INDIEN: Verhaftungen wegen christlicher „Mission“

Die Polizei im nordindischen Bundesstaat Kaschmir hat kürzlich einen evangelischen Pastor und einige Gemeindemitglieder wegen angeblicher „Zwangsbekehrungen“ verhaftet.

Den Gläubigen wird vorgeworfen, 15 jugendliche Muslime zum Übertritt zum Christentum gezwungen zu haben, berichtet der vatikanische Missionspressedienst „Fides“ am 21.11.2011.

Zwei Wochen zuvor habe der Pfarrer beim islamischen Gerichtshof in Srinagar als Zeuge ausgesagt, nachdem die Jugendlichen in seiner Kirche getauft worden waren. Damals habe der Pastor zugegeben, an der Bekehrung der jungen Menschen beteiligt gewesen zu sein; sie hätten die Taufe jedoch frei gewählt, ohne daß sie durch Versprechungen getäuscht wurden.

Nach dieser Aussage habe der Großmufti von Srinagar dem Geistlichen die Anwendung des islamischen Gesetzes (Scharia) und ein Eingreifen der Polizei angekündigt. Christliche Hilfsorganisationen sehen in der staatlichen Strafaktion eine Verletzung der indischen Verfassung, die auch das Recht auf Konversion schützt, wie sie zur Religionsfreiheit gehört. Muslimische Geistliche dürften staatliche Organe nicht veranlassen, daß die Scharia auf Christen angewendet werde.

Quelle: Radi Vatikan, fides, KNA


ISRAEL: Impf-Medikament gegen Krebs entdeckt?

Einen besonderen Durchbruch in der Krebsforschung hat die israelische Firma „Vaxil BioTherapeutics“ erzielt: Es handelt sich um eine Impfung, die zur Zeit im Hadassa-Universitätsklinikum in Jerusalem getestet wird.

Wenn alles läuft wie geplant, könnte die Impfung bereits in sechs Jahren auf dem Markt sein und dabei helfen, Krebs nicht nur zu behandeln, sondern ihn auch daran zu hindern, erneut aufzutreten.

Die Impfung wird im Moment gegen einen bestimmten Typ Blutkrebs, das Multiple Myelom, eingesetzt. Wenn die Substanz so hilft wie erhofft, und im Moment sieht es ganz danach aus, dann könnte VaxHit bei 90% aller bekannten Krebsarten angewandt werden, einschließlich Prostata- und Brustkrebs.

„Beim Krebs weiß der Körper, dass etwas nicht funktioniert, doch das Immunsystem weiß nicht, wie es sich selbst vor dem Tumor schützen kann, so wie es das bei einer Infektion oder einem Virus tun würde. Das kommt daher, dass die Krebszellen körpereigene mutierte Zellen sind“, erklärt Julian Levy, Chef von Vaxil BioTherapeutics. „Zusätzlich dazu hat ein Krebspatient in der Regel ein geschwächtes Immunsystem, bedingt sowohl durch die Krankheit als auch die Behandlung.“ 

Der Trick liegt nun darin, das geschwächte Immunsystem gegen die Bedrohung zu aktivieren.

In der Regel hilft eine Impfung dem Immunsystem des Körpers dabei, fremde Eindringlinge wie Bakterien oder Viren abzuwehren und ist für Menschen gedacht, die die Krankheit noch nicht hatten. Therapeutische Impfungen wie die von Vaxil dagegen werden kranken Menschen gegeben und funktionieren mehr wie ein Medikament.

ImMucin, das wichtigste Produkt von Vaxil, aktiviert das Immunsystem, indem es T-Helfer-Zellen „trainiert“, den Krebsmarker MUC1 aufzuspüren und zu zerstören. Damit können erstmals gezielt vom Krebs befallene Zellen ganz ohne Nebenwirkungen zerstört werden. Auch das Problem der Immunisierung vieler Zellen gegen die  Chemotherapie bleibt damit aus.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Deutschland: „Zweitgrößter Goldschatz der Welt“

Nachlässige Behandlung durch deutsche Regierungen

Das Polit-Webmagazin „Unzensuriert“ aus Österreich befaßt sich aktuell mit dem erweiterten und „gehebelten“ Euro-Rettungsschirm und den  – hier bereits mehrfah erwähnten  – EU-Zugriffsgelüsten auf die deutschen Goldreserven, quasi die währungspolitische Basis unseres Landes; hierzu heißt es in „Unzensuriert“:

„Das finanzkräftige Deutschland verfügt über den zweitgrößten Goldschatz der Welt. Diesen an europäische Institutionen zu übertragen, würde ohne größere Proteste der Bevölkerung gelingen. Schließlich ist diese Art der Enteignung mit keinerlei steuerlichen Mehrbelastungen verbunden.

Gleichzeitig würde die Bundesrepublik an den Euro und dessen Schicksal gekettet. Ohne Goldreserven wäre es kaum möglich, im Fall des Falles eine neue Währung zu etablieren. Der deutsche Steuerzahler müsste auch das letzte Hemd geben, um die Gemeinschaftswährung zu retten.Das käme den Interessen mancher Staaten und deren Regierungschefs sehr entgegen.“

Den deutschen Interessen freilich ganz und gar nicht. Aber wie steht es genau um den deutschen Goldschatz?  – Hierzu meint das erwähnte Webmagazin:

„Deutsche Regierungen behandelten den Goldschatz der Bundesrepublik mehr als stiefmütterlich. Wie der CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler bemängelt, werden die Bestände nicht einmal inspiziert – obwohl das rechtlich vorgeschrieben wäre.

Dabei sind die zehntausenden Goldbarren gegenwärtig mehr als 140 Milliarden Euro wert. Dennoch verzichtet das Bundesfinanzministerium seit mehr als vier Jahren darauf, das im Ausland gelagerte Gold in Augenschein zu nehmen.

„In jedem Zeitungskiosk wird die Kasse gründlicher geprüft als der deutsche Staatsschatz“, beklagt Gauweiler.  Zugriff ausländischer Gläubiger auf das Gold könne unter diesen Umständen nicht ausgeschlossen werden: „Das Gold muss zurück und unter den Geltungsbereich des Grundgesetzes“, fordert der christlich-soziale Bayer. Doch die Mehrheit des Bundestages scheint sich an der geplanten Enteignung der deutschen Bevölkerung nicht zu stoßen.“

Hier der vollständige Artikel:  http://www.unzensuriert.at/content/006214-Deutschlands-Gold-Enteignet-oder-verschwunden

 


Neue Lern-Studie: Süden weitaus besser als Norden Deutschlands

Eine neue Bildungsstudie der Bertelsmann-Stiftung bestätigt, was bisher schon durch Pisa und andere Untersuchungen dokumentiert wurde, nämlich große Lern-Unterschiede  innerhalb Deutschlands.

Im „Deutschen Lernatlas 2011“ schneidet der Süden durchweg deutlich besser ab als der Norden, wie das Wochenmagazin „Der Spiegel“ berichtet.

„Die schlechtesten Landkreise und kreisfreien Städte in Baden-Württemberg und Bayern“  – so erklärte die Bertelsmann-Stiftung  –  seien „immer noch besser als die besten Regionen in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.“

Die Studie untersuchte, wie gut es sich in den rund 400 Kreisen und kreisfreien Städten der Republik lernen lässt. Dabei wird nicht nur das Lernen in Schulen, Hochschulen oder Betrieben betrachtet, sondern auch das persönliche und soziale Engagement der Bürger.  Den besten Gesamtwert erzielt der Landkreis Main-Spessart, den schlechtesten die Stadt Wismar.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur