Offener Brief an den Bundespräsidenten

Von Almut Rosebrock

Sie, Herr Gauck, “warnten” am Jahrestag der Schüsse von Sarajewo, dem Auslöser des 1. Weltkriegs, vor neuer “Nationalstaaterei”.   

Almut Rosebrock

Ich bin der Auffassung und Überzeugung, dass jeder Mensch seine Nationalität und auch Nationalstolz braucht; dazu gehört die Zugehörigkeit zu einer Volksgemeinschaft mit ihrer Sprache, Geschichte und Kultur (Musik, Tanz, Bildende Kunst, Dikussionskultur), ihrem (spezifischen) Glauben / Religiösität, ihrer Naturverbundenheit, ihrem Umgang der Menschen miteinander, mit und unter selbst gewählten Politikern, die für das Wohl der Volksgemeinschaft verantwortlich zeichnen.

Ich finde diese Verantwortlichkeit in Brüssel nicht!

Die “Verantwortungswege” sind viel zu lang – von Portugal, bis Litauen, bis Bulgarien, bis Nordschweden als dass sie nicht Millionen und Milliarden Steuergelder versickern lassen würden!

Die “neunmalklugen Politiker” in Brüssel, welche die Staaten sehr viel Geld kosten, zusammen mit dem riesigen Bürokratieapparat, wollen zentral die Zugreifbarkeit auf Geld und Eigentum der Bewohner der Mitgliedsstaaten für die großen Firmen und “Weltmächte” erleichtern und erreichen!

Dazu dient die Währungsvereinheitlichung, die “Computerisierung” der Menschen, die “Bankenkontrolle” durch die EZB  -  die politischste alle Banken (die “mal eben” die Grundlagen des Geldsystems außer Kraft gesetzt hat und so Bürger und Betriebe sowie Stiftungen kalt enteignet), die “Lenkung” des moralischen Denkens durch Abschaffung desselben hin zu “Antidiskriminierungs – Denklenkungs – Denkverbots – Einheitsbrei”, das Verjubeln der Steuergelder in “subventionierte Projekte” wie Stuttgart 21, World Conference Zentren, Flughäfen, wo die selbst erstellten Sicherheitsvorschriften nicht (mehr) einzuhalten sind.reichstag_flaggen_368s

Zudem die Gängelung der Bürger (und Industrie) ohne Ende durch Energiespar- und sonstige Verordnungen, Zwangsverpflichtung zu “Sexualaufklärung” von jüngsten Kindesbeinen an, der nicht erfolgende Schutz des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum (natürlichen) Tod,  die Missachtung und eindeutig parteiliche Behandlung von BÜRGERBEGEHREN (EU-Bürgerbewegung “ONE of US” in Brüssel, der “Bildungsplan” in Baden-Württemberg, die Verherrlichung von Ideologien wie GENDER-Mainstreaming, der globale Markt (der alles richten wird…),  “Entnationalisierung” und “Entheimatung” der Menschen und vieles mehr.

Und wo ist Gott in dem Ganzen?   -  Unser Deutschland wird von einem Pastor und von eine Pastorentochter (beide evangelisch wie ich) regiert.
Man merkt da wenig von.

Freiheit sollte im Zentrum der Politik stehen. Freiheit braucht eine grundsätzliche Ethik und Moral und auch Vertrauen!
(Vgl. die Rede von Papst Benedikt im Bundestag vom September 2011)

Ich bin für ein Europa der Vaterländer!
Vater- und Mutterländer, die in gegenseitiger Wertschätzung und Respekt – und im Bewusstsein, dass sie aufeinander angewiesen sind – in enger Verbindung stehen.

Die aber – in Asyl-, in Wirtschafts-, in Landwirtschafts-Subventionsfragen, in Familienpolitik-, in Werte-, in Weltpolitik-Fragen durchaus auch eigene Standpunkte beziehen können.

Ich bin der Überzeugung, dass die derzeitige Macht und Power-Politik der EU zum Scheitern verurteilt ist.

Mit freundlichen Grüßen
Almut Rosebrock, kritische Bürgerin, Mutter, Apothekerin
Aktionsbündnis “Gerne leben mit Kindern”, www.glmk.de


Informative Glosse zu Statistiken über Land und Leute hierzulande

Von Thomas Böhm

Im Frühsommer, wenn in Brasilien der Ball rund läuft, wird es garantiert wieder heißen: „Deutschland vergeigt gegen Angstgegner Italien“.  -  Deutschland? Wirklich ganz Deutschland? Oder doch eher nur elf Ballermänner, ein paar Hinterbänkler und ein verzweifelter Trainer?   img_0392

Aber nicht böse sein, schließlich repräsentiert „unser Team“ auf diesem Nebenkriegsschauplatz das halbe Land  -  und da es sogar vorkommen kann, dass die eine oder andere stramme Wade die Nationalhymne aus zusammengebissenen Zähnen hervorzuquetschen versucht, kann man in diesem Fall getrost von „Deutschland“ sprechen, auch wenn es sich in Wirklichkeit nur um ein paar wenige Aktive handelt, die ihre Knochen hinhalten. 

Ärgerlich wird es nur, wenn wieder mal Schuldscheine ausgestellt oder Forderungskataloge gedruckt werden, wenn es heißt „Deutschland muss…“, „Deutschland hat…“, oder „Deutschland sollte…“.

Denn dieses Land ist weit mehr als ein mit undefinierbarer Masse gefüllter Jutesack, auf den es sich von oben und außen trefflich einprügeln lässt. In Deutschland tummeln sich über 81 Millionen wilde Kreaturen, die auf der Suche nach dem Sinn oder Unsinn des Lebens so verschieden sind, wie Schneeflocken, die vom Himmel fallen.

Es handelt sich also nicht um einen Einheitsbrei, der in eine Richtung fließt. Wer also ständig von „ganz Deutschland“ spricht und damit versucht, alle Deutschen in die Pflicht zu nehmen, macht sich die Sache zu einfach.

Wahrlich, es lohnt sich, dieses Land mal in seine Einzelteile zu zerlegen. Hier mein Versuch (die Zahlen sind diversen offiziellen Statistiken und Zeitungsberichten entnommen, einige davon sind geschätzt, veraltet, geschönt, auf- oder abgerundet und alle natürlich ohne Gewähr):

Wir haben einen Bundespräsidenten und 2,11 Millionen Tatverdächtige, dazu noch einen ehemaligen Bundespräsidenten, der irgendwo dazwischen steckt.P1000853

Unsere eine und einzigartige Bundeskanzlerin ist immer adrett gekleidet, aber mehr als 702.000 Deutsche haben Probleme mit ihrem Nervenkostüm und mussten bereits operiert werden.

Zehn Minister und sechs Ministerinnen stecken in der GroKo ihre Dickköpfe zusammen, 375.800 Deutsche und Deutschinnen haben sich derweil schon scheiden lassen.

631 Abgeordnete schwingen im Bundestag große und kleine Reden,  21.116 Menschen singen im deutschen Chorverband schöne Lieder, 468.434 Pädagogen arbeiten lieber in deutschen Kindergärten und viele der 9.648 Millionen Hundebesitzer ärgern sich zu Recht über den Maulkorberlass in einigen Bundesländern.

In der Partei “Die Linke” wedeln 63.784 Mitglieder mit ihren roten Fahnen herum, derweil wurden allein in Schleswig Holstein 16.092 bio-deutsche Wildschweine erlegt und 116.517 Menschen mussten  –  ebenfalls mit einer Fahne   – wegen Vollrausches stationär behandelt werden.

Über 3,7 Millionen Christen lauschen andächtig jeden Sonntag den Predigten katholischer Priester und es wären sicherlich noch einige mehr, wenn nicht wieder über 100.000 Föten abgetrieben worden wären.

1600 deutsche Muslime stehen in der Bundeswehr Gewehr bei Fuß, wenn es hart auf hart kommt und das christliche Abendland verteidigt werden muss.be2004_38_551

380.000 Obdachlose und 127.023 Asylbewerber geben sich auf der Suche nach einem lauschigen Plätzchen die Türklinke in die Hand. Über zwei Millionen Kleingärtner haben vorsichtshalber ihre Lauben abgeschlossen.

2,9 Millionen Arbeitslose heißen 118.759 Bulgaren und 205.026 Rumänen herzlich willkommen und werden dabei von 1,01 Millionen Millionären hoffentlich tatkräftig unterstützt.

1,3 Millionen Menschen in Deutschland hängen an der Flasche, 150.000 an der Nadel, mehrere Millionen Mobilfunkkunden in der Warteschleife der Anbieter und 4,4 Millionen Hartz IV-Empfänger an den Lippen der Jobcenter-Mitarbeiter oder zu Hause herum.

852.328 Menschen sind gestorben, 20,6 Millionen Rentner warten lieber noch ein Weilchen und 662.685 Neugeborene müssen die Zeit bis zu ihrem bitteren Ende mit Arbeit überbrücken, wenn sie nicht zu den 200.000 Schülern gehören, die permanent den Unterricht schwänzen.

42.550 Islamisten, 22.150 Rechtsradikale und 31.800 Linksradikale bilden den Rand unserer Gesellschaft. Die knapp drei Millionen Waffenbesitzer haben sich noch nicht entschieden.

Über sechs Millionen Schwule stöckeln über den Asphalt, 65.563 Ringer reiben ihre Körper lieber in deutschen Sportvereinen aneinander.

18,8 Millionen Deutsche haben voll die Panne, sie sind immer noch Mitglied im ADAC.

Habe ich jemanden vergessen? Sicherlich. Fühlt sich irgendjemand noch nicht angesprochen, wenn die Rede von „ganz Deutschland“ ist? Bitte melden!

Ein kleiner Tipp noch zum Schluss für unseren Bundestrainer, damit er beim nächsten Treffen mit dem Angstgegner nicht wieder in Schwulitäten kommt: Statt ein heterogenes, besser ein homogenes Team aufstellen, dann klappt’s auch mit den Italienern.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem medienkritischen Portal Journalistenwatch.

1. Foto: Israelische Botschaft 


Buch-TIP: “Das Parlament der Tiere” ist nahezu genial und echt “Fabel-haft”

Von Cordula Mohr

Dieses originelle Buch  – eigentlich eine politische Fabel -  hat mir sehr gut gefallen. Es ist durch das F(f)abel-hafte darin echt interessant für jeden, der sich für politische Vorgänge  und das dort übliche Machtgefüge begeistern kann. Buchumschlag-Titel-A5

Die heitere Art und Weise, wie der Autor die vielen verschiedenen Tiere mit der menschlichen Mundart kombiniert, finde ich nahezu genial.

Das ansprechend illustrierte Buch ist humorvoll geschrieben  – freilich weiß der Verfasser zugleich um die Grenzen des guten Tons und Anstandes.

Auf jeder Seite kommt eine neue Aktion  -  und man hat es regelrecht vor Augen, was los ist, wenn die Tiere Politik gestalten würden:

Der Platzhirsch fällt immer mehr damit auf, dass er eine “rot-braune” Poltik verwirklichen will. Wie allzu “menschlich” bzw. menschenähnlich er seinen Wahlkampf führt, verblüfft den Leser immer von neuem. 

Cordula Mohr

Cordula Mohr

Auch das Lager der Opposition möchte die Macht erringen. Dem Leser bleibt es verborgen, ob es bei denen besser zugehen würde, denn  deren Gegenkandidat ist ein Wolf im Schafsfell…

Dieses Buch von Thomas Böhm aus Berlin ist eine amüsante Abwechsung zu den ansonsten oft bitteren Nachrichten aus Politik und Gesellschaft.

Meinem Vater habe ich die Polit-Fabel zum 85. Geburtstag geschenkt  -  und er hat es neben den vielen anderen geschenkten Büchern als erstes gelesen und sehr positiv darauf reagiert. Danach wollte meine Mutter es unbedingt auch lesen…

Das Cover und die gelungenen Zeichnungen sind sehr ansprechend und wecken die Lust auf das Lesen. Auch jüngere Leute werden begeistert sein.

Bestellung dieses Buches bei: bestellung@das-parlament-der-tiere.de (Ladenpreis 12,99 € plus 2 € Versandkosten)  -  oder portofrei bei uns: felizitas.kueble@web.de, Tel. 0251-616768.

Cordula Mohr (siehe Foto) ist ALFA-Vorsitzende von Rheine und Mutter dreier Kinder; sie lebt in Rheine (NRW)


Hamburg: Polizisten organisieren eine Protest-Mahnwache am Neujahrstag

Aufruf der Hamburger Polizeigewerkschaft (DPolG):

Hamburgs Polizistinnen und Polizisten sind wütend. In den letzten Wochen und Monaten hat sich wieder einmal gezeigt, welchen Stellenwert die Polizei im Hamburger Senat (SPD) besitzt. logo_lang

Die Deutsche Polizeigewerkschaft Hamburg (DPolG) ruft alle Hamburger Polizeibeamtinnen und -beamten auf, gegen die jüngsten Sparbeschlüsse der Innenbehörde öffentlich zu protestieren und dem Ersten Bürgermeister, Olaf Scholz (SPD), ihre berechtigte Wut, Verärgerung und Enttäuschung über den aktuellen Umgang mit der Polizei und unseren Kolleginnen und Kollegen zu zeigen.

Dazu Freddi Lohse, stellvertretender Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft Hamburg (DPolG):

„Es ist erschreckend, was die Polizistinnen und Polizisten in Hamburg alles ertragen müssen. Erst ‚verdient‘ der Innensenator mal eben 900.000 Euro durch die Streichung von Beförderungen bei der Polizei, im Gegenzug dürfen aber genau diese Polizeibeamten ihren Kopf hinhalten, wenn es darum geht marodierende Gewalttäter im Schanzenviertel und auf St. Pauli unter Kontrolle zu bringen. logo_lang

158 verletzte Kolleginnen und Kollegen sind das Ergebnis. Und was macht der Innensenator? Der vergnügt sich während der Gewaltexzesse bei einem Fußballspiel des HSV.“

Wertschätzung sieht anders aus! Insbesondere dann, wenn es sich um die schwersten Ausschreitungen der letzten Jahre handelt. Polizistinnen und Polizisten sind bekanntermaßen nicht die Großverdiener dieser Stadt, sie arbeiten an Wochenenden, Weihnachten, Silvester und Feiertagen, beschützen Politiker und müssen immer dann einspringen, wenn die Politik, wie bei der Flora, versagt.

„Die Kolleginnen und Kollegen sind wütend, fühlen sich missbraucht und als Dank streicht der Innensenator (SPD) die Hälfte aller möglichen Beförderungen. Mit dieser Mahnwache wollen wir ein deutliches Zeichen in Richtung des Ersten Bürgermeisters setzen.

Olaf Scholz muss dieser Sparwut endlich ein Ende setzen und als oberster Dienstvorgesetzter der Innenbehörde klare Anweisungen geben, dass der Bogen überspannt wurde! Es bleibt, wie es war, egal, wer regiert, die Polizei verliert und gegen diese Senatspolitik werden wir nicht müde zu protestieren“, so Freddi Lohse weiter.

Mahnwache am Mittwoch, dem 1. Januar 2014, um 12 Uhr, vor dem Hamburger Rathaus (Rathausmarkt).

Quelle: http://www.dpolg-hh.de/2013/12/unser-protest-geht-weiter/

Fotos: DPolG


“NetzwerkB” kritisiert Abschaffung der Meldepflicht für Ärzte und Therapeuten

Pressemitteilung des Opferinteressenverbands “netzwerkB”:

Wir erwarten von der Politik, dass sie endlich auch die Organisationen in Haftung nimmt, in deren Zuständigkeits- und Wirtschaftsbereich Vergehen an Menschen verübt werden. Für Organisationen die im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind, verlangen wir die Einführung einer verbindlichen Haftpflichtversicherung. 

Gemälde: Evita Gründler

Gemälde: Evita Gründler

Auf Druck der am Runden Tisch beteiligten Organisationen hin wurde im Sommer 2013 von der Öffentlichkeit unbemerkt die Meldepflicht für Ärzte und Therapeuten abgeschafft, Hinweise auf drittverursachte Gesundheitsschäden, einschliesslich der Angaben der Ursachen und dem möglichen Verursacher, den Krankenkassen mitzuteilen (gemäß § 294a SGB V).

Die Täter bleiben nunmehr von Regressforderungen verschont. Die Kosten werden auf die Allgemeinheit umgelegt. Die Chance auf Beweissicherung wird auch hier unterlassen. Damit wurde der Täterschutz komplettiert.(…)

Wir verlangen eine klare Distanzierung gegenüber Forderungen der Grünen, Inzest zu legalisieren (namentlich unter anderem Christian Ströbele und Jerzy Montag). Das wäre ein Einstieg, innerfamiliäre sexuelle Gewalt zu enttabuisieren.

Oftmals kommen verschiedene Formen von Gewalt in Familien vor, die sich über psychische, physische und sexuelle Gewalt, aber auch Vernachlässigung erstrecken können. Die Betroffenen steuern der Katastrophe und der Trennung zu, die Kinder kommen dann oftmals in die Betreuung.

Wir brauchen im ganzen Land nicht nur mehr ortsnahe Frauenhäuser, sondern auch Schutzraum für hilfesuchende Männer. Insbesondere aber brauchen wir Schutzraum für gefährdete Familien, die gemeinsam eine Hilfe und geschulte Intervention suchen. Das wäre insbesondere eine Chance für die Kinder, dass sie Schlimmeres nicht erleben müssen und Auswege erleben.

Die etwa 600 Jugendämter in Deutschland brauchen einheitliche Richtlinien für ihre Arbeit. Die Nachrichten über das Heim-Unternehmen Haasenburg in Brandenburg und über die dort aktiven persönlichen Verbindungen sind ein Skandal.

Der Fall Haasenburg, der sich bis hin zu Todesfällen und schweren Verletzungen von Jugendlichen erstreckte  – über die derzeit noch Ermittlungen stattfinden  -  zeigt auch, dass Jugendämter das Wohl von Kindern und Jugendlichen nur marginal interessiert, denn physische, psychische und sexualisierte Gewalt gegen die Jugendlichen dort waren den Jugendämtern seit Jahren bekannt.

Vollständiger Text der Pressemitteilung HIER

netzwerkB  –  Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Telefon: 04503 892782 
presse@netzwerkb.org
http://www.netzwerkB.org 

CSU-Parlamentarierin Daniela Ludwig pro Betreuungsgeld und frühkindliche Erziehung zuhause

“Bei Kleinkindern ist Bindung wichtiger als Bildung”

Die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig antwortete wie folgt auf den Aufruf der Initiative Familienschutz für die Beibehaltung des Betreuungsgeldes:

Von Seiten der Union werde man sich in der Arbeitsgruppe Familie, Frauen und Gleichstellung für das Betreuungsgeld stark machen, verspricht die Juristin. header_presse

„Familie ist ein hohes Gut, das es zu fördern gilt“, verdeutlicht die junge Mutter ihren Standpunkt. Für sie sei es “unverständlich, warum es nicht anerkannt werde, wenn Eltern ihre Kinder nicht in eine Krippe geben, sondern Zuhause oder anderweitig versorgen möchten.“

In der Öffentlichkeit herrschen beim Betreuungsgeld viele Mißverständnisse. Die CSU-Politikerin versucht hier Abhilfe zu schaffen.

Es werde viel zu oft „durcheinander geworfen, dass wir nicht von Kindergartenkindern sprechen, sondern von Kindern im Alter von 1-3 Jahren.“

In diesem Alter sei Bildung eher noch nebensächlich. Wichtiger sei eine möglichst intensive Betreuung, daß man sich mit den Kindern beschäftig, Bindung aufbaut und ihnen Sicherheit gibt, was Eltern am besten leisten könnten. 

Daniela Ludwig geht es beim Betreuungsgeld vor allem darum, daß sich junge Familien gesellschaftlich akzeptiert  und unterstützt fühlen, auch wenn sie keine Krippe in Anspruch nehmen:

„Das ist keinesfalls antiquiert, sondern ist ein Beitrag der Politik, um auch diesen Eltern Wahlfreiheit zu geben. Das zeichnet eine moderne Gesellschaft nämlich aus: Das wir niemanden diskriminieren.“

Quelle: Internetmagazin “Freie Welt”

Foto: http://www.daniela-ludwig.de/


Birgit Kelle: Frauen wünschen mehr Zeit für ihre Kinder!

Daß immer mehr Frauen in Deutschland   –   vor allem Akademikerinnen  –  kinderlos bleiben zeigt, daß die Politik der Bundesregierung „kolossal gescheitert“ ist. Diese Ansicht vertritt die Vorsitzende der Initiative „Frau 2000plus“, die katholische Publizistin Birgit Kelle (siehe Foto).

Birgit KelleDas Statistische Bundesamt hatte am 7. November mitgeteilt, dass dem Mikrozensus 2012 zufolge 22 von 100 Frauen zwischen 40 und 44 Jahren kein Kind geboren haben. Im Vergleich zu 2008 stieg der Anteil der kinderlosen Frauen vor allem im Osten, nämlich von zehn auf 15 Prozent; im Westen beträgt er 23 Prozent.

Frauen mit Fachhochschul- bzw. Hochschulabschluß in den westlichen Bundesländern bleiben besonders häufig ohne Kind. Mit 30 Prozent erreichte 2012 die Kinderlosenquote bei westdeutschen Akademikerinnen zwischen 45 und 49 Jahren den bislang höchsten Wert.

Wie Kelle gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA sagte, zeigten die Zahlen, daß die Rechnung „Mehr Krippen gleich mehr Kinder“ ein Trugschluss sei.

Der Trend zur Kinderlosigkeit gerade bei gebildeten Frauen werde weiter steigen, solange die Entscheidung zu einem oder mehreren Kindern nach wie vor ein finanzielles Risiko, ein berufliches Aus, die gesellschaftliche Ächtung als „Heimchen am Herd“ und Altersarmut bedeuteten.

Birgit Kelle erklärt: „Wir brauchen nicht mehr staatliche Betreuung für Kinder, sondern eine Politik, die es Frauen ermöglicht, auch ohne finanzielle Risiken Kinder zu bekommen.

Frauen heute wollten beides: Familie und Beruf. Sie wollten es aber nicht zwangsläufig gleichzeitig. Die vielzitierte Vereinbarkeit von Familie und Beruf dürfe nicht bedeuten, „dass Frau sich zwischen Familie und Beruf bis zum Burn-out (Ausbrennen) aufreibt“.

Es müsse Zeit für Kinder geben und danach auch wieder Zeit für den Beruf: „Dann werden wir auch wieder mehr Kinder in diesem Land haben.“

Kelle ist Mutter von vier Kindern. 2012 hatten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 31 Prozent der Mütter ein Kind, 48 Prozent zwei Kinder, 15 Prozent drei Kinder und 6 Prozent vier oder mehr Kinder.

Quelle: http://www.idea.de


Familienbündnis fordert: “Diskriminierung der Eltern muss Top-Thema werden”

Pressemitteilung des Bündnisses “Rettet die Familien”:

Von der Wirtschaftslobby gesteuerte Studien gaukeln uns heute vor, Familien würden vom Staat mit milliardenschwerer Förderung überhäuft. Tatsächlich wird ihnen ein
mehrfacher Betrag dessen entzogen, was anschließend als „Förderung“ wieder zurückfließt. Eltern werden regelrecht ausgebeutet. SDC11824

Ursache dafür ist vor allem, dass unser Rentenrecht die Absicherung des Alters, deren Grundlage seit Menschengedenken die Erziehung eigener Kinder war, stattdessen an Erwerbsarbeit gebunden hat. Seitdem wird Erwerbsarbeit doppelt (durch Lohn und Rente) und Elternarbeit fast gar nicht mehr honoriert. Die Folge ist eine zunehmende Verarmung von Eltern, die bei Mehr-Kind-Familien und bei Alleinerziehenden besonders deutlich wird.

Dieses elternfeindliche Sozialsystem hat inzwischen die Grundlagen der Familie so weit zerstört, dass ihre Erziehungs- und Existenzfähigkeit bedroht ist. Als „Entlastung“ der Eltern werden von der Politik die Kinderkrippen, Ganztagskitas und Ganztagsschulen angeboten. Dies bedeutet für die Eltern neue Gängelung und Diskriminierung.

Durch gezielte Desinformation wird der Eindruck vermittelt, „professionelle“ Kindererziehung sei der „laienhaften“ Betreuung durch die Eltern überlegen. Das Wohl der Kinder und die Wünsche der Eltern, die in großer Mehrheit ihre Kinder auch heute noch selbst und gut erziehen können und wollen, werden rücksichtslos wirklichkeitsfremden Ideologien und den Anforderungen der Wirtschaft geopfert.

Eine falsch verstandene Gleichstellungspolitik suggeriert, dass Gleichberechtigung nur durch Erwerbsarbeit zu erreichen sei. Dementsprechend wird Erziehungsarbeit nur dann als Leistung anerkannt, wenn sie als Erwerbsarbeit durch Fremde und damit nicht durch die Eltern erfolgt. Eltern wird eine Doppelbelastung zugemutet, statt die „rush-hour des Lebens“ mit kleinen Kindern zu entzerren.

Wenn die Altersversorgung einer ganzen Generation auf die Leistung von deren Kindern aufbaut, dann sind auch die Kosten der Kindererziehung von der ganzen Generation zu tragen, ohne dass den Eltern vorgeschrieben wird, wie ihre Kinder zu betreuen sind. Das Großziehen von Kindern darf nicht länger bestraft werden, sondern ist wie andere Arbeit auch zu entlohnen. Anders ist Gleichberechtigung der Eltern nicht möglich. Anders ist Familie auf Dauer nicht lebensfähig. Anders kann unser Sozialstaat nicht funktionieren.

Ohne Wertschätzung der Elternarbeit hat unsere Gesellschaft keine Zukunft.

Gleichberechtigung der Eltern heißt: Solange der Kindernutzen durch die gesetzliche Alterssicherung (Rente, Krankheitskosten, Pflege) vergesellschaftet bleibt, ist Elternarbeit einer Erwerbsarbeit gleichzustellen und ihrem Wert entsprechend zu honorieren.

Näheres zum Bündnis: http://www.rettet-die-familie.de
Dort finden Sie auch die Antworten auf unsere Wahlprüfsteine !

Vorsitzende: Birgit Kelle, Stellv. Vorsitzender: Dr. Johannes Resch
Geschäftsstelle: Heidigweg 57a, 63743 Aschaffenburg;


90% der Deutschen fühlen sich in puncto Euro-Krise von Politikern belogen

Neun von zehn Deutschen glauben, sie werden von der Politik in der Euro-Krise belogen. Dies geht aus einer Umfrage der Universität Hohenheim hervor. Außerdem gehen nur 17 Prozent der Befragten davon aus, daß die schlimmsten Turbulenzen der Gemeinschaftswährung bereits vorüber sind, berichtet die Tageszeitung “Die Welt”.

Obwohl das Thema im Wahlkampf nur eine nebensächliche Rolle zu spielen scheine, sei es bei den Bürgern sehr präsent. „Wenn die Politiker weiterhin die Euro-Krise und die Auswirkungen für Deutschland aus dem Wahlkampf heraushalten, laufen sie Gefahr, daß sich immer weniger Bürger mit ihren Ängsten und Sorgen von den Abgeordneten und Parteien vertreten fühlen”, kritisierte die Kommunikationswissenschaftlerin Claudia Mast.

Jeder zweite Bundesbürger befürchtet Auswirkungen der Euro-Kriese auf den Wohlstand in Deutschland. Auch Altersarmut und Niedrigzinspolitik bereiten den Befragten zunehmende Sorgen. 91 Prozent gehen davon aus, daß die Euro-Krise sie noch lange beschäftigen werde.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


“Zartbitter” beklagt: Die Politik läßt aktuelle Mißbrauchs-Betroffene “restlos” im Stich – “Medien schweigen darüber”

Pressemitteilung von “Zartbitter”, der bekannten Kölner Beratungsstelle für Mißbrauchsopfer:

Während in der Öffentlichkeit berechtigterweise diskutiert wird, dass sich die katholische Kirche bei der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen keineswegs immer mit Ruhm bekleckert hat, schweigen die Medien darüber, dass die Politik die aktuell von sexuellem Missbrauch betroffenen Mädchen und Jungen restlos im Stich lässt. 

KÖLN  -  Foto: Dr. Bernd F. Pelz

KÖLN - Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Besonders enttäuscht ist Ursula Enders, Leiterin und Mitbegründerin von “Zartbitter” Köln, von der Bundeskanzlerin:

„Während ihrer Zeit als Familienministerin Anfang der 1990er Jahre entwickelte Frau Merkel ein überzeugendes Engagement für kindliche und jugendliche Opfer sexueller Gewalt. Sie führte eine Kampagne durch und veranstaltete z. B. eine große Konferenz auf der sie sogar „heiße Eisen“ anpackte wie die Thematik der organisierten sexuellen Ausbeutung von Mädchen und Jungen im Rahmen von Pornoproduktionen und rituellem Missbrauch.“

Nach der Aufdeckungswelle zahlreicher Missbrauchsfälle im Jahre 2010 erklärte die Bundeskanzlerin auf Anfrage, dass sie erst einmal die Ergebnisse des „Runden Tisches sexueller Missbrauch“ abwarten wolle ehe sie sich in die politische Diskussion einschalte.

Nun schlummern die fachlich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen differenziert begründeten Empfehlungen des Runden Tisches schon ein Jahr auf den Schreibtischen der Politik, ohne dass Bund und Länder entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Hilfen für aktuell betroffene Kinder und Jugendliche umgesetzt hätten  –  und die Bundeskanzlerin schweigt immer noch.

Bis heute gibt es einen eklatanten Mangel an Beratungsangeboten für betroffene Jungen, das Angebot für Mädchen ist unzureichend. Die bestehenden Fachberatungsstellen gegen sexuellen Missbrauch sind z. T. chronisch unterfinanziert. Insbesondere in ländlichen Gebieten und in den neuen Bundesländern bleiben kindliche und jugendliche Opfer sexuellen Missbrauchs auch heute noch fast gänzlich ohne fachlich qualifizierte Hilfen.

Es fehlt durchgängig an Beratungsangeboten für Mädchen und Jungen mit Beeinträchtigungen und Migrationshintergrund. Dringend notwendige gesetzliche Verbesserungen für eine opfer- und zeugenschonende Praxis im Strafprozess wurden zwar vom Bundestag verabschiedet, werden jedoch vom Bundesrat seit Monaten auf Kosten der Opfer verschleppt.

Was ist die Ursache für die gesamtgesellschaftliche Ignoranz gegenüber dem Leid kindlicher und jugendlicher Opfer?  – Zum einen liegt dies sicherlich daran, dass die Medien im Rahmen ihrer ständigen Suche nach O-Tönen von Opfern, zahlreiche Berichte über die Situation von heute erwachsenen Betroffenen veröffentlicht haben.

Da man Kinder nicht vor die Kamera zerren kann, wurde die Situation der heutigen Opfer in der medialen Berichterstattung grob vernachlässigt. Dabei scheint die öffentlich bekundete Anteilnahme der Politik an den Langzeitfolgen von heute erwachsenen Betroffenen noch nicht einmal glaubwürdig: Bis heute warten die erwachsenen Betroffenen z. B. auf Entschädigungszahlungen und eine Verbesserung therapeutischer Unterstützungsangebote. (…)

Bundesweit haben sich Fachberatungsstellen gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen zusammengetan und eine Petition zur Verbesserung der Hilfen für kindliche und jugendliche Opfer sexuellen Missbrauchs gestartet. Sie finden die Petition auf den Webseiten von Fachstellen wie Zartbitter Köln, Wildwasser-Berlin oder Taúwetter Berlin oder direkt über den Link:

https://www.openpetition.de/petition/online/hilfen-fuer-sexuell-missbrauchte-maedchen-und-jungen-verbessern

 


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