Israel: Fundstücke belegen Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch Babylon

Neue Funde belegen den Wohlstand und Charakter Jerusalems als Hauptstadt des Königreichs Juda und zeigen den Niedergang der Stadt durch die Babylonier.

Wenngleich schon 2500 Jahre vergangen sind seit der Zerstörung des Ersten Jüdischen Tempels durch die Babylonier, werden noch immer Belege aus dieser Zeit gefunden. Ausgerechnet kurz vor Tisha beAv, dem Trauertag, an welchem der Zerstörung sowohl des Ersten als auch des Zweiten Tempels gedacht wird, wurden diese neuen Nachweise gefunden:

Anlagen, die auf älter als 2600 Jahre datiert werden, wurden freigelegt. Zwischen den Steinstrukturen, die durch viele Schichten Stein und Geröll bedeckt waren, wurde auch anderes gefunden – verkohltes Holz, Traubensamen, Töpferwaren, Vorratsgefäße, Fischgräten und Kunstwerke zum Beispiel. Auf mehreren Vorratsgefäßen wurden Rosetten entdeckt, ein Siegel, welches zum Ende der Periode des Ersten Tempels hin gebräuchlich war.

Wie die Grabungsleiter, Ortal Chalaf und Dr. Joe Uziel, erklären, zeigen die Ausgrabungen, dass Jerusalem sich bereits vor der Zerstörung außerhalb der Stadtwälle ausgebreitet hatte.

Quelle: Israelische Altertumsbehörde, 26.7.2017


Bischof Voderholzer predigte beim Anna-Schäffer-Gebetstag in Mindelstetten

Der Regensburger Bischof Dr. Rudolf Voderholzer (siehe Foto) predigte beim gestrigen Anna-Schäffer-Gebetstag in Mindelstetten über Kirchenaustritte und Reformation.

Die Austrittszahlen verdeutlichten  – so der Regensburger Oberhirte  –  eine seit Jahren fortschreitende Säkularisierung und Verweltlichung, einen Schwund an Kirchenbindung und letztlich einen Rückgang an Glaubenssubstanz –  eine Verflüchtigung des Gottesbewusstseins.

Was hilft nicht?

Der zukunftsweisende Weg der Kirche könne jedoch nicht darin bestehen, ständig an den Strukturen, auch und gerade den sakramentalen Strukturen der Kirche „herumzumäkeln, die Botschaft des Evangeliums zu verdünnen und eine Light-Version von Jesus zu verkünden“.  

Dass das nicht helfe, widerlegten die noch zahlreicher austretenden evangelischen Christen, die eine Gemeinschaft verlassen, die fast alle Anpassungsforderungen erfüllt habe.

Was hilft?

Eine wirklich zukunftsweisende Reform der Kirche erfordere das tägliche Bemühen um Heiligkeit, das tägliche Hören auf Gottes Wort und die Bereitschaft, bei sich selbst anzufangen. Denn das, so der Bischof, sei echte Erneuerung aus dem Glauben:

Wiederherstellung des Bildes Christi, das uns in Taufe und Firmung eingeprägt ist. Wo uns das in der Gnade Gottes geschenkt wird, wo uns das gelingt, da werden wir die Menschen auch unserer Tage wieder neugierig machen auf den Glauben, der uns trägt.“

Was hat die heilige Anna Schäffer damit zu tun?

Die hl. Anna Schäffer (siehe Foto), so der Regensburger Oberhirte zu den Gläubigen in Mindelstetten, sei bei dem für die gegenwärtige Zeit angesagten Bemühen um Evangelisierung in jeder Hinsicht ein Vorbild und auch eine Fürsprecherin.

Quelle (Text/Fotos): Bistum Regensburg


Messer-Angriff eines Palästinensers: Israelo-arabischer Busfahrer verletzt

Ein arabischer Israeli ist am Montag (24.7.) in Petach Tikwa in der Nähe von Tel Aviv Opfer eines Messerangriffs durch einen Palästinenser geworden. Der 32-jährige Busfahrer stand gerade an einem Schawarma-Stand, als der Angreifer ihn in den Hals stach. Er wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. 

Der Attentäter, ein 21-jähriger Palästinenser aus Qalqiliya, versuchte zu fliehen und konnte von Passanten überwältigt werden. Er wurde von der Polizei verhaftet.

Die Polizei geht davon aus, dass der Attentäter fälschlicherweise annahm, sein Opfer sei jüdisch; sie wertet den Vorfall als Terrorangriff.

Quelle: Times of Israel


Kardinal Müller beklagt: Der gelebte Glaube ist in Europa zusammengebrochen

Kardinal Gerhard Müller (siehe Foto) hat ein dramatisches Bild des Christentums und der katholischen Kirche in Europa gezeichnet: „Alle Elemente des gelebten Glaubens, der Volksfrömmigkeit, sind zusammengebrochen“, sagte der ehem. Präfekt der Glaubenskongregation in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung „Il Foglio“ vom 21. Juli 2017.

Ganz Europa befinde sich in einem „Prozess forcierter Entchristlichung, der über die einfache Säkularisierung weit hinausgeht“. In der katholischen Kirche sei die Beteiligung am kirchlichen Leben, die Weitergabe des Glaubens und der Nachwuchs an Priestern und Ordensleuten stark zurückgegangen.

Der 69-jährige Kardinal warnte die Kirche davor, ihre Kräfte in inneren Kämpfen zu vergeuden. Nach seinen Worten suchen „sogenannte Progressive“ den Sieg, indem sie die „sogenannten Konservativen jagen“.

Quelle: http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/alle-elemente-des-gelebten-glaubens-sind-zusammengebrochen-101881.html 

 


Berlin: Buchladen junger Israelis muß nach linksextremen Drohungen schließen

Ein von zwei jungen Israelis betriebener Buchladen in Berlin hat nach linksextremen Attacken schließen müssen. Die Betreiber des „Topics“, Doron Hamburger und Amir Naaman, hatten zuvor eine Diskussionsveranstaltung zum italienischen Kulturphilosophen Julius Evola angekündigt.

In einem Facebook-Eintrag zu der Veranstaltung riefen sie dazu auf, man müsse die intellektuellen Wurzeln des Faschismus verstehen, um ihn zu vermeiden. Daraufhin wurden die Besitzer monatelang bedroht, beschimpft und in die Nähe von Nazis gerückt, zumeist von antideutschen Linksextremen, berichtet die Tageszeitung „Die Welt“.

Laut Hamburger habe es keine konkreten Boykottaufrufe gegeben, es seien aber viel weniger Kunden gekommen. Der Laden im Berliner Stadtteil Neukölln, in dem Bücher nach Themen in Regalen sortiert sind, war nicht mehr finanzierbar. Auf Facebook beschrieb Hamburger, daß ein Dialog mit mehreren Linksextremen gescheitert und sein Geschäft als faschistisch diffamiert worden sei.

Quelle: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2017/israelischer-buchladen-muss-nach-antifa-attacken-schliessen/


Beliebteste Arbeitgeber bei deutschen Schülern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle und erläuternder Text hier: https://de.statista.com/infografik/10429/wo-deutsche-schueler-arbeiten-wollen/


Bayern: Königin Silvia erhielt Verdienstorden

Ministerpräsident Horst Seehofer hat Königin Silvia von Schweden den Bayerischen Verdienstorden verliehen; sie erhielt die Auszeichnung für ihr soziales Engagement. Der CSU-Chef nannte die gebürtige Deutsche einen großartigen Menschen, dem unser Land viel zu verdanken habe.

Die schwedische Königin engagiert sich in Wohltätigkeitsorganisationen und setzt sich insbesondere für demenzkrankte Menschen ein.

Titelbild: Königin Silvia brachte vor ca 20 Jahren dieses (inzwischen längst vergriffene) Buch mit Gebeten für ihre Tochter Victoria heraus

Königin Silvia betonte ihre besondere Beziehung zu München: „München hat für mich schon immer eine große Anziehungskraft gehabt“, sagte sie in ihrer Dankesrede: „Lange bevor ich 1972 dem damaligen Kronprinzen von Schweden begegnet bin.“

König Carl Gustaf, der ebenfalls an der Verleihung teilnahm, hatte sie damals bei den Olympischen Spielen kennengelernt.

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/juli-2017/verdienstorden-fuer-koenigin-silvia/