Promis pro Seligsprechung von Erzbischof Johannes Dyba

Unterstützung von Weihbischof Andreas Laun, dem ehem. Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Werner Münch  –  und weiteren Persönlichkeiten 

Das Christoferuswerk in Münster setzt sich für eine Seligsprechung des unvergessenen Bischofs von Fulda, Johannes Dyba, ein. Der am 23.7.2000 überraschend verstorbene Oberhirte amtierte zugleich als Militärbischof für die  Bundeswehr.

Unsere Dyba-Postkarte

Auf dem Kongreß „Freude am Glauben“, der vom 9. bis 11.  September 2011 in Karlsruhe stattfand, sammelte das Christoferuswerk aus Münster erneut Unterschriften für eine Seligsprechung des glaubensstarken  Bischofs von Fulda, der unbeugsam Gottes Wort verkündete   –  ob gelegen oder ungelegen.

Zu den Unterzeichnern der Petition gehören Weihbischof Andreas Laun (Salzburg),  der ehem. Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Werner Münch (Freiburg), der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Konrad Löw (Bayreuth) sowie die Publizistin und Familienmutter Alexandra Linder (Autorin von „Geschäft Abtreibung“, stellv. Bundesvorsitzende der „Aktion Lebensrecht für alle“, ALFA).

Johannes Dyba war ein mutiger Mahner, der unbeirrbar für die Grundsätze des Christentums und sittliche Ideale eintrat; sein besonderer Einsatz galt dem Lebensrecht der Ungeborenen. – Näheres hier: http://www.news4press.com/Vor-10-Jahren-starb-der-Loewe-von-Fulda_540966.html

Beim Nachrichtenportal „Medrum“ gibt’s ein Formular zum Ausdrucken: http://www.medrum.de/files/Unterschriftenblatt%20Dyba.pdf

Weitere Persönlichkeiten aus Kirche und Politik unterstützen den Aufruf des Christoferuswerks für eine Seligsprechung des „Löwen von Fulda“, darunter Vier-Sterne-General Henning von Ondarza, der ehem. Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte Europa-Mitte  –  sowie seine Frau Christiane; zu den Unterzeichnern gehören auch Constantin von Brandenstein-Zeppelin (Urenkel des Luftschiffbauers Ferdinand Graf von Zeppelin).  Seit 1992 ist er Präsident des Malteser Hilfsdienstes. Auch seine Frau Amelie (geb. Prinzessin zu Löwenstein) plädiert mit ihrer Unterschrift für eine Seligsprechung Dybas.

Auch evangelische Christen gehören zu den Unterzeichnern, darunter Wolfram Ellinghaus, Vorsitzender des Kuratoriums „Deutscher Schulbuchpreis“ und Geschäftsführer des Verbands LDEZ (Lernen für die deutsche und europäische Zukunft eV).

Weitere namhafte Unterzeichner finden Sie hier:  http://www.news4press.com/Erfolgreiche-Aktion-fuer-Seligsprechung-von-Erzbischof-Johannes-Dyba–N_584440.html

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


Die islamische Republik Pakistan und das Blasphemie-Gesetz

Der Christ Aslam Masih, der wegen des Vorwurfs der „Blasphemie“ gegen den Islam in Haft war, ist am 9. September 2011 gestorben. Dem Dreißigjährigen wurde über Monate die medizinische Behandlung verweigert, berichtet die „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGFM) in Frankfurt.

Erst vor zwei Monaten sei Masih ins Gefängnishospital in Lahore gebracht worden, „das jedoch über keine ausreichenden Behandlungsmöglichkeiten verfügt“. Masih sei noch am Tag seiner Einlieferung verstorben.

Der Christ war aufgrund pakistanischen „Blasphemiegesetzes“ inhaftiert und zu einer zweimal lebenslänglichen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Er verbrachte zwei Jahre in Haft.

Pakistanisches Blasphemie-Gesetz:
In Pakistan verbietet dieses islamische Gesetz unter Androhung der Todesstrafe abwertende Äußerungen über den Islam. Besonders in den 1980er Jahren wurde das Gesetz massiv verschärft und so die Islamisierung des Landes weiter vorangetrieben. Artikel 295 B und C des Strafgesetzbuches bedrohen Blasphemie gegen den Islam mit lebenslanger Haft oder Todesstrafe:

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Pakistan unter:
http://www.igfm.de/

 


Indonesien: Christen werden von radikal-islamischen Gruppen verfolgt

Die christliche Minderheit in Indonesien wird zunehmend stärker von Staats wegen unterdrückt und durch radikale Kräfte verfolgt, wie die HMK (Hilfsaktion Märtyrerkirche) berichtet.

Eine kleine Gemeinde von 50 Christen auf der indonesischen Insel Java mußte ihren Versammlungsort schon sechs Mal wechseln: Man hat sie mit Stöcken geschlagen und mit Messern auf sie eingestochen. Die Christen wurden aus ihrem Gemeindehaus ausgesperrt. 200 Polizisten kamen, um sie aus ihren Räumen zu vertreiben  –  und immer wieder wurde ihr Kirchengebäude niedergebrannt.

Als die Gemeinde im Sommer 2010 auf einem Stück Land, das sie für gemeinsame Gottesdienste gekauft hatte,, Unkraut jätete, wurde sie erneut angegriffen: Aufgehetzte Moslems beschimpften die Christen als Prostituierte und Hunde. Die Christen beantworteten die Anfeindungen mit Halleluja-Rufen. Als die Menge sie angriff, mußten sie flüchten  –  zu ihrem mittlerweile sechsten Versammlungsort.

In Indonesien leben ca 205 Millionen Moslems  – die größte Ansammlung von Muslimen auf der Welt. Die indonesische Insel Java, auf der die Angriffe stattfanden, ist mit etwa 136 Millionen Einwohnern gleichzeitig die bevölkerungsreichste Insel der Erde.

Infos und Aktionen für verfolgte Christen gibt es bei der HMK (Hilfsaktion Märtyrerkirche): www.verfolgte-christen.org


Alexander Kissler analysiert den Papstbesuch

Der Kulturjournalist und Buchautor Alexander Kissler spricht am Freitag, den 30. September 2011, in München zum Thema „Der Papst in Deutschland  –  Was bleibt?“.

Wenige Tage nach der Papstreise schildert der Historiker, wie er den Besuch von Benedikt XVI. erlebte und wie er seine Bedeutung für Kirche und Gesellschaft beurteilt. Die Veranstaltung in der Reihe „Domspatz-Soirée“ im Kulturzentrum Movimento (Neuhauser Straße 15) beginnt um 19,30 Uhr.

Kissler ist Redakteur beim FOCUS und Autor mehrerer Bücher, darunter „Der Deutsche Papst  –  Benedikt XVI. und seine schwierige Heimat“. Seine pointierten Kommentare sind auf vielen Radio- und Fernsehkanälen gefragt.

Das Kulturzentrum Movimento findet man in der Fußgängerzone gegenüber der Kirche St. Michael (Eingang durch die KULT-Passage.)

Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen. Eintritt: 12,50 €. Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Veranstalter empfiehlt aber eine formlose Platzreservierung unter: buero@raggs-domspatz.de oder Telefon: 0 89 / 44 45 45 05.  –  Nähere Infos gibt es unter http://www.raggs-domspatz.de.

Ragg’s Domspatz
Agentur für christliche Kultur
Michael Ragg (Leiter)
82024 Taufkirchen, Hohenbrunner Weg 2
buero@raggs-domspatz.de
http://www.raggs-domspatz.de
Tel. 0 89 / 44 45 45 05

Beirat des „Domspatz“: Christa Meves, Daisy Gräfin von Arnim, Alexandra M. Linder, Prof. Dr. Rudolf Grulich, Prälat Prof. Dr. Obiora Ike, Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Werner Münch,  Prälat Bernhard Schröder, Prof. Dr. Paul Williams.

 


Buch-TIP: Wahre Frauen – wahre Heilige

Buchdaten:   Benedikt XVI.:  Heilige und Selige  –  Große Frauengestalten des Mittelalters.  – Verlag  Media Maria, Illertissen 2011, gebunden, ca. 176 Seiten, 16,95 €

Mathias von Gersdorff

In vielen Mittwochsaudienzen hat Papst Benedikt XVI. das Leben von Heiligen und Seligen in katechetischer Form dargestellt. Aus pädagogischen Gründen behandelte er in aufeinanderfolgenden Audienzen Persönlichkeiten, die zu einer bestimmten Gruppe gehören, wie etwa Kirchenväter, Kirchenlehrer usw.

Vom 1. September 2010 bis zum 26. Januar 2011 widmete er seine Mittwochsaudienzen den heiligen Frauen aus dem Mittelalter. Er begann mit der deutschen Prophetin Hildegard von Bingen, der er gleich zwei Mittwoche widmete – wie konnte der Theologenpapst Benedikt auch anders?  –  und endete mit Jeanne d´Arc.

Der Verlag „Media Maria“ aus Illertissen hat nun kurz vor der Frankfurter Buchmesse einen Band mit den Texten dieser 15 Frauengestalten in luxuriöser Aufmachung und zum günstigen Preis von 16,95 € herausgegeben. Bei der Auswahl der über 40 ganzseitigen und farbigen Abbildungen zeigt der Verlag einen ausgezeichneten Geschmack.

Die Edition dieser Ansprachen in dieser hochwertigen Aufmachung ist aber auch im Hinblick auf die Verzerrungen des Frauenbildes in unserer Zeit verdienstvoll. Es tut der Seele gut zu lesen, wie sich Frauen im angeblich „finsteren Mittelalter“ dermaßen profilieren und beachtliche geistige Höhen erreichen konnten.

Es war das Christentum, das die Würde der Frau betonte und sie zu einem Leben der Vollkommenheit ermunterte. Diese Gestalten aus dem Mittelalter sind der lebende Beweis, wie der christliche Geist den Menschen erhöht, anstatt ihn zu knechten, wie heute immer wieder in vielen Medien  irrtümlich behauptet wird.

Für viele heutzutage ist eine Frau nur dann eine richtige Frau, wenn sie emanzipiert ist, wenn sie die „Bastionen“ der Männlichkeit erobert hat, wenn sie sich mittels Feminismus, Gender Mainstreaming und „Diversity Management“ dem Zeitgeist vollends angepasst hat.

Hildegard von Bingen, Mechthild von Hackeborn, Juliana von Lüttich, Veronica Giuliani, Katharina von Genua und die anderen in diesem Band behandelten Persönlichkeiten zeigen uns jedoch, dass man zu Größe, zu wahrer Würde und Freiheit und auch zur Vollendung der eigenen Persönlichkeit, zur rechtverstandenen Selbstverwirklichung nur dann kommt, wenn man in Einheit mit dem Erlöser lebt.

In der Ansprache über der hl. Katharina von Siena erklärte Papst Benedikt XVI.:

„Wir alle können unser Herz verwandeln lassen und lernen, wie Christus zu lieben, in Vertrautheit mit ihm, die genährt wird vom Gebet, von der Betrachtung des Wortes Gottes und von den Sakramenten, vor allem durch den häufigen und ehrfürchtigen Empfang der heiligen Kommunion“.

Lassen auch wir uns beim Lesen dieser Ansprachen und beim Betrachten der wunderschönen Bilder in diesem Buch durch das Beispiel dieser heiligen Frauen ermutigen, unser Herz durch Christus verwandeln zu lassen.