Syrien: Fünf kath. Christen weiter in Geiselhaft radikal-islamischer “Rebellen”

Nach der Freilassung von Pater Hanna Jallouf OFM befinden sich fünf der rund 10 zusammen mit dem Gemeindepfarrer in der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober aus Knayeh verschleppten Christen weiterhin in Geiselhaft. 4077304320

Nach Angaben einheimischer Beobachter handelt es sich bei den fünf Männern um Mitarbeiter des Franziskanerklosters in Knayeh,das von Rebellen kontrolliert wird.

Nun bekannt gewordene Details zu den Ereignissen in der Nacht von Sonntag auf Montag zeigen, dass es sich dabei nicht um eine Entführung im eigentlichen Sinne sondern um eine Strafmaßnahme des „Islamischen Gerichts“ handelt.

Das Gericht, das die „neue Ordnung“ der Islamisten garantieren soll, hatte entsprechende Anweisungen gegeben. Bei diesem Gericht hatte P. Hanna Jallouf in den Tagen zuvor Beschwerde gegen die Überfälle auf die Pfarrei und das Kloster eingelegt.

Nach Angaben von Pater Pierbattista Pizzaballa OFM von der Kustodie der Franziskaner im Heiligen Land befindet sich P. Jallouf weiterhin in Hausarrest: das Islamische Gericht will ein Verfahren wegen Kollaboration mit dem Assad-Regime auf den Weg bringen.

Quelle: Fidesdienst


Verfahren gegen den Islamkritiker Michael Mannheimer eingestellt

Von Peter Helmes

Eingefleischte Gutmenschen gehen auf Tauchstation, sobald Gräueltaten der Islamisten angeprangert werden. Wir pflegen ja schließlich eine hohe Willkommenskultur und zeigen eine entsprechend hohe Toleranzschwelle.

Aber so ganz kann selbst der letzte Weltverbesserer nicht an den Verbrechen vorbeigehen, die im Namen Allahs des Allmächtigen in Nahost und anderswo verübt werden. Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

Der namhafte Publizist und Islamkritiker Michael Mannheimer nimmt kein Blatt vor den Mund. Er ist ein schonungsloser Aufklärer und Mahner. Doch solche Attribute haben rot-grüne Gutmenschen  exklusiv für sich reklamiert.

BILD: Große Moschee in Köln-Ehrenfeld (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Im April 2011 rief Mannheimer zum allgemeinen Widerstand nach Art 20, Abs. 4 GG gegen die Islamisierung Deutschlands auf. Dieser Appell fand zwar international Beachtung bei Freund und Feind, brachte ihm aber auch einen Strafbefehl des Amtsgerichts Heilbronn ein.

Die Anklage lautete, er habe “zum Hass gegen eine religiöse Gruppe aufgestachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie aufgefordert und ihre Menschenwürde dadurch angegriffen wird, dass sie beschimpft, böswillig verächtlich gemacht und verleumdet wird…

In seinem als öffentlicher “Appell an alle freiheitsliebenden Bürger Deutschlands” deklarierten Artikel diffamiert und dämonisiert er den Islam pauschal als “menschenfeindlichen Faschismus” und verunglimpft ihn als den “schlimmstmöglichen Feind für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“….”

Der Kläger war ein Imam in Düsseldorf, dessen Anzeige das Amtsgericht nahezu wortwörtlich übernahm und zur eigenen Begründung des Strafbefehls machte.

Zeitgeistmedien diffamieren Mannheimer

Obwohl das Verfahren gegen Mannheimer nie eröffnet wurde, bezeichneten einige zeitgeistdurchwirkte Medien (typisch: ZDF, Kölner Stadtanzeiger u.a.) Mannheimer als “wegen Volksverhetzung verurteilten Rechtsextremisten”. Gegen jene ging Mannheimer gerichtlich vor und gewann die Prozesse (“falsche Tatsachenbehauptung”).

Auch der Presserat der Schweiz  –  von Linken massiv unterwandert  –  mahnte (unter Bezug auf die Anklage gegen Mannheimer wegen Volksverhetzung) die “Basler Zeitung” wegen eines Artikels ab, in dem sie Mannheimer mehrfach zum Thema Christenverfolgung durch den Islam zitierte. Diese Presserats-Rüge ging durch sämtliche Medien der Schweiz.

Mit Bescheid vom 25. August 2014 stellte das Amtsgericht nun aber das „Verfahren wegen Volksverhetzung nach § 130 StGB“ gegen Mannheimer ein.

Man muß diese Meldung zweimal lesen, um die ganze Bedeutung zu begreifen. Ausgerechnet Mannheimer, gegen dessen Veröffentlichung  „Menschen guten Willens“ seit Jahren protestieren, kriegt kein Strafverfahren – Potzblitz!

Ohne IS und den Mord an Jesiden und Christen wäre dieser Beschluß wahrscheinlich nicht möglich gewesen. Wie hätte das auch ausgesehen angesichts des weltweiten Terrors durch islamistische Krieger Allahs  – und dann Mannheimer vor Gericht, nur weil er eben diese Verbrechen geißelt?

Kein Gericht eines demokratischen Staates hätte diesen Prozess durchziehen können, ohne das Recht zu beugen, das zu schützen seine vornehmenste Aufgabe zu sein hat. 

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publist und betreibt die liberal-konservative Webseite www.conservo.wordpress.com


Berlin: Jüdischer Weltkongreß fordert von Europa härtere Maßnahmen gegen Islamisten

In einem Online-Artikel, der am 15. September 2014 im “Deutschlandfunk” (DLF) erschien, berichtet Susanne Arlt von einer Konferenz des Jüdischen Weltkongresses, der in diesem Jahr erstmals in Berlin tagte. Davidstern

150 führende Vertreter sprachen über die Situation Israels und die Lage der Juden in Europa.

Ariel Muzicant, der Vizepräsident des Jüdischen Weltkongresses, erklärte laut DLF, die größte antisemitische Bedrohung gehe von islamistischen Terrorgruppen aus. Hierzu heißt es weiter: 

“Muzicant verwies auf die tödlichen Anschläge auf das Jüdische Museum in Brüssel und die jüdische Schule in Toulouse. Beide Attentäter stammten aus dem Kreis islamistischer Terrorgruppen.”

Der Vizepräsident äußert sich sodann noch deutlicher:

“Wir sagen, ein Neonazi, der den Holocaust leugnet, bedroht die europäische Werte viel weniger als ein Islamist, der eigentlich ein Kalifat errichten und die Scharia einrichten will und unsere ganzen schwer erworbenen Menschenrechte und alles, wofür wir so viele Jahrzehnte und Jahrhunderte gekämpft haben, vernichten will.

Und das, was die im Irak und in Syrien heute treiben, ist nur eine Frage der Zeit, bis es nach Europa kommt.”

“Weil man Angst hat, politisch unkorrekt zu sein”

Wegen dieser steigenden Bedrohung fordert der Jüdische Weltkongreß von den europäischen Staaten “Verbotsgesetze auch für Islamisten”. Im DLF-Bericht heißt es zudem mit Berufung auf Muzicant:

“Man müsse diese Extremisten viel stärker verfolgen, sie bestrafen und ihnen beispielsweise die Staatsbürgerschaft entziehen. Viele europäische Regierungen würden nicht verstehen, dass man sich auch hier längst in einem Krieg befände.”

Den Grund dafür, nicht die nötigen Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, nannte der Vizepräsident des Jüdischen Weltkongresses ebenfalls beim Namen:

“Weil man Angst hat, politisch unkorrekt zu sein. (…) Die Europäer sind wieder einmal zu lax und zu bequem und auch zum Teil zu vorsichtig, um mit aller Härte hier auch in Europa gegen die Gruppen vorzugehen.”


Ägypten: Christliche Kopten werden mit Schutzgeld-Forderungen muslimischer Clans erpreßt

In dem ägyptischen Dorf al-Qusiya, rund 50 km von Assiut entfernt, sind Mitglieder der koptischen Familien Fahmy und Azmy gezwungen, sich in den eigenen Häusern zu verbarrikadieren, nachdem sie sich weigerten, “Schutzgeld” an einen muslimischen Klan unter Ahmed Kamel Zaawila zu zahlren. CIMG0825

Zu ähnliche Einschüchterungsversuche gegenüber Christen kam es bereits in Qussiya durch den Clan Zaawila. Anzeigen, die bei der lokalen Polizei erstattet wurden, seien  –  so das koptische Netzwerk Watani  –  nicht bearbeitet worden. Deshalb habe sich die Familie Fahmy nun direkt an Innenminister Muhammad Ibrahim gewandt.

“Die Opfer dieser ‚Schutzgeld’-Erpressung”, erklärt der katholische Bischof des Bistums Assiut (Obernil). Kyrillos William, gegenüber dem Fidesdienst, “sind vor allem wohlhabende koptische Familien, deren Mitglieder viel Geld in Kuwait oder in anderen Nachbarländern verdienen.”

Er fügt hinzu: “Die Kriminellen gehen dabei skrupellos vor und begründen ihr Vorgehen mit pseudo-religiösen Motiven, da sie überzeugt sind, dass ein Muslim sich der Güter eines Christen bemächtigen darf.

Auf der anderen Seite sind Christen oft nicht sicher, ob es besser ist, Anzeige zu erstatten oder das Schutzgeld stillschweigend zu zahlen. Dies führt dazu, dass solche Übergriffe zunehmen.

Die Sicherheitsbeamten beklagen zwar, dass Christen nur in wenigen Fällen Anzeige erstatten. Doch gleichzeitig gibt es auch Beweise dafür, dass die Erpresser in manchen Fällen Polizeibeamte bestechen, um straffrei zu bleiben.”

Quelle: Fidesdienst


Syrien/Irak: Katholischer Patriarch beklagt “Völkermord an Christen und Minderheiten“

“Jetzt wollen sie uns buchstäblich an den Kragen

Jahrhunderte lang war der Nahe Osten ein Ort des Zusammenlebens verschiedener Religionen, doch jetzt leert sich die Region von Christen und anderen, nicht-muslimischen Minderheiten.

Was hier im Gange ist, ist der Untergang des Prinzips „Toleranz“ selbst, sagt der syrisch-katholische Patriarch Ignace Joseph III. Younan (siehe Foto), der in den Bergen oberhalb der libanesischen Hauptstadt Beirut residiert.

„Wir können das einen Exodus nennen oder einen Völkermord  –  das ist ein Desaster, das im 21. Jahrhundert eigentlich nicht akzeptabel ist. Wie kann man es nur zulassen, dass friedliche Menschen einfach nur deshalb, weil sie eine andere Religion bekennen als den Islam, verfolgt werden?

Bisher gab es ein Zusammenleben, aber jetzt wollen sie uns buchstäblich an den Kragen!  – Im Land zu bleiben, ist für uns Christen eine Riesen-Herausforderung. Wie sollen wir etwa unsere jungen Leute davon überzeugen, Zeugnis für ihren Glauben zu geben? Die sagen uns: „Aber die anderen wollen doch gar keinen Dialog, die akzeptieren uns nicht, die erkennen uns nicht an!“

Die westliche Allianz, die Ziele der Terroristen des „Islamischen Staats“ bombardiert, betont in diesen Tagen immer wieder: Wir führen keinen Krieg gegen den Islam, sondern wir wollen den Terrorismus bekämpfen. So sieht der Patriarch das auch: 4077304320

„Ja, wir können und wir dürfen absolut keine Religion bekämpfen! Aber wir haben das Recht und auch die Pflicht, den Islamführern zu sagen:

Seid bitte klar, und seid deutlich, wenn ihr betont, dass man Menschen nicht töten darf, egal zu welcher Religion sie gehören; dass das ein schwerwiegendes Verbrechen ist und keineswegs gottgefällig. Das sind Handlungen gegen die Zivilisation selbst. Das sagen auch die Regierungen der arabischen Länder, der Golfstaaten – aber vielleicht nicht nachdrücklich genug.

Ich appelliere an unsere christlichen Gläubigen, an alle syrischen Katholiken und Orthodoxen, die in letzter Zeit Schlimmeres erleiden als alle anderen, weil unsere klassischen Siedlungsgebiete angegriffen worden sind. Lasst trotz allem die Hoffnung nicht fahren! Wir werden alles tun, um ihre Stimme in der ganzen Welt hörbar zu machen.“

Zur syrisch-katholischen Kirche gehören etwa 130.000 Gläubige; die meisten von ihnen leben in Syrien und im Libanon. Ihre liturgische Sprache ist Aramäisch, die Sprache Christi.

Quelle: http://de.radiovaticana.va/news/2014/09/27/%E2%80%9Ev%C3%B6lkermord_an_christen_und_minderheiten%E2%80%9C/ted-827657

Rotherham: Polizeichef zurückgetreten / Labour-Partei in Mißbrauchsskandal verstrickt

Der Polizeichef von South Yorkshire, Shaun Wright, ist am Dienstag zurückgetreten. Er war als Stadtverordneter zwischen 2005 und 2010 für die Kinder- und Jugendhilfe im englischen Rotherham verantwortlich. DSC00254

Pakistanische Männer hatten damals über einen Zeitraum von 16 Jahren mindestens 1.400 weiße Kinder und Jugendliche, vor allem Mädchen, systematisch vergewaltigt und zur Prostitution gezwungen.

Polizei und Behörden sollen die Täter aus Gründen der “politischen Korrektheit” gedeckt haben.

Die sozialdemokratische Arbeiterpartei (Labour), welche zur Zeit der Mißbrauchsfälle den Stadtrat von Rotherham fest im Griff hatte, dürfte angesichts ihrer Verstrickung in die Mißbrauchsaffäre mit Bangen auf die Nachwahl des Postens blicken.

Es wurde außerdem bekannt, daß der Rotherhamer Labour-Abgeordnete John Healy noch vor zwei Jahren Forderungen nach der Untersuchung des Mißbrauchsskandals ablehnte, „insbesondere wenn er sich nur auf Rotherham und auf pakistanische („asian“) Männer konzentriert, die weiße Mädchen mißbrauchen“. Das hatte er einem besorgten Wähler geantwortet, der aufgrund von Medienberichten an ihn herangetreten war.

Am Freitag hatte die Polizei eine 28 Jahre alte Frau wegen des Verdachts auf „schwere rassistische Beleidigung“ verhaftet. Wie sich erst danach herausstellte, handelte es sich um eines der Opfer, das ihren mutmaßlichen Peiniger auf offener Straße zur Rede gestellt hatte.

Anhänger der English Defence League (EDL) demonstrierten am Samstag gegen die Vertuschung des Kindesmißbrauchs im mittelenglischen Rotherham. Auf ihrer Facebook-Seite bezeichnete die EDL die Stadt als „moslemische Pädophilen-Hauptstadt Großbritanniens“. 

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

Bild: Evita Gründler


Nigeria: Radikal-islamische Terrorbande “Boko Haram” greift in Kamerun ein

Die islamistische nigerianische Sekte Boko-Haram weiter ihre Aktivitäten nun auch auf das Nachbarland Kamerun aus, wo es in der Nähe der Grenzstadt Ashigashiya zu Gefechten mit Soldaten der Regierung in Yaoundé kam. kinder_witwe_buzu

Wie aus einheimischen Presseberichten hervorgeht, sollen die Kämpfer bereits den nigerianischen Teil der Stadt belagern und auf dem Vormarsch in den Teil der Stadt sein, der zu Kamerun gehört (die beiden Teile der Stadt sind durch einen Fluss getrennt).

Wie ein einheimischer Beobachter der französischen Nachrichtenagentur AFP berichtet, sollen dort bei einem nächtlichen Überfall drei Männer auf dem Vorplatz einer katholischen Kirche enthauptet worden sein.

Rund 250 Kilometer von Ashigashiya entfernt haben unterdssen Milizen der Boko Haram nach der Eroberung der nigerianischen Stadt Gamboru Ngala versucht, eine Brücke zu sprengen, nachdem Einheiten der Armee der Regierung in Yaoundé einen Angriff auf die Grenzstadt Fotokol abwehren konnte, wo nigerianische Soldaten zur Verteidigung der Stadt stationiert sind.

Am 27. Juli 2014 entkam der stellv. kamerunische Premierminister einer versuchten Entführung durch die Boko Haram in Kolofata (im Norden Kameruns), während die Frau des Politikers verschleppt wurde, die sich immer noch in den Händen der radikal-islamischen Terrorgruppe befindet. 4077304320

Wie einheimische Quellen berichten, ist der Chefunterhändler bei den Verhandlungen um die Freilassung ausländischer Geiseln der Boko Haram in Kamerun, Abba Malla, seit einigen Tagen verschwunden.

Unter ihnen befanden sich auch die beiden Fidei-donum-Priester und eine kanadische Ordensschwester, die am vergangenen 31. Mai freigelassen wurden.

Der kamerunische Abgeordnete hatte zuletzt ein Telefongespräch mit einem Mitarbeiter geführt, in dem er diesem mitteilte, er werde in den nigerianischen Staat Borno reisen und dort über die Freilassung chinesischer Arbeiter verhandeln, die Mitte Mai im Norden Kameruns entführt wurden.

Quelle: vatikanischer Fidesdienst


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