Unseliges von der „Gemeinschaft der Seligpreisungen“

Was in den letzten Wochen über die katholisch-charismatische „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ bekannt wurde, läßt das Schwärmerherz gewiß nicht höher schlagen, denn zum Jubeln besteht kein Anlaß:

Sowohl der Gründer der „Seligpreisungen“ (Bruder Ephraim) wie auch derenspäterer Leiter (Diakon Philippe Madre)  – beides Franzosen  –  sind schwer ins Gerede gekommen.  Übrigens war der verheiratete Leiter Madre der  Schwager des verheirateten Gründers Ephraim (so blieb die Führung quasi schön „in der Familie“).

Der einst vielverehrte, heute 62-jährige „Bruder Ephraim“  – ebenfalls Diakon  –  hat sich vor vier Jahren von seiner Frau und seinem Lebenswerk (den „Seligpreisungen“) getrennt; angeblich arbeitet er nun als „Therapeut“  – ob in eigener Sache (oder wie auch immer) sei dahingestellt.

Diakon Madre wurde jetzt von der Kirche schwer bestraft und sogar aus dem Klerikerstand ausgeschlossen, nachdem ein diözesanes Kirchengericht in Frankreich ihn „der ihm vorgeworfenen Delikte für schuldig befunden“ hat.
Vorgeworfen wird ihm seit dem Jahre 2003 mehrfacher sexueller Mißbrauch  – allerdings nennt das Entlassungsdekret keine näheren Angaben über die Art der erwiesenen „Delikte“
(daß es sich um schwerwiegende Vorgänge handelt, versteht sich angesichts der Härte der Strafe von selbst).

Voriges Jahr gab es bereits Turbulenzen um die „Seligpreisungen“ in Frankreich: der 60-jährige Bruder Pierre-Etienne gab zu, bei sage und schreibe  etwa fünfzigKindern (Jungen und Mädchen) sexuell übergriffig geworden zu sein; er wurde inzwischen aus der Kommunität entlassen.

Unabhängig vom Fall „Madre“ hat der Vatikan die „Gemeinschaft der Seligpreisungen“  jetzt kirchenrechtlich wesentlich heruntergestuft; die Kommunität ist jetzt kein Verein gläubiger Katholiken „päpstlichen Rechtes“ mehr.
Diesen relativ hohen Status erhielt die erscheinungsmarianische Kommunität bedauerlicherweise im Jahr 2002  – und zwar ausgerechnet am 8. Dezember, dem Immaculata-Fest der Erwählung Mariens.

Außerdem hat der Vatikan jetzt verfügt, daß die neu zu strukturierende „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ ihre spezifische „Spiritualität“ (hauseigene Frömmigkeitsausrichtung) ändern müsse, was sowieso überfällig ist.

Zudem wird das gemeinsame Wohnen von Männlein, Weiblein und verheiraten Familien unter einem Dach kirchlich nicht weiter erlaubt.

Mit anderen Worten:  es gibt jetzt die drei Lebensstände (Männerzweig, Frauenzweig, Laien/Familien) – und zwar getrennt, wie das bei den klassischen Orden selbstverständlich ist.

Aber in der besonders „geisterfüllten“ charismatischen Szene meint man gerne, sich über gewisse vernünftige Vorsichtsmaßnahmen hinwegsetzen zu können, auf die früher seitens der Kirche früher haarscharf geachtet wurde.
Aber wozu die altmodische „Vorsicht“: Schließlich kann ja das Fleisch nicht schwach werden bei  sooooviel „Geist“…

Nur daß die Realität hier etwas ganz Anderes ans „charismatische“ Licht bringt.

Es gab denn auch kaum eine „charismatische“ Verstiegenheit, die Philippe Madre in seinen Büchern nicht hochgejubelt hätte –  bis hin zum schwarmgeistigen Heilerguru P. Emilian Tardif.

Die beiden „Zauberworte“ der Schwärmerkreise heißen seit langem „Heilung und Befreiung“ – wofür man sich besonders „zuständig“ fühlt.
Passenderweise nannte der oberste Seligpreiser Madre sein Buch „Gott heilt  – auch heute!“

Als besonders „heilsam“ werden seine Opfer ihn selber wohl nicht empfunden haben.

Meine eigenen Eindrücke zu den Inhalten dieser Charismatiker:

Als ich vor etwa 20 Jahren  den ‚Nachsommerregen‚  las, die Biographie des Gründers („Bruder Ephraim“), war ich davon sehr enttäuscht.

Das Buch wurde damals in einigen frommen Kreisen wie ein „Geheimtip“ gehandelt. Nun kommt es auch nicht alle Tage vor, daß ein protestantischer Pastor erst katholisch wird, dann Diakon und danach auch noch eine ordensähnliche „geistliche Gemeinschaft“ gründet; er nannte sie zunächst reichlich verstiegen „Der Löwe von Juda und das geopferte Lamm„, später wurde seine Kommunität in „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ umgenannt (oder soll man „geistgetauft“ sagen?).

Je mehr ich in dem Schwärmerbuche von den Erlebnissen des Herrn Ephraim und seiner Frau Josette Croissant las, umso stärker legte ich es im Geiste zur Seite. Klar war mir, daß ich ein derartiges Werk weder besprechen („das lohnt nicht, nicht mal als Verriß“) und noch viel weniger verbreiten werde –


Was mißfiel mir an diesem euphorischen Buch?

Eine ganze Menge, aus der Erinnerung weiß ich noch Folgendes:
1.Es fehlte die inhaltliche Substanz, der Autor war fast nur am Halleluja-Herumschwärmen – keinerlei Erkenntnisgewinn für den Leser also.
2. Bereits vor seinem Übertritt in die kath. Kirche wußte der Geisterleuchtete alles besser, so daß ich mir dachte: Solch ein Konvertit hat uns gerade noch gefehlt!

So hat er zB. schon vor seinem Katholischwerden heimlich (ohne wenigstens einen Priester zu befragen) die hl. Kommunion empfangen – aber bei den besonders „Begnadeten“  – das kennt man ja  – sind kirchliche Regeln und Vorschriften eh nur „kalter Kaffe“: die Heißblütigen im Geiste nehmen sich, was sie kriegen wollen!
Sein unerlaubtes Kommunizieren schilderte er in seiner Biografie ohne jede Spur von Selbstkritik.

3. Seine ganze „Frömmigkeit“, die er aufdringlich zum Besten gab, bestand fast nur aus pseudo-mystischem Schwarmgeist und selbstgefälligem Sendungsbewußtsein.

Ähnlich der Person dann auch sein Werk, wobei sich im Laufe der Zeit weitere (un)geistliche ‚Tick-s‘ dazugesellten:

1. Eine überschwängliche Juden-und-Israel-Euphorie, so daß man in seiner Seligpreisungs-Gemeinschaft jüdische Feste zu feiern begann, israelische Tänze einübte, damit vor und um den Altar herumschwirrte etc.

Ich bin gewiß allergisch gegen jede Art von Judenhaß, aber das andere Extrem ist ebenfalls zu vermeiden: die philosemitische Jubelgesinnung bzw. eine un-nüchterne „Umarmungs-Mentalität“, die übrigens von jüdischer Seite (verständlicherweise!) gar nicht gern gesehen wird. Juden spüren durchaus, wenn etwas übertrieben oder an den Haaren herbeigezogen wird  – oder wenn mit einer schwärmerischen „Israel-Euphorie“ nur eigene Gefühle befriedigt werden sollen.

2. Bruder Ephraim mit Frau (die er inzwischen verlassen hat) und sein frommes Gefolge entdeckten eine weitere Schwärmerwiese: die „Marienerscheinungen“ von Medjugorje, mittlerweile weit über 40.000 „Erscheinungen“ an der Zahl, kirchengeschichtlich absolut einmalig  –   mehr ist zum Sinn und Unsinn dieser 30-jährigen Visions-Veranstaltung auch nicht zu sagen.

3. Frei nach Art der Schwärmer drechselte Bruder Ephraim aus einer gesunden, kirchlich verankerten Marienverehrung seine persönliche Himmels-Tändelei.
Es genügte ihm nicht, die spezielle Andacht einer „Ganzhingabe“ (nach Grignion) zu propagieren  – er scheint an dieser Andacht zudem einiges mistverstanden zu haben, denn gemeint ist dort ein Hingabe-Akt „an
Christus durch Maria“.

Doch für Bruder Ephraim geriet offenbar das Mittel zum Zwecke selbst  – und aus der fürsprechenden Madonna wurde sein spiritueller Lebensmittelpunkt, glaubt man z.B. seinen Ausführungen im Buch „Marie intime“ (sic!), worin er  w e i t  über die kirchliche Marienlehre hinausschwebt und allerlei Sondereinfälle verkündet;
so fabuliert er zB., Maria sei schon vor der Schöpfung bei Gott mental „präexistent“ gewesen  – woher will er das denn wissen?!

Sodann dichtet er die Gottesmutter ernsthaft zur Charismatikerin um und behauptet munter drauflos, die Madonna sei ab der Verkündigung des HERRN durch den Engel Gabriel mit der „Zungenrede“ begabt gewesen.  Auch sei sie zusammen mit Josef die „kleine Trinität auf Erden“ gewesen, eine Art Spiegelbild der himmlischen Trinität  – und unter dem Kreuze sei dann aus dem Herzen Christi und dem Herzen Mariens ein einziges Jesu-Maria-Herz geworden  – und ähnlicher „höherer Blödsinn“ bzw. teils häresieverdächtiger Unfug, den man weder in der Heiligen Schrift noch in der kirchlichen Lehre vorfindet.

Kein Wunder, daß diese euphorische „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ irgendwann ziemlich an die Wand gefahren ist, weil es ihr entschieden an theologischer Substanz und Bodenhaftung mangelte, freilich nicht an charismatischem Überschwang und pseudo-geistlichen Verstiegenheiten, die sein Nachfolger, ebenfalls Diakon, der Franzose Philippe Madre, in seinem Sinne bzw. Unsinne fortsetzte, bis dann der tiefe Fall kam und die Kirche ihn aus dem Klerikerstand entließ.

Je höher sich einer auf Wolke 7 und-so-weiter hinaufspinnt, umso kräftiger ist dann manchmal der Fall….ins Bodenlose….weil es nie eine ausreichende Bodenhaftung gab!

Felizitas Küble, KOMM-MIT-Verlag in Münster

Kontaktmail: felizitas.kueble@web.de


13 Kommentare on “Unseliges von der „Gemeinschaft der Seligpreisungen“”

  1. Liebe Leser,
    1993-95 war ich in der Gem. der Seligpreisungen, und kann nur Gutes
    berichten.
    Was im Katholischen Katechismus
    beschrieben wird, wurde dort schon
    versucht zu leben.
    In der Zeit des gemeinschaftlichen Gebets und
    in Einfachheit, aber nicht elenden Lebens
    wurde ich vorbereitet auf das Sein als
    Christ in der Welt.
    Meine Familie zuhause hat viel Segen erfahren,
    Meine Eindruck als Laie ist eher,
    dieser Ort gibt Gelegenheit, im
    Glauben zu wachsen, gut für die Welt, wenn nur mehr solche Gemeinschaften der Welt geschenkt seien.
    Deogratias,
    Christian Dieckmann

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  2. Mann Baumgarten sagt:

    „Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein !“ sagte JESUS – hier auf die Gemeinschaft der
    Seligpreisungen .
    Sicherlich ist es traurig und tragisch wenn leitende Personen wie Br.Ephraim oder Phillippe
    Madre und Br. Etienne sich geschlechtlich verfehlen, oder zum Teil schwer gesündigt haben
    . Bei Br. Ephraim fehlen mir die Beweise ,daß Er angeblich ohne Einverständnis
    seiner Frau sich von Ihr getrennt hat . Denn man bedenke hier folgendes :
    Der heilige Br.Klaus in der Schweiz hatte mehrere Kinder und hatte auf Beratung eines
    Priesters und
    Zustimmung Seiner Frau erst seine Familie in die Einsiedelei in den Bergen verlassen,
    um mit GOTT ganz allein sein zu können in Seiner Gebetshingabe .
    Br.Klaus war dem Ruf GOTTes ganz gefolgt und es war sicherlich nicht leicht seine
    glückliche Familie hinter sich zu lassen .
    Deswegen ist es bei Br.Ephraim ähnlich der Fall -> wenn Er nun allein mit GOTT ganz
    lebt um dem Ruf GOTTes gefolgt zu sein .
    Außerdem finde ich es eine Anmaßung von Frau Kueble derartig forsch abwertend
    allgemein gegen die Haltung der charismatischen Gemeinschaft hier zu schreiben .
    Denn es gibt Brüder und Schwestern in der Gemeinschaft ,die durchaus heiligmäßig ,demütig
    und bescheiden leben .
    Frau Kueble offenbart eher einen versteckten Neid und Mißgunst in Ihrem Herzen ,
    den Sie bei nächster Gelegenheit beichten kann .
    Die Verfehlungen und schwere Sünde der beiden anderen Brüder Madre und Etiene sind
    von der Kirche mit Konsequenzen belegt worden .
    Bei Br.Ephraim fehlen mir die Beweise oder Zeugenaussagen Seiner Frau Jo Croissant
    ob Er Ehebruch begangen haben soll !?!
    Deswegen immer im Zweifelsfalle : Freispruch
    (wenn ER z.B. dem Ruf GOTTes mit Zustimmung Seiner Frau in die ewige Einsiedelei
    gefolgt ist siehe den Vergleich mit Br.Klaus : Der Nationalheilige der Schweiz )
    Mit freundlichem Gruß
    Mann Baumgarten
    Münster in der Region Westfalen im reaktivierten Bundesfreistaat
    Preußen (Internationaler Gerichtshof in Den Haag — Völkerrecht)

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  3. Missbrauch

    Je mehr Dreck ich selbst am Stecken habe, desto mehr muss ich auf andere projizieren und diese mit in meinen Sumpf hinabziehen. Solange ich auf andere mit dem Finger zeige, solange brauche ich mich nicht um meine eigenen Probleme zu kümmern. Warum fassen wir uns nicht zuerst an die eigene Nase?
    Personen in leitender Stellung sind weit mehr den Angriffen des Anti ausgesetzt wie wir gewöhnlichen Sterblichen; denn der Fürst dieser Welt geht umher wie einbrüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann (1Petr 5,8). Es ist daher unserer Schuld, wenn wir nicht genügend für diese Leute beten.
    Die Sünden in unseren Gedanken sind weit schlimmer, als das was sich an der Oberfläche tut und für alle sichtbar erscheint. Jesus sagt, wenn du eine Frau nur begehrlich anschaust, hast du bereits die Ehe berochen (Mt 5,28). Wie lange wird Gott noch Geduld mit uns haben?
    BH_28-04-2016_15:45_Dr. Erhard J. Fischer

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  4. Norbert Friedrich sagt:

    14.3.14: Norbert Friedrich, Hamburg
    Sehr geehrte Frau Kuebler,
    wenn Sie die aktuelle Produktion der Medien an sich ran lassen, kann es sein, dass Sie vielleicht zu leiden beginnen. Es zieht sich ein gemeinsames Strickmuster durch: der Fall Wulf, der sexuelle Missbrauch in der kath. Kirche, der Fall Edarty, der Fall Tebartz von Elst, der Fall Hoehnes, oder auch die ganze öffentliche Diskussion zum Thema Homosexualität usw, Ja überall wird Erkenntnis poduziert, und das tut gut. So leisten ja auch Sie einen Beitrag zur Wahrheitsfindung in Fall der GdS. Aber überall fehlt etwas ganz wesentlich Menschliches. Oder anders herum: Überall ist etwas zu viel da; Nämlich, es wird manipuliert.
    Am ersten Fastensonntag wurde uns aus der Genesis der Sündenfall vorgelesen. Aber ist das wirklich so, dass uns Gott für dumm ohne Erkenntnis im Dunkeln halten will? Will Gott uns wirklich frei von Erkenntnis um uns selber persönlich halten? Spätestens das NT macht uns klar, dass wr sehr wohl Erkenntnis haben sollen und haben können, aber nur durch den Baum des Kreuzes hindurch, durch den Baum der Erkenntnis hindurch. Im Duktus der östlichen christlichen Kirchen: Wir sollen sehr wohl vergöttlicht werden, aber wir dürfen uns das nicht einfach selbst abpflücken vom Paradiesesbaum. Wir sollen sehr wohl „wie Gott werden“, aber nicht ohne den Weg der Reinigung und Buße. Der zielstrebige konsequente Vermeiden von persönlicher Buße und Reingung, das ich derzeit außer- und innerkirchlich meine zu beobachten, macht mir wirklich Angst um unsere Zukunft. Wie lange wird das noch gut gehen? Ich war und bin kein Mitglied der GdS, auch kein Freund, hatte aber das Glück Anfang der 80-ziger Jahre dort auf gar manche geistliche Erkenntnis für mein christliches Leben zu stoßen, die mir bis heute wertvoll ist.
    Wären Sie in Ihrem Artikel bei den sachlichen Informationen geblieben, hätte er für mich sehr wertvolle Informationen transportiert. So aber reiten Sie auf der Woge des Zeitgeistes und entwerten die Mühe, die Sie sich mit dem Schreiben Ihres Artikels gemacht haben.

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  5. Hermann sagt:

    Liebe Frau Küble!

    Ich habe selten eine solche Gemeinschaft erlebt wie jene diese!
    Sie wissen, dass diese Gemeinschaft in völliger Abhängigkeit von anderen lebt, in völliger Armut, denn sie sind auf Mittel angewiesen, die ihnen gespendet werden!

    Ich möchte Ihnen raten folgende Audio CDs zu hören, stammen genau von Schwestern dieser Gemeinschaft (in diesem Fall aus Medjugorje):
    http://www.gottliebtuns.com/audio.htm#5

    Also hier wird der Glaube wahrhaft gelebt!
    Wenn Sie dagegen sehen, wie so mancher traditionelle Orden den Bach runtergeht, weil zuviel Weltliches eingezogen ist, waährend dieser Orden aus dem Nichts entsatnden ist und enoermen Zuwachs hat, dann spricht das doch für sich.

    Hier noch ein Vortrag von der Frau des Gründers:
    Die Identität von Mann und Frau:
    http://www.gottliebtuns.com/mannundfrau.htm#2

    fg
    Hermann (www.gottliebtuns.com)

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  6. Anonymous sagt:

    Die Süffisanz und Selbstgerechtigkeit, mit der dieser Artikel geschrieben ist, ist schwer erträglich. Statt Häme ist eher eine große Traurigkeit angebracht, denn die vielversprechenden Aufbruchsbewegungen unterscheiden sich jetzt auch nicht mehr von den Zuständen in unserer (armen) Kirche mit all ihren Missbrauchfällen.

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    • Guten Tag,
      die „geistlichen Bewegungen“ sind an ihrem hohen Selbstanspruch zu messen, wonach sie besonders geisterfüllt seien; gerade der Gründer der „Seligpreisungen“ betont dies in seinen Büchern, die ich kenne, immer wieder. Es ist doch wohl berechtigt, diese selbsternannten Propheten an ihrer eigenen Meßlatte zu messen.
      Zudem trifft es nicht zu, wenn Sie schreiben, diese „vielversprechenden Aufbruchsbewegungen“ würden sich nicht mehr unterscheiden „von den Zuständen in unserer (armen) Kirche mit all ihren Missbrauchfällen.“ – Doch sie unterscheiden sich – jedenfalls bezogen auf die Gruppe Seligpreisungen – sehr wohl: der normal-kirchliche Durchschnitt ist weitaus niedriger, vor allem ist bei dieser „Aufbruchsbewegung“ die Führungsspitze stark betroffen, was man von „unserer (armen) Kirche“ nun wirklich nicht behaupten kann.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  7. Diener Christi sagt:

    Frau Küble das ist völlig unchristlich, was sie in diesen Forum tun. Es wäre da nicht verkehrt es zu unterlassen, sich christlich zu nennen!

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    • Guten Tag,
      unchristlich ist nicht die Darstellung von Tatsachen, zumal sie gerade hinsichtlich der Schwärmergruppe „Seligpreisungen europaweit in den Medien bekannt sind und der Vatikan höchstselbst korrigierend in die Kommunitäts-Struktur eingreifen mußte – unchristlich wäre es, derartig unchristliche (!) Vorgänge unter den Teppich zu kehren, statt vor Verführung – auch in theologisch-spiritueller Hinsicht – zu warnen. Die Wahrheit macht frei, heißt es in der Heiligen Schrift – nicht das Vertuschen. Abgesehen davon habe ich hier Fakten dargelegt, die schon vorher durch die Medien gingen – übrigens mehrfach sogar durchs schwarmgeistig geprägte „kath.net“. Haben Sie sich dort auch schon beschwert? Oder beschränkt sich Ihre Kritiklust auf diese aufklärende Webseite hier?
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  8. Robert Böttcher sagt:

    Jesus sagte wer von euch ohne Sünde ist werfe den ersten Stein. Sie Frau Küble haben bestimmt auch genug auf dem Kerbholz. Ihnen würde es bestimmt nicht gefallen würde man ihre Verfehlungen und Sünden im Internet anprangern. Es gibt ein Sprichwort was du nicht willst das man dir tut das füge auch keinem andern zu. Ich empfinde ihre Beiträge als verleumderisch, und Rufmord und habe oft auch Zweifel am Wahrheitsgehalt. Der hl. Pfr. von Ars sagte ein Verleumder gleicht einer Raupe die über die Blumen kriecht und sie mit ihrem Schleim beschmutzt. Sie beschmutzen was gut ist, die Gemeinschaft der Seligsprechungen und Medjugorje. Eine echte innere Umkehr und ein Beginn nach dem Evangelium zu leben, wünsche ich ihnen in dieser Fastenzeit von Herzen!

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    • Guten Tag,
      Sie werfen mir zweimal vor, eine Verleumderin zu sein bzw verleumderische Beiträge zu veröffentlichen, was bedeuten würde, daß ich nachweislich Falsches über andere behaupte. Teilen Sie bitte mit, welche Aussage in diesem Artikel wahrheitswidrig ist und belegen Sie dies. Gibt es da einen einzigen Satz?
      Wenn Ihnen dazu nichts einfällt (bislang jedenfalls nichts), dann ist Ihre Anschuldigung des Verleumdens schlicht falsch und damit selber eine Verleumdung. Also: Wer “beschmutzt hier gar vieles”?
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  9. Kmet sagt:

    Dieser Artikel geht gar nicht- sehr unprofessionell- und teilweise keine Ahnung von den was sie beschreibt. Kritisch its gut und in dem Fall auch berechtigt (bei den Vorkommnissen) – aber so- nein danke, auf solche Artikel kann die Leserwelt gerne verzichten.

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  10. Volker Tillmann , Duisburg sagt:

    Sonntag, 10.10. / Sehr geehrte Frau Kuebler, als Freund der GdS -seit 20 Jahren- und somit Nichtmitglied und in Distanz , bin ich an sachlich dargestellter Kritik durchaus interessiert , und kann mit getrennter persoenlicher Meinung auch umgehen. Leider gibt es diese Trennung in Ihrem Beitrag nicht;Ihre Quelle scheint nur Literatur ueber bzw von der GdS zu sein,aber kein eigenes kritisch reflektiertes Erfahren – auch den ganz „neuen Frischlingen“ in der GdS kornnte eine gleichsam sachliche wie wohlwollende Auseinandersetzung gut tun. Ich bin seit 15 Jahren Abonnent von F&L, habe Nachsommerregen gelesen , aber auch die Anfaenge in Rees miterlebt, dann Uedem, und war 2 x in Hinterbruehl laenger zu Gast. Ich kenne die von Ihnen kritisierten Tanzseminare , den christlich gelebten Shabbatabend , und auch die eine oder andere kleine und groessere „Macke“ – haben Sie gar keine? ich selbst schon. MEDJ ist je eine intensive und wichtige und wertvolle Erfahrung, mit nuechtern gelebter nachhaltiger Wirkung „dann zurueck daheim“ – es koennte jetzt noch viel gesagt werden , ich warte ab , und freue und hoffe auf eine FAIRE Diskussion . V.T. / DUISBURG

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