Deutschland: Freizügiges Prostitutionsgesetz führt zu steigendem Menschenhandel

Die 2002 von der rot-grünen Regierung verabschiedete komplette Straffreiheit der Prostitution in Deutschland hat zu einer Zunahme des Menschenhandels geführt, wie die dts-Nachrichtenagentur berichtet.

Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Europäischen Kommission finanzierte Studie:

Forscher der Universitäten Göttingen und Heidelberg haben darin die Auswirkung legaler Prostitution auf den Menschenhandel untersucht und festgestellt, daß in Ländern mit liberalen Prostitutionsgesetzen wie Deutschland allgemein mehr Menschenhandel vorkommt. Dies Resultat belegen sie mit Daten aus 150 Ländern und einer Fallstudie der Länder Schweden, Deutschland und Dänemark.

Wie die Autoren Seo-Young Cho und Axel Dreher berichten,  führt die staatliche Freigabe der Prostitution zu einer zunehmenden Nachfrage und damit zu einer Vergrößerung des Marktes. Damit steigt auch die Nachfrage nach illegal eingeschleusten Prostituierten.

„In Deutschland, wo Prostitution erlaubt ist, ist der Markt 60 mal größer als in Schweden, wo Prostitution verboten ist. Gleichzeitig hat Deutschland rund 62 mal so viele Opfer von Menschenhandel wie Schweden, obwohl die Bevölkerung weniger als zehn Mal so groß ist“, erläutert Axel Dreher.

Damit ist das  –  schon damals umstrittene  –   rot-grüne Gesetz von 2002, das die “Sittenwidrigkeit“ der Prostitution abschaffte, in der Praxis gescheitert. Neben der nunmehr uneingeschränkt erlaubten Tätigkeit einer selbstständigen Prostitution als Berufsausübung wurde nun auch das Betreiben von Bordellen genehmigt. Das liberalistische Gesetz wurde seinerzeit eingeführt mit der Begründung, dadurch Menschenhandel und Zwangsprostitution zu verringern zu wollen – bewirkt wurde nachweisbar das Gegenteil.


Chef des Haushaltsausschusses gegen erweiterten EU-Rettungsschirm

CDU-MdB Klaus-Peter Willsch: „Griechenland kann Schulden nicht zurückzahlen!“

Klaus Peter Willsch, CDU-Bundestagsabgeordneter und Chef des Haushaltsausschusses im Bundestages, hat sich gegenüber dem TV-Sender „Phönix“ zu seiner heutigen Nein-Stimme zum EFSF geäußert: „Es fällt mir nicht leicht, gegen meine Fraktion zu stimmen, aber ich kann nicht gegen meine Grundüberzeugung handeln.“

Der Parlamentarier begründet seine Ablehnung eines erweiterten „Rettungsschirmes“  folgendermaßen:

Griechenland sei nicht nur nicht liquide, sondern insolvent: „Selbst bei optimalen Erwartungen, ist es ausgeschlossen, dass die Schulden zurückgezahlt werden“, so Willsch. Wenn sich schlußendlich auch die Kreditwürdigkeit Deutschlands verschlechtere, sei damit keinem geholfen.

Es gelte jetzt zu verhindern, dass das Handeln des Bundestags beim EFSF zur Vorlage für die künftige Gesetzgebung werde. Bei einer Einführung des ESM als feste Einrichtung gebe es  –   nach dem Auslaufen des EFSF im Jahre 2013  –  kein Halten mehr.


Rot-China: in 30 Jahren 400 Millionen ungeborene Kinder vernichtet

Im kommunistischen China wurden in den letzten 30 Jahren ca 400 Millionen Kinder abgetrieben, viele davon durch staatlichen Zwang.  Dies berichtete nach Angaben der Nachrichtenagentur „Zenit“ ein Sprecher der chinesischen Regierung.

Rot-China zwingt mit einer rigorosen Ein-Kind-Politik  chinesische Ehepaare seit 1980, nur ein einziges Kind zu bekommen.  Oft werden Frauen noch in den letzten Schwangerschaftsmonaten zur Tötung ihres Kindes gezwungen.  Auch die gezielte Abtreibung vor allem weiblicher Ungeborener ist eine weitverbreitete Praxis, die zu einer radikalen Geringschätzung der Frau beitrug.


„Für die Welt, aber nicht von der Welt“

Martin Lohmann: „Freiburger Papstrede enthält allerlei Sprengstoff….“

Das liberal-konservative Infoportal „Freie Welt“ (www.freiewelt.net) veröffentlichte ein Interview mit Martin Lohmann, dem Vorsitzenden des Lebensrechtler-Dachverbands BVL (Bundesverband Lebensrecht) sowie Sprecher des AEK (Arbeitskreis engagierter Katholiken in der CDU).  – Hier f0lgen einige Auszüge aus dem interessanten Gespräch:

FreieWelt: Herr Lohmann, sind Sie zufrieden mit der Reise des Papstes? War sein Deutschlandbesuch ein Erfolg?

Martin Lohmann: Sehr. Ein klares Ja auf beide Fragen. Viele hatten sich klare und orientierende Worte des Petrusnachfolgers gewünscht. Und die haben sie bekommen. Benedikt XVI. hat sich wieder einmal als ebenso eindeutiger, unerschrockener wie unbeirrter Steuermann des Schiffes Petri erwiesen und vielen Menschen Mut gemacht, auf ihrer Suche nach Wahrheit nicht an noch so Verlockendem hängenzubleiben oder sich von leerem Glitzer und Glanz ablenken zu lassen. Er hat der Gesellschaft ebenso einiges ins Stammbuch geschrieben wie seiner Kirche.

FreieWelt: Und der Kirche hat der Papst ja auch eine solche Liste hinterlassen –  oder?

Martin Lohmann: Wohl wahr. Seine Rede in Freiburg enthält, wenn man das so sagen darf, allerlei Sprengstoff für manche katholischen Wirklichkeiten in Deutschland. Allein der deutliche Hinweis darauf, dass die noch so gut ausgestatteten Strukturen den Geist nicht erdrücken dürfen, dass die Kirche sich auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren sollte und man endlich beginnen müsste, die Kirche zu ent-weltlichen, dürfte den ein oder anderen, der von satten Strukturen und in solchen gut und satt lebt, etwas beunruhigen. Eigentlich hat der Papst der Kirche den dringenden Rat gegeben, endlich unabhängiger zu werden und sich von manchen noch so bequemen Gewohnheiten zu befreien.

Er hat deutlich gesagt, was Kirche letztlich ist: die Gemeinschaft der sich zu Christus Bekennenden, die nicht von der Welt, aber für die Welt sind. Christen sind also befähigt, mutig und unabhängig zu sein, sich jedenfalls nicht von der Welt abhängig zu machen. Die Kirche ist eben nicht in erster Linie eine Organisation. Sie ist, wie man sagt, mystischer Leib Christi. Daher konnte der Papst auch so eindringlich im Berliner Olympiastadion sagen, dass bei Christus bleiben auch in der Kirche bleiben bedeutet.

Hier der Link zum vollständigen Interview:
http://www.freiewelt.net/nachricht-8216/%22der-papst-macht-mut-zum-bekenntnis!%22—interview-mit-martin-lohmann.html

UN-Bericht verlangt weltweite Abtreibungsfreiheit

Ein Bericht. den ausgerechnet der Menschenrechtsrat (!) der UNO verfaßte,  fordert einen weltweit ungehinderten Zugang zu Abtreibungen und eine völlige Abschaffung aller gesetzlichen Hindernisse.  Dies sei notwendig, um das Recht auf „Gesundheit und Selbstbestimmung der Frau“ zu gewährleisten. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon übergab das Dokument der Generalversammlung der Vereinten Nationen,  ohne ein Wort der Ablehnung zu äußern.

Ausführliche Infos hierzu bei „Kultur und Medien“:
http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/2011/09/un-bericht-fordert-vollstandige.html

Mexiko: Bischöfe gegen Abtreibung, IVF und Euthanasie

Einen Appell gegen Abtreibung haben die mexikanischen kath. Bischöfe veröffentlicht. Angesichts der täglichen Gewalt in vielen Bereichen der Gesellschaft dürfe die Gewalt gegen ungeborene Kinder nicht übersehen werden.

In der Erklärung der mexikanischen Bischofskonferenz wird dazu aufgerufen, Kinder im Respekt vor dem Sakrament der Ehe anzunehmen und zu verhindern, dass der einzigartige und schöpferische Akt der Ehe mißbraucht wird.

Ablehnend äußern sich die Bischöfe auch zur künstlichen Befruchtung, der IVF (In-Vitro-Fertilisation) sowie zur Euthanasie. Technologie müsse immer den Wert des menschlichen Lebens achten und verhindern, daß menschliche Liebe durch die „Logik der Produktion“ ersetzt werde.


IRAN: Bürgerrechtlerin zu 11 Jahren Knast verurteilt

Nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)  wurde die iranische Frauenrechtlerin und Bürgerrechtsaktive Narges Mohammadi am 27.9.2011 zu einer Gefängnisstrafe von 11 Jahren verurteilt.

 Wegen ihres Einsatzes für Menschenrechte wurden ihr „Versammlung und Verdunklung gegen die nationale Sicherheit“, „Mitgliedschaft in Organisationen, die die nationale Sicherheit gefährden“ und „regimefeindliche Propaganda“ vorgeworfen, so die IGFM.

Narges Mohammadi will das Urteil anfechten; sie war jahrelang eine enge Mitstreiterin der iranischen Nobelpreisträgerin Dr. Shirin Ebadi. Gemeinsam arbeiteten sie mit anderen namhaften Bürgerrechtlern im von Shirin Ebadi mitgegründeten „Zentrum für Menschenrechtsverteidiger“, bis das Zentrum am 21. Dezember 2008 von Staats wegen geschlossen wurde.

Narges Mohammadi engagierte sich zudem schon während ihres Studiums der Physik für die Rechte von Frauen und Studenten und war in dieser Zeit bereits zweimal wegen regimekritischer Äußerungen in Haft. Auch ihr Ehemann Taghi Rahmani saß als Bürgerrechtler im Gefängnis und wurde dort nach ihren Angaben auf gefoltert.

Nach Einschätzung der IGFM zeigt das Urteil, daß im Iran trotz systematischer Einschüchterungen, Verhaftungen und Folter nach wie vor eine aktive    Bürgerrechtsbewegung existiert.

Weitere Infos zur Lage im Iran:
http://www.igfm.de/Menschenrechtsverletzungen-in-der-Islamischen-Republik-Iran.573.0.html


US-Studie: Hilfsbereite leben länger!

Bereits das vierte Gebot Gottes „Du sollst Vater und Mutter ehren“ ist mit einer durchaus irdischen Verheißung verbunden: „….auf daß Du lange lebest auf Erden.“

Wie das evangelikale Nachrichtenportal www.jesus.de berichtet, führte eine Studie der Universität von Michigan zu einem klaren Ergebnis: demnach verlängert ehrenamtlicher Einsatz das eigene Leben  – dies allerdings nur dann, wenn es hierbei vor allem um das selbstlose Helfen geht, weniger um eigene Vorteile, wie Studienleiter Sara Konrath erläutert.

Bei den Ehrenamtlichen mit egoistischen Motiven war die Todesrate bei den 70-Jährigen mit vier Prozent fast dieselbe wie bei der übrigen Bevölkerung; bei den Selbstlosen betrug sie hingegen auffallend nur 1,6%.

Hier die Originalstudie in englischer Sprache:
http://www.sarakonrath.com/papers/2011/volunteering_motives.pdf