Deutschlands Privat-Unternehmen in europäischer Rangliste weit oben

Große Familienunternehmen sind krisenfester als Aktiengesellschaften

Europas typisches privates Großunternehmen ist deutsch und verkauft Lebensmittel wie Aldi, Lidl und Rewe: Genau die Hälfte der Top 50 in der neuen „Handelsblatt“-Rangliste der nicht-börsennotierten (privaten) Unternehmen kommt aus Deutschland.

Nr. 1 in der Rangliste ist die niederländische private Vitol-Holding mit einem Jahresumsatz von 146 Milliarden €.  –  Zum Vergleich: Deutschlands größter börsennotierter Konzern, die Aktiengesellschaft VW kam im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 127 Milliarden €.

Die Familien-Unternehmen steigerten im abgelaufenen Bilanzjahr ihre Umsätze durchschnittlich um 13,4%;  die 50 größten europäischen Börsenkonzerne Europa um 14%.   –  27 der 50 größten Firmen zählen zur Großbranche aus Handel, Einzelhandel und Nahrungsmittel.

Der über Familien, Stiftungen oder Genossenschaften organisierte Handel ist mit einem Umsatzplus von 5,4% im abgelaufenen Geschäftsjahr schneller gewachsen ist als die Konkurrenz an der Börse; Aktiengesellschaften erreichten nur einen Zuwachs von 4,7%.

Schon das Krisenjahr 2009 hatte die private Branche besser gemeistert. Während die großen Aktiengesellschaften Carrefour, Metro, Tesco, Finatis und Rallye Einbußen hinnehmen mußten, konnten Aldi, Edeka, Rewe und Lidl im gleichen Zeitraum ihre Umsätze steigern. Während die Privaten in neue Mitarbeiter investieren, schrumpfen die börsennotierten Unternehmen.

Die vier Großen  –  also Rewe, Edeka, Schwarz-Gruppe und Frankreichs Handelskette Auchan  –   stellten in den beiden vergangenen Geschäftsjahren netto 155.000 Menschen ein. Das ist ein Zuwachs von 14%.  –  Im selben Zeitraum trennten sich die Aktiengesellschaften Metro, Carrefour, Finatis und Rallye von 50.000 Mitarbeitern: ein Verlust von 5%.

„Frei von Quartalszwängen verfolgen Familienunternehmen langfristige Strategien und halten in der Krise länger an ihren Mitarbeitern fest als börsengetriebene Aktiengesellschaften“, erläutert Mittelstands-Experte Harald Schedl dem „Handelsblatt“.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


Steigende linksextreme Gewalt gegen konservative Studentenverbindungen

CSU-Innenexperte Mayer kritisiert weitverbreitete doppelte Moral

Die Zahl linksextremer Gewalttaten gegen Studentenverbindungen hat laut Deutscher Burschenschaft (DB) in diesem Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Wie der Verband  kürzlich mitteilte, wurden bis Ende September 107 derartiger Straftaten verübt.

Dazu zählen sowohl Farbattacken auf Verbindungshäuser und Studentendenkmäler als auch gefährliche Körperverletzungen und Hausfriedensbruch. Im gesamten Jahr 2010 hatte es 102 solcher Straftaten gegeben. Die materiellen Schäden belaufen sich nach Angaben der DB auf mehrere hunderttausend €

Besonders besorgniserregend ist die Verdopplung der Brandanschläge auf studentische Verbindungshäuser von fünf im Jahr 2010 auf bislang zehn in diesem Jahr, darunter in Bonn, Göttingen, Jena und Marburg. Dabei hätten die Täter billigend in Kauf genommen, daß Personen verletzt werden.

Besorgt zeigte sich kürzlich der innenpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Stephan Mayer. „Der Anstieg linksextremer Gewalttaten gegen Studentenverbindungen, insbesondere die Brandanschläge auf Verbindungshäuser, ist außerordentlich bedenklich“, sagte Mayer gegenüber der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT. Dies sei ein weiterer Beleg für die starke Zunahme linksextremistischer Gewalt in Deutschland.

Gleichzeitig warnte der CSU-Politiker vor einer Verharmlosung von Sachbeschädigungen: „Eingeschmissene Fensterscheiben oder Farbschmierereien sind keine Dummen-Jungen-Streiche, sondern Straftaten, die nicht heruntergespielt werden dürfen.“

Problematisch sei laut Mayer auch der unterschiedliche Umgang mit rechts- und linksextremistischer Gewalt. Während erstgenannte zu Recht allgemein verurteilt werde, herrsche bei linksextremer Gewalt ein Defizit. Vor allem in den Reihen der Linkspartei gebe es Politiker, die für linksextreme Straftaten nicht nur Verständnis aufbrächten, sondern diese sogar teilweise rechtfertigten.

„Wenn man sich anhört, welches Verständnis die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Ulla Jelpke, für die jüngsten Brandanschläge auf die Bahn in Berlin aufbringt, dann zeigt sich, daß es hier keinen Konsens über die Verurteilung jeglicher Gewalt gibt“, kritisierte der CSU-Innenexperte.

 Quelle:  JUNGE FREIHEIT vom 19.10.2011

Im „befreiten“ Libyen wird die islamische Scharia eingeführt

Mit dem islamischen „Religionsgesetz“ kehrt auch die Vielweiberei zurück!

Kommentar von Felizitas Küble

Für Kenner der islamischen Verhältnisse war klar, daß sich die Lage in Libyen nach der Revolte gegen Gaddafi noch verschlimmern kann, wie es ähnlich im „demokratisierten“ Ägypten der Fall ist: dort hat die Unterdrückung der christlichen Kopten seit dem vielgepriesenen „arabischen Frühling“  nachweisbar  z u g e n o m m e n.

Bekanntlich bedeutet „Befreiung“ von „Tyrannen“ im arabischen Bereich meistens „Bahn frei“ für den totalen Islamismus  – mit anderen Worten: vom „Frühling“ der Rebellion gehts dann weiter zum Winter der Scharia, des islamisch-staatlichen „Rechts“ bzw. Religionsgesetzes (vom Handabhacken für Diebe über das Steinigen angeblicher Ehebrecherinnen bis zur Todesstrafe für „abgefallene“ Ex-Muslime, Homosexuelle und christliche Islam-Kritiker ist alles drin).

Dieser ungnädige Gang der Ereignisse wurde bereits vor Jahrzehnten vorexerzitert, als der Schah von Persien abgesetzt und durch Ayatollah Khomeini ersetzt wurde, womit aus einer „nur“ autoritären Monarchie eine totalitäre Diktatur wurde  – und damit alles noch viel schlimmer.

Soeben las ich diesen Artikel im „Focus“ über die Einführung der Scharia in Libyen:
http://www.focus.de/politik/ausland/krise-in-der-arabischen-welt/libyen/nach-gaddafis-tod-scharia-soll-neues-recht-in-libyen-werden_aid_677534.html

Es kann also für die Zukunft mit dem Schlimmsten gerechnet werden!

Eines steht jetzt schon fest: Die Übergangsregierung will das geltende libysche Ehegesetz ändern, das dem Mann bislang „nur“ eine Zweit-Ehe erlaubte (sofern die Erst-Frau zustimmte!)  –  also für islamische Verhältnisse eher mager….

Jetzt soll die vom Koran abgeleitete Polygamie bzw. Vielweiberei wieder nach alter Väter Sitte bzw. Unsitte erlaubt werden –  mit bis zu vier Frauen pro Mann. Je mehr Islam, desto mehr Unterdrückung der Frau!


IGFM-Pressekonferenz über das kommunistische Nordkorea am 27.10.2011

Einblicke in den nordkoreanischen Gulag  –  Die Schreckensherrschaft des Kim-Regimes“

Termin:  Donnerstag, 27. Oktober 2011 um 13 Uhr

Ort: Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus, 10178 Berlin-Mitte, Nikolaikirchplatz 5-7

Einladung der IGFM (Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte) an Journalisten und Interessierte:

Nordkorea ist das konsequent von der Welt abgeschirmte Reich des totalitären Kim-Regimes.
Informationen über die Menschenrechtslage in diesem diktatorisch regierten Land erreichen die Außenwelt nur spärlich.

Wir wollen gemeinsam mit Zeugen aus Korea Licht in das Dunkel bringen und Ihnen über Strategien der IGFM zur Verbesserung der Menschenrechtslage in Nordkorea berichten.

Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung:
Oh Kil Nam, Opfer und Zeuge der Verschleppung seiner Familienangehörigen
Kim Tae Jin, ehem. Gulag-Gefangener
Erika Steinbach, MdB, Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte  der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Martin Lessenthin, Sprecher des Vorstands der IGFM
Pastor Rainer Wagner, Vorsitzender der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG)

Die Pressekonferenz endet gegen 13,50 Uhr.

Um Anmeldung per Coupon wird gebeten   –   hier die Einladung und das Formular für Rückantworten:

http://www.igfm.de/fileadmin/igfm.de/pdf/Termine_u_Veranstaltungen/27.10.2011-Nordkorea-Einladung-Pressekonferenz-Berlin.pdf


Libyen: Lynchjustiz widerspricht rechtsstaatlichem Empfinden

Kommentar von Felizitas Küble

Der Vatikan hat mit Recht, wie ich finde, ausdrücklich keine Freude über den Tod des libyschen Diktators Gaddafi geäußert, weil das  – vor allem angesichts der Umstände seines Todes – geschmacklos, ja zynisch erschienen wäre, denn Gaddafi wurde offenbar von einem mordlustigen Straßenmob im Blutrausch brutal gelyncht, was grundsätzlich nicht als rechtens angesehen werden kann – selbst wenn man (wie auch ich) mit diesem islamischen Herrscher rein gar nichts am Hut hat.  Oder gilt neuerdings eine barbarische „Lynchjustiz“ als Hort des Rechts?

Schließlich handelt es sich zudem  um inner-islamische Machtkämpfe  – und die „neuen Herrscher“ sind vermutlich nicht besser, vielleicht sogar schlimmer. Auch nach dem angeblich so glorreichen „arabischen Frühling“ in Ägypten hat sich die Lage für die christlichen Kopten bekanntlich eher verschlechtert als verbessert  – und bald kommt vielleicht der „arabische Winter“…?

Jeder Lynchmord von Pöbels Ungnaden widerspricht sowohl dem Naturrecht wie der Vernunft  – und erst recht den göttlichen Geboten.

Der Papst hat jetzt erneut das „Naturrecht“ als Quelle des staatlichen Rechts hervorgehoben, wie er dies bereits in seiner Bundestagsrede erläuterte:

https://charismatismus.wordpress.com/2011/10/21/papst-betont-erneut-vernunft-und-natur-als-quellen-des-rechts/

Mit dem philosophischen Begriff des „Naturrechts“ sind jene unverrückbaren und zeitlosen natürlichen Gesetze und Rechte gemeint, die jeder staatlichen Rechtssprechung und Gesetzgebung vorausgehen, weil sie mit der Natur des Menschen verknüpft sind und sich letztlich aus der göttlichen Schöpfungsordnung ergeben.

Nun gibt es freilich auch das andere Extrem zur Lynchjustiz, nämlich die Beschönigung eines Diktators.  Hierzu ein „mystisches“ Beispiel:

Die leider weitverbreitete Falsch-Prophetie namens „Die Warnung“ hat wieder einen speziellen Gag gelandet, indem diese „Himmelsbotschaft“ den islamischen Herrscher Gaddafi als „Meinen Sohn“ bezeichnet und würdigt, für den seitens der Warnungs-Fans so viel gebetet worden sei:

https://charismatismus.wordpress.com/2011/10/21/prophetie-%e2%80%9edie-warnung%e2%80%9c-sorgt-erneut-fur-heiterkeit-%e2%80%93-nicht-nur-in-%e2%80%9eskeptiker%e2%80%9c-kreisen/

Nichts gegen Gebete, auch für Feinde, aber viel gegen die Bezeichnung „Mein Sohn“ (!) für einen islamischen Überzeugungstäter und Tyrannen.