“Verband Familienarbeit” erinnert an das BvG-Urteil von 1999 zur Kinderbetreuung

Mit dem aktuellen Urteil des BVerfG ist das Betreuungsgeld schlagartig in der verfassungsbedingten Illegalität gelandet: Ab sofort können Eltern keine Anträge mehr stellen.

Dazu bemerkt Gertrud Martin, Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V.:

„Das BVerfG hat das Betreuungsgeld lediglich aus formalen Gründen als verfassungswidrig bezeichnet, weil die Bundesebene dafür nicht zuständig sei. So weit, so gut.   008_Index - Kopie

Allerdings hätte das Gericht allen Anlass gehabt, sich mit dem Betreuungsgeldgesetz auch inhaltlich zu befassen, zum Beispiel auf der Grundlage des vom eigenen Hause 1999 gefällten Betreuungsurteils, das bestimmte, dass `die Kinderbetreuung in der jeweils von den Eltern gewählten Form in ihren tatsächlichen Voraussetzungen zu ermöglichen und zu fördern` sei.

Angesichts der Entwicklung, die die Familienpolitik seither genommen hat, bleibt nur festzustellen: Folgt man dem Urteil des BVerfG, bewegt sich die Bundesregierung mit ihrer Krippenpolitik auf breiter Front in der Illegalität, denn die von ihr ausgesprochene Garantie für einen Krippenplatz und sogar das Elterngeldgesetz fallen ebenfalls nicht in ihre Kompetenz, sind folglich ebenso verfassungswidrig wie das Betreuungsgeldgesetz.

Familienminsterin Schwesig hat diesen Zusammenhang offenbar nicht verstanden, wenn sie frohlockt, dass das eingesparte Geld jetzt in die Betreuungseinrichtungen gesteckt werde. Dafür ist sie jetzt nicht mehr zuständig.

Zwar rechtfertigt das BVerfG die Bundesgarantie für einen Krippenplatz mit dem Argument, diese liege auch im Interesse des Arbeitsmarkts und der Wirtschaft, was beim Betreuungsgeld nicht der Fall sei. DSC_0553

Allerdings muss für das Betreuungsgeld das Kindeswohl ins Feld geführt werden, für das laut Grungesetz in erster Linie die Eltern zuständig sind. Das bedeutet, das sie frei zu entscheiden haben, wie und durch wen ihre Kinder erzogen werden. Dieses Recht hat Verfassungsrang und damit Vorrang gegenüber vordergründigen Profitinteressen der Wirtschaft.

Die Entscheidung, die eigenen Kinder um des Kindeswohls willen selbst zu betreuen und zu erziehen, wurde durch das Betreuungsgeld in der Tendenz gefördert.

Jetzt ist es eine Herausforderung für die Bundesländer, das gescheiterte U3-Konzept der Bundesregierung durch stimmige Lösungen zu ersetzen, die selbst betreuende Eltern nicht mehr benachteiligen und die auch Ungerechtigkeiten des Elterngeldgesetzes gegenüber Mehr-Kind-Eltern und jungen noch in Ausbildung befindlichen Eltern beseitigen.

Im Übrigen ist zu hoffen, dass sich eine Landesregierung zur Einleitung eines Normenkontrollverfahrens findet, das bei der U3-Betreuung die Bedeutung des Kindeswohls zum Thema macht, das im jetzigen Urteil des BVerfG gar keine Erwähnung findet.“

Kontakt: Dr. Johannes Resch
Stellv. Vorsitzender Verband Familienarbeit e.V.
www.familienarbeit-heute.de
www.johannes-resch.de 

 


Die Sieger(innen) des Schulwettbewerbs “Die unglaubliche Lichtmaschine”

Um Jugendlichen auf spielerische Art für Physik und Technik zu begeistern, hatten das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) einen gemeinsamen Schülerwettbewerb initiiert.

Unter dem Motto “Die unglaubliche Licht-Maschine” waren Schüler aus ganz Deutschland aufgefordert, Videos ihrer selbstgebauten “Incredible Machines” einzusenden. Die Vielzahl der eingereichten Filme und der Einfallsreichtum der Teams aus 193 Schulen machten es der Jury alles andere als leicht, einen Gewinner zu ermitteln. The_Incredible_Eight_Gruppenfoto_16_9_l

Durchsetzen konnte sich schließlich das Team „The Incredible Eight” des Luitpold-Gymnasiums aus München – sechs Mädchen und zwei Jungen, die eine wirklich “unglaubliche Licht-Maschine” gebaut hatten.

Die Aufgabenstellung hatte es in sich: Bei den auch Rube-Goldberg-Maschinen genannten Konstruktionen mussten Gegenstände – etwa Dominosteine, Schalter, Wippen oder andere Objekte – so angeordnet werden, dass sie eine Art Kettenreaktion bilden.

Ein erster Impuls setzt dann die “Maschine” in Gang. Um sicherzugehen, dass nicht “geschummelt” wurde, musste das Video den gesamten Ablauf der Kettenreaktion ohne einen einzigen Schnitt zeigen. Und da der Wettbewerb aus Anlass des Internationalen UNO-Jahres des Lichts ausgerufen wurde, sollte außerdem das Thema Licht eine Rolle spielen.

Die Qualität der Videos und der darin gezeigten Kettenreaktionen hat die Erwartungen der Organisatoren weit übertroffen:

“Wir sind hellauf begeistert von den vielen Einsendungen. Dass sich über 800 Schülerinnen und Schüler beteiligen würden, hatten wir angesichts der anspruchsvollen Aufgabenstellung nicht erwartet”, sagt Dr. Volker Kratzenberg-Annies, Leiter der DLR-Nachwuchsförderung:

“Oft wurde da tagelang aufgebaut, getestet und gefilmt. Die technische Qualität und die physikalischen Effekte vieler Beiträge sind beachtlich. Ein großes Kompliment auch an die vielen Lehrkräfte, die ihre Schulteams auf großartige Weise motiviert haben.”

“Die große Resonanz und die Kreativität der Teilnehmer haben uns sehr beeindruckt”, ergänzt Arnulf Quadt, Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit der DPG. “Es ist schön zu sehen, wie junge Menschen sehr erfolgreich in selbstorganisierten Teams arbeiten, ganz so wie es heute in der Physik üblich ist. Ganz besonders freut es uns zu sehen, wie viele verschiedene Bezüge zum Phänomen Licht und Optik im Internationalen Jahr des Lichts hergestellt wurden, einfach toll!”

Die ausgefeilten Aufbauten der “Incredible Machines” nutzten alle nur erdenklichen Objekte aus Haushalt, Schulinventar oder Baukasten – und in einem Fall sogar eine große Lagerhalle. Dabei überraschten viele Teams mit äußerst originellen Ideen:

Mal bilden unzählige Schulbücher, wie Dominosteine angeordnet, eine Kette quer durchs ganze Schulgebäude, dann wieder bringt eine Zündschnur Wunderkerzen zum Brennen, die das Wort “Licht” in die Luft schreiben. Neben technischen Fähigkeiten und einem geschickten Einsatz physikalischer Effekte waren bei dem Wettbewerb ebenso Ausdauer und Ehrgeiz gefragt: Immer wieder musste optimiert werden, und manchmal klappte der Ablauf erst nach dem 100. Versuch.

Das Sieger-Team aus München wird am 20. September 2015 zum Tag der Luft- und Raumfahrt ins DLR nach Köln und am 22. September 2015 zur DPG-Wissenschaftsshow “Highlights der Physik” nach Jena eingeladen.

Außerdem erhalten alle Teams, die es unter die Top-Ten geschafft haben, ein großes Überraschungspaket. Die anderen Teams erhalten nach den Sommerferien per Post ein kleines Dankeschön für die Teilnahme.

Den vollständigen Artikel mit Video finden Sie hier: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-14368/year-all


Mohammed und sein Massenmord an Juden

Von Pastor Fouad Adel

Mohammed wurde gefragt: „Wie kommen wir ins Paradies?” –  Er sagte gemäß Hadith: „Über den Djihad.”  – Der Koran ist die einzige Religion, die dem Gläubigen das Paradies verspricht, wenn er Ungläubige und Konvertiten umbringt. Der Koran ist ein Buch der Gewalt, Muhammad war ein Massenmörder, Kriegstreiber und Sklavenhalter. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Viele christliche  Würdenträger fördern die Islamisierung Deutschlands durch die Behauptung, der Islam sei eine “Religion des Friedens”. Dies wird widerlegt durch die Aufforderungen des Koran zur gewaltsamen Ausbreitung des Islam (siehe www.fachinfo.eu/fi033.pdf ).

Der unabänderliche Koran ist für jeden Moslem verbindlich.Diese Behauptung wird auch widerlegt durch das Verhalten des Mohammed, der für jeden Anhänger des Islam Vorbild ist: Muhammad (ca 570 – 632) wurde in Yathrib (Medina) nach seiner Flucht aus Mekka der Alleinherrscher über die dortigen jüdischen und arabischen Volksstämme.

Muhammad überfiel Karawanen in einer Zeit traditioneller arabischer Waffenruhe. Der jüdische Stamm der Banu Quaynuqa lehnte eine Zwangsbekehrung zum Islam ab: „Die Männer wurden gebunden, und der ganze Stamm wurde nach Syrien verbannt“.

Nach Konflikten mit dem jüdischen Stamm Banu Nadir wurde auch dieser vertrieben. Der dritte in Medina ansässige jüdische Stamm, die Banu Qurayza, wurde vernichtet.

Muhammad ließ in deren Stadt Massengräber ausheben, „dann wurden die Juden zu ihm geführt und bei den Gräbern enthauptet – insgesamt 600 bis 900 Männer. Die Hinrichtung dauerte den ganzen Tag über…Die Frauen und Kinder wurden zum größten Teil in Medina als Skalven versteigert, die übrigen in Syrien und in Nadjd“ (Quelle: Prof. Dr. J. Bouman in seinem Buch “Der Koran und die Juden”, Darmstadt 1990).

Unser Autor Fouad Adel, geboren im islamisch beherrschten Nordsudan, ist evangelischer Pastor und Islamwissenschaftler, E-Mail: fouadadel@t-online.de


Israel: Fakten zu den aktuellen Ereignissen auf dem Tempelberg in Jerusalem

Der israelische Polizeisprecher Micky Rosenfeld berichtet:

Polizeibeamte betraten das Gelände kurz nach 7.30 Uhr, nachdem bekannt geworden war, dass sich eine große Gruppe maskierter palästinensischer Jugendlicher über Nacht in der Al-Aksa-Moschee verbarrikadiert hatte, um jüdische Besucher am Sonntagmorgen zu attackieren.

Die Polizisten wurden unmittelbar nach Betreten des Tempelberges von Palästinensern angegriffen, die mit Steinen, Brandbomben, Feuerwerkskörpern und Metallstangen bewaffnet waren. Vier Polizeibeamte wurden bei der Konfrontation leicht verwundet.

BILD: Israelische Polizisten entfernen die Barrikaden an der Al-Aksa-Moschee 

Am Sonntagmorgen (26.7.15) randalierte eine Gruppe junger arabischer Männer auf dem Tempelberg (Haram al-Sharif) in der Jerusalemer Altstadt.

Der Aufruhr sollte sowohl die Besuche von Juden auf dem Bezirk des Tempelbergs – dem heiligsten Ort des Judentums – während Tischa be’Aw als auch die normalen Besuche von Touristen stören.

Außerdem sollten israelische Polizisten angegriffen werden. Tischa be’Aw, der 9. Tag des Monats Aw, ist ein jüdischer Trauertag, an dem der Zerstörung des Ersten und Zweiten Tempels gedacht wird.

Nach einem ersten Angriff auf die Polizisten, zogen sich die arabischen Randalierer in die Al-Aksa-Moschee zurück und nutzten diesen heiligen Ort, um aus dem Inneren heraus noch weitere gewalttätige Attacken auf die draußen stehende Polizei auszuführen. Die Gewalt konnte nur beendet werden, nachdem die Polizei in der Lage war, die Außentüren der Moschee zu schließen und so die Aufrührer zu isolieren.

Der Vorrat an Steinen, Feuerwerkskörpern und Brandbomben, der von den Randalierern genutzt wurde, und die Barrikaden, die sie vor dem Eingang der Al-Aksa-Moschee aufgebaut hatten, zeugen davon, dass die Gewalt geplant war und die Aufrührer die Gewalt rund um die Moschee bündeln wollten. Die Al-Aksa-Moschee befindet sich am südlichen Ende des Tempelberg-Bezirks. Sie bedeckt einen recht kleinen Teil seiner Oberfläche und ist eines von Dutzenden Gebäuden dort.

Der zeitliche Ablauf der Ereignisse:

Eine Gruppe junger arabischer Männer, einige von ihnen maskiert, verbarrikadieren sich über Nacht im Inneren der Al-Aksa-Moschee (25. – 26.7.).  1403634115528

Im Inneren der Moschee lagerte die Gruppe Steine, Bretter, Holzplatten und Feuerwerkskörper und bereitete auch selbstgebastelte Brandbomben vor. Sie errichteten Barrikaden, sodass die äußerste Tür zur Al-Aksa-Moschee nicht geschlossen werden konnte. Die Barrikaden bestanden aus großen Schränken (die normalerweise zur Aufbewahrung der Schuhe der Gläubigen dienen), Holzplanken, Metallstäben, Seilen, die an den Türen der Moschee befestigt waren, Marmortafeln und anderen Gegenständen.

Am Sonntagmorgen versammelten sich die maskierten Männer, bewaffnet mit Steinen und Feuerwerkskörpern, auf dem Hof der Al-Aksa-Moschee. Als sie Polizisten auf den nördlichen Treppen neben der Moschee sahen, fingen die Männer an, Steine auf die Polizisten zu werfen und Feuerwerkskörper zu entzünden.

Die Aufrührer nahmen dann die Sonnensegel, die für die Gläubigen an Ramadan außen angebracht worden waren, mit ins Innere der Moschee und nutzen die Leinwände als Schilde, um sich dahinter zu verstecken, während sie gleichzeitig die Polizei durch den Eingang der Moschee hindurch attackierten.

Als eine Gruppe von Polizisten und Grenzsoldaten unter der Führung eines leitenden Polizisten den Tempelberg-Bezirk betrat, zogen sich die Aufrührer in die Al-Aksa-Moschee zurück und begannen vom Inneren der Moschee heraus ein großes Sperrfeuer auf die Offiziere mit Steinen, Metallstangen und schweren Gegenständen. Sie feuerten ebenfalls Feuerwerkskörper auf die Polizisten ab und besprühten sie mit einer nicht identifizierten Flüssigkeit.

Unter fortgesetztem Sperrfeuer von gefährlichen Objekten begannen die Polizisten, die Barrikaden, die die Türen der Moschee versperrten, zu entfernen. Feuerwerkskörper, die von den maskierten Aufrührern abgefeuert wurden, verletzten einige der Polizeibeamten.

Um die Ruhe nach den gewalttätigen Ausbrüchen wiederherzustellen, musste die Polizei einige Meter in die Moschee hineingehen, um so die Barrikaden, die den Eingangsbereich der Moschee versperrten, zu entfernen. Auf diese Weise war es der Polizei möglich, die Türen der Moschee zu schließen und so die Aufrührer im Inneren zu halten, sodass sich die Situation auf dem Tempelberg beruhigen konnte.

Kurze Zeit später konnte der Status Quo auf dem wiederhergestellt werden und Besucher konnten wieder auf den Tempelberg-Bezirk zurückkehren.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin – Foto: Israelische Polizei


AfD kritisiert Ursula von der Leyens “Pleiten- und Pannen-Ministerium”

Zur Situation des Bundesverteidigungsministeriums (BMVg) erklärt AfD-Vorstandsmitglied Georg Pazderski:

 „Im Verteidigungsministerium jagt eine Negativmeldung die nächste. Mangelhafte Ausrüstung, chaotisches Beschaffungswesen, fehlerhafte Finanzplanung und kein erkennbarer strategischer Kurs. Atze Soldat

Mögen auch einige der Probleme auf die Zeit der Amtsvorgänger von Ursula von der Leyen zurückgehen, behoben hat sie keines. Stattdessen tauchen immer neue Fehler auf.

Da liegen für den Schützenpanzer „Puma“ die Berechnungen um eine Milliarde Euro zu hoch und beim Lenkflugkörper „Meteor“ eine Milliarde Euro zu niedrig. Statt zu intervenieren, sich um Aufklärung zu bemühen, lässt Frau von der Leyen das Ministerium schlicht dementieren.

Auch strategisch geht einiges drunter und drüber. Da bewaffnet die Bundeswehr die Kurden, damit diese gegen den IS kämpfen können und dann werden kurdische Stellungen vom NATO-Partner Türkei bombardiert.

Statt das ganz entschieden zu verurteilen, lobt die Ministerin am selben Tag das Engagement der Türkei im Kampf gegen den IS. Erst nach breiter öffentlicher Kritik kommen dann einige zaghaft vorgetragene Allgemeinplätze als Antwort. Es wird nicht agiert, nur reagiert – und das meistens erst, wenn es zu spät ist. 

All das wirkt hochgradig unprofessionell und zeugt von einem gehörigen Maß an Naivität.”


Dreiste Schamlosigkeit von Staats wegen

Der kath. Publizist Dr. Alexander Kissler leitet das Kulturressort des Monatsmagazins CICERO; er schreibt in idea.de u.a. Folgendes über die “zunehmende Schamlosigkeit in der deutschen Öffentlichkeit”:

Wer sich in diesen Tagen einer deutschen Großstadt nähert, wird am Bahnhof von einem moralischen Imperativ empfangen: „Mach’s mit!“.  – Die Aufforderung ergeht von Plakatwänden herab an alle – Kinder und Greise, Frauen und Männer. Scannen0008 - Kopie

Mitmachen soll die Welt beim gummibewehrten Geschlechtsverkehr. Möglichst oft, gerne mit wechselnden Partnern gleichen oder anderen Geschlechts, immer aber mit Präservativ.

FOTO: Sittenlose staatliche Kondomwerbung schon in den 90er Jahren

So will es die Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Köln). Die Plakatgesichter strahlen und fordern den horizontalen Nachvollzug.

Auf dem Weg aus dem Bahnhof kommt der Reisende an Tafeln eines Lieferservices vorbei. Pizza wird angepriesen mit den Worten „Heute wirst Du flachbelegt!“, ein Nudelgericht mit „Isch will mit dir Penne!“.

Im Hotelzimmer läuft vielleicht nichtsahnend die FKK-Show von RTL, „Adam sucht Eva“, in der nackte Kandidaten sich über das Gewicht der männlichen primären und der weiblichen sekundären Geschlechtsorgane austauschen.

Wird Schamlosigkeit zum Normalverhalten?

Schamlosigkeit ist das von Politik wie Medien verordnete Normalverhalten. Natürlich, es gab Zeiten, in denen Schindluder getrieben wurde mit der Tugend der Scham, Zeiten, in denen ein Moralregime Schamhaftigkeit einklagte und Unterordnung meinte. Scannen0005

Und es gibt heute Kulturen, die zwischen Mann und Frau eine so scharfe Grenze ziehen, dass die eine sich verhüllen und der andere befehlen muss. In den westlichen Gesellschaften aber regiert die Schamlosigkeit ohne Rücksicht auf Verluste – und die Verluste können enorm sein.

Scham ist Frucht des Sündenfalls und insofern eine anthropologische Konstante. Scham resultiert aber auch aus der menschenfreundlichen Einsicht, dass wir nicht allein sind. Dass da immer jemand ist, in dessen Augen wir uns spiegeln. Wer sich schämt, dem ist es nicht egal, welches Bild er durch sein Tun und Reden erzeugt.

In der Scham erscheint uns blitzhaft, wer wir sind und wer wir zu sein hoffen – so der Philosoph Bernard Williams. Der Schamlose kennt nur sich.

Quelle: http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/publizist-deutschland-wird-immer-schamloser-83388.html

Fotos: KOMM-MIT-Verlag

 


Sind Ultraschalluntersuchungen für die Ungeborenen schädlich oder nützlich?

Von Dr. med. Edith Breburda

Gynäkologen in den USA warnen vor zu vielen Ultraschalluntersuchungen bei normalen Schwangerschaften. Milena Mrosovsky erzählt, dass sie mindestens ein Dutzend Ultraschalluntersuchungen hatte, als sie schwanger war: “Ich war glücklich über die vielen Bilder und klebte sie alle in mein kleines Album.” Dr. Breburda

Solche Aussagen sind nicht ungewöhnlich für Eltern. Amerikanische Frauen lassen heute immer mehr Ultraschalluntersuchungen an ihren Ungeborenen durchführen. Sie posten die Bilder stolz auf Facebook oder anderen modernen Medienseiten.

Seit 2004 konnte man einen 92%-igen Anstieg dieser Untersuchungen beobachten. Jeder Besuch beim Arzt beinhaltet eine Ultraschalluntersuchung.

Experten warnen nun davor, dass es medizinisch nicht gerechtfertigt ist, bei einer risikoarmen Schwangerschaft so viele Untersuchungen durchführen zu lassen.

Im Mai 2014 machten verschiedene medizinische Gesellschaften, wie auch die Amerikanischen Gynäkologen und Geburtshelfer darauf aufmerksam, dass eine oder zwei Untersuchungen bei einer Schwangerschaft ohne Komplikationen genügen sollten.

“Ultraschall sollte für die kurzmöglichste Zeit und mit der geringsten Energiefrequenz an einem Ungeborenen angewendet werden, und auch nur dann, wenn es unbedingt nötig ist”, empfehlen die Fachleute.  luitgard5

Weniger Ultraschalltests wären besser

Daniel O’Keefe, Vizepräsident der Gesellschaft für Maternal-Fetal Medizin, beschreibt 2013 im medizinischen Journal Seminars Perinatology, dass 4 – 5 Ultraschalluntersuchungen übertrieben sind.

Wenn Frau Milena Mrosovsky dieses Wissen bei ihrer Schwangerschaft gehabt hätte, wäre sie nicht so naiv den Anweisungen ihres Doktors gefolgt. “Früher bestand man auf einer Untersuchung um die 20-igste Woche herum. Neuerdings empfiehlt man die 12. Woche. Leider lesen Ärzte nicht ihre Fachzeitungen”, bemerkt Dr. O’Keeffe.

Ob Ultraschalltests dem Fötus schaden, untersuchte man das letzte Mal 1992. Damals war die Dosierung, mit der die Apparate arbeiteten, viel geringer. Die Schallwellen, die letztendlich vom Körper des Ungeborenen reflektiert oder absorbiert werden, verwandeln sich in elektrische Impulse, die vom Ultraschallgerät verstärkt und auf einem Bildschirm dargestellt werden.

Wie man heute weiß, sind zu viele Mamogramme, Darmspiegelungen und andere medizinische Ultraschalluntersuchungen meistens gar nicht notwendig. Eltern sind jedoch begeistert, dass ihnen die moderne Technik einen Einblick in die Gebärmutter ermöglicht. Immer genauere Bilder müssen gemacht werden. Weil man wissen will, wie das Baby aussieht. Ob man dafür nun mehr Schallintensität benötigt und eventuell dem Kind schadet, interessiert keinen. DSC_0048

“Selbst Ärzte machen sich über die Sicherheit von pränatalen Ultraschalluntersuchung keine weiteren Gedanken. Krebs kann man davon nicht bekommen, es sei schließlich keine Röntgenstrahlung damit verbunden”, sagt Dr. Jacques Abramowicz von der Wayne-State-Universität.

Ärzte warnen Frauen, sie sollten keinen Alkohol zu sich nehmen, kein heißes Bad und Stress vermeiden, wenn sie schwanger sind.

Aber über die Sicherheit und Effizienz von Ultraschalluntersuchungen redet kaum ein Arzt. Man hofft, dass Frauen sich stärker an ihr Ungeborenes binden, wenn sie es sehen.

“Lernen sie Ihr Kind kennen, bevor es geboren wird”, wirbt die Firma General Electric auf ihrer Webseite. Sie verkauft ihre Maschinen nur an Gesundheitseinrichtungen. Einige Eltern drängen darauf, mehr von ihrem Kind zu sehen, als die Ärzte befürworten.

Andere Ärzte sind besorgt, irgend ein Detail über die Gesundheit des Ungeborenen übersehen zu können. Gynäkologen werden an erster Stelle herangezogen, wenn es um Kunstfehler geht. Oft wird dann behauptet, weitere Ultraschallbilder hätten Klarheiten gegeben. iStock_000014086034XSmall

Warnung vor einigen Geräten

Doch wie sicher sind die Apparate?  – Die Amerikanische Food und Drug Administration, die gleichbedeutend mit unserer Lebens- und Arzneimittelbehörde ist, warnte im Dezember 2014 vor einigen Ultraschallgeräten: “Sie erhitzen das Gewebe und verursachen die Bildung von kleinen Blasen.”

Die Langzeiteffekte, welche diese Maschinen ausüben, kennt man nicht. Einige Tierversuche an Hühnern und Mäusen lassen eine schädliche Auswirkung vermuten. Einige Neurowissenschaftler haben ungeborene Tiere Ultraschalluntersuchungen ausgesetzt.

Eine Studie der Yale Universität, die 2006 in den Proceedings of the National Academy of Science erschien, brachte neurologische Auffälligkeiten bei jungen Mäusen mit den Untersuchungen in Verbindung.

Australische Forscher beschrieben 2009 im International Journal of Developmental Neuroscience, Küken-Eier mit Ultraschall bestrahlt zu haben. Die Küken hatten nach ihrem Schlüpfen Gedächtnisstörungen. Ihre Lernfähigkeit lag hinter der von anderen Küken.

Die Universität von Washington berichtetet 2014 im Autism Research Journal von überaktiven Mäusen, die vorgeburtlich mit Ultraschall behandelt wurden. Dr. Pasko Rakic vom Nationalen Institute of Health untersuchte Affenhirne auf mögliche neurologische Folgen nach der intrauterinen Anwendung von Ultraschall.

Frank A. Chervenak, Direktor der Gynäkologie des New Yorker Presbyterian Krankenhauses ist der Überzeugung, dass ein oder zwei Ultraschalluntersuchungen bei einer normalen Schwangerschaft nicht überschritten werden sollten.

Eine Studie von 2012, die im Amerikanischen Journal of Obstetrics and Gynecology erschien, ergab, dass vermehrte Ultraschalluntersuchungen manchmal ein falsches Bild geben. Manchmal meint man das Ungeborene sei zu groß und man macht einen Kaiserschnitt, der gar nicht nötig gewesen wäre[1].

Auf Leben und Tod: Das Ehepaar Loretz und ihr Sorgenkind

Rebecca Loretz und ihr Mann Michael wollten immer eine große Familie. Doch als ihr zweites Kind durch einen Kaiserschnitt zur Welt kam, warnten die Ärzte vor weiteren Kindern. Die Narbe, die durch den Kaiserschnitt entstand, könnte einreißen, sagten sie. Die Eltern beachteten den Rat nicht.

Die medizinische Literatur beschrieb das Risiko mit nur einem Prozent. Das wollten die beiden gerne auf sich nehmen. Es folgten sechs weitere Geburten. Alle Kinder wurden durch Kaiserschnitt entbunden.

Nach dem 8. Kind dachten die Eltern, ihre Familie sei komplett. Und dann, im Mai 2013, erwarteten sie wieder ein Kind. “Das war wirklich eine Überraschung. Wir dachten diese Schwangerschaft würde wie alle anderen verlaufen”, sagte Michael. 

Die erste Ultraschalluntersuchung ergab, dass das Baby genau auf dem Narbengewebe der Gebärmutter implantiert war. Man sagte den Eltern, solch eine ektopische Schwangerschaft auszutragen käme einer Katastrophe gleich. Die Ärzte gaben dem Kind keine Chance. 

Es müßte abgetrieben werden, um das Leben der Mutter zu retten. Selbst Ethiker würden in so einem extremen Fall zustimmen, die Stelle der Gebärmutter zu entfernen, wo sich das Kind implantiert hat. media-389705-4

Normalerweise spricht man von einer ektopischen Schwangerschaft, wenn sich das Kind im Eileiter eingenistet hat. Der Eileiter kann sich nicht ausdehnen, wie die Gebärmutter. Er kann platzen, sobald das Kind grösser ist. Eine Operation würde aber auch unweigerlich den Tod des Kindes hervorrufen.

Theologen argumentieren, dass das Kind hierbei indirekt getötet wird. Die Ärzte bedrängten Rebecca, ihr neuntes Kind durch die Einnahme von Methotrexate abzutreiben. Es sollte also direkt getötet werden. Das sehr gläubige Ehepaar brachte das nicht über das Herz. Einen Plan B hatte das Krankenhaus nicht, weil noch nie eine Mutter in so einem Fall eine Abtreibung verweigert hatte.

Rebecca wurde in das Krankenhaus eingeliefert, um genauer beobachtet zu werden. Die Ärzte bedrängten die Mutter in den kommenden Tagen. Sie kamen alleine oder zogen andere Experten hinzu. Sie sollte das Leben des Babys endlich beenden, um ihr eigenes zu retten.

Ein Arzt sagte zu Michael: “Ihre Chance, am Ende der Schwangerschaft ein lebendes Baby in den Armen zu halten, ist gleich Null. Höchstwahrscheinlich stirbt auch ihre Frau. Ist es das, was Sie wollen?  – Sie wollen einfach nicht die Realität sehen und deshalb hören sie auch nicht auf den Rat der Experten.”

Erst nachdem den Ärzten klar wurde, dass sie das Paar nicht zu einer Abtreibung bringen konnten, sympathisierten einige Ärzte mit den Eltern und fingen sogar an, mit ihnen für das Ungeborene zu beten.

Bei der nächsten Ultraschalluntersuchung hörten sie, dass die Schwangerschaft fehldiagnostiziert worden war. Das Baby hatte sich nicht über der Narbe eingenistet, sondern im Muttermund. “Ist das besser?”, fragte Michael hoffnungsvoll. Er erinnert sich an die schmerzliche Antwort: “Nein. Im Grunde ist das noch schlimmer.”

Ein drittes Ultraschallbild, das viel später gemacht wurde, brachte dann dennoch Hoffnung. Es sah nur so aus, als ob das Baby im Muttermund eingenistet wäre. Aber es war in Wirklichkeit doch in der Gebärmutter. Nur eben sehr nahe an der Cervix.

Dies gab allen eine kleine Erleichterung, auch wenn die Beteiligten noch sehr besorgt blieben. Das Ehepaar gab zu, dass die Schwangerschaft sehr an ihnen zehrte. Nur das Wissen, dass viele Leute für Mutter und Kind beteten, half.A.L.Content_Was_wir_wollen

“Fünf Wochen war ich vor der Geburt im Krankenhaus. Die Ärzte hatte Sorge, meine Gebärmutter würde zerreißen. Ich betetet unentwegt, dass Gott mir dieses Kind schenkt. Nach einiger Zeit übergab ich mich in den Willen Gottes”, sagt Rebecca.

Am 1. November 2013 wurde die kleine Philomena nach einer vierstündigen Operation entbunden. Das Kind war volkommen gesund. Auch wenn es fast unmöglich schien, dass es überhaupt hätte geboren werden können.

Die Eltern beteten die ganze Zeit zur hl. Philomena und versprachen, ihrem Kind den Namen Philomena zu geben, wenn es ein Mädchen werden sollte. Während ihrer ganzen Ehe beteten sie, Gottes Willen folgen zu können und so großmütig wie möglich zu sein. Das brachte ihnen viel Kritik ein.

Michael war erstaunt als er in der Literatur fand, dass seit 1967 bereits 60.000 ähnliche Schwangerschaften zu 99.7% mit einer Abtreibung endeten. Ihr Fall wurde bei einem wissenschaftlichen Symposium präsentiert. Es wurde empfohlen, beim Vorliegen einer ektopischen Schwangerschaft mit einer Abtreibung länger zu warten und genauere Untersuchungen heranzuziehen[2].

Anmerkungen:

[1]Helliker Kevin: The case for fewer fetal scans. Obstetrics expert says frequent ultrasound in low-risk pregnancies aren’t medically justified. The Wall Street Journal, July 18-19, 2015

[2] Jalsevac John: Abort, or die: Pregnant with an ectopic pregnancy after 5 c-sections, this couple found a miracle. LifeSite, 17. July 2015

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

INFOs über Breburdas bioethisches Sachbuch in Romanform: https://charismatismus.wordpress.com/2014/05/22/buch-tip-dr-edith-breburdas-profunde-neuerscheinung-zu-bioethischen-themen/

Ediths Homepage: http://scivias-publisher.blogspot.com/

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