Charismatische Handauflegung ist gefährlich

Wie gefährlich das charismatische Handauflegung sein kann, zeigte sich einem Freund und mir,  als er einer Bekannten von uns, die an quälenden Angstzuständen und extremen Schlafstörungen litt, zu ihrer Heilung die Hände auflegte und für sie betete. Seit diesem Zeitpunkt ist bei ihr alles noch schlimmer geworden!

Auch ich hatte eine Zeitlang Freunden unter Gebet die Hände aufgelegt. Einer Freundin legte ich im Mai 2010 die Hände auf, weil sie einen Migrändeanfall hatte. Die Migräne ging weg, doch es geschah bei ihr dasselbe, wie als sie sich vom australischen Charismatiker Alan Ames die Hände auflegen ließ: Sie bekam eine Panikattacke und musste aus der Wohnung flüchten, kam dann aber nach kurzer Zeit wieder zurück.

Deshalb möchte ich eindringlich warnen: Geht zu keinem Charismatiker oder Wunder- oder Geistheiler! Lasst Euch niemals von irgendwem die Hände auflegen, auch von keinem Priester, der charismatisch wirkt. Das kann sehr übel ausgehen, weil hier offenbar dämonische Kräfte wirken. Die Bibel gibt uns klare Auskunft darüber, dass nur der Priester die Hände auflegen darf, aber nicht charismatisch, sondern sakramental oder als kirchliche Segenshandlung.

Nachdem ich zwischen Mai und November 2010 eingen Menschen mehrmals die Hände aufgelegt hatte, schenkte mir der Heilige Geist, den ich in Taufe und Firmung erhalten habe, die Einsicht, dass das, was ich tue, nicht der Wille Gottes ist. Ich bekam die Erkenntnis, dass die wahre Heilung von Gott kommt durch viel Gebet, vor allem durch das Beten von Novenen und Rosenkranz, durch die regelmäßige Anbetung des Allerheiligsten und vor allem durch die regelmäßige gute Beichte, einem Streben nach Heiligkeit und durch die häufige Teilnahme an der Heiligen Eucharistie! Hier kann Gott einem die Gesundheit schenken, aber immer nur dann, wenn ER das will!

Alles andere liegt außerhalb Seines Bereichs. Gottes Bereich, in dem Er wirkt,  ist die Kirche mit ihren Gebeten und Sakramenten. Außerhalb dessen gibt es nichts, was wahre Heilung schenken könnte. Alles andere ist nur Täuschung des Bösen, der sich z.B. auch durch die irregeführte Charismatiker in das Leben der Menschen einschleichen will. Er täuscht bei den einen Heilungen und Linderungen vor, um dann später richtig dreinzuschlagen, was oft auch nach Jahren geschehen kann!

Bitte lasst Euch nicht von Charismatikern täuschen. Viele von ihnen sind Betrüger, die nur das Geld der Menschen wollen! Sie sind Millionäre und manche sogar Milliardäre.  Andere sind davon überzeugt, dass Gott durch sie wirke: sie sind selbst Getäuschte!

Zieht Euch bitte keine Dämonen zu. Wenn einer von Euch ein schweres Leiden hat, so opfere er das in der Mentalität des heiligen Apostels Paulus für das Heil der Seelen auf. Er wende sich im Gebet vertrauensvoll an Jesus Christus und seine Mutter und bitte um Heilung. Er gehe regelmäßig zur Anbetung des Allerheiligsten, zum Sakrament der Versöhnung, nehme am Hl. Messopfer teil, strebe nach Heiligkeit und bete regelmäßig Novenen und den Rosenkranz.  Und Gott wird ihm das schenken, was ER für richtig hält, doch in jedem Falle seine helfende Gnade!

Stepjan Vucina


24 Kommentare on “Charismatische Handauflegung ist gefährlich”

  1. B.Christina sagt:

    Also ich bin einverstanden damit, sich nicht von jemandem die Hände auflegen zu lassen. Ja, Gott hilft im Namen Jesu, wenn er es als Notwendig hält, es nach seinem Willen ist. Jedoch die Kirche, insbesondere die Katolische, ist auch gefährlich. Jesus ist der Mittler, nicht Maria oder irgendwelche Heiligen. Deren Rituale in der Kirche gelten vor Gott nichts! Bibel lesen und darauf hören!

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  2. Anonymous sagt:

    Sehr geehrte Frau Küble,

    ich gebe Ihnen vollkommen Recht, wenn Sie sich gegen sektenartiges Verhalten aussprechen.
    Allerdings denke ich schon, dass wir Gott ruhig für voll nehmen können!!!
    Gott schaut ins Herz der Menschen und sieht ihre Absichten. Wenn es jemandem um seinen eigenen Vorteil oder Sensationslust geht, so wird Er dem Hilfesuchenden sicherlich auf andere Weise helfen. Warum soll Gott einem hilflosen Menschen die Hilfe verweigern, nur weil dieser vielleicht unwissentlich an einen Scharlatan geraten ist?

    Meines Erachtens ist es vollkommen egal wie ein Gebetsritual aussieht, sofern es mit ehrlicher Absicht an Jesus Christus oder natürlich auch den dreifaltigen Gott gerichtet ist!!!

    Wenn ich ihrer Argumentation folge, befinden wir uns bald wieder im Mittelalter – die Hexe und der böse Blick…

    Man darf sich ihrer Auffassung nach offensichtlich beim Gebet auch nicht mehr die Hände reichen, oder?

    Katholischer Christ

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  3. Ivanka sagt:

    Leider kennen Sie kein Bibel, sonnst wären Sie nicht gegen Handauflegung. Gottes Segen für Sie

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  4. Michel sagt:

    Der Beitrag kommt von einem Katholiken, der in einer Kirche lebt, die selber dämonische Lehren verbreitet z..B. die Verehrung Marias… Super echt…

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    • Guten Tag,
      der Lobpreis der Madonna ist biblisch begründet und von ihr selbst angekündigt in ihrem Magnificat aus dem Lukas-Evangelium:
      „Siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter.“
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  5. mira sagt:

    ich danke GOTT für die Charismatische erneuerung-., seit ich sie kennenlernen dürfte liebe ich meine Katholische kirche noch mehr-.,mit aller ihre FEHLER ich habe noch nie etwas negatives erfahren-., aber schaut doch unsere traditionalen Kirchengenger die haben keine Freude ,.-( nicht alle ) die haben den HEILIGEN GEIST vergessen es heisst ::::::IN NAMEN DES VATERS DES SONNES UND DES _:;;;::__HL: GEISTES AMEN-..,————-,SCHADE ,.– SCHADE-.-., der Seminarleiter fragt die Anwesenden Nonnen –,,Habt ihr Angst von HL: GEIST??????????????????, Antwort; nein nein , aber wenn er kommt laufen wir dafon–..,
    GOTTES SEGEN MEINE KATH::_:; KIRCHE UND DEN PAPST-. ich liebe sie

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    • Anonymous sagt:

      mal n bissel rechtschreibung üben, hm? soll sich ja auch auf die sonstigen hirn- bzw. denkfunktionen positiv auswirken. . . obwohl, manchmal ist wohl alle mühe vergebens. diese „christlichen“ fanatiker sind wirklich das allerletzte.

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      • mira sagt:

        trotz diesen Kommentar ;_ Gott segne dich -., vielleicht komme ich aus einem fremden Land ,–. du hast es verstanden dass ist wichtig-.,-.,.- unsere Kirchen sind so voll am Sonntag–., Was sagst du dazu-.,???? Wenn man es positiv sieht dann bin ich eben ein Fanatiker ein heisser Fanatiker für JESUS und MARIA-., -.,JESUS mag keine laue Christen-.,Anonym ist das eine Name ???????????????

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  6. Witro sagt:

    Hallo,
    mich beschäftigt gerade auch das Thema der Handauflegung. Darum bin ich sehr dankbar für diesen Bericht und auch die Erfahrungen damit!
    Eine Frage bleibt bei mir jedoch noch: Ist es auch eine Handauflegung, wenn ich die Hand nicht auf den Kopf, sondern auf die Schulter lege und für die Person bete? In der Praxis kenne ich das nur, dass eine „richtige“ Handauflegung bedeutet: Hand auf den Kopf. Aber in charismatischen Kreisen habe ich auch schon oft gesehen, dass die Hand auf die Schulter gelegt wird und dann für Leute gebetet wird. Ist das auch schon eine Handauflegung?
    Danke!

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    • Guten Tag,
      vielen Dank für Ihren Leserkommentar und Ihre nachdenkliche, vernünftige Anfrage.
      Es kommt weniger darauf an, ob die Hand auf den Kopf oder die Schultern gelegt wird, sondern auf den Vorgang als solchen.
      Wenn ein Priester etwa bei einem „normalen“ priesterlichen Segen (wie er in der kath. Kirche üblich ist) oder bei der Absolution im Bußsakrament die Hand auf den Kopf (oder auf eine Schulter) legt, spricht grundsätzlich nichts dagegen.
      Das Problem entsteht dort, wo eine angebliche charismatische Geistausgießung angekündigt wurde, man zB. mittels einer pseudo-rituellen Handlung (Hand auf Kopf oder Schultern) den Heiligen Geist gleichsam „herbeizwingen“ möchte – oder seine Gaben „in Besitz nehmen“ will.
      Der Heilige Geist weht, wo ER will – nicht dort, wo der Mensch versucht, die dritte PERSON der hl. Dreifaltigkeit quasi für sich „verfügbar“ zu machen. Der Hl. Geist ist nämlich nicht nur eine „Kraft“, sondern ein göttliches Wesen, das wir nicht „vereinnahmen“ können und dürfen.
      Ob also in „charismatischen Kreisen“ die Hand auf die Schulter oder auf den Kopf gelegt wird, ist zweitrangig – problematisch ist aber die damit meist verbundene, verstiegene Erwartung einer „Geistausgießung“ oder eines besonderen „zweitens Segens“ (nach dem ersten „Segen“, der Taufe).
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • J.WalfischSchnucki sagt:

      Vielleicht können wir dieses Thema Handauflegen ins natürlich-alltägliche ausdehnen und dann unter dem Begriff „Heiler“ später betrachten. Als Masseur darf man ja berufsbedingt den Menschen fast überall die Hände auflegen – und doch bekommt man auch Streicheleinheiten. Da man Absichtsichtlosigkeit = Reinheit nicht machen kann > auf alle Fälle ist das bei der Berührung wichtig, und das etwas Gutes geschehen kann – praktisch wichtig. Berührung kann man lernen. Als Masseur nach der ersten Unterrichtsstunde sagte ich auch: Man muss zum ZEN-Meister werden. Damit ist praktisch das Ertasten des Muskels gemeint – und das man diesen nicht zwingen kann. Nicht mehr, nicht weniger und überhaupt nichts synkretisches! Wenn sie möchten schreibe ich ihnen hier ein Buch darüber, aber wenn ich auf sie oben eingehen darf, dann ist es schon ein Unterschied ob sie den Kopf die Hand auflegen oder die Schulter. Die Schulter dürfte in der Praxis geeigneterer sein zum Hände auflegen. Auf alle Fälle merken sie ob es geht oder nicht. Zu Anfang berühren sie sehr persönlich – UND übertragen dieses persönliche durch die Berührung = die Haut-Haut-BerührungsFläche spiegelt sie. Darum ist es gut sie finden etwas mit dem sie spielen können und das sie beobachten können, so als wären sie sie ein stiller Wissenschafler (der spielt wie ein Kind). Je unechter das ist für sie um so besser. So kommt man der Wahrheit nahe. Gott schenkt uns so viel zum entdecken. Es soll Baby-Versuche gegeben haben > wo die Babys ohne Berührungen nach wenigen Wochen starben! Das ist sehr wahrscheinlich. Die meisten Menschen können Berührungen gebrauchen. Sie verändern so viel – dürfen aber auch nicht süchtig machen!!! Eine kleine Wahrheit nach der anderen…> zu: „Wo Zwei oder Drei in meinen Namen bitten, da bin ich mitten unter ihnen.“

      So, jetzt hoffe ich, ihr seid auch keine (egoistischen-möchte-gern) Heiler.
      Ich habe sehr flüchtig einmal ein Büchlein gelesen von Caroline Latham. Rein sprachlich, WIE sie das: „DU bist ein Heiler“ sprachlich vertritt. Jedenfalls scheint sie ein ganz gesunder Mensch zu sein, auch ein Psychologe würde seine Portion „gesunden Egoismus“ sehen oder hören dabei – so am Rande, ohne das das zur Sache werden soll. Genau dieser Umstand macht das undenkbare sooo spannend ob genau der Umgang mit dem Wort Heiler möglich ist in einer gerechtwerdenen Form so zu sprechen. Jedenfalls kann man beim lesen des Buches ständig sagen: So kann man (gerade) mit dem Thema umgehen und sprechen. Wenn wir uns jetzt klar werden, das wir so sind wie sind, wenn wir so sind > dann kann man auch nicht sofort so sein wie Caroline Lathan. DAS ist hoffe ich klar. Wenn ich dieses Forum lese müssen Katholiken ja in einer richtigen Art und weise ihren Zugang als Katholik oder Gläubiger finden > Vielleicht erschwert das das ganze Thema. Bestimmt gibt es glückliche damit in der Praxis.
      Der Untertitel sagt was von Geist- und Energieheilen, da kann ich nicht mit diskutieren.
      Hier ging es nur um ein Beispiel von einem Menschen der mir damals mit dem Wort „Heiler“ in der Öffentlichkeit umgehen kann ohne professionell zu erscheinen und auf den Putz zu hauen.
      Wenn in den Buch Techniken erklärt werden oder gelehrt – so weil sie dem heutigen Menschen eine Hilfe sind, später verschwinden sie irgendwann nach tausenden Anwendungen in Zusammenhang mit der häufigeren HIngabe -Selbstüberwindung-Selbstvergessenheit-Reinigung, dem Mysterium normalica gewoehnlichae halt.

      Christus ist unter uns – liebe Schwestern und Brüder!

      Auch Petrus erfuhr einmal: „alles ist rein, was gemacht ist.“

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  7. iva sagt:

    Ich bin durch die Charismatische Erneuerung zum Glauben zurückgekehrt und habe positive Erfahrungen gemacht. Seitdem leben wir für, mit, in Jesus, besuchen regelmäßig die Hl. Messe, es ist Friede in die Familie eingekehrt, Lüge und Haß gibt es nicht mehr, Mein Baby ist im Bauch gesund geworden. WIr haben alle zu Jesus gebetet.
    Ist der Baum gut, sind die Früchte gut. Das muss man sich vor Augen halten.
    In meiner Familie gibt es Verfluchungen die über mehrere Generationen gingen, die durch Gebete zum Hl. Geist aufgedeckt wurden.
    Wir haben eine Menge verfluchter Gegenstände aus Grundstück und Gemäuer geholt.
    Gute hochkatholische Priester haben uns dabei geholfen. Aber fragt mal einen Dorfpfarrer (ohne Abwertung) ob er nach Hause kommen kann zum Segnen mit exorziertem Wasser, Öl und Salz. er wird komisch gucken und will dann nix mehr davon wissen. Weil sie Angst haben! Und dann will man einem einreden, dass es garkeinen Teufel gibt, der solch böse DInge tun kann. Tja, das ist alles nciht so einfach.
    Ich habe nur Gutes erfahren mit der Charismatischen Erneuerung, und nicht nur in Deutschland, sondern auch in Italien und Indien.
    Auf jeden Fall seit der ersten Begegnung mit der Charismatischen Erneuerung ist Jesus FÜR mich lebendig geworden, ich liebe ihn jeden Tag mehr und mehr, er wirkt Wunder und unsere Gebete sind intensiever

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    • Guten Tag,
      Gott kann auf krummen Wegen gerade schreiben, also auch eine Bekehrung zum Beispiel in kirchlich nicht anerkannten Erscheinungsorten oder eben in der Charismatik ermöglichen.
      Aber gerade Ihr Leserkommentar bezeugt, wie stark magisches Denken (das überall den Teufel oder „Verfluchungen“ wittert) in der Schwärmerszene verbreitet ist, so daß „eine Menge verfluchter Gegenstände aus Grundstück und Gemäuer geholt“ wurden, sogar aus dem „Gemäuer“…
      Natürlich gibt es den Teufel und die Dämonen, aber als Christen sollten wir nicht ständig in einer fast schon panischen Abwehr-Angst leben, die uns „Verfluchungen über mehrere Generationen hinweg“ und dergleichen einredet, so daß es dann eines angeblich vollmächtigen Befreiers bedarf usw. – Das dreht sich doch im Kreise: Erst werden Verfluchungen „entdeckt“ oder durch Gebete angeblich „aufgedeckt“, danach wird versucht, sie zu „beseitigen“…
      Bleiben wir lieber auf dem Teppich eines nüchternen und bodenständigen katholischen Glaubens anhand der Bibel und der kirchlichen Lehre, der Sakramente und Sakramentalien. Was darüber hinausgeht, ist zumindest fragwürdig.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • J.WalfischSchnucki sagt:

        Ein Indianer in Amerika würde sagen: Wenn ich um Regen bete > dann gibt es keinen Regen, weil es dem Universum oder Großen Geist damit bestätigt, das etwas nicht in Ordnung ist, oder unvollkommen, ein Mangel.
        Anders wäre die Sache nur im unmittelbaren Herzenswunsch/-gebet für jemanden – durch unmittelbare Vermittlung. Eigentlich wird hier der Wunsch vermittelt + das Erfüllte dann. Obwohl vermittelt weiß der Mensch nichts davon – und ist dankbar für das geschehen und der Vermittler, das er helfen konnte, weil Menschen einander gedenken und wünschen!

        An anderer Stelle sagten sie jedoch, die Katholiken müssen an den Teufel und Fegefeuer glauben. Doch so sind die beiden Seiten des Lebens vielleicht. Gleichzeitig da, aber wir sehen momentan nur die eine ….Seite (bildlich).

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    • ilija sagt:

      Hallo würde gerne von dir erfahren wie man Kontakt zu solchen Priestern bekommt die sowas unterstützen, ich hätte auch Bedarf diesbezüglich für meine Familie.
      Würde mich freuen über eine Antwort.

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  8. Christel sagt:

    Es gibt auch die k a t h o l i s c h e charismatische Erneuerung.
    Was ist von dieser zu halten?
    Die Gottesdienste werden vom katholischen Priester (oder auch mehreren?!) gehalten.

    Hinzu kommen die positiven Aussagen zweier Päpste zur CE:

    http://www.erneuerung.de/
    „Die Charismatische Erneuerung ist eine Chance für Kirche und Welt !“ (Papst Paul VI.)

    „Die Katholische Charismatische Erneuerung hat vielen Christen geholfen, die Gegenwart und Macht des Heiligen Geistes in ihrem Leben, im Leben der Kirche und der Welt wieder zu entdecken.“ (Johannes Paul II)

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    • Guten Tag,
      die charismatische Szene innerhalb der katholischen Kirche ist vielfach längst über das Ufer von Vernunft und kirchlichem Gehorsam getreten, so daß man die Situation früherer Jahrzehnte nicht auf heute übertragen kann. – Ich erinnere als Beispiel nur daran, wie viele charismatische Gruppen sich ausdrücklich auf Medjugorje beziehen (zB. Gemeinschaft der Seligspreisungen, Totus Tuus, Jugend 2000), obwohl es sich hierbei um einen kirchlich n i c h t anerkannten „Erscheinungsort“ handelt. Wahrhaft kirchliche Gesinnung sieht anders aus!
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Mara sagt:

        Liebe (katholische) Schwester, du schreibst sehr klar und absolut verständlich, es tut gut, deutlische, ehrliche Worte zu hören. In vielem hast du Recht. Aber wir müssen immer aufpassen, auch wenn wir unter irgendeinem „Schutzmantel“ (wie z.B. die kath Kirche) leben. Das Wichtigste ist unser intensiver Austausch mit unserem Gott, nicht mit den kirchlichen Lehren. Und: „der Geist weht, wo er will“ – wie du schon sagst und: „jeder Jeck ist anders“ (wie der Rheinländer sagt). Wir müssen vorsichtig sein mit Vorverurteilungen. So wie eine Mutter sich jedem ihrer Kinder unterschiedlich zuwendet, weil diese so unterschiedlich sind, wird das auch unser Vater im Himmel tun. Wichtig ist die gegenseitige Liebe, die wir untereinander leben sollen und wollen weil wir geliebt werden.

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      • Johannes sagt:

        Liebe Felizitas,
        Ich möchte freundlichst darauf hinweisen, dass sich die Jugend2000 nicht auf die Medugorje bezieht. Eben aus dem Grund, weil der Erscheinungsort noch nicht kirchlich anerkannt ist. Die Leitung der Jugend2000 genehmigt z.B. keine Wallfahrten in Namen der Jugend2000 nach Medugorje.
        Somit muss ich ehrlich gesagt unterstellen, dass du die Jugend2000 nicht kennst. Ich bitte dich daher genau zu recherchieren, bevor du Gemeinschaften verunglimpfst.
        Ich bestätige aber gerne, dass es in der Vereinigung viele glühende Medugorje-Bewunderer gibt. Ganz einfach weil dieser Ort, unabhängig von den Erscheinungen, ein Ort der beeindruckensten Mutter Gottes Verehrung ist und sie hier ganz spürbar viele Gnaden verschenkt.
        Das ist doch nicht verkehrt, oder?
        Was Heilung durch Handauflegung betrifft …. natürlich darf man hier kritisch hinterfragen und das ist sogar wichtig. Doch die vielen schönen Zeugnisse bestätigen, dass es diese Heilung gibt. Es ist schlicht die Wahrheit. Ich empfehle hier, nicht kleingläubig zu sein. Es kommt nämlich auf das tiefe Vertrauen auf Gottes Heilung an. Die Apostel haben schließlich auch so gehandelt. Waren die katholisch? Nein sie haben nur Jesus gekannt und in seinem Namen Heilungswunder vollbracht. Ist das nicht herrlich? Ich bin überzeugt, das dies jeder kann, der ganz fest an Jesus glaubt, ihm vertraut und in seinem Namen betet.
        Aber ich bin optimistisch, dass die CE auf dem richtigen Weg ist, denn dieser ist meistens mit Widerstand verbunden 😉
        Gott segne dich und alle, die hierher gefunden haben
        Johannes

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      • Guten Tag,
        einer der beiden Gründer von Jugend 2000 veranstaltete 1990 das erste Jugendfestival in Medjugorje. Das ist nicht meine Behauptung, sondern kann hier im Prospekt von Jugend 2000 nachgelesen werden: http://www.jugend2000.org/wp-content/uploads/2013/05/Kompaktheft.pdf
        Ich erinnere mich noch gut an ein Treffen in den 90er Jahren in Marienfried mit der dortigen Jugend 2000 – alle waren ausnahmslos pro Medjugorje, auch der anwesende Priester.
        Ich kenne die Jugend 2000 besser, als Sie vermuten!
        Der Ursprung hängt eindeutig mit Medju zusammen. Wenn sich die Gruppe – wohl wegen des nüchternen Einflusses einiger Priester – hier inzwischen mehr zurückhält, ist dies umso erfreulicher.
        Was jedoch soll der Unsinn, die Apostel seien nicht katholisch gewesen?
        Die katholische Kirche beruht auf den 12 Aposteln, weshalb wir im Credo von der „apostolischen“ Kirche sprechen. Grundlage der kirchlichen Lehre sind die zwei Säulen: Heilige Schrift und apostolische Überlieferung. Bevor Sie drauflosschwärmen, verinnerlichen Sie mal bitte das ABC des Glaubens.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • J.WalfischSchnucki sagt:

        Dann hat es zur Zeit Jesu schon die Katholische Kirche gegeben? denn das meint er (Johannes da) ja so -historisch, das es in der Bibelgeschichte noch keine gab. Aber Jesus und die späteren Apostel (mindestens 11 davon waren schon dabei!) gehen in der Bibelgeschichte in die Synagoge! Dionysus Aeropagita gründete die erste Schule, die unter seinen Namen – weitergegeben dann bis so ca. 4. Jh. besteht? Aber da kann nicht jeder folgen in diese frühe Zeit mit all ihren Lücken für die meisten Menschen, und diesen „realistischen“ Rekonstrukten und kultischen Dekadenzen damals, wie Experten sich einig sind in ihren spärlichen Andeutungen.

        Aber! Sie müssen ihn (Johannes) so ermahnen > da er Sie in einer Kirchlichen liebevollen Ansprache anspricht, oder?

        Dann waren die Jugendtreffen , wo „ich“-damals in Medjugorje war 1993 bis 1996
        > von diesen „JUGEND 2000“ organisiert?
        Es hieß Jugendtreffen oder WeltJugendtreffen.
        Die Charismatische Szene war damals noch etwas neues, man erhoffte sich naiv so etwas wie „neuen Schwung in den alten Laden“.
        Mich störte auf der Rückfahrt diese viele Gold und der Kitsch da in den Kirchen… und ich konnte jahrelang kaum glauben wie die Katholiken so nördlich punkten konnten überall.
        Bei uns die Kirchen sind schlicht und leer, die alten Malereien übertüncht. Hinter all dem Geschwärme und Gefühle vermutete ich südliche Wärme-und Sonnenwirkungen. So ähnliche ReligionsGefälle zwischen Nord und Süd soll es auch in Indien geben. Wer weiß wo noch überall?
        Na, die Worte von damals sind auch nicht mehr gespeichert.

        Einen Schönen Gruß!

        – der Unnützer Knecht-

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      • J.WalfischSchnucki sagt:

        Aaaahhh, es muss ja ETWAS gegeben haben > wegen der sukkzessiven Weihe-Linie von einem auf den anderen durch die Jahrhunderte und diesen Kerzen in den Kirchen die niemals erlöschen dürfen, als Abmachung mit Gott, wenn es so abgemacht wurde.

        Das ist ja anders in der Lutherisch-evangelischen Kirche > dort ist „es“ jederzeit über-zeitlich möglich dem Gläubigen, wenn „es“ passiert dem Gläubigen.

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