“Forum deutscher Katholiken” wünscht Seligsprechung von Erzbischof Johannes Dyba

Online-Petition für den “Löwen von Fulda” gestartet

Das “Forum deutscher Katholiken”, das seit Jahrzehnten den großen Kongreß “Freude am Glauben” veranstaltet, hat jetzt eine Aktion für die Seligsprechung von Erzbischof Johannes Dyba begonnen: http://forum-deutscher-katholiken.de/aufruf/

Auf der Internetpräsenz dieses Dachverbandes, der zahlreiche kath. Verbände und Initiativen vertritt, findet sich ein entsprechender Aufruf, der mit einer Online-Unterschriftensammlung verbunden ist.  791000 Dyba

Zugleich können jene Gläubigen, die bei Freunden, auf Tagungen oder vor der Kirchentür für Dyba Unterschriften sammeln, ein entsprechendes Formular ausdrucken  – nämlich jenes Unterschriftenblatt unseres Christoferuswerks, das wir seit Jahren verwenden: http://www.medrum.de/files/Unterschriftenblatt%20Dyba.pdf

In dem Appell wird zugleich begründet, warum eine Seligsprechung dieses hochgradig vorbildlichen Bischofs von Fulda erstrebenswert ist.

Viele Katholiken, welche diesen guten Hirten bzw. Oberhirten bewundern, bezeichneten ihn schon zu seinen Lebzeiten als “Löwen von Fulda”  – in bewußter Anlehnung an den mutigen “Löwen von Münster”, den seliggesprochenen Kardinal von Galen, der einst den Nationalsozialisten tapfer widerstand.

“Sein großes Vorbild war der heilige Bonifatius”

Vor 15 Jahren, am 23. Juli 2000, verstarb der glaubensstarke Erzbischof Dyba eines plötzlichen Todes.

Prof. Dr. Hubert Gindert, Vorsitzender des “Forums deutscher Katholiken” schreibt in seinem Aufruf u.a.:

“Wenige Wochen vor seinem Tod hat er uns ermutigt, das „Forum Deutscher Katholiken“ zu gründen. Erzbischof Dyba hat leidenschaftlich für die Unverfälschtheit des katholischen Glaubens gekämpft. Sein großes Vorbild war der heilige Bonifatius.

In den Auseinandersetzungen seinerzeit zeigte er den Katholiken in Deutschland klare Positionen auf. Er trat für die moralischen Grundsätze der Kirche und die Anerkennung der kirchlichen Autorität ein.”

Zum Beirat des Forums deutscher Katholiken gehören mehrere Kardinäle und Bischöfe, darunter der vatikanische Glaubenspräfekt und frühere Regensburger Oberhirte Gerhard Müller. (Näheres hier: http://forum-deutscher-katholiken.de/ueber-uns/kuratorium/)

 


Bistum Augsburg: Familienbund befürwortet Sensburg-Entwurf gegen “Sterbehilfe”

Kranke Menschen ver-sorgen, nicht ent-sorgen!

Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg lehnt jede Form der Beihilfe zum Suizid ab. Der Verband fordert ein klares Bekenntnis des Parlaments zur staatlichen Schutzpflicht für die unveräußerliche Würde des Menschen.

Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes im Bistum Augsburg, erklärt: »Nur durch ein Gesetz, das für alle gleichermaßen gilt und nicht bestimmte Personenkreise wie Ärzte oder Angehörige ausnimmt, lässt sich einem Trend der Normalisierung der Suizidbeihilfe entgegenwirken.«   Patrick Sensburg

Ausnahmen für Ärzte und Angehörige würden es erleichtern, jemanden zur Selbsttötung anzustiften. Schon jetzt meinen alte, kranke und behinderte Menschen, sie müssten ihr Dasein in einer Leistungsgesellschaft rechtfertigen, weil sie niemandem zur Last fallen möchten. Im Übrigen ist die Grenze zwischen der Beihilfe zum Suizid und der Tötung auf Verlangen fließend.

BILD: Prof. Dr. Patrick Sensburg (siehe Foto) hat gemeinsam mit Thomas Dörflinger einen konsequenten Gesetzentwurf gegen die Beihilfe zum Selbstmord vorgelegt

Der Familienbund weist darauf hin, dass nach Erkenntnissen von Medizinern die Bitte um Beihilfe zum Suizid in den allermeisten Fällen nicht auf einer autonomen, frei verantwortlichen und selbstbewussten Entscheidung für den eigenen Tod gründe, sondern Ausdruck einer momentanen tiefen Verzweiflung oder von Angst sei – Angst vor großen Schmerzen, vor dem Pflegefall und vor dem Alleinsein: »Es geht darum, Menschen bestmöglich zu ver-sorgen  –  und nicht darum, sie zu ent-sorgen.«

Pavel Jerabek weiter: »Einen umfassenden Schutz vermag der Entwurf der Abgeordneten Patrick Sensburg und Thomas Dörflinger am besten zu gewährleisten.«

Quelle: http://www.bistum-augsburg.de/index.php/bistum/Verbaende/Familienbund/Aktuelles/Menschen-bestmoeglich-ver-sorgen-und-nicht-ent-sorgen-_id_100000


Homo-Ehe: Ministerin Manuela Schwesig (SPD) wettert weiter gegen CDU-Politikerin

Mathias von Gersdorff

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) kann es weiterhin nicht lassen, sich als LSBTIQ-Aktivistin aufzuführen, obwohl sie eigentlich Mitglied der Bundesregierung ist, was ihr etwas mehr Zurückhaltung nahelegen sollte. Edith-Breburda

Nun wetterte sie in einem Interview mit dem “Kölner Stadtanzeiger” gegen Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Ministerpräsidentin des Saarlands. Die CDU-Politikerin hatte sich gegen die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare ausgesprochen.

Schwesig hierzu: „Wenn eine Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer die Wünsche von homosexuellen Paaren, die Ehe und Familie leben wollen, mit Inzest oder Polygamie in Verbindung bringt, dann ist das absolut inakzeptabel.“

Abgesehen davon, dass Kramp-Karrenbauer das so nicht gesagt hat, ist es unangebracht, dass Schwesig bei jeder ihr sich bietenden Gelegenheit die politischen Forderungen einer bestimmten Lobby-Gruppe verteidigt; dies zudem auch noch in aggressiver Form gegen Andersdenkende.

BILD: Diese plastische Kunst will zeigen, daß Mann und Frau zur Schöpfungsordnung gehören und sich gegenseitig ergänzen (Foto: Dr. Edith Breburda)

Vor wenigen Tagen missachtete Schwesig den Beflaggungserlass und hisste die Regenbogenflagge, also die Fahne der LSBTIQ-Lobby, vor dem Bundesfamilienministerium.

Abgesehen davon, dass Schwesig die Neutralitätspflicht des Staates verletzt, verhält sie sich diskriminierend:

1. Sie darf als Regierungsmitglied nicht bestimmte Lobbys gegenüber anderen bevorzugen.
2. Sie schafft ein Angstklima für die Mitarbeiter, die nicht mit den politischen Zielen und Forderungen dieser Lobby einverstanden sind.

Man muss sich nur den Fall vorstellen, dass ein Mitarbeiter einen Button der Eltenrechts-Kundgebung „Demo für Alle“ oder der Lebensrechtsbewegung am Revers trägt: Hätte er keine beruflichen Nachteile zu befürchten? Würde man ihm im Bundesministerium nicht übel nehmen, dass er gegen Homo-Ehe und gegen Abtreibung ist? Wie würde sich Schwesig selbst gegenüber einen solchen Angestellten oder Beamten verhalten?

Schwesig legt offensichtlich großen Wert darauf, dass jeder ihre Meinung über jene erfährt, die Kritik an den absurden politischen Forderungen der LSBTIQ-Lobby zu üben wagen: Das sei für sie Homo- oder Transphobie.

Im Juni 2015 ließ Schwesig ein Plakat vor ihrem Ministerium mit dem Slogan „Bei uns ist für Homophobie und Transphobie kein Platz!“ ankleben.

Was Homophobie und Transphobie überhaupt ist bzw. sein soll, definiert Schwesig selbst. Wehe dem, der nicht ihrer Meinung ist.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und die Webseite “Kultur und Medien online”; zudem schreibt er aktuelle Kommentare hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/


Israel: 2000 Jahre altes Tauchbad gefunden

Eine antikes, 2000 Jahre altes rituelles Tauchbad (Mikwe) wurde während der Renovierungsarbeiten unter dem Wohnzimmer eines Privathauses in der Jerusalemer Nachbarschaft Ein Kerem gefunden. Der Zugang zu dem Tauchbad befand sich unter zwei Holztüren, die von einem Teppich verdeckt wurden.

BILD: Der Eingang vom Tauchbad (Foto: Israelische Antiquitätenbehörde)

Die Mikwe ist vollständig erhalten und in Stein gehauen. Sie ist 3,5 Meter lang, 2,4 Meter breit und 1,8 Meter tief und damit relativ groß. Eine Treppe führt zum Boden des Tauchbades. Forscher fanden im Bad auch Ton- und Steingefäße aus der Zeit des Zweiten Tempels (1. Jh. n. Chr).

Der Archäologe des Jerusalemer Bezirks, Amit Reem, sagte: „Die Entdeckung des Ritualbads bekräftigt die Hypothese, dass es in der Region, die heute als Ein Kerem bekannt ist, seit der Zeit des Zweiten Tempels eine jüdische Gemeinde gab.“

Die Besitzer des Hauses erhielten am Mittwoch (1.7.2015) ein Zertifikat von der Israelischen Antiquitätenbehörde. Damit werden sie dafür ausgezeichnet, dass sie den Fund der Mikwe gemeldet haben und dadurch zur Erforschung des Landes Israel beitragen.

Mikwen werden auch heutzutage benutzt. Sie dienen entsprechend der jüdischen Religionsgesetze zur Reinigung bei ritueller Unreinheit. 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


“Sterbehilfe”/Beihilfe zum Suizid: Bistum Regensburg plädiert für Sensburg-Entwurf

Die offizielle Internetpräsenz des Bistums Regensburg stellt sich klar hinter den Gesetzesentwurf der CDU-Parlamentarier Sensburg/Dörflinger, der alle Formen der Beihilfe zur Selbsttötung unter Strafe stellen will, also auch eine “private” Mithilfe. borMedia1840101

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer erklärt zur aktuellen Debatte folgendes:  „Wir müssen allen den Rücken stärken, die sich gegen jegliche Form von aktiver Sterbehilfe oder Beihilfe zur Selbsttötung, ob gewerblich oder privat, organisiert oder frei, aussprechen.“

Sodann heißt es auf der amtlichen Bistumsseite weiter:

“Am 2. Juli 2015 fand im Bundestag die erste Lesung von vier Gesetzentwürfen statt, die sich mit der Frage der rechtlichen Regelung der aktiven Sterbehilfe befassen. Die katholische Kirche hat in dieser Frage eine klare Position:

Sie „spricht sich nachdrücklich gegen alle Formen der aktiven Sterbehilfe und der Beihilfe zur Selbsttötung aus. Hilfe beim Sterben durch die sogenannte passive Sterbehilfe (einschließlich der Therapiezieländerung) hingegen sieht sie als ethisch vertretbar an“ (Flyer Sterben in Würde – Worum geht es eigentlich?, Bonn DBK 2014, 2f.).

In der derzeitigen Bundestagsdebatte ist unter den vier Gesetzentwürfen nur einer („Sensburg-Dörflinger-Entwurf“) dabei, der sich in dieser Hinsicht eindeutig für das Leben ausspricht.”

Quelle und weitere Infos hier: http://www.bistum-regensburg.de/aktuelle-themen/aktive-sterbehilfe-und-assistierter-suizid-ethisch-nicht-vertretbar/#c17811


Unionsfraktion: Taschengeld für nicht-schutzbedürftige Asylbewerber streichen

Der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge Dr. Schmidt hat vorgeschlagen, die Bargeld-Leistungen für Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten zu streichen. Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thomas Strobl: be2004_38_551

“Der Vorschlag, das Taschengeld für nicht-schutzbedürftige Asylbewerber zu streichen, ist richtig. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge entscheidet über hunderttausende Asylanträge, sein Präsident Schmidt weiß, wovon er redet.

Die Reduzierung der Bargeldleistungen muss Gegenstand der Bund-Länder-Verhandlungen zur Zukunft des Asylsystems sein, die noch im Juli beginnen. Die grün und rot regierten Bundesländer müssen den Weg frei machen, um falsche Anreize in unserem Asylsystem zu reduzieren.

Wenn allein das “Taschengeld” für Asylbewerber fast die Größenordnung eines Monatseinkommens in Albanien erreicht, ist es natürlich verlockend, nach Deutschland zu kommen. Das schafft falsche Anreize.

Unser Asylrecht haben die Väter und Mütter des Grundgesetzes nicht für Wirtschaftflüchtlinge geschaffen, sondern für tatsächlich verfolgte Menschen. Den Menschen etwa aus Syrien wollen wir mit offenen Armen und offenen Herzen helfen. Fast die Hälfte der nach Deutschland kommenden Asylbewerber stammt aber vom Balkan, ihre Anerkennungsquote liegt nahe Null.

Wir dürfen diesen Menschen keine falschen Hoffnungen machen. Sie müssen in ihre Herkunftsländer zurückkehren. Anders werden wir bei erwarteten 450.000 Asylanträgen in diesem Jahr die dauerhafte Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger für unser Asylsystem nicht aufrechterhalten können.”


Israel: Regierungschef Netanjahu und der Verteidigungsminister besuchen Terroropfer

Seit 2014 hat Israel über 200 Attentate vereitelt

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Moshe Yaalon haben am Mittwoch (1.7.2015) die Opfer der Terroranschläge in Jerusalem besucht.

Im Krankenhaus Hadassah-Ein Kerem trafen sie die IDF-Militärpolizistin, die Anfang der Woche am Grab Rachels niedergestochen wurde, und einen Mann, der bei dem Attentat in der Nähe von Shilo am Montag (29.6.2015) angeschossen wurde.

BILD: Netanyahu und Verteidigungsminister Yaalon besuchten Terroropfer in Jerusalem (Foto: GPO/Kobi Gideon)

Ministerpräsident Netanyahu sagte:

„Wir haben gerade die Verletzten besucht, die mutig, besonnen und sehr stark waren. Der Verteidigungsminister wünschte ihnen eine schnelle Besserung. Natürlich sprechen wir auch Eliezer und Sarah Rosenfeld, die vor Kurzem ihren Sohn Malachi, einen außergewöhnlichen und besonderen jungen Mann, verloren haben, unser Beileid aus. Wir teilen ihr Leid. Es gibt keinen größeren Kummer, als den der Eltern, die einen Sohn oder eine Tochter verloren haben. Die Herzen aller Israelis sind bei ihnen.

Der Terrorismus klopft an unsere Grenzen. Der Islamische Staat (IS) befindet sich in der Nähe der Golanhöhen. Zurzeit ist er auch in Ägypten, in der Nähe von Rafiah, mit Blick auf unsere Grenzen. Wir sind vereint mit Ägypten und vielen anderen Ländern im Nahen Osten und in der Welt im Kampf gegen den extremen islamischen Terrorismus, der von zwei Akteuren angeführt wird: von Iran und den schiitischen Extremisten, von dem Islamischen Staat und den sunnitischen Extremisten sowie von anderen Fraktionen wie Hamas.

Wir bekämpfen sie. Wir wissen, dass sie auch innerhalb unserer Grenzen zuschlagen, wie in diesem Fall, aber wir wissen auch, dass wir seit Beginn des letzten Jahres über 200 Attentate vereitelt haben.“


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