Gerhard Hirschfelder: ein jugendbewegter Kaplan wurde Märtyrer in Dachau

Von Felizitas Küble

Am 19. September 2010 wurde der schlesische Jugendseelsorger Gerhard Hirschfelder im Paulusdom von Münster zur Ehre der Altäre erhoben. Es war die erste Seligsprechung in der westfälischen Bischofsstadt seit 2000 Jahren.

Der 1942 im KZ Dachau verstorbene Geistliche (siehe Foto) gilt als Vorbild christlicher Tapferkeit, als großer Bekenner der Kirche und zugleich als Brückenbauer zwischen Deutschland, Polen und Tschechien.

Der neue Selige wirkte einst als Kaplan in der schlesischen Grafschaft Glatz, damals eine deutsche Grenzregion unweit Böhmens, die kirchenrechtlich zu Prag gehörte; infolge der Vertreibung der Deutschen ab 1945 kam das Gebiet unter polnische Verwaltung.

Heute soll der Priester Hirschfelder, der ein Vorbild im Leben und im Sterben war, vor allem Deutsche, Polen und Tschechen im Glauben verbinden und zur Verständigung unter diesen Nachbarvölkern beitragen.

Mit einer Seligsprechung wird durch ein Dekret des Papstes festgestellt, daß ein von vielen Katholiken geschätzter „Diener Gottes“ besonders vorbildlich aus dem Glauben lebte und daß er regional verehrt werden darf (meist bezogen auf sein Heimatbistum).

Der am 17. Februar 1907 in der schlesischen Grafschaft Glatz geborene Gerhard Hirschfelder studierte an der Universität Breslau Philosophie und Theologie.   Am 31.1.1932 wurde er von Kardinal Bertram zum Priester geweiht. Nach seiner Kaplanszeit in Grenzeck  ernannte ihn sein Bischof zum verantwortlichen Jugendseelsorger für das ganze Bistum Glatz.

Diese Aufgabe paßte zu Kaplan Hirschfelder wie angegossen, war er doch bereits als Heranwachsender von der katholischen Jugendbewegung „Quickborn“ geprägt, die der bekannte Priester und Schriftsteller Romano Guardini leitete.

Kaplan Hirschfelders Wirken war stark vom „jugendbewegten“ Geist geprägt:   Er ging mit den jungen Leuten auf Fahrt und ins Zeltlager, spielte in froher Runde die Klampfe (Gitarre), sang Volks- und Fahrtliedern mit ihnen und machte mit bei Spiel und Sport; er traf sich mit der Jugend zu Glaubensstunden, die er stets mit dem Volkslied „Kein schöner Land in dieser Zeit“ beendete.

Nach Hitlers Machtübernahme am 30.1.1933 geriet Kaplan Hirschfelder immer wieder in Auseinandersetzungen mit der nationalsozialistischen Diktatur, vor allem wegen seiner erfolgreichen Jugendarbeit.

Schon bald erfuhr die regionale NS-Parteiführung von den unerschrockenen Predigten Kaplan Hirschfelders, in denen  er sich gegen den Ungeist des Nationalsozialismus wandte und vor allem die staatliche Hetze gegen die Kirche geißelte.

Daher verhaftete die Gestapo den Priester, den sie schon vorher bespitzelt und mehrfach verhört hatte, am 1. August 1951 während einer abendlichen Jugendstunde. Nach 4 Monaten Gefängnis in Glatz wurde Kaplan Hirschfelder ins KZ Dachau eingeliefert.

Die Aktivitäten des Geistlichen waren den braunen Schergen ein Dorn im Auge, zumal er Mädchen und Jungen zu tausenden von der staatlichen „Hitlerjugend“ fernhielt  –  zumindest innerlich. Durch Musik, Gesang, Theaterspiele, Fahrt und Lager vermittelte er jungen Christen eine „fromme Fröhlichkeit“ in schwerer Zeit.

Heinrich Himmler, Reichsführer-SS und Chef der NS-Polizei, versuchte mit allen Mitteln, die kirchliche Jugendarbeit, die durch das sog. „Staatskonkordat“ geregelt war, zu erschweren. So untersagte er katholischen Gruppen z.B. das Tragen von Fahnen, Wimpeln und Uniformen. 1936 wurde die HJ (Hitlerjugend) zur alleinigen Staatsjugend erklärt. Bereits 1937 wurde Kaplan Hirschfelder wegen seiner tapferen Predigten von Denunzianten angezeigt und mehrfach von der Gestapo verhört.

Durch seine mitreißende Verkündigung und durch eine von der kath. „Jugendbewegung“ geprägte Seelsorge konnte der Geistliche viele jungen Katholiken für die Ideale des Glaubens begeistern. Daher wurden seine Predigten bespitzelt, seine Gruppenstunden überwacht und seine Wohnung mehrfach durchsucht.

Doch der junge Geistliche ließ sich durch staatliche Schikanen nicht beirren; sein geistiges Auge richtete sich auf die Ewigkeit, auf Gottes große Zukunft und seine Verheißungen.

Damals lebte die von den Nationalsozialisten ebenfalls bedrängte katholische Dichterin Ruth Schaumann, deren Lyrik vielen Menschen neuen Mut schenkte. Eines ihrer Gedichte illustriert die damalige Situation von Kaplan Hirschfelder wohl sehr treffend:

„Eine Taube auf dem Dache                                                                                             
trinkt den Regen ohne Bangen;
stürzt das Dach, so wird sie fliegend
eine andere Rast erlangen.

Und ein Korn, vom Stein zerrieben,
wird zum Staube, wird zum Mehle,
wird zum Brot, der Ärmsten Speise,
wird Gebet. – Was zagst Du, Seele?“

Die Kirchenleitung schätzte den Seeleneifer des beliebten Kaplans und ernannte ihn daher zum Jugendseelsorger der gesamten Grafschaft Glatz. Das war sicher gut für die jungen Katholiken, aber gefährlich für den Priester selbst.

Als es ihm gelang, im Juni 1941 weit über 2000 Jugendliche in Albendorf zu einem großen „Bekenntnis-Sonntag“ zu versammeln, der von Nazis gestört wurde, nahmen die Spannungen mit der kirchenfeindlichen Staatsmacht weiter zu.

Am 1. August 1941 wurde der Geistliche wegen „staatsfeindlicher Äußerungen“ verhaftet und ins Gefängnis nach Glatz gebracht. Dort verfaßte der Kaplan einen nachdenklichen Kreuzweg, Gebete und Gedichte, darunter die denkwürdigen Worte:

Herr, wenn man mir auch meine äußere Ehre nimmt, so bleibe ich doch ein Kind Gottes, ein Kämpfer Gottes, ein Priester Gottes  –  das kann mir niemand nehmen.“

Der Geistliche wird schon damals mit der Möglichkeit seines Todes gerechnet haben. Vielleicht erinnerte er sich dabei an das bekannte Gedicht „Letzte Worte“ der münsterländischen Poetin Annette von Droste-Hülshoff, Deutschlands größter Dichterin:

„Geliebte, wenn mein Geist geschieden,
dann weint mir keine Träne nach,
denn wo ich weile, dort ist Frieden,
dort leuchtet mir ein ewiger Tag.

Wo aller Erdengram verschwunden,
soll euer Bild mir nicht vergehn,
und Linderung für eure Wunden,
für euren Schmerz will ich erflehen.“

Von Glatz aus überführten ihn die NS-Machthaber am 15. Dezember 1941 ins KZ Dachau. Dort waren mehr als 2800 katholische Geistliche inhaftiert, zudem hunderte Ordensleute.

In Priesterlager Dachau verfaßte der Kaplan 1941 das folgende Gebet, das seine innere Haltung bezeugt:

„HERR, wenn man mir auch meine äußere Ehre nimmt, ich bleibe doch ein Kind Gottes, ein Kämpfer Gottes,  ein Priester Gottes  –   das kann mir niemand nehmen. Laß mich deshalb froh bleiben in allem Leiden.“

Auch hinter Stacheldraht blieb sein Gottvertrauen unerschütterlich. In seinem seiner Briefe aus dem KZ an seine Pfarrjugend heißt es:

„Unseren wirklichen seelischen Reichtum kann die Welt nicht erkennen…und so kann der Christ, besonders der Priester, immer der fröhlichste Mensch sein.“    

Wenige Tage vor seinem Tod schrieb er an seinen früheren Pfarrer in Habel-schwerdt: „So wünsche ich Dir von ganzem Herzen die Kraft, die ich selbst schöpfe aus dem Vertrauen auf die Vorsehung Gottes. Damit wollen wir in die Zukunft schauen.“

Der Jugendseelsorger war zwar ein starker Charakter, jedoch nicht von kräftiger Statur. Das unmenschliche Lagerleben im KZ Dachau richtete seine Gesundheit zugrunde. Eines Tages brach er infolge des Hungers völlig entkräftet zusammen und starb am 1. August 1942 im Alter von 35 Jahren.  Sein Heimgang zum ewigen Vater erfolgte auf den Tag genau 1 Jahr nach seiner Gefangennahme. Sein Grab erhielt der Märtyrer auf dem Friedhof in Grenzeck in der Grafschaft Glatz.

Die katholische Kirche erinnerte nach dem Tod von Kaplan Hirschfelder mit einem Andachtsbildchen an den glaubensstarken Geistlichen. Darin findet sich das verheißungsvolle Gotteswort aus dem Alten Testament: „Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.“ (Psalm 126,5)

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Erstveröffentlichung des Beitrags in der Zeitschrift „Theologisches“ (Nr.1/2011)


Die Fürsprache der Gerechten: Verehrung und Anrufung der Heiligen aus biblischer Sicht

Der folgende Grundsatzartikel von Felizitas Küble erschien in der Zeitschrift „Theologisches“ (Nr.1/2011):

Die katholische Anrufung der Heiligen  –  und hier besonders der Gottesmutter  –  gehört zu jenen Unterscheidungsmerkmalen gegenüber protestantischen Konfessionen, die sogleich ins Auge fallen und die auch dem „einfachen“ Kirchenvolk geläufig sind.

Bereits der Blick in ein katholisches Gotteshaus bezeugt in der Regel das glaubensfrohe Bewußtsein von der „triumphierenden Kirche“, von ihrer Gemeinschaft mit der „streitenden Kirche“  – und von der Fürbitte der Heiligen zugunsten der „Erdenkinder“.

Katholiken sind davon überzeugt, daß Heilige uns nicht „nur“ als Vorbilder voranleuchten und so im Glauben ermutigen, sondern zugleich als Fürsprecher vor dem Throne Gottes für die Sorgen und  Anliegen der Gläubigen eintreten.  Daran erinnert auch das jährliche Hochfest „Allerheiligen“ am 1. November.

Die evangelische Christenheit kennt weder dieses Fest noch die Überzeugung von einer fürbittenden Wirksamkeit der Heiligen in der Ewigkeit. Die Vorbildfunktion der Heiligen und die dadurch vermittelte Glaubensstärkung wird freilich keineswegs bestritten.

Daß der Protestantismus die Fürsprache der Seligen verneint, hängt wohl nicht zuletzt damit zusammen, daß dort andere Vorstellungen vom Jenseits vorherrschen als in der katholischen Kirche, in der Orthodoxie und im Judentum.

So sind z.B. bei Katholiken, Orthodoxen und Juden fürbittende Gebete für Verstorbene selbstverständlich, zumal für Eltern und Angehörige.  Auch dies wird evangelischerseits abgelehnt.

Unsterblichkeit, „Seelenschlaf“ oder Ganztod-Theorie?

Während Luther, Calvin und Zwingli sich weitgehend einig waren, daß der Mensch nach seinem Tod in eine Art passiven „Seelenschlaf“ fällt und erst bei der Auferstehung der Toten wieder voll-geistig präsent ist, geht der moderne Protestantismus noch einen Schritt weiter und lehrt die sog. „Ganztod-Theorie“: demnach stirbt der Mensch voll und ganz mit Leib, Seele und Geist  – und wird erst am Jüngsten Tag durch eine komplette Neuschaffung Gottes wieder „lebendig“.

Ob „Seelenschlaf“ oder „Ganztod“  –  in beiden Fällen ist mit einer aktiven geistigen Wirksamkeit der Seligen im Himmel vor dem Jüngsten Tag nicht zu rechnen. Infolgedessen können Heilige zwar als Vorbilder fungieren, kommen jedoch als Fürsprecher im Reiche des Ewigen nicht infrage.

Luther: „Maria betet für die Kirche.“

Luther machte freilich bei der Gottesmutter eine Ausnahme und vertrat die Überzeugung: „Maria betet für die Kirche.“  – Dies hängt damit zusammen, daß er den bereits damals weitverbreiteten Glauben an die leibliche Aufnahme Marias in den Himmel durchaus teilte.

Von protestantischer Seite wird der grundlegende Einwand vorgebracht, daß der Heiligenkult keineswegs biblisch begründet und daher abzulehnen sei. Die katholische Kirche wolle hier lediglich einem menschlichen Bedürfnis nachkommen und nehme dabei in Kauf, daß die Ehre und Souveränität Gottes sowie die einzigartige göttliche Mittlerschaft Christi verdunkelt werde. media-390606-2

Die katholische Kirche erinnert hingegen daran,  daß gerade in den Heiligen die Gnade Gottes besonders wirksam war, daß die Heiligenverehrung daher die göttliche Gnade keineswegs schmälert, sondern im Gegenteil ihre Wirksamkeit in den vollendeten Gerechten bezeugt, daß also die Heiligen als erlöste Geschöpfe ihren Schöpfer und Erlöser verherrlichen.

Zudem bekennen Katholiken sich zur „Gemeinschaft der Heiligen“, wie dies auch das Credo aus apostolischer Zeit erwähnt. Die vollendeten Gerechten im Himmel sind   ebenfalls  – und erst recht  –  Glieder des „mystischen Leibes Christi“, zu dem wir alle gehören dürfen, wie Paulus immer wieder betont:  „So sind wir  –  die vielen  –  ein Leib in Christus, als einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören.“ (Röm 12, 5)  –   „Denn wir sind als Glieder miteinander verbunden“ (Eph 4,25).

Warum sollte diese Teilhabe am „Leib Christi“ durch den Tod enden?  – Vielmehr ist  es so, daß gerade die Heiligen ihre Zugehörigkeit zum „mystischen Leib“ nie mehr verlieren können,  die Christgläubigen auf Erden aber durchaus, zumal sie  zwar Heilszuversicht haben dürfen, aber keine absolute Heilsgewißheit besitzen.

Die Basis der „streitenden Kirche“ auf Erden sind die Apostel und Propheten, wie Paulus erläutert:

„Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut. Der Schlußstein ist Jesus Christus selbst. Durch ihn wird der ganze Bau zusammen-gehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn. Durch ihn werdet ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut.“ (Eph 2,20-22)

„Kein Gott der Toten, sondern der Lebenden“

Die Erzväter und Propheten, die Gerechten des Alten Bundes, die Apostel, Evangelisten und alle weiteren Heiligen schlummern keineswegs in einem passiven „Seelenschlaf“, sondern sind voller Geist, Leben und Seligkeit in der himmlischen Gegenwart Gottes, wie auch das NT bezeugt, wenn es Gott sprechen läßt: „Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs“  – und hinzufügt:  „ER ist doch nicht ein Gott der Toten, sondern  der Lebenden“ (Mt 22, 32). 

Die Heilige Schrift fordert die Gläubigen mehrfach zum fürbittenden Gebet auf:  „Brüder, betet auch für uns!“ (1 Thess 5,25)   –  „Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten“ (Jak 5,16).   –   „Das gläubige Gebet wird den Kranken retten  –  und der Herr wird ihn aufrichten. Wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben…Betet füreinander, damit ihr geheilt werdet“ (Jak 5, 15-16).

Die Gläubigen sind also keine Inselbewohner, sondern bilden eine solidarische Gemeinschaft, die füreinander einsteht. Daher schreibt Paulus, daß kein Christ zu einem anderen sagen kann: „Ich brauche dich nicht“ (1 Kor 12,21). Auch der Völkerapostel selbst bedarf der Fürbitte und ist sich dessen bewußt, denn er bittet die Gläubigen wiederholt um ihr Gebet für ihn (etwa in Röm 15,30).

Wäre es nicht verwegen, davon auszugehen, daß diese sorgende und liebende Fürsprache ausgerechnet von den Heiligen im Reiche Gottes verweigert wird, zumal sie ebenfalls zum „mystischen Leib  Christi“ gehören, sogar in vorzüglicher Weise.

Erinnert uns doch der Hebräerbrief an die Vorbilder des Alten Bundes, er spricht davon, daß wir geistlich hinzutreten dürfen zum „himmlischen Jerusalem“ in der Gemeinschaft mit Gott, den Engeln und ausdrücklich auch mit den „Geistern der schon vollendeten Gerechten“ (Hebr 12,22).

Der biblische Verfasser ermutigt uns durch ihr Glaubenszeugnis zu einem rechtschaffenen Lebenswandel: „So wollen auch wir alle Last und die Fesseln der Sünde abwerfen. Laßt uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der uns aufgetragen ist“ (Hebr 12,9).

Christus selbst erklärte, daß die Gläubigen mutmachende Vorbilder sein sollen und daß eben dies zur Verherrlichung Gottes beiträgt: „So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“ (Mt 5,16).media-374158-2

Hinsichtlich der Heiligenverehrung erinnert die Kirche überdies an das Magnificat der Gottesmutter aus dem Lukas-Evangelium; enthält dieser Lobgesang doch die Ankündigung: „Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter“

Diese eindrucksvollen biblischen Belege genügen evangelischen Theologen gleichwohl kaum als Begründung, weil in ihnen nicht ausdrücklich von einer Fürsprache der Heiligen die Rede ist, sondern zunächst allein von der Tatsache, daß Heilige überhaupt existieren, wobei immerhin die Seligpreisung der Gottesmutter biblisch angekündigt wurde und sich auch erfüllte, wie das Marienlob der Jahrtausende aufzeigt.

Biblisches Zeugnis zur Anrufung der Heiligen

Was ist nun zu diesem protestantischen Einwand angeblich fehlender biblischer Belege aus katholischer Sicht zu sagen?

Tatsächlich gibt es keine neutestamentliche Stelle, die man direkt als Beleg für die fürbittende Kraft der Heiligen vorbringen könnte. Das spielt freilich keine Rolle, wenn entsprechende Aussagen im Alten Testament zu finden sind  –  und eben dies ist eindeutig der Fall.

Auch die heiligen Schriften des „Alten Bundes“ sind für gläubige Christen verbindlich und als Offenbarung Gottes anzusehen.

Dabei ist auch eine fürbittende Wirksamkeit der Engel durchaus von Bedeutung: mögen sie auch keine menschlichen Wesen sein, so sind sie  – wie die Menschen  –  Geschöpfe des Ewigen.  Ob Engel oder Heilige, ob Boten Gottes oder vollendete Gerechte: beide sind selig und schauen das Angesicht des Ewigen.

Im Buch Daniel Advocataheißt es vom Erzengel Michael, dem Schutzpatron der Israeliten, daß er bei Gott für das Volk Israel : wie anders als durch Fürsprache sollte er dies tun?   –  Ähnliche Engel-Fürbitten finden wir in Hiob 32,23 und Sach 1,12-13, aber auch im NT: Offb 5,8 und Offb 8,3-4.

Von Heiligen (vollendeten Gerechten) und ihrer Fürsprache für das Gottesvolk auf Erden berichtet ausführlich das 2. Makkabäer-Buch, das wie andere auf Griechisch verfasste Schriften freilich von den Protestanten, im Gegensatz zur kirchlichen Überlieferung, nicht zur Heiligen Schrift gezählt wird.

Die Makk.-Bücher sind auch im Judentum von Bedeutung: Bei den Israeliten führte z.B. der Makkabäer-Bericht über die Befreiung des Tempels zur Einführung der Chanukkafeier, dem jährlichen Lichterfest im Dezember zur Erinnerung an die Einweihung des  – vorher durch Heiden geschändeten –  Tempels in Jerusalem. Die Glaubenshelden der Makkabäer hatten die Befreiung des Tempels  – zugleich wichtiges Symbol und Hoheitsstätte des wahren Gottesglaubens  – durch große Opfer erkämpft.

Die folgenden Abschnitte berichten uns, wie der heldenhafte Heerführer Judas Makkabäus und seine Mannen durch eine Traumvision ermutigt wurden und neuen Glaubensmut erhielten.

Dabei erschien dem glaubensstarken Judas Makkabäus auch ein einstmals vorbildlicher Hohepriester und sogar der verstorbene Prophet Jeremias, von dem es heißt, daß dieser Prophet Gottes „viel für das Volk und die heilige Stadt betet“.

Die heroischen Kämpfer für den wahren Gottesglauben wurden durch diese geistliche Erfahrung ihres Anführers mit neuer Zuversicht und Glaubenskraft erfüllt.

Ein verstorbener Hohenpriester erscheint Judas Makkabäus

Hier folgt nun der eindrucksvolle Bericht aus 2 Makk 15,6 ff.:

„Judas Makkabäus hörte nicht auf, sein Vertrauen und all seine Hoffnung auf die Hilfe des HERRN zu setzen  Er ermahnte seine Männer, sich vor den anrückenden Heiden nicht zu fürchten; sie sollten daran denken, wie der Himmel ihnen in der Vergangenheit geholfen habe; auch jetzt dürften sie vom Allmächtigen den Sieg erwarten. polskaweb

Mit Worten aus dem Gesetz und aus den Propheten flößte er ihnen Mut ein, erinnerte sie auch an die Kämpfe, die sie schon bestanden hatten, und stärkte so ihren Kampfesmut. Nachdem er ihre Begeisterung geweckt hatte, spornte er sie weiter an, indem er sie daran erinnerte, wie die Heiden die Verträge nicht gehalten und ihre Schwüre gebrochen hatten.

So wappnete er jeden von ihnen – nicht jedoch mit der Sicherheit, die Schild und Lanze verleihen, sondern mit jenem Mut, der durch die rechten Worte entfacht wird. Auch erzählte er ihnen einen überaus glaubwürdigen Traum, der alle sehr erfreute:

Er hatte folgendes gesehen: Ihm war der frühere Hohenpriester Onias erschienen, ein edler und gerechter Mann, bescheiden im Umgang, von gütigem Wesen und besonnen im Reden, von Kindheit an in allem aufs Gute bedacht; dieser Hohenpriester breitete seine Hände aus und betete für das ganze jüdische Volk.

In gleicher Haltung erschien sodann ein Mann mit grauem Haar, von herrlicher Gestalt; der Glanz einer wunderbaren, überwältigenden Hoheit ging von ihm aus. Onias begann zu reden und sprach: Das ist der Freund seiner Brüder, der viel für das Volk und die heilige Stadt betet: Jeremia, der Prophet Gottes.

Dann streckte Jeremia die rechte Hand aus und übergab ihm ein goldenes Schwert; dabei sprach er zu Judas Makkabäus:  „Nimm das heilige Schwert, das Gott dir schenkt. Mit ihm wirst du die Feinde schlagen.“

Die Worte ihres Anführers gaben den Männern Zuversicht; denn sie waren sehr edel und besaßen die Kraft, zur Tapferkeit anzuspornen und die Jugend mit männlichem Mut zu erfüllen. Man beschloß, kein Lager zu beziehen, sondern kühn anzugreifen und mit allem Mut im Kampfe Mann gegen Mann die Entscheidung herbeizuführen; denn die Stadt, die Religion und das Heiligtum seien in Gefahr; sie fürchteten weniger um Frauen und Kinder, um Brüder und Verwandte als um die Heiligkeit des Tempels.“

Soweit der Bericht aus dem Alten Testament.

„Sie haben durch ihren Glauben Lob erlangt“

Diese eindrucksvollen Gottesmänner aus der Zeit der Glaubenskämpfe werden auch im Neuen Testament gewürdigt, vor allem im Hebräerbrief 11,34-39: afc127c26a

„Sie sind Helden im Kampfe geworden und haben die feindlichen Heere zum Weichen gebracht. Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung wiedererhalten.  Andere ließen sich auf der Marterbank zu Tode schlagen und wiesen die ihnen angebotene Lebensrettung zurück, um eine bessere Auferstehung  zu erlangen. Wieder andere wurden verhöhnt und gegeißelt, in Ketten und Kerker geworfen; sie wurden gesteinigt, verbrannt, zersägt und mit dem Schwerte erwürgt; sie gingen umher in Schafpelzen und Ziegenfellen unter Entbehrung, Trübsal und Ungemach.

Die ganze Welt konnte ihnen keine würdige Wohnstatt bieten  –  und doch mußten sie in Wüsteneien und Gebirgen, in Höhlen und Erdklüften heimatlos umherirren; sie alle haben durch ihren Glauben Lob erlangt, aber die Erfüllung der Verheißung haben sie nicht erlebt.“

Diese Helden des Alten Bundes haben also „durch ihren Glauben Lob erlangt“  –  das Lob des Ewigen selbst; sie traten für Gottes Wahrheit ein und gaben ihr Leben hin, ohne die Erfüllung der göttlichen Verheißungen selbst erleben zu können.

Gerechte wie der Hohenpriester Onias und der große Prophet Jeremias halten vor Gott Fürsprache für die Gläubigen auf Erden  –  dies bezeugt uns die Heilige Schrift. 

Das gilt auch für folgende Szene aus den Passionsberichten: Als Jesus am Kreuz das Psalmgebet sprach, das mit den Worten beginnt „Eli, Eli…“ (Mein Gott, mein Gott…), hatten einige Leute vermutet, daß er zu Elia betet – so unüblich war das Anrufen von Propheten und Gerechten des Alten Bundes offenbar unter den Juden nicht.  – In Mt. 27,47 heißt es hierzu: „Einige aber von denen, die da standen, sprachen, als sie das hörten: Er ruft nach Elia.“

Infolgedessen liegt es auf der Hand, daß die Heiligen  – also die vollendeten Gerechten des alten und neuen Gottesvolkes   –  uns auch heute als Fürsprecher vor Gottes Thron wirksam beistehen.

Dies gilt umso mehr, als der Neue Bund die Vollendung des Alten Bundes ist, ihn also an Gnade und Herrlichkeit bei weitem übertrifft  –  und das gilt auch für die Glorie der Heiligen.

Dies legt auch Offb. 5,7 nahe, wo es heißt, daß die Gebete der Heiligen wie Räucherwerk zu Christus emporsteigen: „Als das Lamm das Buch empfangen hatte, fielen die vier Lebewesen und die vierundzwanzig Ältesten vor ihm nieder; alle trugen Harfen und goldene Schalen voll von Räucherwerk; das sind die Gebete der Heiligen.“

 

Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 


Ist der Zölibat wirklich die Ursache des Priestermangels?

Auch evangelischerseits fehlen seit langem Pastoren

Der Zölibat bleibt in Deutschland in und außerhalb der Kirche ein Dauerbrenner in Medien und Öffentlichkeit, zumal das Thema nicht selten  –  sachlich völlig unberechtigt  –  in die teilweise hysterisch geführte Mißbrauchsdebatte einbezogen wurde. Auch das sog. „Theologen-Memorandum forderte die Abschaffung der priesterlichen Verpflichtung zum Zölibat. 

Kirche in Augsburg

Bereits im Mai 2010 brachte Erzbischof Ludwig Schick aus Bamberg das Ende der priesterlichen Ehelosigkeit ins Gespräch; er dachte öffentlich darüber nach, den Zölibat auf Bischöfe und Generalvikare zu beschränken.

Auch CSU-Politiker Alois Glück, zugleich Vorsitzender des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“ (ZdK), rief die kath. Kirche zur Lockerung des Zölibats auf.

Ähnlich äußerte sich der vieldiskutierte Brief einiger prominenter Unions-Abgeordneter an die deutschen Bischöfe, der Mitte Januar 2011 im Pressewald veröffentlicht wurde.

Zahlreiche Stellungnahmen, darunter die erwähnte Erklärung zölibatskritischer Unionspolitiker,  begründen ihre Position auch mit dem sog.  „Priestermangel“ vor allem in Deutschland.

Unbeantwortet bleibt freilich die Frage, warum in anderen Kontinenten (etwa Afrika) kein Priestermangel zu beklagen ist, obwohl auch dort das kirchliche Zölibatsgesetz gilt.

Nachdenkliche Beobachter geben außerdem zu bedenken, daß es nicht nur einen „Priestermangel“ in Deutschland und Mitteleuropa gibt, sondern auch einen massiven „Gläubigenmangel“.

Priestermangel und Gläubigenmangel sind wiederum nicht zuletzt auf einen „Kindermangel“ zurückzuführen, auch bei katholischen Eheleuten. Früher gab es vor allem unter kirchentreuen Katholiken viele kinderreiche Familien, in denen „geistliche Berufungen“ besonders gut wachsen konnten. Wenn kath. Eltern aber  ein oder zwei Kinder haben, wünschen sie kaum, daß ihr Junge ein Priester oder ihre Tochter eine Ordensfrau wird.

In Wirklichkeit handelt es sich ohnehin um eine Engführung der Diskussion, wenn der Priestermangel in der kath. Kirche allein oder vorwiegend auf den Zölibat zurückgeführt wird. Würde diese Auffassung zutreffen, dann dürfte es auf evangelischer Seite kein Problem mit dem Pastoren-Nachwuchs geben.

Genau das Gegenteil ist aber der Fall. Bereits vor über acht Jahren, am 20.6.2002, meldeten diverse Presseagenturen Folgendes:

„Evangelische Kirche klagt über Pastorenmangel. In ganz Deutschland ist die Zahl der evangelischen Theologiestudenten in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken. Jetzt fürchtet die Kirche, in ein paar Jahren ihre Pastorenstellen nicht mehr besetzen zu können.“

Die gemeldeten Zahlen ließen wirklich aufhorchen: „Mitte der 80er Jahre gab es allein in den westdeutschen evangelischen Kirchen rund 14.000 Theologiestudenten. Heute sind es bundesweit in der wiedervereinigten EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland) nur noch knapp 4000.“

Die protestantischen Nachwuchssorgen haben sich mittlerweile noch mehr verstärkt. Am 14.9.2010 ging folgende Nachricht durch die Presse:

Mangelerscheinung. In Rostock beginnt in der kommenden Woche der Deutsche Pfarrerinnen- und Pfarrertag. 400 Theologen werden erwartet. Schon im Vorfeld warnen die Organisatoren davor, dass die Zahl der Pfarrerinnen und Pfarrer stetig sinkt  –  und genug Nachwuchs ist nicht in Sicht…1992 hätten noch 8.500 junge Menschen für das evangelische Pfarramt studiert, derzeit seien es 2.300, sagte Verbandsvorsitzender Klaus Weber vor Beginn des Deutschen Pfarrerinnen- und Pfarrertages.“

In den evangelischen Konfessionen (ob lutherisch, reformiert oder freikirchlich) gibt es keinen Zölibat und fast überall auch Pastorinnen. Folglich ist die weitverbreitete Behauptung offensichtlich unsinnig, mit einer Abschaffung der Zölibatsverpflichtung und einer Einführung des Frauen-Priestertums könne die katholische Kirche ihre Nachwuchssorgen lösen bzw. loswerden. 75743_14122011

Papst Benedikt XVI. stand der Realität weitaus näher als so manche Bischöfe oder sonstige „Zeitgeistliche“, als er bei einer Predigt während seines Deutschland-besuchs offenherzig über den Priestermangel sprach, aber durchaus nicht über Zölibat und Frauenweihe lamentierte.

Stattdessen flehte er den Ewigen eindringlich um Hilfe und Beistand an; zugleich erinnerte er die Gläubigen daran, sich selber ehrlich der „Berufungsfrage“ zu stellen und aufgeschlossen zu sein für einen Ruf und Anruf Gottes.

Seine eindrucksvolle Ansprache vor Priesteranwärtern und Ordensleuten am 11.9.2006 im bayerischen Altötting begann er mit den Worten: „Liebe Freunde!“

Nach einer kurzen Einführung erklärte er ohne Umschweife:

„Wir wissen, der HERR sucht Arbeiter für seine Ernte; ER hat selber gesagt: „Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. Bittet daher den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.“ (Mt 9, 37-38).

Wir haben uns hier versammelt, um diese Bitte zum Herrn der Ernte hinauf-zuschicken. Ja, die Ernte Gottes ist groß und wartet auf Arbeiter…Aber es fehlen Menschen, die bereit sind, sich zu Gottes Erntearbeitern zu machen. Es steht heute so wie damals, als den HERRN das Mitleid erschütterte über Menschen, die ihm wie Schafe ohne Hirten erschienen.

HERR, sieh die Not dieser unserer Stunde an, die Boten des Evangeliums braucht, Zeugen für Dich, Wegweiser zum „Leben in Fülle“! Sieh die Welt und laß Dich auch jetzt vom Mitleid erschüttern! Sieh die Welt an und schicke uns Arbeiter!

Mit dieser Bitte klopfen wir an die Türe Gottes; aber mit dieser Bitte klopft dann der HERR auch an unser eigenes Herz. HERR, willst Du mich? Ist es nicht zu groß für mich? Bin ich nicht zu klein dazu?“

Abschließend erinnerte der pilgernde Papst an den Propheten Jesaja: „Fürchte Dich nicht, ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen – so spricht Gott durch den Propheten Jesaja auch zu uns (Jes 43,1)  –  zu jedem einzelnen von uns.“

Felizitas Küble, Vorsitzende des Christoferuswerks eV

Dieser Artikel erschien auch in der Zeitschrift THEOLOGISCHES (Nr. 11-12/2011)


Tödliche Gefahr: Wenn Moslems Christen werden

In Afghanistan droht Konvertiten die Hinrichtung

Wenn in Afghanistan Moslems zum Christentum übertreten,  müssen sie entweder in die „innere Emigration“ gehen und sich äußerlich weiterhin an islamischen Riten und Gebräuchen beteiligen  –  oder es droht Ihnen im Falle der „Entdeckung“ die Ermordung durch die eigene Sippe oder radikal-islamische Gruppen, wozu nicht allein die berüchtigten „Taliban“ im Süden und Osten des Landes gehören, sondern auch bewaffnete Kämpfer in sonstigen Landesteilen.

Wird in Afghanistan der „Abfall“ eines Moslems den staatlichen Behörden bekannt, drohen dem Betroffenen im „besten“ Falle Verhaftung und Folter  – oder die förmliche Hinrichtung. Es gilt dort die Scharia (das islamische Religionsgesetz und Staatsrecht zugleich)  oder ein islamisch geprägtes Gewohnheitsrecht.

Die Schweizer Flüchtlingshilfe schreibt über Afghanistan: „Extralegale Tötungen und Folter sind in Staatsgefängnissen weit verbreitet. Menschenrechtsverletzungen werden selten bis nie geahndet.“

Weitere Infos über Afghanistan sowie verfolgte Christen und Bürgerrechtler in aller Welt gibt es bei der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt:  http://www.igfm.de/

 

 

 

 


Glaubenstage in sechs Städten am 24.9.2011

Gemeinsame Aktion großer evangelikaler Verbände

Das theologisch konservative Gemeindenetzwerk und weitere evangelikale Verbände laden für Sonntag, den 24. September 2011, zu einem Glaubens- und Besinnungstag in sechs deutschen Städten ein: Bielefeld, Bremen, Siegen, Castell bei Würzburg, Frankenberg bei Chemnitz und Rutesheim bei Stuttgart.

Unter dem Motto „Lebt als Kinder des Lichts“ soll in Referaten und Fragestunden von 10,30 Uhr bis 16,15 Uhr über die zeitlose Gültigkeit der Bibel nachgedacht werden: „Gottes Wort: die Grundlage für Glauben und Handeln der Kirche.“

Zweiter Schwerpunkt ist die Schöpfungsordnung Gottes und die gottgewollte geschlechtsspezifische Identität von Mann und Frau. Die Einführung homosexueller Pastoren im evangelischen Pfarrhaus wird daher eindeutig abgelehnt.

Die Initiative wird von bedeutenden Verbänden und Persönlichkeiten getragen, darunter der Konferenz bekennender Gemeinschaften, dem Gemeinschaftsverband (Gnadau), dem ABC (Arbeitskreis Bekennender Christen), dem EC-Jugendverband Ostwestfalen, dem Gemeindehilfsbund, der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis sowie von Albrecht Fürst zu Castell-Castell, Pastor Dr. Joachim Cochlovius,  Prof. Dr. Dr. Rainer Mayer, Pastor Jens Motschmann, Pastor Ulrich Rüß und weiteren Verbandsvorsitzenden.

Anmeldungen erleichtern den Veranstaltern die Vorbereitung. Daher wird höflich um Anmeldung mit Angabe des Veranstaltungsortes gebeten: glaubenstag@web.de

Eine Wegbeschreibung zu den diversen Veranstaltungsorten kann beim Gemeindehilfsbund angefordert oder unter http://www.gemeindehilfsbund.de heruntergeladen werden.  –  Mittagessen und Getränke werden je nach Veranstaltungsort gegen Spende bzw. Kostenbegleichung ausgeteilt.

Felizitas Küble, Vorsitzende des Christoferuswerks in Münster

Kontaktdaten für weitere Infos:
Gemeindehilfsbund, Mühlenstr. 42
29664 Walsrode   –  Tel. 05161/911330
info@gemeindehilfsbund.de   –  www.gemeindehilfsbund.de