Links-Politikerin Ulla Jelpke bejaht Ziele linksterroristischer Attentäter

Die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Ulla Jelpke, hat sich mit den Zielen der linksextremen Brandstifter an Bahnanlagen in Berlin solidarisiert.

Hierzu heißt es auf Jelpkes Webseite: „Die im Bekennerschreiben genannten Ziele der Gruppe sind durchaus richtig“, denn, so Jelpkes Sicht der Dinge, „die Gruppe protestiert gegen Kriege von deutschem Boden aus und Waffenlieferungen in alle Welt; sie protestiert gegen die Ausplünderung anderer Kontinente und die Verarmung großer Teile der Bevölkerung – auch hierzulande; sie wendet sich gegen den alltäglichen Leistungsdruck, der Menschen kaputt und krank macht.“

Überdies hätten die Brandsätze „größtenteils nicht gezündet“. Die Wahl der Mittel sei allerdings „kontraproduktiv“, weil bei Gewalt gegen Sachen „niemals ganz ausgeschlossen werden“ könne, „dass auch Menschen dabei zu Schaden kommen“ und weil sie als „Vorlage für die politische Rechte“ diene, „all das zu diskreditieren, wofür die Linke in diesem Land steht“.

Die Bundestagsabgeordnete kommt aus der linksfeministischen Frauenszene,  sie war in der Umwelt- und Friedensbewegung aktiv. In den 70er Jahren gehörte sie zum Leitungsgremium des KB (Kommunistischen Bundes). In den 80er Jahren war sie für die Grün-Alternativen in der Hamburger Bürgerschaft aktiv, bis sie 1990 der PDS (Nachfolge-Organisation der SED)  beitrat und danach deren Nachfolgepartei „Die Linke“ vertrat.

Jelpke war bereits mehrfach wegen Sympathie-Bekundungen mit Terroristen wie der kurdischen PKK oder der baskischen ETA ins Gerede gekommen.



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