Der Prophet Jesaja bekennt: “Der HERR hat mich schon im Mutterleib berufen”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 49,1-6:

Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der HERR hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat ER meinen Namen genannt. afc127c26a

ER machte meinen Mund zu einem scharfen Schwert, ER verbarg mich im Schatten seiner Hand. ER machte mich zum spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher.

ER sprach zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will.

Ich aber sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan. Aber mein Recht liegt beim HERRN und mein Lohn bei meinem Gott.

Jetzt aber hat der HERR gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle. So wurde ich in den Augen des HERRN geehrt  -  und mein Gott war meine Stärke.

Und ER sprach: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil bis an das Ende der Erde gelangt.

 


Der Sohn des Schahs von Persien betrachtet Israelis als Verbündete

„Das israelische und das iranische Volk halten zusammen. Wir sind natürliche Verbündete, das verrückte iranische Regime bedroht uns alle.“ Diese Worte richtete Prinz Reza Pahlavi, der Sohn des früheren Schahs, an fünfzig Israelis in Miami, USA. IMG_1016

Die Gruppe dieser Israelis, die sich „Riviera- Parlament“ nennt, ist nicht gerade unbedeutend. Vor kurzem empfing man den stellv. israelischen Außenminister Danny Ayalon; in Kürze wird der ehem. Generalstabsschef Gabi Aschkenasi erwartet.

Prinz Pahlavi kritisierte in seiner Rede US-Präsident Barack Obama, dem er vorwirft, viel zu wenig für den Volkswiderstand im Iran zu tun. „Die Leute waren bereit für die Demokratie und haben auf den Straßen demonstriert, sie haben sich gefragt: Wo ist Obama? Wo ist Amerika?“, erklärte der Prinz.

Pahlavi lebt in den USA. Er erklärt, das iranische Volk sei bereit, mit Israel zu kooperieren, um das diktatorische Regime dort zu stürzen.

Quelle: http://www.israelheute.com


Der HERR hütet seine Herde wie ein Hirte

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Jer 31,10.11-12ab.13

Hört, ihr Völker, das Wort des HERRN,
verkündet es auf den fernsten Inseln und sagt:
ER, der Israel zerstreut hat, wird es auch sammeln
und hüten wie ein Hirt seine Herde.

Denn der HERR wird Jakob erlösen
und ihn befreien aus der Hand des Stärkeren.
Sie kommen und jubeln auf Zions Höhe,
sie strahlen vor Freude über die Gaben des HERRN.

Dann freut sich das Mädchen beim Reigentanz,
jung und alt sind fröhlich.
Ich verwandle ihre Trauer in Jubel,
tröste und erfreue sie nach ihrem Kummer.


Ägyptischer Publizist fordert von Israel Entschädigung für “biblische Plagen”

„Wir verlangen vom Staat Israel Entschädigung für die zehn Plagen, die unsere Vorväter in Ägypten vor Tausenden Jahren infolge der Flüche der jüdischen Vorväter erleiden mussten.“ CIMG0825

Das schrieb der anerkannte ägyptische Kolumnist Ahmed Al-Gamal kurz vor dem jüdischen Pessachfest und erregte damit großes Aufsehen.

Er hat der neuen Regierung in Kairo vorgeschlagen, Israel anzuklagen:

„Die Juden haben das Land damals mit Heuschrecken geschlagen und die Landwirtschaft zerstört, den Nil mit Blut gefärbt, so dass man kein Wasser trinken konnte, Dunkelheit geschickt, Frösche und die Erstgeborenen getötet“, zählt Al-Gamal in seinem Artikel auf.

„40 Jahre wanderten die Kinder Israels in der Wüste und haben unsere Waren während der Wanderung genossen, die sie vor dem Auszug von uns gestohlen haben“, fügte Al-Gamal hinzu, der Kairo vorschlug, nicht nur Israel anzuklagen, sondern ebenso Frankreich, Großbritannien und die Türkei. Frankreich, weil Napoleon nach Ägypten einmarschierte, Großbritannien wegen der britischen Kolonisation und die Türken wegen der ottomanischen Eroberung.

In den israelischen Medien, besonders auf den religiösen Webseiten, machte die ägyptische Meldung kurze Schlagzeilen und wurde schmunzelnd aufgenommen. Andere betonten, dass zuerst Ägypten Israel entschädigen müsse, einmal wegen der Sklavenarbeit der jüdischen Vorväter und zudem wegen der Tötung aller männlichen jüdischen Babys im Pharaonenreich (vgl. Exodus 1,22).

Quelle: http://www.israelheute.com


HERR, achte auf mein lautes Flehen!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche

Psalm 130 (129),1-2.3-4.5-6b.6c-7a.8:

Aus der Tiefe rufe ich, HERR, zu dir:
HERR höre meine Stimme!
Wende dein Ohr mir zu,
achte auf mein lautes Flehen!

Würdest du, HERR, unsere Sünden beachten,
HERR, wer könnte bestehen?
Doch bei dir ist Vergebung,
damit man in Ehrfurcht dir dient.

Ich hoffe auf den HERRN, es hofft meine Seele,
ich warte voll Vertrauen auf sein Wort.
Meine Seele wartet auf den HERRN
mehr als die Wächter auf den Morgen.

Mehr als die Wächter auf den Morgen.
soll Israel harren auf den HERRN.
Ja, ER wird Israel erlösen
von all seinen Sünden.


Negev-Wüste: Überreste eines uralten byzantinischen Klosters ausgegraben

Israelische Archäologen haben jetzt interessante Entdeckungen bekannt gegeben, darunter ein sensationeller Fund in der Negev-Wüste. Durch wurde bei Grabungen für den Bau eines Autobahnkreuzes ein byzantinisches Kloster mit einem kunstvollen, komplizierten Mosaikboden entdeckt (siehe Foto). 140403_Mosaik

Dr. Daniel Varga, der leitende Archäologe der Ausgrabungen, erläuterte, dass das Kloster vermutlich Überreste der byzantinischen Stadt Horvat Hora enthalte.

Entdeckt wurde eine Mosaik-Struktur, die 25 mal 35 Meter misst. Ein Teil war wohl eine Art Gebetsraum, diese Mosaikplatten sind mit einem Blattmotiv in starken Farben gestaltet. Der andere Teil war vermutlich der Speisesaal und bietet einen bunten Bilderteppich: Pflanzen, geometrische Muster, Körbe und Vögel sind gut zu erkennen.

Zudem wurden auf dem Areal eine Reihe von Tongefäßen ausgegraben: verschiedene Arten von Kannen, Töpfe und Schüsseln. Außerdem wurden viele Münzen gefunden, was daraus schließt, dass hier reiche Menschen gelebt haben.

Israels Altertumsbehörde beabsichtigt, das Kloster einschließlich der Mosaike in einem nahe gelegenen Tourismuszentrum zu rekonstruieren und für Besucher zugänglich zu machen.

Quelle für Text und Foto: http://www.israelheute.com


Der Prophet Jeremias beklagt die Treulosigkeit des Volkes gegenüber Gott

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer  7,23-28:

So spricht der HERR: Vielmehr gab ich ihnen folgendes Gebot: Hört auf meine Stimme, dann will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein. Geht in allem den Weg, den ich euch befehle, damit es euch gut geht. media-358103-2

Sie aber hörten nicht und neigten mir ihr Ohr nicht zu, sondern folgten den Eingebungen und Trieben ihres bösen Herzens. Sie zeigten mir den Rücken und nicht das Gesicht.

Von dem Tag an, als eure Väter aus Ägypten auszogen, bis auf den heutigen Tag sandte ich zu euch immer wieder alle meine Knechte, die Propheten. Aber man hörte nicht auf mich und neigte mir nicht das Ohr zu, vielmehr blieben sie hartnäckig und trieben es noch schlimmer als ihre Väter.

Auch wenn du ihnen alle diese Worte sagst, werden sie nicht auf dich hören. Wenn du sie rufst, werden sie dir nicht antworten.
Sag ihnen also: Dies ist das Volk, das nicht auf die Stimme des HERRN, seines Gottes, hörte und sich nicht erziehen ließ. Die Treue ist dahin, aus ihrem Mund verschwunden.


Israel: Juden und Christen protestieren gemeinsam gegen die Nahost-Politik der EU

Demonstration gegen Christenverfolgungen in Islam-Staaten

Rund 150 maronitische Christen und jüdische Menschenrechtler haben am Sonntag gemeinsam vor der Botschaft der Europäischen Union in Ramat Gan bei Tel Aviv demonstriert. imm032_31A

Sie warfen der EU vor, das Abschlachten und die Diskriminierung von Christen in Ägypten, Syrien, dem Irak, dem Libanon, im Gazastreifen und den Palästinensergebieten zu ignorieren.

Die Demonstranten wehrten sich außerdem dagegen, daß Israel als ein demokratischer Staat mit Religionsfreiheit ständig vom Westen einseitig kritisiert werde.

FOTO: Am 11.6.2010 demonstrierten auf dem Kölner Domplatz Christen und Juden gemeinsam für mehr Fairneß in der deutschen Berichterstattung über Israel; auch unser Christoferuswerk war auf dieser Kundgebung vertreten.

Sie wollten zu dem Unrecht, das an den Christen im Nahen Osten begangen werde, nicht länger schweigen, unterstrich ein Sprecher der Demonstranten. Christen würden in islamischen Nahost-Staaten systematisch benachteiligt oder verfolgt, es gebe dort „Apartheid“ und „ethnische Säuberungen“.

Die Europäer redeten ständig von ihren Werten und der Bedeutung der Menschenrechte, schwiegen aber, wenn in Syrien Christen systematisch ausgerottet würden. Stattdessen fließe Geld aus Europa an zweifelhafte arabische Organisationen, die in Verbrechen gegen Christen verstrickt seien.

Unter den Demonstranten befanden sich viele maronitische Christen, deren Muttersprache arabisch ist. Sie selbst sehen sich als loyale Staatsbürger Israels und kritisieren den islamisch-arabischen Umgang mit ihren jeweiligen Minderheiten scharf.

Unter den Rednern der Kundgebung befand sich der griechisch-orthodoxe Priester Gabriel Nadaf aus Nazareth, der voriges Jahr für Schlagzeilen sorgte, als er seine christlich-arabischen Jugendlichen dazu anregte, in die israelische Armee einzutreten.

Quelle: http://www.israelheute.com / Foto: Felizitas Küble


Israels Diplomaten seit 3. März weltweit im Streik wg. Konflikt mit Israels Finanzministerium

Pressemitteilung der Vereinigung der Mitarbeiter des Auswärtigen Dienstes:

Seit dem 3. März 2014 haben israelische Diplomaten keine Kontakte zu ausländischen Repräsentanten, organisieren keinerlei offizielle Besuche  –  weder in Israel noch im Ausland  –  stellen keine Visa aus oder bieten irgendeinen konsularischen Dienst. Dies ist Teil umfangreicher Maßnahmen, die ab sofort ergriffen werden. IMG_1016

Israels diplomatisches Korps hatte keine Wahl, als seinen seit einem Jahr währenden Arbeitskampf gegenüber dem (israelischen) Finanzministerium zu verschärfen, nachdem dieses das seit sieben Monaten andauernde Mediationsverfahren scheitern ließ.

Die Diplomaten standen dem Mediationsverfahren offen gegenüber und waren bereit, pragmatische Lösungen für alle offenstehenden Fragen zu finden. Die Bürokraten des Finanzministeriums standen dem Verfahren nicht mit der gleichen Ernsthaftigkeit gegenüber.

Die harten Maßnahmen werden hoffentlich sowohl national, als auch international das Bewusstsein für die schwere Lage, in der Israels Diplomaten sich befinden, erhöhen.

Warum haben Israels Diplomaten sich zu diesen Maßnahmen entschlossen?

Es mag ungewöhnlich erscheinen, dass sich Mitarbeiter des diplomatischen Dienstes eines Landes am Arbeitskampf beteiligen. Dies gilt besonders für Israels Diplomaten, die weltweit bekannt sind für ihr Engagement und ihren exzellenten Einsatz bei der Vertretung Israels mit allen Herausforderungen, die damit verbunden sind.

Israels Diplomaten fühlen sich Israels Interessen im Ausland, seinem internationalen Ansehen und seiner nationalen Sicherheit zutiefst verpflichtet, weswegen sie darauf bestehen, dass ihre angemessenen Forderungen erfüllt werden.

Dazu gehören die seit langem fälligen Anpassungen der Gehälter an die steigenden Lebenshaltungskosten, die Beendigung der diskriminierenden Steuerpolitik, die Anerkennung der finanziellen Einbußen der begleitenden Partner und Kinder hinsichtlich des Einkommens, der Karrieremöglichkeiten und der Renten, sowie eine angemessene Bezahlung von Überstunden.

Es ist bedauernswert, dass dieselben engagierten Diener des Staates, die gepriesen werden, wo auch immer sie in der Welt als Vertreter Israels im Einsatz sind, von den Bürokraten des Finanzministeriums, die nur wenig über die Bedeutung der Diplomatie und der nationalen Sicherheit wissen, nur Verachtung erfahren haben. Dies gilt besonders für ein Land wie Israel, das einer beispiellosen Bandbreite an Herausforderungen auf dem internationalen Parkett gegenübersteht.

Quelle: http://www.botschaftisrael.de/2014/03/05/israelische-diplomaten-verschaerfen-arbeitskampf/#more-7036

Foto: Konrad Ruprecht


Das Wohlgefallen des HERRN an der Umkehr des Schuldigen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Ezechiel 18,21-28:

So spricht Gott, der HERR: Wenn der Schuldige sich von allen Sünden, die er getan hat, abwendet, auf alle meine Gesetze achtet und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, dann wird er bestimmt am Leben bleiben und nicht sterben.   0018

Keines der Vergehen, deren er sich schuldig gemacht hat, wird ihm angerechnet. Wegen seiner Gerechtigkeit wird er am Leben bleiben.

Habe ich etwa Gefallen am Tod des Schuldigen -  Spruch Gottes, des HERRN  -  und nicht vielmehr daran, daß er seine bösen Wege verläßt und so am Leben bleibt?

Wenn jedoch ein Gerechter sein rechtschaffenes Leben aufgibt, wenn er Unrecht tut und all die Greueltaten begeht, die auch der Böse verübt, sollte er dann etwa am Leben bleiben?  – Keine seiner gerechten Taten wird ihm angerechnet. Wegen seiner Treulosigkeit und wegen der Sünden, die er begangen hat, ihretwegen muß er sterben.

Ihr aber sagt: Das Verhalten des HERRN ist nicht richtig.  -  Hört doch, ihr vom Haus Israel: Mein Verhalten soll nicht richtig sein? Nein, euer Verhalten ist nicht richtig.

Wenn der Gerechte sein rechtschaffenes Leben aufgibt und Unrecht tut, muß er dafür sterben. Wegen des Unrechts, das er getan hat, wird er sterben. Wenn sich der Schuldige von dem Unrecht abwendet, das er begangen hat, und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, wird er sein Leben bewahren. Wenn er alle Vergehen, deren er sich schuldig gemacht hat, einsieht und umkehrt, wird er bestimmt am Leben bleiben. Er wird nicht sterben.


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