Berlin: Demonstration gegen Hamas-Terror, pro Israel und Palästinenser

Rund 500 Menschen waren auf dem George-Grosz-Platz in Berlin zusammengekommen, um ihre Solidarität mit Israel zu zeigen.  DSC_0122

Anlass war der alljährliche Al-Quds-Tag, der 1979 vom iranischen Revolutionsführer Khomeini ausgerufen worden war, um weltweit radikale Muslime für die Befreiung Jerusalems und damit gegen den jüdischen Staat zu mobilisieren. So auch in Deutschland, wo es aufgrund des Konflikts in Gaza in den vergangenen Tagen bereits mehrfach zu antisemitischen Ausschreitungen gekommen war.

BILD: israelische und deutsche Fahnen auf der Pro-Israel-Demo in Berlin (Foto: Michael Leh)

“Juden sollen sich wieder sicher und frei in Berlin bewegen können”, lautete daher die Forderung von Israels Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman.

Immer wieder brachten die Veranstalter und Redner zum Ausdruck, dass die Demonstration auch ein Zeichen der Verbundenheit mit allen Palästinensern setzen will, die unter dem Terrorregime der Hamas leiden.

Quelle und vollständiger Bericht hier: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/19812

Hier folgen Insider-Aussagen von einem ehem. hochrangigen Hamas-Mitglied, das aus der Terrororganisation ausgestiegen und Christ geworden ist: http://www.israelnetz.com/arabische-welt/detailansicht/aktuell/sohn-der-hamas-palaestinensische-menschenleben-sind-den-milizen-egal-88812/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=14-07-28&cHash=822f4a26aafe801419bc047f6fe8a073#.U9djCkB4CDq


Judenhaß bei Demonstrationen: Wo bleibt der Protest von muslimischer Seite?

Von Peter Helmes

In den letzten Wochen und Monaten ist die  –  teilweise berechtigte  –  Kritik an Israel ausgeartet. Bundesweit, vor allem in zahlreichen deutschen Großstädten, verleihen Demonstranten ihrer Wut über Israels Vorgehen im Gazastreifen Ausdruck.

Gleichzeitig warnen Hunderte pro-israelischer  Gegendemonstranten vor einer neuen Antisemitismus-Welle. DSC_0014

Bei den „Gaza-Protesten“ fallen die vielen judenfeindlichen Parolen auf: Es gab z. B. Sprechchöre mit den Worten “Kindermörder Israel” und Plakate mit der Forderung “Stoppt Völkermord”.

BILD: Auch Kinder werden  –  wie hier vorige Woche in Berlin  –  für Lautsprecher-Parolen vereinnahmt (Foto: Michael Leh)

Aus Kritik an Israel wird Judenhetze. Polizei und Politik hatten im Vorfeld die Veranstalter in mehreren Bundesländern aufgefordert, antisemitische Propaganda bei den Kundgebungen zu verhindern, und der Zentralrat der Muslime hatte die Demonstranten ermahnt, sich angemessen zu verhalten. Das war´s dann aber auch von dieser Seite. Die Polizei spricht allenthalben von “aufgeladener Stimmung”.

Die Hetze gegen Juden heute in Deutschland klinge wie vor 80 Jahren, sagte z. B. der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach im Deutschlandfunk (24.7.14). Aber jetzt gebe es einen fundamentalen Unterschied: Die Juden sind im Dritten Reich vom Staat verfolgt worden, heute aber hat der Staat die Aufgabe, die Juden zu schützen: „Es ist ja keine Mehrheit, sondern es ist eine radikale Minderheit, die in dieser Form gegen unsere jüdischen Mitbürger hetzt. Und deshalb muß der Staat auch konsequent einschreiten.”

Das Bild, das sich bei den Protestdemos der Öffentlichkeit darbietet, ist gerade für Deutschland alles andere als erfreulich; denn wenn gerufen wird “Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!” oder wenn Symbole einer terroristischen Organisation gezeigt werden und die Polizei nicht eingreift, kann man leicht zur Überlegung gelangen, als würde der Staat ein solches Verhalten achselzuckend dulden. Und dieser Eindruck ist fatal. DSC_0335

Der Aufzug der Israel-Feinde war in einigen Städten (z.B. Berlin, Kassel, Frankfurt etc.) häßlich und aggressiv. War anderes zu erwarten, wenn jene am Al-Kuds-Tag auf die Straße gehen, die ein „judenfreies Jerusalem“ wollen?

BILD: Muslime demonstrieren in Berlin gegen Israel. Das Transparent “Zionisten raus aus Jerusalem” fordert die Vertreibung von Juden aus der Heiligen Stadt (Foto: Michael Leh)

Mit wenigen Ausnahmen hat die oft geforderte Polizei ihre Bewährungsprobe bestanden. Erneut zu versagen wie kürzlich in Berlin, hätten sich weder Polizeiführung noch Innensenatoren etc. erlauben können.

Gehört islamischer Judenhaß auch zu Deutschland?

Als der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff in seiner Antrittsrede sagte, der Islam gehöre zu Deutschland, erntete er Protest, aber auch Zustimmung interessierter Kreise. Ich hätte nichts  dagegen, wenn Wulff sich nunmehr ebenso laut zu den antiisraelischen Angriffen äußern und seinen Satz „leicht“ abgeändert wiederholen könnte: „ Judenfeindlicher Islam gehört zu Deutschland! Und das müssen wir bekämpfen.“

Um nicht mißverstanden zu werden: Wir sind ein Land mit einer christlichen Tradition, auch mit jüdischen und griechischen Wurzeln, wir haben eine christliche und auch jüdisch geprägte  Tradition. Aber wir haben keine islamische Tradition. Deshalb ist der Islam kein Teil unserer Identität und kann es auch nicht sein.

Unheilige Allianz von Islamisten, Linksradikalen und Neonazis

Einer Erkenntnis kann wohl kaum widersprochen werden: Deutschland importiert mit der Zuwanderung einen „islamistischen Antisemitismus“, der eine unheilige Koalition mit Teilen der politischen Linken und mit Neonazis in Deutschland eingeht.

Wenn daraus dann auch noch Gewalt resultiert, die sich gegen Juden entlädt, indem sie sogar verfolgt und auf der Straße angegriffen werden, dann ist die Grenze dessen, was ein Rechtsstaat tolerieren kann, weit überschritten. Solch haßgeprägten Leuten sollte man keinen Platz in unserer Gesellschaft einräumen. deutschland-israel-flag

Vor wenigen Tagen erst gab es in einer Freitagspredigt in einer Berlin-Neuköllner Moschee den Aufruf, die Juden seien sowieso die Schlächter des Propheten, und Allah möge die israelischen Soldaten bis zum letzten Mann töten. Das ist Volksverhetzung pur!

Aber was wird passieren? Es wird wohl ein monatelanges Ermittlungsverfahren eröffnet und dann vielleicht irgendwann im Sande verlaufen.

Selbstverständlich gibt es in Deutschland Meinungsfreiheit, aber man muß aufpassen, daß man das Richtige sagt. Denn selbst derjenige, der sich heute sehr sachlich und unter Benennung von Fakten mit dem Islamismus auseinandersetzt oder mit dem Antisemitismus, den es im Islam unstreitig gibt, riskiert sofort den Vorwurf der „Xenophobie“ oder „Islamophobie“.

Wir trauen uns nicht mehr, die Dinge beim Namen zu nennen. Das haben wir uns leider schon in vielen Fällen abgewöhnt, offensichtlich in der Annahme, wenn wir über die Probleme nicht sprächen, dann falle  es auch niemandem auf, daß es die Probleme wirklich gibt. Aber mit Tabuisierung und mit Relativierung löst man die Probleme nicht, man verschärft sie nur.

Tabuisierung und Relativierung

Eine weitere Unsitte hat sich eingeschlichen und wird brutal durchgezogen: Bei Diskussionen und Kommentaren über Hamas- oder ISIS-Terror gegen Juden oder israelische Einrichtungen folgt in weiten Teilen der Medien zwar ein pflichtgemäßes Bedauern, aber schon nach wenigen Sätzen bzw. Sekunden schwenkt der Kommentar sofort über auf den eigentlich Schuldigen: Israel, „wegen Gaza“.

Um es klar zu sagen: Natürlich macht Israel Fehler, das darf man sagen, ob hier oder in Israel.

Aber wenn Muslime behaupten, sie kritisierten nur die Politik Israels und nicht die Juden, dann zeugt das von politischer Unkenntnis und Heuchelei. Sie müssen sich die Frage gefallen lassen: Warum demonstrieren sie nicht auch gegen die terroristische ISIS, die Hisbollah und andere Islamisten, die in Syrien und im Irak tagtäglich auf barbarische Art Christen und gemäßigte Muslime töten? 

Und warum wird in Diskussionen und Medien oft unterschwellig, aber auch offen der Staat Israel mit der Organisation Hamas oder ISIS oder Hisbollah auf eine Stufe gestellt, als ob es sich hierbei um  gleichgewichtige, gleichschlimme (oder nicht) Gebilde handle.

Israel ist ein demokratischer Staat, die Hamas z. B. aber ist eine Kampforganisation, die per Selbstdefinition den Staat Israel vernichten will.

Erschreckender Antisemitismus unter Muslimen

Schon wahr, es haben sich die Vertreter der wichtigen islamischen Verbände von den Haßparolen distanziert. Trotzdem ist offenbar geworden: Der Antisemitismus unter Muslimen ist erschreckend weit verbreitet und aggressiv. Und er droht weiter zuzunehmen. Die Antisemitismusforscher haben das Thema bisher weitgehend ausgeklammert. Diese Ignoranz muß ein Ende haben. Wer Judenhaß ins Land trägt, wird Islam- und ganz allgemein Ausländerhaß ernten.

Islamverbände in Deutschland argumentieren gerne, daß sie hier bei uns lebten, sei Grundlage und Ergebnis eines kulturellen und moralischen Austausches, der die drei Buchreligionen seit Jahrhunderten verbinde. Wäre dies so, müßten die Muslime sich nun ausdrücklich gegen die antisemitischen Exzesse auf Anti-Israel-Demonstrationen stellen und sie anprangern.

BILD: Große Moschee in Köln-Ehrenfeld (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Es geht um die Frage, ob im Zuge einer politischen Auseinandersetzung Religionen und ihre Anhänger dämonisiert werden dürfen. Dagegen protestieren, ja kämpfen muslimische Verbandsvertreter zwar jeden Tag lauthals, wenn es um den Islam geht. Doch nun, wo es um die Juden geht, bleiben sie eigenartig still.

Die jüdische Gemeinde in Deutschland ist  –  neben vielen Gutmenschen  –  teils noch einseitig fixiert auf die „Rechten“, denen man „traditionellen Judenhaß“ vorwirft. Die weitaus größere und akutere Gefahr droht von der ganz linken Seite und deren islamischen Geistesverwandten.

Die Täter und deren Wurzeln haben einen Namen, sie dürfen nicht geschont werden, zumal deren Judenhaß oftmals mit einem entsprechenden Deutschenhaß korrespondiert! Es ist höchste Zeit, sich dieser Herausforderung zu stellen.

Arabischstämmige Antisemiten sind keine „komischen Vögel“, wie der linksgerichtete Historiker Wolfgang Benz jüngst meinte, die nicht ausreichend integriert seien. Mit solchen Verharmlosungen sollen die eigentlich Schuldigen verdeckt werden, auf daß bloß kein unerwünschter Zungenschlag die Debatte erreicht. Das aber ist nicht mehr „komisch“.

Israelfeindlichen Al-Kuds-Tag verbieten

Am letzten Freitag im Ramadan, also heuer am 25.7., machen islamistische Gruppen wie alle Jahre auf die Besetzung Jerusalems (arabisch: al-Kuds) durch Israel aufmerksam. Und daß dies kein versöhnliches Ereignis ist, das zeigt allein der Blick auf den Erfinder dieses Gedenktages. 1979 rief Irans Ajatollah Chomeini den Al-Kuds-Tag ins Leben, seither immer wieder garniert mit Vernichtungsdrohungen gegen Israel. DSC_0405

Ein Tag also, an dem Moslems in aller Welt zur Vernichtung des Staates Israel aufrufen. Dies widerspricht ganz entschieden unserer Staatsraison. Der Al-Kuds-Tag gehört daher selbstverständlich verboten.

BILD: Demonstration in Berlin mit israelfeindlichen Parolen wie “Zionismus ist Rassismus” (Foto: Michael Leh)

Und die Bürger unseres Landes sollten, solange es diesen Tag gibt, ihre Stimme erheben, lautstark dagegen protestieren und unsere Volksvertreter dazu aufrufen, ein entsprechendes Verbots-Gesetz zu erlassen.

Diese Forderung gilt für die deutsche Politik ebenso wie für die Muslime. Unser Strafgesetzbuch wirkt in diesem Bereich offenbar nicht abschreckend genug. Deshalb sind die Vertreter des Islam  besonders gefordert: die islamischen Verbände ebenso wie die hier wirkenden Imame.

Verpflichtung für islamische Imame

Gerade sie,  die Imame, haben in ihren Gemeinden mehr Durchsetzungsvermögen als jeder Paragraph unserer Gesetze. Da sie alle hier leben (und z. T. die deutsche Staatsbürgerschaft erworben haben), stehen sie in einer besonderen Verantwortung.

Deshalb dürfen, ja müssen wir die Imame in die Pflicht nehmen, nicht nur islamische Werte zu vertreten, sondern sich ebenfalls für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung einzusetzen. Können oder wollen sie das nicht, haben sie hier nichts zu suchen.

Wir müssen die Islame viel strenger einbinden als bisher. Eine falsche Toleranz wäre fatal. Warum sollen sie nicht öffentlich erklären und unterschreiben, wenn sie in Deutschland wirken, daß sie sich zu unserer Grundordnung bekennen?

Warum sollen sie nicht verpflichtet werden, z. B. Beschneidungsopfer (durch nicht autorisierte Fachleute) oder Zwangsverheiratungen behördlich zu melden?  –  Zwangsheirat ist mit unserer freiheitlichen Rechtsordnung nicht vereinbar und nach dem Strafgesetzbuch verboten, ist inhuman und verstößt gegen die Gleichberechtigung der Geschlechter, kommt aber weiterhin häufig vor. Und: Zwangsheirat bedeutet, mit Wissen (und Erlaubnis!) der Eltern und der Geschwister wieder und wieder vergewaltigt zu werden.

All dies und noch viel mehr müßten Islame und Islamverbände anklagen und bekämpfen. Daraus folgert auch: keinerlei „Paralleljustiz“  – eigentlich „Gegenjustiz“  –  zu dulden oder zu  unterstützen.  Wer unsere Gastfreundschaft mißbraucht oder wer gar unsere Grundordnung bekämpft oder hintergeht, soll in unserem Land keinen Platz haben.

Und wenn wir nicht bei Moslems und deren Führern auf die Achtung unserer Grundordnung  bestehen, sondern feige weggucken oder  –  viel schlimmer  –  von „Gemeinsamkeiten und brüderlichem Miteinander“ faseln, dann kommt das einer moralischen Bankrotterklärung unseres Staates gleich und damit auch unserer abendländischen, christlich geprägten Gesellschaftsordnung.

Unser Autor Peter Helmes, ehem. Bundesgeschäftsführer der “Jungen Union” (CDU-Jugendorganisation), ist erfolgreicher Buchautor und betreibt die liberal-konservative Webseite www.conservo.wordpress.com


Israels Botschafter: Sachkritik JA, Hetze NEIN

Bei einer Demonstration in Berlin am vergangenen Freitag verteidigte Israels Botschafter in Deutschland, Jakov Hadas-Handelsman, das Recht Israels, sich gegen den Terror der Hamas zu verteidigen. 

In seiner Rede sagte der Diplomat u.a.: Wir reagieren militärisch, um die Zivilbevölkerung zu schützen, die Hamas dagegen schützt ihre Waffen mit der Zivilbevölkerung.

Kein anderer Staat dieser Erde würde einen solchen Beschuss seiner Zivilbevölkerung auch nur eine Woche tolerieren – ein Beschuss, dem Israel schon seit vielen Jahren durch die Hamas ausgesetzt ist“.

Zu den Protesten gegen Israel in Deutschland sagte der Botschafter, man könne die israelische Politik natürlich kritisieren, „solange diese Kritik nicht in Hass, Hetze und Antisemitismus umschlägt“.

In zahlreichen Interviews bezog der Botschafter in den vergangenen Tagen Stellung zu den aktuellen Entwicklungen in Israel. Eine umfassende Übersicht dieser Beiträge finden Sie laufend aktualisiert HIER: http://embassies.gov.il/berlin/departments/presse/Pages/Beitraege-in-deutschen-Medien.aspx

Quelle: Botschaft des Staates Israel


Israels humanitärer Einsatz für die Bevölkerung des Gazastreifens

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Zur humanitären Hilfe Israels für die Bevölkerung des Gazastreifens finden Sie englischsprachige Infos unter folgendem Link:  120714022411-b1-
http://mfa.gov.il/MFA/ForeignPolicy/Peace/Humanitarian/Pages/Israeli-humanitarian-aid-continues-10-Jul-2014.aspx
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* Im Hadassah-Krankenhaus werden Kinder aus dem Gazastreifen behandelt und erhalten Herzoperationen:
https://www.youtube.com/channel/UCt6Fq64J2rTswe4uhZtxNtg
 
* Die Versorgung des Gazastreifens mit humanitären Gütern, Lebensmitteln und Materialien geht unvermindert weiter:
https://www.youtube.com/watch?v=rIm_hf-fG3E
 
* Das Feldlazarett der israelischen IDF ist in voller Funktion:
http://www.timesofisrael.com/idf-set-to-open-field-hospital-for-wounded-gazans/
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AKTUELLE Zusatz-INFO:
Hier gehts online zur heute veröffentlichten Broschüre über Israels Kampf gegen den Terror der Hamas: http://embassies.gov.il/berlin/AboutIsrael/the-middle-east/Documents/Zur_Frage_der_Verhaeltnismaessigkeit_28Juli2014.pdf
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Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

 


Palästinensischer Islam-Experte beklagt Judenfeindlichkeit in eigenen Reihen

Muslimische Verbände und Moscheegemeinden tun zu wenig gegen Antisemitismus in ihren Reihen. Dieser Ansicht ist der Islamismus-Experte Ahmed Mansour (Berlin). Judenfeindlichkeit sei schon seit Jahren in Teilen der muslimischen Jugend verbreitet. DSC_0405

Islamische Verbände und Gemeinden hätten „leider viel versäumt“, um dagegen vorzugehen, sagte der palästinensische Israeli und Diplompsychologe in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau.

In den vergangenen Wochen war es wiederholt zu anti-israelischer Hetze und Ausschreitungen bei Protesten gegen den israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen gekommen.

Am 25. Juli zogen rund 1.200 Islamisten anlässlich des Al-Quds-Tages durch Berlin. Er richtet sich gegen die israelische Präsenz in Jerusalem. Die Demonstranten riefen u.a. „Kindermörder Israel“ und „Frauenmörder Israel“. Eine Gruppe von 20 bis 30 propalästinensischen Teilnehmern soll „Israel vergasen“ skandiert haben, so der „Tagesspiegel“.

“Erdogan ist antisemitisch”

Wenn eine einseitige Sicht auf den Nahostkonflikt gepflegt oder geduldet werde und wenn man sich nicht kritisch mit dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan auseinandersetze, lege man die Basis, „aus der Ausbrüche wie jetzt entstehen können“, erklärte Mansour.

Erdogan sei „antisemitisch“. Er habe zum Beispiel von einer Verschwörung der Zionisten gesprochen. Mansour: „Bei türkischstämmigen Jugendlichen hier merke ich immer wieder, dass sie sehr anfällig sind für Verschwörungstheorien“, nach denen die Juden angeblich die Welt beherrschten.

Der Islamismus-Experte hat nach eigenen Angaben in der Deutschen Islamkonferenz immer wieder darauf hingewiesen, dass Antisemitismus unter Jugendlichen ein großen Problem ist.

Laut Mansour beschäftigt sich ein Drittel des Korans mit Juden und Judentum. Wenn man die Stellen nicht sachkundig auslege, sondern wörtlich nehme, „kann man schnell antisemitische Haltungen entwickeln“.

Mansour bedauerte, dass unter seinen jüdischen Freunden in Deutschland manche ernsthaft über Auswanderung nachdenken und Angst hätten, auf die Straße zu gehen: „Das darf nicht sein.“

Quelle: http://www.idea.de  /  Foto: Michael Leh


Berliner CDU zum Al-Quds-Tag: Wer zu Haß aufruft, hat in Deutschland nichts verloren!

Der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion in Berlin, Burkard DREGGER, erklärt aus aktuellem Anlaß:

 „Islamisten rufen im Internet zu Hass und Volksverhetzung gegen Israel auf. Anlass ist der sogenannte Al-Quds-Tag.  DSC_0366

Dieser geht zurück auf einen Aufruf des iranischen Revolutionsführers Chomeini im Jahre 1979. Sein Nachfolger Chamenei hat im Jahre 1999 und 2000 an diesem Tage zur Vernichtung Israels aufgerufen.

BILD: Polizei-Einsatz bei israelfeindlicher Demonstration in Berlin (Foto: Michael Leh)

Heute soll aus diesem Anlass die inzwischen alljährliche Al-Quds-Demonstration in Berlin stattfinden.

  1. Wer zu Hass, Gewalt und Volksverhetzung aufruft, setzt sich in diametralen Widerspruch zu den Grundwerten unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Diese ist geprägt vom Schutz der Menschenwürde und einem Höchstmaß an individueller Freiheit.
  1. Wer zu Hass, Gewalt und Volksverhetzung aufruft, kann nicht mit Toleranz rechnen. Unsere Demokratie muss sich als wehrhaft erweisen. Daher werden die Strafverfolgungsbehörden aufgefordert, unnachsichtig einzugreifen, wenn bei der Kundgebung am Freitag  –  wie im letzten Jahr  –  volksverhetzende Parolen laut werden. Die Polizei hat dabei unsere volle Rückendeckung.
  1. Wer zu Hass, Gewalt und Volksverhetzung aufruft, ist in unserem Land unerwünscht und als Feind der Demokratie und als Feind unseres Landes politisch zu isolieren. Das geht nur, wenn sich alle gesellschaftlichen Gruppen mit der großen Mehrheit der rechtstreuen deutschen Muslime zusammenschließen und die islamistischen Extremisten ausgrenzen.  Dazu werden wir ein Bündnis für Demokratie und gegen Extremismus initiieren, zu dem wir alle demokratischen Parteien und gesellschaftlichen Gruppen einladen.”
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CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin
Preußischer Landtag | 10111 Berlin
Telefon: (030) 2325-2120 / Telefax: (030) 2325-2750
E-Mail: schatz@cdu-fraktion.berlin.de
Internet: http://www.cdu-fraktion.berlin.de
Facebook: http://www.facebook.com/cdufraktionberlin

 


Dr. Penners Post an Prof. Heintze zu Fragen von Israels Militäraktion in Gaza

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER BRIEF an Prof. Dr. Hans-Joachim Heintze, Universität Bochum

Sehr geehrter Herr Professor Heintze, deutschland-israel-flag

Ihr Interview mit der ZEIT unter dem Titel “Israel überzieht massiv” vom 22.7.2014 erweckt den Eindruck der Weltfremdheit aus folgenden Gründen:

1. Sie erwähnen nicht, daß die Hamas eine Partisanenorganisation ist, die aus Kränkenhäusern auf Soldaten schießt, Raketen in Schulhäusern lagert und aus Wohnhäusern abfeuert.
2. Sie verlangen, daß Israel den Weltsicherheitsrat hätte informieren müssen. Hätte das tatsächlich eine Hilfe für die israeliche Zivilbevölkerung bedeutet?
3. Sie verlangen, Israel hätte warten müssen, bis der Weltsicherheitsrat entscheidet, ob sich Israel wehren darf. Wie lange hätte der Weltsicherheitsrat für diese Entscheidung gebraucht?
4. Sie erwarten, daß der Sicherheitsrat sicherstellen kann, das Hamas ihre Angriffe nicht fortsetzt. Ist das nicht eine Illusion?
5. Sie verlangen von Israel eine “verhältnismäßige” Verteidigung. Sie verstehen unter “verhältnismäßiger Verteidigung” eine Drohung per Email, daß Israel Maßnahmen ergreifen werde. Eine solche Verteidigung ist Spielerei.
6. Sie erwähnen nicht, daß die eigentlichen Feinde der Zivilbevölkerung nicht Israel ist, sondern die Hamas ist.
7. Sie erwarten, daß Israel von einer terroristischen Partisanenorganisation Garantien verlangt. Ich frage mich, ob Sie wissen, was Terroristen sind.
8. Sie klären darüber auf, daß der Gaza-Konflikt “unsymmetrisch” sei. Hat es jemals einen symmetrischen Partisanenkrieg gegeben?
9. Sie werfen Israel vor, “zivile Ziele zu attackieren”. Aber wie wollen Sie denn Partisanen angreifen, die sich hinter zivilen Objekten verstecken?
10. Sie verlangen, daß Israel nur militärische Ziele angreift. Wo sind denn “militärische Ziele” in Gaza?
11. Sie verlangen, daß Israel die Zivilbevölkerung rechtzeitig warnt. Meines Wissens war das erfolgt.
12. Sie verlangen, daß Israel die Hamas-Führer mittels Drohnen ermordet. So ganz einfach ist das nicht.

Das Fazit Ihres Interviews scheint zu sein, daß es am besten wäre, wenn sich die Israelis von den Moslems liquidieren lassen würden. Wahrscheinlich haben Sie den judenfeindlichen Demonstranten Munition geliefert.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner


Hamas mißbraucht ein Krankenhaus als Kommandozentrale und Abschußrampe

Drei Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) starben am heutigen Donnerstag im Einsatz. Seit Beginn der Militäroperation sind 32 israelische Soldaten getötet worden.  idf-unrwa

Ein thailändischer Gastarbeiter wurde durch Mörserbeschuß aus dem Gazastreifen getötet.

Derweil arbeiten die israelischen Streitkräfte (ZAHAL) weiter daran, die Raketenbestände und die Terror-Tunnel der Hamas im Gazastreifen zu zerstören. Nach Angaben der ZAHAL konnten bislang 30% bis 40% des Raketenbestandes zerstört werden.

Hamas-Terroristen haben das Al-Wafa-Krankenhaus in eine Kommandozentrale verwandelt und schießen auch von dort. Die ZAHAL greifen daher gezielt bestimmte Punkte auf dem Gelände des Krankenhauses an.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

WEITERER BERICHT hierzu: http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/27415/Default.aspx?hp=article_title


Die Priester fragten nicht: Wo ist der HERR?

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer 2,1-3.7-8.12-13:

Das Wort des HERRN erging an mich:
Auf! Ruf Jerusalem laut ins Ohr: So spricht der HERR: Ich denke an deine Jugendtreue, an die Liebe deiner Brautzeit, wie du mir in der Wüste gefolgt bist, im Land ohne Aussaat. Heiliger Besitz war Israel dem HERRN, Erstlingsfrucht seiner Ernte. Wer davon aß, machte sich schuldig, Unheil kam über ihn -  Spruch des HERRN. 0018

Ich brachte euch dann in das Gartenland, um euch seine Früchte und Güter genießen zu lassen. Aber kaum seid ihr dort gewesen, da habt ihr mein Land entweiht und mir mein Eigentum zum Abscheu gemacht.

Die Priester fragten nicht: Wo ist der HERR?  –  Die Hüter des Gesetzes kannten mich nicht, die Hirten des Volkes wurden mir untreu. Die Propheten traten im Dienst des Baal auf und liefen unnützen Götzen nach.

Entsetzt euch darüber, ihr Himmel, erschaudert gewaltig  –  Spruch des HERRN.

Denn mein Volk hat doppeltes Unrecht verübt: Mich hat es verlassen, den Quell des lebendigen Wassers, um sich Zisternen zu graben, Zisternen mit Rissen, die das Wasser nicht halten.


EU-Außenminister verurteilen die Hamas und fordern ihre Entwaffnung

Die Außenminister der Europäischen Union haben die Hamas und andere Terrorgruppen im Gazastreifen aufgefordert, sich zu entwaffnen. Am vergangenen Dienstag unterzeichneten sie eine entsprechende Stellungnahme. globe_germany

„Die EU fordert die Hamas auf, diese Aktionen unverzüglich zu beenden und die Gewalt aufzugeben. Alle terroristischen Gruppen im Gazastreifen müssen sich entwaffnen“, heißt es in der Erklärung der 28 Politiker.

Sie verurteilen darin auch die wochenlangen Raketenangriffe auf Israel, welche der israelischen Militäroffensive vorausgegangen sind, als „kriminelle und nicht zu rechtfertigende Aktionen“.

Im Gegenzug solle Israel mehr Wert darauf legen, so die EU-Außenminister, Zivilopfer zu vermeiden. Israel habe aber das Recht, sich gegen Angriffe zu verteidigen.

Die EU verurteilte zudem, daß die Hamas die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen als „menschliche Schutzschilde“ mißbraucht und zeigte sich „sehr besorgt“ über die Situation im Nahen Osten.

HINWEIS: Auch die arabischen Staaten, darunter vor allem Ägypten, äußern sich entschieden gegen die Hamas, die ein Nebenzweig der radikal-islamischen Muslimbruderschaft ist: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/bodenoffensive-in-gaza-warum-die-araber-israel-unterstuetzen-13057105.html


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