Iran: Christen über Weihnachten und Neujahr verhaftet – Hausgemeinden verfolgt

Die iranischen Sicherheitsbehörden ließen in der Kleinstadt Karaj vier iranische Christen festnehmen, die in einer Privatwohnung das Neujahrsfest mit einem Gebet feiern wollten. BILD0167

Polizeibeamte drangen in die Wohnung ein und nahmen Sara Rahimi-Nejad, Mostafa Nadri, Majid Sheidaei und George Isaia fest, um sie an einen unbekannten Ort zu bringen. Dies teilt die iranisch christliche Nachrichtenagentur “Mohabat News” mit.

Die Polizeibeamten sollen auch persönliche Gegenstände, Bücher, Aufzeichnungen, Computer, CDs und DVDs beschlagnahmt haben. In den vergangenen Tagen wurden die Angehörigen beim Versuch in der Haftanstalt in Evin Auskünfte über ihre Verwandten zu erfragen abgewiesen worden sein.

Auch während der Weihnachtszeit waren Christen festgenommen worden: es handelt sich um Faegheh Nasrollahi, Mastaneh Rastegari, Amir Hossein-Nematollahi, Ahmad Bazyar und Hosseini, die in einer so genannten Hauskirche in Teheran zusammengekommen waren.

Wie Beobachter berichten wurde der Druck auf iranische Christen an Weihnachten und Neujahr erhöht: Gläubige, die sich in sog. “Hauskirchen” versammeln, sollen eingeschüchtert werden.

Oft versuchen die Polizeibeamten, Geständnisse zu erwirken, in denen die Christen bestätigen, dass sie „für die Unterstützung des Christentums im Iran vom Ausland bezahlt werden”.

Quelle: Fidesdienst

Gemälde: Evita Gründler


ZDF-Moderator Peter Hahne kritisiert zeitgeistig angepaßte Weihnachtspredigten

Kritik an freudlosen Predigten zur Weihnachtszeit übt der Fernsehmoderator und Bestsellerautor Peter Hahne.

In seiner Kolumne in der Zeitung „Bild am Sonntag“ vom 29. Dezember zitiert er einen Kollegen, der seit Jahren zum ersten Mal wieder am Christfest eine evangelische Kirche besucht hat: „Die Botschaft war nicht froh, sondern das Pädagogen-Gelaber eines Gleichstellungs- und Flüchtlingsbeauftragten.“ 109fab9abe

Dabei laute die Botschaft des Engels in der Heiligen Nacht doch „Siehe, ich verkündige euch große Freude“ und nicht „Ich verkündige euch große Probleme“. Zwar dürfe und müsse die Kirche auch politisch sein, so Hahne. Doch habe Altbundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) recht mit seinem Wunsch: „Eine Predigt ist etwas anderes als die Tagesschau.“

Der evangelische Theologe Hahne  –  er war von 1992 bis 2009 Mitglied des Rates der EKD  –   fragt, warum die Kirchen nicht die einzigen überfüllten Gottesdienste des Jahres zur Werbung für sich selbst und für die „tolle Botschaft von Freude und Hoffnung“ machen.

Stattdessen würden „blutleere Vorträge gehalten, wie sie jeder Krankenkassenfunktionär und jeder Parteipolitiker besser hinbekommt“.

Jedenfalls sei sein Kollege so niedergeschlagen von der „Weltenmoral des Herrn Pfarrers“ gewesen, dass er nie mehr eine Kirche betreten wolle. Hahnes Fazit: „Ich kann das bedauern, verdenken kann ich es ihm nicht.“

Quelle: http://www.idea.de


Aktueller Newsticker: SATIRE am Sonntag

WIEN: Die “Initiative für Ungehorsam und Dauerrevolution, wie Jesus sie gewollt hat” möchte dem Papst bei seinem Kampf gegen Hierarchie und Drohbotschaft unterstützen. Deswegen will sie in 2014 Pfarrkommittees gründen, in denen alle Punkte besprochen werden sollen, die von der Kurie in der Umfrage unterschlagen wurden, wie die polygame Ehe, die Einführung der Bibel in gerechter Sprache für den Gottesdienst, die Priesterinnenweihe und die Entfernung der Kreuzigung Christi aus der Heiligen Schrift. 0022

KÖLN: Die “Gemeinschaft für eine menschenwürdige Kirche” verteidigte den Auftritt der Femen-Aktivistin im Kölner Dom. Die Menschen müssten endlich aus ihrer Trägheit aufgerüttelt und zum konkreten Taten gegen die patriarchale Gewaltherrschaft motiviert werden. Die Gemeinschaft hofft daher, dass bald ein Sturm von Femen über die deutschen Bistumskirchen kommen werde.

BRÜSSEL: Der Kommissar für Menschenrechte, Gleichmacherei und Vernichtung ungegenderten Denkens verlangt die Umbenennung von Weihnachten in “Fest der Vertrautheit”.  – Als neue Traditionen sind gedacht: Das Beschenken von diskriminierten Menschen wie Homosexuellen, Polygamisten, Frauen, Ausländern und EU-Beamten. Das öffentliche Absingen von Liedern wie “Heller Tag, strahlende Morgenröte”, “Oh Gleichheitsbaum, oh Gleichheitsbaum” und der gemeinsame Gang zu einem “Zentrum für Brüderlichkeit”. Besagte Zentren sollten in nicht sinnvoll genutzten Gebäuden wie den Kirchen eingerichtet werden.

Quelle und vollständiger Text hier: Samstäglicher Newsticker


Direkt nach der Weihnachtsromantik: Gedenken an den Erzmärtyrer Stephanus

Heute ist zweiter Weihnachtsfeiertag  und ein Blick in den Heiligenkalender verrät: Jetzt bekommt das Christfest eine andere Note, denn heute ist der Gedenktag für den hl. Stephanus, den ersten christlichen Märtyrer.

Stephanus war der erste von sieben Diakonen der urchristlichen Gemeinde in Jerusalem, zuständig für die Glaubensverkündigung und die sozialen Belange der Gemeinde.

Wie die Apostelgeschichte erzählt, war Stephanus ein Mann „voll Gnade und Kraft, er tat große Wunder und Zeichen unter dem Volke“.

Doch eine seiner Predigten wurde ihm zum Verhängnis: Er geriet mit den hellenistischen Juden in Jerusalem in Konflikt. Ihr Vorwurf lautete: „Reden wider die heiligen Stätten und das Gesetz.“

Vor den Richtern des Hohen Rats hielt Stephanus eine flammende Verteidigungsrede. An deren Ende, erfüllt vom Heiligen Geist, hatte er folgende Vision: „Ich sehe den Himmel offen stehen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.“

Da brandmarkte ihn die empörte Menge als “Gotteslästerer”, trieb ihn vor die Tore der Stadt und steinigte ihn. Stephanus’ Hinrichtung war der Auftakt einer großen Christenverfolgung in Jerusalem.

Der Leichnam des ersten christlichen Märtyrers liegt heute in Rom in der Basilika San Lorenzo begraben.

Bereits seit der Einführung des Weihnachtsfestes wird am Tag danach an den hl. Stephanus erinnert: ein Zeichen dafür, wie eng die Freude über die Geburt des HERRN und das Gedenken an die verfolgten Christen zusammenliegen.

Quelle: http://de.radiovaticana.va/


Der HERR tröstet sein Volk, ER erlöst Jerusalem; brecht in Jubel aus!

Heutige liturgische Festtags-Lesung der kath. Kirche: Jes 52,7-10:

Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt und Rettung verheißt, der zu Zion sagt: Dein Gott ist König.  top8_003

Horch, deine Wächter erheben die Stimme, sie beginnen alle zu jubeln. Denn sie sehen mit eigenen Augen, wie der HERR nach Zion zurückkehrt.

Brecht in Jubel aus, jauchzt alle zusammen, ihr Trümmer Jerusalems!

Denn der HERR tröstet sein Volk, ER erlöst Jerusalem. Der HERR macht seinen heiligen Arm frei vor den Augen aller Völker.

Alle Enden der Erde sehen das Heil unseres Gottes.

Foto: Krippenmuseum in Telgte


Unser Land hat die weihnachtliche Kultur weltweit mitgeprägt

Mathias von Gersdorff

Es war einer Frage der Zeit, daß auch Weihnachten von der Multi-Kulti- bzw. Political-Correctness-Lobby angegriffen werden würde. Das Argument: Weihnachten und die dazugehörenden Bräuchen könnten diskriminierend auf nicht-christliche Menschen wirken. 6a40d593df - Kopie

In diesem Geist plante das Gottlieb-Daimler-Gymnasium in Stuttgart statt einer traditionellen Weihnachtsfeier dieses Jahr eine „Multikulturelle Feier zum Fest der Werte“. Glücklicherweise gab es so viel Protest, daß die Multi-Kulti Feier abgeblasen wurde, zumindest in der Kirche.

Ein Kinderzentrum der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Homburg/Saar organisierte dieses Jahr keinen Weihnachtsbasar, sondern einen „Markt der bunten Vielfalt“. In Bremen durfte eine Weihnachtsfeier nichts Religiöses enthalten. In Berliner Stadtteilen wurden die Weihnachtsmärkte unbenannt und so weiter.

Diese Angriffe auf Weihnachten geschehen allerdings nur in Bereichen, in denen nach politischen Kategorien entschieden werden kann. Denn in der normalen Welt erlebt Weihnachten einen Boom.

Im Jahr 2012 pilgerten nämlich 85 Millionen Menschen zu den deutschen Weihnachtsmärkten. Vor zwölf Jahren waren es nur 50 Millionen! Das ist ein Anstieg von 70 Prozent. 109fab9abe

Aus diesem Grund ist ein regelrechter Weihnachtsmarktwettbewerb zwischen den Städten entstanden. An der Spitze liegt nicht Nürnberg, sondern Köln mit 5 Millionen Besuchern. Kleinere Städte päppeln ihre Märkte auf, um Besucher anzulocken. Diese kommen inzwischen aus ganz Europa: Frankreich, den Niederlanden, Belgien. In Italien werden Bustouren zu den süddeutschen Weihnachtsmärkten organisiert.

Deutsche Weihnachtsmärkte: Exportschlager weltweit

Der allerbeste Weihnachtsmarkt ist natürlich nach wie vor der in Frankfurt am Main, und das wird sich wohl kaum ändern lassen. Die Finanz- und Handelsstadt Frankfurt wäre nicht Frankfurt, wenn es den Weihnachtsmarkt nicht zum Exportschlager gemacht hätte. So gibt es inzwischen den Frankfurter Weihnachtsmarkt in London und in Birmingham. Mini-Weihnachtsmärkte nach deutschem Stil gibt es inzwischen auch in den Vereinigten Staaten, Japan und Italien.

Südamerikanische Länder mit deutscher Einwanderung haben ebenfalls Weihnachtsmärkte im deutschen Stil, die von allen und nicht nur von Deutschstämmigen besucht werden. Denn eines ist für Brasilianer und Chilenen klar: Weihnachten ohne Tannenbaum, ohne „Stille Nacht“ und ohne Stollen ist nicht Weihnachten. geburt-christi-bethlehem-stall

Deutschland hat die weihnachtliche Kultur bis in die letzten Winkel dieser Erde beeinflusst.

Bachs Weihnachtsoratorium wird zu Weihnachten von Alaska bis Patagonien gehört. Auf der ganzen Welt hören die Menschen, wie die Regensburger Domspatzen oder die Wiener Sängerknaben „Oh, du fröhliche“ singen. Bayerische Kirchen mit Zwiebelturm in Schneelandschaft sind das Lieblingsmotiv für Weihnachtskarten auch in Ländern, die Weihnachten bei einer Hitze von über 30 Grad feiern müssen.

Der symbolisch dunkelste Tag des Jahres

Warum ist das so?  –  Deutschland bzw. der deutsche Kulturraum hat wohl am besten die psychologische Bedeutung von Weihnachten erfaßt: Der 24. Dezember ist symbolisch der dunkelste Tag des Jahres und der Winter ist schon so fortgeschritten, daß die Natur wie völlig ausgestorben aussieht.

Es ist also der Zeitpunkt des Jahres, in dem die Umwelt am bedrohlichsten ist und sich am wenigsten gütig und hilfreich für die menschliche Existenz zeigt. Just in diesem Moment wird ein Kind geboren, das die Verheißung mitbringt, das Böse zu besiegen und damit den Menschen neue Hoffnung und neuen Lebenssinn einhaucht. media-375476-2

Diese Botschaft ist so stark, daß sich ihr kaum jemand entziehen kann. Sie ist deshalb so stark, weil sie ein Grundbedürfnis des Menschen vollkommen befriedigt: Im Moment der tiefsten Not, der völligen Einsamkeit, der absoluten Hilflosigkeit kommt ein Retter.

Diese Botschaft ist so stark und tiefgreifend, daß das Weihnachtsfest immer neu bleibt.

Die Freude, die Hoffnung, der Trost dieser Begebenheit ist dermaßen überwältigend, daß seit hunderten von Jahren Musiker, Maler, Schriftsteller inspirieren ließen, große Kunstwerke zu erschaffen. Das Weihnachtsfest erzeugte eine Kultur, die fast die ganze Welt mit Reichtümern ausfüllt.

Ein ganzes Menschenleben reicht nicht aus, um alles kennenzulernen, was Menschen anlässlich Weihnachten erschaffen haben. Und die Deutschen dürfen stolz sein, besonders viel dazu beigetragen zu haben.

Weihnachtskultur bereitet Freude und Trost

Wenn man sich diese Kultur, die den Menschen seit zwei Jahrtausenden so viel Freude, Hoffnung und Trost bereitet hat, vor Augen führt, kann man im etwa ermessen, von welcher Bosheit, Verbitterung und Argwohn man ergriffen sein muß, diese ausradieren zu wollen.

Als die Engel die Geburt Christi den Hirten verkündeten, sangen sie „Gloria in excelsis Deo et in terra pax hominibus bonae voluntatis“: Durch Christus kommt also der Friede nicht zu allen Menschen, sondern zu denen guten Willens.

Das sollte für uns eine Warnung sein, denn obwohl Weihnachten und seine Kultur Milliarden von Menschen Freude bringt, gibt es unter uns welche, die dieses Fest samt der gesamten christlichen Zivilisation hassen und auslöschen wollen.

Heute Nacht dürfen wir uns aber freuen und ausgelassen Weihnachten feiern. Ich wünsche allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute im Neuen Jahr!

Mathias von Gersdorff ist kath. Publizist und Leiter der Aktion “Kinder in Gefahr” in Frankfurt

Erstveröffentlichung dieses Beitrags in der Wochenzeitung “Junge Freiheit”


Stuttgart: Multikultifeier als Ersatz fürs Weihnachtsfest wurde abgesagt

Das Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Gymnasium hat ein geplantes Multikultifest in einer Kirche abgesagt. Die Schulleitung begründete die Entscheidung mit einer Vielzahl von Protest-Mails. Akelei-DSC_0789-3-2

Anstatt einer christlichen Weihnachtsfeier wollte das Gymnasium zuvor eine multikulturelle „Feier der Werte“ in dem Gotteshaus abhalten. Damit sollte Rücksicht auf die nichtchristlichen Schüler genommen werden.

Aus Sicherheitsgründen soll die Feier nun im Schulgebäude stattfinden. Die Protest-Nachrichten seien von der Schule „als eine Art Drohkulisse verstanden“ worden, sagte ein Sprecher des Regierungspräsidiums in Stuttgart dem SWR. Die Entscheidung sei deswegen „nicht zu kritisieren“.

Organisiert wird die Veranstaltung von Vertretern der ökumenischen Fachschaft Religion und Ethik. Am Gymnasium „lernen Menschen aus über 20 verschiedenen Nationen“, heißt es auf der Internetseite der Schule. 

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 271 Followern an