Unseriöse Studie diffamiert Betreuungsgeld

Nach einer Studie des Deutschen Jugendinstitutes und der TU Dortmund im Auftrag des Bundesfamilienministeriums soll das Betreuungsgeld angeblich Familien mit Migrationshintergrund und geringer Bildung davon abhalten, ihre Kinder in die Kita zu geben. SDC12294

In den Medien wurde breit darüber berichtet und es entstand der Eindruck, es handle sich um eine Bilanz ein Jahr nach Einführung des Betreuungsgeldes. Die Gegner der umstrittenen Leistung sahen sich durch die Ergebnisse bestätigt.

Nach Ansicht von Sozialwissenschaftler Prof. Sell von der Hochschule Koblenz, der die Studie für REPORT MAINZ analysierte, erlaubt die Untersuchung jedoch keinerlei Aussage über die Wirkung des Betreuungsgeldes, weil die Befragung der Eltern bereits vor der Einführung dieser Leistung stattgefunden hat.

Zudem enthalte sie haarsträubende Rechenfehler und weise gravierende methodische Mängel auf. Es handle sich um eine unzulässige politische Instrumentalisierung einer pseudowissenschaftlichen Studie.

Quelle: Verantwortung für die Familie eV


Rauchen hinterläßt Spuren an der Haut

Rauchen schädigt die Haut, lässt sie schneller altern und verlebter wirken. Eine Zwillingsstudie der Case Western Reserve University in Cleveland, USA, hat das eindrucksvoll bestätigt. Doch kaum einen Raucher hält das ab.

“Die Menschen wissen, was sie ihrer Haut antun”, sagt Professorin Christiane Bayerl, Leiterin der Klinik für Dermatologie und Allergologie an den Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden, in der “Apotheken Umschau”. “Die Spuren im Gesicht lassen sich meist nicht übersehen.”

Große Tränensäcke, schlaffe Wangen, tiefe Falten um Nase und Mund sowie eine fahle Hautfarbe sind unstrittige Zeugen jahrelangen Tabakkonsums.

Quelle: “Apotheken Umschau”, Nr. 5/2014 


Kolumbien: Studie kritisiert Straffreiheit bei sexuellen Übergriffen an Minderjährigen

Jeden Tag werden in Kolumbien mindestens drei Dutzend Minderjährige von Mitgliedern bewaffneter Gruppen sexuell missbraucht oder an dem seit über einem halben Jahrhundert andauernden Konflikt beteiligt. prolifeusa

Die Kampagne “Saquen mi Cuerpo de la guerra” dokumentiert in der ersten Studie diesen Mißbrauch an Kindern und Jugendlichen.

Wie aus der von Oxfam International koordinierten Studie verschiedener Menschenrechtsverbände hervorgeht, wurden in den Jahren von 2008 bis 2012 insgesamt mindestens 48.915 Minderjährige Opfer sexueller Übergriffe.

Dabei prangert die Studie auch die Straffreiheit an, welche die kolumbianische Justiz den Tätern gewährt. Oft werden in Kolumbien solche Verbrechen nicht angezeigt, weshalb es erst gar nicht zu einer strafrechtlichen Verfolgung der Verantwortlichen kommt.  

Quelle: vatikanischer Fidesdienst


Warum sich das Aussehen der Europäer in den letzten 5000 Jahren veränderte

Die Frage nach den das menschliche Genom seit dem Ende der letzten Eiszeit verändernden Faktoren ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Studien.

Jetzt haben Anthropologen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und vom University College London (UCL) gemeinsam mit Archäologen aus Berlin und Kiew mithilfe alter DNA aus Skeletten den Nachweis erbracht, dass auch noch in den letzten 5000 Jahren starke Selektionskräfte auf das menschliche Genom gewirkt haben, die das Erscheinungsbild der Menschen nachhaltig beeinflussten.

Die Ergebnisse der aktuellen Untersuchungen sind soeben im Artikel “Direct evidence for positive selection of skin, hair, and eye pigmentation in Europeans during the last 5,000 years” in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erschienen.   Bild in Originalgröße ansehen

BILD: Grabhügel in der Ukraine mit einem 5000 Jahre altem Skelett(Bild in Originalgröße ansehen Foto: Alla V. Nikolova)

Bisher versuchten Anthropologen, derartige Selektionssignale aus bestimmten Strukturen in den Genomen heutiger Europäer abzuleiten. Der neue Ansatz der Mainzer und Londoner Wissenschaftler analysiert alte DNA aus archäologischen Skeletten und vergleicht die prähistorischen Daten in Computersimulationen mit denen heutiger Europäer.

Lassen sich vorgefundene Veränderungen nicht durch die normale, generationenübergreifende Zufallsverteilung von Merkmalen erklären, gehen die Wissenschaftler davon aus, dass positive Selektion gewirkt hat, dass sich also eine bestimmte Mutation in der Population ausgebreitet hat.

Prähistorische Vorfahren waren dunkler

Sandra Wilde aus der Arbeitsgruppe Palaeogenetik am Institut für Anthropologie der JGU fielen in ihren Untersuchungen unter einer Reihe genetischer Markern immer wieder diejenigen auf, die mit der Pigmentierung von Haut, Haaren und Augen in Zusammenhang stehen. “Dabei waren die prähistorischen Individuen im Durchschnitt dunkler als ihre Nachfahren”, so Wilde, Erstautorin der PNAS-Studie.

“Dies ist besonders bemerkenswert, da die menschliche Evolution über Jahrhunderttausende eigentlich einen dunklen Phänotyp geprägt hatte. Alle unsere frühen Vorfahren waren dunkel.” Doch das änderte sich, als der Mensch vor etwa 50.000 Jahren begann, die nördliche Hemisphäre zu besiedeln.

“Gerade in Europa finden wir eine sehr hohe Variabilität von Pigmentierung”, ergänzt Co-Autorin Dr. Karola Kirsanow, die ebenfalls in der Mainzer Arbeitsgruppe Palaeogenetik forscht. “Dennoch hatten wir nicht damit gerechnet, dass die Selektion in den letzten Jahrtausenden noch so stark war.”

Gab es eine positive Selektion?

In der Tat sind die Selektionssignale, die die Mainzer Palaeogenetiker und ihre Kollegen vom University College London festgestellt haben, vergleichbar mit denen für Malaria-Resistenz oder Laktasepersistenz und gehören zu den stärksten, die je in menschlichen Genomen festgestellt wurden.

Die Autoren sehen hierfür mehrere Erklärungsmöglichkeiten: “Die naheliegendste ist die Anpassung an die verminderte Sonneneinstrahlung im Norden”, so Prof. Mark Thomas vom University College in London, Korrespondenz-Autor der Studie:

“Die meisten Menschen generieren Vitamin D über die Haut infolge von UV-Exposition. In den nördlichen Breiten wäre das mit dunkler Haut aber weniger effizient gewesen. Da die Menschen hier auch weniger Vitamin D mit der Nahrung aufnahmen, war hellere Haut die vielleicht beste Option.

Allerdings erklärt dies nicht die Notwendigkeit einer Veränderung der Haar- und Augenfarbe”, so Wilde. “Es mag aber durchaus sein, dass ein veränderter Phänotyp, also die hellere Haar- und Augenfarbe, als Signal von Gruppenzugehörigkeit gesehen wurde und sich auf die selektive Partnerwahl ausgewirkt hat.”

Diese sog. sexuelle Selektion ist im Tierreich durchaus üblich und war vielleicht auch eine treibende Kraft der Evolution des Menschen in den letzten Jahrtausenden.

“Eigentlich wollten wir die Variabilität im Genom des Menschen durch räumliche und zeitliche Dynamiken von Bevölkerungen, etwa durch Migrationen, erklären. Positive Selektion im engeren Sinne halten wir für eine Ausnahme. Doch fallen immer wieder die Laktasepersistenz, also die Fähigkeit, Milchzucker im Erwachsenenalter verdauen zu können, und die Pigmentierungsgene mit ihren überraschend hohen Selektionsfaktoren auf”, fügt Univ.-Prof. Dr. Joachim Burger, Seniorautor der Studie, hinzu.

“Man darf diese wissenschaftlichen Befunde allerdings nicht so interpretieren, als sei alles, was selektiert ist, auch gut und ausschließlich vorteilhaft. Gerade die durch Partnerwahl hergebrachten Merkmale sind häufig kulturell geprägt und damit eher Geschmackssache denn Anpassung an die Umwelt.”

Die alte DNA wurde aus Skeletten von prähistorischen Populationen in Osteuropa gewonnen. Sie gehören größtenteils der sog. Jamnaja-Kultur an. Diese Kultur kennen Archäologen vor allem aufgrund zahlreicher, meist mit Ocker gefärbter Gräber, die in bzw. unter Grabhügeln angelegt wurden.

Die Bestattungen der Jamnaja-Kultur liegen in der Steppenzone zwischen dem Fluss Ural und den östlichen Karpaten vor und datieren zwischen 5100 und 4400 vor heute.

Quelle (Text/Foto): http://www.uni-mainz.de/presse/59652.php

Kontakt: Dr. Karola Kirsanow,  Arbeitsgruppe Palaeogenetik
Institut für Anthropologie  an der Johannes Gutenberg-Universität  in 55099 Mainz
Tel 06131 39-23472

Der evang. Kirche geht die Jugend verloren – Verbundenheit der Kirchentreuen wächst

Pressemeldung von IDEA (evangelische Nachrichtenagentur):

Der evangelischen Kirche läuft die junge Generation davon. Das geht aus der alle zehn Jahre erhobenen soziologischen Untersuchung der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland) zur Kirchenmitgliedschaft hervor. kirchentag hamburg02

Das Papier mit dem Titel „Engagement und Indifferenz“ wurde am 6. März in Berlin vorgestellt. Für die Studie wurden 3000 Personen repräsentativ befragt.

Demnach gelingt es der Kirche immer seltener, jüngere Bürger zu erreichen. Sie könnte daher von einer Volkskirche zur „Seniorenkirche“ werden.  

Lediglich 22 Prozent der 14- bis 21-jährigen Mitglieder fühlen sich ihrer Kirche verbunden; bei den über 66-jährigen sind es 58 Prozent.

Entsprechend ist bei jungen Kirchenmitgliedern die Bereitschaft, aus der Kirche auszutreten, am höchsten. 19 Prozent der 14 bis 21-jährigen Westdeutschen bekunden, sie hätten eine feste Austrittsabsicht (Ostdeutschland: zwölf Prozent).

Hingegen ist die Bereitschaft, die Kirche zu verlassen, bei den über 66 Jahre alten Westdeutschen mit zwei Prozent am geringsten (Ostdeutschland: sechs Prozent).

Positiv entwickelte sich der Anteil Evangelischer, die sich ihrer Kirche „sehr“ verbunden fühlen. Er stieg von elf Prozent im Jahr 1992 auf 15 Prozent 2012. Gewachsen ist allerdings auch der Anteil derer, die sich ihrer Kirche „überhaupt nicht“ verbunden fühlen: von neun Prozent auf 14 Prozent. Deutlich geschrumpft ist die Mittelposition – „etwas verbunden“ – von 33 Prozent auf 25 Prozent.

Quelle: http://www.idea.de


Studie: So wirkt Musik auf Babys und fördert ihre Entwicklung

Musik ist mehr als ein schöner Zeitvertreib. Musik kann Balsam für die Seele sein, aber auch die geistige und soziale Entwicklung von Kindern fördern.

Musik mobilisiert das Gehirn und produziert Glückshormone. So wird Musik von vielen Experten in der Medizin auch als therapeutisches Hilfsmittel eingesetzt. SDC12294

Klassische Musik unterstützt die körperliche Entwicklung von Säuglingen. Besonders frühgeborene Kinder profitieren, wenn ihnen Musik vorgespielt wird.

Israelische Mediziner verglichen Musikeffekte auf die Stoffwechselrate von Frühgeborenen und stellten fest, dass Musik mit einheitlich langsamen Tempo das Wachstum verbessern.

Die Musik verringert den Grundumsatz der Säuglinge, wodurch sie schneller an Gewicht zunehmen können. Die Forscher aus Tel Aviv verglichen in der Studie Mozart und Bach und konnten bei Mozart einen schnelleren und doppelt so effektiven Effekt beobachten.

Generell gilt bei Babys: Flötenklänge beruhigen, Geigen regen an.

Tatsächlich verändert Musik den Herzschlag, den Blutdruck, die Atemfrequenz und die Muskelspannung des Menschen. Ebenso beeinflusst sie den Hormonhaushalt. Die Klänge wirken vor allem auf Nebenniere und Hypophyse.

Je nach Art der Musik werden verschiedene Hormone abgegeben: Adrenalin bei schneller und aggressiver Musik, Noradrenlin bei sanften und ruhigen Klängen.

Unbestritten ist die pädagogische Bedeutung von Musikunterricht. Fächer wie Deutsch oder Mathematik werden zwar in den Lehrplänen bevorzugt, weil man sie für wichtiger hält, um die Schüler in das Erwerbsleben zu integrieren.

Versuche aber haben gezeigt, dass Musikunterricht auch einen Beitrag zur sozialen Entwicklung der Kinder leistet. In einer Langzeitstudie an mehreren Berliner Grundschulen (Bastian-Studie) hat sich die soziale Kompetenz der beteiligten Kinder deutlich gesteigert. Die Zahl der Schüler, die ausgegrenzt wurden, hat sich verringert.

Zudem herrschte an diesen Schulen ein merklich ruhigeres, aggressionsfreieres Klima.

Quelle: Kultur-und-Medien-online.blogspot.de


Studie belegt: Christliche Missionsarbeit fördert Kultur, Zivilisation und Rechtsstaat

Eine groß angelegte Studie weist nach, daß gute Missionsarbeit der wirksamste Faktor in der Entwicklung einer gesunden Zivilisation und Demokratie ist.

Jahrzehntelang wurde Mission in einem Atemzug mit Kolonialisierung und Unterdrückung genannt. Diese weit verbreitete These ist nun widerlegt. 305fe9127f

Der amerikanische Soziologe Robert Woodberry erstellte in 14-jähriger Arbeit die bisher umfassendste Untersuchung über den Zusammenhang zwischen Mission und der Gesundheit einer Zivilisation.

Woodberry verknüpfte bisher nicht bekannte Fakten, grub in Archiven, bereiste die ganze Welt und kommt 2002 zu der eindeutigen Erkenntnis: 50 Jahre Forschung über die Entstehung von Demokratien hat bisher den wichtigsten Faktor schlichtweg übersehen, nämlich den Einfluß christlicher  – in dieser Studie speziell evangelischer  –  Mission:

Zunächst will niemand diese Ergebnisse zur Kenntnis nehmen. Aber 2002 erhält der Forscher ein Stipendium einer Stiftung, das ihm ermöglicht, 50 Assistenten anzustellen und die Datenbasis nach allen Seiten hin zu erweitern und abzusichern.

Der Unterschied zwischen Ursache und Korrelation wird streng beachtet. Das Ergebnis ist eindeutig:

“Gebiete,  in denen evangelische Missionare in der Vergangenheit eine bedeutende Arbeit verwirklichten, sind im Durchschnitt heute wirtschaftlich besser entwickelt, mit besserer Gesundheit, niedrigerer Kindersterblichkeit, weniger Korruption, mehr Alphabetisierung, höherer Durschnittsbildung (vor allem für Frauen) und mehr Engagement in Nicht-Regierungsorganisationen.”

Christliche Missionare sorgten für Bildung für Frauen und Arme und förderten den Druck von Büchern. In China arbeiteten Missionare daran, den Opiumhandel zu beenden; in Indien schränkten sie Mißbräuche von Landbesitzern ein; in Westindien und anderen Kolonien spielten sie eine Schlüsselrolle bei der Sklavenbefreiung.

Missionare sorgten dafür, dass Xhosa in Südafrika und eingeborene Stämme in Australien und Neuseeland ihr Land als Wohnraum zurückerhalten – dies nur einige von unzähligen Beispielen.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.jesus.ch/n.php?nid=248502


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