Umfrage: Zweidrittel der Frauen sind lieber schön als schlau

65% der befragten Frauen würden zehn IQ-Punkte abgeben, um schöner zu werden

Man kann es kaum fassen, freilich darf man Umfragen nicht überbewerten:

Das Meinungsforschungsinstitut Gewis führte im Auftrag der Frauen-Mode-Zeitschrift „Petra“  eine repräsentative Umfrage  durch (1038 befragte Frauen zwischen 25 und 45 Jahren).

Die genaue Frage lautete: „Würden Sie zehn Punkte Ihres IQ (Intelligenzquotienten) abgeben, um einen Schönheitsmakel auszugleichen?“

Das Ergebnis überrascht: Nur 35% der Befragten antworteten mit „Nein“, die große Mehrheit, nämlich 65%, sagte „Ja“.

Weitere Frage: „Wenn JA, gegen was würden Sie tauschen?“   –  Die Antworten: 32% würden eine Kleidergröße weniger wählen, 29% einen größeren Busen. 21% würden sich für längere Beine entscheiden, 18% für weniger Falten.

Ganz von ungefähr kommen die Umfrage-Ergebnisse freilich nicht:  Trotz vieler Gesundheitsrisiken erleben Schönheits-OPs seit den 90er-Jahren einen zunehmenden Boom  –  allein in Deutschland hat sich die Zahl der Brustvergrößerungen in den letzten 15 Jahren verzehnfacht.


Südtirol: Papst wird Ehrenbürger von Natz-Schabs, dem Heimatort seiner Großmutter

Papst Benedikt empfing am 9.11.2011 eine Delegation von Natz-Schabs, dem Südtiroler Heimatort seiner Großmutter.

Der Bürgermeister der Gemeinde, Peter Gasser, überreichte dem Papst die Ehrenbürger-Urkunde. Unter den 250 Gästen befand sich auch der Generalvikar des Bistums Bozen-Brixen, Josef Matzneller. 

Bereits bei der Generalaudienz am Vormittag begrüßte der Papst die Delegation und bekundete seine Freude und seinen Dank.

Die Großmutter des Papstes, Maria Tauber-Peintner, wurde am 29. Juni 1855 im zu Natz-Schabs gehörenden Ortsteil Raas geboren. Auch seine Urgroßmutter, Elisabeth Maria Tauber, stammt aus Raas.

Der Papst ist u.a. bereits Ehrenbürger von Brixen, Traunstein, Freising, seinem Geburtsort Marktl am Inn sowie von Introd im Aostatal.

Quelle: Radio Vatikan

Infos über Natz-Schabs und Umgebung für Touristen hier: http://www.seehof.it/de/umgebung-hotel-seehof-natz-schabs.asp


„Judenhaß in der arabischen Welt wird im Westen größtenteils verschwiegen“

Jerusalem Post: „Unheilvolle Kontinuitäten“ zwischen damals und heute

In der englischsprachigen „Jerusalem Post“ vom 8. November 2011 wurde an die „Reichsprogrom-Nacht“ der Nationalsozialisten erinnert, aber zugleich ein Bogen in die Gegenwart gespannt und der arabisch-islamische Antisemitismus beleuchtet.

Dieser Artikel unter dem Titel „Unheilvolle Kontinuitäten“ von Prof. Robert Wistrich (Hebräische Universität Jerusalem) wurde auf der amtlichen Webseite der Israelischen Botschaft in Berlin veröffentlicht.

Er beginnt mit den Worten:   „Vor 73 Jahren, am 9. November 1938 begann im gesamten Territorium des Dritten Reiches der mörderische Angriff der Nazis auf die deutschen Juden mit Pogromen, die die Juden ihrer gesamten Lebensgrundlage beraubten.

Diese euphemistisch als  „Kristallnacht“ bezeichneten Pogrome fanden noch in Friedenszeiten statt.  Sie resultierten in der systematischen Niederbrennung hunderter Synagogen,  der Zerstörung von etwa 7.500 jüdischen Geschäften, der Ermordung von knapp 100 Juden und der Deportation weiterer 30.000 männlicher Juden in deutsche Konzentrationslager.

Die Nazi-Propaganda kündigte schon damals offen die bevorstehende Vernichtung des jüdischen Volkes „durch Feuer und Schwert“ an, doch nur wenige im Westen nahmen diese Drohungen ernst.“

Tatsächlich hatten Europa und die USA auf diesen gezielten Ausbruch antijüdischer Gewalt eher schwach bis überhaupt nicht reagiert. –  Prof. Wistrich fährt fort:

„Heute besteht keine unmittelbare Gefahr einer neuen „Kristallnacht“ in der westlichen Welt (…) Doch im Nahen Osten brennt der Hass auf die Juden weitaus heftiger  –  sowohl im Iran als auch in der arabischen Welt.  Der islamistische Antisemitismus bedient sich derselben antisemitischen Motive, die auch die Grausamkeiten der Novemberpogrome möglich machten und drei Jahre später als Begründung für den Massenmord an den europäischen Juden dienen sollten.“

Der Verfasser nennt sodann einige Beispiele und Belege  für seine offensichtlich zutreffendeFeststellung  – und kommt dann kritisch auf den vielgepriesenen „arabischen Frühling“ zu sprechen, der bislang weder für Juden noch für dort lebende Christen Anlaß zum Jubeln sein kann, ganz im Gegenteil:

Der „arabische Frühling“ und die Wirklichkeit

„Der mittlerweile in der arabischen Welt stark verwurzelte Antisemitismus wurde leider auch durch den arabischen Frühling nicht vermindert.

Anfang diesen Jahres hat Scheich Yussuf al-Qaradawi, einer der bedeutendsten religiösen Führer der Sunniten (und besonders geschätzt in der Muslimbruderschaft) einer Million Menschen auf dem Tahrir-Platz erklärt, er hoffe, ihre Mission sei die Vollendung von Hitlers Werk.

Al-Qaradawi, dieser unglaublich populäre (islamische) Geistliche, hat öffentlich erklärt, der hochverehrte deutsche Führer sei von Allah gesandt worden, als eine „göttliche Bestrafung für die Juden“.

Nur kurze Zeit vorher wurde die CBS-Auslandskorrespondentin Lara Logan auf eben jenem Tahrir-Platz von einem Mob „Jew, Jew, Jew“ schreiender ägyptischer Männer angegriffen und sexuell belästigt. Logan ist nicht jüdisch, doch dieser Aspekt der Tortur, der sie ausgesetzt war, wurde von den europäischen und amerikanischen Medien heruntergespielt.

Im Westen wird generell nur ungern über den Judenhass in der arabischen Welt berichtet. Arabische Staaten (und nicht zuletzt die Palästinenser) werden nie mit dem gleichen Maß wie der Rest der Welt gemessen, wenn es um Rassismus, Sexismus oder Antisemitismus geht.“

Daher wird auch nur wenig über den zum Völkermord aufrufenden Antisemitismus in der „Heiligen Charta“ der Hamas gesprochen, wie auch der Westen über die Rolle von Haj Amin al-Husseini während des Holocaust nicht übermäßigt besorgt war.

Haj Amin, einer der größten Hitler-Anhänger und Antisemiten überhaupt, hat die palästinensische arabische Nationalbewegung fast 40 Jahre lang dominiert und ein Erbe des Hasses hinterlassen, das den Nahen Osten noch für Jahrzehnte vergiftete.

Die arabische Dämonisierung und Delegitimierung des jüdischen Staates hat sich seit 1948 ununterbrochen fortgesetzt. Der arabische Frühling muss erst noch damit anfangen, etwas dagegen zu unternehmen.

Palästinenser-Präsident Abbas will „judenreinen“ Staat

Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, hat mit seiner Bemerkung vor den UN, die Juden hätten keine historische Verbindung zum Land Israel, nichts zur Verbesserung der Situation beigetragen. Diese Negierung israelischer Grundrechte und der jüdischen Identität ist aus dem gleichen Holz wie seine unverschämt rassistische Forderung, dass der neue palästinensische Staat „judenrein“ sein solle.“

Nebst diesen besorgniserregenden Geschehnissen erweist sich vor allem die Diktatur im Iran als gefährlich für Israel und die Welt, wie der Autor klarstellt:

„Noch ernüchternder ist die Tatsache, dass dieser krankmachende Judenhass im Iran und in der arabischen Welt von zahlreichen arabischen Geistlichen, Intellektuellen, Journalisten, Künstlern, Universitätsdekanen und so genannten akademischen „Experten“ genährt wird.“

„Preis der Blindheit: Millionen von Opfern.“

Prof. Wistrich erinnert wieder an die Zeit von 1938:

„Der rauhe, primitive Judenhass der Straße ist unter  den gebildeten Schichten (in der arabischen Welt) kulturell und intellektuell ähnlich legitimiert wie einst in Nazi-Deutschland.

Vor mehr als sieben Jahrzehnten waren die Novemberpogrome eine unmissverständliche Warnung an den Rest Europas,  wohin der „eliminatorische Antisemitismus“ unweigerlich führen werde. Die Warnung  blieb weitestgehend unbeachtet.  Millionen von Nichtjuden sowie zwei Drittel aller europäischen Juden bezahlten den ultimativen Preis für diese Blindheit.“

Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen:

http://www.botschaftisrael.de/2011/11/09/unheilvolle-kontinuitaten/


13.000 Unterschriften gegen homosexuelle „Partnerschaften“ im ev. Pfarrhaus

Gemeindehilfsbund übergab Unterschriftslisten bei der EKD-Synode in Magdeburg

Vertreter des Gemeindehilfsbundes haben am Dienstag, den 8. November 2011, während der EKD-Synode in Magdeburg knapp 13.000 Unterschriften gegen die Öffnung evangelischer Pfarrhäuser für Amtsträger in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften übergeben.

Die Unterschriftslisten wurden vom ehem. bayerischen Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) und Oberkirchenrat Klaus Eberl entgegengenommen.

Mit dieser Aktion wenden sich die Unterzeichner gegen den Paragraph 39 des neuen Pfarrdienstgesetz der EKD und die damit verbundene Begründung; sie stellen fest, daß diese Regelung dem Wort Gottes widerspricht, das Zeugnis der evangelischen Kirche beeinträchtigt und die ökumenischen Beziehungen belastet.

Die Unterzeichner bitten die Leitungsgremien der EKD und der Gliedkirchen, dafür Sorge zu tragen, daß die Amtsführung evangelischer Amtsträger nicht im Widerspruch zur Ehe von Mann und Frau steht.

Nähere Infos unter: http://www.gemeindehilfsbund.de/unterschriftenaktion-2011.html

Dort finden Sie auch den Artikel von „IDEA-Spektrum“, deren Berichterstatter bei der Übergabe anwesend waren.


Präsident des Verfassungsgerichts warnt vor „Facebook“

Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, warnte vor der Benutzung von „Facebook“. Das Surfen auf diesen Seiten sei „eine risikogeneigte Tätigkeit“, sagte Voßkuhle im Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“: „Die Bürger wissen zum Beispiel nicht, ob Daten nach der Löschung nicht doch noch aufbewahrt werden.“

Er beklagte auch die „Gefahr einer Schieflage“ zwischen der Macht des Unternehmens, dessen Server außerhalb von Deutschland stehen, und der auf 16 Bundesländer zersplitterten Kontrolle der Datenschützer.

Er deutete an, daß das Bundesverfassungsgericht gezwungen sein könnte, zu prüfen, ob sich das Facebook-Angebot mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung verträgt:

„Da will ich dem für solche Fragen zuständigen Ersten Senat nicht vorgreifen. Es spricht jedenfalls einiges dafür, dass das Bundesverfassungsgericht in den nächsten Jahren gefordert sein wird, die Bedeutung und Reichweite der Grundrechte in einer Welt der digitalen Vernetzung neu zu bestimmen.“

 

 

 


Gelungener grafischer „Kommentar“ aus „Financial Times Deutschland“ (FTD)…

Sternenbild aktuell

Sternenbild aktuell

Hier die vor allem wirtschaftspolitisch interessante Webseite der FTD: http://www.ftd.de/


Buch-TIP: „Schluss mit dem Ausverkauf!“

Kampfansage an die  CDU: Keine Kapitulation vor dem Zeitgeist !

Dieses fundierte Sachbuch aus dem Berliner Landt-Verlag ist zugleich eine engagierte Streitschrift, die dem Zeitgeist die Zähne zeigt und der CDU den Weg weist  –  wegwärts vom allgegenwärtigen Linkstrend, der auch die Union weitgehend beherrscht  –  hin zu Erneuerung ihres bewährten christlich-konservativen Fundaments.

Das soeben erschienene Buch versammelt vier profilierte Autoren:

Prof. Dr. Arnulf Baring: Der Historiker und Politikwissenschaftler ist bekannt für seine Klartext-Stellungnahmen zu grundsätzlichen und aktuellen Themen, die er auch in Fernsehrunden unmißverständlich vertritt.

Josef Kraus: Der Bildungspolitiker war 1995 Kandidat der CDU für das Amt des hessischen Kultusministers und ist seit 1987 Präsident des Deutschen Lehrerverbands und  Autor kritischer pädagogischer Werke, darunter „Spaßpädagogik  – Sackgassen deutscher Schulpolitik“ und „Der Pisa-Schwindel“.

Mechthild Löhr: Die Bundesvorsitzende der „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) ist zugleich Vorstandsmitglied des „Bundesverband Lebensrecht“ (BVL). Zahlreiche Veröffentlichungen und Veranstaltungen zu bioethischen Fragen und Lebensrechtsthemen.

Jörg Schönbohm: Generalleutnant aD, früherer Inspektor des Heeres und Befehlshaber des Bundeswehrkommandos Ost, ehem. Innenminister von Brandenburg und Präsidiumsmitglied der CDU bis 2006.

Das Vorwort verfaßte der Publizist und Focus-Redakteur Dr. Alexander Kissler, wobei er gleich zur Sache kommt, indem er feststellt, daß CDU und CSU an einer Weggabelung angelangt sind und sich nun die Frage stellt, ob „das Prinzipielle wiederentdeckt wird“ oder ob sich der „Trend zum Pragmatismus“ verschärfe.

Klar ist aus seiner Sicht: „Dass es nicht weitergehen kann wie bisher mit Schuldenkrise, Parteienkrise und Vertrauenskrise bestreitet niemand in diesen Tagen. Was aber muß geschehen, damit der Scheideweg nicht in eine Sackgasse führt?“

Mit der Beantwortung eben dieser Frage befassen sich die vier Autoren des Buches detailliert und engagiert, wobei sie ihre Beiträge nicht   –  wie sonst üblich  –  nacheinander vorlegen, sondern im Rahmen einer „Gesprächsrunde“ präsentieren: eine ausgezeichnete Idee, die das Buch lebendig und spannend macht.

Doch das Interessante liegt nicht nur in dieser abwechslungsreichen Variante, sondern vor allem am inhaltlichen Klartext und der Vielseitigkeit der Themen, die unverblümt angepackt werden, so etwa, wenn Mechthild Löhr den „Skandal“ beklagt, daß die CDU „die staatliche Finanzierung der Abtreibungen zuläßt und dies noch als „gelungenen Konsens“ verkauft.“

Und der ehem. General Schönbohm stellt klar: „Bei uns ist die Geburtenrate deutlicher zurückgegengen als etwa in den USA, wo es keine vergleichbaren staatlichen Betreuungsprogramme gibt. Der wesentliche Unterschied scheint mir zu sein, daß man dort Kinder mehr liebt.“

Schönbohm kritisiert aber auch die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht („Als größtes Land in der Mitte Europas können wir uns das nicht leisten“)  – und Prof. Baring erklärt, das „Zeitalter der Nationalstaaten“ sei keineswegs vorüber.

In diesem dynamischen und sprachlich zum Teil kecken Buch sind die Themen und „Rollen“ keineswegs klar verteilt: so äußert sich die Lebensrechtlerin Löhr etwa auch kritisch zur wahltaktisch bedingten „Energiewende“ von Kanzlerin Merkel („Die Stillegung der Atommeiler ist eine Form von Entgeignung“)  – und der Historiker Baring nimmt Stellung zur Bildungspolitik („Ganz allgemein vernachlässigen wir die Elitenbildung“).

Ob Familienpolitik, Wirtschaftsthemen, Innen- und Sicherheitspolitik, ethische Fragen, Europa- und Außenpolitik: das Buch nimmt glasklar Stellung, argumentiert frisch und zeitgeist-unabhängig  – und ist packend bis zuletzt. Man kann es also nicht nur warm, sondern heiß empfehlen, zumal der Preis von 8,50 € für jeden Interessierten erschwinglich ist.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks und des KOMM-MiT-Jugendverlags in Münster