Einige Irrtümer der „Gospa“ (aus ihren „Botschaften“ von 1981)

Von Stefan Vucina

Hier möchte ich auf Irrlehren der sog. „Gospa“, der Erscheinung von Medjugorje, eingehen, welche die Befürworter Medjugorjes vehement verteidigen, womit sie letztlich gegen die Kirche Christi und das Heil der Seelen arbeiten.
 
Ich beginne mit Irrlehren und theologischen Falschaussagen des Jahres 1981, also dem ersten Erscheinungsjahr:media-372515-2

Irrlehre Nr. 1

25. Juni 1981
Die „Seherin“ Ivanka befragte die Erscheinung nach ihrer vor zwei Monaten verstorbenen Mutter. Darauf antwortete die Erscheinung: „Sie ist glücklich. Sie ist bei mir…Sie ist dein Schutzengel im Himmel.“

a) Die Aussage der Erscheinung, dass Ivankas Mutter ihr Schutzengel im Himmel sei, ist eine Irrlrehre, denn jeder Mensch bekommt von Gott ab seiner Empfängnis einen Engel Gottes als Schutzengel, der bis zum Ableben an seiner Seite bleibt. (Siehe KKK 335 – 336)

b) Vor dem Hintergrund dieser Irrlehre kann es sich bei der Erscheinung nicht um die wirkliche Mutter unseres HERRN handeln. Deshalb ist die Aussage, dass die verstorbene Mutter Ivankas im Himmel sei, mit größter Vorsicht zu genießen- Denn die irrlehrende Erscheinung könnte mit dieser Aussage bezweckt haben, dass man für die Verstorbene, die evtl. im Fegefeuer sein könnte, nicht mehr betet.

Das Gleiche in der Botschaft vom 26. Juni 1981: Die „Seherin“ Mirjana fragt nach ihrem kürzlich verstorbenen Großvater, worauf die Erscheinung sagt: „Es geht ihm gut.“  –  Was aber, wenn es weder der verstorbenen Mutter Ivankas noch dem verstorbenen Großvater Mirjanas gut geht? Könnte es nicht sein, dass die Erscheinung mit diesen Aussagen vom Gebet für diese Verstorbene abhalten will, damit man nicht für sie betet?

c) Wenn die Erscheinung erklärt, dass Ivankas Mutter im Himmel sei und dass es Mirjanas Großvater gut geht, d.h. auch er im Himmel sei, dann hat sie sie damit praktisch jemanden heilig gesprochen! Doch waren sie in ihrem Leben wirklich heilige bzw. heiligmäßige Personen?

Irrlehre Nr.2

26. Juni 1981:

„Friede, Friede, nur Friede; versöhnt euch! Nur Friede! Macht Frieden mit Gott, macht Frieden untereinander. Dazu müßt ihr glauben, beten, fasten und beichten.“

Eine weitere Irrlehre  –  und zwar durch Unterlassung anderer notwendiger Heilselemente: Um Frieden mit Gott und untereinander zu haben, müssten wir glauben, beten, fasten und beichten. Anscheinend ist das hl. Messopfer und die guten Werke gar nicht wichtig, ja für den Frieden mit Gott und untereinander untauglich? Und was wir glauben sollen, das erfahren wir von der irrlehrenden „Gospa“ später noch.

Irrlehre Nr. 3

27.6.1981:

„Wie bei jeder Erscheinung beginnt Unsere Liebe Frau mit dem Gruß: „Gelobt sei Jesus!“

Bei jeder Erscheinung begrüßt die Erscheinung die „Seher“ offenbar mit „Gelobt sei Jesus“. Sie vermeidet es immer „Gelobt sei Jesus Christus!“ zu sagen, denn nach der Heiligen Schrift ist nicht im Namen „Jesus“ das Heil, sondern im Namen „Jesus Christus“ (vgl. Apg. 4,10ff), denn der Ehrentitel „Christus“ bedeutet Messias, Heiland, Heilsbringer. 

Der Heils-Name wird also gemieden. Der Satan hat ein großes Problem mit dem Namen „Jesus Christus“; er ist nicht in der Lage „Gelobt sei Jesus Christus!“ zu sagen. Er hat aber keine Probleme damit, „Jesus“ in den Mund zu nehmen, wenn er dabei an andere Jesuse denkt, z.B. an (Jesus) Barrabas. Dasselbe fällt in medialen Botschaften von Esoterikern auf. Hier ist fast immer nur von „Jesus“ dir Rede, aber nicht oder selten von „Jesus Christus“.  

Irrlehre Nr. 4

27.7.1981:

Jakov fragt, was die Gottesmutter von den Franziskanern von Medjugorje erwarte: „Daß sie im Glauben beharrlich sind und den Glauben des Volkes beschützen.“

Falsch: Die Franziskaner haben den Glauben der Kirche zu vertreten und zu beschützen, nicht denjenigen des Volkes! Der Glaube des Volkes in Bosnien-Hercegovina ist muslimisch, katholisch und orthodox. Die Franziskaner sollen also auch den muslimischen und orthodoxen Glauben hüten?

Irrlehre Nr. 5

28.6.1981:

„Die Seher fragen Unsere Liebe Frau, was sie wolle. „Daß das Volk glaubt und im Glauben beharrlich ist.“

Widerspruch zur Irrlehre Nr. 4!  – Nach der Irrlehre Nr. 4 hat das Volk seinen Glauben, welchen die Franziskaner in Medjugorje beschützen sollen. Nach dieser Botschaft haben sie den Glauben (noch) nicht.

Bedenkenswertes

30.6.1981:
„Darauf fragt Mirjana, ob sie dagegen wäre, wenn sie nicht mehr auf den Berg kämen, und ob sie ihnen nicht in der Kirche erscheinen könnte. Nach Vickas Aussage schien die Jungfrau Maria unschlüssig zu sein, willigte dann aber ein, in der Kirche zu erscheinen“

Dass Maria in irgendeiner Angelegenheit unschlüssig wäre, wirkt sehr seltsam. Hier scheint die Erscheinung von einer Frage überrascht zu sein, mit der sie nicht gerechnet hat. Wie kann eine himmlische Person unschlüssig darüber sein, in einer Gott geweihten Kirche zu erscheinen?

Irrlehre Nr. 6

27.7.1981:
„Meine Engel, ich sende euch meinen Sohn Jesus, der um seines Glaubens willen gefoltert wurde. Doch hat er alles ertragen. Auch ihr, meine Engel, sollt alles ertragen!“

Falsch:  Nicht Maria sendet den HERRN, sondern der HERR sendet Maria, denn Christus steht über Maria, nicht Maria über Christus! Die Erscheinung spielt sich hier indirekt als Gott auf, denn Gott-Vater ist es, der seinen Sohn Jesus Christus sendet, nicht Maria!

Irrlehre Nr. 7

Die Gottesmutter erscheint nahe bei dem Bild Jesu, nachdem einige Seminaristen gebeichtet haben: ‚Dort ist euer Vater, mein Engel.“

Falsch: Jesus Christus ist nicht der Vater, sondern der Sohn von Gott-Vater. Der Vater Jesu Christi ist unser Vater, nicht Jesus!

Widerspruch

15.9.1981:
„Wenn dieses Volk sich nicht bald bekehrt, wird es ihm schlecht ergehen.“

Widerspruch zur Irrlehre Nr. 4, wonach das Volk glaubt und die Franziskaner den Glauben des Volkes beschützen sollen!

Irrlehre Nr. 8

16.9.1981:
„Betet nicht für euch selbst. Ihr seid schon belohnt worden. Betet für die anderen“

Was soll man als Katholik bloß davon halten? Die „Seher“ sollen nicht für sich selbst beten. Das ist Unfug, denn wer nicht (auch) für sich betet, der lässt eine Tür für den Satan offen. Damit fordert die Erscheinung die Seher auch auf, nicht um die eigene Heiligung und um den Schutz vor den Dämonen zu beten

Irrlehre Nr. 9

1.10.1981:
„Vor Gott sind die Angehörigen aller Religionen gleich. Gott herrscht über jede Religion wie ein Herrscher über sein Reich. In der Welt sind die Religionen jedoch nicht gleich, da die Menschen sich nicht in gleicher Weise den Geboten Gottes unterwerfen. Sie lehnen sie ab und entehren sie‘.“

Die Religionen der Welt sind nicht Gottes Reich, Gottes Reich auf Erden ist der Leib Christi, die Kirche! Und vor Gott sind die Religionen genausowenig gleich wie vor den Menschen! Der Islam und das Judentum lehren, dass Jesus nicht der Sohn Gottes und der Messias ist. Das Christentum verkündet, dass Jesus Christus der Sohn Gottes und der Messias ist! Die Buddhisten lehren, dass es die Reinkarnation gibt! Das Christentum verkündet, dass es die Reinkarnation nicht gibt etc. Nach der Erscheinung von Medjugorje ist Gott ein widersprüchlicher Gott, der die sich widersprechenden religiösen Lehren in die Welt gesetzt hat. Damit entlarvt sich die Erscheinung, denn der Satan ist es, der die verschiedensten Häresien in die Welt gesetzt hat, während Gott seine Lehre in der Bibel benannt hat und durch seine Kirche verkündet!

Irrlehre Nr. 10

1.10.1981:
„Sind alle Kirchen gleich?  – ‚In einigen wird mehr zu Gott gebetet, in anderen weniger. Das hängt von den Priestern ab, die die Gebete leiten, und es hängt auch von der Vollmacht ab, die sie haben‘.“

Mit diesen Worten bezeichnet sie die protestantischen Pastoren und Älteste als Priester, die von Gott (priesterliche) Vollmachten besitzen sollen. Die Lehre der Kirche und der Bibel dagegen lautet, dass das Priestertum nur in den apostolischen Kirchen gegenwärtig ist. Damit widerspricht die Erscheinung der Bibel und der Kirche!

Irrlehre Nr. 11

12.10.1981:
„Ich bin vor dem Tod in den Himmel hinaufgegangen‘.“

Das entspricht nicht dem Dogma der Kirche, denn im Assumpta-Dogma ist hiervon („vor dem Tod“) nicht die Rede. Die Aufnahme Marias in den Himmel geschah nicht vor ihrem Tod.

Bedenkenswertes

20.10.1981:
„Vicka bat Unsere Liebe Frau um ein Zeichen, das Pater Jozo während seiner Verurteilung retten sollte! ‚Schlage jemanden und mache ihn gelähmt‘, sagte Vicka. Bei diesen Worten lächelte die Gospa, dann sang sie mit den Sehern: „Jesus, in deinem Namen..“ Als das Lied zu Ende war, sagte die Gospa wie immer: ‚Geht im Frieden Gottes‘.“

Tja, was soll man dazu sagen – „Schlage jemanden und mache ihn gelähmt!“ und die Erscheinung lächelt und singt darauf „Jesus, in deinem Namen.“ – In Jesu Namen jemand schlagen und lähmen? Unglaublich! Eine Reaktion, die diametral zu Lk. 9,54f. und Joh. 12,47 steht. Die Erscheinung klärt Vicka nicht darüber auf, dass das, was aus ihrem Herzen und ihrem Mund kam, eine große Sünde ist.

Irrlehre Nr. 12

30.10.1981:
‚Sagt den Jugendlichen, sie sollen sich nicht vom wahren Weg abbringen lassen. Sie sollen ihrem Glauben treu bleiben‘.“

(a) Welcher wahre Weg ist das? In den bisherigen Botschaften war nicht ein einziges Mal vom katholischen Glauben die Rede, dagegen aber vom Glauben der Religionen, der christlichen Konfessionen, die allesamt Gottes Reich seien, und vom Glauben des Volkes.

(b) Der Kirche zufolge sollen die Jugendlichen nicht „ihrem“ Glauben treu bleiben, sondern dem Glauben der Kirche, die nach der Bibel der Pfeiler und das Fundament der Wahrheit ist!

Dies korrespondiert mit der in der Botschaft vom 10.11.1981 : „Gebt nicht nach. Bewahrt euren Glauben. Ich werde euch bei jedem Schritt begleiten.“

Irrlehre Nr. 13

7.12.1981:

Unsere Liebe Frau betrachtet die Menschenmenge: ‚Die Menschen bekehren sich, das stimmt; aber noch nicht alle‘. Nach einer Erscheinung in Jakovs Haus stand in goldenen Buchstaben an der Wand: Mir ljudima, Friede den Menschen.“

Die Erscheinung verkündet „Friede den Menschen“, die Engel verkünden dagegen von Gott her: „Ehre ist Gott in der Höhe und auf Erden Friede den Menschen eines guten Willens/seiner Gnade/seines Wohlgefallens.“ (Lk. 2,14)

Irrlehre Nr. 14

8.12.1981:
„Kommt zu mir, wenn ihr in Schwierigkeiten seid oder etwas braucht. Wenn ihr keine Kraft habt, bei Wasser und Brot zu fasten, könnt ihr auf verschiedene andere Dinge verzichten, denn nach dem Fernsehen seid ihr zerstreut und unfähig zum Gebet. Ihr könnt auf Alkohol verzichten, auf Zigaretten und andere Vergnügen“

„Ihr könnt auf Alkohol verzichten, auf Zigaretten und andere Vergnügungen“  –  „ihr könnt“! Sie können den Lastern entsagen, wenn sie wollen, aber sie müssen es nicht. Die Botschaft lautet hier im Klartext: Ihr könnt auf die Sünden verzichten, doch ihr müsst es nicht!

Irrlehre Nr. 15

31.12.1981:
„Ivan fragt die Gottesmutter, wie den Priestern geholfen werden könne, die an den Erscheinungen zweifeln. ‚Man muß ihnen sagen, daß ich der Welt schon immer Botschaften von Gott übermittelt habe. Es ist sehr schade, wenn man nicht daran glaubt. Der Glaube ist entscheidend wichtig; aber man kann niemanden zum Glauben zwingen. Der Glaube ist die Grundlage, auf der alles aufbaut‘.“

Hier setzt die Erscheinung „den Glauben“ als solchen mit der Anhänglichkeit an diese Erscheinungen und Botschaften gleich. Das heißt: Die Priester, die den katholischen Glauben vertreten und verkünden, stehen nicht im Glauben, weil sie nicht an die Erscheinungen von Medjugorje glauben! Dagegen lehrt die Kirche, der Pfeiler und das Fundament der Wahrheit, dass man an Privatoffenbarungen nicht glauben müsse, um gerettet zu werden. Die „Gospa“ verkündet das Gegenteil und stichelt auf diese Weise gegen uns „Ungläubige“.

HINWEIS: Hier finden näher am Thema Interessierte über einhundert weitere Info-Artikel zu Medjugorje: https://charismatismus.wordpress.com/category/irrgeistige-erscheinungen/medjugorje-vorsicht-vor-erscheinungsorten/


12 Kommentare on “Einige Irrtümer der „Gospa“ (aus ihren „Botschaften“ von 1981)”

  1. Hermann sagt:

    Liebe Frau Küble und Herr Ralf!

    Freilich haben Sie recht, Frau Küble, das Leid in vielen Ländern nimmt heute erschreckende Ausmaße an.
    50.000 Jugendliche in Medjugorje sind laut Ihnen kein Argument, aber ein Zeichen ist es allemal über das es sich lohnt nachzudenken…
    Warum schreiben Sie denn, Herr Ralf, dass ich von der Realität keine Ahnung hätte? Oder dass ich auf Wolke sieben schweben würde? Ich habe gestern schon geschrieben: Wenn Menschen in Medjugorje (und das kann auch sonst wo sein) zu Gott finden dann ist das für mich als Katholik ein sehr freudiges Ereignis, denn der Himmel freut sich, wie im Evangelium geschrieben steht. Warum Menschen das in Bezug auf Medjugorje ignorieren, ist mir unverständlich wo doch selbst Atheisten eingestehen, dass dort außergewöhnliches passiert. Ich habe gestern auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn angeführt und auf den älteren hingewiesen, der sich nicht über die Rückkehr des Bruders freute. Idem scheinen heute manche Menschen nicht mit der großen Barmherzigkeit Gottes einverstanden zu sein denn Medjugorje ist nichts anderes als eine große Rückholaktion von SEELEN!

    Ich möchte hier auf Pater Petar Ljubicic OFM verweisen, der besonders darauf aufmerksam macht, dass wir in einer Gnadenzeit leben und dass Gott uns unendlich liebt. Wir sollen jeden Augenblick unseres Lebens so leben, dass wir ihn in einen Augenblick der Rettung für uns selbst und für unsere Schwestern und Brüder umsetzen können.
    http://www.gottliebtuns.com/medjugorje_geheimnisse.htm

    Mit freundlichen Grüßen
    Hermann Hitthaler

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  2. Hermann sagt:

    Liebe Frau Küble!

    Ich bin auf diese Seite von einem „facebook User“ verwiesen worden und möchte dazu einige Punkte anführen:
    Zu Ihren angeführten Irrlehren jeweils einige Gedanken, wobei ich mich jeweils auf die Nummer ihrer angeführten „Irrlehre“ beziehe.
    Ich möchte die Kritiker, die hier dann wieder schreiben werden auch bitten, nicht alles mögliche herbeizuziehen, was mit Medjugorje nichts zu tun hat und ich möchte auch klarstellen, dass ich nicht wundersüchtig bin noch hängt mein Glaube von Medjugorje ab, aber als Zeuge von Medjugorje werde ich diesen Ort stets verteidigen denn so wie damals Johannes der Täufer gesendet wurde, ist es diese Jahre die Mutter Jesu, die den Weg ihres Sohnes bereitet…

    Viele Punkte kann man so oder so sehen, es hängt wohl vom Auge des Betrachters ab, aber gleich als Irrlehren hinstellen?…

    1) Natürlich ist ein Heiliger kein Schutzengel, aber er hat die Funktion eines solchen! Die Heiligen sind unsere Fürbitter am Throne Gottes und so könnte es wohl auch gemeint sein, die Seher waren damals ja noch Kinder.

    2) Diese Aussage ist doch keine Irrlehre! Wer Medjugorje kennt, der weiß, dass hier das Hl. Messopfer sehr wohl im Mittelpunkt steht mit vielen Hl. Messen täglich(!) und dass abends immer Anbetung gehalten wird…

    3) Maria ist doch die Mutter Jesu, darf sie ihren Sohn Jesus nennen? Es drückt doch die liebevolle Beziehung der beiden aus.

    4) Es geht hier um die Franziskaner und deshalb ist wohl der katholische Glaube gemeint, oder?

    5) Glauben ist eben nicht gleich glauben. Es kommt darauf an, richtig zu glauben. „Wäre euer Glaube auch nur so groß wie ein Senfkorn…

    Bedenkenswert) Das können wir doch nicht wissen, welche Gedanken der Himmel hat!

    6) Die Mutter sendet den Sohn das heißt sie bittet ihn darum und schlägt Jesus eine Bitte Mariens aus? „Sie haben keinen Wein mehr“ und Jesus wirkt dadurch das erste Wunder!

    7) Ist nicht der Vater im Sohn und der Sohn im Vater?

    8) Das Dorf war zu diesem Zeitpunkt von der Polizei eingenommen aufgrund dieser Ereignisse. Wohl deshalb dieser Aufruf für die anderen zu beten.

    9) Dies ist jene Aussage, durch die manche besonders traditionsbewusste Katholiken glauben diesen Ort verwerfen zu dürfen! Und das ist schade, denn Gott herrscht tatsächlich über alle Religionen! Hier müsste man weit ausholen, aber Gott ist Vater JEDER Seele und somit liebt er ALLE ohne Ausnahme. Die Katholiken sind in der Wahrheit, andere in der Teilwahrheit. Doch Gott verwirft sie trotzdem nicht, denn wer seinem Gewissen folgt und die Tugenden vermehrt – denn jeder Mensch „spürt“ durch dieses Gewissen, was gut und schlecht ist – den wird Gott nicht verwerfen. Wir sind nicht Richter über die Menschen, Gott allein richtet und im Himmel werden Menschen aller Sprachen, Völker und Nationen sein!…

    10) man kann es so oder so deuten…

    11) Wir wissen das wohl nicht

    Bedenkenswert) Was haben denn damals die Jünger Jesu gefordert? (Feuer vom Himmel)

    12) Das ganze geschah und geschieht heute noch innerhalb der römisch katholischen Kirche

    13) Irrlehre?

    14) Ist nicht der Wille des Menschen frei? Hätte sie hier gesagt, ihr müsst, dann wäre wohl der Einwand, sie greift in den Willen des Menschen ein…

    15) Die Muttergottes stichelt hier gegen niemand, aber es ist wirklich sehr bedauerlich, dass man heute, nach 33 Jahren Medjugorje und all der dort geschehenen Wunder immer noch dagegen ankämpft.
    Vielmehr hat sie auch hier richtiges gesagt: Man kann niemanden zwingen!

    Ich habe eher den Eindruck dass man als Medjugorje Zeuge von anderen Menschen regelrecht verfolgt und fast gezwungen wird, nicht daran zu glauben obwohl man das nicht kann! Und nicht selten sind da Verleumdungen und Vorurteile im Spiel nur um diesen Menschen mundtot zu machen. Oder man versucht akribisch Fehler dieses Menschen breitzutreten um seinen Ruf zu schädigen. Dass das niemals im Sinne des Evangeliums ist, dass das schwere Sünden gegen die Liebe sind, interessiert diese nicht! Sie setzen alles in Bewegung um diesen zum Schweigen zu bringen! Leider oft mit übelsten Methoden, wobei ich nicht Sie, Frau Küble, meine. Aber Medjugorje schweigt nicht, niemand konnte es bisher zerstören denn es ist das Werk Gottes. Trotz ärgster Verfolgung damals konnte es nicht mundtot gemacht werden. 50.000 Jugendliche waren auch heuer wieder beim Festival und so viele Menschen haben dort wieder zu Gott gefunden und doch verhalten sich viele wie der Bruder des verlorenen Sohnes, der sich nicht über den heimgekehrten Bruder freuen konnte und dem Vater Vorwürfe machte…

    Hier eine mögliche Antwort auf die Frage, warum Maria in Medjugorje erscheint:
    http://www.gottliebtuns.com/medjugorje.htm#7

    Mit freundlichen Grüßen
    Hermann Hitthaler

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    • Guten Tag,
      der Artikel stammt nicht von mir, sondern von Stefan Vucina (ehemaliger Medju-Anhänger), wie sofort nach dem Titel erkennbar ist. Aus erscheinungsnaiver Sicht gibt es für alles und jedes, was an gewissen „Botschaften“ beanstandet wird, eine Erklärung bzw. Rechtfertigung. Die bloße Masse (50.000 Jugendliche) ist doch kein Argument, sonst können wir zur protestantischen Pfingstbewegung überwechseln, das ist nämlich die weltweit am stärksten wachsende Zahl religiöser Gruppierungen.
      Wodurch werden Sie und andere Fans als „Medjugorje-Zeuge“ denn „regelrecht verfolgt“ und „fast gezwungen, nicht daran zu glauben“? – Steigern Sie sich doch nicht grundlos in einer Märtyrerrolle hinein, während Sie gemütlich am Ofen sitzen.
      Bei „Verfolgung“ denke ich nicht an Sie und Ihresgleichen, sondern an Christen im Irak, Syrien, Iran, in Rot-China, Nordkorea etc.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Ralf sagt:

        Wodurch werden Sie und andere Fans als “Medjugorje-Zeuge” denn “regelrecht verfolgt” und “fast gezwungen, nicht daran zu glauben”? – Steigern Sie sich doch nicht grundlos in einer Märtyrerrolle hinein, während Sie gemütlich am Ofen sitzen.
        Bei “Verfolgung” denke ich nicht an Sie und Ihresgleichen, sondern an Christen im Irak, Syrien, Iran, in Rot-China, Nordkorea etc.

        Genau, das ist der Punkt…oftmals habe ich auch das Gefühl, das die „Privaties“ – die doch glauben, das Weltgefüge zu verstehen, da sie es doch von Gott „offenbart“ bekommen – keine Ahnung haben von der wirklichen rauen Realität.
        Immer auf „Wolke Sieben schweben“, schadet wohl der (Realitäts-)Wahrnehmung. 🙂

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  3. Dorrotee sagt:

    Eine super Zusammenfassung. Endlich hat mal jemand die alten Botschaften als Irrlehre entlarvt. Fr. Küble ist also nicht die einzige, die sich gegen Medjugorie wendet. Es gibt noch viele andere. Hoffentlich lesen viele auch diesen Autor. Manche Kommentatoren meinen ja, Frau Küble sei die einzige, die sich dagegen wendet. Machen Sie weiter so. Bitte. Irgendwann kommt es ans Licht mit dem Betrug.
    Aber wie ich schon oft schrieb: Manche Gläubige wollen betrogen werden, weil die Geschichte mit der „Gospa“ zu schön ist. Eine Welt für sich, die sie nicht hergeben. Seid nüchtern!!!

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    • Ralf sagt:

      Es gibt einige Kritiker von „Medjugorje“, aber es stimmt, man bekommt immer die „positiven Kritiken“ um die Ohren geschlagen, negative Stimmen kommen nicht recht durch, da sie gleich von den Gläubigen abgewehrt werden.

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  4. Ulrike sagt:

    Die Religionsgruppen auf der Welt sind nicht gleich

    aber es ist immer der gleiche Gott, der gleiche Jesus, die gleiche Maria

    GEMEINSAM sind wir stark, da ist was dran.

    Wenn einer alleine ein Problem meistern will, dann klappt das nicht.

    Es gibt ja Gemeinsamkeiten auch zwischen den Religionsgruppen und diese Gemeinsamkeiten sollte man stärker betonen.

    Trotzdem darf man ja kein Religionsgruppen-Eintopf machen und alles mit dem Zauberstab durchmischen – so kommt mir das gerade in Medjugorie etwas vor.

    Die Unterschiede zwischen den Religionsgruppen sind da, man kann trotzdem in Frieden nebeneinander mit den Unterschieden leben.

    Ich frage mich nur, warum so eine Liste nicht mal die ganzen Jahre auch in den Kirchen verteilt worden ist..

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    • Maria sagt:

      Die Gemeinsamkeiten zwischen den Menschen und ihrem Zugang zum Göttlichen, der durchaus ehrlich sein kann betonen. Jedoch nicht „zwischen den Religionen“.
      Das bedeutet die Gemeinsamkeiten zwischen Ideologien und dem Christentum hervorzuheben und nicht auf das zu schauen, was den Glauben wahr macht und die Ideologien zu Ideologien: Nämlich vielen Menschen gemeinsame Weltanschauungen, in welchem sich das falsche an das Wahre, das böse an das Gute hängt. Das ist die Methode des Satans. Das böse kann nämlich nicht ohne das Gute existieren, an welches es sich hängt.

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  5. pro Kirche sagt:

    ERGÄNZUNG zu „daß ich der Welt schon immer Botschaften von Gott übermittelt habe“

    Maria hat der Welt nicht „schon immer Botschaften von Gott übermittelt“, denn sie existiert erst seit ca. 2000 Jahren! Die Welt aber ist noch viel älter alt 2000 Jahre!

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    • pro Kirche sagt:

      Eine weitere Ergänzung:

      Die Erscheinung behauptete, schon immer in der Welt angebliche Gottesbotschaften vermittelt zu haben! Schauen wir in die Menschheitsgeschichte zurück, so ist das auch insofern eine LÜGE, als nicht Gott oder irgendeiner seiner himmlischen Diener der Welt „schon immer“ Botschaften übermittelt haben, sondern der Satan!

      Der Satan war es, der der Menschheit von Beginn an Botschaften vermittelt hat, angefangen bei Eva! So z.B. übermittelte er die heidnischen Religionen, u.a. den Buddhismus, den Hinduismus und den Islam!

      Gott selbst aber hat gemäß der Bibel der Welt noch nie „schon immer“ Botschaften übermittelt oder übermitteln lassen, sondern zuerst vereinzelten Personen wie Noah, Abraham, Isaak, Jakob, Josef und später dann den Juden und schließlich in Christus durch seine Kirche auch den Ungläubigen, den Heiden! In der vorchristlichen Zeit spielte Maria bei diesen Offenbarungen keine Rolle, weil sie in dieser Zeit noch gar nicht existierte!

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      • Maria sagt:

        Kleine Korrektur: Es gibt die Offenbarung in der Vernünftigkeit der Wirklichkeit, in der Ordnung der Wirklichkeit und in der Vernunftfähigkeit/Vernunftbegabung/Vernünftigkeit des Menschen. Das nennt sich Offenbarung in der Natur- natürliche Gotteserkenntnis folgt daraus.
        Der Islam entstand übrigens um 600, lange nach Christi Geburt.
        Die „Botschaften“ Satans sind immer verkehrte Botschaften. Dafür muss es aber eine Ordnung geben, die verkehrt werden kann- so die wahre Botschaft in der wahren Ordnung.
        Eine Botschaft ist eine mittelbare Mitteilung. Und da haben Sie recht, das geschieht meistens durch einzelne Menschen.
        Für die Offenbarung in der Natur aber weisen zwar auch einzelne Menschen auf diese Botschaft hin, sind Boten. Der eigentliche Bote, in dem sie aber stehen ist Christus, das Urbild der Schöpfung, bzw. der Sohn durch den alles geschaffen ist. Er ist auch die „Botschaft“.
        Was die Botschaften auf konkrete Situationen anbelangt, wie zB. der Gang zu Ninive zeigt. Sind diese Botschaften, Worte Gottes, die auf konkrete SItuationen bezogen sind aber einen logischen Zusammenhang zu Gesamtbotschaft aufweisen, nämlich hier: Die Übertretung von Gottes Gesetzen hat Folgen…
        Auch ist es die Mitteilung von Gottes Willen aus seinem Ratschluss an die, an welche Sein Beschluss ergehen soll.
        Diese ist auch in der Wirklichkeit gegeben.
        So gibt es Propheten erster Ordnung und Prophetenn zweiter Ordnung usf, wenn man so will. Vielleicht ist der Ausdruck etwas unglücklich mit Boten erster Ordnung und Boten zweiter Ordnung usf.
        Das Christentum kennt folgende Dreiteilung der „Bücher“ der einen Offenbarung Gottes. Der Inkarnationsvorgang, der Eintritt Gottes in die Geschichte des Menschen erfolgt 1. Durch die Offenbarung im Buch der Natur. 2. In der Offenbarung durch das Heilswirken Gottes am Volk Israel, festgehalten und bezeugt in den inspirierten Schriften des alten Bundes (Gottes Wort in Menschenwort; Israel als Verheißungsträger auf Christus hin. 3. In der Menschwerdung des Gottessohnes als Gipfelereignis, Gott offenbart sich als trinitarisch (das Heilswirken Gottes an seinem auserwählten Volk Israel gipfelt hier in einem Heilswirken an der gesamten Schöpfung) in Jesus Christus, das „Buch“ ist hier Christus, bezeugt (Wirken und Worte) in den inspirierten Evangelienbüchern (auch hier: Gottes Wort in Menschenwort; und auch hier eine Verheißung: Die Verheißung seiner Wiederkunft!).

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