NEPAL: Himalaya-Staat benachteiligt Christen

Die freie Religionsausübung wird im mehrheitlich hinduistischen Nepal zunehmend eingeschränkt, zumal die Verfassung ein „Bekehrungsverbot“ enthält, wonach niemand einen anderen Bürger zum Religionsübertritt veranlassen darf.

Damit verbietet der Himalaya-Staat, der aus dem früheren einzigen hinduistischen Königreich der Welt hervorging, die Freiheit der Mission, wenngleich der Hinduismus als „Staatsreligion“ vor fünf Jahren formal abgeschafft wurde.

Gleichwohl bleibt die Benachteiligung anderer Religionsgemeinschaften bestehen. So wird den christlichen Konfessionen die staatliche Anerkennung verweigert. Pfarrer haben keine Möglichkeit, ihre Verstorbenen auf eigenen christlichen Friedhöfen zu bestatten.

Dennoch wächst die Zahl der Christen in Nepal  –  laut „Idea“ könnten es mittlerweile fast zwei Millionen sein. Die meisten der ca 30 Millionen Einwohner sind Hindus oder Buddhisten.


„Loriot“ ist tot – seine guten Werke leben weiter

Vicco von Bülow unterstützte den Erhalt von Kirchen

Der beliebte Sketsche-Meister „Loriot“   – der eigentlich Vicco (Victor) von Bülow hieß und aus preußischem Adel stammte  –  ist am 22. August 2011 im Alter von 87 Jahren verstorben.

Er war neben Ephraim Kishon der wohl bekannteste Humorist in Deutschland, dessen teils witzige, teils satirische Gags stets den Rahmen des guten Geschmacks wahrten; sehr im Unterschied zu vielen dümmlichen bis abartigen „Comedy“-Sendungen im Fernsehen  –  auch darin zeigte sich wahre Größe, edler Charakter, umfassende Bildung. Loriot konnte schauspielern, reimen, musizieren, Reden halten, zeichnen   –  ein Multitalent also.

Doch wichtiger als künstlerisches Talent und vielseitige Fähigkeiten ist der Einsatz für das Gute. Wie die evangelische Nachrichtenagentur „Idea“ berichtet, förderte Loriot maßgeblich die Erhaltung von Kirchen und Kapellen in seiner Geburtsstadt Brandenburg an der Havel.

Mit seinem Einsatz für die Rettung des Doms und der Arbeit der von ihm gegründeten Stiftung habe er sich bleibende Verdienste erworben, sagte Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU).

1993 hatte der prominente Humorist die Vicco-von-Bülow-Stiftung ins Leben gerufen, wovon vor allem Kirchengebäude profitierten. Allein für die Sanierung des Doms St. Peter und Paul sammelte er gemeinsam mit der „Deutschen Stiftung Denkmalschutz“ weit über eine Million DM ein. Seine Spendenaktion für die St. Petri-Kapelle auf der Dominsel im Jahr 2007 ermöglichte deren Restaurierung.

Besonders am Herzen lag Loriot die St.-Gotthardt-Kirche, in der er am 30. Dezember 1923 getauft wurde. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands engagierte sich der Künstler deshalb vor allem für die Restaurierung dieser Kirche. Die Geschichte der St.-Gotthardt-Kirche reicht fast 800 Jahre zurück. Mit ihrer vielfältigen Innenausstattung gehört sie zu den eindrucksvollsten Sakralbauten der Mark Brandenburg.

Ebenso bemerkenswert wie Loriots Einsatz für Gotteshäuser ist sein skandalfreies Leben. Mit seiner Frau Rosemarie war er seit 1951 verheiratet )   –  die Ehe hielt bis zuletzt (also 60 Jahre!): gerade in Schauspielerkreisen keineswegs selbstverständlich.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

TIP: Der KOMM-MIT-Jugendverlag in Münster bringt ein Buch mit klassischen Sketschen vor allem für die Jugend heraus: https://charismatismus.wordpress.com/?s=Sketsche-Buch+Die+L%C3%BCgenmumie


FAZ über mißbrauchte Toleranz in Berlin

„Diktatur des Lumpenproletariats“

Die online-Ausgabe der FAZ (faz.net) veröffentlichte am 22. August 2011 einen ausführlichen kritischen Artikel über die Verhältnisse in der Bundeshauptstadt unter dem Titel: „Wo alles geht, lassen sich viele gehen.“

Der Bericht von Mechthild Küpper  beginnt mit den Worten:

„Wer sich schlecht benehmen will, ist kaum daran zu hindern. Das lässt sich in Berlin, wo das Wegschauen zu lange als Zeichen der Toleranz galt, geradezu exemplarisch studieren: Es ist eine Art Diktatur des Lumpenproletariats entstanden.“

Über das rot-grüne Milieu in Berlin heißt es in diesem FAZ-Artikel:

„Christoph Meyer, dessen FDP ums parlamentarische Überleben kämpft, hat einen Begriff für die Berliner Krankheit gefunden: Die Stadt leide an der „Lebensstilintoleranz“ des rot-rot-grünen Milieus. Dort sei der „Nährboden für linksextremistische Gewaltexzesse“ zu suchen.

Tatsächlich müssen sich Spitzenpolitiker der Linkspartei und der Grünen manche dubiose Äußerung und Tat von Parteifreunden zurechnen lassen. So rechtfertigte der Bürgermeister von Kreuzberg-Friedrichshain, Franz Schulz (Grüne), vandalisierende Hausbesetzer noch, als diese in der Szene schon als reine Partyrevoluzzer verschrieen waren.

Und die „revolutionäre 1.-Mai-Demo“ vor zwei Jahren, die einen schweren Rückschlag für das Konzept der „ausgestreckten Hand“ bedeutete und viele hundert verletzte Polizisten zum Ergebnis hatte, war von einem Bezirkspolitiker der Linkspartei angemeldet worden.“


Deutsche Spuren in Mähren

Fernsehsendung  in BR-alpha heute (24.8.) um 19,30 Uhr

Dieser Film könnte informativ und sehenswert sein.

Aus der Programm-Ankündigung von BR-alpha:

„Tschechische, deutsche, österreichische Geschichte in Mähren hat sich immer vermischt. Die verschiedensten Volksgruppen haben die Jahrhunderte hindurch friedlich und zum gegenseitigen Nutzen dort zusammengelebt.

Erst der Nationalismus des 20. Jahrhunderts, der im Zweiten Weltkrieg gipfelte und unendliches Leid brachte, hat diese Lebensgemeinschaft zerstört. Lebensläufe wie der von Dora Müller, deren Vater sudetendeutscher Sozialdemokrat in Brünn war und in den 30er Jahren vielen deutschen Emigranten half, sind typisch. Sie erinnert sich an ihre Begegnungen mit Oskar Maria Graf, an den Brünner Todesmarsch und an die Zeit, als die meisten Deutschen vertrieben waren.

Der Film porträtiert aber auch die großen Geister, welche die deutsche Gemeinde in Brünn / Brno hervorbrachte:

Gregor Johann Mendel, der Begründer der Gentechnik, war Abt des Augustinerklosters St. Thomas,

Ernst Mach, der Entdecker der Schallgeschwindigkeit, war ein Nachbar.

Der berühmte Mathematiker Kurt Gödel wurde nur ein paar Straßen weiter geboren.

Aber auch in die Zukunft gerichtete Projekte werden vorgestellt: Die tschechisch-deutsche Jugendgruppe MIP restauriert alte jüdische und deutsche Friedhöfe im südmährischen Jiritce und arbeitet auf diese Weise Geschichte auf. Gleichzeitig lernen sich die Jugendlichen aus beiden Ländern kennen und verstehen.“

TV-Infos: http://programm.ard.de/TV/bralpha/2011/08/23/deutsche-spuren-in-maehren/eid_284876691490868?monat=&jahr=&list=main#top

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