Erfolgreiche Aktion für Seligsprechung von Erzbischof Johannes Dyba

Prominente Unterstützung, zB. von Vier-Sterne-General Henning von Ondarza

Unser Christoferuswerk in Münster setzt sich per Unterschriftensammlung für eine Seligsprechung des Bischofs von Fulda, Johannes Dyba, ein. Der am 23.7.2000 überraschend verstorbene Erzbischof amtierte zugleich als Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr.

Dyba war ein mutiger Mahner, der glaubensstark und unbeirrbar für die Ideale und Grundsätze des Christentums und der Sittlichkeit eintrat; sein besonderer Einsatz galt dem Lebensrecht der Kinder im Mutterleib. – Näheres hierzu: http://www.news4press.com/Vor-10-Jahren-starb-der-Loewe-von-Fulda_540966.html

Das christliche Infoportal „Medrum“ präsentiert ein Formular zum Ausdrucken und Unterzeichnen: http://www.medrum.de/files/Unterschriftenblatt%20Dyba.pdf

Prominente aus Kirche, Militär und Politik unterstützen die Petition für eine Seligsprechung des „Löwen von Fulda“, darunter Vier-Sterne-General Henning von Ondarza – ehem. Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte Europa-Mitte – und seine Frau Christiane.

Zu den kirchlichen Persönlichkeiten, die pro Dyba-Seligsprechung unterzeichneten, gehört Prälat Christoph Casetti, Bischofsvikar, Domherr und Pressesprecher des Bistums Chur (Schweiz).

Aus Österreich unterschrieb Dr. Gerhard M. Wagner, Pfarrer in Windischgarsten und „Fast-Weihbischof“ von Linz. (Pfr. Wagner wurde von Papst Benedikt XVI. zum Weihbischof ernannt, verzichtete aber am 16.2.2009 aufgrund massiver linkskatholischer Proteste auf die Übernahme des Amtes bzw. reichte beim Papst sein Rücktrittsgesuch ein, dem stattgegeben wurde.)

Zu den Unterstützern der Petition gehört zudem Prälat Ulrich Küchl, österreichischer Komponist und früherer Propst von Stift Eisgarn sowie ehem. Regens des Priesterseminars von St. Pölten. Die Medienwissenschaftlerin Dr. Gabriele Waste unterschrieb ebenfalls.

Auch in Deutschland unterzeichneten namhafte kirchliche Persönlichkeiten die Seligsprechungs-Aktion, darunter der Priester und Dogmatiker Prof. Dr. Johannes Stöhr: er ist zugleich Chefredakteur der Zeitschrift “Theologisches” und seit fast 30 Jahren Mitglied der Päpstlichen Akademie des hl. Thomas v. Aquin.

Auch aus der Politik kamen Unterschriften für die Dyba-Petition, z.B. vom CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis und seiner Frau Anneliese; außerdem von Monika Brudlewski: die CDU-Politikerin aus Sachsen-Anhalt war 12 Jahre Mitglied des Bundestages. Auch der Lebensrechts-Experte und Buchautor Roland Rösler, hessischer CDU-Landtagsabgeordneter von 1977-1999, plädiert für eine Seligsprechung Erzbischof Dybas.

Der kath. Sozialethiker Prof. Dr. Manfred Spieker aus Osnabrück unterschrieb die Petition ebenfalls. Zu den Unterzeichnern gehören zudem:
Prof. Dr. Hilmar Krenn, Akadem. Direktor des Geographischen Instituts, Mainz
Matthias von Gersdorff, Buchautor, Leiter der Aktion „Kinder in Gefahr“
Reinhard Dörner, Vorsitzender des Kardinal-von-Galen-Kreises
Gertrud Dörner, Vorsitzende der Marianischen Liga
Pater Lothar Groppe SJ, Publizist, ehem. Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr
Prälat Edmund Dillinger, Gründer der CV-Afrika-Hilfe, Kuratoriumsmitglied des „Forum Deutscher Katholiken“.
Baronin Hedwig Beverfoerde, Vorsitzende der Initiative „Familienschutz“

Interessanterweise wurde die Seligsprechungs-Petition auch von einer Reihe evangelischer Christen unterzeichnet; dazu gehören z.B. lutherische Ordensfrauen aus Schönebeck sowie Diego Leipnitz, Vorstandsmitglied der CDL Sachsen und christlicher Buchhändler.

Das Christoferuswerk versendet eine umfangreiche Dyba-Buchdokumentation unter dem Titel „Unverschämt katholisch“ mit fast 600 Seiten Interviews, Predigten und Artikel von Erzbischof  Dyba: das Beste aus seinem Werk in diesem einzigartigen, über 1 kg schweren Buch für nur 22 € und Porto:

Christoferuswerk, 48167 Münster Schlesienstr. 32   –  Tel. 0251-616768   – Fax 0251-614020  –    Mail: felizitas.kueble@web.de


Meine Erfahrungen mit Alan Ames

Von Stjepan Vucina

Alan Ames ist ein australischer Charismatiker, der in alle Welt reist und den Menschen zu ihrer „Heilung“ die Hände auflegt.

Das erste Mal besuchte ich ein „Gebetsteffen“ mit Alan Ames Anfang Mai 2009 in Krefeld. Zuerst wurde der Rosenkranz gebetet, danach folgte die Hl. Messe, sodann ein Vortrag von Alan Ames und schließlich das sog. „Heilungsgebet“, bei dem er den Menschen die Hände auflegt. Nach diesem Treffen fuhr ich nach Hause.

In der folgenden Nacht wurde ich von Dämonen attackiert. Seitdem wurden diese nächtlichen Angriffe immer häufiger, bis sie sich über Monate hinweg sogar regelmäßig einstellten. Die Angriffe wurden erst dann seltener, als ich anfing, den Rosenkranz zu beten. Wasser-008-2-4-2

Nach dem Treffen mit Alan Ames stellten sich zudem Angstzustände und Panikattacken ein, unter denen ich noch heute leide. Doch ich brachte all diese Probleme nicht mit Ames in Verbindung, weil ich von ihm so überzeugt und begeistert war.

Eine Freundin, die ich im Mai 2010 zu Alan Ames mitgenommen habe, bekam durch seine Handauflegung eine Panikattacke und wäre beinahe aus der Kirche gerannt. Sie war benommen und ganz durcheinander. Danach stellten sich bei ihr „Offenbarungen“ ein, von denen sie meinte, sie wären von Gott, weil jener „Geist“, der sie ihr eingab, ihr das vorgauckelte.

In diesen Einsprechungen wurde sie darin bestärkt, zu denken, die Bibel sei ein besseres Märchenbuch, Satan letzten Endes ein Bruder Gottes, das Böse sei indirekt notwendig, damit die Menschen zur Erkenntnis des Guten gelangten u.v.m.  – An jenem Rosenkranz von Alan Ames, der angeblich von Maria gesegnet wurde, lösten sich plötzlich alle Perlen von der Kette, als sie ihn in der Kirche in der Hand hielt.

Zudem verbreitet Alan Ames ein bestimmten Marienbild („Königin des Kreuzes“), das er in einer Vision sah. Dieses Bild löste bei jemanden, den ich kenne, erotische Gefühle aus, während ihm dies bei allen anderen Marienbildern noch nie passiert war.

Auf der Website von Alan Ammes (www.alan-ames.com) werden allein positive Erfahrungserichte veröffentlicht. Doch sie sind kein Maßstab dafür, dass durch Alan Ames tatsächlich Gott wirkt, denn negative Erlebnisse gibt es auch, wie Sie sehen!

Hinzufügen möchte ich weitere Punkte, die mir zu denken geben:Walberberg-DSC_0311-2-2-7

–  In seinem Buch  „Worte Mariens“ (Miriam-Verlag) sind viele Einsprechungen enthalten, die Alan Ames von der Gottesmutter erhalten haben will. Darin ist mir besonders eine Botschaft ins Auge gestochen, in der „Maria“ sagt, dass „alle Mütter“ auf der Erde für ihre Familien beten würden. Allerdings gibt es doch viele Mütter, die atheistisch sind und überhaupt nicht beten.

Weiter ist mir aufgefallen, dass „Maria“ in ihren Botschaften an Alan Ames bis zu 95% von „Jesus“ spricht statt von „Jesus Christus“, so als würde der Geist, der diese Botschaften übermittelt hat, sich vor dem vollen Namen „Jesus Christus“ fürchten. Dasselbe ist mir in den Botschaften von Medjugorje aufgefallen, wo die Erscheinung „Gelobt sei Jesus“ sagt statt „Gelobt sei Jesus Christus“.  

Erinnern wir uns an Apg. 4,10 ff.: „So sei euch allen und dem ganzen Volke Israel kund, daß in dem Namen Jesu Christi, des Nazaräers, welchen ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten, daß durch ihn dieser Mensch gesund vor euch steht. Christus ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, für nichts geachtet wurde  – er ist zum Eckstein geworden. Es ist in keinem anderen das Heil,  kein anderer Name ist unter dem Himmel den Menschen gegeben, in welchem wir selig werden.“ (Apg. 4,10ff.)

–  In einem anderen Buch („Über Seher und das Ruhen im Geist“) versucht Alan Ames das Phänomen des Umfallens („Erschlagenwerden vom Heiligen Geist“ oder „Ruhen im Geist“), das beim charismatischen „Heiliungssegen“ geschieht, biblisch zu belegen.

Darin zirtiert er Textstellen, in denen davon berichtet wird, wie  durch Jesus Christus die Dämonen einen Besessenen zu Boden warfen oder zu Boden zerrten. Dabei verdreht er die Textstellen so, dass sie den Anschein erwecken sollen, dass dieses Umwerfen oder Niederzerren vom HERRN selbst verursacht wurde.

Geht man als angeblich von Gott Gesandter so mit der Heiligen Schrift und der Wahrheit um, nur um ein Phänomen zu rechtfertigen, das die Bibel in positiver Hinsicht nicht kennt, nur weil es auf Ames‘ „Gebetstreffen“ meist durch seine Handauflegung geschieht?

Ich habe vor einiger Zeit den Miriam-Verlag angeschrieben, um einige Fragen bzgl. Alan Ames beantwortet zu bekommen:

* Haben die Mitglieder der Motorrad-Gang, in der Alan Ames war, okkulte Zeichen getragen?

* Wurde an Alan Ames, da er von Dämonen angegriffen wurde, der Exorzismus durchgeführt?

* Alan Ames wurde von Jesus Christus in eine charismatische Gemeinde geschickt. Wurden ihm dort die Hände aufgelegt und empfing er dort die sog. „Geisttaufe“?

* Wann bekam Alan Ames die „Gabe des Heilens“? Noch vor dem Besuch der charismarischen Gemeinde oder danach?

Keine dieser Fragen wurde beantwortet. Stattdessen wurde ich auf kirchliche Autoritäten hingewiesen, damit ich einfach blind glaube, dass Ames‘ Mission von Gott ist. Doch mit dieser Taktik kommt man bei mir nicht weit, weil ich weiß, daß zahlreiche Priester und Bischöfe und auch der Papst einstmals auf eine falschmystische Magdalena vom Kreuz hereingefallen waren, die mit Satan einen Pakt geschlossen und Kirchenführer mit frommen Worten und „Visionen“ hinters Licht geführt hat, bis dann später die dämonische Täuschung offenbar wurde.

Eine Bitte an Betroffene: Wenn Sie, lieber Leser, mit Alan Ames ähnliche wie ich negative Erfahrungen gemacht haben, dann schreiben Sie mir dies bitte!

Ich beabsichtige, alle diese Erfahrungen an den zuständigen Bischof von Alan Ames zu schicken – natürlich nur, wenn Sie damit einverstanden sind, daß ich Ihren Bericht miterwähne.

Der Miriam-Verlag redet sich gerne damit heraus, dass Alans weltweite „Mission“ von seinem Bischof genehmigt ist. Allerdings hat Bischof Hickey nur das Entscheidungsrecht für seine Diözese und nicht darüber hinaus. Nach dem universal gültigen Kirchenrecht muß sich Alan Ames für eine weltweite „Mission“ die Genehmigung von Rom einholen, was er bis heute nicht getan hat.

Stjepan Vucina, Bochum
stjepan.vucina@web.de