördern, was seiner Zukunft dient!“  – Das Urteil des BVG halte sie deshalb auch für falsch.

Beverfoerde (siehe Foto) wundert sich insbesondere darüber, wie schnell die Politik nun darauf reagiere. Während mehrere Familienurteile des BVG z.T. seit 20 bis 30 Jahren auf ihre Umsetzung warten, würde hier „in einem unglaublichen Galopp“ gearbeitet. „Für die vielen Menschen im Land, die Kinder erziehen, da läßt man sich alle Zeit der Welt“, das sei schlicht „ungerecht“.

Foto: Blog "Freie Welt"

Foto: Blog “Freie Welt”

Es werde schon genug für Kinder getan, meinte Kauch und zählte alle Leistungen des Staates auf. Der Staat müsse endlich auch Lebenspartnerschaften steuerlich besser stellen.

Auch beim Adoptionsrecht gingen die Ansichten weit auseinander: Während Kauch, der selbst in einer homosexuellen Partnerschaft lebt und ein Kind mit einer Frau aus einer lesbischen Beziehung hat, für das volle Adoptionsrecht plädierte, erinnerte Beverfoerde daran, daß jedes Kind ein Recht auf Mutter und Vater habe. Insbesondere für die Identitätsfindung des Kindes seien beide Eltern von großer Bedeutung.

Gerade Adoptionskinder bräuchten optimale Bedingungen, in denen sie aufwachsen, merkte Steinbach an. Und optimal sei eine Familie mit Mutter und Vater.

In Kindergärten und Schulen würde man sich für mehr männliche Bezugspersonen einsetzen, weil man erkannt habe, daß dies wichtig für die gute Entwicklung der Kinder sei. Ein volles Adoptionsrecht für Homo-Paare würde diese Erkenntnis aber außer Acht lassen, kritisierte Steinbach.

Will präsentierte dann noch einen jungen Mann, der mit zwei Müttern groß geworden ist und ein schwules Pärchen mit zwei kleinen Pflegekindern. Natürlich kann dies im Einzelfall gelingen, bestätigte Beverfoerde. Es gebe aber eben auch viele gegenteilige Fälle. Eine gesetzliche Regelung müsse die Gesamtheit im Blick haben, nicht den Einzelfall.

Man darf gespannt sein, ob die Äußerungen von Steinbach und Beverfoerde dem streitbaren Autor Berger ausgereicht haben, um auch ihnen den Zugang zu weiteren Talkshows zu verbieten.

Erst vor kurzem hatte er einen Aufruf gestartet Birgit Kelle, Gabriele Kuby und Martin Lohmann wegen ihrer kritischen Äußerungen zum Thema Homosexualität nicht mehr in Talkshows zu lassen. Sieht so die viel geforderte Toleranz aus?

Quelle: http://www.familien-schutz.de/beverfoerde-bei-anne-will-kinder-brauchen-mutter-und-vater/#more-9693

WEITERER BERICHT über diese Sendung aus dem PRO-Magazin: http://www.pro-medienmagazin.de/?id=fernsehen&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=6741


Zur Homo-Ehe: “Es geht nicht um Diskriminierung, sondern um Differenzierung”

Volkes Stimme: Leserkommentare zur Anne-Will-Talkshow

Ergänzend zu unserem aktuellen Bericht über diese Sendung vom gestrigen 12. Juni folgen hier einige Stellungnahmen aus der “Basis”. Bislang wurden auf der NDR-Internetseite von Anne Will (sie ist bekennende Lesbe) weit über 900 Leserposts veröffentlicht, wobei wir aus den ersten dreißig Zuschriften einige Beispiele zitieren:

Karin:  Die Ehe war noch nie “heilig” – höchstens in den Augen der Kirche. Ich finde es gerecht, das homosexuelle Paare heterosexuellen Paaren steuerlich gleichgestellt werden sollen.  – ABER: warum rückwirkend bis 2001? –  Gerecht, nein sozial fände ich es, wenn diese Gelder für Hochwasser-Opfer, Dammbauten und Renaturierung der Flüsse gespendet würden.

Egon:  “Gleiche Rechte für Homosexuelle” – hört sich gut an und birgt einen Hauch von Gerechtigkeit in sich. “Gleiche Rechte” assoziiert aber auch einen zweiten Teil: “gleiche Pflichten”! Und da haperts doch gewaltig! Ohne Kinder geht in einer Gesellschaft gar nichts, zumindest nicht mit Blick in die Zukunft. 120505393_BV_July und Mike

Homosexuelle sind irgendwann auf die jüngere Generation, bekanntlich produziert von Heterosexuellen, überlebensnotwendig angewiesen. Sie selbst haben sich in diesem Bereich unvollkommen beteiligt, pochen aber auf gleiche Anerkennung ihrer zweifellos schwächeren Leistung.
Überhaupt erscheint der Einfluss der Homosexualität in dieser Gesellschaft überproportional erhöht. Früher hat man Homosexualität weitgehend unterschwellig gehandelt, heute ist man auch noch stolz darauf, wie z.B. die Bekenntnisse selbst führender Politiker erkennen lassen. Nichts gegen ihr eigenes Selbstverständnis  –  aber die Kirche im Dorf lassen!

Wer heutzutage eine Ehebindung eingeht, wird beinahe bemitleidet. Die Ehe sei nicht mehr zeitgemäß, ein reaktionär geprägtes Rudiment vegangener Zeiten, sei hinderlich und die überwiegende Zahl werde ohnehin geschieden. Mehr als grotesk selbst das Urteil höchster Instanzen, homosexuellen Paaren “entgangene” Steuervorteile rückwirkend bis 2001 nachzahlen zu wollen. Da kommen bei nicht Wenigen so locker einige Zehntausend Euro zusammen.

Seltsam nur, dass man etwa bei Arbeitnehmern oder Rentnern eine Verbesserung ihrer finanziellen Situation bestenfalls in die oftmals noch ferne Zukunft verlegt und dann nur portionsweise. Familien mit Kindern bleiben wie immer auf der Strecke. Für sie bleiben Gutscheine für den Sportverein u.ä.

Petra Singer:  Natürlicherweise ist die Ehe zwischen Mann und Frau die Keimzelle jeder Gesellschaft, das ist halt so –  rein biologisch, also natürlich. Kinder únd Zukunft gibt es, wenn Mann und Frau eine Familie gründen. Da aber Mann und Mann bzw. Frau und Frau natürlicherweise KEINE Kinder zeugen können, ist diese Lebensform eben anders. Anders, also keine Ehe. Anders und nicht mit der Ehe zu vergleichen. Jeder kann leben, wie er will, aber niemand soll so tun, als ob homosexuelle Paare GLEICH wären wie Mann & Frau = Ehe. Das ist keine Diskriminierung, das ist Differenzierung.

Paul aus Dresden:  Sagte nicht Martin Luther: ”Die Ehe ist ein gar weltlich Ding….”?  – Was soll an einer Heteroehe anders sein als bei einer Homoehe? Beide Paare übernehmen Verantwortung füreinander und dann auch für die eigenen wie adoptierten Kinder.

Hagen Ulrich: Warum muß man diese Thematik eigentlich mit ausgewiesenen Hetzern und Katholiban wie Erika Steinbach und Beverfoerde diskutieren? In Deutschland gilt das Grundgesetz und nicht der Codex Juris Canonicii, wir sind keine Filiale des Vatikans und der Staat bzw. der Gesetzgeber hat sich nicht an den Moralvorstellungen einer glücklicherweise im Schwinden begriffenen Fangruppe der geweihten Röckchenträger zu orientieren…

Monika Metternich: Ein zur Adoption freigegebenes Kind sollte die besten Voraussetzungen bekommen  –  und dazu gehören nun mal von Natur aus Vater und Mutter. Mich würde für den Fall, dass Homosexuelle Adoptionsrecht bekommen, interessieren, ob Adoptionswillige überhaupt ein Wörtchen mitzureden haben, wenn sie ihr Kind zur Adoption freigeben und NICHT wollen, dass ihrem Kind Vater oder Mutter abgeht, indem es in eine gleichgeschlechtliche Familie vermittelt wird.


Karlsruher Urteil zum Ehegattensplitting für Homo-Partner: EKD stimmt zu, Bischofskonferenz lehnt ab

Zollitsch: “Schutz der Ehe ist keine Diskriminierung”

Unterschiedlich haben die beiden großen Kirchen in Deutschland auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts reagiert, das Ehegattensplittung müsse auch für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften gelten. Während die EKD (Evgl. Kirche in Deutschland) die Entscheidung begrüßte, übte die Deutsche Bischofskonferenz Kritik. media-374460-2

Der Vizepräsident des EKD-Kirchenamtes, Friedrich Hauschildt, nannte es gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA ethisch geboten, Verlässlichkeit, Verbindlichkeit und Verantwortungsbereitschaft in allen Formen des Zusammenlebens zu stärken. Dazu leiste die Rechtsform der eingetragenen Lebenspartnerschaft einen wichtigen Beitrag.

Deshalb sollten laut EKD Regelungen im Vermögens-, Unterhalts-, Versorgungs- und Steuerrecht unterstützt werden, die das verbindliche Zusammenleben stärkten: „Insofern ist die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts für mehr gesetzliche Gleichberechtigung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften zu begrüßen.

Dagegen erklärte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch: „Die katholische Kirche lehnt die Gleichbehandlung von Ehe und eingetragenen Lebenspartnerschaften ab.“

Bereits 2002 habe das Bundesverfassungsgericht in seiner Grundsatzentscheidung davon gesprochen, dass die eingetragene Lebenspartnerschaft etwas anderes als die Ehe sei und keine „Ehe unter falschem Etikett“.

Zollitsch weiter: „Daher ist unserer Auffassung nach eine unterschiedliche steuerrechtliche Behandlung angebracht, etwa wenn man in Betracht zieht, dass aus Ehen in aller Regel Kinder hervorgehen, was für die eingetragenen Lebenspartnerschaften nicht zutrifft.“

Eine unterschiedliche Behandlung dieser Partnerschaften und der Ehe stelle deshalb keine Form der Diskriminierung dar, „sondern betont den Wert, den die Ehe für die Gesellschaft hat“.

Quelle: http://www.idea.de

 


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