Am 27. November startet „The Green Prince“ bundesweit in deutschen Kinos

Der Palästinenser Mosab H. Yousef (“Sohn der Hamas”) wird israelischer TOP-Agent und Christ

Film-Daten: „The Green Prince”, Regie: Nadav Schirman, Deutschland, Israel, Großbritannien 2014, 95 Min., OmU, FSK 12

Mosab Hassan Yousef sitzt mit dem Rücken zur Wand. Die Augen richtet er stets zur Tür. Er wechselt immer wieder seine Wohnung. Er(Filmplakat: The Green Prince) tut dies, um am Leben zu bleiben. Für sein Volk und seine Familie ist er ein Verräter.

Mosab ist allein. Sein einziger Freund ist sein ehemaliger Feind.

Mosabs Vater ist der palästinensische Scheich Hassan Yousef, eines von sieben Gründungsmitgliedern der Hamas. Er sitzt im Gefängnis. Es war Mosab, der ihn verhaften ließ – zu seinem Schutz. 

Länger als ein Jahrzehnt war Mosab unter dem Code-Namen „The Green Prince“ (Der grüne Prinz) der wichtigste Informant für Israels Inlands-Geheimdienst Schin Bet. Er gefährdet mehrfach sein Leben, um als Informant in das Herz der Organisation seines Vaters vorzudringen.

Zugleich bekehrt er sich vom Islam zum Christentum.

Mosabs israelischer Kontaktmann Gonen Ben Itzhak, einst Agent des Geheimdienstes mit großen Aufstiegschancen, riskierte alles, sogar eine Verurteilung als Landesverräter, um Mosab (siehe Foto) zu beschützen.

Das spezielle Band zwischen Mosab und Gonen brachte eine der ungewöhnlichsten und effektivsten Partnerschaften in der Geschichte des israelischen Geheimdienstes hervor.

Mosabs und Gonens Zusammenarbeit führte zu Verhaftungen hochrangiger Terroristen, verhinderte eine Reihe von Selbstmordanschlägen und deckte Geheimnisse auf, die unmittelbaren Einfluss auf die politischen Ereignisse der Region hatten.  140731_Yousef

Vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse im Nahen Osten stellt Nadav Schirmans vielschichtiger „Real-Life“-Thriller weitverbreitete Vorurteile infrage.

Für THE GREEN PRINCE arbeitet Schirman erstmals mit den oscarprämierten Produzenten John Battsek und Simon Chinn zusammen, die bereits Welterfolge wie MAN ON WIRE, EIN TAG IM SEPTEMBER und SEARCHING FOR SUGARMAN produzierten.

Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist ein fesselndes Zeugnis über Terror, Verrat, die Unmöglichkeit der richtigen Entscheidung und einer Freundschaft, die alle Grenzen überwindet. Seine Premiere feierte der Film auf dem Sundance-Film-Festival, wo er den Publikumspreis für den besten Dokumentarfilm erhielt.

Neben dem offiziellen Kinostart am 27. November wird es am 23. November in Anwesenheit des Regisseurs eine Premiere im Filmmuseum Frankfurt geben sowie am 30. November um 11 Uhr eine Matinee im ARRI.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

Weitere FILM-Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/The_Green_Prince

Siehe hierzu unsere ausführliche Buchbesprechung zu “Sohn der Hamas”, der Basis für diesen Film: http://charismatismus.wordpress.com/2014/09/29/sohn-der-hamas-ein-palastinensischer-steinewerfer-wird-israelischer-top-agent-und-findet-zu-christus/

 


Jerusalem: Regierungschef Netanjahu zum Terroranschlag auf einen Rabbiner

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu (siehe Foto) berief gestern eine Diskussionsrunde zur Sicherheitslage in Jerusalem ein. Hintergrund ist der Terroranschlag, bei dem gestern Abend Rabbiner Yehuda Glick erschossen wurde.  netanyahu07-14

An der Diskussion nahmen Verteidigungsminister Moshe Yaalon, der Minister für Öffentliche Sicherheit, Itzhak Aharonovitch, der Chef des israelischen Sicherheitsdienstes (ISA), Yoram Cohen, Polizeipräsident Yohanan Danino, der  Polizeikommandant für den Bezirk Jerusalem, Moshe Edri, sowie der Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat und Vertreter der Staatsanwaltschaft, des Verteidigungsministeriums und der Verteidigungsstreitkräfte teil.

Ministerpräsident Netanyahu sagte zu Beginn des Treffens:

„Ich möchte zunächst meine besten Genesungswünsche für Yehuda Glick aussprechen, der jetzt um sein Leben kämpft. Ich möchte ISA und der Polizei mein Lob aussprechen, die diesen Akt des Terrorismus schnell beendet haben.

Vor einigen Tagen sagte ich, dass wir uns mit einer Welle der Aufhetzung durch radikale islamistische Kräfte und durch den Präsidenten der PA konfrontiert sehen. Abu Mazen sagte, dass Juden unter allen Umständen davon abgehalten werden sollen, auf den Tempelberg zu gehen. Ich habe noch immer kein Wort der Verurteilung dieser aufrührerischen Worte durch die internationale Gemeinschaft gehört.

Die internationale Gemeinschaft sollte diese Heuchelei aufgeben und gegen alle vorgehen, die anstacheln und den Status quo verändern wollen. Ich habe eine deutliche Verstärkung der Sicherheitskräfte angeordnet, so dass wir die Sicherheit in Jerusalem und den Status quo in den heiligen Stätten aufrechterhalten können. (…)

Keine Seite sollte das Gesetz in die eigenen Hände nehmen. Wir müssen besonnen, entschlossen und verantwortlich handeln.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Offizielle Webseite zum 50. Jubiläumsjahr “Deutschland und Israel” jetzt online

Die offizielle gemeinsame Website der Außenministerien Israels und Deutschlands, die das Jubiläumsjahr anlässlich des 50. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen im Jahr 2015 begleiten wird, ist nun online geschaltet.

Die Website findet sich unter www.israel50deutschland.org und ist in drei Sprachen (Deutsch – Hebräisch – Englisch) aufrufbar.

Die Besucher finden dort viele Hintergrundinfos zu den israelisch-deutschen Beziehungen und zum Jubiläumsjahr, einen bebilderten Zeitstrahl und einem interaktiven Eventkalender für 2015.

Die Website wird laufend aktualisiert und soll so die zahlreichen Veranstaltungen in Deutschland und in Israel begleiten.

Schon heute können Veranstalter, die einen Beitrag zum Jubiläum leisten, ihre Projekte und Events eintragen und die Beiträge nachträglich durch Videos und Links anreichern.

Im Eventkalender werden in den nächsten Monaten zunehmend Ankündigungen von Kulturveranstaltungen wie Lesungen, Konzerten, Ausstellungen, Tanz- und Filmfestivals zu finden sein, aber auch von Messen, Seminaren, Vorträgen, Konferenzen, Workshops, Jugendbegegnungen und Austauschprojekte aus verschiedenen Bereichen. QV3XTtGudzX4TtwzwBLBdA

Dazu kommen Berichte über offizielle Begegnungen wie die Regierungskonsultationen und Staatsbesuche, sowie gemeinsame Projekte Deutschlands und Israels  –  das offizielle Logo und die bilaterale Website sind erst der Anfang. Folgen wird beispielsweise eine gemeinsame Sonderbriefmarke anlässlich des Jubiläums.

Auf der Website begrüßen die beiden Außenminister, Dr. Frank-Walter Steinmeier und Avigdor Lieberman die Besucher.

Gemeinsam hoffen beide Minister auf ein inspirierendes Jubiläumsjahr und bereichernde Begegnungen zwischen Israelis und Deutschen, die die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern, Institutionen und Organisationen festigenden und ausbauen.

Im Rahmen des Empfangs zum Tag der Deutschen Einheit in der Residenz des deutschen Botschafters in Israel, Botschafter Andreas Michaelis, wurde die Seite in Anwesenheit von Staatspräsident Reuven Rivlin und Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier vorgestellt.

Bereits im Mai dieses Jahres war als offizieller Hashtag für das Jubiläumsjahr #IL50D vorgestellt worden.

Den Bericht des Auswärtigen Amtes zur Auftaktveranstaltung finden Sie hier.

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Quelle: Botschaft des Staates Israel


Präsident Rivlin würdigt “hervorragende” Beziehungen zwischen Israel und Deutschland

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin hat am vergangenen Donnerstag auf einem Empfang zum Thema “Deutsche Einheit” in der Residenz des deutschen Botschafters Andreas Michaelis gesprochen.

Der Präsident erklärte bei diesem Anlaß u.a.:

„Ich möchte die hervorragenden Beziehungen und die Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern betonen. Sie sind Israel und der Region sehr gute Freunde. Sie sind große Unterstützer der Anstrengungen, vertrauensbildende Maßnahmen zwischen den Völkern des Nahen Ostens aufzubauen.

Deutschland unterstützt die israelischen Fähigkeiten zur Selbstverteidigung, und die führenden deutschen Politiker verstehen, dass Terrororganisationen nicht die Welt beherrschen können. Sie verstehen die Probleme, die entstehen, wenn ein Staat sich erheben und gegen Terrororganisationen kämpfen muss.“

Der deutsche Botschafter A. Michaelis sagte:

„Der heutige Nahe Osten stellt uns vor eine veränderte politische Realität. Dies ist nicht Europa am Ende des vergangenen Jahrhunderts. Doch auch die Realität in diesem Teil der Welt kann verändert werden. Und wir alle sind verantwortlich dafür, dies wahr werden zu lassen.

Israel braucht eine stabile und friedliche Umgebung. Es ist vollkommen inakzeptabel, dass dieses Land wieder und wieder Opfer von Raketen- und Terrorangriffen wird. Wir wollen nicht Zeuge eines weiteren Gaza-Krieges oder neuer Konfrontationen an den israelischen Grenzen werden. Wir müssen den Kreislauf der Gewalt durchbrechen.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israel: Junge Frau erlag nach Terroranschlag ihren schweren Verletzungen

Die 22-jährige Karen J. Mosquera aus Ecuador (siehe Foto) war bei dem Terroranschlag in Jerusalem am vergangenen Mittwoch schwer verwundet worden und erlag gestern ihren Verletzungen.

Mosquera war vor eineinhalb Jahren nach Israel gekommen, um dort ihre Konversion zum Judentum abzuschließen, nachdem sie ihre jüdischen familiären Wurzeln entdeckt hatte.

Die junge Frau ist neben dem drei Monate alten Mädchen das zweite Opfer des Terroranschlages, bei dem ein 21-jähriger Mann aus dem Stadtteil Silwan in Ostjerusalem einen Wagen in eine Menschenmenge in der Nähe einer Straßenbahnhaltestelle gelenkt hatte.

Zu Beginn der wöchentlichen Kabinettsitzung kündigte Ministerpräsident Benjamin Netanyahu an, dass die Regierung aufgrund der Sicherheitslage in Jerusalem weitere 1000 Polizisten und Grenzpolizisten einsetzen wird, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


Israel: Zehntausende christliche “Araber” lassen sich als Aramäer registrieren

Eine im September erlassene Richtlinie des israelischen Innenministeriums ermöglicht es den aramäischen Christen, ihre eigene ethnische Zugehörigkeit in den Ausweisdokumenten eintragen zu lassen. Bislang hatten sie die Bezeichnung „Araber“ annehmen müssen. Kundgebung Irak-Syrien in Frankfurt 2014

Siehe hierzu unsere Meldung: http://charismatismus.wordpress.com/2014/10/21/israel-anerkennt-die-christlichen-aramaer-als-eigenstandige-minderheit/

Mehrere 10.000 Änderungsanträge seien bereits eingereicht worden, erklärte der Bundesverband der Aramäer in Deutschland; er begrüßte die Entscheidung der israelischen Regierung, der christlichen Minderheit einen Status als eigenständige Minderheit zu gewähren.

Damit sei Israel das erste Land im Nahen Osten, das die Bezeichnung „Aramäer“ als standesamtliche Eintragung zulasse. Betroffen von dieser Entscheidung seien schätzungsweise bis zu 160.000 syrisch-orthodoxe, syrisch-maronitische, syrisch-katholische, griechisch-orthodoxe und griechisch-katholische Christen.

Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Aramäer in Deutschland, Daniyel Demir, erklärte, sie lehnten die Bezeichnungen „Araber“ und auch „Palästinenser“ für ihre Gemeinschaft ab.

Nach der Staatsgründung Israels seien die Aramäer gegen ihren Willen zur Gruppe der Araber gezählt worden. Deshalb sei man sehr glücklich darüber, dass die israelische Regierung die aramäische Gemeinschaft und Identität nun offiziell anerkenne. Die meisten Aramäer lebten einst im Südosten der Türkei.

Weil sie durch radikale Muslime verfolgt und den Staat unterdrückt wurden, wanderten fast alle aus. Heute sind rund 100.000 Aramäer in Deutschland ansässig, in der Europäischen Union insgesamt bis zu 300.000.

Quelle: http://www.idea.de


Jerusalem: Israelisches Forum zur Bekämpfung der Ebola-Seuche geplant

Am kommenden Sonntag (26.10.) wird im israelischen Außenministerium in Jerusalem ein Treffen stattfinden, bei dem in Anwesenheit des stellv. Außenministers Tzachi Negbi und unter Leitung der Organisation für Entwicklungszusammenarbeit MASHAV das “Israel Forum to Combat Ebola” in Leben gerufen werden soll. 1403634115528

Ebenfalls an der Initiative beteiligt ist SID-Israel, die israelische Abteilung der Society for International Development, einem weltweiten Forum von Personen und Organisationen, die sich für nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung einsetzen.

Mithilfe des neuen Forums soll die bereits stattfindende Hilfe für die afrikanischen Länder bei deren Kampf gegen Ebola noch verstärkt und besser koordiniert werden.

Bereits jetzt sind israelische Experten und Helfer in den betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone im Einsatz. Die Regierung stellt dort Feldlazarette zur Verfügung, die mit den notwendigen Isolationseinheiten und Schutzvorrichtungen ausgestattet sind, um es den medizinischen Einsatzkräften zu ermöglichen, die Patienten in Quarantäne zu behandeln.


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