“Von der Größe und Schönheit der Geschöpfe läßt sich auf ihren Schöpfer schließen”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Weish 13,1-9:

Töricht waren von Natur aus alle Menschen, denen die Gotteserkenntnis fehlte. Sie hatten die Welt in ihrer Vollkommenheit vor Augen, ohne den wahrhaft Seienden erkennen zu können.

Beim Anblick der Werke erkannten sie den Meister nicht, sondern hielten das Feuer, den Wind, die flüchtige Luft, den Kreis der Gestirne, die gewaltige Flut oder die Himmelsleuchten für weltbeherrschende Götter.   010-2 - Kopie

Wenn sie diese, entzückt über ihre Schönheit, als Götter ansahen, dann hätten sie auch erkennen sollen, wieviel besser ihr Gebieter ist; denn der Urheber der Schönheit hat sie geschaffen.

Und wenn sie über ihre Macht und ihre Kraft in Staunen gerieten, dann hätten sie auch erkennen sollen, wieviel mächtiger jener ist, der sie geschaffen hat; denn von der Größe und Schönheit der Geschöpfe läßt sich auf ihren Schöpfer schließen.

Dennoch verdienen jene nur geringen Tadel. Vielleicht suchen sie Gott und wollen ihn finden, gehen aber dabei in die Irre. Sie verweilen bei der Erforschung seiner Werke und lassen sich durch den Augenschein täuschen; denn schön ist, was sie schauen.

Doch auch sie sind unentschuldbar: Wenn sie durch ihren Verstand schon fähig waren, die Welt zu erforschen, warum fanden sie dann nicht eher den HERRN der Welt?

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Der Papst heute: “Die Wahrheit, die Schönheit und die Liebe werden siegen!”

Fasten-Exerzitien: “Ein Spaziergang durch das Glaubensuniversum“

Papst Benedikt hat die diesjährigen Fastenexerzitien im Vatikan als “Spaziergang durch das Glaubensuniversum” beschrieben. Er bedankte sich am heutigen Samstag bei Kardinal G. Ravasi, der die Exerzitien geleitet hatte. Eine Woche lang hatten sich die Kurienmitarbeiter mit dem Papst in der Marienkapelle im Apostolischen Palast getroffen. 1_0_667570

Der Papst erklärte, daß das Wort „Wahrheit” eng verbunden sei mit dem Ausdruck „Schönheit“. Diese Begriffe standen im Mittelpunkt der Erläuterungen Kardinal Ravasis, der sich vor allem den biblischen Psalmen widmete.  

Der Papst sagte über das Bild des dornengekrönten Christus:

„In dieser leidenden Figur des Sohnes Gottes beginnen wir die Tiefe der Schönheit zu sehen, die unser Schöpfer und Retter ist. Wir können auf diese Weise in der Stille der „dunklen Nacht“ das Wort Gottes hören. Glauben bedeutet also nichts anderes, als die Hand Gottes in der Dunkelheit der Welt zu berühren und in der Stille das Gotteswort zu hören sowie seine Liebe zu sehen.

Gehen wir weiter auf diesen Spaziergang durch das geheimnisvolle Universum des Glaubens, damit wir immer mehr die Kraft haben, die Wahrheit zu hören, zu beten, zu verkünden und zu bezeugen. Das ist eine Wahrheit, die schön ist. Das ist eine Wahrheit, die Liebe ist.“

Sodann bedankte sich der Papst bei allen Teilnehmern für die achtjährige Zusammenarbeit.

„Ihr Kurienmitarbeiter habt zusammen mit mir mit eurer großen Kompetenz, Zuneigung, Liebe und Glaube die schwere Last des Petrusamtes mitgetragen. Mir bleibt nichts anderes übrig, als euch allen zu danken, und auch wenn nun für mich die öffentlich sichtbare Gemeinschaft  –  wie dies Kardinal Ravasi bezeichnet hat  –  beendet wird, so werde ich mit euch allen geistig verbunden bleiben, und zwar durch das Gebet.

Mit dieser Gewissheit blicken wir in die Zukunft, wobei wir sicher sind, das Gott sowie die Wahrheit, die Schönheit und die Liebe siegen werden.“

Quelle (Text/Foto): Radio Vatikan


Papst wünscht stärkeren Dialog zwischen Künstlern und Kirche

Die Kunst soll ein “Wächter der Schönheit” sein


Papst Benedikt hat zu einem intensiveren Dialog zwischen katholischer Kirche und Künstlern aufgerufen. Ein solches Gespräch sei „notwendig und unerlässlich“, heißt es in einer amvergangenen Mittwoch veröffentlichten Botschaft anläßlich der 17. öffentlichen Sitzung der päpstlichen Akademien in Rom.

Jede Form wahrer Kunst eröffne ein tieferes Verständnis vom Menschen und von der Welt, so der Papst.

Die Schönheit des Glaubens sei „vitaler Lebensnerv und letzter Horizont“ für die Schaffung des Schönen in der Kunst.

Zugleich rief Benedikt XVI. die Künstler auf, einen Beitrag für einen neuen „christlichen Humanismus“ zu leisten. Als „Wächter der Schönheit der Welt“ könnten sie auch in besonderer Weise Zeuge für die Schönheit des Glaubens sein.

„Latein als kultureller Schatz“

Ein Programmpunkt auf der öffentlichen Sitzung der päpstlichen Akademien war die Vorstellung der neuen Akademie für die Pflege der lateinischen Sprache, die Benedikt XVI. am 10. November gegründet hatte.

Die Akademie „Latina Lingua“ nahm am Mittwoch ihre Arbeit auf. Am Nachmittag hatte Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone ihrem Präsidenten Ivano Dionigi sowie einem Dutzend weiterer Mitglieder im Vatikan die Ernennungsurkunden überreicht.

Der Papst gibt in der Botschaft vom Mittwoch seiner Hoffnung Ausdruck, daß die Akademie zu einer Vermittlung des kostbaren kulturellen historischen Erbes an die jungen Generationen beitragen kann.

Präsentiert wurde die neue Akademie von ihrem ersten Präsidenten Ivano Dionigi. Der Altphilologe lehrt lateinische Literatur an der Universität Bologna und ist gegenwärtig deren Rektor.

Päpstliche Akademien sind der “Think Tank” des Vatikans

Die jährlich stattfindende öffentliche Sitzung der päpstlichen Akademien stand dieses Mal unter der Überschrift „Pulchritudinis fidei testis“ – „Zeuge der Schönheit des Glaubens. Der Künstler ist, wie die Kirche, Zeuge der Schönheit des Glaubens“. Eröffnet wurde sie durch den Präsidenten des päpstlichen Kulturrates, Kardinal Gianfranco Ravasi.

Es gibt insgesamt elf päpstliche Akademien. Die bekanntesten unter ihnen sind die Akademien für die Wissenschaften, die Sozialwissenschaften und für das Leben. Sie sind eine Art „Think Tank“ des Vatikans. Ihnen gehören internationale renommierte Wissenschaftler aus der ganzen Welt an, darunter auch Nichtkatholiken.


Julia Roberts: “Humor ist der Schlüssel zur Schönheit”

English: Julia Roberts attending the premiere ...

(Foto: Wikipedia)

Die US-amerikanische Schauspielerin Julia Roberts (siehe Foto) ist der Meinung, daß Humor der Schlüssel zur Schönheit ist. “Ich denke, Optimismus hilft auf jeden Fall auch. Irgendwann findet man heraus, dass Humor der Schlüssel zur Schönheit ist“, sagte der Hollywoodstar der Zeitschrift “You”.

Die 45-Jährige fühlt sich besser und schöner, wenn sie mit ihrem Privatleben zufrieden ist, denn “Glück ist etwas, dass man immer pflegen muss“, so Roberts.

Julia Roberts ist mit Kameramann Danny Moder verheiratet. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Vatikanische Museen laden zu Mutter-Tochter-Pilgerfahrt ein

Vatikan organisiert Wallfahrt über die “Wahre Schönheit der Frau in der Kunst”

Das Vatikanische Museum in Rom organisiert zum Ende dieses Jahres ein großes Pilger-Angebot für Frauen, besonders für Mütter und Töchter. Die 8-tägige Wallfahrt dauert vom 28. Dezember 2012 bis zum 4. Januar 2013.

Es geht dabei um die Frage, worin die wirkliche Schönheit der Frau besteht.

Gerade von der kirchlichen Kunst der Jahrtausende wurden weibliche Anmut und fraulicher Glanz hoch gewürdigt und gepriesen, wobei vor allem die “innere Schönheit” der dargestellten Frauen zum Leuchten kam.

In Vatikanischen Museen stehen 2500 Jahre antike und christliche Kunst zur Verfügung.  So hat man dort begonnen, einmal im Jahr eine Mutter-Tochter-Wallfahrt zum Thema Schönheit der Frau und Kunst im Vatikan und in der Stadt Rom zu organisieren.

Als Geistlicher für die Wallfahrerinnen ist Pater Mark Haydu vorgesehen, der in den Vatikanischen Museen als Internationaler Direktor der Kunstmäzene tätig ist.

Teresa Tomeo, eine katholische Radiosprecherin, wird eine der Rednerinnen sein, die über Schönheit und Anmut der Frau sprechen. Auch Pater Janet Morana, Direktor der „Priester fürs Leben“ (Priests for Life) wird mit dabei sein.

Nähere Infos hier:  http://www.vatican-patrons.org/femininebeauty/femininebeautybrochure2012.pdf

Quelle: Vatikanische Museen, kath. Nachrichtenagentur Zenit


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