BETEN, um der Welt den Himmel nahe zu bringen

Der Papst über das Gebet unseres Erlösers

An diesem Mittwoch (30.11.2011)  setzte der Papst bei der Generalaudienz im Vatikan seine Katechesenreihe über das Gebet fort; diesmal vertiefte er sich in das Beten unseres HERRN:

Liebe Brüder und Schwestern!
In den vergangenen Katechesen haben wir über Psalmen meditiert, um von dort beten zu lernen. Mit der heutigen Katechese möchte ich beginnen, über das Gebet im Leben Jesu zu sprechen, um von ihm selbst her zu erlernen, was beten heißt.

Der Evangelist Lukas erzählt uns, dass Jesus bereits als Zwölfjähriger im Tempel von Jerusalem zurückblieb und seinen Eltern erklärte, dass er in dem sein muss, was seinem Vater gehört (vgl. 2,49).

Lukas erwähnt das Beten Jesu auch bei der Taufe im Jordan und schreibt: „Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. Und während er betete, öffnete sich der Himmel […] und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn“ (3,21-22).

Beide Stellen zeigen uns die tiefe Verbundenheit zwischen Jesus und dem himmlischen Vater.

Auch wenn Jesus die konkreten Formen des Betens von seiner Mutter und in der jüdischen Tradition gelernt hat, so entspringt sein Beten doch einer tieferen, verborgenen Quelle, seiner ewigen Sohnschaft:

„ER ist  –  so sagt der Katechismus  –  der ewige Sohn Gottes, der in seinem heiligen Menschsein das vollkommene kindliche Gebet an den Vater richtet“ (Kompendium des KKK, 541).

In seiner Sohnschaft  –  in dieser besonderen Liebe  –  pflegt Christus eine ganz eigene persönliche Beziehung zum Vater, wenn er sich zum Gebet in die Wüste oder auf einen Berg zurückzieht, wenn er die ganze Nacht im Gebet zubringt, um beim Vater zu sein.

Von dieser innerlichen Gemeinschaft zum Vater ist sein ganzes Wirken, Heilen, Lehren, Trösten erfüllt.

Aber er fragt auch uns an: Was bedeutet Gebet in meinem Leben? Bete ich? Wie lerne ich beten? Wie öffne ich mich im Beten auf Ihn hin? Wie füge ich mein Beten ein in das große Beten der Kirche und in Sein Beten selbst?

Was betet der Mensch, um dazu beizutragen, dass immer wieder der Himmel sich öffnet und hereinschaut in die Welt?

Beten ist einerseits ein Geschenk von Gott her, aber auch eine Kunst, die man lernen muss. Wir wollen auch in den folgenden Wochen uns darum mühen, sie tiefer zu erlernen, um damit der Welt wieder den Himmel näher zu bringen.“


Presseclub-Termin in München am 25. Januar 2012

Thema: „Muslime und Christen  –  Chancen und Grenzen des Dialogs.“

Zwei gläubige und kompetente Frauen  –  die eine Muslima und die andere Katholikin  –  im Gespräch.

Mit Gönül Yerli, Islamisches Forum Penzberg, Vize-Direktorin, Referentin für Interreligiösen Dialog, 2. stellv. Vorsitzende von ZIE-M (Zentrum für Islam in Europa-München)

und

Michaela Koller, München, katholische Journalistin und Buchautorin.

Wann: Mittwoch, 25. Januar 2012, 11 Uhr

Wo: PresseClub München e.V. , 80331 München, Marienplatz 22.


Einladung der IGFM zur Pressekonferenz in Berlin am 8.12.2011

Thema: „Religionsfreiheit und Frauenrechte im Iran und in Ägypten.“

Termin: Donnerstag, 8. Dezember 2011
Beginn: 11 Uhr
Ort: Bundespressekonferenz, Pressehaus/0107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin       

Wohin führen die Wahlen in den islamischen Staaten Ägypten und Iran?

Einladungsschreiben der IGFM (Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte) in Frankfurt:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
obwohl das Jahr 2011 im Zeichen der arabischen Revolution stand, hat sich die Menschenrechtssituation in vielen islamisch geprägten Staaten verschlechtert.

Fundamentale Menschenrechte werden konsequent missachtet, vor allem die Rechte der Frauen und religiöser Minderheiten werden systematisch verletzt. Dies gilt ebenso für die Islamische Republik Iran, in der im März 2012 ein neues Parlament gewählt werden soll.

Welche Veränderungen, Perspektiven und Ängste bringen die Wahlen in Ägypten, und im Iran?

An-lässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember lädt die IGFM zu einer Pressekonferenz mit Expertinnen, Experten und unmittelbar Betroffenen ein. Ziel ist es, diese Fehlentwicklungen im Rahmen der Pressekonferenz aufzuzeigen und mögliche Lösungsansätze zu präsentieren. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Ihre Gesprächspartner:

Shadi Sadr, Anwältin, Journalistin und Frauenrechtsaktivistin (Thema: Die iranischen Frauen und die Parlamentswahlen 2012)

Mahin Mousapour, Pastorin einer evangelischen Konvertiten-Gemeinde in Deutschland  (Thema: Religionsfreiheit im Iran? Bringen die Wahlen Verbesserungen?) 

Helmut Gabel, mehriran.de (Thema: Die Situation der Sufis im Iran und im Post-Mubarak Ägypten) 

Fairouz Tutte, ägyptische Frauenrechtsexpertin  (Thema: „Die Rechte ägyptischer Frauen nach einer Machtübergabe an islamistische Parteien“)

Bischof Anba Damian, Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche im deutschsprachigen Europa (Thema: Was bedeutet „Demokratischer Wandel“ für die koptische Minderheit in Ägypten?) 

Medhat Klada, Präsident der „European Union of Coptic Organisations for Human Rights” (Thema: Die Kopten zwischen Islamismus, Militärdiktatur und Demokratiebewegung)

Martin Lessenthin, Sprecher des Vorstands der IGFM   (Thema: „Die Herausforderung des Islamismus durch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“)
 

Die Pressekonferenz endet gegen 12 Uhr.

Anfragen und Anmeldung bitte an:
IGFM
60388 Frankfurt / Borsigallee 9
Tel.: 069–420108–15 oder –0
Fax 069 – 420 108 – 33
E-Mail: kampagnen@igfm.de

KANADA: Verbot der Polygamie bleibt bestehen

Oberstes Gericht betont Schäden der Vielweiberei für Frauen, Kinder und Gesellschaft

Vielehen bleiben in Kanada verboten. Das Verbot ist allgemein durchzusetzen, auch bei einer andersdenkenden mormonischen Splittergruppe, so die Ansicht des Obersten Gerichts der Provinz British Columbia.

Das Verbot der Polygamie schränke zwar formal die Religionsfreiheit ein. Dies sei aber angesichts des Schadens gerechtfertigt, den die Mehr-Ehe für Frauen, Kinder und die Gesellschaft verursachen.

In den Experten-Anhörungen, die Robert Bauman, der Oberste Richter von British Columbia, seit November 2010 abhielt, ging es auch darum, ob das multikulturelle Einwanderungsland Kanada das jüdisch-christliche Verständnis der Ehe als monogamer Beziehung von Mann und Frau festhält oder aufgibt.

Richter Bauman mußte sich auch mit dem Ausspruch des langjährigen kanadischen Premiers Pierre Trudeau befassen, wonach „der Staat in den Schlafzimmern der Nation nichts zu suchen hat“.

Anlaß zum Verfahren war das Zögern der staatlichen Behörden, das Verbot der Vielweiberei in einer mormonischen Splittergruppe  durchzusetzen. Diese praktiziert die Polygamie der frühen Mormonenbewegung trotz des Verbot in den USA und Kanada (1890) weiterhin in ihrer abgeschotteten Siedlung Bountiful.

Die Behörden griffen nicht durch, weil die Sektengruppe das Grundrecht der Religionsfreiheit geltend machte. Erst Anfang 2009 erhoben sie Anklage gegen den FLDS-Chef Winston Blackmore. Nach deren Scheitern wegen Verfahrensfehlern beantragte British Columbia eine verfassungsrechtliche Prüfung des Polygamieverbots.

Am 23. November 2011 urteilte Robert Bauman, Oberster Richter der ausgeprägt multikulturellen Provinz in einem 335 Seiten umfassenden Beschluß, daß das Polygamieverbot nicht gegen die Verfassung verstößt.

Die Rechtsvorschrift solle vielmehr Schaden von Betroffenen abwenden: „Frauen in polygamen Beziehungen sind einem erhöhten Risiko physischen und psychischen Leids ausgesetzt. Sie sind einer höheren Rate von häuslicher Gewalt und Missbrauch, einschliesslich sexuellen Missbrauchs ausgesetzt“, heißt es in dem Gerichtsentscheid.

Die Verheiratung von Mädchen, oft mit deutlich älteren Männern, sei in polygamen Kreisen gängig, frühe sexuelle Aktivität sowie Schwangerschaften kämen immer wieder vor und hätten negative Folgen für die Mädchen.

Die Hearings brachten zutage, daß auch junge Männer schwere Nachteile erleiden, wenn die Führer der Gemeinschaft sich reihenweise jene Mädchen nehmen, die ihnen gefallen  –  oder sie ihren gefügigen Anhängern zuteilen.

Am härtesten trifft es Kinder: In polygamen Gemeinschaften gibt es mehr Vernachlässigung, Gewalt und Missbrauch sowie gravierende emotionale Schwierigkeiten und Schul-Probleme.

Einige der von Bauman angehörten Experten hatten auf anderen Kontinenten die Umstände polygam lebender muslimischer Frauen studiert. Ihre Befunde ähnelten denen aus dem Mormonen-Milieu.

Baumans Entscheid, daß Polygamie „an sich schädlich“ ist, gewinnt Bedeutung weit über Nordamerika hinaus. Ob der Entscheid Baumans beim Obersten Gericht Kanadas angefochten wird, blieb vorerst noch offen.

Quelle: http://www.jesus.ch


Ansprechende Marienlieder und Papstworte als CD für Weihnachten

Neue CD zum Thema Berufung im Bistum Regensburg erschienen

Vorstellung der CD Marienlieder/Berufung

Das Thema der geistlichen Berufung hat im Bistum Regensburg seit jeher einen hohen Stellenwert.

Zum Beispiel Du… sag  ja“ lautet der Titel der neuen CD, die von der Diözesanstelle für Berufungspastoral herausgegeben wurde.

Deren Leiter Markus Lettner hat die neue Silberscheibe am 28. November dem Regensbruger Bischof Gerhard Ludwig Müller vorgestellt (siehe Foto).

Es geht dabei um „Neue Marienlieder mit Gedanken von Papst Benedikt XVI.“, wie das Cover verheißt. Tatsächlich versammelt die CD viele geistlich niveauvolle Lieder der Gruppe Jonatan aus Mainburg  –  und jeweils Texte von Benedikt XVI. zum Thema Berufung.

„Junge Menschen, die kirchlich eingestellt sind und gute, ansprechende Musik machen  –  das widerspricht dem Vorurteil, dass Kirche nichts mit jungen Menschen zu tun hätte“, sagte der Bischof erfreut. Er empfahl die CD und hob die Bedeutung der Kombination von Text, Begriff und Musik hervor.

Von „Zum Beispiel Du… sag  ja“ wurden 3000 CDs hergestellt. Zwei Songs stammen aus der Feder von Markus Lettner selbst, darunter ein spanisches Lied.

Die spanischsprachigen Lieder sollen die weltkirchliche Dimension des Glaubens aufzeigen.  Die Förderinnen und Kontaktpersonen der Gebetsgemeinschaft von „Berufe der Kirche“ im Bistum Regensburg erhalten die CD als Ausdruck der Wertschätzung und als Dank in den kommenden Wochen zugesandt, teilte Direktor Lettner mit.

Die „fromme Silberscheibe“ ist ein optimales Weihnachtsgeschenk und kann ab sofort bei der Diözesanstelle für Berufungspastoral, 93047 Regensburg, Obermünsterplatz 7 bestellt werden:  Telefon 0941/597-2218  – Fax -2347   –   berufungspastoral@bistum-regensburg.de.

Ab Freitag (2.12.2011)  wird die CompactDisc auch in der Dombuchhandlung Regensburg zum Preis von 7,99 Euro erhältlich sein (ab 10 Stück 6,99 Euro, 20 Stück 5,99).

Quelle: Bischöfliche Pressestelle Regensburg


Deutsche und Israelis arbeiten in Kenia gemeinsam am Viktoriasee

Ein Team israelischer und deutscher Experten wird mit kenianischen Agrar- und Wasser-Technikern zusammenarbeiten, um das Fischereisystem und die Abwassermechanik im Viktoriasee zu verbessern.


Der Viktoriasee (Foto: GIZ)

Ilan Fluss, Leiter der israelischen MASHAV (Agentur für internationale Zusammenarbeit des Außenministeriums), erklärte, eine Vorreise für das Projekt habe bereits stattgefunden.

Die Kooperationsvereinbarung  hatten Vize-Außenminister Danny Ayalon und Dirk Niebel, deutscher Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, bereits bei einem Treffen im Januar 2011 unterschrieben.


Ilan Fluss bei der Vorreise Anfang des Jahres (Foto: GIZ)

„Der regionale Einfluss des Viktoriasees ist sehr groß“, so Fluss. Zwar befinden sich nur fünf bis sechs Prozent des Sees auf kenianischem Gebiet. Doch da seine Fläche insgesamt dreimal so groß ist wie Israel, stellt er für Kenia eine wichtige Einkommensquelle dar.


Delegationsteilnehmer bei der Vorreise (Foto: GIZ)

Quellen: Jerusalem Post, Dt. Entwicklunghilfeministerium, israel. Botschaft


Bischof Müller würdigt hundertjährigen Priester seines Bistums

Bischof Gerhard Ludwig: „Vorbilder wie Pfarrer Andreas Simmeth brauchen wir. Wir sind froh, dass wir Sie haben!“

 

Bischof Müller - Pfarrer Simmeth - Pfarrer Brunner

Über 1000 Priester versehen im Bistum Regensburg seit Jahren und Jahrzehnten in großer Treue ihren Dienst, Jesus Christus bei den Menschen präsent zu machen.

Seit 1938 tut dies Pfarrer Andreas Simmeth, der am Montag, den 28. November 2011, im Caritas-Seniorenheim St. Elisabeth in Bruck (Oberpfalz) seinen 100. Geburtstag feierte.

Der in guter Gesundheit stehende Seelsorger des Seniorenheims wurde am 28. November 1911 in Kirchenrohrbach geboren. Bis heute kümmert er sich intensiv um die Sorgen und Nöte seiner Mitbewohner im Seniorenheim durch die Feier der Eucharistie an jedem zweiten Tag, durch die Spendung der Sakramente und durch viele seelsorgliche Gespräche.

Für diese vielfältigen geistlichen Tätigkeiten zeigten sich seine Mitbewohner im Rahmen der Feier sehr dankbar.

Pfr. Helmut Brunner, der Pfarrer von Bruck, erklärte: „Pfarrer Simmeth ist einer der vorbildlichsten Priester, die mir jemals begegnet sind.“

Innerhalb weniger Wochen hat somit erneut ein Mitglied des Regensburger Diözesan-Klerus einen 100. Geburtstag gefeiert.

Bischof Gerhard Ludwig Müller kam nach Bruck und gratulierte dem Jubilar zu seinem 100. Wiegenfest. Auch Caritasdirektor Mons. Bernhard Piendl nahm an der Feier teil.

Erst vor drei Wochen hatte BGR (Bischöflicher Geistlicher Rat)  Rudolf Johann Salzer in Wallersdorf den Eintritt in sein 101. Lebensjahr in Anwesenheit des Regensburger Bischofs begangen.

Pfarrer Simmeth war drei Jahre alt, als der Erste Weltkrieg (1914-1918) ausbrach, erinnerte der Bischof   in seiner Predigt während des Pontifikalamtes in der Hauskapelle.  Seine Jugend verbrachte er in den Jahren, als braune und rote Ideologien die erste Republik auf deutschem Boden bekämpften.

1938 wurde Pfarrer Simmeth zum Priester geweiht  –  in einer Zeit, so der Regensburger Bischof, als die Kirche in der Öffentlichkeit als „mittelalterlich und längst überholt hingestellt“ wurde. Dennoch habe er sich entschlossen, seine priesterliche Berufung anzunehmen.

Am Beispiel dieses Priesters sprach Bischof Gerhard L. Müller über die Annahme der eigenen Berufung sowie der Annahme der Kinder: „Eltern verlieren nichts, wenn sie sich für ihr Kind voll einsetzen. Dass ein Kind eine Belastung für die Eltern ist  –  diese Vorstellung ist heidnisch. Dass das Kind eine Gabe Gottes ist –  diese Vorstellung ist christlich.“

Pfarrer Simmeth habe gezeigt, daß es möglich ist,  den priesterlichen Dienst auch in politisch schwierigen Zeiten in großer Überzeugungstreue auszuüben.

Unter dem vollen Einsatz seiner Kräfte habe der Pfarrer sehr viel und an zahlreichen Orten im Bistum  für das Heil der Menschen gewirkt. „Dafür möchte ich Ihnen herzlich danken und Vergelt´s Gott sagen“, erklärte der Regensburger Oberhirte.

Der Bischof  sagte wörtlich: „Solche Vorbilder brauchen wir. Wir sind froh, dass wir Sie haben.“

Die zahlreich anwesenden Mitfeiernden brachten Respekt und Hochschätzung gegenüber dem Jubilar durch  langanhaltenden Applaus zum Ausdruck. Dekan Hans Amann, Pfarrer Brunner sowie verschiedene Politiker würdigten während des anschließenden Beisammenseins die Verdienste des „Geburtstagskindes“.

Quelle: Bischöfliches Presseamt Regensburg


„Seherin“ Vicka (Medjugorje) wurde durch einen Finger-Test entlarvt

Rätselfrage: Ließ die Madonna das Christkind herunterfallen?

Ein Info-Video von Prof. Belanger ist aufschlußreich hinsichtlich der Bewertung der „Echtheit“ von Medjugorje, wo die Gottesmutter angeblich seit über 30 Jahren einigen weiblichen und männlichen Visionären über 40.000-mal erschienen sein soll.

Vicka, eine der Medjugorje-Seherinen beim Austeilen des Toronto-Segens

Obwohl die Visionäre behaupten, sich während der „Erscheinung“ in Ekstase zu befinden und nichts von ihrer Umgebung wahrzunehmen, ist die bekannteste Medjugorje-„Seherin“ Vicka spontan zurückgezuckt, als jemand seinen Finger schnell in Richtung ihrer Augen bewegte.  

FOTO: Vicka legt Pilgern die Hände auf…

Dabei wird die Glaubwürdigkeit des Medjugorje-Phänomens nicht einmal so sehr durch diesen „Test“ infrage gestellt, sondern noch mehr dadurch, daß ein Franziskanerpater danach im Beisein der „Seherin“ versuchte, Vickas zurückzuckende Reaktion damit zu erklären, daß die Madonna das Christkind in ihren Armen getragen hätte und Vicka es habe auffangen wollen, weil sie glaubte, es würde herunterfallen.

Wäre das Thema nicht so ernst, könnte man darüber lachen.

Abgesehen davon, daß diese „Erklärung“ ohnehin an den Haaren herbeigezogen wäre, erfüllt sie nicht mal das ABC der Logik, denn wäre es wirklich so gewesen, dann hätte Vicka sich nach v o r n e  bewegen müssen, um das „Christkind“ aufzufangen, sie zuckte aber beim Finger-Test nach  h i n t e n .

Diese unaufrichtige „Erklärung“ ihres Versagens erscheint uns noch entlarvender als das Mißlingen des Tests selbst.

Lügen haben kurze Beine, bei „Visionen“ haben sie keine!

Dann sieht es nämlich  noch ärger aus, denn von „Sehern“ muß man ein besonders hohes Maß an Glaubwürdigkeit erwarten dürfen.

Übrigens hat auch die Medju-Seherin Marija den „Finger-Test“ nicht geschafft: http://gloria.tv/media/keFAGXeM3FW

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


Kritische Info-Webseiten über Organentnahme/Organspende

Wenn Sie sich jenseits der üblichen Organspenden-Propaganda kritisch informieren möchte, empfehlen wir folgende Webseiten:

Die Aktion Leben in Abtsteinach setzt sich seit Jahrzehnten kritisch mit diesem Themenbereich auseinander; dort auf der Starteseite auf die Rubrik „Organspende“ gehen: http://www.aktion-leben.de/

Aufschlußreiche Artikel und Erfahrungsberichte bietet dieser Info-Blog von Roberto Rotondo: http://www.transplantation-information.de/

Auch diese Initiative bietet fundierte, faktenstarke Aufklärung: http://www.initiative-kao.de/

Kritische, vielfältige Bioethik-Infos – auch zur Organentnahme: http://www.organspende-aufklaerung.de/

Bündnis gegen Entscheidungs/Erklärungs- bzw. Widerspruchs-Regelung bei Organspenden: http://www.organspende-widerspruch.de/index.html


Generation 50-plus will länger arbeiten

Drei von vier Arbeitnehmern über 50 Jahre wollen sich nicht vorschreiben lassen, mit 67 Jahren in Rente gehen zu müssen. Sie wollen womöglich länger arbeiten. AL-0034

Das berichten die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe, die vorab aus der Studie „Vielfalt des Alterns“ zitieren.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) will die Befragung am Montag in Berlin vorstellen.

Das Institut für neue soziale Antworten (Insa) hat die Studie erstellt und dazu 3000 Bundesbürger aller Altersklassen befragt.

Zwei Drittel der Befragten lehnt demnach die Rente mit 67 ab. Drei von vier Älteren fordern, daß  ein Verbleib im Betrieb bis zum Alter von 69 Jahren möglich sei sollte.

Ein weiteres Ergebnis: Die Generation „50plus“ ist selbstbewußt und hält sich für kompetenter und innovativer als ihre jungen Kollegen.

Volkswirtschaftlich könnten die Ergebnisse eine positive Nachricht sein, so das Institut: „Vorstellungen, daß eine demografisch alternde Gesellschaft an Dynamik und Innovationskraft verliert, werden infrage gestellt.“

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung  (WAZ)

Foto: Bistum Regensburg