Estland: Erfolgreicher Protest gegen Einführung der Homo-Ehe

Die estnische „Organisation zur Verteidigung von Familie und Tradition“ (SA Perekonna ja Traditsiooni Kaitseks) reichte 38.000 Unterschriften gegen die Öffnung des Ehegesetzes für homosexuelle Paare im Parlament ein.

Mit der am 15. Mai an Parlamentspräsidentin Ene Ergma übergebenen Unterschriftensammlung protestieren sie gegen einen Gesetzesentwurf des Justizministeriums.

Das kleine baltische Land hat eine Bevölkerung von 1,4 Millionen Einwohnern und 580.000 Haushalten. An die Haushalte wurden Petitionsvordrucke per Post verteilt. Somit nahmen 6,5% der Haushalte an der Aktion teil – zweifellos eine sehr hohe Zahl.

Slawomir Olejniczak  -  Sprecher der Initiative  -  erklärte, dies sei die bislang größte Unterschriftensammlung in Estland.

Varro Vooglaid  – er ist Vorsitzender der Organisation  -  sagte, die Aktion wolle zu einer Aufwertung christlicher Prinzipien und zu einer familienzentrierten Gesellschaft beitragen.

Der Erfolg der Unterschriftensammlung ist umso bemerkenswerter angesichts der Tatsache, dass Estland zu den am meisten säkularisierten Länder der Welt gehört. Zudem ist nach Jahrzehnten kommunistischer Herrschaft ein Großteil der Bevölkerung atheistisch.

Quelle: Kultur und Medien online

Die “Frankfurter Rundschau” widerspricht David Bergers Ausgrenzungs-Aufruf

Dr. Berger will keine Gegner der Homo-Ehe in Talkshows tolerieren

Das widersprüchlich erscheinende Phänomen ist gewiß nicht neu: Jene, die gerne das Hohe Lied der Toleranz singen, greifen manchmal selber zu intoleranten Forderungen, sobald es um eigene Themen geht  – und so können die vermeintlichen Lordsiegelbewahrer des “demokratischen Diskurses” durchaus selber diskriminierend auftreten.

Ein aufschlußreiches Beispiel hierfür ist der jüngste Appell von Dr. David Berger, Chefredakteur der homosexuellen Zeitschrift “Männer”. Der Theologe ist mittlerweile bekannt als scharfer Kritiker der katholischen Kirche, zumal ihrer Sexualmoral, obgleich er sich früher selber aktiv im konservativen kath. Spektrum präsentierte.

In seinem jüngsten Appell auf der Schwulen-Webseite “Queer” fordert Berger den Rauswurf  der von ihm so genannter “Homo-Hasser” aus den Fernseh-Talkshows. 

Attacke auf Martin Lohmann, Gabriele Kuby, Katherina Reiche

Dabei hält der ehem. kath. Religionslehrer anscheinend jeden für “homophob”, der die Forderung der Schwulenlobby nach Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der herkömmlichen Ehe eindeutig ablehnt.

Dabei erwähnt er den Lebensrechtler und AEK-Vorsitzenden Martin Lohmann ebenso namentlich wie die kath. Autorin Gabriele Kuby; auch die bislang nicht als sonderlich “konservativ” aufgefallene CDU-Staatssekretärin Katherina Reiche findet keine Gnade in Bergers Augen.

Selbst bei der seit Jahrzehnten als linksorientiert bekannten “Frankfurter Rundschau” (FR), die einst David Bergers “Coming out” erstveröffentlichte,  führt dessen jüngste Attacke zu besorgten Stirnfalten.

FR-Redakteur Elmar Kraushaar stellt daher in seinem aktuellen Artikel gleich eingangs die Frage: “Passt das zur Meinungsfreiheit?”  – Die Frage stellen heißt sie beantworten.

Die Frankfurter Tageszeitung schreibt weiter:

“Schwule und Lesben, meint Berger, sollten nicht länger aushalten müssen, dass man sie öffentlich diffamiert. Deshalb: „Homohasser raus aus den Talkshows!“

Der Verfasser weist sodann darauf hin, daß auch innerhalb des homosexuellen Spektrums durchaus nicht alle Bergers Forderung zustimmen:

„Wollen wir eine Gesinnungspolizei in den Sendern?“, fragt beispielsweise Stefan Mielchen, Ex-Chefredakteur  eines Hamburger Schwulenmagazins. Er fügt hinzu: “Wer die Meinungsfreiheit durch das Ausgrenzen von Meinungen einschränken will, hat schon verloren.“

Und selbst der Westdeutsche Rundfunk, im bürgerlichen Lager seit vierzig Jahren als “Rotfunk” bekannt, will sich dem Bergerschen Aufruf nicht anschließen, wie die FR berichtet:

“Matthias Radner, beim WDR verantwortlicher Redakteur für „Hart aber fair“, beruft sich ebenfalls auf die Meinungsfreiheit: „Deshalb müssen auch jene zu Wort kommen, die der Gleichstellung homosexueller Paare kritisch gegenüber eingestellt sind, sofern sie andere nicht diffamieren, beleidigen oder herabsetzen.“

In einer von David Berger kritisierten „Hart aber fair“-Sendung im vergangenen Dezember, sei, sagt Radner, kein Schwulenhasser aufgetreten, „dagegen will ich mich ausdrücklich verwahren“.


Skandalös: Sekretär der Bischofskonferenz kritisiert Proteste gegen die Homo-Ehe in Frankreich

Der Sekretär der deutschen katholischen Bischofskonferenz, P. Hans Langendörfer, hat die Proteste gegen die Homo-Ehe in Frankreich kritisiert: „Wir würden das nicht wollen“, sagte Langendörfer auf einer Diskussionsveranstaltung, wie “Kath.net” berichtet.

In Deutschland gäbe es seitens der Kirchen „niemals eine vergleichbare Mobilisierung“. Dies sei auch nicht der Wunsch der Kirchen. Hierzulande existiere keine vergleichbare Protestkultur, was sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche „so in Ordnung“ fänden.

In Frankreich hatte die Nationalversammlung am vergangenen Dienstag die komplette Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe beschlossen. Zuvor hatten mehrfach hunderttausende Franzosen für die herkömmliche Ehe demonstriert.

Quelle: Wochenzeitung “Junge Freiheit”


Frankreich: Am Sonntag gab es erneut Massenproteste in Paris – Kommt es zur Volksabstimmung über die “Homo-Ehe”?

Die innenpolitische Lage in Frankreich spitzt sich weiter zu: Die regierenden Sozialisten wollen in aller Eile die “Homo-Ehe” im Parlament verabschieden, die Demonstrationen dagegen reißen nicht ab.

Am Sonntag hat es in Paris eine neue Massendemo gegen die sog. „Ehe für alle“ gegeben, weitere sind schon für Mai angekündigt. Was werden die Gegner tun, wenn die Regierung das Vorhaben trotz aller Proteste durchsetzt? media-374460-2

Das fragte Radio Vatikan am Montag die Kabarettistin Frigide Barjot, Wortführerin der Protestbewegung:

„Wir werden reagieren  –  friedlich, ohne die Legitimität des Gesetzes anzuzweifeln, aber sehr wohl mit Zweifeln an der hinreichenden Begründung des Gesetzes. Wir werden weiter demonstrieren, um den Präsidenten zum Abhalten einer Volksabstimmung aufzurufen. Übrigens muss das Gesetz ja noch per Dekret für wirksam erklärt werden, darum haben wir doch noch ein bisschen Zeit, bis es wirklich anwendbar würde.

Abgeordnete, die das Gesetz in der Nationalversammlung bekämpft haben, treten für ein alternatives Projekt von anerkannten zivilbürgerlichen Verbindungen namens „alliance civile“ ein; dabei geht es nur um die Verbindung zweier Personen, ohne dass das irgendetwas mit dem Adoptieren von Kindern zu tun hätte.

Wir rufen den Präsidenten also dazu auf, eine Volksabstimmung zwischen den zwei Gesetzesvorschlägen einzuberufen, dem der Justizministerin und dem anderen, der während der Debatte in der Nationalversammlung vorgestellt worden ist.“

Auch wichtige Kirchenvertreter, etwa Kardinal Philippe Barbarin von Lyon, setzen sich für eine Volksabstimmung zur Homo-Ehe ein.

Quelle: Webseite von Radio Vatikan 

Kristina Schröder ist als Familienministerin eine Fehlbesetzung

Mathias von Gersdorff

Was in Hessen schon lange im Gespräch war, ist nun geschehen: Die Hessen-CDU hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder nicht auf den ersten Platz der Landesliste für die Bundestagswahl gesetzt  –  sie wird somit nicht Spitzenkandidatin.

Der ehem. Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Jung wird diesen Platz einnehmen. Der Grund für diese Aufstellung: Schröder befürwortet die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe. 

M. von Gersdorff

M. von Gersdorff

Kristina Schröder versuchte, aus der Not eine Tugend zu machen und erklärte:

„Meine Position zu gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften vertrete ich seit Jahren. Ich respektiere, daß meine Haltung nicht die Mehrheitsmeinung meines hessischen Landesverbandes ist, und ich bitte gleichzeitig um Respekt, daß ich deshalb auch nicht als Spitzenkandidatin der hessischen CDU für die Bundestagswahl antreten wollte“ (zitiert aus der FAZ vom 13. April 2013).

Am 22. September wählen die Hessen gleichzeitig Bundestag und Landtag. Auf keinen Fall konnte sich die CDU gespalten in einem so wichtigen Punkt präsentieren. Die Hessen-CDU ist ein noch einigermaßen konservativer Landesverband.

Katastrophales Signal an die Wähler

Trotz des Verzichts auf die Spitzenkandidatur ist die Haltung der Bundesfamilienministerin für die Christdemokraten fatal. Sie selbst findet es möglicherweise aufopferungsvoll, auf den ersten Platz zu verzichten, um ihren Überzeugungen treu bleiben zu können. Doch in Wahrheit zeigt sie, daß sie von vornherein eine Fehlbesetzung war  –  politisch wie auch ideologisch.

Daß die oberste Familienpolitikerin nicht begreift, daß eine christliche Partei nicht die Gleichstellung homosexueller Paare mit der normalen Ehe anstreben kann, macht viele fassungslos. Sie hat noch Glück, daß sie nicht in Frankreich, sondern in Deutschland Politikerin ist und nicht immer wieder mit gigantischen Demonstrationen konfrontiert wird.

Dennoch ist das Signal für die Wähler aus der Perspektive der Christdemokraten katastrophal: Für Homo-Rechte setzt sich just die Bundesfamilienministerin ein. Was kann man da noch von der CDU erwarten? Wenn die C-Partei nicht mehr für die christliche Auffassung von Ehe und Familie eintritt, welche Partei denn?  P1000834

Familienpolitik ist ein Feld, an der die grundsätzliche Haltung einer Partei zu Staat und Gesellschaft gemessen wird. Sie gehört zum Kern des philosophischen Selbstverständnisses und damit zur Seele einer C-Partei.

Die Familienpolitik – und noch mehr der Begriff von Ehe und Familie – sind viel wichtiger für die CDU, als es die Atompolitik für die Grünen oder die Rechte der Arbeiter für die SPD ist. Das hat Schröder bis heute nicht kapiert.

Im Falle der Familie geht es um eine jahrtausendealte Institution, dessen Stärke und gesellschaftliche Stellung für das Wohlergehen eines Volkes essentiell sind. Aber das scheint Schröder nicht zu interessieren. Kristina Schröder ist in ihre Rolle als Familienministerin nie hineingewachsen. Psychologisch blieb sie bis heute eine Innenpolitikerin mit dem Charme eines Roboters.

AfD erkannte den Schwachpunkt der Union

Auch aus einer strategischen Perspektive ist Schröders Haltung fatal. Inzwischen kann die CDU von allen Parteien in die Mangel genommen werden, denn offiziell ist sie gegen eine Gleichstellung. Doch ihre wichtigste Familienpolitikerin ist dafür. Wie kann eine solche Position in Talkshows und sonstigen öffentlichen Debatten vermittelt werden?

Die neugegründete „Alternative für Deutschland“ hat wohl diesen wichtigen strategischen Schwachpunkt erkannt und bei ihrer Gründungsveranstaltung unterstrichen, sie würde sich für den „Schutz der Familie als Keimzelle der Gesellschaft“ einsetzen. Offensichtlich ist das eine Reaktion der Anti-Euro-Partei auf die wacklige CDU-Position.

In letzter Zeit konnte Bundeskanzlerin Angela Merkel immer wieder die Notbremse ziehen und selbstzerstörerische Debatten zum Thema Homo-Rechte verhindern. Spätestens im Bundesparteitag 2010 in Karlsruhe begann sie, den christlich-konservativen Flügel ernst zu nehmen, in dem sie sich entschlossen gegen die Einführung der Präimplantationsdiagnostik ausgesprochen hat.

Mehrmals hat sie parteiinterne Debatten über Homo-Rechte per Machtwort beendet. Ob Frau Merkel es damit schafft, beim beginnenden Wahlkampf das Bild einer gespaltenen Partei zu verhindern, ist nicht sicher.

Frau Schröder auf den zweiten Platz zu setzen, ist schließlich eine kosmetische Maßnahme. Fakt bleibt: Sie ist die höchste Instanz in der CDU-Familienpolitik. Abgesehen davon ist Franz-Josef Jung, der Spitzenkandidat der Hessen-CDU für den Bundestag, keine besonders charismatische Figur, mit der die Hessen viel verbinden können. Zudem haftet ihm das Manko seines Rücktritts wegen des Luftangriffes bei Kunduz an. Allerdings ist er im Gegensatz zu Schröder ein echtes Produkt der Hessen-CDU.

Schröder war und blieb immer ein Fremdkörper. Bei der Wahl zur Beisitzerin in den Landesvorstand erhielt sie bloß 62,6 Prozent. Bei ihrer Ernennung zur Familienministerin durch Merkel spielte zwar auch eine Rolle, daß Hessen einen Platz im Kabinett haben sollte, eine Wunschkandidatin der Landespartei war sie aber nicht.

Besonders problematisch für die C-Partei ist die Tatsache, daß das ganze Gerede um Homo-Rechte die Bemühungen um eine materielle Besserstellung der Familien völlig in den Schatten gestellt hat. Eine kürzlich erschienene Studie für „Eltern.de“ hat ergeben, daß die Bürger kaum über die vielen staatlichen Leistungen für Familien Bescheid wissen.

Stattdessen ist das hirnrissige Thema Homo-Rechte in aller Munde. Offensichtlich tappte die CDU in eine von linken Medien gestellte Falle hinein, indem sie sich überhaupt auf eine Diskussion darüber einließ.

Aus wahlstrategischen Motiven und auch aus Gründen des öffentlichen Bildes müßte die Bundeskanzlerin versuchen, die Führung in der Debatte um Familienpolitik wieder für die CDU zu gewinnen  – wie es jahrzehntelang der Fall gewesen ist  – , doch ohne eine Umbesetzung des Familienministeriums wird das kaum möglich sein.

Quelle: Wochenzeitung “Junge Freiheit”


Paris: Protestmarsch zum Triumphbogen gegen die Einführung der Homo-Ehe

In der französischen Hauptadt kam es am gestrigen Sonntag, den 24. März, erneut zu einer Massendemonstration gegen die staatlich geplante Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe sowie gegen ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.

Bereits im Januar gab es Großkundgebungen gegen diese Gesetzentwürfe der sozialistischen Regierung unter Präsident François Hollande.

Die Angaben über die gestrige Teilnehmerzahl schwanken zwischen 300.000 und 1,5 Millionen. Der Protestzug verlief vom Bankenviertel La Défense bis zum Arc de Triomphe.

Unter dem Titel “Nix Liberté” schreibt die links-alternative Berliner Tageszeitung “taz” eingangs: “1,4 Millionen Menschen sind bei einer Protestveranstaltung am Sonntag in Paris gegen die Homo-Ehe auf die Straße gegangen.”

Beim Triumphbogen kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, als Demonstranten versuchten, die Absperrungen zu den Champs-Élysées zu überwinden. Die Beamten setzten Tränengas ein.

Der Chef der konservativen Partei UMP, Jean-François Copé, machte den sozialistischen Präsidenten François Hollande persönlich dafür verantwortlich, daß “Familien mit ihren Kindern” von Sicherheitskräften unverhältnismäßig angegriffen worden seien.

 

Die “Frankfurter Allgemeine” berichtet hierzu:

“Nach der Großkundgebung in Paris gegen die Homoehe hat die Polizei am Abend unter Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken hunderte von Demonstranten von den Champs-Elysées vertrieben. Mehrere Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten, dass die Polizei gegen die Demonstranten mit großer Härte vorging.”


Für Familie und Gottes Gesetz: Kardinal Bergoglio (Papst Franziskus) contra “Homo-Ehe” in Argentinien

Der Erzbischof von Buenos Aires und heutige Papst hat sich im Sommer 2010 mit der argentinischen Regierung angelegt, weil sie die homosexuelle “Ehe” einführen wollte (was auch geschah). Die Bischöfe des Landes erhoben scharfen Protest gegen diesen staatlichen Angriff auf die naturgemäße Ehe und die Schöpfungsordnung Gottes.

Kardinal Bergoglio hat sich damals brieflich gleichsam an seine “stärksten Verbündeten” gewandt, die Schwestern des Karmel-Ordens, um deren “Gebet und Opfer” er eindringlich bat. 

Hier folgt das Schreiben von Kardinal Bergoglio:

Liebe Schwestern,   ich schreibe diese Zeilen an jede von euch in den vier Klöstern, die in der Erzdiözese von Buenos Aires liegen. Die Menschen in Argentinien werden in den kommenden Wochen vor eine Entscheidung gestellt, deren Ausgang möglicherweise ernsthaft die Familie als solche verletzen wird. media-374460-2

Es ist der Entwurf eines Gesetzes über die Ehe von Personen des gleichen Geschlechts. Hier steht die Identität und das Überleben der Familie  – Vater, Mutter und Kinder  -  auf dem Spiel.

Auf dem Spiel steht die Lebensentwicklung vieler Kinder, die schon zu Beginn ihres Lebensweges durch die Vorenthaltung der menschlichen Reifung diskriminiert werden, von der Gott wollte, daß sie zusammen mit Vater und Mutter geschieht. Auf dem Spiel steht die Abwendung vom Gesetzes Gottes, das in unsere Herzen eingeschrieben ist. (…)

“Der Neid des Teufels will das Bild Gottes zerstören”

Auch hier ist es der Neid des Teufels, der durch die Sünde in die Welt kam, der geschickt versucht, das Bild Gottes zu zerstören: Mann und Frau, die beauftragt sind, zu wachsen, sich zu vermehren und sich die Erde untertan zu machen.

Laßt uns nicht naiv sein. Dies ist nicht nur eine politische Auseinandersetzung.

Es ist ein dem Plan Gottes feindliches Vorhaben. Es ist nicht lediglich eine „Gesetzesvorlage“ (dies ist nur das Instrument), sondern eine “Bewegung” des Vaters der Lüge, der die Kinder Gottes zu verwirren und zu täuschen sucht. Jesus versprach uns, den Geist der Wahrheit zu senden, um uns gegen die lügnerischen Ankläger zu verteidigen.

Gemälde: Evita Gründler

Gemälde: E.Gründler

Heute ist das Vaterland in dieser Situation. Es braucht die Hilfe des Heiligen Geistes, um das Licht der Wahrheit in die Mitte der Finsternis des Irrtums zu bringen. Es braucht diesen Beistand, um uns dem Bann der vielen Sophismen zu entwinden, mit denen man dieses Projekt zu rechtfertigen versuchen, ein Gesetz, das auch Menschen guten Willen verwirrt und täuscht.

“Gebet und Opfer sind unbesiegbare Waffen”

Aus diesem Grund wende ich mich an Sie und bitte um Ihr Gebet und Opfer  –  die beiden unbesiegbare Waffen, wie die hl. Theresia sie nannte.

Schreien Sie zu Gott, er möge den Senatoren, die ihre Stimme abzugeben haben, seinen Heiligen Geist senden. Daß die Senatoren es nicht tun, bewegt durch Irrtum oder die politischen Umstände, sondern gemäß dem Naturrecht und dem göttlichen Gesetz. Beten Sie für die Senatoren und ihre Familien. Daß der HERR sie aufsuche, sie stärke und aufrichte. Beten Sie, daß sie das größte Gut für das Vaterland vollbringen.

Der Gesetzesentwurf wird im Senat nach dem 13. Juli erörtert werden. Schauen Sie auf den hl. Joseph, die Gottesmutter und das göttliche Kind und beten sie inständig, die Heilige Familie möge in diesen Zeiten die argentinische Familie verteidigen.

Erinnern wir uns, was Gott selbst zu seinem Volk sagte in einer Zeit großer Angst: “Dieser Krieg ist nicht eurer, sondern Gottes Krieg.”  – Möge uns die heilige Familie in diesem Krieg Gottes beistehen, verteidigen und begleiten.

Vielen Dank für das, was Sie in diesem Kampf für das Vaterland tun. Und ich bitte Sie, beten Sie auch für mich. Möge Jesus Sie segnen und die heilige Jungfrau Sie beschützen.”

Quelle und Übersetzung durch das kath. CIVITAS-Institut: http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1102:argentinien-braucht-unser-gebet&catid=1:neuestes&Itemid=33


Der Papst in Zitaten: “Ohne Gottes Gnade kommen wir nicht voran”

Nachfolgend einige Zitate von Papst Franziskus, die  größtenteils aus einem Interview mit dem damaligen argentinischen Erzbischof in der deutsch-italienischen Zeitschrift “30 Giorni” bzw. “30 Tage” (Nr. 11/2007) stammen.

Einheit und Verschiedenheit in der Kirche: 

“In der Kirche bewirkt der Heilige Geist die Harmonie. Einer der ersten Kirchenväter schrieb, dass der Heilige Geist „ipse harmonia est“: ER selbst ist Harmonie. ER allein ist zugleich Urheber der Einheit und der Vielfalt. Der Geist allein bewirkt Verschiedenheit, Vielfalt, und gleichzeitig Einheit. Denn wenn wir es sind, die Verschiedenheit betreiben, kommt es zu Schismen  -  und wenn wir es sind, die die Einheit wollen, kommt es zur Uniformität und Gleichschaltung.”

Apostolischer Mut:

“Für mich bedeutet apostolischer Mut ein Säen, das Wort säen. Es jenem Mann oder jener Frau vermitteln, für die es gegeben ist. Ihnen die Schönheit des Evangeliums geben, das Staunen der Begegnung mit Jesus … und zulassen, dass der Heilige Geist den Rest macht. Der HERR ist es, so sagt das Evangelium, der den Samen aufkeimen und Frucht tragen lässt.”

Heiliger Geist:
„Die frühen Theologen haben gesagt, dass die Seele wie eine Art Segelboot ist und der Heilige Geist der Wind, der in die Segel bläst, um das Boot voranzutreiben. Die Impulse und Windschübe sind die Gaben des Geistes. Ohne sein „Anschieben“, ohne seine Gnade kommen wir nicht voran.“

Klerikalisierung der Laien:
„Ihre Klerikalisierung ist ein Problem. Die Priester klerikalisieren die Laien, und die Laien bitten uns, klerikalisiert zu werden … Eine sündige Komplizenschaft.“

Abtreibung:
„Abtreibung ist nie eine Lösung. Wenn man von einer schwangeren Mutter spricht, sprechen wir von zwei Leben: beide müssen geschützt und respektiert werden, weil das Leben ein absoluter Wert ist.“

 


Unionsparteien vorerst gegen Gleichstellung von Homo-Partnerschaften mit der Ehe

Die Diskussion über die Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaft mit der Ehe  ist in der Union zunächst abgebrochen worden. Am Montag verkündete CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, dass CDU und CSU an ihrem Parteitags-Beschluss vom Dezember festhalten wolle: „die steuerliche Privilegierung der vom Grundgesetz geschützten Ehe und Familie“.

Eines ist aber sicher: Die Debatte spaltet die Union. Beim Parteitag wurde der Antrag auf Gleichstellung zwar abgelehnt, aber es gab überraschenderweise eine „beachtliche Minderheit“, wie es der Versammlungsleiter formulierte. Die Kanzlerin wollte in der Präsidiumssitzung ein Machtwort sprechen und tat es auch: Die CDU hält am traditionellen Familienbild fest.

Doch beendet diese Entscheidung den Streit in der Union? CSU-Politiker Thomas Goppel glaubt das nicht. Im Gespräch mit dem Kölner Domradio sagte er:

„Den Streit wird es nicht beenden, weil wir in eine offizielle Diskussion gedrängt wurden, natürlich auch durch das Verfassungsgericht. Das Adoptionsrecht von einem Paar gleichgeschlechtlicher Art, das dem zweiten Partner das Recht gibt, die Adoption bei sich nachzuvollziehen, ist noch nicht die volle Entscheidung, die man sich auf der anderen Seite erwartet.

Ich habe nichts dagegen, dass jeder sein Leben gestalten kann, wie er will. Aber ich habe was dagegen, dass der Staat in seiner grundlegenden Festlegung über das Zusammenleben von Mann, Frau und Kindern Grundsätze anwendet, die dem Normalfall nicht entsprechen.“

Quelle: Radio Vatikan


Aufschlußreich, wofür der Finanzminister Geld ausgeben will – und wofür nicht

Pressemeldung des Verbands Familienarbeit:

Finanzminister Wolfgang Schäuble gab bei einem Treffen der Süd-West-Landesgruppe der CDU sinngemäß zu verstehen, dass er Widerstand gegen die Einführung des Ehegatten-Splittings für Eingetragene Partnerschaften Gleichgeschlechtlicher für vergeblich halte (“Schwarzwälder Bote” vom 27.2.2013).

Die Diskussion, welche Linie zwischen „konservativ“ und „modern“ die Partei einschlagen solle, ob eher Taktik oder Inhalt angebracht sei, bekommt dadurch einen neuen Impuls.

Dazu nimmt die Vorsitzende des Verbands Familienarbeit eV., Gertrud Martin, Stellung:

„Mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP wurde zum 1.1.2005 das Gesetz zur Eingetragenen Partnerschaft eingeführt. Der Begriff Ehe beschreibt nun nicht mehr allein die Verbindung eines Mannes mit einer Frau  –  potenziell in der Absicht, Kinder zu zeugen. Die logische Folge dieses Sichtwechsels ist die Einführung des Ehegattensplittings auch für die Homo-Ehe. Der Damm ist also längst gebrochen.“    ????????

Martin bemerkt, es sei irritierend, dass ausgerechnet die politischen Kräfte, die das Ehegattensplitting zur Disposition stellen wollten, vehement für dessen Einführung für gleichgeschlechtliche Partnerschaften kämpften:

„Medienwirksam treiben sie die Konservativen vor sich her. Eine zusätzliche Belastung des Staatshaushalts spielt da offensichtlich keine Rolle.“

Die Verbandsvorsitzende erklärt weiter:

„Der Verband Familienarbeit eV., der die Interessen der in der Familie Erziehenden vertritt, erinnert an die Bestrebungen in der CDU/CSU, auch für Mütter, die vor dem 1.1.1992 geboren haben, drei Erziehungsjahre pro Kind anzuerkennen.

Der reflexartige Bescheid des Finanzministers, dafür sei kein Geld da, ist für uns ein Schlag ins Gesicht. Er wiederholt und bekräftigt die Urteile des Bundesverfassungsgerichts zu Klagen, die von der Einführung des Stichtags betroffene Mütter vor 10 Jahren führten. Mit der Begründung, Stichtagsregelungen müssten akzeptiert werden, wurde diesen Müttern das Grundrecht der Gleichheit vor dem Gesetz verweigert. Für uns ist das ein Fall von Altersdiskriminierung!“

Wenngleich kein direkter Zusammenhang mit dem Splitting für gleichgeschlechtliche Paare besteht, stellt sich für den Verband doch die Frage:

„Wessen Rechte haben den Vortritt, wenn es um die Finanzierbarkeit geht? Hat die Beendigung der gefühlten Diskriminierung einer Minderheit Vorrang vor der Abschaffung des die alten Mütter diskriminierenden Stichtags? Bekommen immer diejenigen Recht, die am lautesten schreien?“

Verband Familienarbeit e. V.
Vorsitzende:
Gertrud Martin, Tel.: 07721/56124, E-Mail: bundesvorstand@dhg-vffm.de
Stellv. Vorsitzende:
Dr. Johannes Resch, Tel.: 06349/963855, E-Mail: Johannes.Resch@t-online.de
Birgit Kelle, E-Mail: bkelle@dhg-vffm.de 
 

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