Israel: Haben Ärchäologen ein Kloster aus byzantinischer Zeit entdeckt?

In der Nähe von Beit Shemesh haben israelische Archäologen eine Öl- und Weinpresse aus byzantinischer Zeit entdeckt, wie am Donnerstag bekannt gegeben wurde.

Die Israelische Antikenbehörde erklärte, daß die Ausgrabung entlang der Hügel im Süden von Beit Shemesh interessante Funde freigelegt habe, darunter Zisternen, den Eingang zu einer Höhle und die oberen Abschnitte verschiedener Mauern.

Die Archäologen meinen, dass das Gelände in einen Produktions- und einen Wohnbereich aufgeteilt sei, weshalb es sich möglicherweise um eine Klosteranlage handeln könnte.

„Wir denken, dass sich hier in byzantinischer Zeit ein Kloster befand“, sagt Irina Zilberbod, eine Expertin der Antikenbehörde, und fügt hinzu:

„Wir haben zwar noch keine Kirche und keine eindeutige Inschrift gefunden, die auf eine religiöse Praxis hinweist, doch die beeindruckende Konstruktion, die großartigen Mosaikböden, die Fenster- und Dachziegelbeschaffenheit, sowie die landwirtschaftlich-industriellen Einrichtungen im Wohnbereich sind uns aus zahlreichen anderen Klöstern der Zeit gut bekannt.“

Quellen: Jerusalem Post, israelische Botschaft


Israelischer Außenminister bestärkt die USA im Kampf gegen den IS-Terror

.
Der israelische Außenminister Avigdor Lieberman ist am Mittwochabend (17. September) in Washington mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen John Kerry zusammengetroffen. ??????????????????????????????????????????????????

Lieberman erklärte Kerry gegenüber, Israel schätze zutiefst die Unterstützung der USA während der Operation Schutzlinie. Lieberman sagte, die israelische politische Führung und das israelische Volk wüssten, dass die Vereinigten Staaten der größte Freund Israels seien.
 
Der israelische Außenminister fügte hinzu, sein Land unterstütze die Vereinigten Staaten in ihren Anstrengungen, eine breite internationale Front gegen den Islamischen Staat (IS) zu bilden und sei bereit, bei dieser Aufgabe zu helfen, wenn es darum gebeten werde.

“Die wichtigste Aufgabe der freien Welt”

Lieberman bezeichnete den Krieg gegen den Terror als wichtigste Aufgabe der freien Welt.
 
„Man kann keinen Unterschied zwischen verschiedenen Formen des Terrors machen“, sagte der israelische Politiker und fügte hinzu:
 .
„Die terroristischen Aktivitäten der Hamas gegen Israel und gegen die Menschen im Gazastreifen sind nichts anderes als der Terror des IS. […] Das Ziel jeglichen islamischen Terrors ist dasselbe: die Zerstörung der westlichen Zivilisation.
 .
Aus diesem Grund können wir weder mit dem IS noch mit der Hamas verhandeln. Solange die Hamas im Gazastreifen an der Macht ist, wird ist weder Frieden noch Sicherheit geben. Jeder, der danach strebt, eine Einigung zwischen Israel und den Palästinensern zu erzielen, muss zunächst dem Terrorregime innerhalb der Palästinensischen Autonomiebehörde ein Ende setzen.“
 .
Quelle: Israelische Botschaft / Foto: Jordan Silverman

Jüdischer Weltkongreß-Präsident lobt “breites Bündnis” gegen Judenhaß in Deutschland

“Das Wiederaufblühen des Judentums hierzulande ist ein Wunder”

Die Tageszeitung “Die Welt” veröffentlichte am 14. September online ein Interview, das deren stellv. Chefredakteurin Andrea Seibel mit Ronald Lauder führte.

Der Titel des Gesprächs mit dem Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses lautet: “Die Heftigkeit der Attacken hat uns lauderüberrascht.” 

Gemeint sind amit jene antijüdischen und israelfeindlichen Parolen und Entgleisungen bei Demonstrationen der letzten Monate, die vor allem von islamischer Seite und arabischen Einwanderern ausgegangen sind.

Der 70-jährige US-Amerikaner Ronald S. Lauder war am Sonntag, den 14.9., als Redner bei der zentralen Kundgebung gegen Antisemitismus in Berlin aufgetreten.

Dabei beklagte er vor 8000 Teilnehmer einen zunehmenden Judenhaß, der aus dem Nahen Osten nach Europa und Deutschland herübergeschwappt sei.

Aus Besorgnis darüber hielt der Jüdische Weltkongreß ergänzend zur Demonstration am Brandenburger Tor kürzlich eine viertägige Versammlung in Berlin ab.

Im Interview mit der WELT zeigte sich Lauder beeindruckt,  weil “viele Führungspersönlichkeiten aus Regierung, Parteien und Zivilgesellschaft” an der Berliner Kundgebung teilgenommen haben: “Das war wirklich ein breites Bündnis”, sagte er und fügte hinzu:

“In vielen anderen Ländern hätte es solch ein Zeichen der Entschlossenheit, den Kampf gegen den Antisemitismus gemeinsam zu führen, nicht gegeben.”

Er lobte zudem die deutsche Kanzlerin Angela Merkel dafür, daß sie “klar und deutlich” gesprochen habe: “Sie wird ihrer Führungsrolle damit gerecht und genießt nicht nur in der jüdischen Welt großen Respekt, ja Bewunderung.”

“Deutschland wird auch diese Herausforderung meistern”

Auf die Frage, wie er sich die “massive Zunahme der antisemitischen Ausfälle in Europa” erkläre, antwortete Lauder, es habe immer schon “einen Bodensatz an Antisemiten” gebeben, welcher nur auf eine Gelegenheit zu Anti-Israel-Demonstationen warten Davidsternwürde.

Allerdings habe ihn diesmal die “Heftigkeit der Attacken verwundert, wie wir sie zum Beispiel in Frankreich gesehen haben. Das hatte eine neue Dimension, das hat uns aufgeschreckt.”

In seinem Interview betont der Präsident des Jüdischen Weltkongresses erneut, was er bereits in seiner Berliner Rede gesagt hatte: “Deutschland ist ein starkes, ein verantwortungsvolles Land, und es wird auch diese Herausforderung meistern, da bin ich ganz sicher.”

Er fügte hinzu, der Weltkongreß habe seine viertägige Sitzung auch deshalb in Berlin abgehalten, um die Bedeutung Deutschlands zu verdeutlichen:
“Wir wollten damit vor allem würdigen, wie wichtig Deutschland für die jüdische Gemeinschaft weltweit geworden ist, wie wichtig Deutschlands Unterstützung auch für Israel ist, trotz aller gelegentlichen Meinungsverschiedenheiten.
 .
Das Wiederaufblühen des Judentums hier in den vergangenen beiden Jahrzehnten ist ein Wunder  –  und es soll weitergehen.”

TOP-Skala der Hochschulabschlüsse weltweit: Rußland, Kanada, Japan, Israel

In Israel haben 46,6 % aller Erwachsenen einen Hochschulabschluß. Damit liegt das kleine Land laut einer Studie der Webseite 24/7 Wallstreet auf Platz 4 der akademisch am meisten gebildeten Länder der Welt  –  nach Rußland (53,5%), Kanada (52,6%) und Japan (46,6%).

Gefolgt wird Israel von den Ländern USA, Süd-Korea und Australien. Die Studie stellte zugleich fest, daß Israel mit 11,500 Dollar verhältnismäßig wenig für die Hochschulbildung pro Student(in) ausgibt.

Der Studie lagen Zahlen zugrunde, die von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erhoben wurden.

Quellen: israelische Tageszeitung “Haaretz” vom 15.9.2014 / israelische Botschaft in Berlin


Israelische Musikerin spielte Geige während einer Operation an ihrem Gehirn

„Hätte ich doch nur früher von der Möglichkeit dieser Operation erfahren“, sagt Naomi Elishuv, früheres Mitglied des Litauischen Symphonieorchesters, des Israelischen Kammerorchesters und des Konservatoriums Givatayim.

Die Violinistin hatte vor zwanzig Jahren ihre Karriere an den Nagel hängen müssen, da ein schwerer Tremor ihr das Geigespielen unmöglich machte.

Nun unterzog sich Elishuv am Medizinischen Zentrum Sourasky in Tel Aviv einer Operation, die als “tiefe Hirnstimulation” bezeichnet wird. Das Besondere: Während der OP spielte sie auf ihrer Geige.

Professor Yitzchak Fried, Leiter der Abteilung für funktionelle Neurochirugie, der die OP durchgeführt hat, erklärt:

„Wir haben eine Art Schrittmacher für das Gehirn implantiert, der Elektroden im Bereich der Hirnstörungen steuert, die für den Tremor verantwortlich sind.

Um die Elektroden optimal zu platzieren, brauchten wir ihre aktive Teilnahme und haben Elishuv daher gebeten, Geige zu spielen, während wir operieren.

Nachdem wir die richtige Lokation stimuliert hatten, konnten wir tatsächlich beobachten, dass der Tremor verschwunden war und die Patientin weiter Mozart spielte  –  mit großer Emotion, aber ohne Tremor oder Nebenwirkungen.“

„Ich kann es kaum erwarten, wieder ein normales Leben zu führen“, sagte Frau Elishuv. 

Quellen: Zeitung “Haaretz” / israelische Botschaft in Berlin


Israelischer Außenminister besucht Litauen und die USA / Allianz gegen IS-Terror

Der israelische Außenminister Avidgor Lieberman ist am Mittwoch zu offiziellen Besuchen nach Litauen und in die USA aufgebrochen.

Er begann seine Reise in Vilnius, wo er am Mittwoch mit Litauens Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite, mit Ministerpräsident Algridas Butkevicius und Außenminister Linas Linkevicius zusammenkam. Zudem sind Treffen mit Vertretern der jüdischen Gemeinde Litauens geplant.

In Vilnius kündigte Lieberman die Eröffnung einer israelischen Botschaft im Januar 2015 an. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern wurden in den vergangenen Jahren weiter gestärkt, zuletzt durch die Eröffnung einer direkten Flugverbindung zwischen Tel Aviv und Vilnius.

Auch auf wirtschaftlichem und medizinischem Gebiet bestehen mittlerweile starke Kooperationen.

Am Sonntag wird Lieberman weiter in die USA reisen, um in Los Angeles vor der Jewish National Fund Conference zu sprechen.

Im Vorfeld seiner Reise betonte der Außenminister die große Bedeutung, die beide Länder, Litauen und die USA, bei der Unterstützung Israels während der Operation „Schutzlinie“ gespielt hätten.

Zudem sagte Lieberman, dass Israel den Aufbau einer internationalen Koalition gegen die IS unter amerikanischer Führung sehr begrüße.

Sowohl bei den Gesprächen in Litauen, als auch in den USA ist die Koalition gegen den weltweiten Terrorismus ein zentrales Thema, um vor der UN-Generalversammlung in New York in zwei Wochen Positionen zu koordinieren.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Norwegischer Außenminister berät in Israel über Gaza-Wiederaufbau

“Demilitarisierung des Gazastreifens notwendig”

Israels neuer Staatspräsident Reuven Rivlin hat sich am Sonntag (7.8.) in Jerusalem bei einem Treffen mit dem norwegischen Außenminister Borge Brende zur Perspektive für den Gazastreifen geäußert.   ????????????????????????????????????????????????????????????

Rivlin dankte zunächst Außenminister Brende für sein Interesse an der Situation der Menschen in Israel und im Gazastreifen. Weiter sagte der Präsident:
 .
„Der Wiederaufbau des Gazastreifens liegt genauso in unserem Interesse wie in dem der ganzen feien Welt. Doch der Wiederaufbau sollte mit einer Demilitarisierung des Gazastreifens verbunden sein, weil wir sonst dem nächsten Konflikt entgegengehen.
 .
Die Leute der Hamas werden wieder alle Gelder, die von der Weltgemeinschaft für den Aufbau zur Verfügung gestellt werden, für ihre militärischen Zwecke und für ihre Angriffsmöglichkeiten gegen Israel verwenden. Wir kommen da in eine Sackgasse und könnten uns bald wieder in einer sehr ernsten Lage wiederfinden.“
 .
An den norwegischen Außenminister Brende gewandt, sagte Rivlin: „Ich schätze ihr Anliegen sehr, allen Menschen, die humanitäre Hilfe brauchen, zu helfen.“
.
Außenminister Brende betonte die Wichtigkeit der Verhandlungen unter ägyptischer Leitung über eine andauernde Waffenruhe und nahm zudem Bezug auf die Gruppe IS und die Situation im Irak. Der norwegische Politiker erklärte:
„Wir können die israelisch-palästinensische Situation nicht diskutieren, ohne den weiteren Kontext mit in den Blick zu nehmen.“
 .
Quelle: israelische Botschaft  – Foto: GPO/Mark Neiman

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 264 Followern an