Fundamentalismus-Experte weist Fundi-Keule zurück

Prof.  Reinhard Hempelmann, Mitherausgeber des Buches „Religionen und Gewalt“,  stellte gegenüber der Nachrichtenagentur KNA klar, daß Oslo-Attentäter Anders Behring Breivik „kein christlicher Fundamentalist“ sei.

Eine solche Bezeichnung sei „irreführend“, weil damit suggeriert werde, es gebe einen Bezug zu derartigen Strömungen oder Gruppen, erklärte der evangelischer Theologe und Fundamentalismus-Experte der Berliner EZW (Ev. Zentralstelle für Weltanschauungsfragen).

Er könne in dem veröffentlichten „Pamphlet“ des Attentäters keine Charakteristika erkennen, die auf religiösen Fundamentalismus hindeuten, so Prof. Hempelmann.  Ein Fundamentalist berufe sich pointiert auf bestimmte heilige Schriften und verstehe diese wortwörtlich. Ferner hänge er einem spezifischen Religionssystem an und wolle dies durchsetzen. All dies sei bei Anders B. Breivik jedoch nicht der Fall.

Felizitas Küble


Schwedischer Krimi-Autor bemüht linke Milieu-Theorie

Henning Mankell: Die Verhältnisse sind an allem schuld…

Nach dem Blutbad in Oslo erklärte der linksgerichtete schwedische Schriftsteller Henning Mankell, der im Vorjahr vor allem durch anti-israelische Agitation aufgefallen war, er glaube nicht, daß es Menschen gibt, die von Natur aus böse sind  – das gelte auch für den Osloer Attentäter Anders B.-Breivik.

Gegenüber dem Online-Portal „Der Westen“ aus der WAZ-Mediengruppe äußerte er in einem Kurz-Interview:  „Es sind immer die Umstände, nach denen man fragen muss. Welche Umstände haben dazu geführt, dass Nachbarn auf dem Balkan sich gegenseitig umbrachten? Nicht einmal ein Mann wie Breivik ist von Natur aus böse.“

Wenn die „Umstände“ schuld sind:

Sollen dann zukünftig die Haftanstalten abgeschafft werden, da man „Umstände“ nicht einsperren kann?  – Und welche „Umstände“ haben dazu geführt, daß es z.B. Völkermörder wie Hitler, Stalin und Pol Pot gab?  Waren diese Massenmörder etwa quasi „Opfer“ gewisser „Umstände“?  – Wer  führt  die Verhältnisse herbei, wenn nicht der Mensch selber? Oder sind es vielleicht die Marsmännchen?!

Hier der Wortlaut des Interviews mit Mankell:
http://www.derwesten.de/kultur/Henning-Mankell-geschockt-von-Anschlaegen-in-Norwegen-id4909669.html

Felizitas Küble

 

DKP spricht vom „christlich-fundamentalistischen Attentäter“

Wie sich die Sprüche gleichen!

Die Deutsche Kommunistische Partei in Berlin empört sich scheinheilig darüber, daß die von ihr so genannte „rechtspopulistische“ Organisation „Pro Deutschland“ eine Mahnwache vor der norwegischen Botschaft in Berlin durchführte, um der Opfer der Attentate  zu gedenken.

Dies sei, so die DKP, eine „Provokation“, denn  – so die Begründung der linksextremen Verfassungsfeinde  – es handle sich beim Täter um einen „christlich-fundamentalistischen Attentäter“.

Damit verwendet die DKP genau dieselbe verlogene Parole als antichristliches Schlag-Wort, wie man sie aus linksliberalen MSM (Mainstream-Medien) und vor allem aus dem  öffentlich-rechtlichen Fernsehen inzwischen zur Genüge kennt.

Hier folgt der Link zum erwähnten Artikel der Berliner DKP:
http://www.dkp-berlin.info/index.php?option=com_content&view=article&id=402:kein-wahlkampf-auf-dem-ruecken-der-opfer-dkp-verurteilt-provokation-von-rpro-deutschlandl&catid=26:politik&Itemid=100014

Felizitas Küble


Schweizer Historiker: Attentäter ist „kein christlicher Fundamentalist“

Anschläge waren nicht religiös motiviert

Die  „Aargauer Zeitung“, eine Schweizer Tageszeitung, veröffentlichte jetzt ein Interview der Nachrichtenagentur „sda“ mit  Jean-Francois Mayer, dem Direktor des „Instituts Religioscope“ in Freiburg (Schweiz).

Der Historiker stellt hierbei fest, daß der Attentäter von Oslo „kein christlicher Fundamentalist“ ist. Weder sei er praktizierender Christ noch habe er die Anschläge mit der Bibel begründet.

Mit keinem Wort werde in seinem „Manifest“ der Traum eines „religiösen Europas“ oder eines Religionsstaates erwähnt. Vielmehr handle es sich um eine „sehr politische Tat mit einer politischen Vision“, erklärte Jean-Francois Mayer der Agentur „sda“.

Den vollen Wortlaut des Interviews finden Sie hier:
http://www.aargauerzeitung.ch/international/religionshistoriker-breivik-ist-kein-christlicher-fundamentalist-111197714
 

Felizitas Küble


ZDF agitiert weiter mit antichristlicher Fundi-Keule

Statt darüber aufzuklären, daß es sich beim Attentäter Anders Behring B. um einen Freimaurer im dritten Grad eines „Meisters“ handelt, den die Großloge von Norwegen jetzt aus ihren Reihen ausgeschlossen hat, wurde im  „Heute-Journal“  weiter  – wie gehabt –   unfaire Meinungsmache mit der „Fundi-Keule“ betrieben: es wird gegen sog. „christlichen Fundamentalismus“ agitiert, um damit theologisch konservative Gläubige zu diskreditieren.

Zugleich wird die erwiesene Tatsache, daß A. Behring der Freimaurerei angehörte, nach wie vor verschwiegen  – andernfalls würde die Medienhetze mittels „Fundi-Hammer“ sich selbst entlarven, denn Freimaurerei ist unvereinbar mit einem „konservativem Christenglauben“, der seine eigenen Fundamente ernst nimmt.

Am Montag, den 25.7.2011, wurde die anhaltende  Desinformation im „Heute-Journal“ des ZDF mit Maybritt Illner hartnäckig fortgesetzt, wovon sich jeder anhand der aufgezeichneten  Sendung überzeugen kann:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/228#/kanaluebersicht/228

Der Totschlag-Begriff „christlich-fundamentalistisch“ im Zusammenhang mit A. Behring und dessen angeblichen ideologischen „Hintergründen“ kommt in dieser öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendung mehrfach vor.

Lediglich der anschließende Kommentar von Peter Frey erscheint etwas differenzierter: der ZDF-Chefredakteur behauptet zwar ebenfalls, der Täter habe bei seinem Attentat „im Namen des Christentums“ gehandelt (was nicht stimmt und wofür es keinen Beweis gibt), erwähnt dann aber, Anders Behring B. habe mit dem Christentum nichts zu tun   – und fügt sogleich eilfertig hinzu: „Ebensowenig wie der Islamismus mit dem Islam“.

Sodann  instrumentalisiert Peter Frey den Massenmord in Norwegen für seine ideologischen Zwecke („Ja zur Einwanderungsgesellschaft“)  – ein gezielter politischer Kurzschluß,  der sich gegenwärtig in zahlreichen Mainstream-Medien finden läßt.

Felizitas Küble