CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl stellt sich voll hinter Seehofers Merkel-Kritik

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In der CSU-Landesgruppe im Dt. Bundestag   –  also innerhalb der Unionsfraktion  –  wird Seehofers “umstrittene” Äußerung über eine “Herrschaft des Unrechts” in Deutschland teils eher zurückhaltend, teils sehr deutlich verteidigt. alle_parlamente_01_59949a9a6f

Die Aktivitäten der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise würden von der CSU unterstützt, sagte der Rechtsexperte der CSU-Landesgruppe, Michael Frieser, dem Berliner “Tagesspiegel”: “Sie machen aber den täglichen Rechtsbruch an den Grenzen nicht ungeschehen.”

Zwar könne man über die Ausdrucksweise Seehofers unterschiedlich denken. Aber der CSU-Chef habe signalisiert, dass man “nicht länger so tun kann, als habe man alle Zeit der Welt”.

Die Aussage des bayerischen Ministerpräsidenten finde seine “uneingeschränkte Zustimmung”, betonte CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl. Seehofer habe damit “der Wahrheit gedient”.

Die derzeitige Devise “Grenzen auf und Augen zu” sei zweifelsohne rechtswidrig  –  und daß deshalb ganz Deutschland zum Unrechtsstaat geworden sei, habe Seehofer nicht gemeint. Die Aufregung in der Regierungskoalition sei gekünstelt, sagte der CSU-Parlamentarier dem “Tagesspiegel”.

In Anspielung auf ein berühmt gewordenes Zitat der Kanzlerin ergänzte er: “Wenn man die Wahrheit nicht aussprechen darf, ist das nicht mehr mein Land.”


Bayern: CSU-Chef Horst Seehofer kritisiert derzeitige “Herrschaft des Unrechts”

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat in einem Interview mit der “Passauer Neuen Presse” den Kurs seiner Partei in der Flüchtlingspolitik unterstrichen und auf die bisherigen Erfolge der CSU verwiesen. Zugleich drängte er auf die Wiedereinführung von “Recht und Ordnung”.seehofer_interview_01_4ddb78858c

„Der Kampf der letzten Monate hat sich gelohnt. Wir haben in fast allen Dingen uneingeschränkt Recht bekommen”, betonte der Parteivorsitzende.

Als Beispiel nannte er das Asylpaket I, das die Zuwanderung vom Balkan extrem eingeschränkte  –  sowie Asylpaket II, das beschleunigte Asylverfahren und verbesserte Bedingungen für Abschiebungen und Rückführungen beinhaltet.

„Und das alles nach mühseligen Diskussionen in Berlin. Wir hätten das alles viel früher haben können. Natürlich ist es höchst unerfreulich, dass die SPD wieder einen Rückzieher machen will und ihren Zick Zack Kurs fortsetzt“, bemängelte Seehofer.

“Wiederherstellung von Recht und Ordnung”

Der bayerische Ministerpräsident übte deutliche Kritik daran, daß es in Deutschland gegenwärtig keinen Zustand von Recht und Ordnung gäbe: „Es ist eine Herrschaft des Unrechts. Wenn wir politisch die Wiederherstellung von Recht und Ordnung nicht erreichen, dann müssen wir das eben juristisch angehen.“

Das Ziel sei eine Begrenzung der Zuwanderung. Seehofer stellte dazu klar: „Eine Million Flüchtlinge im Jahr ist objektiv auch mit dem größten Einsatz nicht zu schaffen. Irgendwann ist jedes öffentliche Gebäude belegt, private Gebäude wollen und werden wir nicht beschlagnahmen.“ canvas

Wenn es soweit kommen würde, entstünden menschenunwürdige Situationen und die Integration funktioniere nicht mehr. Schon jetzt sei es schwierig, genügend Lehrer für die gestiegene Anzahl an Schul- und Förderklassen  zu erhalten.

„Wir bekämen auch riesige Sicherheitsprobleme und es entstünde soziale Konkurrenz mit der einheimischen Bevölkerung  –  etwa um Wohnungen. Unsere Behörden, die damit zu tun haben vom Ausländeramt über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bis zu den Sicherheitsbehörden arbeiten seit Monaten in der Überlast. Die können nicht mehr”, verdeutlichte Seehofer.

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/februar-2016/horst-seehofer-im-interview-mit-der-pnp

HIER im Kulturmagazin CICERO erschien unlängst der Artikel eines Staatsrechtlers unter dem Titel “Herrschaft des Unrechts” über die Asylpolitik Merkels: http://wobo.de/news/Vosgerau%20Cicero.pdf

Wie zu erwarten, gab es einen Sturm der Entrüstung gegen Seehofers Äußerungen. Die JF berichtet darüber: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/herrschaft-des-unrechts-kritik-an-seehofer-aeusserung/

Fotos: CSU


Predigt von P. Bernward Deneke zum Tod des katholischen Philosophen Walter Hoeres

Beim Requiem (Totenmesse) für Prof. Dr. Walter Hoeres (siehe Foto) am Dienstag, den 26. Januar 2016, hielt Pater Bernward Deneke von der Priesterbruderschaft St. Petrus eine gehaltvolle Predigt in der Deutschordenskirche in Frankfurt-Sachsenhausen, die wir hier mit seiner freundlichen Erlaubnis dokumentieren:

Liebe Frau Hoeres, liebe Kinder und Enkelkinder unseres Verstorbenen, liebe hochwürdige Mitbrüder, liebe Verwandte, Freunde und Bekannte, liebe Trauergemeinde! 2
 
Unvergesslich ist mir ein Tag im Jahr 1984. Damals hörte ich eine Kassette, die mir, einem Gymnasiasten mit aufkeimendem Interesse an allem, was Glaube, was katholisches und kirchliches Leben betrifft, eine freundliche Dame aus der Pfarrei gegeben hatte – gewiss nicht ohne Hintergedanken gegeben hatte.
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Auf dem Tonband war der Vortrag eines mir bis dato völlig unbekannten Autors zu hören: “Abschied von Plato”. Eine ruhige, sonore Stimme erklärte, wie das große Erbe der antiken Philosophie, namentlich des Plato und des Aristoteles, mit der göttlichen Offenbarung eine Symbiose gebildet und das christliche Abendland geformt und geprägt habe.
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Die Gesamtschau war überzeugend und herrlich. Nur hatte sie mit dem, was ein junger, praktizierender Katholik in den Kirchen erlebte, herzlich wenig zu tun. Daher war das, was auf der Kassette über die Zerstörung dieser Synthese gesagt und beklagt wurde, für mich evident richtig. Zum ersten Mal vernahm ich da etwas über die nachkonziliare Krise der Kirche, über progressistische Theologie, über die Leugnung der Seele und den verdiesseitigten Gottesdienst.
Ich hörte die Kassette immer wieder an, mit immer größerer Zustimmung. Und es entstand auch der Wunsch, jenen “Prof. Dr. Walter Hoeres”, der als Verfasser angegeben war, kennenzulernen.
 
Von der Zeit dieser ersten Begegnung trennen uns nun über 30 Jahre. Heute wird der Leichnam des Mannes zu Grabe getragen, der unentwegt von der menschlichen Geistseele und ihrer Bestimmung sprach und schrieb – zuletzt in seinem Buch “Die Sehnsucht nach der Anschauung Gottes”.
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Dabei hat gerade er niemals unterschlagen, dass wir sündigen Menschen das himmlische Ziel nicht automatisch erreichen. Sein Artikel “Wiederkehr des Pelagianismus” über die falsche Heilsgewissheit, der kurz nach seinem Tod in der “Kirchlichen Umschau” erschien, kritisiert deutlich die praesumptio, diese  –  so Hoeres wörtlich  –  “Untugend der Vermessenheit” und “dreiste Vorwegnahme des Heils”, die in der “bewußte(n) Leugnung der heiligen und unter Umständen auch strafenden Gerechtigkeit” Gottes liegt.
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Wir täten dem Verstorbenen also keinen Dienst, wollten wir diese ernste Wahrheit ausklammern. Und doch sind wir, liebe Trauergemeinde, von der christlichen Hoffnung erfüllt, dass seine Seele, die Seele eines treu- und tiefgläubigen Katholiken, eines liebenden Ehemannes, Vaters und Großvaters, eines guten Freundes vieler, die Seele eines Kämpfers für Gott, für seine Wahrheit und sein Reich, zu der ersehnten beseligenden Anschauung des dreifaltigen Gottes gelangen wird. Darum beten wir. Und dafür bringen wir jetzt dem himmlischen Vater das Opfer seines menschgewordenen Sohnes Jesus Christus dar.
 
Dabei geht unser Blick zurück in die Vergangenheit, in die mit dem Verstorbenen verbrachte Zeit. Erlauben Sie mir noch einige Erinnerungen. Am 22. September 1985 begegnete ich ihm zum ersten Mal persönlich am Rande einer katholischen Glaubenskundgebung in Mainz. 027_24
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Ich war zunächst erstaunt, aus seinem Mund eine ganz andere Stimme zu vernehmen als die, die mir von der Kassette her so vertraut und die in Wahrheit die eines Rundfunksprechers war. Was ich nun hörte, hatte einen unverkennbar hessischen Klang. Da ich gerade an einem Schriftenstand jenes Buch erworben hatte, aus dem der Radiovortrag “Abschied von Plato” stammte  –  “Der Aufstand gegen die Ewigkeit. Die Kirche zwischen Tradition und Selbstzerstörung” lautet sein Titel  – , konnte ich den Autor um ein Autogramm bitten.
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Er schrieb neben sein Bild und über seinen Namen die lateinischen Worte: In perpetuam rei memoriam, “zum steten Gedenken an die Sache”. Was mit “der Sache” gemeint war und weiterhin gemeint ist, steht außer Zweifel. Es ist das große Anliegen seines Lebens, seines Leidens, seines Kämpfens: die Errettung der Kirche aus einer Situation, die er als Selbstzerstörung kennzeichnete.
 
Walter Hoeres sprach diese “Sache” immer wieder an, widmete ihr ungezählte Seiten in Büchern, Artikeln, Leserbriefen, schilderte sie in großen geistesgeschichtlichen Zusammenhängen ebenso wie an aktuellen Beispielen, nannte Ross und Reiter beim Namen. Schonungslos realistisch war seine Analyse. Daher erfüllte ihn eine tiefe Abneigung gegenüber allen Versuchen, den Ernst der Lage mit wohlfeilen Floskeln abzuwiegeln: “Es wird schon wieder werden”, “Gott lässt seine Kirche doch nicht im Stich”, “Die Kirche hat sich bisher aus allen Krisen erholt” und “Es gibt ja auch so viel Gutes”.
Treffend kennzeichnete er die Kirchenvertreter, die so reden, als “Beschwichtigungshofräte”. Es war unserem lieben Verstorbenen wichtig, dass ein derartiger Optimismus nicht mit der wahren Hoffnung verwechselt werde. Diese kann und muss unter gegebenen Umständen die Gestalt einer spes contra spem, einer “Hoffnung gegen jede (menschliche) Hoffnung”, annehmen. Sie ist überdies nicht ein Betäubungsmittel, sondern eine wahrhaft kämpferische Tugend. P1020947
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Prof. Hoeres hat  –  bei allem scheinbaren Pessimismus  –  in dieser Hoffnung gelebt. Sie erklärt uns nicht zuletzt, weshalb ihm die beklagenswerten Zustände niemals seinen einzigartigen Humor rauben konnten; einen Humor, der diejenige in Erstaunen versetzte, die ihn nur von seinen Schriften her gekannt hatten und dann persönlich trafen.
Bei den Studenten des Priesterseminars in Wigratzbad, wo der Professor noch bis vor zwei Jahren einen großen Teil der Philosophievorlesungen stemmte, ist denn auch, neben der meisterhaften Fähigkeit plastisch-anschaulichen Erklärens abstrakter und hochkomplexer Sachverhalte, dieser Humor mit seinen hintergründigen, ironischen und schelmischen Facetten weiterhin legendär.

So sehr Walter Hoeres ein Streiter in des Wortes bestem Sinne war, so wenig war er doch ein Mann der hässlichen, rechthaberischen, kleinkarierten Gefechte, hinter deren scheinbarem Einsatz für die Wahrheit sich doch nur Ressentiment und menschlich-allzu-menschliche Befindlichkeiten verbergen.

Ein Buch wie “Der Aufstand gegen die Ewigkeit” bietet keine chronique scandaleuse der nachkonziliaren Wirren, sondern spricht über die “Welt als Spiegel und Gleichnis” und als “Widerschein göttlicher Herrlichkeit”, über die “Angleichung an Gott”, über “Erkenntnis als liebende Teilnahme” und “Wahrheit als Heil”, auch über “Liturgie als Schauspiel”, als “vollkommene Anbetung” und als “Kontemplation” (um nur einige Stichworte zu nennen). image001

Allein auf dem Hintergrund dieser katholischen Gesamtschau wird der  –  allerdings entschiedene und kompromisslose  –  Kampf des Verstorbenen verständlich, dieser Kampf für die philosophische Tradition, für die Glaubens- und Sittenlehre, für die überlieferungstreue Liturgie, für die sozialen und politischen Implikationen und Folgerungen des Glaubens – und daher notwendigerweise auch gegen diverse Modephilosophien, gegen die Uminterpretation des Glaubens, gegen die Abschwächung der sittlichen Anforderungen, gegen die Horizontalisierung und Verschandelung des Kultes, gegen Anpassung und Anschluss der Kirche an gesellschaftliche Entwicklungen, die ihrer Sendung diametral entgegengesetzt sind.

Das allzu vordergründige Bild des wortgewaltigen Kritikers darf uns auf keinen Fall den tief- und feinsinnigen Philosophen, den Freund der Weisheit verdecken, der sich auf ausgedehnten, einsamen Wanderungen zugleich auf den “Weg der Anschauung” (so ein Buchtitel) begab und über “Landschaft zwischen Ästhetik und Metaphysik” (so der dazugehörige Untertitel) nachdachte.
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Nicht in Vergessenheit geraten soll sein Bemühen, gegenüber neuzeitlichen, subjektivistisch einengenden Erkenntnistheorien die grenzenlose Offenheit der menschlichen Seele für die Wirklichkeit selbst herauszustellen. Und entgleiten darf uns nicht das Bild des homo religiosus, der nicht nur eindringlich über die Heiligkeit Gottes sprach, sondern ihm auch beständig nahte in Gebet und Betrachtung, in der heiligen Messe und in der Verehrung der Heiligen, allen voran der Gottesmutter; sie rief er vor den Vorlesungen stets mit Anrufungen der (von ihm in lateinischer Sprache auswendig gekonnten) Lauretanischen Litanei an. media-390606-2 - Kopie
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Von dem kurzen Rückblick kehren wir zurück in diese Stunde. Den Verlust eines großen Menschen erfahren wir umso schmerzlicher, je mehr und inniger wir mit ihm verbunden waren. Vor allem seine Frau, von der er immer mit so viel Liebe sprach, seine Kinder und Enkelkinder werden das erfahren und bedürfen des Trostes, den Gott durch seine Gnade und auch durch andere Menschen geben will und wird.
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Mit der Familie verbinden wir alle uns im Gebet für die Seele des Verstorbenen, dass sich für ihn nun die Sehnsucht nach letzter Erfüllung, nach der Anschauung Gottes in liebender Erkenntnis und erkennender Liebe von Angesicht zu Angesicht erfülle. Denn “was kein Auge gesehen, was kein Ohr vernommen und was in keines Menschen Herz gedrungen ist, das hat Gott denen bereitet, die ihn lieben.”
 
HERR, gib der Seele Deines treuen Dieners Walter Hoeres die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihm. HERR, lasse ihn ruhen in Frieden. Amen.
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Siehe hierzu auch unseren NACHRUF auf Prof. Hoeres: https://charismatismus.wordpress.com/2016/01/15/wir-trauern-um-einen-freund-und-mitstreiter-prof-dr-walter-hoeres/
Eine seiner letzten öffentlichen Stellungnahmen: https://charismatismus.wordpress.com/2015/10/26/naechstenliebe-kommt-vor-fernstenliebe-zuerst-den-verfolgten-christen-helfen/
 Hoeres-Foto: http://www.spes-unica.de/

AfD-Schatzmeister weist den Vorwurf ausländischer Einflußnahme zurück

Zu den Äußerungen von CDU-Politiker Roderich Kiesewetter, die AfD werde aus dem Ausland finanziell unterstützt, erklärt AfD-Bundesschatzmeister Klaus-G. Fohrmann: 

„Die AfD erhält ausschließlich Spenden nach dem deutschen Parteiengesetz (§25). Der Bundesschatzmeister, der Bundesvorstand und die Gliederungen auf allen Ebenen wachen strikt über die Einhaltung des Parteiengesetzes. untitled

Die AfD hat im vergangenen Jahr 2015 ausnahmslos Kleinspenden erhalten. Ein Einfluss auf den politischen Kurs der AfD über einzelne Kleinspenden ist auszuschließen.  Die AfD lehnt jegliche wie auch immer geartete Einflussnahme von ausländischen Kräften strikt ab und strebt auch keine Zusammenarbeit mit ausländischen Regierungen an.

Jegliche Spekulation über irgendeine Art von Einwirkung auf die AfD von außen ist falsch und dient lediglich dem Zweck, die AfD zu diskreditieren.“

 


Ca. 62.000 Polizisten wurden im Jahr 2015 Opfer von Gewalttaten

Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Dt.Polizeigewerkschaft und seit 42 Jahren Polizist, referiert im ersten politischen Frühstücksgespräch in diesem Jahr über die zunehmende Respektlosigkeit und Gewalt gegenüber Polizisten. 033_30

Allein im letzten Jahr wurden 62.000 Polizisten im Dienst Opfer von Gewalttaten. Wo liegen die Ursachen für diese beunruhigende Entwicklung?

Für Rainer Wendt ist das Thema nicht neu. In den letzten Jahren lässt sich jedoch beobachten, dass Polizeibeamte nicht nur bei Demonstrationen und Fußballspielen verletzt werden, sondern dass sie selbst bei Routineeinsätzen wie z.B. bei Verkehrskontrollen beleidigt oder angegriffen werden.

Wendt sieht die Ursache hierfür darin, dass ein Teil der Bevölkerung die Autorität der Polizei und anderer staatlicher Institutionen nicht mehr anerkenne. Immer öfter würden Polizisten nicht nur Respektlosigkeit erleben, sondern „das blanke Staatsverachten“.

Quelle und vollständiger Bericht hier: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/die-gewalt-ist-hemmungsloser-geworden/


Der hl. Paulus an die Korinther: “Wir sind Gesandte an Christi Statt”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Kor 5,20-21.6,1-2: 284991[0-0-600-369]-Jesus-Statue-Afrika

Brüder! Wir sind Gesandte an Christi Statt, und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi Statt: Lasst euch mit Gott versöhnen!

ER hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.

Als Mitarbeiter Gottes ermahnen wir euch, dass ihr seine Gnade nicht vergebens empfangt. Denn es heißt: Zur Zeit der Gnade erhöre ich dich, am Tag der Rettung helfe ich dir.

Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung.

 


Bayern: Finanzminister Söder gegen jede Begrenzung bzw. Abschaffung des Bargelds

Bayerns Finanz- und Heimatminister Markus Söder hat sich klar gegen die Abschaffung von Bargeld ausgesprochen: „Das Bargeld muss erhalten bleiben. Der Bürger soll auch in Zukunft so zahlen können, wie er es für richtig hält. Der Staat muss nicht alles regulieren“, sagte Söder. alle_parlamente_01_59949a9a6f

Er befürchtet, dass mit der geplanten Begrenzung auf 5000 Euro pro Bargeldzahlung der Einstieg in die endgültige Abschaffung des Bargelds gemacht wird.

Dabei ließen sich weder das organisierte Verbrechen noch die Schwarzarbeit durch ein Bargeldverbot eindämmen lassen, argumentiert Söder: „Und auch bei der Terrorismusfinanzierung geht es um wesentlich höhere Beträge, so dass eine Bargeldgrenze ihr Ziel verfehlen würde. Alles, was man damit erreicht, wäre eine Bevormundung des Bürgers“, sagte der Minister.

Insbesondere für ältere Mitmenschen brächte die Abschaffung des Bargelds große Nachteile mit sich: „Das wäre ein tiefer Eingriff in den Alltag der Bürger, vor allem auch der älteren Mitmenschen, die nach wie vor am liebsten bar zahlen“, so Söder. Darüber hinaus sprächen auch die Beschränkung von Persönlichkeitsrechten und der Privatsphäre gegen ein Bargeldlimit.

Der bayerische Finanzminister wies auch darauf hin, dass gerade in Zeiten anhaltender Niedrigzinsen die Abschaffung des baren Zahlungsverkehrs auch eine Enteignung des Bürgers bedeuten könnten: „Die Menschen wären gezwungen, ihr Geld auf die Bank zu tragen und müssten dann möglicherweise „Strafgebühren“ in Form von Negativzinsen zahlen. Das fördert nicht gerade das Vertrauen der Anleger in die Banken“.

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/februar-2016/soeder-gegen-bargeldabschaffung/


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