Multikulti-Fan Armin Laschet: „Der Feind steht rechts!“

Warum ignoriert der CDU-Parlamentarier die Zunahme des Linksextremismus?

In der CDU ist er seit langem als Vertreter des linken Flügels und als Befürworter von „Multikulti“ bekannt: Armin Laschet, früherer Chefredakteur der Aachener Kirchenzeitung, der bereits in den 90er Jahren für eine weitgehend linke Berichterstattung im Bistumsblatt gesorgt hatte.

Vor 2 Jahren veröffentlichte der christdemokratische NRW-Landtagsabgeordnete ein Buch mit dem Titel „Die Aufsteigerrepublik: Zuwanderung als Chance“.

Wie sich aus dem aktuellen Bericht des NRW-Landtags (mehrheit rot-grün geprägt) ergibt, verbreitet der CDU-Parlamentarier nunmehr die Parole: „Der Feind steht rechts!“  – Das Zitat gefiel der Redaktion so gut, daß sie es als Titelzeile einsetzte:
http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_II/II.1/Pressemitteilungen-Informationen-Aufmacher/Aufmacher/Aufmacher.jsp

Laschets entsprechender Debattenbeitrag ist dort ebenfalls nachlesbar  –  zudem hier unten (1).

Die Wirklichkeit, wie sie noch unlängst vom Bundes-Innenminister anläßlich der Vorstellung des „Verfassungsschutz-Berichts 2010“  verkündet wurde, sieht hingegen so aus:
https://charismatismus.wordpress.com/2011/10/08/verfassungsschutzbericht-2010-zunahme-von-linksextremisten/

Die Linksextremen nehmen zu, aber Laschet fixiert sich einseitig auf die Parole „Der Feind steht rechts“.

Warum  – so fragt man sich  –  sagt er nicht klar, daß sich der freiheitliche Rechtsstaat konsequent gegen jeden Extremismus abgrenzen muß  –  ob braun oder rot, sonst ist die Demokratie bald tot.

 

(1)  „Wer hat mit den Familien der heutigen Opfer gebangt?“, zog Armin Laschet (CDU) eine Parallele zu den Opfern des linksextremistischen Terrors der siebziger Jahre. „Die Schicksale haben uns nicht erreicht“, meinte er mit Blick auf Demonstrationen der Opfer rechtsextremen Terrors: Auch hätte man bei den Ermittlungen nie da gesucht, wo man hätte suchen sollen. Notwendig sei vor allem, das Mitempfinden zu stärken. „Der Feind steht rechts“, zitierte der CDU-Sprecher den ehemaligen Reichskanzler Josef Wirth. Wenn es richtig sei, bei diesen Morden darauf zu verweisen, dass es Taten von Einzeltätern gewesen seien, dann müsse gleiches aber zum Beispiel auch bei Anschlägen mit islamistischem Hintergrund gelten, wandte er sich gegen Fremdenfeindlichkeit.“



Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s