Linkspartei fordert Genderismus fürs Büro

Der Papierkorb, der Bleistift, der Computer: Viele Arbeitsmittel sind männlich. Durch die tägliche Konfrontation mit ihnen drohen deren Benutzer, in patriarchale Denkmuster und Verhaltensweisen zurückzufallen.IMG_2281 - Kopie (2)

Das zumindest fürchtet die Linkspartei in Flensburg. Ihre Ratsfraktion hat daher nun in einem Antrag gefordert, alle Arbeitsmittel aus allen Arbeitsbereichen der öffentlichen Verwaltung geschlechterneutral auszudrücken. Dies gelte „insbesondere für grammatisch mit maskulinem Artikel („der“) bezeichnete Arbeitsgeräte/-mittel“, heißt es in einer Beschlußvorlage für die Sitzung des Gleichstellungsausschusses am 28. September.

Künftig soll es dann nicht mehr „der Radiergummi“ oder „der Schreibtisch“ heißen, sondern: „der/die ScannerIn, der/die ComputerIn, der/die BleistiftanspitzerIn, der/die KopiererIn, der/die StaubsaugerIn“. Weitere Bezeichnungen sollten bestehenden Doppelformen „kreativ nachgebildet“ werden. So zum Beispiel: „der/die Papierkorb/-körbin, der/die Briefkopf/-köpfin, der/die AbfalleimerIn“.

Ganz konsequent ist die Linksfraktion jedoch nicht: So wird die zweiseitige Beschlußvorlange durchgehend männlich als „der Antrag“ bezeichnet.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/linke-fordert-geschlechtergerechte-sprache-fuer-bueromittel/


Denk in frühen Jahren an deinen Schöpfer

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Kohelet 11,9-10.12,1-8:

Freu dich, junger Mann, in deiner Jugend, sei heiteren Herzens in deinen frühen Jahren! Geh auf den Wegen, die dein Herz dir sagt, zu dem, was deine Augen vor sich sehen. Aber sei dir bewusst, dass Gott dich für alles vor Gericht ziehen wird. Von Julia Kesenheimer geschicktVon Julia Kesenheimer geschickt

Halte deinen Sinn von Ärger frei, und schütz deinen Leib vor Krankheit; denn die Jugend und das dunkle Haar sind Windhauch.

Denk an deinen Schöpfer in deinen frühen Jahren, ehe die Tage der Krankheit kommen und die Jahre dich erreichen, von denen du sagen wirst: Ich mag sie nicht!,
ehe Sonne und Licht und Mond und Sterne erlöschen und auch nach dem Regen wieder Wolken aufziehen:

Am Tag, da die Wächter des Hauses zittern, die starken Männer sich krümmen, die Müllerinnen ihre Arbeit einstellen, weil sie zu wenige sind, es dunkel wird bei den Frauen, die aus den Fenstern blicken, und das Tor zur Straße verschlossen wird; wenn das Geräusch der Mühle verstummt, steht man auf beim Zwitschern der Vögel, doch die Töne des Lieds verklingen; selbst vor der Anhöhe fürchtet man sich und vor den Schrecken am Weg; der Mandelbaum blüht, die Heuschrecke schleppt sich dahin, die Frucht der Kaper platzt, doch ein Mensch geht zu seinem ewigen Haus, und die Klagenden ziehen durch die Straßen – ja, ehe die silberne Schnur zerreißt, die goldene Schale bricht, der Krug an der Quelle zerschmettert wird, das Rad zerbrochen in die Grube fällt, der Staub auf die Erde zurückfällt als das, was er war, und der Atem zu Gott zurückkehrt, der ihn gegeben hat.

Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, das ist alles Windhauch.

 


Bayern: Deutliche Mehrheit befürwortet CSU-Forderungen zu Asyl und Burka-Verbot

Eine eindeutige Mehrheit der bayerischen Bevölkerung bejaht die Forderungen der CSU in puncto Zuwanderung, Burka, Leitbild und Integration. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von „policy matters“ zum Themenbereich Innere Sicherheit, Asyl und Islam. 400px-Csu-logo.svg

Obergrenze:

Die von der CSU geforderte Obergrenze von maximal 200.000 Flüchtlingen im Jahr unterstützen laut dieser Studie 62 Prozent der Befragten. Bemerkenswert ist dabei die Zustimmung über die Parteigrenzen hinweg:

So befürworten 71 Prozent der CSU-Wähler,  81 Prozent der Freien Wähler und 60 Prozent der SPD-Anhänger die Forderung der CSU. Lediglich bei den Grünen ist mit 24 Prozent nur eine Minderheit dieser Ansicht. RTEmagicC_Frau_Verschleiert_jpg

Mehrheit pro Leitkultur / gegen Burka

Weiterhin belegt die Umfrage, dass 81 Prozent der Befragten eine Vollverschleierung, etwa mit einer Burka, ablehnen. 87 Prozent der Bevölkerung sprechen sich zudem für die Leitkultur als Maßstab bei der Integration aus; 67 Prozent wünschen sich sogar eine Verankerung der Leitkultur in der Bayerischen Verfassung.

Die deutlichste Zustimmung gibt es bei der Forderung, dass Einwanderer die deutsche Sprache erlernen (98 Prozent Zustimmung). Weitere 72 Prozent unterstützen den Kurs der CSU bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Inneren bei akuter Bedrohungslage und zur Grenzsicherung.


NRW: Salafisten versuchen systematisch, muslimische Flüchtlinge zu radikalisieren

Wie hoch die Dunkelziffer ist, kann niemand sagen. Seit August 2015 sind den Behörden in Nordrhein-Westfalen jedoch 110 Fälle von Anwerbeversuchen von Salafisten bekannt, die Flüchtlinge versucht haben, für ihre Zwecke zu aktivieren. Wie die Extremisten dabei vorgehen, listet Landesinnenminister Jäger in seiner Antwort auf die Anfrage des CDU-Parlamentariers Gregor Golland auf. Golland_002k
 
Sie verteilen Geschenke und Korane, tarnen sich als Dolmetscher, veranstalten Seminare oder versuchen unter dem Deckmantel angeblicher Hilfsorganisationen an Flüchtlinge herauszukommen. Auch Frauen werden gezielt angesprochen. Das Ziel ist die Radikalisierung von Flüchtlingen.

Laut Jäger gehen die Behörden mit einer präventiven und repressiven Doppelstrategie gegen die Salafisten vor. Zum einen werden salafistische Organisationen vom Verfassungsschutz beobachtet. Zum anderen werden Betreiber und Mitarbeiter von Einrichtungen für die Thematik sensibilisiert.
 
Hier erklärt der nordrhein-westfälische CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland (siehe Foto):

„Wie ein Wolf im Schafspelz treten die Salafisten häufig auf. Von daher ist Achtsamkeit geboten. Hier muss unser Rechtsstaat konsequent durchgreifen. Organisationen, die zum Hass anstacheln und Menschen für ihre Zwecke radikalisieren und instrumentalisieren, gehören verboten. Es darf keine Toleranz gegenüber Intoleranten geben.

Ob die These des Landesregierung richtig ist, dass die Anzahl Versuche rückläufig sind, muss weiterhin hinterfragt werden. Die Bundesregierung geht nach jüngsten Berichten vom Gegenteil aus. Und der Fall des 16-jährigen Syrers aus Köln zeigt, wie schnell Menschen radikalisiert und instrumentalisiert werden können.“

Quelle: http://www.gregor-golland.de/pages/posts/110-anwerbeversuche-von-fluechtlingen-durch-salafisten-in-nrw-1113.php


Christenverfolgung muß ein Dauer-Thema der deutschen Außenpolitik sein

Am gestrigen Freitag befaßte sich der Deutsche Bundestag erstmalig mit einem Bericht der Bundesregierung zur Situation der Religions-und Glaubensfreiheit weltweit. Dazu erklärt der Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung:

„Für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist die Religions- und Glaubensfreiheit ein wesentlicher Schlüssel für eine friedliche Entwicklung. Weltweit werden rund 100 Millionen Christen aufgrund ihrer Religion bedrängt und verfolgt. Auch Juden, Muslime und andere religiöse Minderheiten leiden in den betroffenen Ländern unter Diskriminierungen aufgrund ihrer Religion. 159481-3x2-teaser296

Der Bericht der Bundesregierung zeigt vielfältige Beispiele einer systematischen Bedrängung und Verfolgung auf, z.B. das Verbot eines öffentlichen Bekenntnisses und religiöser Riten, der Zwang zu einer bestimmten Religion oder auch der erschwerte Zugang zu öffentlichen Ämtern, Dienstleistungen oder Bildung aufgrund einer bestimmten Religion. Viele Konfliktlinien verlaufen unter anderem entlang von religiösen Zugehörigkeiten.

Umso wichtiger ist es, dass das Menschenrecht auf Religionsfreiheit fester Bestandteil der Außenpolitik der Bundesregierung wird.

Aus Sicht der CDU/CSU-Bundestagsfraktion darf es nicht bei diesem ersten Bericht zur Religions- und Glaubensfreiheit bleiben. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzt sich dafür ein, den Bericht zur Religions- und Glaubensfreiheit mindestens alle zwei Jahre vorzulegen.

Darüber hinaus brauchen wir in unseren auswärtigen Vertretungen klare Verantwortlichkeiten und eine systematische Befassung mit der Thematik im jeweiligen Land. Damit kann auch die Qualität künftiger Berichte insgesamt weiter optimiert werden.“

Hintergrund:

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hatte gemeinsam mit den Fraktionen von SPD und Grünen die Bundesregierung aufgefordert, einen Bericht zur Situation der Religions- und Glaubensfreiheit weltweit vorzulegen. Am 16. Juni 2016 hatte das Kabinett einen entsprechenden Bericht zur Religions- und Weltanschauungsfreiheit verabschiedet und dem Deutschen Bundestag zugeleitet. Für den Bericht hat das Auswärtige Amt 93 deutsche Auslandsvertretungen weltweit befragt. 


Marsch für das Leben: Resolution der Teilnehmer gegen vorgeburtliche Selektion

Die Teilnehmer des 12. Marsches für das Leben verabschiedeten bei ihrer Kundgebung vor dem Reichstag in Berlin einstimmig folgende Resolution:

Getragen vom Votum der Teilnehmer des 12. Marsches für das Leben 2016 am 17.9.2016, abgegeben auf der Kundgebung vor dem Reichstag, appelliert der Bundesverband Lebensrecht an den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), an Gesundheitsminister Gröhe und die Mitglieder des Deutschen Bundestags: Connie.Rose JPEG

Geben Sie nicht dem Drängen von Medizinkonzernen nach, welche sich mit genetischen Tests zur Früherkennung (NIPD), als Kassenleistung anerkannt, einen riesigen Markt zu Lasten aller Krankenversicherten sichern möchten.

Entgegen einschlägiger Werbung, die den Schwangeren ein sicheres Gefühl verspricht, erhöhen diese Tests die Verunsicherung, ohne konkrete Behandlungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Im Gegenteil: Die Abtreibungswahrscheinlichkeit erhöht sich massiv bei kleinsten Verdachtsmomenten, und der Druck auf Schwangere nimmt immer mehr zu, nur noch Kinder ohne Beeinträchtigungen zu bekommen.

Dies verändert das Klima in unserer Gesellschaft erheblich zuungunsten von Menschen mit Behinderungen und deren Eltern. Dies widerspricht allen Inklusions- und Antidiskriminierungsbemühungen.

Darum: Weisen Sie die Herstelleranträge mit aller Entschiedenheit und kraft ihrer Entscheidungsmacht unter ethischen Gesichtspunkten zurück. Hören Sie auf die Betroffenenverbände, Kinderärzte und Gynäkologen!

Das Parlament fordern wir auf, sich mit der generellen Zulässigkeit dieser Tests unabhängig von der Frage der Kassenzulassung im Lichte unseres Grundgesetzes zu beschäftigen und nicht den Wirtschaftsinteressen das Feld zu überlassen.


Absurdistan: German Madness und eine neue Dolchstoßlegende

Von Hanna Jüngling

Die gestrige ZDF-Talkshow „Maybritt Illner“ war aus ganz verschiedenen Gründen ein Gruselkabinett. Nicht nur, dass Illner ihr Handwerk entweder nicht versteht oder mit Absicht eine dermaßen einseitige Runde einberief: das alleine war schon journalistischer Pfusch. Das Scheuer-Bashing war ebenfalls so bescheuert wie künstlich aufgeblasen.

Man hat ein ums andere Mal den Eindruck gewonnen: Gott sei Dank hat Scheuer einen etwas missverständlichen Satz gesagt. Nach Petrys (wirklichem) Fehlgriff von wegen „völkisch“ endlich wieder was, worüber man in wachsam-anti-rechts hyperventilieren konnte. CSU facebook

„Stern“-Chefredakteur Jörges pampte wie immer herum und postulierte, wie viel sich doch getan habe seit letzten September –  und dass nur das doofe Volk das nicht begreife und Kanzlerin Merkel  –  ach wie süß  –  das einfach nicht richtig rübergebracht habe, was sie doch alles seither getan habe.

Und überhaupt komme das nie wieder vor, das mit der einen Million, die ja doch bloß 800.000 gewesen seien, wenn man mal alles rausrechnet. Ah ja: Andere sprechen von einer Dunkelziffer bis hin zu 2 Mio. Wie jetzt?  – Und derzeit kämen ja „nur noch“ 3000 „Flüchtlinge“ pro Monat. Klar, das ist ein Klacks, das sind im Jahr auch 36 .000…

Katja Kipping von der Linkspartei redete Blech, Kraut und rote Rüben, schwafelte über bezahlbaren Wohnraum und darüber, dass wir ganz viele Flüchtlinge aufnehmen müssten (den Zusammenhang zwischen 1 Mio neuer Domizile und Mietpreisen kapiert man im roten Milieu wohl nicht so ganz) und richtete ihren populistischen Volkszorn gegen den armen CSU-Mann Scheuer, was in dieser Runde wahrlich nichts kostete.

Der Historiker Winkler ist irgendwie nicht ganz im Heute angekommen, aber immerhin schwieg er lange (was ich ungehörig von Ilner fand, ihn als den Ältesten und Ehrwürdigsten dermaßen lange warten zu lassen, nur weil Frau Kipping ihre nicht-satisfaktionsfähigen Kracher loslassen musste) und blieb wohltuend sachlich. Ich stimme ihm nicht zu, aber er war in der Runde einschließlich Moderatin der einzige, der noch irgendetwas von der ehemals deutschen Geistigkeit ausstrahlte.

Oppermann ist Biedermann  – mehr sag ich nicht. Aber er freut sich schon mal, wenn die CDU nicht mehr regiert und die SPD mit dem Stasi-Bodensatz zusammenarbeitpc_pien wird. Und die böse AfD, ja da gab es wieder ganz viel Hau-den-Lukas diesmal… 

Der Abschuss war dann jener Herr von der Uni Leipzig. Wer wissen will, wie ein derzeitiger deutscher Professor aussieht, möge sich das noch mal anhören. Es waren Welten zwischen diesem Populisten und Prof. August H. Winkler. Man sah das Kontrastpaar vor Augen, vorausgesetzt, man ist noch fähig zu sehen…

Er erzählte erst recht moderat, was sie da so alles beforschen würden, aber dann fiel er durch die Falltür ganz in den demagogischen Keller und erklärte uns, dass alles, was die Merkel-Politik nicht mag, rechtsextrem sei und auch schon vorher gewesen sei  –  und nur noch auf den rechten Moment zum Lospoltern gewartet habe – ah ja. Und herkommen würde alles nur daher, dass diese Leute gewissermaßen Sozial-Loser seien. Klar: wer Geld hat, hat recht und wer keins hat, wählt entweder Kipping oder er   i s t   rechts. Noch Fragen?

Was dieser Verschnitt aus „Heißem Stuhl“, der Muppets-Show und Stammtisch eigentlich mit dem Titel der Sendung zu tun hatte („Wird Deutschland unregierbar?“), ließ ich nach ca. 15 Minuten resigniert auf sich beruhen. Worum es stattdessen ging? Es ging darum, dass als Linke verkleidete Antidemokraten und Hetzer nun bis zur Bundestagswahl die letzten Demokraten aus diesem Land austreiben. Was angestrebt wird, wurde gesagt: eine rot-rot-grüne Regierung.

Kennt hier jemand das Buch „Der Nazi und der Friseur“ von Edgar Hilsenrath? Nein? Sie sollten das lesen, dann verstehen Sie, was derzeit abläuft in diesem Land. Nichts Neues unter der Sonne also, man hat nur die Etiketten umgehängt.

Und wenn der ganze Flüchtlingswahnsinn dann entweder gestoppt wird oder total eskaliert, werden unsere Mainstreamer ihre eigene Dolchstoßlegende erfinden: Wir hätten es geschafft, wenn man es uns hätte schaffen lassen…

Und mit dieser Legende werden dann wieder Generationen leben müssen  –  bis zum nächsten deutschen Großmanns-Wahnsinn. Der schlimmste Wahlkampf der Bundesrepublik hat definitiv begonnen. Kämpfen wir für Vernunft und Besonnenheit und die fruchtbare Fortsetzung unserer Kultur.

Das ist nach der German Angst nun die totale German Madness.

Weitere Artikel unserer Autorin Hanna Jüngling lesen Sie hier auf ihrer Webseite: http://zeitschnur.blogspot.de/

Dieser Bericht von uns befaßt sich ebenfalls mit der Illner-Talksendung: https://charismatismus.wordpress.com/2016/09/23/illner-talk-die-spd-strebt-offenbar-nach-einer-tiefroten-linksfront-regierung/