Strahlende „Miss Universum“ lobt den Schöpfergott

„Ich bin glücklich, wie Gott mich erschaffen hat!“

Die Krone für die weltweit Schönste („Miss Universum“) ging kürzlich an die  Afrikanerin Leila Lopes; sie sagte, daß sie froh und dankbar dafür sei, wie Gott sie erschaffen habe und daß sie daran nichts ändern wolle;  sie hoffe auch, daß dieser Sieg ihrer Heimat Angola helfe, die Kriegsgeschichte weiter abzustreifen.

Ihren christlichen Glauben bekannte auch die drittplatzierte Siegerin Shamcey Supsup während der Miss-Wahl; die junge Frau aus den Philippinen erklärte öffentlich:  „Die erste Person, die ich liebe, ist Gott  –  und ich gebe IHN für nichts auf.“


Bistum Regensburg: Podiumsdiskussion über den unheiligen „Schein“

Veranstaltung gegen „legitimierte Kindstötung“

Hier folgt eine bemerkenswert klare Einladung des Regensburger  bischöflichen Presseamts über den umstrittenen, von der katholischen Kirche abgelehnten „Beratungsschein“, der nach deutschem Gesetz eine straffreie Abtreibung (mit)ermöglicht:

„Der Schein. Katholische Kirche und Schwangerschaftskonfliktberatung.“  –  Unter diesem Titel veranstaltet das Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Regensburg am Donnerstag, den 29. September 2011,  im Regensburger Kolpinghaus um 19 Uhr ein Podiumsgespräch.

Die Katholische Kirche in der Diözese Regensburg steht den werdenden Müttern mit Rat und Tat zur Seite. Ein Beratungsschein, der zur straffreien Abtreibung und damit zur legitimierten Kindstötung benötigt wird, stellt sie nicht aus.

Die Katholische Kirche beschränkt sich aber nicht nur allein auf die kompetente Fachberatung schwangerer Frauen. Mit einem Netzwerk von Angeboten, die von der seelsorglichen Betreuung Alleinerziehender Mütter, über Schuldner- oder Suchtberatung bis hin zu Schulungs- und Freizeitangeboten reichen, werden Mütter, Väter und Kinder in allen Lebensabschnitten begleitet.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Vortrag von Prof. Dr. Manfred Spieker (Universität Osnabrück), der bereits mit seinem Buch „Der verleugnete Rechtsstaat“ über die Schwangerschaftskonfliktberatung in der Katholischen Kirche, der Problematik des Beratungsscheins und der Spätabtreibungen oder auch um die Frage nach Trendwenden im Lebensschutz ein bedeutendes Werk vorgelegt hat.

Bei dem nachfolgenden Podiumsgespräch kommen neben dem Gastredner Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller, Philipp Graf von Lerchenfeld als Vorsitzender des Diözesankomitees, Caritasdirektor Monsignore Bernhard Piendl und eine betroffene Mutter zu Wort. Der Direktor der Katholischen Jugendfürsorge, Michael Eibl, wird die Veranstaltung moderieren.

Im Anschluss haben alle Gäste die Möglichkeit, mit den Anwesenden zu diskutieren.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Alle Interessierten sind zur Teilnahme recht herzlich eingeladen.“

Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
Niedermünstergasse 2 – 93047 Regensburg

Fon: 0941/597-1061         Fax: 0941/597-1063
Email: jschoetz.medien@bistum-regensburg.de


Israel: Asyl für Albino-Mädchen

Brutale Verfolgung von Albinos in Afrika

Israel wird jetzt einem vierjährigen Mädchen aus der Elfenbeinküste und ihrer Familie politisches Asyl gewähren, weil das Kind ein weißhäutiger Albino ist.

Der Vater des Mädchens war vor 17 Jahren aus der Elfenbeinküste nach Ägypten und von dort 2001 gemeinsam mit seiner Frau nach Israel geflohen. 2007 wurde die gemeinsame Tochter des Paares in Tel Aviv geboren; sie geht in einen israelischen Kindergarten.

In mehreren afrikanischen Staaten, vor allem in Tansania, sind Albinos äußerst bedroht, da sie für magische Rituale verfolgt und ermordet werden.  Aus heidnischer Sicht sind die Körperteile dieser Menschen für Zauberei geeignet.  Säuglinge werden vor den Augen ihrer Eltern abgeschlachtet, erwachsenen Albinos Kopf und Beine abgehackt.

 


Bürgerrechtlerin im Iran ausgepeitscht

Mutige Weigerung des weiblichen Gefängnispersonals

Wie die „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGFM) in Frankfurt aktuell berichtet, wurde am Mittwoch, den 14. September 2011, an der Bürgerrechtlerin Somayeh Tohidlou im Teheraner Evin-Gefängnis ein Urteil von 50 Peitschenhieben wegen „Beleidigung des Präsidenten“ vollstreckt.

Nach Angaben der IGFM arbeitete die Soziologin  im Wahlkampfteam von Mir H. Moussavis und war eine Hauptorganisatorin der „Grünen Menschenkette“ am 8. Juni 2009.

Die IGFM verurteilt die Auspeitschung als „barbarisch und menschenverachtend“ und fordert, daß  Menschenrechtsverletzungen in der Islamischen Republik Iran nicht länger stillschweigend geduldet werden. Bundesaußenminister Westerwelle müsse endlich handeln.

Die Auspeitschung von Tohidlou konnte zunächst nicht wie geplant vollstreckt werden, da sich alle weiblichen Gefängnismitarbeiterinnen weigerten, die Bürgerrechtlerin auszupeitschen. Im Iran gilt aber die Vorschrift, daß Frauen allein von Frauen ausgepeitscht werden dürfen. Die Folter sei sodann von einem Verhörbeamten ausgeführt worden.

Die 1978 geborene Somayeh Tohidlou wurde am 13. Juni 2009  –  einen Tag nach der gefälschten Präsidentschaftswahl  –  verhaftet und nach 70 Tagen Gefängnis gegen eine Kaution in Höhe von umgerechnet 135.000 Euro freigelassen. Ein Revolutionsgericht verurteilte sie wegen „Beleidigung des Präsidenten“ zu einem Jahr Gefängnis und 50 Peitschenhieben. Die Haftstrafe wurde ihr später erlassen, die Auspeitschung nun vollstreckt.

Weitere Iran-Infos:
http://www.igfm.de/Menschenrechtsverletzungen-in-der-Islamischen-Republik-Iran

 


Grußworte aus Kirche und Politik zum „Marsch für das Leben“ in Berlin

Am Samstag, den 17. September, wird wieder der „Marsch für das Leben“ in Berlin durchgeführt.

Im Vorfeld dieser Anti-Abtreibungs-Demonstration sind beim „Bundesverband Lebensrecht“ (BVL) zahlreiche Grußworte namhafter Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft eingegangen.

Der BVL-Vorsitzende Martin Lohmann dankt allen Unterstützern „unseres Zeugnisses für eine Kultur des Lebens“. Durch die klaren und solidarischen Grußworte wissen sich die Teilnehmer des Marsches „bestätigt und ermutigt, in ihrem friedlichen Einsatz für die Unantastbarkeit des Lebensrechtes nicht nachzulassen“, erklärte Lohmann.   Leider werde immer noch vielfach verdrängt, daß die Tötung ungeborener Kinder weltweit die häufigste Todesursache sei  – und zwar  „eine von Menschen verursachte und zu verantwortende Todesursache“.

Hier folgen Zitate aus den Grußworten zum Pro-life-Marsch 2011:

Apostolischer Nuntius, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset:

„Der jüngst selig gesprochene Papst Johannes Paul II. hat mit dem ihm eigenen Gespür für die Zeichen der Zeit als ein Kennzeichen der Gegenwart eine gewisse – und leider im Wachsen begriffene – Haltung der Gesellschaft gegen das Leben festgestellt und sie als „Kultur des Todes“ bezeichnet. In diesem Sinne schrieb er in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag 2001 über den Dialog zwischen den Kulturen von der Ausschaltung Gottes aus der Gesellschaft: „Eine Kultur, die es ablehnt, auf Gott Bezug zu nehmen, verliert ihre Seele, findet sich nicht mehr zurecht und wird zu einer Kultur des

Todes“ (Nr. 9). Im Dekalog steht eindeutig das Gebot: „Du sollst nicht töten“, das heißt: Du sollst das Leben fördern und schützen – vom Anfang bis zum Ende seiner Entfaltung.“

Rainer M. Woelki, Erzbischof von Berlin:

„ Sie leisten Kostbares! Denn in der Tat ist das Lebensrecht eines jeden Menschen zu keinem Zeitpunkt seiner Existenz teilbar oder quantifizierbar. Das Lebensrecht und die Menschenwürde sind und bleiben immer ganz gegeben und müssen unantastbar sein. Diese Wahrheit ist das einzig stabile Fundament für eine humane Gesellschaft, die zu bauen wir alle immer aufgefordert sind. Alle Menschen sind Kinder Gottes, also Kinder des barmherzigen Vaters, der allein Herr über Leben und Tod ist.

Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie an die damit verbundene Kultur des Lebens erinnern und sich in aller Toleranz auch von Missverständnissen und Beschimpfungen nicht von Ihrem Zeugnis für Gott und seine Schöpfung abbringen lassen. Sie leisten damit nicht zuletzt auch einen wertvollen Dienst für die Mütter und Väter, Frauen und Männer, denen das Wunder des Lebens noch nicht geborener Menschen anvertraut ist. Bleiben Sie als Gesegnete auf diesem guten Weg!“

Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen:

„Das Recht auf Leben wird heute immer mehr in Frage gestellt, ob am Anfang oder am ende des Lebens. Dies wird nicht zuletzt deutlich mit der gerade beschlossenen Freigabe der „Präimplantationsdiagnostik“. Man muss sich noch einmal vergegenwärtigen, was dieser Beschluss bedeutet: Menschen dürfen mittels PID schon vor der Einpflanzung im Mutterleib aufgrund ihrer genetischen Eigenschaften ausgesondert und getötet werden. Es ist gut, dass Sie heute zeigen, dass es Menschen in unserem Land gibt, die sich nicht damit abfinden und dagegen kämpfen. Wer jetzt schweigt, macht sich mitschuldig. Wir haben die Pflicht, uns für die einzusetzen, die dies selber für sich nicht können: Die ungeborenen Kinder, die Kranken und die Menschen mit Behinderungen. Auch wenn der Eindruck entsteht, der Kampf für das Lebensrecht sei verloren: jeder Menschen, den wir retten, lohnt den Einsatz. Ich bin sicher, dass auch die heutige Demonstration viele zum Nachdenken bringen wird.“

Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion:

„In unserer Gesellschaft schwindet das Bewußtsein für das moralische Gewicht einer Abtreibung und anderer Angriffe auf das Leben. Falsch wäre es hingegen, angesichts dieser Entwicklung in Resignation zu verfallen. Vielmehr stehen wir um so mehr in der Verantwortung, nach Wegen zu suchen, wie wir werdende Mütter und Eltern in ihrer Entscheidung für ein Kind bestärken und unterstützen können. (…) Auch wenn es nicht populär ist, ist es unsere Pflicht, in aller Klarheit Abtreibungen immer und immer wieder als Tötung zu benennen. Dabei vergessen wir das Leid derer nicht, die nach einer Abtreibung schwer an dieser Entscheidung tragen und ein moralisches und existentielles Drama erleben (…) Meine Gedanken begleiten Sie und ich wünsche Ihnen Gottes Segen für das Leben“.

Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln:

„ Es ist nicht immer leicht, einen Marsch anzutreten und sich auf den Weg zu machen. Sie wissen, dass Ihnen für Ihr Engagement weniger Sympathie und Dankbarkeit als Hass und Spott entgegenschlagen werden; die Teilnehmer des letztjährigen Marsches haben das am eigenen Leib erfahren. Eigentlich stellt dies kein Grund zur Freude dar, aber uns Christen ist die nur vordergründig paradoxe Ermutigung Christi geschenkt: „Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt“. (Matthäusevangelium 5,11-12).“

Dr. Hans-Jürgen Abromeit, Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche:

„Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und erbitte von Gott, dass in unserer Gesellschaft ein Umdenken einsetzt. Möge in Zukunft das von Gott geschenkte Leben für jeden Menschen aus seiner Hand genommen werden. Möge dazu der Marsch für das Leben eine Hilfe sein.“

Gemeinsames Grußwort der Jungen Union und der Senioren-Union innerhalb von CDU/CSU:

Philipp Mißfelder MdB, Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands
Dorothee Bär MdB, Stv. Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands
Prof. Dr. Otto Wulff, Bundesvorsitzender der Senioren Union der CDU:

„ Angesichts von 110.000 Abtreibungen, die jährlich in Deutschland durchgeführt werden, wird deutlich, wie wichtig es ist, dass wir uns gemeinsam und vehement für den Schutz des ungeborenen Lebens stark machen. Die Unantastbarkeit der menschlichen Würde als das universellste Menschenrecht gilt für alle – insbesondere aber für noch nicht geborene Kinder. Neben dem Thema Abtreibung sprechen sich Junge Union und Senioren Union auch gegen Stammzellforschung und aktive Sterbehilfe aus. Hier gilt der moralische und ethische Grundsatz: Der Mensch darf nicht alles tun, wozu er technisch in der Lage ist. Es ist gut, dass der Bundesverband Lebensrecht e.V. sich auch hier aktiv für den Lebensschutz einsetzt und dazu ermahnt, ethische Grenzen einzuhalten.“

Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz:

„Das menschliche Leben ist in allen seinen Phasen zu schützen. Sein Schutz ist eine Aufgabe für alle und bedarf in der heutigen Zeit und in unserer hochentwickelten Gesellschaft des Engagements vieler. Aktuelle Entwicklungen zeigen, wie wichtig es ist, sich dieser Aufgabe anzunehmen: so wurde im Juli dieses Jahres ein Gesetz verabschiedet, welches die Präimplantationsdiagnostik und so die Selektion menschlichen Lebens in Ausnahmefällen für nicht rechtswidrig erklärt.(…) Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Engagement für den Schutz des menschlichen Lebens, das unserer christlichen Überzeugung Ausdruck verleihen will, dass der Mensch Geschöpf und Abbild Gottes ist.“

Prof. Dr. Maria Böhmer, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin:

„Mir ist es wichtig, dasjenige Leben zu schützen, das unseres Schutzes besonders bedarf; es geht um Leben, das sich selber nicht schützen kann, das der Entscheidung anderer ausgeliefert ist. Wir müssen daher Menschen, die keine Stimme haben, eine Stimme geben – ob das nun ein Embryo ist oder ein Komapatient. Artikel 1 Absatz 1 des Grundgesetzes gibt all diesen Menschen eine Stimme: Die Würde des Menschen ist unantastbar! Leider kommt es in gesellschaftlichen Debatten nur zu oft vor, dass diese Stimme ungehört verhallt. Es liegt an uns, dieser Stimme Gehör zu verschaffen. Wenn niemand bereit ist, den Stummen Gehör zu verschaffen, dann haben diese keine Stimme, dann hat der Lebensschutz keine Stimme, dann hat die Menschenwürde keine Stimme.“

Wolfgang Bosbach CDU-MdB, Vorsitzender des Innenausschusses des deutschen Bundestages:

„Wie wir mit den Schwachen, den Sterbenden oder den Ungeborenen umgehen, wird zum Gradmesser der Mitmenschlichkeit in unserer Gesellschaft werden. Die teuersten medizinischen Einrichtungen und die besten Bauten sind wertlos, wenn die menschliche Zuwendung fehlt. Für Politik und Gesellschaft muss daher immer der Grundsatz gelten: in dubio pro vita“ – im Zweifel für das Leben!“

Gregor M. Hanke OSB, Bischof von Eichstätt:

„Sobald menschliches Leben vom Tod durch Menschenhand bedroht ist, sind wir als Christen zum Einsatz gerufen. Schutz, Beistand, Geborgenheit, bestmögliche pflegerisch-medizinische Versorgung, Zuspruch und Gemeinschaft sind Konkretionen dieses Einsatzes, ebenso wie eine klare, unserem christlichen Gewissen verpflichtete Sprache, die Unrecht beim Namen nennt: wenn es in den Medien etwa heißt, dass es im letzten Jahr 2010 wieder über 110.000 „Schwangerschaftsabbrüche“ gab, so wird damit sprachlich beschönigt und verschwiegen, dass es keinen Abbruch einer Schwangerschaft gibt ohne Tötung des im Mutterleib heranreifenden Kindes. Zu unserem christlichen Engagement gehört es außerdem, sich in die öffentliche politische und mediale Diskussion einzubringen und Stimme für all jene zu erheben, die es selbst noch nicht oder nicht mehr können. Für dieses Engagement möchte ich Ihnen meinen aufrichtigen Dank aussprechen und Ihnen und Ihrer Aktion viele offene Ohren und Herzen wünschen.“

Dorothee Bär MdB, Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und stv. Generalsekretärin der CSU:

„ Was gibt es Wichtigeres als das das Recht auf Leben? Das Recht auf Leben garantiert uns eine Gesellschaft voll bunter Lebendigkeit und Vielfalt. Ohne ein Recht auf Leben wäre alles auf dieser Welt traurig und grau. Das möchte ich nicht. Ich möchte, dass junges Leben geschützt und altes Leben umsorgt wird. Ich möchte, dass Leben heranreifen kann, ohne Rechtfertigungsgrund. Für mich gibt es in dieser Frage keine Abwägung, ich sage Ja zum Leben. Wenn Sie, liebe Teilnehmer, heute für das Leben marschieren, bin ich ganz bei Ihnen. (…) Ich danke Ihnen für Ihr öffentliches Bekenntnis zur Menschenwürde, zur Nächstenliebe, zum Leben.“

Dr. Gerhard Ludwig Müller, Bischof von Regensburg:

„Der Marsch für das Leben am 17.September 2011 in Berlin ist aus der positiven Grundhaltung dem Wert eines jeden menschlichen Lebens heraus zu verstehen. Immer wieder muss auf die Unverfügbarkeit und die Würde des Menschen mit aller Deutlichkeit hingewiesen werden. Dem unübersehbaren Signal, das vom Marsch für das Leben ausgeht, wünsche ich eine weite Verbreitung. Denn sich für das Leben einzusetzen, ist Aufgabe eines jeden Christen, der aus der Gewißheit lebt, Geschöpf Gottes zu sein und in seiner Liebe lebt.“

Frank Heinrich MdB (CDU):

„Kinder machen uns reich – und jedes Kind, egal unter welchen Umständen es gezeugt wurde, bleibt ein unverwechselbares Geschöpf Gottes. Hier darf uns jedoch nicht ein bestimmtes Familien- oder Rollenmodell leiten, sondern das unbedingte Ja zum Kind muss im Mittelpunkt stehen. Der Marsch für das Leben ist eine solche Stimme. Ich wünsche, dass sie bundesweit Gehör findet.“

Dr. Andreas Schockenhoff MdB, stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion:

„Unsere Verfassung sagt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Niemand hat also ein Recht, über anderes menschliches Leben zu verfügen. Nach meiner Auffassung zwingt uns das Gebot der menschlichen Würde dazu, menschliches Leben bestmöglich zu schützen. Aus diesem Grund unterstütze ich die Initiative und die Arbeit des Bundesverbandes Lebensrecht e.V., der seit seiner Gründung nicht nur als Sprachrohr für hilfsbedürftige Mitmenschen fungiert, sondern auch ein Ort des Zuhörens und des gegenseitigen Respekts ist. Ein Ort, der Hoffnung spendet, individuelle Lösungsansätze aufzeigt und Mut macht. Mut, Herausforderungen anzunehmen, neue Wege zu gehen und den anderen eine Chance auf Leben zu geben.“

Martin Kastler, Mitglied des Europäischen Parlaments (EVP):

„In Europa ist zuerst der Begriff der Menschenrechte formuliert worden. Das grundlegende Menschenrecht, die Voraussetzung für alle anderen Rechte, ist das Recht auf das Leben selbst. Das gilt für das Leben von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende. Abtreibung kann demgemäß kein Menschenrecht sein – sie ist das Gegenteil davon. Sie ist ein „tiefe soziale Wunde“ – so hat es Papst Benedikt 2007 anlässlich seines Besuches in Wien unmißverständlich formuliert.“