Aktuelle Daten zu Israel: fast 7,8 Millionen Staatsbürger (Juden und Araber)

Am 25.9.2011 gab das Zentralamt für Statistik in Israel die aktuellen Bevölkerungszahlen bekannt:

Demnach hat Israel 7.797.400 Einwohner; darunter fast 5,9 Millionen Juden und ca. 1,6 Mill.  Araber; weitere 323.000 lassen sich keiner der beiden Bevölkerungsgruppen zurechnen.

Aus den Angaben geht hervor, daß die israelische Bevölkerung im letzten Jahr um 1,9% gewachsen ist  – eine hohe Steigerung; sie entspricht etwa dem Durchschnitt der acht Jahre zuvor.

Unter Juden belief sich die Wachstumsrate im vergangenen Jahr auf 1,7%, unter Arabern auf 2,5% und unter „Anderen“ auf 1,7%.

Im Vergleich zu westlichen Ländern ist die Bevölkerung Israels sehr jung: 28% sind unter 15 (westlicher Durchschnitt: 17%) und nur knapp 10% über 64 (westlicher Durchschnitt: 15%) Jahre alt.

166.255 Kinder wurden 2010 in Israel geboren. Damit beträgt die Geburtenrate 3,03 Kinder pro Frau. Jüdische Frauen bekommen im Schnitt 2,97 Kinder, dies ist der höchste Wert seit 1977 – bei muslimischen Frauen sind es durchschnittlich 3,75 pro Frau.

16.633 Neueinwanderer trafen 2010 in Israel ein, 14% mehr als im Jahr zuvor. Die meisten Einwanderer kamen aus Russland (3.404), gefolgt von den USA (2.530), Frankreich (1.775), der Ukraine (1.752), und Äthiopien (1.655). Auf 1000 eingewanderte Frauen kamen 919 männliche Einwanderer.

Quelle: Botschaft des Staates Israel, Berlin


Erneut Klartext von Prälat Imkamp: „Der Papst ist kein Aushilfskellner“

In einem Interview mit dem Domradio vom 27. September wurde Prälat Dr. Wilhelm Imkamp, Wallfahrtsdirektor von „Maria Vesperbild“ und bekannter Vatikanberater, u.a.  folgende Frage gestellt: „ Papst Benedikt hat in den vergangenen Tagen Deutschland besucht. Die Reaktionen sind dazu sehr unterschiedlich. Hatten Sie auch bestimmte Erwartungen an den Papstbesuch und haben sich diese erfüllt?“

Hierauf antwortete der 60-jährige Theologe und Dogmenhistoriker:
“Erstens hatte ich keine bestimmten Erwartungen an den Papstbesuch. Der Papst ist ja nicht der Aushilfskellner, der für einen Lieferservice Bestellungen abarbeitet. Und zweitens sind geteilte Reaktionen eigentlich positiv: Das Schlimmste, was dem Papst und der Kirche überhaupt passieren kann, ist, dass ihre Worte und ihre Botschaft im Zeitgeistlob ersäuft werden und sozusagen zu Tode gelobt werden.“