THE SOVIET STORY: erschütternder Film über den roten Völkermord

„Die sowjetische Geschichte“:Wann kommt dieser preisgekrönte Dokumentarfilm ins deutsche Fernsehen?

Seit einiger Zeit läuft die  –  mit fünf hervorragenden Film-Auszeichnungen versehene   –  Dokumentation „The Sowjet Story“ in amerikanischen Fernsehsendern.  Wie lange wird es wohl dauern, bis dieser ebenso fundierte wie erschütternde Film des lettischen Politikwissenschaftlers und Regisseurs Edvins Snore auch im deutschen  TV zu sehen ist?

Der Regisseur hat es sich nicht einfach gemacht, sondern 10 Jahre lang akribisch Material gesammelt, zahlreiche Zeugen aufgesucht und dutzende Experten befragt, um das System der kommunistischen Schreckensherrschaft und die Völkermorde Stalins aufzuzeigen und durch Bilder, Texte und Fakten zu analysieren.

Zwei Jahre dauerten sodann die Filmaufnahmen durch die Weiten der Sowjetunion und viele europäische Länder. Die 2008 fertiggestellte, 85 Minuten lange Dokumentation wurde am 9.4.2008 im EU-Parlament uraufgeführt; sie wird in den USA und in osteuropäischen Staaten seit Jahren in politischen Sendungen und Veranstaltungen debattiert, in Deutschland bislang jedoch totgeschwiegen.

Paßt diese faktenstarke historische Aufklärung etwa führenden Fernsehbossen nicht ins linke Weltbild?

Vor allem in den baltischen Ländern ist dieser Film seit Jahren bekannt und wird vielfach auch in Schulen vorgeführt. Der ehem. litauische Präsident Landsbergis   beurteilt „The Soviet Story“ als einen „Weltklasse-Film“, der überall bekanntgemacht werden sollte.

Felizitas Küble

Hier eine ausgezeichnete Rezension im Deutschlandradio:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/lesart/1510682/
Weitere Infos über den Film:
http://www.sovietstory.com/about-the-film/
http://www.sovietstory.com/wp-content/uploads/2010/03/soviet-story-press-kit-march-2010.pdf

Necla Kelek und Monika Maron argumentieren gegen „Kitschbild“ von Multikulti

Von Felizitas Küble

In einem Interview mit der „Welt“ befaßte sich die deutsch-türkische Philosophin Dr. Necla Kelek sowie die renommierte Schriftstellerin Monika Maron kritisch mit der gegenwärtigen Islam- und Multikulti-Debatte hierzulande.

Necla Kelek  –  bekannt vor allem durch ihr islamkritisches Buch „Die fremde Braut“  –   will sich keinen Maulkorb verpassen lassen: „Ich bin fassungslos über diesen Terror und mich bewegt das unendliche Leid der Menschen in Norwegen“ erklärte die Sachbuchautorin  – und fügte hinzu: „Leider nimmt die Debatte in Deutschland trotz anfänglicher Zurückhaltung nun wieder bittere Züge an.“   Moschee-Bonn-4

Dr. Kelek beanstandet mangelnde Kritik an Mißständen im Islam:

Jahrelang haben die Parteien das Thema Integration kleingeredet;  jetzt versucht man, die Auseinandersetzung mit einer Weltreligion wieder einmal zu tabuisieren. Und stereotyp wird das Kitschbild einer friedlichen multireligiösen Gesellschaft gezeichnet, das angeblich von ein paar unbelehrbaren Panikmachern und Hasspredigern mit Dreck beworfen wird.“

BILD: Große Moschee in Bonn (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Monika Maron ist ebenfalls besorgt darüber, daß derzeit „von einer ‚bürgerlichen Mitte‘ gesprochen wird, die einem irren Massenmörder den Boden bereitet“ habe.

Die Berliner Autorin befürchtet, daß auf diese Weise unangepaßte Ansichten  unterdrückt werden, weil „ein Wahnsinniger wie Breivik sich seinen Wahn in allem suchen kann, was an Gedanken durch die Welt fliegt. Er wird bei Kafka ebenso fündig wie bei Churchill oder Merkel oder sonstwem im Internet“.

Maron wendet sich gegen Tendenzen hierzulande, die islamkritischen Autoren wie Henryk M. Broder oder Necla Kelek eine indirekte Mitschuld an den Anschlägen in Norwegen unterstellt und erwähnt ein Gegenbeispiel: „Will jemand Kritik am Kapitalismus und an Banken verbieten, weil linke Randalierer nachts Autos anzünden?“

Eine Ursache für diese unsachliche Debattenkultur sieht Kelek auch bei  „politisierten Muslimen„, denn wer sie kritisiert, ist schnell ein Rassist“: „Sie hindern auch ihre eigenen Milieus, die Welt reflektierend und selbstkritisch zu betrachten und als eigenverantwortliche Bürgerinnen und Bürger aufzutreten.“

Ausführliche Infos über die Stellungnahmen der Schriftstellerinnen Kelek und Maron gibt es hier:
http://www.pro-medienmagazin.de/politik.html?&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=4267

„Heplev“: (Atten-)Täter glaubt weder an Gott noch an Jesus Christus

Pro-israelischer Weblog verteidigt Christentum gegen falsche Vorwürfe

Die liberal-konservative, pro-israelische Webseite “Heplev“, die sich „jenseits des Mainstreams“ definiert,  nimmt das Christentum gegen den weitverbreiteten Vorwurf in Schutz, beim Oslo-Attentäter Anders B.B. handle es sich um einen „christlichen Fundamentalisten“. In Wirklichkeit sei er weder gottes- noch christusgläubig, sondern bejahe lediglich eine Art „Kulturchristentum“.

Außerdem stellt der projüdische Weblog die Frage, wie es käme, daß bei bislang  „17.502 Anschlägen mit Toten durch muslimische Terroristen“ von einer „irren, vernachlässigbaren Minderheit“ geredet werde  – hingegen Menschen, die auf diesen Sachverhalt aufmerksam machen, Verallgemeinerung und Kollektivhaftung vorgeworfen wird.

Die derzeitige öffentliche Debatte neige dazu, „alle Islamkritiker und Warner vor Terror zu diskreditieren und evangelikale Christen allgemein zu Hetzern und Terrorverdächtigen zu machen?“

Felizitas Küble

Näheres und Link zu „Heplev“ hier:

http://heplev.wordpress.com/2011/07/26/zahlen-und-fakten-zu-terroristen-und-tater-vorwurfen/

Hier ein Hinweis zum „Manifest“ des Attentäters  – dort heißt es:

„Eine Mehrheit der so genannten Agnostiker und Atheisten in Europa sind kulturelle konservative Christen, ohne es selbst zu wissen. Was also ist der Unterschied zwischen kulturellen Christen und religiösen Christen? Wenn man eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus und Gott hat, dann ist man ein religiöser Christ. Ich und viele andere wie ich haben nicht notwendigerweise eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus und Gott. Wir glauben aber an das Christentum als kulturelle, soziale und moralische Plattform.“ 


Henryk Broder: “Man braucht einen Sündenbock“

Deutschjüdischer Islamkritiker zur Attentäter-Debatte

Der bekannte Autor und Islamgegner Henryk Broder hat sich in einem Interview mit der Illustrierten „Stern“ vom Freitag, den 29. Juli 2011, sehr kritisch mit der gegenwärtigen öffentlichen Diskussion um den Oslo-Attentäter befaßt.

Auf die Frage des linksgerichteten „Stern“, warum er sich über die „Stern“-Formulierung, er habe jede „Mitschuld an den Anschlägen von sich gewiesen“,  aufgeregt habe, antwortet Broder:

„Die Frage lässt schon tief blicken. Ist der „stern“ ein Tribunal? Braucht man kein Volksgericht mehr, wenn man den „stern“ hat? Was heißt: „Er weist jede Mitschuld von sich“?  –  Haben Sie auch schon mal einen militanten deutschen Antizionisten wie Norman Paech gefragt, ob er die Verantwortung übernimmt für die Massaker in Palästina?“

Der „Stern“ fragt weiter: „Sie stört, dass Sie in Zusammenhang gebracht werden mit den Anschlägen von Norwegen?“

Broders Reaktion: „Nein. Mich stört, dass ich zum Stichwortgeber und Urheber erklärt werde. In Zusammenhang kann man alles bringen.“

Auf die Frage „Haben die Anfeindungen gegen Sie in den letzten Tagen eine neue Dimension erreicht?“ reagiert Broder wie folgt:

„Punktuell kenne ich das schon. In dieser Heftigkeit ist das neu. Es gibt einige Leute, die alte Rechnungen mit mir begleichen. Das ist legitim, meinetwegen. Die zweite Gruppe braucht in ihrer Not und Verzweiflung einen Hauptgegner. Und der sitzt nicht in Oslo im Gefängnis, sondern lebt in Deutschland. Das ist etwas, was in dieser Gesellschaft öfter vorkommt: Dass man einen komplexen Zusammenhang reduzieren muss. Man braucht einen Sündenbock.“

Außerdem stellt der deutschjüdische Schriftsteller klar:

„Dass Leute, die Islamkritik üben, mitschuldig an dem Attentat sein sollen, ist so, als würde ich dem „stern“ vorwerfen, er sei mitschuldig an Anschlägen der Palästinenser, nur weil er gelegentlich freundlich über palästinensische Widerstandskämpfer berichtet. Das ist genau die gleiche Analogie.“

Felizitas Küble

Weitere Infos hierzu auf dem islamkritischen, klassisch-liberalen Portal:

http://europenews.dk/de/node/45803