Türkei: IGFM äußert sich skeptisch zu Erdogans Zusagen

Türkischer Staat enteignete christliche Klöster und Gemeinden

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt rät zu äußerster Zurückhaltung, dem Versprechen des türkischen Präsidenten Erdogan Glauben zu schenken, daß die Türkei Enteignungen von Christen und christlichen Gemeinden rückgängig machen oder die Betroffenen gerecht entschädigen werde.

Die IGFM sei vielmehr der Meinung, daß er mit dieser Ankündigung die Enteigneten zum Warten und Stillhalten verpflichtet habe.

Nach den jährlichen Verurteilungen durch den Europäischen Menschenrechts-gerichtshof habe es der türkischen Regierung seit Jahren frei gestanden, Enteignungen rückgängig zu machen; stattdessen wurden frühere Besitzer mit minderwertigem Boden für teure Stadtgrundstücke abgespeist oder vertröstet. Jahrhunderte im Besitz befindlicher Grund und Boden der christlichen Klöster im Tur Abdin wurden ausgerechnet in diesem Jahr nach aktueller Gesetzeslage weggenommen.

Weitere IGFM-Infos zur Türkei:
http://www.igfm.de/Tuerkei.565.0.html

 

 


9 Kommentare on “Türkei: IGFM äußert sich skeptisch zu Erdogans Zusagen”

  1. Deutschland soll CHRISTLICH http://de.wikipedia.org/wiki/Partei_Bibeltreuer_Christen http://de.wikipedia.org/wiki/Christliche_Mitte bleiben !!!!!!!!!!! gez.: Christoph Hölker aus D-45657 Recklinghausen bzw. aus D-46499 Hammminkeln

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  2. Anonymous sagt:

    Ich kenne zwar niemanden der aufgezählten Persönlichkeiten, schätze aber die hervorragende Arbeit der IGFM. Man sollte diesem Erdogan weder trauen noch irgend etwas glauben. Bei seinem Kölner Auftritt hat er sich ethisch und moralisch entblöst. 1997, noch als Oberbürgermeister von Istanbul, sagte er:
    „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“
    Er ist dabei die Säuberung von Christen und ihren Einrichtungen, begonnen mit dem Holocoust an den Armeniern, zu vollenden. Dabei scheut er sich nicht zu lügen und zu betrügen.

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  3. PS.: Auserdem bin ich seit dem Jahre 1979 EIN ALTER FREUND vom KOMM-MIT-Verlag zu Münster (in Westfalen) http://www.konservativ.de/komm-mit/home.htm http://www.kathpedia.com/index.php?title=Günter_Stiff- http://www.kathpedia.com/index.php?title=Felizitas_Küble- . Den Herrn GÜNTER STIFF habe ich AUCH noch PERSÖNLICH gekannt. gez.: Christoph Hölker

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  4. Ich bin EIN ALTER FREUND bzw. EIN ALTER „HASE“ der Menschenrechtsvereinigung INTERNATIONALE GESELLSCHAFT FÜR MENSCHENRECHTE e.V. (IGFM) http://de.wikipedia.org/wiki/IGFM http://www.igfm.de . Am 10. Dezember 1978 bin ich in Bonn auf die DAMALIGE Gesellschaft für Menschenrechte e.V. (GFM) gestoßen. Im März 1979 habe ZUM ERSTEN MAL an einer JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG (JHV) im „Haus der Begenung“ in der Bischof-Kaller-Straße in Königstein (Taunus) teilgenommen. In den 1980er Jahren war ich in der Arbeitsgruppe DDR unter der Leitung von Dr. med. Wulf Rothenbächer (HNO-Arzt) MIT DABEI. Aus DIESER Zeit kenne ich noch den Herrn HEINRICH BRECHTMANN (aus Essen http://de.wikipedia.org/wiki/Essen ), den Herrn Dr. GERHARD GNAUCK (der Sohn von Dr. med. Reinhard Gnauck), den Herrn EDGAR LAMM, den Herrn SIEGMAR FAUST, den Herrn KARL HAFEN (HEUTE Geschäftsführender Vorsitzender der IGFM), die Frau IRMGARD AEGENVOORT (aus ESSEN, inzwischen LEIDER verstorben), den Herrn WALTER FLICK und den Herrn ANDREAS HEHN (Polizeibeamter aus BERLIN http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Polizei ). Viele herzliche Grüße von Christoph Hölker aus RECKLINGHAUSEN http://de.wikipedia.org/wiki/Recklinghausen bzw. aus HAMMINKELN http://de.wikipedia.org/wiki/Hamminkeln . Recklinghausen, den 30. August 2011

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    • pro kirche sagt:

      Lieber Christoph,
      danke für Deinen Kommentar. Ich bin bereits 1977 auf die GFM gestoßen, also ein Jahr vor Dir – damals war Cornelia Gerstenmaier noch Vorsitzende – später hieß es IGFM. Ich lernte neben den meisten von Dir erwähnten Menschenrechts-Aktiven auch Herrn IWAN AGRUSOW kennen (jahrzehntelanger Geschäftsführer). Unsere Verlags-Praktikantin MICHAELA KOLLER war in den 90er Jahren Pressesprecherin der IGFM – wir von KOMM-MIT und CHRISTOFERUSWERK waren in den 80er und 90er Jahren, als es die linksradikalen Proteste gegen die IGFM gab, oft mit einem Infostand bei den Jahreshauptversammlungen der IGFM vertreten. Natürlich haben wir in unseren KOMM-MIT-Schriften immer wieder über IGFM-Aktionen und IGFM-Meldungen berichtet – und tun dies auch hier in unserem Infoportal.
      Herzlichen Gruß!
      Deine Felizitas

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    • Bountyhunter sagt:

      Heinrich Brechtmann ist im Januar 2013 verstorben.

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      • Guten Tag,
        ja, unser Mitstreiter, der Menschenrechtler Heinrich Brechtmann, der sich vor allem für kubanische politische Häftlinge einsetzte, verstarb am 16. Januar in Essen und wurde am 30. Januar beigesetzt; ich war bei der Beerdigung dabei. RIP.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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