Palästinensisches Propaganda-Video widerlegt: 12-jähriger Knabe starb nicht durch israelische Kugeln

Mohammed al-Dura wurde weltweit zur Symbolfigur aufgebaut

Der zwölfjährige Mohammed al-Dura, der im Jahr 2000 angeblich in den Armen seines Vaters von israelischen Soldaten erschossen worden war, wurde weltweit zu einer palästinensischen Symbolfigur. Millionen von Fernsehzuschauern trauerten mit seinem Vater, der sein Kind nicht vor den Kugeln retten konnte. 130520_aldurabriefmarke

Tunesien gab eine Briefmarke für das „Märtyrerkind“ heraus (siehe Foto).

Doch schon bald kamen Zweifel auf. Eine von der israelischen Regierung eingesetzte Untersuchungskommission, die den Tod des Knaben untersuchte, hat am Wochenende ihre Ergebnisse vorgelegt.

Die Experten kommen zu dem Schluß, daß der Junge am Ende des Videos noch am Leben war. Es gebe keine Belege dafür, daß das Kind von israelischen Kugeln getroffen worden sei, wie das der französische Staatssender „France 2“ behauptet hatte und damit eine weltweite Welle der Empörung auslöste.

Bereits im Jahr 2002 hatte die deutsche Journalistin Esther Schapira Zweifel daran geäußert, daß Mohammed al-Dura von Israelis erschossen wurde. In ihrer Dokumentation “Drei Kugeln und ein totes Kind – Wer erschoss Mohammed al-Dura?“ kommt sie zu dem Ergebnis, daß wahrscheinlich palästinensische Kugeln das Kind trafen.

Die Fälschungsvorwürfe beschäftigen seither französische Gerichte. Widerspruch zur Darstellung im französischen Fernsehen gab es auch von Gerichtsmedizinern: Sie hatten festgestellt, daß Aufnahmen von der Beerdigung des 12-Jährigen einen anderen Jungen zeigen als jenen im Schußwechsel-Video.

Quelle (Text/Foto): http://www.israelheute.de


CDU/CSU: Unsere Verbundenheit mit Israel ist unerschütterlich

Heute vor 65 Jahren hatte Ben Gurion den Staat Israel ausgerufen. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder:

„Als Ben Gurion am 14. Mai 1948 im Stadtmuseum von Tel Aviv den jüdischen Staat Israel ausrief, erfüllte sich die lang ersehnte Hoffnung nach politischer Unabhängigkeit und Selbstverwaltung für die Juden im ehemaligen britischen Mandatsgebiet. BRD + Israel

Die völkerrechtliche Grundlage für die Staatsgründung war durch die Resolution 181 der Vollversammlung der Vereinten Nationen vom 29. November 1947 geschaffen worden, die eine Aufteilung des Mandatsgebietes in einen jüdischen und einen arabischen Staat vorsah.

Der jüdische Staat Israel musste sein Existenzrecht von Beginn an gegen erbitterte Widerstände verteidigen. Bereits einen Tag nach der Staatsgründung erklärten fünf Länder Israel den Krieg. Die Geschichte des Landes ist seither durch militärische Anfeindungen und dauernde terroristische Übergriffe geprägt. Bis heute bestreiten Länder wie der Iran oder fundamentalistische Gruppen wie Hamas und Hisbollah das Existenzrecht Israels.

Für Deutschland ist das Existenzrecht Israels ein integraler Bestandteil unserer Staatsraison, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel vor der Knesset betont hat. Unsere Freundschaft zum israelischen Volk ist unerschütterlich. Deutschland weiß um seine historische Verantwortung durch den Holocaust.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat immer wieder deutlich gemacht, dass ein dauerhafter Friede im Nahen Osten nur dann möglich ist, wenn das Existenzrecht Israels von allen Seiten anerkannt wird. Die deutsche Bundesregierung wird auch weiterhin die Sicherheit Israels mit aller Kraft verteidigen. Gerade an einem historischen Datum wie dem heutigen richtet sich ein dringender Appell an all jene Kräfte, die Israel feindlich gegenüber stehen: Frieden im Nahen Osten braucht einen tiefen Frieden mit Israel.“


Israel: Antikes Fußboden-Mosaik entdeckt

Große Fülle von Motiven versammelt

Unter Feldern des Kibbuz Beit Kama im Süden Israels ist ein äußerst gut erhaltenes Mosaik aus dem vierten bis sechsten Jahrhundert entdeckt worden. Das Mosaik wurde bei Ausgrabungen der Israelischen Antikenbehörde entdeckt, die vor Ort vorgenommen wurden, bevor dort der Ausbau der Schnellstraße Nr. 6 beginnen sollte.

Bei den Grabungen wurden Reste einer antiken Siedlung entdeckt, die sich über ein Gebiet von mehr als 6000 qm erstreckte. Teil der Siedlung war eine große Halle, auf deren Fußboden sich das beeindruckende Mosaik befindet.

Abgesehen von geometrischen Formen zeigt das Mosaik Amphoren, Pfaue und ein Taubenpaar. Diese Motive sind für Mosaike aus der Zeit nicht unüblich, selten ist jedoch eine solche Fülle von Motiven in einem einzigen Mosaik.

Quelle: Israelische Botschaft / Foto: Antikenbehörde


Ein palästinensischer Moslem findet Christus und überwindet so seinen Haß gegen Juden

Als Palästinenser bekommt Taysir Abu Saada den Haß gegenüber Israelis schon mit der Muttermilch eingeflößt. Als Erwachsener wünscht er nur eines: den Tod seiner Erzfeinde. Doch als er das erste Mal etwas aus der Bibel hört, ändert sich sein Leben schlagartig:

Ich bin im Gaza-Streifen geboren und in Saudi Arabien aufgewachsen. Dort wurde ich streng muslimisch erzogen. Die Fatah-Organisation, eine Bewegung zur nationalen Befreiung Palästinas, bildete mich als Scharfschützen aus. Ich selbst unterrichtete Kinder darin, Israelis zu bekämpfen und zu ermorden.   davidstern (2)

Einige Jahre später zog ich in die USA, weil ich mir dort ein besseres Leben erhoffte. Meinen Haß nahm ich allerdings mit. Ich fing an, in Hotels und Restaurants in Kansas City zu arbeiten. Während ich jüdische Gäste bediente, träumte ich davon, ihnen Gift ins Essen zu mischen. Die meisten jüdischen Kunden spürten meine Gedanken nicht und waren freundlich.

In einem Gasthaus lernte ich einen Mann kennen, Charlie Sharp. Er war der erste, der sich dafür bedankte, daß ich ihm den Tisch abräumte. Das berührte mich irgendwie. Ich beschloß, mich von nun an besonders um ihn als Gast zu kümmern.

An einem Abend erzählte mir Sharp von einer besonderen geistlichen Verbindung, die er habe und die ihm Segen und Frieden brachte. Wochen vergingen und ich konnte seine Worte nicht vergessen. Was hatte er damit gemeint? Irgendwann bat ich ihn, sein Geheimnis zu verraten.

Doch Sharps Antwort war eigenartig: “Um auch diesen Frieden zu bekommen, wirst du einen Juden lieben müssen …”  – Seine Antwort stieß mich ab. “Ich hasse diese Menschen  –  du weißt doch, wie ich über sie denke”, antwortete ich. Er fragte: “Was weißt du von Jesus Christus?”

Ich wußte, daß Jesus ein Prophet ist, auch im Koran steht einiges über Jesus und Moslems glauben an ihn. Doch Sharp sagte: “Christus ist mehr als ein Prophet. ER ist der Sohn Gottes. ER ist Gott.”

Wie konnte er so etwas sagen? Ich stand auf und wollte gehen. So einen Quatsch mußte ich mir nicht länger gefallen lassen. Doch Sharp hielt mich zurück. Er nahm eine Bibel und legte sie zwischen uns.polskaweb

Sharp öffnete die Bibel und sagte: “Laß mich dir vorlesen, was das Wort Gottes über Jesus sagt.” -  Und er las aus dem ersten Kapitel des Johannesevangeliums: “Am Anfang war das Wort …”

Jedes der Worte, die er las, berührte mich. So sehr, daß ich anfing zu zittern. “ER ist das Licht, das die Finsternis durchbricht, und die Finsternis konnte dieses Licht nicht auslöschen …” -  Ich fiel auf die Knie und hob meine Hände.

“Christus ist dieses wahre Licht für alle Menschen, das in der Welt leuchtet …”  -  Tief in mir spürte ich: Das ist die Wahrheit. “Die ihn aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein …”

Ich wollte, daß Jesus der HERR meines Lebens wird. In dem Moment fühlte ich, wie eine Last, groß wie ein Berg, von meinen Schultern abfiel. Frieden durchströmte mich, wie ich es noch nie erlebt hatte. Zu diesem Jesus, dem Sohn Gottes, wollte ich auch gehören.

In den darauffolgenden Tagen empfand ich eine ungeheure Leichtigkeit und einen unüblichen Drang zu beten. So hatte ich das noch nie erlebt, obwohl ich ja auch schon als Moslem gebetet hatte.

Eigenartigerweise spürte ich einen besonderen Drang, für Juden zu beten. Ich war völlig geschockt, als ich mich selbst um Segen für Israel bitten hörte. Bis mir klar wurde, daß Gott mich verändert hatte. Mein Haß war völlig verschwunden. Ich war ein freier Mann! Christus hatte meine Bitterkeit in Frieden verwandelt und meinen Haß in Freiheit.

Gemeinsam mit seiner Frau gründete Taysir Abu Saada im Nahen Osten zwei Hilfs-Organisationen: “Hope for Ishmael” und “Seeds for Hope” mit Schulen und Kindergärten für Moslems und Juden.

Autor: Miriam Hinrichs / Quellen: Godreports.com / http://www.jesus.ch/n.php?nid=237324


Antisemitismus von links ist nichts Neues: Schon Karl Marx verbreitete Judenhaß

In deutschen Medien wird Judenhaß meist im Zusammenhang mit rechtsextremen Gruppen erwähnt. Dabei wird der Antisemitismus von links ausgeblendet oder von der jeweiligen Zeitung selber vertreten, nicht selten unter dem Deckmantel der Israelfeindlichkeit.

Sachkritik am jüdischen Staat  ist unbenommen, doch nicht selten steckt eine grundsätzliche Ablehnung hinter ständiger Berichterstattung gegen Israel oder einer permanenten Schönfärberei der Palästinenser bzw. der arabischen Seite.

Dies gilt auch für linke Blätter, man denke etwa an die “Süddeutsche Zeitung” mit ihrer gewohnt einseitigen “Israelkritik”  – oder an die anti-israelischen Entgleisungen des Literaturnobelpreisträgers Günter Grass, bekannt als SPD-orientierter Schriftsteller, in seinem sog. “Gedicht”, in dem er den Judenstaat anprangert. (Näheres in unserer Artikelfolge hier.) IMG_1093

Linke Vorurteile gegen Israel sind allerdings durch keine Ausrutscher, sondern befinden sich durchaus im Trend sozialistischer Tradition von jeher:

Man erinnere sich, daß die Hausbesetzer-Szene der Hamburger Hafenstraße in den 80er Jahren ständig antisemitische Parolen an die Wände schmierte, zB. „Tod dem Zionismus“  -  oder an das weit verbreitete, schwarz-violette Palästinensertuch auf damaligen Parteitagen der Grünen sowie deren Jubel für Terroristenchef Arafat etc.

Bereits der Ahnherr der kommunistischen Ideologie, Karl Marx, verunglimpfte die Juden trotz seiner eigenen jüdischen Herkunft in pauschaler (Un-)Art. In seinem Pamphlet „Zur Judenfrage“ (!) von 1844 setzt er z.B. den kapitalistischen Ungeist mit dem Geist des Judentums identisch: „Die chimärische Nationalität des Juden ist die Nationalität des Kaufmanns, überhaupt des Geldmenschen.“

Der bekannte Judenhaß des sowjetischen Tyrannen Stalin und seine Verfolgung russischer Juden ist historisch allgemein bekannt. Aber auch seine Nachfahren sind hier durchaus „linientreu“:

Im Juni 1999, 10 Jahre nach dem Ende des „Eisernen Vorhangs“, gab es zB. in Nowosibirks (Westsibirien) eine von Kommunisten organisierte Massenkundgebung, auf der es von antijüdischen Parolen nur so wimmelte: „Zur ewigen Hölle mit dem Zionismus!“ – „Jüdischer Faschismus“ etc.

In der fundierten Studie „Sozialisten zur Judenfrage“ von E. Silberner, die auf gründlicher Quellenforschung beruht, wird nachgewiesen, daß sich der Antisemitismus wie ein roter (!) Faden durch die sozialistische Theorie des 19. Jahrhunderts zieht, vor allem hinsichtlich der Werke französischer Utopisten und Frühsozialisten. So sind die Juden z.B. aus der Sicht von Proudhon die Komplizen der Monarchen und die „Verkörperung des kapitalistischen Ausbeutungssystems“.

Hans Habe, der liberal-konservative jüdische Schriftsteller, schreibt hierzu in seinem vierbändigen Werk „Leben für den Journalismus“:

„Der Antisemitismus ist in der Maske des Antizionismus so lebendig wie eh und je. Er führt Linksradikale und Rechtsradikale zusammen im Kampf gegen den winzigen Staat der verfolgten und überlebenden Juden.“ (3. Band, S. 250)

Im 4. Band schreibt der Autor (S.64) Folgendes:

„So manche Intellektuelle machen es sich leicht und weichen in die Vergangenheit aus. Viele verdoppeln ihr Bekenntnis zu den von Hitler ermordeten Juden. Autoren etwa wie Günter Grass und Heinrich Böll; sie stehen gesenkten Hauptes an den Gräbern, weil sie erhobenen Hauptes auf dem Schlachthof nicht stehen wollen; sie verdammen den Antisemitismus von gestern…Doch Israel veranlaßte sie zur Stellungnahme. Ihre Krise ist Ratlosigkeit….Israel hat eine Krise der Intellektuellen heraufbeschworen.“

Gleichzeitig mahnt Hans Habe die Israelis:

„Israel muß sich hüten vor jenen Gedanken einer Kollektivschuld, unter denen doch gerade das jüdische Volk seit mehr als 4000 Jahren leidet. Das Land des Moses ist dann am größten, wenn es gerecht ist.“

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


Israel: Carlo Strenger schreibt kritischen Brief an den Astrophysiker Stephen Hawking

Hawking beteiligt sich am “akademischen Boykott” Israels

Nachdem der bekannte britische Astrophysiker Stephen Hawking zunächst seine Teilnahme an der diesjährigenPresidential Conference” zusagte, hat er nun überraschend abgesagt.

Israelische Medien forderten Hawking auf, doch konsequent zu sein und sich von seinem israelischen Spezialcomputer zu trennen; mit diesem in Israel entwickelten und finanzierten Tablet-PC pflegt der gelähmte Professor nämlich seine Kontakte mit der Außenwelt.

Die Absage sei ein schwerer Fehler, das meint sogar der eher linksgerichtete israelische Philosoph Carlo Strenger in einem Offenen Brief:

Lieber Professor Hawking,

Foto: KOMM-MIT-VERLAG

Foto: KOMM-MIT-VERLAG

es gibt viele Gründe dafür, dass Sie als einer der weltweit führenden Wissenschaftler gelten. Wie Sie selbst wissen, ist einer der Gründe für Ihre Erfolge die Fähigkeit, einen unabhängigen Geist zu behalten und sich zu weigern, dem Druck des Mainstreams nachzugeben. Innovation ist nur möglich, wenn man einem solchen Druck gegenüber immun ist.

Angesichts meines Respekts für Ihre Erfolge bin ich überrascht und traurig über Ihre Entscheidung, über die der Guardian heute berichtet, dass Sie Ihre Teilnahme an der diesjährigen Presidential Conference in Jerusalem abgesagt haben, und dass Sie sich nun jenen angeschlossen haben, die zum akademischen Boykott Israels aufrufen.

Ich hätte erwartet, dass ein Mann in Ihrer Position und Ihrer Errungenschaften sich von dem Druck nicht beeindrucken lässt, der dem Bericht zufolge Ihrer Absage vorausging.

Fortsetzung des Offenen Briefes hier:  http://bit.ly/WSHawking

Quellen: Israelische Tageszeitung Haaretz vom 8.5.2013 / Israel. Botschaft / ILI


Israel: Heute wird der Jerusalem-Tag gefeiert

Das Jerusalem-Fest ist der jüngste israelische Feiertag; er erinnert an die Wiedervereinigung der Hauptstadt im Jahre 1967 nach neunzehnjähriger Teilung. Heute begeht die Stadt den 46. Jahrestag dieser Wiedervereinigung.

Tausende Israelis zogen singend und tanzend mit blau-weißen Israelfahnen durch die Jerusalemer Altstadt.

FOTO: Umzug zum Jerusalem-Tag

Die aktuellen Daten bescheinigen der Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung. Im Jahr 2012 wurden dort 17.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, zusätzlich zu den rund 30.000 Jobs, die zwischen 2007 und 2009 entstanden sind.  88 Prozent der Jerusalemer sind laut einer Umfrage sehr glücklich in ihrer Stadt.

Jerusalem ist die größte Stadt in Israel und das Zuhause von rund 800.000 Menschen, davon 500.000 Juden.

Eine Studie belegt, daß Jerusalems Zuwanderungsrate gestiegen ist: das bedeutet, daß mehr Leute in die Stadt ziehen als sie verlassen.

Quellen: Israelische Botschaft in Berlin (Foto D. Baranek) / http://www.israelheute.com


Bielefeld, 6. Mai: Lesung von Chaim Noll: “Kolja” – Erzählungen aus Israel

Am kommenden Montag, den 6. Mai, veranstaltet die Bielefelder Stadtbücherei um 20 Uhr eine Lesung des deutsch-israelischen Schriftstellers Chaim Noll.  – Moderation: Stephanie von Thunen.

Mit ‘Kolja’ (erschienen 2012) ist eine Sammlung von fast vierzig, meist kurzen Prosatexten entstanden, welche die heutige Gesellschaft Israels in ihrer Vielfältigkeit darstellen, originelle Begebenheiten und menschliche Schicksale authentisch beschreiben. IMG_0856

Der früher in der “DDR” unter dem Namen Hans Noll engagierte Bürgerrechtler und politisch Verfolgte lebte danach in Westdeutschland und Rom; er wanderte 1995 nach Israel ein und lebt mit seiner Familie in der Wüste Negev.

Chaim Noll schreibt in deutscher Sprache; inhaltlich beziehen sich seine Erzählungen meist auf die Lebensverhältnisse im heutigen Israel; sie schildern den Alltag in den Städten und Siedlungen, den Kibbuzim; sie erzählen auch vom Krieg, jungen Soldaten und ultrareligiösen Elternhäusern.

Ort: Stadtbibliothek am Neumarkt, Literaturbühne im Erdgeschoß
Eintritt: 8 € / ermäßigt 5 € für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft, Karten an der Abendkasse

 


Israel: Ministerpräsident Netanyahu empfing Schweizer Außenminister: „Erklären Sie mir bitte den Volksentscheid“

Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am gestrigen Donnerstag in seinem Amtssitz in Jerusalem den Schweizer Außenminister Didier Burkhalter empfangen.

Zu Beginn des Treffens sagte der israelische Regierungsschef:

„Bei uns in Israel sagt man: Israel ist nicht die Schweiz. Damit meinen wir, Ihre  Nachbarschaft ist ruhiger und weniger herausfordernd. Das ist richtig. Dennoch kenne ich keinen Israeli, der unser Land gegen ein anderes eintauschen würde.

Allerdings gibt es einige Dinge, die wir von Ihnen lernen könnten, und eines davon ist die Volksabstimmung. Nicht für jedes Thema, nicht an jedem Punkt der Debatte, doch zu einer Frage ganz bestimmt:

Wenn wir einen Friedensvertrag mit den Palästinensern haben, würde ich darüber gern in einem Volksentscheid abstimmen lassen. Und ich würde gern mit Ihnen über Ihre Erfahrungen in diesem Bereich und viele andere Dinge sprechen.“

Der eidgenössische Außenminister sagte:

„Wenn Sie in die Schweiz kommen können, wohin Sie immer eingeladen sind, kann ich Ihnen gerne zeigen, wie ein Referendum funktioniert, denn bei uns gibt es ständig Volksentscheide.  Sie können also kommen, wann immer Sie wollen  –  einen Volksentscheid gibt es immer.

Vielen Dank für Ihren herzlichen Empfang. Ich war bereits einmal vor 30 Jahren hier und habe das in sehr guter Erinnerung.“

Quelle: Amt des Ministerpräsidenten, Jerusalem (Foto: GPO) / Israelische Botschaft in Berlin


Amtliche israelische Erklärung zum Treffen zwischen Papst Franziskus und dem Staatspräsidenten

Präsident Shimon Peres ist am Dienstag im Vatikan von Papst Franziskus empfangen worden.

Peres gratulierte dem Papst zunächst zu seiner Wahl und erklärte:

„Ihre Wahl zum Papst ist eine willkommene Botschaft an die ganze Welt, nicht nur für Katholiken. Ihre Führerschaft zeichnet sich durch Demut und die Suche nach Frieden aus…

Ihre Führung schafft einen neuen Geist der Hoffnung auf Frieden, eines Dialoges zwischen den Nationen und der Suche nach einer Lösung für die weltweite Armut und Analphabetismus. Leider gibt es viele religiöse Führer im Nahen Osten und dem Rest der Welt, die sich zu Anwälten des Terrors und Blutvergießens machen  -  und dies im Namen Gottes.“

Papst Franziskus dankte Präsident Peres für seine Worte und verlieh seiner Zustimmung und Unterstützung Ausdruck. Der Papst schlug vor, ein globales Treffen der Hoffnung mit allen Religionsführern zu schaffen, das sich gegen Gewalt und Terror aussprechen solle.

Franziskus sprach zudem über Antisemitismus und stellte klar, dass dieser den Glaubensinhalten des Christentums widerspreche und ihm überall auf der Welt entgegengetreten werden müsse.

Zum Ende des Treffens lud Peres den Papst nach Israel ein:

„Ich möchte Sie gerne einladen, das Heilige Land zu besuchen“, so Peres. „ich bin sicher, Sie werden von allen Bürgern herzlich empfangen werden, unabhängig von ihrer Religion, Herkunft oder Nationalität. […] Je schneller Sie zu Besuch kommen, desto besser ist es. Denn in diesen Tagen entsteht eine neue Gelegenheit, Frieden zu schaffen  -  und Ihr Kommen könnte bedeutend dazu beitragen, das Vertrauen und den Glauben an die Hoffnung zu verstärken.“

Quelle (Text/Foto): Israelisches Präsidialamt, Botschaft des Staates Israel in Berlin



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