Pater Andreas Hönisch: „Mein eigener Weg“

Selbstkritische Klarstellungen zum Thema Medjugorje

Der am 25.1.2008 verstorbene Pater Andreas Hönisch, Gründer der Priestergemeinschaft SJM (Diener Jesu und Mariens)  und der KPE (Kath. Pfadfinderschaft Europas), schrieb in  seiner Zeitschrift „Pfadfinder Mariens“ (Nr. 75/2001) Folgendes zum Thema Medjugorje:

“Vielen ist wohl noch bekannt, dass ich am Anfang selbst ein Anhänger von Medjugorje war. Zweimal bin ich nach Medjugorje gefahren, nur um dort zu beten. Später bin ich noch zweimal in Medjugorje gewesen, um während des Krieges Hilfstransporte nach Mostar zu begleiten.

Ganz am Anfang, als von den Erscheinungen die Rede war, war ich sehr angetan, von dem, was ich hörte. Man kann dies auch in einer der ganz frühen Nummern von „Pfadfinder Mariens“ nachlesen. Allerdings hatte mich damals schon ein Ausspruch der „Gospa“ irritiert, der auf eine ziemliche Gleichstellung der Religionen hinauszulaufen schien. Ich hatte mir aber damals damit geholfen, indem ich eventuelle Übersetzungsfehler einräumte.

Es war in dieser Anfangszeit von Medjugorje, dass ich auch begann, zweimal in der Woche bei Wasser und Brot zu fasten. Ich mußte diese Praxis nach einiger Zeit aufgeben, weil ich es gesundheitlich nicht mehr schaffte.

Der eigentliche Grund, weshalb ich begann, an der Echtheit von Medjugorje zu zweifeln (…)war die sehr ausführliche Stellungnahme des Bischofs von Mostar zu Medjugorje. Dieses Schreiben konnte ich nicht einfach abtun mit dem Hinweis, dass zwischen den Franziskanern in der Herzegowina und dem Bischof von Mostar Auseinandersetzungen sozusagen historisch an der Tagesordnung waren. Dafür war das lange Dekret des Bischofs zu ernst.

Außerdem erkennt man normalerweise an einem Schriftstück auch die innere Einstellung und sogar den Charakter des Schreibers. Das ganze Dokument atmet Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Sorge um die Diözese. Auch kann man beim besten Willen aus dem Dokument nicht herauslesen, dass der Bischof etwa ein Modernist wäre. Im Gegenteil: Er ist voll katholisch und verehrt die Gottesmutter.

Es kamen dann noch ein paar andere Erfahrungen hinzu. Kurzum: Ich hörte auf, nach Medjugorje zu fahren, obwohl ich noch kurz zuvor die ersten Novizen des vor 13 Jahren entstandenen Ordens der SJM zu einer offiziellen Wallfahrt nach Medjugorje ermuntert hatte, an der ich leider aus Zeitgründen nicht teilnehmen konnte.

Als ich mich dann innerlich von Medjugorje abwandte, machte ich es mir dennoch zur Auflage, nicht öffentlich gegen Medjugorje zu schreiben. Und dies habe ich bis zu diesem Artikel auch so gehalten. Ich wollte und will keinen verletzen  – auch jetzt nicht. Aber ich komme als Priester und Ordensoberer nicht daran vorbei, die Dokumente der Kirche sprechen zu lassen.

KIRCHLICHE  STELLUNGNAHMEN

Es ist eine alte Tradition der Kirche, das Urteil über die Echtheit von Privatoffenbarungen dem zuständigen Ortsbischof zu überlassen. So wurde es zunächst auch in Medjugorje gehandhabt.

Wenn ich sage „zunächst“, will ich darauf hinweisen, dass sich später auch die jugoslawische Bischofskonferenz einschaltete und dass es sogar amtliche Äußerungen vatikanischer Stellen zu Medjugorje gibt.

Ich will in diesem Abschnitt nichts anderes tun, als diese Dokumente für euch, liebe Leser und Leserinnen, sprechen zu lassen. Das lange Dokument des Ortsbischofs von Mostar findet ihr in dieser Ausgabe von „Pfadfinder Mariens“ eigens abgedruckt. Es ist sehr lang. Deshalb in diesem Artikel nur die kurzen verbindlichen Aussagen höherer kirchlicher Stellen zu Medjugorje:
(…)

Die in Zagreb auf einer Sondersitzung der Jugoslawischen Bischofskonferenz versammelten Bischöfe haben am 11.1.1991  folgende Erklärung beschlossen:

„Die Bischöfe haben die Ereignisse von Medjugorje von Anfang an aufmerksam verfolgt und durch den Ortsbischof, die örtliche Diözesankommission und die   –  speziell für Medjugorje eingesetzte   –  Kommission der Jugoslawischen Bischofskonferenz prüfen lassen.

Auf der Grundlage der bisher durchgeführten Ermittlungen kann nicht bestätigt werden, dass es sich bei den Ereignissen um übernatürliche Erscheinungen oder Offenbarungen handelt…..
Aus diesem Grund hat die Bischofskonferenz… zur Unterstützung des Ortsbischofs pastorale Hilfen für Medjugorje ausgearbeitet, die dem rechtgläubigen sakramentalen und liturgischen Leben entsprechen, um die Phänomene
und Aussagen zu beenden, die dem Geist der Kirche nicht entsprechen.“

Ratko Peric, der Bischof von Mostar, erklärte am 2. Oktober 1997:
„Meine Überzeugung und Ansicht ist es nicht nur, dass das Übernatürliche nicht bewiesen ist, sondern, dass das Nicht-Übernatürliche bezüglich der Erscheinungen oder Offenbarungen von Medjugorje nachgewiesen wurde.“

Joseph Kardinal Ratzinger am 22. Juli 1998:
„Ich kann dazu nur sagen, dass die dem Heiligen Vater und mir zugeschriebenen Äußerungen über Medjugorje frei erfunden sind.“

Zu diesem Zitat Kardinal Ratzingers ist zu sagen, dass ihm eine Dokumentation zugeschickt wurde, die eine Reihe Aussagen enthielt, die der Papst bzw. der Kardinal bezüglich Medjugorje geäußert haben sollen.

Um nur einige Beispiele zu nennen:
Bischof Hnilica habe den Papst zitiert: „Unsere Liebe Frau von Medjugorje wird Amerika retten.“

In einer Broschüre von Sr. Emmanuel heißt es: Erzbischof Angelo Kim, Präsident der koreanischen Bischofskonferenz, habe dem Papst gesagt, dass durch ihn Polen vom Kommunismus befreit worden sei. Darauf habe der Papst geantwortet: Nein, dieses Verdienst kommt mir nicht zu. Das ist das Werk der Gottesmutter, wie sie es in Fatima und Medjugorje versichert.“

Weitere, dem Papst unterstellte Zitate:
„Erlauben Sie alles, was Medjugorje anbelangt“ (zum Erzbischof von Assuncion).
„Wenn ich nicht Papst wäre, wäre ich schon in Medjugorje.“
„Medjugorje ist das geistige Zentrum der Welt.“

Dem Kardinal Ratzinger unterstellte Zitate:
Wir sind offen. Die Kommission setzt ihre Arbeit fort.“

In der österreichischen Zeitung „Echo aus Medjugorje“ vom Februar 1997 heißt es auf S. 3: „Schönborn hat mir von Kardinal Ratzinger gesprochen, der die Wichtigkeit der Früchte von Medjugorje anerkennt. Ich habe ihn eingeladen, nach Medjugorje zu kommen und er antwortete, das könne sehr gut sein.“ (Pater Jozo Zovko).

Vor diesem Hintergrund ist die Antwort des Kardinal Ratzinger zu verstehen:
„Ich kann dazu nur sagen, dass die dem Heiligen Vater und mir zugeschriebenen Äußerungen über Medjugorje frei erfunden sind.“

Ich habe die Kopie des Briefes   –   er wurde am 22. Juli 1998 geschrieben   –   selbst gelesen. Ich kenne die handgeschriebene Unterschrift des Kardinals.  Der Brief ist keine Fälschung.

ERFAHRUNGEN AUS DER SEELSORGE

Es haben mir öfter Leute geklagt, dass sie sich versündigt hätten, indem sie das Fasten nicht eingehalten haben. Wenn ich sie fragte, ob sie das (kirchliche) Fasten am Aschermittwoch oder Karfreitag meinen, sagten sie: „Nein, das Medjugorje-Fasten.

Ich mußte ihnen immer darauf antworten, dass keiner verpflichtet ist, an zwei oder gar drei Tagen in der Woche das Medjugorje-Fasten bei Wasser und Brot einzuhalten. Im Verlauf weiterer Gespräche mußte ich darauf erklären, dass das Medjugorje-Fasten auf Dauer von jemandem, der seine täglichen Arbeiten und Verpflichtungen einzuhalten hat, gar nicht geleistet werden kann.

Einmal am Tag sich satt essen und zweimal eine kleine Stärkung einnehmen (kirchliches Fasten), das ist hingeten menschenmöglich.

Aber ich betone noch einmal: Bei Wasser und Brot fasten bringt den Menschen auf eine falsche spirituelle Fährte (…)  – als Regelmaß gilt ein solches Fasten nicht.

Also kann dies eigentlich nicht von der Gottesmutter kommen, denn diese wird ihren Kindern keine Lasten auferlegen, die sie nicht einhalten können!

Etwas anderes mußte ich in der Seelsorge feststellen  –  und dies ist eine sehr traurige und ernste Sache: In dem Moment, als Freunde und Familien, mit denen ich bislang gut zusammenarbeiten durfte, merkten, dass ich betreff Medjugorje auf Distanz ging, war es restlos aus mit der Freundschaft: man sprach nicht mehr mit mir.  Dies ist eigentlich unbegreiflich für Menschen, die die Mutter Gottes sehr lieben.

Ich möchte diese Haltung an einem Gegenbeispiel erläutern: Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich Fatima und Lourdes für echt halte und daß ich viele Hilfen an diesen beiden Wallfahrtsorten erhalten habe. Auch die KPE und die SJM sind mit diesen beiden Wallfahrtsorten sehr verbunden.

Wenn nun jemand, mit dem ich befreundet bin, zu mir sagt, er glaube nicht an die Echtheit von Fatima, dann finde ich dies zwar schade   –   denn schließlich hat die Kirche die Echtheit festgestellt, ohne allerdings die Gläubigen zu bedrängen, an die Echtheit wie an ein Dogma zu glauben.

Also ich käme doch nicht auf den Gedanken, meine Freundschaft zu beenden nur deshalb, weil der andere nicht an die Echtheit von Fatima glaubt. Täte ich dies, würde ich die Weite der katholischen Kirche preisgeben.

Wer an Botschaften fest glaubt, von denen die Kirche gesagt hat, daß sich nichts Übernatürliches ereignet hat, der läuft Gefahr, dass er sein eigenes Urteil über das der katholischen Kirche stellt; d. h. er läuft nicht nur Gefahr, sondern er stellt es über das Urteil der Kirche – und indem er dies tut, sind Tür und Tor für Spaltung und sogar Sekten geöffnet.

Ich muß allerdings auch zugeben, dass ich in der Seelsorge viele angetroffen habe, die in Medjugorje eine Anfangsbekehrung erfahren haben. Wenn die Bekehrung echt ist, wird der Bekehrte auf lange Sicht einen verbindlichen Zugang zum Gehorsam gegenüber der katholischen Kirche, zum Lehramt und zu den Sakramenten finden. Andernfalls wäre die Bekehrung nicht echt. (…)

Ich hoffe, dass ich mit diesem Artikel keinen verletzt habe  – und ganz im Stillen hoffe ich, dass zerbrochene alte Freundschaften wieder neu erstehen können.“

Andreas Hönisch, SJM  


5 Kommentare on “Pater Andreas Hönisch: „Mein eigener Weg“”

  1. Jens sagt:

    Ich empfinde es als etwas einäugig, wenn man

    — einerseits (durchaus zurecht!) die zweifelhaften Auftritte der Frau Gospa von Medjugorie verurteilt,

    — andererseits aber die „von der Kirche“ (??) „anerkannten“ (??) Maria-Erscheinungen wie vor allem in Knock, Guadeloupe, Lourdes, Fatima und anderswo kritiklos hinnimmt.

    Eine sprachliche und inhaltliche Analyse der „Botschaften“ und „schrecklichen Geheimnisse“ der erschienenen „HImmelsköniginnen“ (darüber ist ja von theologisch fachkundiger Seite sehr viel geschrieben worden) läßt erhebliche Zweifel über *alle* diese „Erscheinungen“ aufkommen.

    Nun wird gesagt, daß dann, wenn wir bei der Marianisierung unserer Kirche in den Rückwärtsgang schalten, Millionen die Katholische Kirche verlassen.

    °°° Da liegt wohl das Problem! Auch ich stimme dieser Einschätzung (ungern zwar) zu.°°°

    Wenn in einer Pfarre bei der Sonntagsmesse knapp 50 Personen anwesend sind; aus der gleichen Pfarre sich aber fast 80 Personen in zwei Bussen (mit einer [teuren] Übernachtung) zur Frau Himmelskönigin in Lourdes aufmachen, dann liegt hier offenbar etwas im Argen.

    Sicher darf man das nicht gleich das Kind mit dem Bade ausschütten, wie ansatzweise doch bei

    http://www.uni-siegen.de/fb5/merk/stilling/downloads/nachtod_theo_jst/reiner_glaube.pdf

    (wenn ich das recht beurteile; ich will aber vorsichtig sein, weil in der Art der paulinischen, im Römerbrief besonders offenkundigen Ditrache argumentiert wird) wohl geschieht.

    Aber wir sollten nicht nur Medjugorje fokussieren, sondern vorurteilslos *alle* Maria-Erscheinungen hinter=fragen.

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    • pro kirche sagt:

      Guten Tag,
      kein Katholik ist verpflichtet, an die (ohnehin wenigen) kirchlich anerkannten Erscheinungen zu glauben, was wir in mehreren Artikeln hier auf dem Portal geschrieben haben.
      Im Weltkatechismus steht ausdrücklich, daß die anerkannten Erscheinungen nicht zum „Glaubensgut“ der Kirche gehören. Wenn die Kirche also eine Privatoffenbarung anerkannt, dann erlaubt sie den Glauben daran, verpflichtet aber nicht dazu.

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    • Anonymous sagt:

      Hallo Jens,

      ich möchtew hierzu etwas sagen:

      „Wenn in einer Pfarre bei der Sonntagsmesse knapp 50 Personen anwesend sind; aus der gleichen Pfarre sich aber fast 80 Personen in zwei Bussen (mit einer [teuren] Übernachtung) zur Frau Himmelskönigin in Lourdes aufmachen, dann liegt hier offenbar etwas im Argen.“

      Das ist ein Dilemma bei nicht wenigen Katholiken, das sicherlich mehrere Gründe hat:

      1.) Kirche nein, Privatoffenbarungen und Erscheinungen ja: das genaue Gegenteil dessen, was Kirche und Heilige Schrift anordnen!

      2.) Viele Katholiken sind von Hirten der Kirche schwer enttäuscht, weil sie sich nicht um die Herde kümmern, sondern nur um ihre eigenen Interessen, die der hl. Tradition völlig entgegenstehen! Alle diese schlechten Hirten (vgl. 3. Johannes-Brief (Diotrepehes) wollen die Modernisierung der Kirche, aber die geistliche Fürsorge bleibt auf der Strecke. Ach was muss in der Kirche nicht alles verändert werden? Wo aber bleibt hier der Mensch in der Kirche? Genau dort, wo er auch in der Welt steht: abseits!

      3.) Wundersucht statt nüchterner Glaube, zu dem die Heilige Schrift immer wieder und wieder auffordert!

      4.) Kein Vertrauen in das Heilungsangebot, das Gott uns in und durch die Kirche schenkt: Beichte, Hl. Eucharistie, Anbetung, Rosenkranzbeten, Heiligung!

      Und vielleicht gibt es noch andere Gründe!

      Stjepan Vucina

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      • Anonymous sagt:

        Mir ist hierzu noch ein möglicher Grund eingefallen:

        Was, wenn ein Teil der etwa 50 Kirchenbesucher der Pfarre Verwandte, Freunde oder Bekannte, die nicht im Glauben stehen, mit nach Lourdes mitgenommen haben, weil sie die Hoffnung haben, dass sie sich dort bekehren?

        Auch so käme man auf 80 Personen, darunter also auch solche, die nicht glauben!

        Es ist nichts dagegen auszusetzen, wenn Gläubige ungläubige Bekannte, Freunde und/oder Verwandte zu anerkannten Erscheinungsorten mitnehmen, in der Hoffnung, dass sie sich dort bekehren!

        In solchem Falle wäre es gut, das durch Gebet zu unterstützen!

        Stjepan Vucina

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  2. Stjepan sagt:

    Ich möchte hier zwei Stellen ganz besonders hervorheben:

    „Wer an Botschaften fest glaubt, von denen die Kirche gesagt hat, daß sich nichts Übernatürliches ereignet hat, der läuft Gefahr, dass er sein eigenes Urteil über das der katholischen Kirche stellt; d. h. er läuft nicht nur Gefahr, sondern er stellt es über das Urteil der Kirche – und indem er dies tut, sind Tür und Tor für Spaltung und sogar Sekten geöffnet.“

    Leider ist genau das bei den meisten Anhängern von Medjugorje der Fall!

    – Den Franziskanern vor Ort hat die Kirche in den 1980er Jahren befohlen, die Vorkommnisse in Medjugorje abklingen zu lassen! Bis heute wurde dem Corpus Christi der Gehorsam verweigert! Die Seher sind bei dieser Verletzung des Corpus Christi mitverantwortlich!

    – Den Sehern wurde vom Corpus Christi untersagt, in der Öffentlichkeit aufzutreten und die „Botschaften“ zu verbreiten. Sie haben dem kirchlichen Befehl nicht Gehorsam geleistet! Ihr Ungehorsam wird von den vielen Anhängern unterstützt und gefördert, indem sie weiterhin die „Botschaften“ haben, hören und verbreiten wollen. Damit machen sie sich alle mitschuldig an der Rebellion gegen den Corpus Christi.

    – Die Kirche hat es verboten, Wallfahrten nach Medjugorje zu organisieren. Nach wie vor setzt man sich darüber hinweg, zumal sicherlich auch finanzielle Gründe dahinter stecken. Auch hier machen sich alle Wallfahrer, die an solchen organisierten Wallfahrten mitmachen, schuldig, da sie etwas unterstützen, was der Corpus Christi untersagt hat!

    – Die Kirche hat es untersagt, private Wallfahrten nach Medjugorje machen zu dürfen, wenn man sie mit den Vorkommnissen dort verknüpft. Die meisten setzen sich darüber hinweg und arbeiten so gegen den Corpus Christi

    – Die „Erscheinung“ selbst arbeitet gegen all diese und andere Befehle und Anweisungen des Corpus Christi, indem sie die ungehorsamen Seher, die ungehorsamen Franziskaner und die ungehorsamen Pilger anhält, so weiterzumachen!

    Folglich ist es nicht die Muttergottes, die hier erscheint, sondern ein Geist der Gegenseite, der gegen die Kirche, den Corpus Christi streitet.

    Hiermit fügt sich somit die Aussage von Pfarrer Andreas Hönisch:

    „Ich muß allerdings auch zugeben, dass ich in der Seelsorge viele angetroffen habe, die in Medjugorje eine Anfangsbekehrung erfahren haben. Wenn die Bekehrung echt ist, wird der Bekehrte auf lange Sicht einen verbindlichen Zugang zum Gehorsam gegenüber der katholischen Kirche, zum Lehramt und zu den Sakramenten finden. Andernfalls wäre die Bekehrung nicht echt. (…)

    Und dass die Bekehrungen in Medjugorje nicht echt sind, beweist sich durch den Ungehorsam! Die „guten Früchte“ von Medjugorje sind letztlich diese!

    Statt dem Corpus Christi zu folgen und ihm zu gehorchen, folgt man der Erscheinung, ihren Propheten, den ungehorsamen Franziskanern, und allen anderen ungehorsamen Propagandisten.

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