Papstbücher – ein Renner auf der Frankfurter Buchmesse

Die Vatikanzeitung „L’Osservatore Romano“ berichtet:  Zahlreichen Besucher kommen an den Stand der vatikanischen Verlagsbuchhandlung „Libreria Editrice Vaticana“   – und der Verlagsleiter Giuseppe Costa hat bereits 81 Gesprächstermine während der Buchmesse wahrgenommen.

An diesem Freitag will auch der Direktor der Buchmesse, Jürgen Boos, den Stand des Vatikanverlags besuchen. Die Frankfurter Buchmesse wurde am Mittwoch eröffnet und endet am Sonntag.


Kommunistisches Kuba: 1700 Bootsflüchtlinge in einem Jahr!

Die Zahl der Kubaner, die unter Lebensgefahr versuchen, ihre Insel in Richtung USA zu verlassen, ist derzeit stark angestiegen. Auf dem Meer aufgegriffene Flüchtlinge werden von den USA nach Kuba zurückgebracht, wohingegen diejenigen bleiben dürfen, die US-amerikanisches Festland erreichen.

Nach US-Angaben flohen zwischen Oktober 2010 und September 2011 mehr als doppelt so viele Kubaner per Boot Richtung USA als im Vorjahr.

Aus Sicht der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) zeigt diese Zahl, daß diese Kubaner wenig Hoffnung auf einen baldigen Wandel der politischen Situation auf der Insel haben.

Alle Versprechen einer politischen Öffnung seitens der Regierung seien reine Rhetorik geblieben und die häßliche Fratze der Unterdrückung bestimme weiter den kubanischen Alltag.

Nach der IGFM vorliegenden Zahlen flohen im zurückliegenden Jahr 2010/211 rund 1700 kubanische Kubaner Richtung USA. Ca. 1000 Personen wurden auf dem Meer von der US-Küstenwache aufgegriffen, während 700 die Küste Floridas  erreichten.  Im Jahr zuvor hatte die Gesamtzahl der Flüchtlinge noch 831 betragen.

Meist versuchten die Flüchtlinge, mit Hilfe von Menschenschleppern aus Kuba zu entkommen, die rund 10.000 Dollar pro Person verlangen.  Die Bootsflüchtlinge nehmen schwere Risiken auf sich, falls sie das amerikanische Festland nicht erreichen.

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin unterstreicht: „An der geringsten Stelle beträgt der Abstand zwischen Kuba und den USA 180 Kilometer. Vor allem die Flüchtlinge, die mit selbstgebauten Booten versuchen, diese Distanz zu überbrücken, begeben sich in Lebensgefahr. Genaue Zahlen über die Anzahl derer, die auf dieser Fahrt in den letzten Jahrzehnten verunglückt sind, gibt es nicht.“

Neben einer Flucht in die USA versuchten Bootsflüchtlinge auch, über das Meer in andere Länder zu entkommen, etwa nach Mexiko, Jamaika oder sogar ins 700 km entfernte Honduras.