Dubiose Studie über “Homo-Kinder” von 2009 ist weder repräsentativ noch wissenschaftlich

Weit über 90% der Befragten urteilten in eigener Sache

Die Befürworter der Freigabe des Fremd-Adoptionsrechts für gleichgeschlechtliche Partner zitieren oft eine Studie von 2009. Sie wird nicht nur vom Deutschen Familienverband stark infrage gestellt.(…)

Die linksliberale Sozialdemokratin Zypries gab bei der Universität Bamberg und dem Bayerischen Staatsinstitut für Frühpädagogik in München eine bundesweite Studie über die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Verbindungen in Auftrag.

2007 und 2008 waren 1059 Eltern in homosexuellen Gemeinschaften (866 davon lebten in eingetragenen Lebenspartnerschaften) befragt worden. Das Resultat lautete: Das Kindeswohl (worauf es bei der Adoption entscheidend ankommt) sei bei einem homosexuell lebenden Frauen- oder Männerpaar ebenso gut gewährleistet wie in einer Familie mit Mutter und Vater.(…)

Nur 95  -  zudem ausgewählte  -  Betroffene wurden befragt

Neben den 1059 homosexuellen Erwachsenen wurden seinerzeit 95 Kinder und Jugendliche (Durchschnittsalter: 14) zu zentralen Aspekten ihrer Entwicklung telefonisch befragt. iMA00238801

Hier setzt die Kritik an der Studie an. Sowohl der Deutsche Familienverband als auch das Institut für Jugend und Gesellschaft bemängeln, dass die befragten Kinder und Jugendlichen von ihren homosexuellen Eltern ausgewählt worden seien. 78 Prozent stammten aus einer früheren heterosexuellen Verbindung und hatten durchweg ihre ersten fünf Lebensjahre gemeinsam mit Mutter und Vater verbracht.

Dr. Christl Vonholdt (siehe Foto), Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin beim Institut für Jugend und Gesellschaft, wendet ein, dass die meisten befragten Kinder ihre leiblichen Eltern kannten. Die Stichproben seien somit nicht übertragbar auf Adoptivkinder, die von Geburt an bei einem fremden, homosexuellen Frauen- oder Männerpaar aufwüchsen.

Siegfried Stresing vom Dt. Familienverband sprach von einer “dubiosen” Studie, die nicht dem Anspruch wissenschaftlicher Neutralität genüge.

Im “Spiegel” wurde zuletzt ein Artikel einer internationalen Fachzeitschrift zitiert, wonach Studien wie diejenige von 2009 auf mehrdeutigen Daten beruhten, oft kurzfristig erhoben seien und zudem meist von homosexuell veranlagten Forschern stammten.

Quelle und vollständiger Text von Reinhold Michels in “Rheinische Post-online”:
http://nachrichten.rp-online.de/politik/homo-ehe-streit-ums-kindeswohl-1.3464361

Foto: Bistum Regensburg


Studie: 60 % der Deutschen zeigen Bereitschaft zu weniger Fleischkonsum – arme Länder und Tierschutz würden profitieren

Pressemitteilung der Universität Hohenheim:

Bereits 20 % weniger Fleischkonsum in den Industrieländern hätte spürbare Auswirkungen auf Agrarpreise und die Ernährungssicherung armer Menschen in Entwicklungsländern. header

Laut einer aktuellen Studie der Universitäten Hohenheim und Göttingen wären 60 % der Deutschen zu einer Einschränkung ihres Fleischkonsums bereit.

Ihre Gründe sind hauptsächlich Überlegungen zur eigenen Gesundheit und zum Tierschutz.

Tatsächlich wäre der reduzierte Fleischkonsum in Industrieländer auch für Ressourcenschutz, Klimawandel und die Sicherung der Welternährung vorteilhaft, so die Autoren der Studie, die im Auftrag der Edmund Rehwinkel-Stiftung durchgeführt wurde.

„Eine Verringerung des Fleischkonsums in Industrieländern um 20 % würde zu einer spürbaren Verbesserung der Ernährungssituation in Entwicklungsländern führen“,  fasst Prof. Dr. Harald Grethe von der Universität Hohenheim die Kernaussage der aktuellen Studie zum Fleischkonsum zusammen.

Erstellt wurde sie von einem interdisziplinären Forscherteam der Universitäten Hohenheim (Lehrstuhl für Agrar- und Ernährungspolitik) und Göttingen (Lehrstuhl Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte, Prof. Dr. Achim Spiller) im Auftrag der Edmund-Rehwinkel-Stiftung.

Studie mit umfangreichen Ernährungsdaten

Dabei nutzten die Forscher erstmals die umfangreichen Ernährungsdaten der Bevölkerung Deutschlands aus der Nationalen Verzehrsstudie II und verwendeten sie für eine komplexe Computersimulation, um die Auswirkungen eines reduzierten Fleischverzehrs zu berechnen.

„Aus den Daten lässt sich herausarbeiten, dass knapp 60 % der Bevölkerung eine Bereitschaft zeigt, ihren Fleischkonsum längerfristig einzuschränken“, so Prof. Dr. Spiller.

Den größten Einfluss auf die Höhe des Fleischkonsums habe die Bewertung des Gesundheitswertes von Fleisch und Fleischprodukten: „Personen, die Fleisch als ungesund einschätzen, essen bereits jetzt weniger Fleisch und sind auch eher bereit, den Konsum noch weiter zu reduzieren“.

Etwas abgeschwächt träfe dies auch auf die Einstellung zum Tierschutz zu. Insgesamt halten die Forscher eine mengenmäßige Reduktion des Fleischverzehrs von rund 20 % für plausibel – unter der Voraussetzung, dass effektive Informations- und Gesundheitskampagnen stattfinden.

Weniger Fleischkonsum senkt auch sonstige Kalorien

Dabei untersuchten die Wissenschaftler auch, welche Auswirkungen eine solche Verringerung des Fleischverzehrs auf den Konsum weiterer Lebensmittel hat. Dabei zeigte sich, dass bei weniger Fleischkonsum auch viele andere Lebensmittel in geringerem Maß verzehrt werden.

„Menschen, die sich für eine fleischarme Lebensweise entscheiden, ernähren sich oftmals insgesamt kalorienärmer“, sagt Prof. Dr. Spiller. Beispielsweise ginge eine Verringerung der Fleischnachfrage um 20 % gleichzeitig mit einem Rückgang der Milchnachfrage um 6 % und einem Rückgang der Kartoffel- und Weizennachfrage um 2 % einher.

Lebensmittelpreise rollen runter

In einem zweiten Schritt berechneten die Forscher anhand eines Computermodells, welche Auswirkungen der reduzierte Fleischkonsum in reichen Ländern auf die Ernährungssituation armer Länder hätte. Dabei nahmen sie stark vereinfachend an, dass sich die Umfrageergebnisse aus Deutschland auf die anderen Industrieländer übertragen lassen.

„Die Ergebnisse der Modellanalyse zeigen, dass sich ein Rückgang des Fleischkonsums spürbar auf die globalen Preise für Nahrungsmittel auswirkt. Von diesen Preisänderungen könnten insbesondere ärmere Bevölkerungsschichten in Entwicklungsländern profitieren, die einen überproportional großen Anteil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben“, fasst Prof. Dr. Grethe zusammen.

Allerdings gäbe es auch eine Reihe von Anpassungseffekten, die die positiven Auswirkungen eines geringeren Fleischkonsums in Industrieländern wieder einschränkten.

„Wenn Fleisch durch den Nachfragerückgang in den Industrieländern günstiger wird, essen Verbraucher in den Entwicklungsländern durch die niedrigeren Preise mehr Fleisch“, nennt Prof. Dr. Grethe als Beispiel. Dies kompensiere insgesamt rund die Hälfte des positiven Effektes.Insgesamt seien Auswirkungen aber dennoch positiv:

„In der Summe ergeben sich aber immerhin noch globale Preisrückgänge für Fleisch von etwa 9 % und Rückgänge der Getreidepreise von bis zu 3 %“, so Prof. Dr. Grethe.

Positive Effekte auch für Industrieländer

„Letztendlich ist eine Verminderung unseres Fleischkonsums neben den Auswirkungen auf die globale Ernährungssituation mit zahlreichen weiteren positiven Effekten verbunden“, ist Prof. Dr. Spiller überzeugt.

So würde eine Absenkung des Fleischkonsums in den Industrieländern nach dem derzeitigen Stand der Ernährungsforschung per se positive Gesundheitseffekte bewirken. „Hinzu kommen die positiven Einkommenseffekte für die Konsumenten in Deutschland, eine Schonung der natürlichen Ressourcen und eine beachtliche Verminderung des CO2-Ausstoßes.“

Langfristig sei das Konsumverhalten in den Industrieländern außerdem Lebensstil-prägend für Schwellen- und Entwicklungsländer und könne auch dort zu einer Veränderung des Ernährungsverhaltens beitragen.

Kompletter Bericht

Den kompletten Bericht finden Sie auf der Webseote der Landwirtschaftlichen Rentenbank: http://www.rentenbank.de/cms/dokumente/10011465_262637/65e61959/Schriftenreihe_Band29_final.pdf

Kontakt für Medien:
Prof. Dr. Harald Grethe, Universität Hohenheim, Fachgebiet Agrar- und Ernährungspolitik
Tel.: 0711/459 22631, E-Mail: grethe@uni-hohenheim.deProf. Dr. Achim Spiller, Universität Göttingen, Lehrstuhl Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte
Tel.: 0551/39-22399, E-Mail: a.spiller@agr.uni-goettingen.de

BBC-Studie: Deutschland ist TOP-beliebt im weiten Erdenrund

Deutschland hat laut einer Umfrage des britischen Senders BBC den besten Einfluß in der Welt. In einer international durchgeführten Studie wurden mehr als 26.000 Personen aus 25 verschiedenen Ländern befragt.

Dabei bewerteten 59 Prozent den deutschen Einfluß in der Welt als positiv. Kein weiteres Land erzielte solch einen hohen Wert.

84 Prozent der Befragten in Ghana gaben an, daß der deutsche Einfluß positiv sei. 81 Prozent der befragten Franzosen und 76 Prozent der Australier sagten dasselbe.

Die befragten Griechen hingegen zeigten sich vom positiven Einfluß Deutschlands keineswegs überzeugt: Die Mehrheit gab eine negative Bewertung ab.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Vertrauen der Deutschen in die Pfarrerschaft nimmt wieder zu

Das Vertrauen der Deutschen zu Geistlichen steigt wieder. Das geht aus einer repräsentativen Studie des Magazins „Reader´s Digest“ hervor. Danach haben 48 Prozent der Bundesbürger „sehr hohes“ oder „ziemlich hohes“ Vertrauen zu Pfarrern.

Im vergangenen Jahr war der Wert auf 37 Prozent abgesackt. Das Magazin hatte das mit den Medienberichten über sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Einrichtungen begründet. 2007 hatten noch 55 Prozent der Deutschen erklärt, dass sie Geistlichen vertrauen. imm005_3

Bei der aktuellen Umfrage liegen Pastoren bzw. Priester auf Platz 13 unter 20 Berufsgruppen. Sie rangieren damit hinter Taxifahrern (57 Prozent) und Rechtsanwälten (52 Prozent).

Das meiste Vertrauen genießen in Deutschland Feuerwehrleute (92 Prozent), Krankenschwestern (89 Prozent), Piloten (88 Prozent), Apotheker (85 Prozent) und Ärzte (80 Prozent).

Am Ende der Skala finden sich Gewerkschaftsführer (28 Prozent), Fußballspieler (20 Prozent), Autoverkäufer (16 Prozent), Finanzberater (14 Prozent) und Politiker (10 Prozent).

Die Ergebnisse in Deutschland sind Teil der seit 2001 durchgeführten Studie „European Trusted Brands“. Dafür wurden über 18.000 Personen in zwölf Ländern Europas befragt, davon fast 3.300 in Deutschland.

Im europäischen Durchschnitt schneidet die Pfarrerschaft  –  38 Prozent der Bürger vertrauen ihnen  –  schlechter ab als in Deutschland (48 Prozent). In der Schweiz haben 49 Prozent der Befragten Vertrauen zu Pfarrern; das ist ein Zuwachs um vier Prozentpunkte gegenüber 2012.

Quelle: http://www.idea.de


Britische Studie belegt: Multikulti-Lektionen in Schulen sind kontraproduktiv und bewirken mehr Intoleranz

Einmal mehr zeigt sich die schlussendliche Sinnlosigkeit der linken Gehirnwäsche: In einer breitangelegten Untersuchung wurde die Effektivität sogenannter “Anti-Rassismus-Lektionen” für Schüler untersucht.

Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass Schüler, die diesen Programmen ausgesetzt werden, nicht etwa weniger rassistisch werden, sondern im Gegenteil eine Zunahme an Intoleranz gegenüber anderen Kulturen erfahren.

Foto: K. Ruprecht

Foto: K. Ruprecht

Dieser Effekt wird – bei Benutzung gesunden Menschenverstandes wenig überraschend – dadurch hervorgerufen, dass ethnische Europäer in diesen Unterrichtseinheiten pauschal als Rassisten diffamiert werden, die es zu bekehren gilt.

Diese Beschuldigung ruft Feindseligkeiten hervor. Dass dann auch noch “sensible Themen” wie Ehrenmorde diskutiert werden, die Minderheiten “in einem schlechten Licht darstellen”, wie die britische Daily Mail ganz politisch korrekt berichtet, führt zu einer Ablehnung eben jener Gruppen.

Außerdem zeigten vor allem diverse Einwanderer-Gruppen in der Studie eine besonders hohe Intoleranz.

Quelle und Fortsetzung hier: 
http://www.unzensuriert.at/content/0012608-Kinder-lassen-sich-durch-Multikulti-Gehirnw-sche-nicht-t-uschen


Mega-Studie: 40% der muslimischen Palästinenser finden Selbstmordattentate o.k.

Vier von zehn Muslimen in den Palästinensischen Autonomiegebieten (Westbank) sind der Meinung, dass Selbstmordanschläge gegen Zivilisten zur Verteidigung des Islam gerechtfertigt seien.

Dieses besorgniserregende Ergebnis erbrachte eine Studie des amerikanischen „PEW Resarch Centers“ in Washington D.C., die jetzt veröffentlicht wurde. Für die repräsentative Untersuchung waren knapp 1000 erwachsene Palästinenser befragt worden.

Weltweit wurde die Studie in 39 muslimischen Ländern durchgeführt. Nirgendwo fanden Selbstmord-Attentäter eine derart hohe Akzeptanz wie bei den Palästinensern. Für die Studie waren 38.000 Muslime in 80 Sprachen befragt worden.

Die Untersuchung ergab ferner, daß 89 Prozent der Palästinenser die islamische Scharia als offizielles Gesetz haben wollen. 87 Prozent waren der Meinung, daß eine Ehefrau ihrem Mann immer gehorchen müsse. Lediglich 16 Prozent der befragten Palästinenser gaben an, daß sie über den christlichen Glauben und die Frömmigkeitspraxis der Christen Bescheid wüßten.

Quelle: http://www.israelheute.com


JGU-Studie über Nocebo-Effekt: Medienberichte können Krankheitssymptome auslösen

Erwartung einer Schädigung kann zu Symptomen führen 

Medienberichte über vermeintlich gesundheitsgefährdende Substanzen können dazu führen, dass empfindliche Menschen Krankheitssymptome entwickeln, obwohl es objektiv keinen Anlass dafür gibt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die sich mit dem Phänomen der elektromagnetischen Hypersensitivität befasst hat.

Bei dieser Symptomatik reagieren die Betroffenen nach eigenen Angaben auf elektromagnetische Wellen wie Handy-Strahlung mit Beschwerden. Sie zeigen körperliche Reaktionen. Mithilfe der Kernspintomographie ist zu sehen, dass schmerzverarbeitende Hirnregionen aktiviert sind. 0023

“Es spricht allerdings vieles dafür, dass es sich bei der elektromagnetischen Hypersensitivität um einen sog. Nocebo-Effekt handelt”, erklärt Dr. Michael Witthöft von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU):

“Allein die Erwartung einer Schädigung kann tatsächlich Schmerzen oder Beschwerden auslösen, wie wir es umgekehrt im Bereich schmerzlindernder Wirkungen auch von Placebo-Effekten kennen.”

Wie die neue Studie zeigt, können Medienberichte, die vor Gesundheitsrisiken warnen, bei manchen Personen Nocebo-Effekte hervorrufen oder verstärken.

Zu Berichten über elektromagnetische Felder

Immer wieder berichten Medien über Gesundheitsrisiken durch elektromagnetische Felder (EMF), die von Handys, Mobilfunk-Sendemasten, Hochspannungsleitungen und dem WLAN ausgehen. Menschen, die nach eigener Einschätzung auf elektromagnetische Felder sensibel reagieren, leiden unter Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel, brennender Haut oder einem Kribbeln, die sie auf diese Emissionen zurückführen.

Es gibt Betroffene, die sich wegen ihrer elektromagnetischen Hypersensitivität von der Arbeit und ihrem sozialen Umfeld zurückziehen und in extremen Fällen sogar in abgeschiedene Regionen umziehen, um elektrische Anlagen ganz zu meiden.

“Tests haben allerdings gezeigt, dass Betroffene nicht unterscheiden konnten, ob sie tatsächlich elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sind und dass ihre Symptome genauso von einer Scheinexposition ausgelöst werden können wie von realer Strahlung”, so Witthöft.

Das als Nocebo-Effekt bekannte Phänomen wurde zunächst bei Arzneimittelstudien festgestellt. Probanden zeigten Nebenwirkungen, obwohl sie gar kein Medikament, sondern ein Placebo erhalten hatten.

TEST zur Strahlenangst betr. Mobilfunk etc.

In den Untersuchungen, die Witthöft bei einem Aufenthalt am King’s College London gemeinsam mit G. James Rubin durchgeführt hat, wurde den 147 Testpersonen zunächst ein Fernsehbericht gezeigt. Ein Teil der Versuchsteilnehmer bekam einen Dokumentarfilm des Senders BBC One zu sehen, in dem teilweise drastisch über die Gesundheitsgefahren von Mobilfunk- und WLAN-Signalen berichtet wurde. Der andere Teil schaute einen Bericht von BBC News über die Sicherheit von Internet- und Handy-Daten an.

Anschließend wurden alle Probanden einem WLAN-Scheinsignal ausgesetzt, von dem sie aber annehmen konnten, dass es echt sei. Obwohl überhaupt keine Strahlung vorhanden war, entwickelten einige Probanden die typischen Symptome: 54 Prozent der Testpersonen berichteten über Beunruhigung und Beklemmung, Beeinträchtigung ihrer Konzentration oder Kribbeln in den Fingern, Armen, Beinen und Füßen. Zwei Teilnehmer haben den Test vorzeitig beendet, weil ihre Symptome so stark waren, dass sie sich nicht länger der vermeintlichen WLAN-Strahlung aussetzen wollten.

Es zeigte sich, dass die Symptome bei Personen mit erhöhter Ängstlichkeit, die vor der Scheinexposition den Dokumentarfilm über mögliche Gefahren von elektromagnetischer Strahlung gezeigt bekamen, am stärksten ausfielen.

Die Studie zeigt, in welchem Maße reißerische Medienberichte, denen oft die wissenschaftliche Grundlage fehlt, auf die Gesundheit großer Bevölkerungsteile Einfluss nehmen können. Die Suggestion von Gesundheitsgefahren wirkt aller Wahrscheinlichkeit nach nicht nur kurzfristig wie eine sich selbsterfüllende Prophezeiung, sie kann auch langfristig dazu führen, dass sich Menschen für empfänglich halten und in entsprechenden Situationen auf Elektrosmog mit Symptomen reagieren.

“Die Wissenschaft und die Medien müssen unbedingt stärker zusammenarbeiten und sich darum bemühen, dass Berichte beispielsweise über mögliche Gesundheitsrisiken neuer Technologien so wahrheitsgetreu wie möglich und nach bestem Wissensstand an die Öffentlichkeit gelangen”, folgert Witthöft aus den Ergebnissen der Studie.


Veröffentlichung:
Michael Witthöft, G. James Rubin (2013), Are media warnings about the adverse health effects of modern life self-fulfilling? An experimental study on idiopathic environmental intolerance attributed to electromagnetic fields (IEI-EMF), Journal of Psychosomatic Research,
DOI:10.1016/j.jpsychores.2012.12.002


Kontakt Kontakt
Dr. Michael Witthöft
Abt. Klinische Psychologie und Psychotherapie
Psychologisches Institut
Johannes Gutenberg-Universität in 55099 Mainz
Tel 06131 39-39202

 

Quelle: Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Test: Stimmungslage der Mutter überträgt sich auf ihr ungeborenes Kind

Eine Studie der japanischen Universität in Nagasaki hat ergeben, daß sich ungeborene Kinder dem seelischen Zustand der Mutter entsprechend bewegen.

In einem Test wurde schwangeren Müttern besonders fröhliche und erhebende Ausschnitte aus „The Sound of Music“ (Die Trapp-Familie) mit Julie Andrews gezeigt. Die Bewegungen des ungeborenen Kindes wurden mit einer Ultraschall-Aufnahme beobachtet.

Als Gegentest wurden Aufnahmen des traurigen Boxerfilms „The Champ“ gezeigt. Die Frauen trugen Kopfhörer, so daß die Kinder nichts hören konnten.

Als die Mütter den frohgemuten Film sahen, wedelten die Kinder mit den Armen. Beim traurigen Film bewegten sich die Kinder kaum noch.

Es wird vermutet, daß die Übertragung der Stimmungen durch die von der Mutter ausgeschütteten Hormone geschieht.

Quelle: Kultur und Medien online


Mega-Studie: Positiver Zusammenhang zwischen Glaube und seelischer Gesundheit

Religiöse Menschen sind weniger oft von Depression, Suchtkrankheiten oder Suizid betroffen als Atheisten. Dies ist das Ergebnis einer österreichisch-amerikanischen Übersichts-Studie, die jüngst im Journal of Religion and Health veröffentlicht wurde.

Das Team um Dr. Raphael Bonelli, Psychiater und Neurologe an der Sigmund-Freud-Universität in Wien, und seinem Kollegen Dr. Harold G. Koenig, Vorstand des Center for the Study of Religion/Spirituality and Health an der Duke University, untersuchte alle Forschungsarbeiten zu Glaube und psychischer Gesundheit, die seit 1990 weltweit in den meistzitierten psychiatrischen und neurologischen Fachzeitschriften erschienen sind.media-373855-2

72 Prozent der bedeutungsvollen Studien zeigten, daß die psychische Gesundheit mit dem Ausmaß wächst, in dem sich ein Mensch religiös-spirituell engagierte, bei 18 Prozent war der Zusammenhang nicht eindeutig, nur bei fünf Prozent fiel er negativ aus.

Für Prof. Bonelli bestätigen diese umfangreichen Daten den stabilisierenden Faktor von Religiosität. „Natürlich werden aber immer wieder auch religiöse Menschen psychisch krank oder nehmen sich das Leben“, räumt der Psychiater gegenüber Kathpress (online 1. 4. 2013) ein, eine 100-prozentige Garantie gebe es nie.

Für Bonelli, der das Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie (RPP) leitet, sind die Studienergebnisse klarer Auftrag an Psychiater und Therapeuten, die vorhandene Religiosität von Patienten als nutzbare Ressource anzusehen, nach der man durchaus „ebenso wie nach der Familie“ fragen solle.

Daß Religion und Spiritualität für eine optimale medizinische Betreuung von Patienten eine wichtige Rolle spielen, zeigte auch eine kürzlich in der Psychiatrischen Praxis veröffentlichte Studie (2013; 40(01): 43-48 DOI: 10.1055/s-0032-1327242).

Wissenschaftler von der Abteilung für Psychiatrie der Universität Münster fanden heraus, daß Religion und Spiritualität bei drei von vier Patienten eine mehr oder weniger große Rolle spielten. Es gab zudem deutliche Hinweise dafür, daß der Glaube einen positiven Effekt für die Krankheitsbewältigung hatte.

Quelle: IMABE-Institut


Studie aus Israel: In Deutschland weitaus weniger Gewalttaten gegen Juden als in Frankreich

Antisemitische Gewalttaten haben im vergangenen Jahr weltweit um 30 Prozent gegenüber 2011 zugenommen. Die meisten der insgesamt 686 Vorfälle ereigneten sich in Frankreich, den USA, Großbritannien, Kanada und Australien. Relativ wenige, nämlich 23, wurden in Deutschland gezählt, in Österreich zwei und in der Schweiz einer. Das geht aus einer Studie der Universität Tel Aviv hervor.

Das Kantor Zentrum für Studien zum zeitgenössischen Europäischen Judentum hatte 2011 weltweit 526 Fälle registriert und im Jahr davor 614. Die mit Abstand höchste Zahl antisemitischer Gewalttaten seit 1989 gab es aber 2009 mit 1.118.

Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der im Jahr 2012 gemeldeten Fälle macht Vandalismus aus, gefolgt von Drohungen (24 Prozent), Gewalt gegen Personen (20 Prozent) und Brandstiftungen (1 Prozent).

An der Spitze liegt Frankreich, wo der Studie zufolge im vergangenen Jahr 200 solcher Vorfälle gezählt wurden. Wie der Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses, Moshe Kantor, erklärte, hat der Anschlag auf eine jüdische Schule in Toulouse im März 2012 offenbar zu Nachahmertaten geführt.

Quelle: http://www.idea.de


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