Studie: Der Euro kam den Deutschen teuer zu stehen

Der Euro hat den Deutschen eine erhöhte Teuerung bewirkt.  Dies ist das Ergebnis einer Studie des Nachrichtenmagazins „Focus“ zum zehnten Jahrestag der Euro-Bargeldeinführung am 1. Januar 2002.

„Focus“ ließ dazu durch unabhängige Marktforscher bundesweit mehr als 10.000 Preise von Autos bis Zucker jeweils im September 2001 mit 2011 vergleichen.

Vor allem bei Lebensmitteln, Restaurants, Arzneimitteln oder Freizeitaktivitäten von Oper bis zur Eintrittskarte der Fußball-Bundesliga notierten die Forscher drastische Preisaufschläge.

Einige Sorten Obst und Gemüse sowie PCs und Drucker verbilligten sich hingegen laut der Studie binnen der ersten zehn Jahre mit dem neuen Geld. Auch der Staat gehörte laut der „Focus“-Aufstellung mit stark steigenden Steuern, Abgaben und Gebühren zu den großen Preistreibern nach der Euro-Einführung.

Das IFO-Institut verglich für „Focus“ auch die Kaufkraftentwicklung der ersten zehn Euro-Jahre mit den letzten zehn Jahren der D-Mark. Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer hatte demzufolge nach den zehn letzten Jahren D-Mark monatlich 170 Euro mehr Kaufkraft zur Verfügung, nach zehn Euro-Jahren hingegen 21 Euro weniger.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


One Comment on “Studie: Der Euro kam den Deutschen teuer zu stehen”

  1. Ralf sagt:

    Die Studie ist „gefühlte Realität“…;-)…nur die Politiker wollen uns immer das Gegenteil weiß machen.
    Aber das dicke Ende kommt noch…leider…:-(

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