Prediger Harold Camping: Dreifach angekündigter Weltuntergang

Der „Prophet“ von „Family Radio“ aus Oakland zieht sich zurück

Auszüge aus einem Bericht der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA:

Nachdem auch seine dritte Vorhersage des Weltuntergangs nicht eintraf, schweigt der US-amerikanische Radioevangelist Harold Camping (Oakland/Kalifornien) in der Öffentlichkeit.

Erstmals hatte der heute 90-Jährige das Jüngste Gericht für das Jahr 1994 angekündigt und danach erklärt, es habe „geistlich“ stattgefunden. Dann sollten der Weltuntergang und die Entrückung der Gläubigen am 21. Mai 2011 stattfinden;  auch dies Ereignis habe „geistlich begonnen“, erklärte Camping nach dem Temin und sagte den endgültigen Weltuntergang für den 21. Oktober 2011 voraus.

Nahcdem auch dieser Termin verstrich, ist Camping für Stellungnahmen nicht zu erreichen. Der ehemalige Ingenieur ist Präsident des internationalen christlichen Radiosenders „Family Radio“. Auf eine Anfrage an den Sender erhielt der US-amerikanische Nachrichtendienst „The Christian Science Monitor“ (Boston/Massachusetts) die Antwort: „Die Mitarbeiter von Family Radio sind angewiesen worden, nicht mit Medien oder der Presse zu reden.“

Auch auf der deutschsprachigen Website des Senders ist die jüngste Weltuntergangsvorhersage nachzulesen. Dort heißt es: „Wir können also sicher sein, dass die ganze Welt, mit Ausnahme der bis jetzt Erlösten (die Erwählten), unter Gottes Gericht steht und zusammen mit der ganzen Erde am 21. Oktober 2011 ausgelöscht wird.“

Unter evangelikalen Christen hatten die Vorhersagen Campings heftigen Widerspruch ausgelöst. (…) Nach der vorletzten nicht eingetroffenen Vorhersage Campings im Mai hatte sich in Deutschland u.a. der Vorsitzende des Arbeitskreises für evangelikale Theologie, Rolf Hille, gegen solche Spekulationen gewandt. Dieser „apokalyptische Unsinn“ sei ein immer wiederkehrendes Ärgernis, sagte er gegenüber „idea“. Hille verwies auf das Jesus-Wort aus Mk 13,32: „Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.“


US-Lebensrechtlerin Rebecca Kiessling spricht am 31. Oktober in Düsseldorf

Rebecca Kiessling aus den USA kommt am Montag, den 31. Oktober, um 18 Uhr nach Düsseldorf ins Hotel Nikko.

Im Alter von 18 Jahren erfuhr sie, daß ihre leibliche Mutter bei einer Vergewaltigung mit ihr schwanger wurde und sie nach ihrer Geburt zur Adoption freigab. Diese Nachricht veränderte das Leben der jungen Rebecca schlagartig.

Völlig überraschend wurde sie mit einem Thema konfrontiert, das für sie vorher nahezu unbedeutend war. Seit diesem aufwühlenden Ereignis setzt sie sich entschlossen gegen Abtreibung ein. Sie selbst ist ein lebendiges Zeugnis für die Unantastbastbarkeit des menschlichen Lebens unter allen Umständen.

Am 31. Oktober richtet die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA)  in Düsseldorf einen Festakt aus.

Neben Frau Kiessling sprechen Weihbischof Andreas Laun aus Salzburg und die erste Vorsitzende der ALfA, die Ärztin Dr. Claudia Kaminski.

WB Dr.  Andreas Laun spricht zum Thema: „Zurück zum Rechtsstaat  – Verbot der Abtreibung“  –  Dr. Claudia Kaminski referiert über: „Lebensrecht – Jetzt erst recht“   –   Rebecca Kiessling bezeugt ihr Leben: „Gewaltsam gezeugt und doch geliebt!“  –  Das Rahmenprogramm gestaltet  Jo Landers, ein Liedermacher aus Belgien.

Wegen der hervorragenden Resonanz mußte die Veranstaltung in größere Räumlichkeiten verlegt werden und wird jetzt im Hotel Nikko (40210 Düsseldorf, Immermannstraße 41) stattfinden.

Anmeldung erwünscht: Tel. 0211-9703977 bei Frau Sinder von der ALfA-Landesgeschäftsstelle.


US-Studie: Jugendliche verzichten zunehmend auf Sex

Ein hoher Anteil US-amerikanische Teenager verzichtet aus sittlichen und religiösen Gründen auf Sex. Das ist das Ergebnis einer zwischen 2006 und 2010 durchgeführten Studie der „Centers for Disease Control and Prevention“ (CDC).

Demnach gaben 41% der befragten Mädchen an, daß sie bislang aus religiösen oder moralischen Gründen auf Sex verzichtet hätten. Bei den Jungs waren es 31%.

Als zweithäufigsten Grund für Enthaltssamkeit gaben Teenager an, daß sie den richtigen Partner noch nicht gefunden hätten. Die weiblichen Befragten hatten zudem Angst davor, schwanger zu werden. Die Wenigsten äußerten Bedenken gegen sexuell übertragbare Krankheiten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur vom 22.10.2011