„Der Gottmensch“ von Maria Valtorta und der vatikanische Index

1. Teil der Aufklärungs-Serie „Valtorta-Irrtümer“

Die in frommen Kreisen weitverbreitete Buchreihe „Der Gottmensch“ der italienischen Visionärin Maria Valtorta gelangte im Dezember 1959 auf den vatikanischen Index der „verbotenen Bücher“.

Die von 1897 bis 1961 lebende „Mystikerin“ gibt vor, in ihren 12 Bänden (die mindestens 30 mal umfangreicher sind als das Neue Testament) das wahre Leben Christi und Mariens darzustellen, das ihr vom „Himmel“ diktiert worden sei. Papst Benedikt XVI

Nebst langatmigen Landschaftsschilderungen und Dialogen, die sich im Kreise drehen,  gibt sie einen sentimentalen „Jesus“ sowie eine teilweise hysterisch agierende „Maria“ zum Besten  –  und vermittelt damit ein (Zerr-)Bild, das mit der Heiligen Schrift und der kirchlichen Überlieferung nicht übereinstimmt.

Das mit Irrtümern durchsetzte, freilich sehr fromm-klingende Werk kam 6.12.1959 auf den kirchlichen Index. Diese „Liste verbotener Bücher“ wurde zwar in formaler Hinsicht nach dem 2. Vatikanum abgeschafft, gleichwohl behält der Index in moralisch-inhaltlicher Hinsicht seine Berechtigung.

In einem Schreiben vom 31.1.1985 an den Erzbischof von Genua, Kardinal Guiseppe Siri, erklärte Kardinal Joseph Ratzinger, die „moralische Autorität“ des Index  sei weiterhin in Kraft. Die Valtorta-Bände „Der Gottmensch“ seien zudem  durch die Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ vom 6.1.1960 ausführlich widerlegt worden.

Zu Valtortas „Visionen“ über das Leben Jesu und Mariens schrieb der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, daß das Werk „wissenschaftlich geprüft“ worden sei und sich als „eine Anhäufung von Kindlichkeit, Fantasie sowie historischen und exegetischen Fehlern erwiesen“ habe.

Es sei daher „nicht angebracht, das Werk zu verbreiten und zu empfehlen“, denn seine damalige Verurteilung sei „nicht leichtfertig getroffen worden, sondern nach sorgältige Prüfung“, um Schaden von Gläubigen abzuwenden.

Am 6.5.1992 schrieb der Generalsekretär der italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Dionigi Tettamanzi, Folgendes an das „Centro Editoriale Valtortiano“:

„Im Geiste des Dienstes am Glauben der Kirche bitte ich Sie, in jeder Neuauflage der Valtorta-Bände auf den ersten Seiten klarzustellen, daß diese „Visionen“ und „Diktate“ keinen übernatürlichen Ursprung haben, sondern daß es sich um bloße literarische Schriften handelt, um Erzählungen der Autorin in ihrer Art.“

Damit steht die bleibende kirchliche Ablehnung der Valtorta-Visionen fest.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

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29 Kommentare on “„Der Gottmensch“ von Maria Valtorta und der vatikanische Index”

  1. hardy joe sagt:

    @ “ GsG9 “

    Na, dann zehren Sie man schön, von Ihrer irrigen Liebe! Ja, das Werk wird Sie heimholen. Aber bestimmt nicht dorthin, wohin Sie gerne kommen wollen. Was Sie sich in den Hausflur gehängt haben, wird nicht einmal ein Mücke beeindrucken. Ihnen würde ein ordentlicher Exorzismus nach dem Rituale Romanum auch ab und zu mal gut tun. Was echte warmherzige Liebe ist, das haben Sie leider Gottes, nie erfahren. Auf die Früchte Ihrer Liebe bin ich ja mal gespannt.

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  2. hardy joe sagt:

    @“ GsG9 “

    Ja, lesen Sie ihr verlinktes Märchenbuch doch allein. Dann haben auch Sie allen Grund zum Weiterschäumen. Selig werden Sie dadurch nicht. Aber das wollen Sie ja auch gar nicht. Wie heißt es so schön. Hopfen und Malz…, es schäumt sich ja so schön beim Märchenlesen.

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    • "GsJC" sagt:

      Na – das war doch einmal eine Antwort von Ihnen, die eines „Valtorta-Jüngers“ würdig ist.

      Von anderen erwarten, dass sie sich durch zwölf Bände Unsinn wühlen, aber selber nicht dazu in der Lage sein, einen kritischen und noch dazu sehr kurzen Artikel über die „Valtorta-Phantasien“ zu lesen und zu widerlegen.

      Für Sie, der Sie aus der Ferne über ihm unbekannte Personen Ferndiagnosen über das Vorhandensein von „Heiligem Geist“ auf der Grundlage zweifelhafter „Werke“ stellen, ist das mehr als nur sehr schwach im Geist.

      MfG

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      • hardy joe sagt:

        Ach! Aber Sie sind dazu in der Lage? Das Buch, dass Sie bewerben ist Müll, Schund aus der Unterwelt. Dass Sie dieses für gut und wahr halten spricht dafür, welch Geistes Kind Sie sind. Danke, nun ist es mir auch klar. Sie haben die zwölf Bände “ Der Gottmensch“ mit sehr großer Sicherheit nicht gelesen und nicht studiert. Die Liebe, die Güte und die unermessliche Barmherzigkeit Gottes, haben Sie abgestoßen, sodass Sie Sie sich an diesen Bänden die Finger verbrannt haben. Sie konnten es ja nicht schnell genug in den Müll entsorgen. Aber dieses von Ihnen so“ warmherzig “ beworbene Lügenbuch hat Ihre ganze Aufmerksamkeit.
        Sie entlarven sich selbst.

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      • "GsJC" sagt:

        „Aber dieses von Ihnen so“ warmherzig “ beworbene Lügenbuch hat Ihre ganze Aufmerksamkeit.“

        ———–

        Ja – denn es geht voller Liebe und Güte mit den Irrenden um und führt diese armen und verirrten Seelen wieder zurück auf den Pfad des wahren Glaubens, von dem sie sich so eigenmächtig durch übermäßigen Konsum der „12 Valtorta-Schinken“ entfernt haben.

        So ist das Buch von Ramon de Luca wirklich ein Werk der Heimholung, das meine vollste Unterstützung erfährt, weil ich die übergroße Liebe, die dieses Buch ausstrahlt und durch alle Räume verströmt, heilsam am eigenen Leib erfahren durfte.

        An exponierter Stelle im Hausflur aufbewahrt, eignet es sich auch hervorragend zur Abwehr der bösen Geister.

        MfG 🙂 🙂

        -eod-

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  3. hardy joe sagt:

    Das Werk Maria Valtortas ist ein Geschenk des Himmels und hat viele Gläubige zu einer Vertiefung ihres Glaubens geführt. Auch mich. Die Liebe Gottes scheint durch jedes Kapitel dieses wundervollen Werkes. Was massen Sie sich an Frau Küble? Wollen Sie Gott grenzen setzten? Ich wette, Sie haben diese 12 Bände nicht gelesen und schon gar nicht verstanden. Denn Ihnen fehlt die Demut und die Liebe dazu. Sie sind der typische Pharisäer. Sie können sich dazu nun äußern oder nicht. Ändern werden Sie Ihr Verhalten trotzdem nicht, denn Sie sind voller Stolz und Hochmut, wenn nicht sogar verbohrt. Mögen auch Sie nun endlich mit Gottes Hilfe zur Wahrheit gelangen.

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    • Anonymous sagt:

      Recht haben Sie!
      Aber der Hochmut und Stolz wird sich sicher (noch) nicht legen.
      Da wird lieber mit „gwup“ (Skeptiker-, Atheisten- und Freimauerer-Forum) sympathisiert!
      Nachtigall, Nachtigall….

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    • "GsJC" sagt:

      @ Hardy

      Das klingt schon sehr seltsam, was Sie da von sich geben. Allein dieser Satz von Ihnen „Ich wette, Sie haben diese 12 Bände nicht gelesen und schon gar nicht verstanden.“

      … zeigt, was Sie doch für ein besonders heller Kopf sein müssen.

      Allein der eine zitierte Satz aus Ihrem Kommentar ist so ein seltsames Geschreibsel, dass mir die Hirnwindungen beim intensiven Studium davon weh tun.
      Erst wetten Sie darauf, dass Frau Küble die zwölf Bände nicht gelesen haben kann und wenn sie es dann doch getan hätte, den Inhalt aber nicht verstehen würde.

      So besonders helle Lichter wie Sie müssen vorsichtig sein, dass Ihnen nicht irgendwann vor lauter Helligkeit etwas durchbrennt.

      MfG

      P.S.
      „Das Werk Maria Valtortas ist ein Geschenk des Himmels und hat viele Gläubige zu einer Vertiefung ihres Glaubens geführt.“

      Mensch Meier, was hätte aus den Heiligen werden können, wenn sie dieses Werk von Valtorta gekannt hätten, das Ihnen zu einer Vertiefung Ihres Glaubens verholfen hat. Die Heiligen mussten sich mit dem Evangelium bescheiden.
      Aber es kommt in Ihrer Szene gut an, wenn man sich – ganz bescheiden, versteht sich – damit rühmen kann, das „Werk von Valtorta“ gelesen zu haben.

      Ich habe dieses „Werk“ gelesen – alle zwölf Bände – und danach in der Mülltonne versenkt, so habe ich mich über diesen Schmarrn geärgert, der von einem Verlag aus der Schweiz über seine Anhänger recht „aggressiv“ beworben wurde.

      Bevor jemand in Versuchung gerät, sich dieses „Werk“ noch zu kaufen, sollte er sich das Buch „Kein anderes Evangelium“ von Ramon de Luca zulegen. Wer seinen Verstand nicht verschließt, wird verstehen.

      https://charismatismus.wordpress.com/2015/09/17/bestand-der-suendenfall-in-einer-sexuellen-intimitaet-von-adam-und-eva/

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      • Danke für Ihre treffenden Worte. Wir können uns Ihnen nur anschließen. Wir würden nie in Versuchung kommen, dieses sog. ‚Werk‘ zu kaufen. Umfangreicher als das Evangelium!!! Ich kenne jemanden, der darauf schwört und im Rest tief in der Esoterik watet und zu guter Letzt weiß, dass man nach dem Tod hierher auf die Erde wiederkehren wird. So viel zu der valtortianischen Glaubensvertiefung!
        Das Wort Gottes reicht uns gänzlich und hat uns die Liebe zum Herrn erschlossen. Hoffentlich wissen die Valtortarianer, dass die Umkehr dort das ganz große Thema ist. Vielleicht darf ich das hier ja nicht posten – aber es kommt mir auf den Satz an, dass das Wort Gottes vieeel tiefer als lang ist – https://www.youtube.com/watch?v=_FrS0w52AiE
        was bedeutet, dass wir unsere Zeit viel lieber mit der Lekture und der Meditation dieses authentischen Werkes befassen sollten.

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      • "GsJC" sagt:

        @rosa2086huber

        „…, dass wir unsere Zeit viel lieber mit der Lekture und der Meditation dieses authentischen Werkes befassen sollten.“

        —————-

        Da stimme ich Ihnen gerne zu.

        Nichts hat mich innerlich jemals so bewegt und bewegt mich noch heute, wie das lebendige Wort Gottes, das uns im Evangelium geschenkt wurde. Ein wahre Quelle unerschöpflicher und anhaltender Freude.

        MfG

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      • hardy joe sagt:

        @GsJC

        Tja, Pech für Sie, dass Sie das Werk in die Tonne gekloppt haben. Es hätte bei Ihnen eh nichts gebracht, sondern nur Perlen vor die Säue bedeutet. Wo nichts ist, da gelangt auch nichts hin. Heute nicht und morgen nicht. Sie arme Seele. Sexuelle Themen scheinen Sie wohl mehr zu interessieren?

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      • "GsJC" sagt:

        @Hardy Joe schrieb:

        „Tja, Pech für Sie, dass Sie das Werk in die Tonne gekloppt haben. Es hätte bei Ihnen eh nichts gebracht, sondern nur Perlen vor die Säue bedeutet. Wo nichts ist, da gelangt auch nichts hin. Heute nicht und morgen nicht. Sie arme Seele. Sexuelle Themen scheinen Sie wohl mehr zu interessieren?“

        —————

        Dass Sie innerlich schäumen, lässt sich für jeden Leser sehr gut nachvollziehen. Wenn die Argumente fehlen, muss ein wenig Geprolle aus der Kinderstube herhalten.

        Machen Sie so weiter. In Internetforen nennt man Leute wie Sie = einen Troll!

        MfG

        P.S.

        Sie schrieben weiterhin …

        „Sexuelle Themen scheinen Sie wohl mehr zu interessieren?“

        Das sollten Sie – wenn Sie können – im Kontext zu dem Link näher erklären, den Sie wahrscheinlich meinen. Am besten schlafen Sie eine Nacht darüber und tragen dann erneut zur allgemeinen Bespaßung bei ! 🙂

        MfG

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  4. Arrow sagt:

    Was hier tiefer bedacht werden muss: Kein geringerer als Bischof Williamson höchstselbst empfiehlt das Werk der Valtorta seit einigen Jahren. Im ersten Bildungsweg ist Seine Exzellenz Literaturwissenschaftler. Es kommt also zur Expertise kraft Standesgnade noch die Expertise kraft Ausbildung hinzu. Auch Pius XII. soll das Werk wohl gelobt haben.

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    • Guten Tag,
      was erst recht bedacht werden muß: Das Valtorta-Werk, das nicht nur von Weihbischof Williamson, sondern auch von der (von ihm scheinbar weit entfernten) Medjugorje-„Madonna“ empfohlen wird, kam aber in vorkonziliarer Zeit auf den Index kirchlich verbotener Bücher – und das zu Recht allein schon wegen seiner ausufernden Fantasie. Es fehlt aber auch nicht an direkten Irrlehren. (Näheres dazu in etlichen Valtorta-kritischen Artikeln hier im CHRISTLICHEN FORUM sowie in dem Buch „Kein anderes Evangelium“ aus dem traditionellen Alverna-Verlag.)
      Freundlichen Gruß!

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      • hardy joe sagt:

        Es ist Jammerschade, Frau Küble, dass ihre Kommentare und Redebeiträge nicht auf dem Index stehen. Aber trösten Sie sich, Gott ist allgegenwärtig. Er sieht Sie und hört Sie. Wehe wenn Sie nicht im Buch des Lebens eingeschrieben sind. Nutzen Sie die kurze Zeit zur Umkehr. Tun Sie Busse und beten Sie zum heiligen Geist, zur Unterscheidung der Geister und um Richtiges vom Falschen unterscheiden zu können. Ehrlich Ihr Seelenheil liegt mir am Herzen. Ich muss ja zugebenSie haben Talent. Doch bis jetzt stehen Sie auf der falschen Seite. Nutzen Sie die Zeit gut aus.

        LG Hardy Joe

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  5. Rita Bialkiewicz-Bote sagt:

    die Kirche wird heute schon von Satan unterwandert. Selbst im Vatikan hat er Einzug gehalten. Wenn dem nicht so wäre, so frage ich mich ganz ernsthaft wie es kommt, dass viele Priester heute die Eucharistiefeier nicht mehr ernst nehmen. Die heilige Kommunion, der Leib Christie und das Blut Christie ist nach der Wandlung in der Hostie und im verwandelten Wein wahrhaft gegenwärtig. Die Handkommunion dürfte nicht erlaubt sein. In jedem noch so kleinsten Teilchen der gewandelten Hostie ist unser Heiland zugegen. Wie oft sind wohl schon kleinste Teilchen zu Boden gefallen. Kleinste Teilchen die an der Hand haften bleiben. Wieviele Menschen sind dann auf das kleinste Teilchen in dem Jesus Christus wahrhaft gegenwertig ist getreten. So wird unser Erlöser, unser Heiland, immer wieder erneut gekreuzigt. Gedemütigt,
    Wenn schon die Kirche nicht das Verbot der Handkommunion ausspricht, so sollten doch alle Gläubigen die Heilige Hostie knieend und nur durch die Mundkommunion empfangen.
    Das wir Menschen beim Empfang der heiligen Kommunion vor unserem Heiland stehen, oft noch sehr stolz,, mit hocherhobenem Kopf zeigt wie Satan seine Fäden in den Kirchen schon gesponnen hat. Da kann niemand sagen:“ Das gibt es nicht, die Kirchen werden nicht vom Bösen unterwandert. Wer so denkt, der hat die Eucharistiefeier in keiner Weise verstanden. Wer hat denn dazu aufgerufen die Mundkommunion abzuschaffen. Ein gläubiger Christ, mit Sicherheit nicht. Satan ist schon lange am Werk, denn er versucht immer Menschen in seinen Bann zu ziehen. Die heilige Bernadette sagte einmal:“ Beim Empfang der Heiligen Hostie steht auf der einen Seite die Muttergottes, auf der anderen Seite steht der Schutzengel. Auch sagte sie einmal bei einer Befragung im Hinblick auf die Erscheinungen an der Lourdes Grotte: Ich kann es euch nur so sagen, ich kann es euch nicht glaubend machen.
    Jesus sagte einmal zu einer begnadeten Person. Wenn ein gläubiger Priester segnet, so segne ICH. So sollten wir Menschen doch auch knieend den Priestersegen empfangen.
    Wieviel Hochmut herrscht heute in den KIrchen bei der Heiligen Messe. Wo kommt bloß dieser Hochmut her??? Wer beugt heute noch das Knie vor dem König der Welt??? Wo ist die Ehrfurcht hin, die es einmal gab. Wer über dies alles mal ganz ernsthaft nachdenkt kommt auch zu dem so fürchterlichen Entschluß, dass Satan die Kirche schon lange unterwandert.

    Allen Lesern wünsche ich GOTTES REICHEN SEGEN.

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  6. Hermann sagt:

    Lest dieses Werk, es ist Balsam für die Seele, die heute so sehr verführt und erschüttert wird durch Irreführungen und Lüge!
    Hier lernt man Jesus in der richtigen Art und Weise kennen, hier ein Auszug vom Beginn der Passion:

    Es beginnt der schmerzvolle Weg auf dem steinigen Sträßchen, das vom Platz der Gefangennahme Jesu zum Kidron führt und von dort auf einem weiteren Sträßchen zur Stadt. Und gleichzeitig beginnen Spott und Mißhandlungen.
    Jesus ist an den Händen gefesselt, und man hat ihm sogar einen Strick um den Leib gebunden, als wäre er ein gefährlicher Geisteskranker.
    Die Strickenden halten zwei haßerfüllte Rohlinge, die ihn hin- und herzerren, wie ein Rudel wütender Hunde einen alten Lappen.
    Aber wenn es Hunde wären, die sich so benehmen, könnte man sie noch entschuldigen. Diese hingegen nennen sich Menschen, obwohl sie von Menschen nur das Aussehen haben. Um ihm noch mehr wehzutun, haben sie sich eine Fesselung mit zwei entgegengesetzten Stricken ausgedacht. Mit einem sind nur die Handgelenke zusammengebunden, aber der sehr straffe, rauhe Strick kratzt und schneidet tief ins Fleisch ein. Der andere, um die Taille gebundene, preßt die Ellenbogen an den Körper und drückt auf die Magengegend, die Leber und das Kreuz, wo sich ein riesiger Knoten befindet.
    Von Zeit zu Zeit schlagen die Männer, die die Strickenden halten, damit auf ihn ein und schreien: »Hü! Hott! Lauf, Esel!« und geben dem Gequälten Fußtritte in die Kniekehlen, so daß er wankt und nur deshalb nicht fällt, weil die Stricke ihn auf den Füßen halten.
    Das hindert aber nicht, daß Jesus an Mäuerchen und Baumstämme stößt und dann durch einen noch kräftigeren Ruck hart gegen das Geländer der Brücke fällt, als er über den Kidron geht; denn der eine reißt ihn an dem Strick um die Handgelenke nach rechts, der andere
    an dem Strick um die Taille nach links. Sein verletzter Mund blutet. Jesus hebt die gefesselten Hände, um das Blut, das in seinen Bart tropft, abzuwischen und sagt kein Wort. Er ist wahrhaft das Lamm, das sich nicht gegen seine Peiniger auflehnt.

    fg
    Hermann (www.gottliebtuns.com)

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    • Guten Tag,
      Sie zitieren hier teilweise in ihrer Ausführlichkeit durchaus unangemessene Schilderungen – die Heilige Schrift weiß schon, warum sie die Passionsgeschichte nicht ungebührlich auswalzt, um nicht etwa Horror-Phantasien von Menschen auf ungute Weise zu beflügeln. Der Leidensweg unseres Erlösers ist nicht auf Gruselfilm-Niveau zu senken.
      Zudem: Die Peiniger hatten nicht nur das „Aussehen“ von Menschen, sie waren auch welche, selbst wenn es schlechte Menschen waren. Was soll also der Unsinn, es seien keine Menschen, sie hätten nur das Aussehen von solchen.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Wessen Geistes Kind sind Sie eigentlich, dass Sie mit einer Lüge diese Webseite betreiben und behaupten,
        dass dieses Werk auf dem INDEX stünde???
        Papst Pius XII. : „Veröffentlicht dieses Werk, so wie es ist. Wer es liest wird verstehen.“
        Diese persönliche Äusserung des großen Oberhirten ist bekannt geworden durch Pater Corrado Berti, Theologieprofessor, der sie persönlich gehört hat anlässlich einer besondereen Audienz des Papstes am 26. Februar 1948.
        Erzbischof Alfonso Carinci, damaliger Sekretär der Kongragation für Selig- und Heiligsprechungen, hat im Jahre 1959 einen abschließenden Bericht über das Gesamtwerk „geprüft und gebilligt“.
        Es gibt noch mehrere Stellungnahmen von kompetenter Stelle (Padre Pio empfiehlt es und der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregetion der emerit. Papst Benedikt XVI. hat sicher keine negative Stellungnahme abgegeben. Ausserdem kann ich in keinem der Bücher irgendwelche Warnungen, die von kirchlicher Seite abegeben worden wären, als schritlichen Hinweis finden.
        Josef Mario von Plaz

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  7. Anonymous sagt:

    Ich habe es auch gelesen, bzw. bin bei Band 5 – und jedes Kapitel erfüllt mich neu mit dem Geist – spürbar. Weiter oben steht im Blog, dass Gott seit Johannes keinen Propheten mehr gesandt hat. Das wär ja ein bisschen arm-seelig, der greift doch ständig ein und wie so oft will`s keiner glauben.

    Gruß
    Philipp

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  8. Diener Christi sagt:

    Eph 2:20 „Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut“
    Also müssen wir auf die Kirche und die Propheten hören.
    Denn Gott sendet zu jeder Zeit seine Propheten, auch heute noch!

    Aber leider ergeht es den heutigen echten Propheten wie damals:
    Mt 23 37 „Jerusalem, Jerusalem! Du mordest die Propheten und steinigst,
    die zu dir gesandt sind!“

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    • Guten Tag,
      das Eph.-Zitat bezieht sich auf die Propheten des Alten Bundes.
      Die göttliche Offenbarung ist mit dem Tod des letzten Apostels (Johannes) abgeschlossen, wie die kath. Kirche lehrt – auch unter Berufung auf Hebr.1,1, wonach Gott einst durch die Propheten gesprochen hat, „doch zuletzt hat er gesprochen durch seinen Sohn“.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Diener Christi sagt:

        Worte Jesu

        Wenn Ich sehe, wie Meine Schöpfung unweigerlich in die Falle Meines Feindes fällt, sollte Ich einfach dasitzen und zusehen, wie sie fallen, ohne zu Hilfe zu eilen? Erinnerst du dich, wie Ich einen Wassersüchtigen an einem Sabbat heilte? Was sagte Ich zu den Pharisäern?
        ( Lukas 14, 1-6 )
        Ja, Meine Tochter, Ich habe gefragt: „Ist es gegen das Gesetz, einen Menschen am Sabbat zu heilen, oder nicht?“ – sie antworteten nicht. Ich sagte: „Wer von euch hier wird, wenn sein Sohn in einen Brunnen fällt oder sein Ochse, ihn nicht am Sabbat ohne zu zögern herausziehen?“ Und bis auf den heutigen Tag können sie keine Antwort darauf geben; Heute stelle ich denjenigen, die sich dieser Offenbarung verschließen, folgende Frage : “ Widerspricht es denn in eurem Zeitalter gegen Mein Gesetz, wenn Ich Meine Schöpfung heute durch die Werke Meiner Vorsehung vor dem Untergang bewahre?“ Ich bin Jesus, und Jesus bedeutet Retter;
        Botschaft vom 2. Januar 1988

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      • Guten Tag,
        um wessen „Botschaft“ angeblicher „Worte Jesu“ vom 2.2.1988 handelt es sich denn? Warum erwähnen Sie das nicht?
        Zudem gilt: Die göttliche Offenbarung ist mit dem Tod des letzten Apostels (Johannes) abgeschlossen, wie die kath. Kirche lehrt – auch unter Berufung auf Hebr.1,1, wonach Gott einst durch die Propheten gesprochen hat, “doch zuletzt hat er gesprochen durch seinen Sohn”.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • J.M.von Plaz sagt:

        Offenbarung 10,11 Und mir wurde gesagt: Du musst noch einmal offenbaren über viele Völker und Nationen mit ihren Sprachen und Königen.
        Die Offenbarung ist bekanntlich ein Teil des Neuen Testamentes – es gäbe diebezüglich noch viele Stellen, aber vielleicht sollten Sie sich di Mühe nehmen und diese selbst herauszufinden.
        Noch eine wichtige Entscheidung der Hl. Röm. Kath. Kirche in Sachen Privatoffenbarung:

        Papst Benedikt XVI. zu Privatoffenbarungen

        NACHSYNODALES APOSTOLISCHES SCHREIBEN VERBUM DOMINI

        vom 30. Sept. 2010, Kap. 14, Teil b

        http://www.c-b-f.org/Verbum Domini/VerbumDomini_ge.pd

        Folglich hat die Synode empfohlen, »den Gläubigen zu helfen, das Wort Gottes von Privatoffenbarungen zu unterscheiden«. Diese »sind nicht dazu da, die endgültige Offenbarung Christi … zu „vervollständigen“, sondern sollen helfen, in einem bestimmten Zeitalter tiefer aus ihr zu leben«. Der Wert der Privatoffenbarungen ist wesentlich unterschieden von der einer öffentlichen Offenbarung: Diese fordert unseren Glauben an, denn in ihr spricht durch Menschenworte und durch die Vermittlung der lebendigen Gemeinschaft der Kirche hindurch Gott selbst zu uns. Der Maßstab für die Wahrheit einer Privatoffenbarung ist ihre Hinordnung auf Christus selbst. Wenn sie uns von ihm wegführt, dann kommt sie sicher nicht vom Heiligen Geist, der uns in das Evangelium hinein- und nicht aus ihm herausführt. Die Privatoffenbarung ist eine Hilfe zu diesem Glauben, und sie erweist sich gerade dadurch als glaubwürdig, dass sie auf die eine öffentliche Offenbarung verweist. Die kirchliche Approbation einer Privatoffenbarung zeigt daher im wesentlichen an, dass die entsprechende Botschaft nichts enthält, was dem Glauben und den guten Sitten entgegensteht; es ist erlaubt, sie zu veröffentlichen, und den Gläubigen ist es gestattet, ihr in kluger Weise ihre Zustimmung zu schenken. Eine Privatoffenbarung kann neue Akzente setzen, neue Weisen der Frömmigkeit herausstellen oder alte vertiefen. Sie kann einen gewissen prophetischen Charakter besitzen (vgl. 1Thess 5,19-21) und eine wertvolle Hilfe sein, das Evangelium in der jeweils gegenwärtigen Stunde besser zu verstehen und zu leben; deshalb soll man sie nicht achtlos beiseite schieben. Sie ist eine Hilfe, die angeboten wird, aber von der man nicht Gebrauch machen muss. Auf jeden Fall muss es darum gehen, dass sie Glaube, Hoffnung und Liebe nährt, die der bleibende Weg des Heils für alle sind.
        Gelobt Sei Jesus Christus in Ewigkeit. Amen.

        Vielleicht sollten Sie jetzt einsichtshalber Ihre Website schließen.

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      • Guten Tag,
        umgekehrt wird ein Schuh draus, unsere Webseite wird durch dieses päpstliche Schreiben (auf das wir schon früher ausführlich hingewiesen haben) voll bestätigt – gerne haben wir dies soeben noch einmal verdeutlicht:
        https://charismatismus.wordpress.com/2013/10/29/was-bedeutet-die-kirchliche-approbation-einer-privatoffenbarung-genau/
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  9. Hermann sagt:

    Ich kann nur aufrufen, dieses Werk zu lesen.
    Ich habe es gelesen, Schaden habe ich keinen davon getragen. Im Gegenteil: Man lernt hier Jesus richtig kennen, Maria, das damalige Umfeld und vor allem: Seine Liebe zu den Menschen ganz nach Seinem Wort: Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.

    Die BEZIEHUNG zu Christus wächst, der dieses Werk liest.

    Ich kann hier nur aufrufen dieses Werk zu lesen. Da habe ich KEINE Bedenken.

    fg
    Hermann

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