SPD: „Genosse Gabriel“ und der politische Anstand

Kritische Infos über SPD-Chef  Sigmar Gabriel aus dem Weblog von Prof. Dr. Joachim Selenz (publizistischer Experte zu Themen der Wirtschaftskriminalität):

„Der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel  trieb im Frühjahr 2003 ein heimliches, lukratives  Doppelspiel in Politik und Wirtschaft. Als Oppositionsführer im Landtag zu Hannover gründete er  eine Beratungsfirma – in Halle a.d. Saale.

Mit dieser ,,Briefkastenfirma“, so seine Genossen, beriet  er ausgerechnet VW. Dort saß er kurz zuvor noch im Aufsichtsrat. Zu seiner Entschuldigung gab  er an: ,,Ich habe nichts Strafbares begangen. Ich habe eine Firma gegründet, die für VW gearbeitet hat, das ist was anderes als Kinderpornographie!“

Später belog er Landtagspräsident Gansäuer und das Landgericht Hamburg. Letzteres sogar mit einer falschen eidesstattlichen Erklärung. Die zuständige Staatsanwaltschaft Braunschweig kehrte dies ebenso unter den Teppich, wie seinen Eingriff in Ermittlungen gegen einen Parteifreund wegen Kinderpornographie.“

Den vollständigen Kommentar lesen Sie hier:

http://www.hans-joachim-selenz.de/kommentare/2011/gabriel-und-guttenberg.html

Über Gabriels Mauscheleien mit dem VW-Konzern berichtet der Autor hier:

http://www.hans-joachim-selenz.de/p-p-p-p/gabriel-ohne-persilschein.html

 


England: Anglikanische Pfarrer wollen katholisches Meßbuch verwenden

Weil anglikanische Pfarrer das neue römisch-katholische Messbuch verwenden wollen, drohen Verstimmungen in der anglikanischen Kirche von London.

Bischof Richard Chartres erklärte am 19.11.2011, er habe „mit einiger Bestürzung“ von der Absicht mancher seiner Pastoren erfahren, vom ersten Advent an nach dem römischen Messbuch zu zelebrieren.

Die Neuübersetzung der liturgischen Texte wird in der katholischen Kirche Englands mit Beginn des Advents eingeführt. Chartres verwies darauf, dass das römische Messbuch auch Gebete für den Papst enthalte. Er äußerte zwar Verständnis dafür, in anglikanischen Messen auch für den Papst als „Patriarchen des Westens“ zu beten; der römische Ritus enthalte aber „nicht nur ein Gebet für den Papst, sondern den Ausdruck einer Gemeinschaft mit ihm“.

Im Blick auf Anglikaner wäre dies „eine Gemeinschaft, die Papst Benedikt XVI. sicherlich ablehnen würde“, so der Londoner Bischof. Der anglikanische Oberhirt verwies auf „veränderte Umstände“ nach der Einladung des Papstes an Anglikaner, unter Wahrung ihrer Tradition zur katholischen Kirche überzutreten.

Quelle: Radio Vatikan


Baden-Württemberg: SCHWARZ und ROT pro „S-21“ – GRÜN dagegen

Volksabstimmung am 27. 11.2011: Ausstieg (Kündigung) aus „Stuttgart 21“: Ja oder Nein?

Im „Ländle“ findet am Sonntag, den 27. November, eine von der SPD angeregte Volksabstimmung statt, wobei sich Christ- und Sozialdemokraten  in Sachen Bahnhof  e i n i g  sind: pro Stuttgart-21, die Grünen lehnen dieses Projekt hingegen strikt ab.

Damit sind sich die beiden Regierungsparteien (SPD und Grüne) in dieser landespolitisch wichtigen Frage nicht einig, die schon seit Jahren die Gemüter vor allem in der Stuttgarter Region bewegt und zu heftigen Auseiandersetzungen führte.

Die Abstimmung läuft aber so, daß die Befürworter von S-21 mit „Nein“ stimmen werden, da bei dieser Wahl nach der Zustimmung zu einer Kündigung (Ausstieg) von S-21 gefragt wird. Folglich kreuzen die Gegner von S-21 auf dem Wahlzettel das „Ja“-Votum an.

Die südwestdeutschen Christdemokraten rufen also zur Nein-Stimme auf: „Wer für Stuttgart 21 ist, muß gegen das Kündigungsgesetz sein.“

Auf ihrer Webseite hat die CDU wichtige Infos zur aktuellen Volksabstimmung zusammengetragen:

http://www.cdu-bw.de/volksabstimmung.htm

Auch die SPD hat sich klar positioniert:

http://www.spd-stuttgart.de/index.php?nr=54265&menu=1&__stuttg=7f44a66bd116c7178041b465301bbe57

Unterdessen hat sich auch Dieter Hundt, Arbeitgeberpräsident im Land Baden-Württemberg und auf Bundesebene, über S-21 geäußert:  Auch bei ausländischen Investoren entständen Zweifel an der Verläßlichkeit Deutschlands, wenn ein seit Jahren geplantes, durchfinanziertes und auf allen politischen Ebenen genehmigtes Projekt wieder infrage gestellt werde.
Der Arbeitgeberchef fügte hinzu: „Wir benötigen die neue Strecke Stuttgart-Ulm aus logistischen Gründen dringend.“  –  Fahrzeitverkürzungen seien für die Wirtschaft wichtig.
Die Unternehmen haben nach Hundts Worten starkes Interesse an einer verbesserten Infrastruktur, insbesondere an der europäischen Schienen-Magistrale zwischen Frankreich und Osteuropa, deren Lücken durch Stuttgart 21 und die Neubaustrecke nach Ulm ein Stück weit geschlossen würden. „Wir können auf Dauer nicht mit diesem jetzigen Engpaß leben.“

Gottesliebe besiegt den Okkultismus

Papst Benedikt befürwortet „Inkulturation“, lehnt aber Synkretismus (Religionsvermischung) ab

Von Michaela Koller

In Benin, wo Voodoo offiziell als Religion anerkannt ist, hat Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch am Wochenende mehrfach die ermutigende Wirkung des Evangeliums betont. Die Liebe zu Gott und zu seinem Wort und den Sakramenten „befreit von Okkultismus und besiegt die bösen Geister“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Samstag wörtlich vor Priestern, Seminaristen und Ordensleuten im Seminar Sankt Gallus in der südlichen Küstenstadt Ouidah.

Diese Liebe sei von der Kraft des dreieinigen Gottes getragen. Der hohe Besuch versuchte seinen Gastgebern die Angst zu nehmen, als Christen überhaupt den Bezug zur Tradition der Vorfahren zu verlieren: „Diese Liebe begünstigt die korrekte Integration der authentischen Werte der Kulturen in den christlichen Glauben“, sagt er. Sie sei zudem ein wirksames Gegenmittel gegen einen Synkretismus, der letztlich täusche, erklärte der Papst.

Den vollständigen Bericht zum Papstbesuch in Benin lesen Sie hier:  http://www.vaticanista.info/2011/11/20/%E2%80%9Ewahres-konigtum-besteht-nicht-darin-macht-zu-zeigen%E2%80%9C/