Die Visionärin Gloria Polo und ihre Erlebnisse im „Jenseits“

Anfangs galt sie als „Geheimtip“, danach war sie recht schnell in frommen Gruppen und Gebetskreisen bekannt und fuhr vortragsreisend durch die Lande, auch durch die deutschsprachigen:

Gloria Polo, eine hübsche Zahnärztin aus Kolumbien, die 1995 einen Blitzschlag überlebte, dies als Wunder betrachtet und sich dadurch bekehrte. Zugleich berichtet sie im Zusammenhang mit diesem Unfall von Nahtod-Erfahrungen, die sie freilich als Jenseits-Visionen deutet.

Sie ist davon überzeugt, der Himmel habe sie beauftragt, ihre visionären Erlebnisse durch Wort und Schrift zu verbreiten. Die Wertschätzung, die Gloria Polos Berichte in glaubenskonservativen Kreisen erfahren, hängen vor allem damit zusammen, daß sie in moraltheologischer Hinsicht von A – Z (von Abtreibung bis Zölibat) die Lehre der kath. Kirche vertritt.

Das ist zweifellos zunächst erfreulich  –  aber erhalten dadurch ihre Ausführungen  über Himmel, Hölle, Fegefeuer etc. automatisch das Siegel der Echtheit?   – Doch wohl kaum, weil das eine mit dem anderen nichts zu tun hat.

Auch rechtgläubige Menschen können sich in visionärer Hinsicht leicht irren, erst recht nach einem solch traumatischen  Unfall, der durchaus mentale oder psychologische Beeinträchtigungen zur Folge haben kann.

Was ist  also „dran“ an diesen  – wie manche glauben  –  Botschaften aus dem Jenseits?

Um dies herauszufinden, müssen wir Gloria Polos Aussagen näher unter die Lupe nehmen, ausgehend zB.  von ihrem Lebensbericht „Von der Täuschung zur Wahrheit“, einem Vortrag, den sie am 5. Mai 2005 in einer Kirche in Caracas (Venezuela) hielt und der schriftlich verbreitet wurde.

Über ihre Eindrücke aus der „Hölle“ (und wen sie dort „antraf“) schreibt Polo beispielsweise:

„Es waren Selbstmörder, die sich in einem Augenblick der Verzweiflung umgebracht haben und nun waren sie in diesen Qualen, in dieser Not, in dieser Folter. Umgeben von diesen fürchterlichen Dingen, eingekreist von Dämonen, die sie quälten. Aber das schrecklichste an der ganzen Tortur war die völlige Abwesenheit Gottes. Und ich verstand, daß jene, die sich das Leben nehmen, dort so lange bleiben müssen, so viele Jahre, als sie auf Erden noch zu leben gehabt hätten.“

In dieser Darstellung finden sich folgende Irrtümer:

  1. Wenn sich jemand nicht aus voller Erkenntnis und freiem Willen umbringt, sondern (wie von Polo beschrieben)  per Kurzschlußhandlung „in einem Augenblick der Verzweiflung“, so kommt er allein deshalb nicht ohne weiteres in die Hölle  – es sei denn, der Betreffende befindet sich beim Selbstmord sowieso nicht im Zustand der Gnade, sondern der unbereuten schweren Sünde.  Die Kirche hat immer schon gelehrt, daß eine objektive Todsünde (wie sie der Selbstmord zweifellos darstellt) erst durch volle Erkenntnis und  uneingeschränkte Zustimmung des Willens zu einer subjektiven, persönlichen Todsünde wird. Gott allein weiß also, wie sich hier die jeweilige Situation eines Selbstmörders darstellt.
  2. Polo behauptet, daß menschliche Seelen in der Hölle durch Dämonen gequält werden. Hierfür gibt es weder in der Heiligen Schrift noch in der amtlichen Lehre der Kirche einen Beleg. Es stellt sich überdies grundsätzlich die Frage: Warum sollten die Dämonen als „Strafende“ agieren, wo sie doch selber „Bestrafte“ sind.
  3. Völlig unsinnig ist Polos Ansicht, daß Selbstmörder so lange in der Hölle (!) bleiben müßten, wie sie ihr Leben verkürzt haben. Selbst wenn sie das hinsichtlich des Fegefeuers behaupten würde, wäre es lediglich eine Spekulation. Betreffs der Hölle ist es kompletter Unfug, da diese ewig ist  – und überdies nicht unserer „Zeitrechnung“ angepaßt („Jahre“…), denn die Dimensionen der Ewigkeit befinden sich außerhalb von Raum und Zeit nach irdischem Verständnis.

Theologisch absurd ist auch Polos folgendes Höllen-Erlebnis:

„Als ich wieder schrie, ich sei katholisch, hörte ich eine Stimme, so süß, so mild, so unvorstellbar gut und schön, daß alles in mir voll Freude und Liebe war und meine Seele erbebte. Diese furchtbaren Geschöpfe, die sich an mich angeklebt hatten, als sie diese Stimme hörten, fielen sie augenblicklich in Anbetung nieder…Als ich das sah, wie sich diese fürchterlichen Dämonen flach hinwarfen, nachdem sie nur die Stimme des HERRN hörten  –  ich war erstaunt.“

Erstaunt darf man hier wahrlich sein, denn Satan und die Dämonen befinden sich eben deshalb in der völligen Gottesferne, weil sie den Allmächtigen  eben  n i c h t  dienen, weil sie IHN  n i c h t  anbeten wollen. In dieser Verweigerungshaltung besteht gerade deren selbstgewählte Verdammnis.  –   Diese Vision kann also auch nicht stimmen.

Frau Polo wiederholt diesen Unsinn noch öfter, auch im Zusammenhang mit der hl. Messe: „Wenn der Priester die Hostie hebt, fühlt man die Gegenwart des HERRN und alle fallen auf die Knie, selbst die Dämonen.“  – Erstens soll man an die Gegenwart Christi glauben, ob man sie „fühlt“ oder nicht  –  und zweitens knien die Dämonen gewiß nicht während der hl. Messe, wo sie ohnehin nichts zu suchen haben.

Abschließend berichtet die „Visionärin“, daß sie vom Jenseits ins Diesseits zurückkehrte und Christus ihr ein besonders Apostolat aufgetragen habe:

„Der Herr sandte mich zu meiner Mission auf Erden: „Du wirst zurückkehren, um Zeugnis abzulegen  – und Du wirst es immer wiederholen, nicht tausend, sondern 1000 mal 1000 mal.“

Das wäre dann eine millionenfache Wiederholung ihres „Zeugnisses“  – also schlicht unmöglich, es sei denn, sie wird mindestens so alt wie Methusalem…

Zudem soll Christus zu ihr Folgendes gesagt haben:

„Wehe dem, der dies hört und sich nicht ändert. Er wird mit größerer Strenge gerichtet werden…Meine Gesalbten, die meine Priester sind, oder sonst jemand, der Dir nicht Gehör schenkt, der sein Leben nicht ändert, wird ein strenges Gericht erfahren.“

Derlei „Drohbotschaften“ sind aus dem Bereich der irrgeistigen „Mystik“ zur Genüge bekannt. Damit soll der jeweiligen „Privatoffenbarung“ ein besonders hohes Gewicht beigemessen werden, als sei sie quasi das „fünfte Evangelium“. Daher die Drohung: „Wehe dem, der Dir nicht Gehör schenkt…“

Solche unseriösen und emotionalen Einschüchterungen sind ein typisches Merkmal der Falschmystik.

Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster

Kontakt: felizitas.kueble@web.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


33 Kommentare on “Die Visionärin Gloria Polo und ihre Erlebnisse im „Jenseits“”

  1. "GsJC" sagt:

    Habe die „offiziellen“ und mehrsprachigen Internetseiten der Frau Polo und ihrer Anhängerschaft nach Bildbeweisen für die erlittenen Verbrennungen nach dem Blitzeinschlag durchsucht.
    Außer einigen wenig aussagekräftigen Schriftstücken ist dort nichts zu finden. Auch eine Suchmaschine mit englischen, deutschen und spanischen Suchwörtern versehen gab nichts her.

    So fehlen auch auf den offiziellen Seiten die medizinischen Nachweise. Es gibt unter der vielversprechenden Rubrik „Dokumente“ weder medizinische Bildnachweise über die angeblich völlig verbrannten inneren Organe, die später vollständig wieder hergestellt wurden, noch über äußere Organe (Brust), die später wieder nachgewachsen sein sollen. Zuvor war an diesen Stellen nur verschließende Haut. Dieser Mangel an Beweisen ist auch deshalb mehr als verwunderlich, da sogar die Rede davon ist, dass Organe komplett „verkohlt“ waren.

    ————–
    „Gerade all das verkohlte und war ganz unansehnlich. Untersuchungen brachten zutage, dass auch meine Eierstöcke verkohlt waren und ich keine Kinder mehr bekommen konnte. In Seiner großen Barmherzigkeit hat der Herr aber auch dies geheilt. Eineinhalb Jahre später spürte ich, dass dort, wo meine Brüste waren und jetzt nur mehr die Haut meine Rippen bedeckte, auf einmal ein Ziehen und Jucken zu spüren war, und sich die Haut spannte und wölbte. Ich bekam Schmerzen. Auf einmal machte sich wieder mein Busen bemerkbar, und es wuchs mir die Brust. Es war für mich äußerst seltsam und unerklärlich, dass ich auf einmal wieder einen Busen hatte. Später stellte sich heraus, dass ich schwanger war. Schwanger trotz der verschmorten Eierstöcke. Und so schenkte Gott mir meinen Busen wieder.“

    Quelle: http://www.liebt-einander.org/nr/bekehrungen/gott_hat_ihr_das.html

    —-

    „Mein ganzes Fleisch war durch diesen gewaltigen Blitzschlag verkohlt, meine Brüste waren weg, vor allem auf der linken Seite hatte ich da, wo vorher mein Busen war, ein großes Loch. Es gab kein Fleisch mehr an mir, sowohl meine Rippen, mein Bauch, mein Unterleib als auch meine Beine und meine Leber waren komplett verkohlt.“ […]

    „Aber eineinhalb Jahre später spürte ich, dass dort, wo meine Brüste waren und jetzt nur mehr die Haut meine Rippen bedeckte, auf einmal ein Ziehen und Jucken zu spüren war, und sich die Haut spannte und wölbte. Ich bekam Schmerzen. Auf einmal machte sich wieder mein Busen bemerkbar, und es wuchs mir die Brust.“

    Quelle: http://www.gottliebtuns.com/bekehrungweltfrau.htm#polo_2

    ————–

    Bei den Verbrennungen an Haut und Organen ist es völlig unverständlich, und in diesem Zusammenhang spricht es im Augenblick (!) für die Unglaubwürdigkeit der Krankengeschichte dieser Dame, da es keinen vergleichenden Nachweis durch ein bildgebendes medizinisches Verfahren gibt. – Es liegen auch keine privaten Aufnahmen seitens der Schwester von Frau Polo vor, die in der behandelnden Klinik als Ärztin zur Zeit des Aufenthaltes von Frau Polo gearbeitet und sich dafür eingesetzt haben soll, dass die Medizintechnik und lebenserhaltenden Maßnahmen bei ihrer Schwester nicht eingestellt wurden.

    So gibt es auch keine schriftlichen Laborbefunde im Sinne von „vorher – nachher“, die die Werte einer verkohlten Leber und Niere etc. dokumentieren. Daraufhin entbrannte angeblich die Diskussion der Schwester (Ärztin in dem Krankenhaus), mit den verantwortlich behandelnden Ärzten, um die Weiterführung der lebenserhaltenden Maßnahmen bei Frau Polo.

    Ohne hier jetzt noch tiefer zu schürfen, gibt es im Augenblick nichts, was die Glaubwürdigkeit eines Multiorganversagens bei Frau Polo mit anschließender Neubildung verkohlter und abgetragener Organe schriftlich oder bildlich bestätigt.
    Sollte es irgendwo Bilder der verkohlten Organe und entsprechende Labornachweise zur Zeit des Krankenhausaufenthaltes geben, dann b i t t e v o r l e g e n !

    Ambulante Nachuntersuchungen müssten auch stattgefunden und ebenfalls in Bild und Text dokumentiert worden sein, zumal die Brust erst 18 Monate nach dem Ereignis nachgewachsen sein soll.

    MfG

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    • Osterglocke sagt:

      Wenn diese Frau Polo erst im Jahre 1995 vom Blitz getroffen wurde und ihre Brustkrebs sowie ihre Eierstöcke u. vieles mehr also wirklich nicht mehr vorhanden waren, dann aber wieder wuchsen und sie schwanger wurde – wenn das alles stimmt, dann ist das doch eine Sensation.

      Da war sie doch sicher in ärztlicher Behandlung, so etwas geht doch nicht heimlich über die Bühne.

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      • Osterglocke sagt:

        http://www.i-h-s.eu/www/gloria/htdocs/documedicodt.html

        Sicher versteht Ihr das alles😁

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      • "GsJC" sagt:

        Bei dem „Dokument“ …

        http://www.i-h-s.eu/www/gloria/htdocs/documedicodt.html

        … handelt es sich um eine Versicherungsanfrage (Aseguradora). Aus medizinischer Sicht gibt dieses „Dokument“ nichts her, was auf die Schwere der Verletzungen und behaupteten Spontanheilungen (Wunder) der “verkohlten inneren und äußeren Organe“ hinweist.

        Für eine Zahnärztin und eine Schwester, die in der Aufnahmeklinik als Ärztin tätig war, ist der Bericht ein Armutszeugnis und mehr als nur erbärmlich dürftig.

        Diese ungenügende medizinische Dokumentation spricht dafür, den von Frau Polo geschilderten Erlebnissen und Heilungen mit größter Vorsicht zu begegnen.

        MfG

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      • Osterglocke sagt:

        Schade, dass ich diese Kritzelschrift nicht lesen kann☺ ich habe in dem mit Schreibmaschine geschriebenen Teil nur etwas von Ischiasnerv und Knien zusammen gegoogelt.

        Wer ist eigentlich Padre Eduard?

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    • Walfried sagt:

      Pater Pio bestätigt Dr. Gloria Polo
      Als eine Irrlehre von höchsten Ausmaß kann das bezeichnet werden was Dr. Gloria Polo hiermit behauptet hat:
      Hl. Messen, welche womöglich erst in 50 Jahren für einen Verstorbenen gelesen werden, sollen nach dem Sterben beim Gericht für jemand bereits berücksichtigt werden und zugute kommen!
      – Oder etwa nicht?
      Menschlich durchdacht kann das überhaupt nicht möglich sein aber aus göttlicher Sicht durchaus.
      Warum?
      Wenn wir unser menschliches Denken dem göttlichen Denken gleichsetzen, dann käme Gott wie wir in tiefste Bedrängnisse. Der Mensch nämlich denkt und plant in die Zukunft aufgrund der Vergangenheit und Gegenwart.
      Wie denkt Gott?
      In der Heiligen Schrift steht:
      Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken / und eure Wege sind nicht meine Wege – / Spruch des Herrn. So hoch der Himmel über der Erde ist, / so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege / und meine Gedanken über eure Gedanken. (Jes 55,8-9)
      Des Weiteren:
      Keiner täusche sich selbst. Wenn einer unter euch meint, er sei weise in dieser Welt, dann werde er töricht, um weise zu werden. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott. In der Schrift steht nämlich: Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List. Und an einer anderen Stelle: Der Herr kennt die Gedanken der Weisen; er weiß, sie sind nichtig. (1 Kor 3,18-20)
      Aus den Schriften der Maria von Agreda erfahren wir interessante Details wie Gott „denkt“.
      • Bevor Gott jedes Geschöpf (die ersten Geschöpfe waren die Engel) geschaffen hatte, hat er schon an sein vollkommenstes Geschöpf gedacht, nämlich an Maria.
      • Bevor Gott die Menschen geschaffen hat, hat der schon an die Rettung der Menschen gedacht, weil er wusste, dass die Menschen sündigen werden. Daher war die Menschwerdung Gottes zur Rettung der Menschen vor Erschaffung der Menschen bereits göttlicher Ratschluss.
      • Menschlich betrachtet denkt Gott nicht zum Anfang bis zum Ende sondern umgekehrt vom Ende zum Anfang.
      Da für Gott die Zukunft nicht verborgen ist, so kann es durchaus möglich sein, dass jemand wie im erwähnten Beispiel von Dr. Gloria Polo, an einem solchen Gnadenerweis teilhaftig wird.

      Die folgende Geschichte gibt einen sehr interessanten Einblick, wie Pater Pio das verstand und erklärte:
      Ende 1949 erhielt ein Doktor, der Pater Pio sehr nahe stand, einen Brief von einer Frau, deren Tochter schwer krank war. Das Mädchen war in der Blüte ihrer Jahre so abgemagert, dass es nur noch aus Haut und Knochen bestand. Die Mutter bat den Doktor, sie Pater Pio zu empfehlen und flehte ihn auch an, ihr den Segen erteilen zu lassen.
      Noch am selben Abend ging der Doktor zu Pater Pio und sagte: „Padre, ich muss Euch einen Brief vorlesen.“ Pater Pio antwortete eher kurz angebunden: „Du kannst ihn mir ein andermal vorlesen. Jetzt habe ich keine Zeit.“ Kurz darauf musste der Doktor wegen wichtiger familiärer Probleme San Giovanni Rotondo verlassen. Als er wieder zurückkam, fand er den Brief, der noch immer auf seinem Schreibtisch lag. „Die Ärmste“, sagte er bei sich, an das. Mädchen denkend. „Heute Abend muss ich aber wirklich mit Pater Pio darüber sprechen.“ Tatsächlich ging er am Abend wieder zu Pater Pio und konnte ihm diesmal den Brief jener Frau vorlesen. Da Pater Pio daraufhin schwieg, fragte der Doktor: „Nun? Was soll ich ihr antworten?“ „F i a t“, antwortete Pater Pio. „Wie bitte?“, „Ich sagte: Fiat!“ Man muss bedenken, dass das Mädchen, als der Begleitbrief geschrieben wurde, praktisch im Sterben lag. Der Doktor war sich also bewusst, dass es eilte; doch war Pater Pios erste Antwort so energisch gewesen, dass sie keinen Widerspruch erlaubte. Und jetzt drückte er sich auf höchst rätselhafte Weise aus.
      Dem Doktor kam der Gedanke, dass die Gebete vielleicht schon nichts mehr nützten, weil das Mädchen, das ja von Anfang an in einer verzweifelten Lage war, inzwischen gestorben war. Er dachte vielleicht, dass die Gebete in diesem Fall keinen Wert mehr hätten.
      Pater Pio erriet das Unbehagen und die Sorgen des Doktors und sagte: „Du weißt vielleicht nicht, dass ich auch heute noch für den guten Tod meines Urgroßvaters beten kann?“
      Was soll das bloß wieder bedeuten, dachte der Doktor; aber die Worte, die über seine Lippen kamen, waren das denkbar Banalste: „Aber der muss doch schon lange tot sein!“
      „Ich weiß“, sagte Pater Pio. „Aber ich kann trotzdem dafür beten, dass er einen guten Tod habe. Ich will es dir anhand eines Beispiels erklären. Wir zwei sterben und werden mit etwas Glück und Dank der Güte und Barmherzigkeit Unseres Herrn hundert Jahre im Fegefeuer bleiben. In all dieser Zeit denkt niemand an uns, niemand betet ein Requiem oder lässt eine Messe für uns lesen. Hundert Jahre vergehen. Da erinnert sich jemand an diesen Pater Pio, der schon lange tot ist. Und an den Doktor denkt auch jemand und lässt Messen lesen. Nun? Was sagst du dazu!
      Der Doktor war ziemlich verlegen, aber antworten musste er nun mal. „Ich sage, das ist verkehrt herum!“ „Nein“, antwortete Pater Pio, „Das ist nicht verkehrt herum, denn vor Gott gibt es weder Vergangenheit noch Zukunft. Alles ist ewige Gegenwart. Und da vor ihm alles gegenwärtig ist, hatte er, um es in unserer zeitgebundenen Denkweise auszudrücken, jene Gebete bereits berücksichtigt. Darum wiederhole ich dir, dass ich auch heute noch für den glücklichen Tod meines Urgroßvaters beten kann.“
      Damit endete die Unterhaltung. Was der Doktor davon verstanden hatte, wissen wir nicht, aber er deutete an, alles verstanden zu haben. Der Doktor verabschiedete sich und ging nach Hause, wo seine Frau ihm einen Brief zeigte, der am selben Nachmittag angekommen war: die Mutter jenes Mädchens hatte ihn geschrieben. Sie bedankte sich mit überschwänglichen Worten, denn ihre Tochter war auf dem Weg der Besserung. Als Pater Pio diesen zweiten Brief zu sehen bekam, lächelte er und sagte: „Fiat! Glaubst du wirklich, der Herr brauche deine Bürokratie, dass es notwendig sei, die Bitte um eine Gnade schriftlich einzureichen, sie zu Pater Pio zu bringen, der dann in seinem Gebet die Sorgen anderer vertritt, und so weiter und so fort?“
      (aus: Padre Alessio Parente: Pater Pio und die armen Seelen, S. Giovanni Rotondo,209-4, S.117, ff.)
      Anmerkung:
      Es wäre sicher mehr als müßig darüber nachzudenken, gesetzt den Fall, dass mein Urgroßvater, welcher möglicherweise verdammt wurde, durch die Unterlassung meines Gebetes, nicht zur Anschauung Gottes gelangt ist.

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  2. "GsJC" sagt:

    „Der Herr sandte mich zu meiner Mission auf Erden: „Du wirst zurückkehren, um Zeugnis abzulegen – und Du wirst es immer wiederholen, nicht tausend, sondern 1000 mal 1000 mal.“

    Das wäre dann eine millionenfache Wiederholung ihres „Zeugnisses“ – also schlicht unmöglich, es sei denn, sie wird mindestens so alt wie Methusalem…

    —————————-

    Das ist wirklich unsinnig und unmöglich. Gut, dass Sie darauf hingewiesen haben.

    Da wird der Name des „HERRN“ missbraucht, indem man IHM unsinnige Zahlenspielereien unterschiebt.

    Das erinnert an die albernen Zahlenspielereien der „MDM“ (irische Warnung) und an den verst. Priester DonGobbi, in dessen unsinnigen Voraussagen (Blaues Buch) die angebliche Gottesmutter bis zum Jahr 1998 alle Geheimnisse verwirklichen wollte, die vorausgesagt worden sind.

    MfG

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    • hardy joe sagt:

      Dies Alles, können Sie mit Ihrem irrigen Geist und Ihrem Spatzenhirn in einer Millionen Jahre nicht richtig erfassen. Sie arbeiten sich vergeblich daran ab. Lassen Sie es lieber und machen SIE sich nicht lächerlich. Kehren Sie in Ihr dunkles Loch zurück. Ach, ja und vergessen Sie ihr Märchenbuch nicht! Lesen Sie lieber öfter das heilige Evangelium unseres Herrn, vor allem die Briefe des Paulus. Daran können Sie sich mal abarbeiten, wenn Sie können.

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    • Walfried sagt:

      Warum interprediert man so vieles falsch?
      Wenn es 1000 mal 1000 heißt, dann sind das nicht die Anzahl von Vorträgen, sondern die Anzahl der Menschen, welche das Zeugnis hören werden!
      Eigentlich zu einfach um es von manchen verstanden zu werden!
      MfG Walfried

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  3. "GsJC" sagt:

    „Daher die Drohung: „Wehe dem, der Dir nicht Gehör schenkt…“

    Solche unseriösen und emotionalen Einschüchterungen sind ein typisches Merkmal der Falschmystik.“

    ————-

    Vollkommen richtig.

    Allein an dieser Aussage von Polo lässt sich erkennen, dass der Blitzschlag einen dauerhaften Schaden bei ihr hinterlassen hat.

    MfG

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    • hardy joe sagt:

      Dann passen Sie mal schön auf, dass Sie nicht eines Tages vom Blitz getroffen werden. Sie lassen sich wohl schnell einschüchtern. Was Sie für ein typisches Zeichen der Falschmystik halten ist mit Sicherheit nicht Ihrer Erkenntnis der echten Mystik entsprungen, sonst würden so ein Gefasel nicht vom Stapel lassen. Sie zittern ja regelrecht, weil Jesus zu G. Polo diese Worte gesprochen hat. Zu Ihnen wird er während der Seelenschau, die bald ansteht, noch viel strenger Worte sprechen. Haben Sie etwa wieder zu lange in Ihrem Märchenbuch geblättert?

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  4. hardy joe sagt:

    @ S. Meier

    Diese Erfahrungen Gloria Polos sind echt. Glauben Sie mir. Dies ist ein Geschenk Gottes an uns. Befragen Sie zuerst ihr Herz und ihr Gewissen. Wir sollten gute Lehren aus dem Bericht Gloria Polos ziehen. Aus diesem Grund wurden sie auch gegeben. Hören wir nicht auf die falschen, eifersüchtigen Stimmen aus der Unterwelt, die uns vom Glauben und der Liebe zu Gott abbringen wollen.

    Liebe Grüße
    Hardy Joe

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  5. Christine sagt:

    Ich halte die Jenseitserfahrungen von Gloria Polo sehr wohl für echt. Es ist erschreckend wie oberflächlich auch vieler Christen die Vorstellung von Tod und Gericht ist! Dazu gibt es eindeutige biblische Aussagen! Unser hochmuetiges, gleichgültiges Verhalten wird Konsequenzen haben, nur die reinen Herzens sind werden Gott schauen!

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  6. Nadia sagt:

    Genügend Zeugen die dieses bezeugen können!!!!! Beginnend von vielen Heiligen in der Vergangenheit die diese ähnlichen Visionen hatten! Padre Pio, Maria Simma, Natuzza Evolo, Marie Teresa aus Frankreich, Don Bosco…..usw.

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  7. Felix sagt:

    Ich will zu diesem Thema nicht näher eingehen, doch möchte ich eines klarstellen: Frau Gloria Polo hat zu keinem Zeitpunkt behauptet, junge Menschen, die sich das Leben nehmen, landen alle in die Hölle! Diese Aussage haben leider andere Personen behauptet… Frau Polo erwähnt zu diesem Thema ganz klar das Fegefeuer! In spanischer Sprache „El purgatorio“
    Liebe Grüsse Felix

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  8. Simone Meier sagt:

    Zu diesem von Ihnen angeführten Punkt, wo es um das angebliche Verhalten der Dämonen geht, die sich flach auf den Boden warfen, nachdem sie die Stimme des Herrn hörten (ich werde ihn in Anführungszeichen angegeben), ist mir noch etwas eingefallen. Sie schreiben: „Erstaunt darf man hier wahrlich sein, denn Satan und die Dämonen befinden sich eben deshalb in der völligen Gottesferne, weil sie den Allmächtigen eben n i c h t dienen, weil sie IHN n i c h t anbeten wollen. In dieser Verweigerungshaltung besteht gerade deren selbstgewählte Verdammnis. – Diese Vision kann also auch nicht stimmen.“

    Diese Vision könnte schon stimmen, denn in der Heiligen Schrift steht „Jedes Knie MUSS sich beugen.“ Andere Übersetzungen entschärfen das Muss und ersetzen es mit wird, dennoch: Die Bibel sagt uns, dass sich die Knie beugen werden. Die Dämonen sind in der Hölle, weil sie sich nicht freiwillig niederknien. Sie können ohne die Erlaubnis Gottes gar nichts tun. Nur weil Gott es zulässt, können sie so viel Unheil anrichten. Unter dem Strich dienen auch sie Gott, nur eben nicht freiwillig. Aber Gott hat immer die Oberhand. Auch die Dämonen müssen sich vor der Herrlichkeit des Herrn niederknien. Sie können vermutlich auch gar nicht anders, denn den Anblick der reinen Liebe ertragen sie vermutlich nicht.

    Und auch zu dem Punkt, dass sich die Dämonen gegenseitig quälen ist mir noch etwas eingefallen. Auch das könnte doch tatsächlich so sein, denn schon hier auf der Erde gibt es gar abscheuliche Taten, die sich Menschen gegenseitig antun. Warum sollte das in der Hölle dann anders sein. Wenn Seelen in die Hölle kommen, dann befinden sie sich in der totalen Gottesferne. Dass dort die Sünde dann in einer beängstigenden Weise allgegenwärtig ist, ist gut vorstellbar und vermutlich auch eine Tatsache. Also könnten Quälereien vonseiten der Dämonen durchaus denkbar sein. So weit ich weiß haben auch die Heilige Faustina, die Kinder von Fatima und andere Heilige Ähnliches beschrieben. Inwieweit das allerdings Bestandteil der eigentlichen katholischen Lehre ist, weiß ich nicht. Die absolute Gottesferne ist aber schon Bestandteil der Ferne und was aus diesem schrecklichen Zustand alles Sündhaftes entwachsen kann, dass will man sich vermutlich gar nicht vorstellen. Und die Heilige Schrift spricht ja auch davon, dass die Verdammten mit den Zähnen knirschen und furchtbar zu leiden haben. Dem entgegen steht nur noch die Vermutung mancher Theologen, dass die Hölle ein Zustand der absoluten Einsamkeit sei, in dem die Seele bis in alle Ewigkeit mit unerträglichen Gewissensbissen zu kämpfen hat.

    Ob das Zeugnis von Gloria Polo nun glaubhaft ist oder nicht, wird aber wohl die Kirche entscheiden müssen. Was für Gloria Polo spricht, ist, dass sie keinerlei Profit aus ihrer Geschichte schlägt …

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    • Walfried sagt:

      Liebe Frau Simone Meier
      Beim Überfliegen der Lesermeinungen bezüglich der Kritik an Dr. Gloria Polo bin ich auch auf Ihr Schreiben gestoßen, wofür ich mich herzlich bedanke.
      Ebenfalls hatte ich die Bibelstelle: Jedes Knie muss sich beugen …. in Betracht gezogen, was als Gegenargument gegen die zum Teil wirklich oft nur einseitigen Begründungen von Frau Küble herangezogen werden darf. Frau Küble mag zwar in manchen rechthaben, aber sicher nicht in allem und vermutlich sogar weniger als es scheint. Frau Küble ist eben auch nur ein Mensch und aufgrund dessen in der Erkenntnis der absoluten göttlichen Wahrheit auch nur beschränkt erkennungsfähig.
      Wenn Frau Küble irgendwo schreibt: Doch mit dem schillernden Köder wollen wir uns nicht aufhalten, sondern vielmehr den diabolischen „Kratzfuß“ aufzeigen, …… dann stellt sich die Frage, inwieweit ist sie selbst womöglich das Einfallstor dafür!?
      Da die Dämonen nur das vermögen, was Gott ihnen gestattet, so ist die Darlegung von Dr. Gloria Polo umso mehr glaubwürdig dass sie selbst durch ihre selbsterwählte Trennung zum absoluten Gehorsam gegen Gott und natürlich auch gegenüber der Gottesmutter verpflichtet sind.
      Besonders deutlich kommt es in der folgenden Begebenheit zum Vorschein:

      Bekenntnis eines Dämons auf Marias Befehl
      Vorbemerkung: Vor allem in den Jahren 2006-2007 schenkte die Herrin aller Seelen Ihrer Myriam wiederholt Visionen, in denen Sie Ihre „Beziehung“ zu Dämonen zeigte. Sie tat dies im Rahmen Ihrer Belehrungen über die einmalige Macht der Himmelskönigin, damit die Seelen darin Hoffnung und Mut finden in ihrem schweren täglichen Kampf gegen die Finsternis. Der Großteil dieser Visionen ist von der Herrin aller Seelen als „privat“ bezeichnet worden. Die nachfolgende Offenbarung hat Sie zur Veröffentlichung freigegeben.
      Die nachfolgende Offenbarung ist in dem Sinne einmalig, dass sie Teil einer langen Vision ist, durch welche mir die Herrin aller Seelen im März 2007 zeigte, wie Sie 32 Dämonen zu Ihren Füßen auf die Knie befahl, einen dieser Dämonen auswählte und diesen zu einem außerordentlichen Bekenntnis zwang. Nach diesem Ereignis wurde Myriam heftigst von Satan angegriffen. Maria Selbst bestätigte später wiederholt die Wahrheit desjenigen, was in dieser Vision gezeigt und gesagt wurde.
      Stellen, die von Maria nach wie vor als „privat“ bezeichnet worden sind, sind in dieser Offenbarung mit „(…)“ angedeutet.

      Donnerstag, 15. März 2007
      Maria zu Myriam: „Ich will, dass du aufschreibst, was Ich dich jetzt aus dem Mund eines dieser Feinde der Seelen hören lasse; denn auf Meinen Befehl hin wird er im Namen aller Teufel sprechen. Du sollst dieses Zeugnis den Seelen mitteilen; denn es soll zu einer einzigartigen Offenbarung eines Meilensteines im Heilsgeschehen werden, in den letzen Vorbereitungen auf den endgültigen Sieg der Frau über Satan und auf die Gründung von Gottes Reich auf Erden.“
      Ich sehe Maria mit ihrem rechten Zeigefinger auf einen der 32 vor Ihr knienden Teufel deuten. Sie berührt mit den Zehen Ihres linken Fußes den Boden links vor Sich und sagt zu ihm:
      Maria zum Dämon: „Werfe dich hier zu Meinen Füßen zur Erde nieder.“
      Ich sehe, wie diese Gestalt sich blitzartig auf dem von Marias Zehen angewiesenen Ort auf die Knie niederwirft.
      Maria: „All deine Gedanken sind Mir bekannt. Ich will, dass du die innere Erfahrung deiner Kontakte zu Mir und der Beziehung sämtlicher Dämonen zu Mir laut mitteilst, zur Verherrlichung Meiner Macht, als Bekenntnis gegenüber allen deinen Gefährten, in Gegenwart der Engel und einer Menschenseele, als Zeugnis der Machtlosigkeit sämtlicher finsterer Kräfte gegenüber Maria, der Herrin aller Seelen. (…) Sprich!“
      Die teuflische Gestalt liegt vor Marias Füßen und beginnt laut zu sprechen, mit einer irgendwie ruckartigen Stimme, die Unruhe und Angst verrät.
      Das Bekenntnis:
      „Der von ‘Oben’ hat uns vorhergesagt, die „Frau“ würde uns besiegen. Jahrhunderte lang haben wir bezweifelt, ob jene Zeit je kommen würde, weil unser Herr (Satan) uns unterrichtete, wie wir eine immer größere Macht über die Menschenseelen gewinnen könnten. In diesen Zeiten beherrschen wir sie wie nie zuvor. Alle ihre Schwächen sind uns bekannt, und wir unterminieren ihr Vertrauen und ihren Glauben dermaßen, dass sie sich davon überzeugen lassen, es gäbe ‘Den von Oben’ gar nicht.
      Es ist uns gelungen, die meisten Menschenseelen glauben zu lassen, dass es weder einen Gott noch einen Bösen gibt und dass die Erde folglich nur vom Menschen beherrscht wird. Nun glauben sie, sie seien selbst Gott, und sie tun alles, was wir ihnen einflüstern. So herrschen wir über alles. Wir haben uns so mächtig gefühlt… Fast alle liegen sie uns zu Füßen, ohne zu merken, wer oder was sie so sehr beherrscht…”
      Er zögert lange, setzt dann seine Rede fort:
      „Seit kurzer Zeit werden wir durch Aufforderungen von „Ihr“ gequält… von der „Frau“… In der Stunde, in der ich von Ihr gerufen wurde, unterlag ich einer Qual, die tausend Mal schrecklicher war als das Feuer der Hölle…“
      Die Stimme des Dämons klingt immer angespannter, jeder Laut scheint allmählich ein verkrampftes Keuchen zu werden.
      „Schrecklich!… Sie befahl mir, mich schon viele Meter von Ihr entfernt auf die Knie zu werfen… Nichts… ich konnte nichts unternehmen… Auf ein Zeichen Ihres Fingers konnte ich nichts anderes mehr, als auf den Knien zu Ihren Füßen hin zu kriechen, wie ein Insekt…
      Welch eine Erniedrigung! Diese Macht, diese schreckliche Macht! Und diese Machtlosigkeit in mir! Nichts anderes mehr zu können, als einem so tief erniedrigenden Befehl zu gehorchen, von einer Frau, die spürbar die Macht genoss, die Sie über mich hat…(…) Nie zuvor hat Sie Sich in einer solchen Weise offenbart: als die Herrin über alles. Wir würden alles tun, damit wir uns aus solchen Lagen befreien können, aber Sie will es… Ihre schreckliche Macht! Sogar zu Tausenden fühlen wir uns wie nichts Ihr gegenüber und zittern bei der geringsten Ihrer Bewegungen vor Angst. (…) Wie schrecklich…
      Wir, die wir so sehr die Macht genossen, die wir scheinbar über alles hatten, werden von dieser Frau dazu gezwungen, uns zu Ihren Füßen auf die Knie zu werfen und in Ihrer Nähe dauernd auf den Knien zu liegen. Sie hat uns bis aufs Äußerste erniedrigt. (…)
      Wir können nichts anderes, als allen Ihren Befehlen sofort zu gehorchen; denn Ihr Wille ist Gesetz (…). Nie habe ich glauben können, dass die Macht der Frau über uns so total, so absolut und so schrecklich ist, bis ich selber erfahren habe, welche Wirkungen es hat, vor Ihr kniend zu liegen (…)”.
      Er fährt fort, als ob er im schwersten inneren Kampf stünde:
      „Falls die Seelen in der Tugend leben wollten und sich total Ihr wegschenken würden, so würden wir alle ‘da unten’ noch am selben Tag unter Ihren Füßen seufzen; denn das ist es, was Sie will: Sie will uns alle zu Ihren Sklaven machen. Aber zu unserem Glück sind die Seelen so leicht verführbar. Was täten wir ohne die Milliarden von Sünden, die täglich auf Erden begangen werden? (…)
      Die Strafen, denen uns die Frau unterzieht, sind für uns tiefste, vernichtende Erniedrigungen. Sie unterzieht uns diesen Strafen, weil wir uns Jahrhunderte lang verweigert haben, ‘Dem von Oben’ und Ihr Selbst zu dienen und zu gehorchen. (…) muss ich eingestehen, dass sich der Tag nähert, an dem Sie den Genuss erfahren wird, unseren Herrn selber (Satan) unter Ihrem Fuß zu erniedrigen.
      Es ist ein Gesetz von Oben, dass alles und jeder zu den Füßen der Frau gelegt worden ist. Die Hölle befindet sich in Unruhe; denn Sie befiehlt uns, sämtlichen Verdammten von unseren Erfahrungen mit Ihr zu berichten. Jeder Verdammte zittert vor Angst vor der Stunde, in der er zu Ihren Füßen bestellt würde. Alles, wofür wir Jahrhunderte lang gearbeitet haben, stürzt in dem Maße zusammen, wie Sie größere Mengen von uns zu Ihren Sklaven macht.”
      Er spricht weiter, in zerreißendem innerem Kampf:
      „Es ist für uns eine Qual, wenn wir die blinde Unterwürfigkeit der Engel gegenüber der Frau betrachten müssen. Die Betrachtung von MENSCHENSEELEN, zu Ihren Füßen kniend, ist uns jedoch eine unaussprechliche Tortur; denn jede freiwillige Unterwerfung von Seiten einer Menschenseele gegenüber der Frau vermehrt die Auswirkungen Ihrer grenzenlosen Macht. Eine Menschenseele anzuhören, die Sie in tiefster Selbsterniedrigung als „Herrin” begrüßt, macht uns wahnsinnig. Deswegen würde Ihre Anerkennung als „Herrin der Seelen” durch viele Menschenseelen für uns das absolute Ende bedeuten.
      Wenn je die Stunde kommt, in der die Menschenseelen begreifen und anerkennen, dass die „Frau“ ihre Herrin ist, wird Ihre Macht die Hölle zerspalten und werden wir alle zu Ihren Füßen liegen bis in Ewigkeit… Also gestehe ich ein: die Frau ist die absolute Herrin über alles Lebendige. Sie hat alle Macht, auch über uns Dämonen. In der Stunde, in der die Menschenseelen dies anerkennen und dementsprechend leben, wird die ganze Schöpfung auf ihren Grundfesten beben und erschüttert werden und ist unser Reich vorüber.”
      (ENDE DER AUSSAGE EINES NICHT BEIM NAMEN GENANNTEN DÄMONS AUF MARIAS BEFEHL)
      Die teuflische Gestalt schweigt. Maria, die die ganze Zeit in einer unbeschreiblichen Ausstrahlung von Würde und Macht auf die Gestalt zu Ihren Füßen nieder geschaut hat, spricht jetzt:
      „Du wirst jetzt zur Hölle zurückkehren. Ich will dich dieses Bekenntnis mit genau denselben Worten gegenüber deinem Herrn, Satan, in Gegenwart aller Verdammten wiederholen hören. Danach werde Ich über dein weiteres Schicksal entscheiden. Geh!“
      Ich sehe und höre, wie die höllische Gestalt sich wie wahnsinnig vor Marias Füßen zu winden beginnt und um Erbarmen bittet. Während Sie auf ihn nieder schaut, wiederholt Sie nur Ihr letztes Wort: „Geh!“. Ich sehe ihn wie einen dunklen Schatten verschwinden, der allmählich ganz und gar unsichtbar wird.

      Bemerkung: Maria gibt mir die Erlaubnis, die Tatsache zu vermelden, dass während des Eintippens dieser außergewöhnlichen Offenbarung der Computer, auf dem diese Offenbarungen gesammelt werden, unvorstellbare eigenartige Störungen zeigt (unter anderem der unkontrollierbare in allerlei Richtungen springende Cursor, als ob dieser plötzlich kreuz und quer über den Bildschirm zu huschen beginnt…).
      Schlussbetrachtung
      Die Herrin aller Seelen schenkte diese Vision als eine besonders beeindruckende Bestätigung der Tatsache, dass sich die Zeit nähert, in der das Bild von der Himmelskönigin mit dem Fuß auf der Schlange sichtbar verwirklicht wird. Dieses Bild ist jedoch bereits jetzt eine Realität, nicht nur in Gottes Augen, sondern überhaupt, in den Fällen, wo die Herrin aller Seelen das Wirken von Dämonen in dem Maße lähmt, wie die Weihe und Hingabe von Seelen an Sie Ihre Macht spürbar macht.
      Marias Macht ist uneingeschränkt, wird in ihrer Entfaltung allerdings durch das Gesetz der Göttlichen Gerechtigkeit gemäßigt: Nur in dem Maße, wie sich die Menschheit heiligt, kann die Macht Mariens zum Ausdruck gebracht werden.
      Die Visionen von Bestrafungen von Dämonen durch Maria, die mir die Herrin aller Seelen eine Zeitlang intensiv schenkte, sprechen Bände. Diese Visionen dürfen jedoch (noch) nicht veröffentlicht werden, weil – so erklärt es Maria Selbst – der Stand der Gnade der Menschheit dies momentan nicht zulässt. Ich, die ich diese Bilder habe schauen dürfen, bezeuge diese Himmlische Wahrheit und bezeuge somit die uneingeschränkte Macht der Herrin aller Seelen über jegliche Quelle von Finsternis und über jegliches Werk und jeglichen Plan der Finsternis.
      Den Seelen lässt Maria ans Herz legen, sie sollten blind an die Herrin aller Seelen glauben, damit Sie tatsächlich die Hölle beben lassen kann. Es geht hier um nichts weniger als um unser aller Glück, unseren Frieden und die Gründung von Gottes Reich auf Erden.
      Wünsche Gottes reichsten Segen!
      Walfried

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  9. Cathalin sagt:

    Traurig, dass Glorias Erlebnis durch Gottes Gnade von Dämonen hier so öffentlich zerrissen wird. Drum prüft die Geister, die euch treiben.

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    • Gelobt sei Jesus Christus! sagt:

      Mich wundert nur, dass die „Dämonen“ so lieb sind und Ihren Ratschlag der „Prüfung der Geister“ hier zulassen, der bei Befolgung dem Anliegen der „Dämonen“ bestimmt großen Schaden zufügen wird.

      Also, wenn ich „Dämon“ wäre, – würde ich Ihren Ratschlag hier nicht einstellen. Da würde ich alles öffentlich „zerreissen“ und dies ohne die Möglichkeit des widersprechenden Kommentars.

      mfg

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  10. Simone Meier sagt:

    Hallo Frau Küble,

    vielen Dank für diese Ausführung zum Thema Gloria Polo. Ich habe das Heftchen mehrfach quergelesen und muss jetzt, nachdem ich Ihre Stellungnahme zu Frau Polo gelesen habe, sagen: Ja, Sie haben recht. Es gibt da ja tatsächlich frappierende Unstimmigkeiten mit der Lehre der katholischen Lehre. Das wäre mir vermutlich gar nicht aufgefallen, wenn Sie diesen Beitrag nicht publiziert hätten, denn, wie gesagt: Ich hatte das Heftchen nur quergelesen. Auch, wenn ich in vielen Punkten, die Sie hier auf diesem Blog vertreten, (noch) etwas anderer Meinung bin, muss ich sagen, dass ich dankbar bin, Gegenstimmen lesen zu dürfen, denn nur so kann man sich auch ein „wahrhaftiges“ Bild von den Dingen machen. Welchen wirklichen Vorteil hat es, immer nur die Meinung derer zu lesen, die ohnehin meine eigene Glaubensmeinung vertreten? Fortschritt und geistlicher Wachstum sind schließlich nur dann möglich, wenn ich offen für konstruktive Kritik und Hinweise bin und bleibe. Freilich, bei all dem gut gemeintem Tatendrang darf man nie die Lehre der Bibel noch die des Katechismus aus den Augen verlieren. Und dem Papst sollte man schon auch treu bleiben, aber eine gewisse Bereitschaft, andere Meinungen anzuhören und bei Bedarf die eigene Überzeugung neu auszujustieren, sollte schon gegeben sein. Deshalb: Vielen, vielen lieben Dank für diese Stellungnahme. Ich für meinen Teil kann mir zum Thema Gloria Polo und ihrer „Nahtoderfahrung“ zwar dennoch kein abschließendes Urteil erlauben, da ich den theologischen Weitblick für solche Urteile schlicht nicht habe und ich auch die Gabe der Unterscheidung der Geister nicht fehlerfrei besitze, aber ein Stückchen weiter bin ich durch diesen Beitrag schon gekommen. Wie bei allen Privatoffenbarungen gilt eben auch hier: Privatoffenbarungen sind kein notwendiger Bestandteil des Glaubenslebens. Sie sind, was sie nun mal sind, nämlich eben NUR Privatoffenbarungen. Sie sind NICHT heilsnotwendig. Man tut also gut daran – wenn man sie schon liest –, nach dem Grundsatz vorzugehen: „Behaltet das Gute und verwerft das Schlechte.“

    Herzliche Grüße

    Simone Meier

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    • Sonja Blaufelder sagt:

      Guten Tag, Frau Meier, ich selber habe als Kind eine positive Nahtoderfahrung gemacht mit Jesus. Ich glaube dass das, was Frau Pole aufgeführt hat, der Wahrheit entspricht. Ein gläubiger Mensch würde niemals im Namen Gottes etwas erfinden. Sie müsste ja damit rechnen, im ewigen Fegefeuer zu landen, wenn sie Lügengeschichten im Namen Gottes erfindet. Wenn Sie im Internet nachsehen, finden sie unter Near-death-experiences hell hunderte od. sogar tausende Nahtoderfahrungen. Das erschreckende daran ist, dass sich alle sehr ähnlich sind, ähnlicher als die positiven Nahtoderlebnisse. Ich glaube, dass Sie vorsichtig sein sollten mit Ihren Aussagen. Stellen Sie sich vor, alles was Frau Pole berichtet ist wahr. Sie haben sich dann hier öffentlich über Gott gestellt und ihn verurteilt.

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      • Guten Tag,
        niemand unterstellt Frau Polo subjektiv (persönlich), ihre Leser oder Zuhörer absichtlich zu belügen. Man kann sich aber selber täuschen oder manches Erlebte (zumal im übersinnlichen Bereich) ist in der Erinnerung nicht mehr exakt.
        Abgesehen davon gibt es kein „ewiges Fegefeuer“. Das Fegefeuer ist ein Läuterungszustand für den Himmel, der freilich ewig ist.
        Außerdem: Selbst wenn Frau Polos Äußerungen alle zutreffend wären, muß kein Christ sie glauben, denn glaubensverbindlich ist allein die göttliche Offenbarung (Bibel und Dogma), nicht jedoch Privatffenbarungen. Nicht einmal kirchenamtlich anerkannte Erscheinungen wie Lourdes oder Fatima verpflichten die Katholiken zum Glauben, geschweige Frau Polos Visionen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Nadia sagt:

        Sehr gut geschrieben!!!

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      • S. Meier sagt:

        Guten Tag, wo habe ich mich denn gegen Gott gestellt, wenn ich schreibe, dass mir kein Urteil zusteht und dass ich nicht weiß, ob und welche Teile der Nahtoderfahrung echt waren? Ich hatte selbst eine intensive Glaubenserfahrung und weiß nicht, ob wirklich alles von Gott kam. Ich sage nicht, dass Gloria Polos Erfahrung nicht echt war. Ich sage aber auch nicht, dass sie defintiv echt ist. Ich weiß es schlicht nicht. Aber ich darf doch hinterfragen.

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    • hardy joe sagt:

      @ Simone Meier

      So schnell ändern Sie ihre Meinung? Denken Sie mal selber, anstatt immer nur denken zu lassen. Ist Felicitas Küble etwa die einzige Autorität, der Sie vertrauen. Sind Sie hörig, oder was? Hätten Sie den Bericht der Gloria Polo statt quer zu lesen, von vorne bis hinten durchgelesen, wäre Ihr Urteil sicher anders ausgefallen. Sie müssten doch mitbekommen haben, dass Frau Küble stets Wahrheit für Lüge hält und andere mit ihren Auslassungen in die Irre führt. Sollten Ies Ihnen noch nicht aufgefallen sein, dann wäre heute der richtige Zeitpunkt.

      LG Hardy Joe

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      • S. Meier sagt:

        Guten Tag. Danke für Ihren Hinweis. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich andere denken lasse. Aber ich bin durchaus bereit, mich selbst immer wieder kritisch zu hinterfragen. Wenn Sie meine Stellungnahme aufmersam lesen., schreibe ich ja auch, dass mir kein Urteil zusteht und ich es schlicht nicht weiß. Im Übrigen habe ich Gloria Polos Vortrag auch auf Video gesehen. Solange die Kirche kein Urteil gefällt hat, will ich auch kein endgültiges fällen. Es tut mir leid, wenn Sie sich an meiner Stellungnahme gestört haben. Auch ich bedarf wie alle Menschen der Barmherzigkeit Gottes, weil ich viele Fehler habe. Wenn ich einen Fehler gemacht habe, verzeihen Sie bitte. Ich wollte eigentlich nur meine Überlegungen schreiben.

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      • S. Meier sagt:

        Jetzt ist mir noch etwas eingefallen. Haben Sie das Datum der Kommentare gelesen? Ich habe zu diesem Thema nämlich mehrere Kommentare geschrieben. Und eigentlich dachte ich schon, dass ich ziemlich klar geschrieben habe, dass ich selbst nicht sicher bin, ob die Erfahrungen echt sind oder nicht, dass aber viel dafür spricht. Haben Sie das nicht gelesen?

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  11. Diener Christi sagt:

    Gesund ist das nicht mehr, was die Betreiberin dieser HP hier tut! Da ist es sinnvoll für die arme Frau zu beten.

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  12. […] Wir haben uns hier im CHRISTLICHEN FORUM bereits kritisch mit den „Sterbe-Erfahrungen“ der bekannten Gloria Polo befaßt, die in ihren Vorträgen allerlei Richtiges mit viel Merkwürdigem und Irrtümlichen vermischt: https://charismatismus.wordpress.com/2011/06/10/gloria-polo-und-ihre-erlebnisse-im-%e2%80%9ejenseits%… […]

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  13. Hermann sagt:

    Liebe Leute,

    hier auf diesen Seiten scheint wohl vieles, was ich verteidige, genau verworfen zu werden.

    Ohne jetzt ins Detail zu gehen:
    Haben Sie den lebenswandel der Frau Polo nicht bemerkt?
    Wie die einstmals arrogante Weltfrau zur freudigen und mutigen Verkünderin des Wortes Gottes wurde?
    Welchen Grund hätte sie, sich so etwas anzutun?

    Mir hat das Zeugnis in einem sehr wichtigen Aspekt ein Hindernis, eine schwere Verfehlung, die ICH bagangen hatte, aufgezeigt und damit habe ich näher zu Gott gefunden.

    Zudem zeigt es klar das ganze Dilemma der Abtreibung auf, dem großen Verbrechen dieser Zeit.

    Also bitte nicht alles so leichtfertig verwerfen, nur weil nicht jeder Buchstabe passt. Die Lehren daraus ziehen!

    Ähnliches betreiben Sie hier mit:
    Don Gobbi,
    Der Gottmensch
    Medjugorje,
    …..

    liebe Grüße
    Hermann

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    • hardy joe sagt:

      @ Herrmann

      Sie haben vollkommen Recht. An Ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Doch manche, die diese echten Tatsachenberichte und Offenbarungen Gottes leugnen, anstatt dankbar zu sein, können nunmal nicht anders. Was ich nicht habe, kann ich nicht geben. Sie sind geistig blind, verstockt und hartherzig. Solche gehen in die Irre und verführen auch andere in die Irre zu gehen. Wir sollten uns mit diesen nicht weiter beschäftigen, denn wir werden sie mit Sicherheit nicht bekehren, wenn nicht Gott ein Wunder tut. Nur dem wahrhaft Suchenden und Demütigen offenbart sich Gottes Weisheit.

      LG Hardy Joe

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