Pakistan: Tausende nicht-muslimische Mädchen verschleppt und zwangsverheiratet

Christliche und hinduistische Familien können sich nicht wehren

Jedes Jahr werden im islamisch geprägten Pakistan rund eintausend Mädchen aus christlichen und hinduistischen Familien verschleppt und zur Heirat mit Muslimen gezwungen.

Wie aus einem Bericht hervorgeht, der von der “Bewegung für Solidarität und Frieden“ herausgegebenen wird, in der sich verschiedene Nichtregierungsorganisationen, Vereine und Einrichtungen, darunter auch die “Justitia et Pax”-Kommission der pakistanischen Bischofskonferenz zusammenschließen, werden ein weiteres Mal die bereits in den vergangenen Jahren vom Fidesdienst veröffentlichten Daten bestätigt: Fussmatte__

Nach Schätzungen handelt es sich dabei um 700 Mädchen aus christlichen Gemeinden und 300 Mädchen aus hinduistischen Gemeinden. Dabei handelt es sich um Fälle, die offiziell gemeldet wurden: „Das tatsächliche Ausmaß des Problems ist wahrscheinlich viel größer, denn viele Fälle werden gar nicht bekannt”, heißt es in dem Bericht mit dem Titel: “Forced marriages and forced conversions in the Christian community of Pakistan”.

Die Veröffentlichung dokumentiert Fälle von christlichen jungen Frauen insbesondere in der Provinzen Punjab und von Frauen aus hinduistischen Gemeinden in der Provinz Sindh. Es handelt sich um Mädchen und junge Frauen im Alter zwischen 12 und 25 Jahren aus armen Familien und den unteren Gesellschaftsschichten.

Wenn die Familien Anzeige erstatten, werden sie dabei oft von den Sicherheitsbehörden abgewiesen oder von der Familie des künftigen Ehemanns bedroht. Kommt es zu einer Gerichtsverhandlung, erklären die eingeschüchterten Mädchen häufig, dass sie sich aus eigenem Willen bekehrt und geheiratet haben.

“Wenn sie sich in den Händen der Entführer befinden, dann werden die Mädchen oft sexuell missbraucht und geschlagen oder sie werden Opfer von Menschenhandel”, heißt es in dem Bericht, der auch den historischen und sozialen Kontext des Phänomens beschreibt  und der “die mangelnden rechtlichen und politischen Garantien zum Schutz der Menschenrechte für religiöse Minderheiten“beklagt.

Dominikanerpater James Channan, der das “Peace Center” in Lahore leitet, erklärt gegenüber dem Fidesdienst:

“Das Phänomen existiert. Es ist wirklich alarmierend und besorgniserregend für Christen und Hindus, die sich unsicher und angreifbar fühlen.

Wir haben uns mit verschiedenen Fällen der Zwangsverheiratung befasst: die jungen Frauen kommen aus weniger wohlhabenden Schichten und oft sind es reiche Muslime die dies ausnutzen und sie missbrauchen. Ich habe den Eindruck, dass Christen und Hindus in Pakistan immer noch Opfer sozialer, religiöser und politischer Diskriminierung werden und dass dieses Phänomen zunimmt“. 

Quelle: vatikanischer Fidesdienst / Foto: IGFM


Pakistan: Christliches Ehepaar wegen “Blasphemie” (Islamkritik) zum Tode verurteilt

In Pakistan gab es ein weiteres Todesurteil gegen Christen: das Ehepaar Shafqat Emmanuel und Shagufta Kausar wurde am 4. April von einem Gericht in Toba Tek Singh wegen angeblicher Blasphemie zum Tode verurteilt, sie sollen per SMS blasphemische Inhalte versandt haben.

Die beiden waren im Juli 2013 in Gojra festegnommen worden. Erst vor wenigen Tagen war der Christ Sawan Masih ebenfalls wegen Blasphemie zum Tode verurteilt worden.  BILD0167

Pater Aloysius Roy, der Obere der pakistanischen Provinz der Oblaten von der Makellosen Jungfrau Maria (OMI), kommentiert gegenüber dem Fidesdienst das jüngste Urteil:

“Wir sind ernsthaft besorgt. Fälle wie diesen gibt es oft und sie bringen großes Leid mit sich. Obschon bisher noch keine Lösung in Aussicht ist, beten wir weiterhin dafür, dass es eine solche geben wird. Wir bringen unsere Verbundenheit mit den Angeklagten zum Ausdruck, doch die Christen versuchen dabei, nicht allzu viel Aufsehen zu erregen, da der Alltag bereits schwierig ist und wir vor allem darauf achten müssen, dass wir überleben. Christen haben Angst und sind sehr vorsichtig”.

Die Oblaten betreuen in ganz Pakistan insgesamt 10 Pfarreien in vier Diözesen, die sich “vor allem mit dem Problem der Ungerechtigkeit konfrontiert sehen, die den christlichen Gläubigen jeden Tag widerfährt”:

“Von der Regierung erwarten wir die Achtung der Legalität und der rechtsstaatlichen Prinzipien sowie der Kultfreiheit, wie sie von der Verfassung vorgesehen ist”, so der Provinzobere weiter.

Wie Farrukh Saif von “World Vision in Progress” (WVIP) mitteilt, liegen keine Beweise für das jüngste Todessurteil gegen das christliche Ehepaar vor, weshalb die Anwälte einen Berufungsantrag beim Hohen Gericht einreichen werden.

Quelle: vatikanischer Fidesdienst / Gemälde: Evita Gründler


Pakistan: heute Gebetsaktion für die zum Tode verurteilten Christen

Am heutigen 28. März kamen Christen in Lahore zu einer Aktion des Gebets und Fastens für die auf der Grundlage falscher Anschuldigungen wegen angeblicher Blasphemie zum Tode verurteilten Asia Bibi und Sawan Masih zusammen. 0018

Asia Bibi wartet auf das Berufungsverfahren, während Sawan Masih am gestrigen März zum Tode verurteilt wurde. Er soll in einem Gespräch mit einem Muslim im März 2003 den “Propheten” Mohammend beleidigt haben.

Diese Anschuldigung führte damals zur Reaktion von rund 3000 aufgebrachten Muslimen, die am 9. März 2013 die “Joseph Colony” in Lahore verwüsteten. Seine Anwälte wollen Berufunge einlegen.

Wie Beobachter berichten, fand das Gebet für die beiden Todgeweihten im Kleinen Seminar St. Mary in Lahore statt. Es nahmen Priester, Ordensleute, Seminaristen und Laien teil. Dabei standen Gebete, Gesänge und Lesungen aus der Bibel sowie Erfahrungsberichte von Augenzeugen auf dem Programm.  

Wie der teilnehmende Katechist Pervez Paulus betonte, gibt es für die Einwohner des christlichen Stadtviertels bis heute weder Gerechtigkeit noch Schadenersatz. Die Opfer seien „traurig und fühlen sich ohnmächtig”. Sie hoffen betr. der Todesurteile nun auf das Hohe Gericht in Lahore.

Quelle: Fidesdienst


Pakistan: Katholische Bischöfe verurteilen muslimische Übergriffe gegen Hindus

Toleranz gegenüber Kultstätten aller Religionen  fordert die bischöfliche “Justitia-et-Pax”-Kommission in einer Verlautbarung, in der die Kommission der pakistanischen Bischöfe von der Regierung des Landes auch Schutz für diese Kultstätten fordert.

Ausdrücklich verurteilt die Kommission den Übergriff auf den hinduistischen “Dharam Shala”- Tempel in Larkana (in der südpakistanischen Provinz Sindh) während der Feierlichkeiten des “Holi”-Festes. Islamische Extremisten bezichtigten die hinduistische Glaubensgemeinschaft der Blasphemie. Nach Ansicht der bischöflichen Kommission ist dieses Vorgehen jedoch “Frucht des Hasses und der absichtlichen Anstiftung dazu”.

Quelle: Fidesdienst


PAKISTAN: Hunderte christliche Mädchen und Frauen wurden verschleppt und zu muslimischer Heirat gezwungen

MELDUNG der vatikanischen Nachrichtenagentur FIDES:

Ein 16jähriges Mädchen aus dem Distrikt Layyah (Punjab) wurde verschleppt und zur Bekehrung zum Islam sowie zu einer muslimischen Heirat gezwungen. Sie sollte einen wohlhabenden muslimischen Großgrundbesitzer heiraten.

Wie Beobachter dem vatikanischen Fidesdienst berichten, rief die Familie von Samariya in den vergangenen Tagen zu öffentlichen Protesten in Lahore, der Hauptstadt der Provinz Punjab auf, wo sie zusammen mit Vertretern der christlichen Glaubensgemeinschaft und Mitgliedern von Bürgerrechtsbewegungen von der Regierung der Provinz Gerechtigkeit forderten.  Fussmatte__

Wie die Organisation “Legal Evangelical Assistence and Development” (LEAD) mitteilt, die sich für den Schutz von Christen in Pakistan einsetzt, wurde Samariya auf dem Weg zur Schule entführt. Danach wurde sie zur Hochzeit mit einem wohlhabenden Muslim gezwungen, dem auch das Haus gehört, in dem die Familie des Mädchens lebt.

Die Familie erstattete Anzeige bei der Polizei des Distrikts. Der christliche Anwalt Sardar Mushtaq Gill, der sich für den Schutz der Familie einsetzt, appellierte unterdessen an den Regierungschef der Provinz Punjab, Shahbaz Sharif, und forderte die umgehende Rückkehr Samariyas zu ihren Angehörigen sowie ein strafrechtliches Vorgehen gegen die Entführer.

“Es gibt viele ähnliche Beispiele junger christlicher Frauen, die entführt und zum Islam bekehrt werden und dann zur Heirat mit reichen Muslimen gezwungen werden“, erläutert Gill: „Diese Mädchen werden oft als Sklaven gehalten und nach einiger Zeit wieder verstoßen, verkauft oder gar ermordet”.

Wie aus diversen Informationen hervorgeht, werden in Pakistan jedes Jahr zwischen 800 bis 1000 Mädchen und junge Frauen verschleppt und zwangsverheiratet. Der Hintergrund dieser Vorgänge ist das allgemeine Klima der Gewalt und der Einschüchterung gegenüber christlichen Minderheiten in Pakistan.

Gill berichtet in diesem Zusammenhang von einem solchen Fall: Am 29. Januar wurde die 48jährige Christin Salamatay Bibi, die in einer Ziegelei arbeitete, zusammen mit ihren Kindern von sechs Männern verprügelt und von den Eigentümern der Fabrik gefesselt. Grund sollen angebliche Schulden sein, welche die Familie der Frau bei deren Arbeitgeber hat.

Foto: IGFM


Pakistan: Menschenrechtler beklagen Rechtsverstöße, Mord und Verschleppungen

In jüngster Zeit kam es in der islamisch geprägten Provinz Beluchistan in Pakistan zu neuen Menschenrechtsverstößen.

Wie die Organisation Baloch Human Rights Organisation berichtet, verschleppten bzw. ermordeten die Sicherheitskräfte dort fünf Personen, darunter einen zehnjährigen Jungen.

Im Verlauf einer öffentlichen Kundgebung machte der Menschenrechtsverband auch internationale Organisationen auf die Missstände aufmerksam und forderte Maßnahmen gegen den grausamen Mord an vier unschuldigen Opfern in Dera Bugti und an einem Kind in Turbat.

Dabei bekräftigt die Organisation, dass die Sicherheitskräfte die Leichen der verstümmelten Opfer in verschiedenen Regionen der Provinz “entsorgt” haben sollen. Nach Aussage der Baloch Human Rights Organisation beweisen die jüngsten Menschenrechtsverstöße durch Mitglieder der Sicherheitskräfte die völlige Missachtung rechtsstaatlicher Prinzipien und der grundlegenden Rechte der Bürger.

Quelle: Agenzia Fides


Pakistan: Christ wurde im Gefängnis geschlagen und zu vergiften versucht

Als „Gefangenen des Monats Januar“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die evangelische Nachrichtenagentur IDEA den Christen Zafar Bhatti (siehe Foto) benannt und zu seiner Unterstützung aufgerufen.

Er war am 16. Juli 2012 im islamisch geprägten Pakistan wegen des Vorwurfs der “Blasphemie” festgenommen worden und ist im Adayala Gefängnis in Rawalpindi inhaftiert. bhatti_zafar_privat13_acdd3bec78

Der Medikamentenverkäufer hatte über Jesus Christus gesprochen und manchmal mit seinen Kunden gebetet. Er ist Gründer der Organisation „Jesus World Mission“, die den Armen helfen will.

Mitte Juli 2012 warf Ahmed Khan, ein Vertreter der radikal-islamischen Gruppe „Jamat Ehl-e-Sunnat“, Bhatti vor, die Mutter des Propheten Mohammed mit einer SMS auf seinem Handy beleidigt zu haben.

Der Christ wurde nach dem Paragraphen 295C des pakistanischen Strafrechts angeklagt, nach dem die Beleidigung Mohammeds mit der Todesstrafe geahndet wird.

Nach Angaben der IGFM ist das Verfahren voller Ungereimtheiten:

Die angebliche Beleidigung der Mutter des Propheten Mohammed würde nach dem milderen Paragraphen 295A geahndet.

Außerdem sei kein Grund ersichtlich, warum Bhatti an ein Mitglied einer radikal-islamischen Gruppe eine beleidigende Botschaft hätte schicken sollen. Der katholische Bischof des Großraums Islamabad-Rawalpindi, Rufin Anthony, vermutet persönliche Animositäten hinter der Anklage.

In der Haft geschlagen und unter Druck gesetzt

Bhatti wurde nach Angaben der IGFM im Gefängnis geschlagen. Außerdem habe es den Versuch gegeben, ihn zu vergiften. Islamische Häftlinge hätten Druck auf Bhatti ausgeübt, seinen christlichen Glauben aufzugeben.

Nach Informationen der internationalen Organisation „Hilfsaktion Märtyrerkirche“  (HMK) soll Bhattis Ankläger seine Beschuldigungen im Oktober widerrufen haben. Bisher hat jedoch keine Verhandlung stattgefunden wegen der Gefahr, daß Bhatti auf dem Weg vom Gefängnis zum Gerichtsgebäude von Fanatikern umgebracht wird.

Quelle (Text/Foto): http://www.idea.de


70.000 Christen starben in diesem Jahr wegen ihres Glaubens

2013 wurden mindestens 70.000 Christen wegen ihres Glaubens getötet. Davon geht der Turiner Soziologe Massimo Introvigne (siehe Foto) aus. Er ist Koordinator der „Beobachtungsstelle Religionsfreiheit” in Italien. 1_0_759082

Im Gespräch mit Radio Vatikan sagt er, der gefährlichste Ort für Christen bleibe derselbe wie in den Vorjahren:

„Ich denke, der schlimmste Ort ist und bleibt Nordkorea. Das liegt daran, dass Christen willkürlich umgebracht werden, aber immer mit der Beschuldigung, sie seien Christen. Ich finde es aber persönlich spannend, dass es trotz der Abschottung des Landes immer noch viele Jugendliche gibt, die sich zum Christentum bekennen.

Die Staaten, die die USA aufzählen, sind aber nicht die einzigen, die schlimme Verbrechen gegen die Religionsfreiheit verüben. Es gibt Länder, die die Einschränkung von Religionsfreiheit auch durch Gesetze fördern. Ich denke hierbei an das Blasphemiegesetz in Pakistan. Da haben wir einen Fall wie den von Asia Bibi, bei der durch ein Gesetz Christen verfolgt werden.“

Ein weiteres Land sei Nigeria, das zu den reichsten Staaten Afrikas geworden sei und wo das Zusammenleben zwischen Religionsgemeinschaften hingegen immer schwieriger wird.

Doch auch im Westen gibt es Christenverfolgung, so der Turiner Soziologe:

„Ja, das gilt vor allem gegen Christen, aber im allgemeinen gegen Menschen, die religiös sind. Ich denke, Papst Franziskus hat das treffend in ,Evangelii Gaudium´ beschrieben, wenn er sagt, dass es Gesellschaften gibt, die die Religion auf eine rein private Ebene stellen und versuchen, Glaubende in Kirchen, Synagogen oder Moscheen sozusagen einzusperren, damit sie ja nicht in der Öffentlichkeit darüber sprechen. Ich bin beeindruckt von Papst Franziskus, wenn er ein altes Buch von Robert Hugh Benson [über den Antichrist] zitiert. In diesem Werk ,Der Herr der Welt´ wird genau die heutige Situation in Europa beschrieben.“

Quelle für Text und Foto: http://de.radiovaticana.va/news/2013/12/27/mindestens_70.000_tote_durch_christenverfolgung/ted-759082

Innerislamische Unterdrückung: PAKISTAN verfolgt Ahmadiyya-Muslime

Asmat Ullah ist ein Ahmadiyya-Muslim und trotzdem droht ihm im mehrheitlich muslimischen Pakistan lebenslange Haft.

Er soll eine Kinderzeitschrift der Ahmadiyya verbreitet haben. Am 7. Januar 2013 wurde er gemeinsam mit neun Mitarbeitern einer Druckerei in der Stadt Lahore festgenommen.  7669ae883c3c9b4ffff80eafffffff0

Alle Verhafteten, die keine Ahmadiyya waren, wurden schnell auf freien Fuß gesetzt, Asma Ullah nicht. Genau wie er warten mehrere inhaftierte Drucker, Journalisten und Verleger auf ihre Verfahren.

Die pakistanische Verfassung von 1974 erklärt die Ahmadiyya kurzerhand zu Nicht-Muslimen. In Pakistan leben mindestens 3,5 Mio. Angehörige dieser in den 1880er Jahren gegründeten islamischen Sonderbewegung.

Viele Verordnungen hindern die Ahmadis an der Ausübung ihres Glaubens. Wenn sie sich auf den Koran beziehen, werden sie wegen angeblicher Gotteslästerung verfolgt. Sunnitische Extremisten halten sie für ungläubig und rechtlos, bedrohen, verschleppen oder ermorden sie, setzen ihre Häuser in Brand und schänden ihre Moscheen.

Bei Prozessen gegen Ahmadiyya belagern Islamisten die Gerichte. Richter, die unabhängig urteilen und wegen Blasphemie angeklagte Ahmadiyya oder Christen freisprechen, sind in Gefahr. Mehrere wurden bereits niedergeschossen.

Käme Asmat Ullah trotzdem frei, müsste er mit seiner ganzen Familie untertauchen. Denn Meuchelmörder machen oft auch Jagd auf Angehörige, wenn sie den Gesuchten nicht finden können.

Während die Ahmadiyya in Pakistan faktisch „vogelfrei“ sind und keinerlei rechtlichen Schutz erwarten könne, wurden sie in Deutschland 2013 sogar als “Körperschaft des öffentlichen Rechts” (KdöR) anerkannt

Quelle und konkrete Tips (Protestschreiben usw.) zugunsten bedrohter Ahmadis beim AKTIONSKREIS MENSCHENRECHTE: http://www.akm-online.info/index2.html


Pakistan: 81 Tote bei Anschlag auf Kirche

Am vergangenen Sonntag wurden 81 Menschen bei einem radikal-islamischen Anschlag auf eine christliche Kirche im Nordwesten Pakistans ermordet.

Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder:

„Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag verurteilt den heimtückischen Anschlag einer Taliban-Gruppierung auf die Besucher eines Sonntagsgottesdienstes in Peschawar. Die schreckliche Tat, durch die 81 Menschen getötet und 130 verletzt wurden, bringt unsagbares Leid über die Opfer und ihrer Familien. Ihnen gilt unser Mitgefühl. Der Anschlag ist der bisher folgenschwerste Angriff auf eine Kirche in Pakistan.

Ich fordere die pakistanischen Behörden dazu auf, die Drahtzieher des Anschlags so schnell wie möglich zur Verantwortung zu ziehen. Sie muss endlich Schritte umsetzen, um Angehörige von Minderheitsreligionen wie Christen und Schiiten, wirksam vor Verfolgung und Gewalt zu schützen.

Viel zu oft werden diese Opfer von hasserfüllten Extremisten der Mehrheitsreligion. Sie leiden aber auch an Benachteiligung und Bedrängnis und können ihren Glauben nicht frei leben. Oft ist schon ein offenes Bekenntnis zum Christentum lebensgefährlich.

Gewaltbereiter religiöser Fanatismus darf nicht toleriert oder hingenommen werden. Anschläge wie dieser auf die älteste Kirche in Peschawar sind eine blutige Mahnung.

Gleichzeitig ist eine Einschränkung der Religionsfreiheit ein schwerwiegender Verstoß gegen die Menschenrechte und die Würde des Einzelnen. Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag tritt für die Religionsfreiheit hier und weltweit ein.“


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