„Seherin“ Vicka (Medjugorje) wurde durch einen Finger-Test entlarvt

Rätselfrage: Ließ die Madonna das Christkind herunterfallen?

Ein Info-Video von Prof. Belanger ist aufschlußreich hinsichtlich der Bewertung der „Echtheit“ von Medjugorje, wo die Gottesmutter angeblich seit über 30 Jahren einigen weiblichen und männlichen Visionären über 40.000-mal erschienen sein soll.

Vicka, eine der Medjugorje-Seherinen beim Austeilen des Toronto-Segens

Obwohl die Visionäre behaupten, sich während der „Erscheinung“ in Ekstase zu befinden und nichts von ihrer Umgebung wahrzunehmen, ist die bekannteste Medjugorje-„Seherin“ Vicka spontan zurückgezuckt, als jemand seinen Finger schnell in Richtung ihrer Augen bewegte.  

FOTO: Vicka legt Pilgern die Hände auf…

Dabei wird die Glaubwürdigkeit des Medjugorje-Phänomens nicht einmal so sehr durch diesen „Test“ infrage gestellt, sondern noch mehr dadurch, daß ein Franziskanerpater danach im Beisein der „Seherin“ versuchte, Vickas zurückzuckende Reaktion damit zu erklären, daß die Madonna das Christkind in ihren Armen getragen hätte und Vicka es habe auffangen wollen, weil sie glaubte, es würde herunterfallen.

Wäre das Thema nicht so ernst, könnte man darüber lachen.

Abgesehen davon, daß diese „Erklärung“ ohnehin an den Haaren herbeigezogen wäre, erfüllt sie nicht mal das ABC der Logik, denn wäre es wirklich so gewesen, dann hätte Vicka sich nach v o r n e  bewegen müssen, um das „Christkind“ aufzufangen, sie zuckte aber beim Finger-Test nach  h i n t e n .

Diese unaufrichtige „Erklärung“ ihres Versagens erscheint uns noch entlarvender als das Mißlingen des Tests selbst.

Lügen haben kurze Beine, bei „Visionen“ haben sie keine!

Dann sieht es nämlich  noch ärger aus, denn von „Sehern“ muß man ein besonders hohes Maß an Glaubwürdigkeit erwarten dürfen.

Übrigens hat auch die Medju-Seherin Marija den „Finger-Test“ nicht geschafft: http://gloria.tv/media/keFAGXeM3FW

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


30 Kommentare on “„Seherin“ Vicka (Medjugorje) wurde durch einen Finger-Test entlarvt”

  1. Anonymous sagt:

    Seien wir doch ehrlich: Alle Religionen und Gottesvorstellungen sind Erfindungen der Menschen, die sich vor dem Tod fürchten! Das angebliche „Wort Gottes“ ist Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger und doch reichlich primitiver Legenden aus Tausend und einer Nacht.
    Schon die Wurzel der christlichen Religion, also di jüdische, ist wie alle anderen Religionen auch, eine Inkarnation des primitiven Aberglaubens. Und nichts anderes ist auch der ganze Trubel um Medjugorje.

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  2. Danijel sagt:

    Ich komme aus Bosnien und war schon in den Achtzigern und Neunzigern in Medjugorje. Es ist leider alles ein großer Schwindel. Es geht um Geld.

    Die Glaubenskongregation weiß schon seit einiger Zeit, dass die Erscheinungen nicht echt sind. Aber in Rom hat man Angst vor dem Chaos, das ausbrechen wird, wenn die Wahrheit ans Licht kommt.

    Aber: Jeder Mensch, der mit Verstand an die Sache herangeht und die Fakten kennt, muss erkennen, dass die Erscheinungen von Medjugorje nicht echt sind.

    Gottes Segen

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  3. Kind Gottes sagt:

    Liebe Felizitas Küble und die weiteren kommentierenden Mitchristen,
    waren Sie schon selbst betend und mit offenem Herzen in Medjugorje, um die Mutttergottes und Jesus Christus selbst zu fragen, ob dies alles ein angeblicher „Schwindel“ ist?
    Ich war dort und ich kann Ihnen nur versichern und lebendiges Zeugnis dafür ablegen, dass alles wahr ist: Ich bin Gott unendlich dankbar, dass unsere liebe Muttergottes dort bereits unendlich viele Gnaden durch die Liebe Gottes vermittelt hat!
    Gehen Sie selbst dorthin und öffnen Sie betend Ihr Herz, unsere liebe Königin des Friedens und der Versöhnung wird in ihrer Art antworten. Übrigens gibt es eine DVD, in der wissenschaftlich und unabhängig durchgeführte Tests zu sehen sind, die Ihre Behauptung widerlegen, wissenschaftlich und objektiv ist nachgewiesen, dass die Seher keine Betrüger sind und keine Halluzination haben. Der ehemalige Chefexorzist (nun im Pensionsalter) hat Medjugorje geprüft (Buch: Memoiren eines Exorzisten) und er ist überzeugt davon, dass Medjugorje echt ist. Gottes reichsten Segen für Euch alle, liebe Mitchristen! LG

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    • Osterglocke sagt:

      Malo Mira ist die Übersetzung von Ein bißchen Frieden.

      Bei dem Wort MIR steht, dass es ein russisches Wort ist und Frieden und Welt bedeutet,
      aber es ist nicht die russische Schreibweise.

      Was sagt denn der sprachlich begabte Wissenschaftler dazu?

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    • Anonymous sagt:

      Ja, ich war schon 3 mal in Medjugorje – es ist wahr – mein Leben hat sich verändert. Die Muttergottes lehrt den Seherkindern und auch uns das Beten. Ich habe Seher kennengelernt und bin überzeugt dass sie nicht lügen. Die Muttergottes lehrt uns lieben und beten. Der Rosenkranz, die Eucharistiefeier und die Anbetung sind für mich eine Notwendigkeit.

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  4. Marius sagt:

    Zu:
    „Stimmt das denn wirklich, dass Menschen ins Fegefeuer kommen – obwohl sie inständig beten, aber kein anderer Mensch auf der Erde für ihn betet – so ähnlich steht das doch auch in einer Botschaft in 1983 geschrieben.

    Mein größter persönlicher Wunsch ist es, dass dies nicht stimmt.

    Ein Mensch, der ganz für Gott da ist soll nicht direkt in den Himmel durchwandern,
    nur weil niemand an ihn denkt und für ihn betet.“

    Die heilige Mutter Kirche in Ihrer unendlichen Weisheit und Güte betet unentwegt für alle verstorbenen Gläubigen. Insbesondere sowohl in der hl. Messe (normalerweise in den Fürbitten auf jedenfall aber im Hochgebet!) als auch in der Liturgie des Stundengebetes („Brevier“). Nicht zu vergessen die unzähligen „einfachen“ Gläubigen die für ALLE unsere Verstorbenen beten und last but not least: Allerseelen (In Commemoratione Omnium Fidelium Defunctorum). Den Verstorbenen für den nicht gebetet wird gibt es daher ansich nicht.
    Da es außerdem Lehre der Kirche ist, daß jeder Mensch der im Stande der Gnade stirbt direkt ins Himmelreich eingeht, würde ich(!) meinen daß es sich bei dieser „Botschaft“ um eine Häresie handelt.
    Da erübrigt sich dann jeder „Fingertest“ und Hoffnung auf eine kirchliche Erhebung.

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    • Guten Tag,
      sehr richtig und präzise geantwortet!
      Nur ein kl. Hinweis zum Schlußabsatz:
      Wer im Stande der Heiligkeit stirbt, kommt sofort in den Himmel (das gilt auch grundsätzlich für alle Märtyrer).
      Wer im Stande der Gnade stirbt, kommt in das Fegefeuer.
      „Gnadenstand“ bedeutet nicht Heiligkeit, sondern „ohne schwere Schuld beladen“, daher im „Stande der Gnade“, von Gott begnadet, in der Taufgnade, der Kindschaft vor Gott etc.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Uli sagt:

        GOTT ist unser RICHTER.

        GOTT alleine kann in unser HERZ schauen und von daher ist es möglich, dass er die Menschen ganz anders einschätzt als wir.

        Wer von uns Menschen kann eigentlich beurteilen, ob ein Mensch im Stande
        der Heiligkeit stirbt oder im Stande der Gnade ?

        Wenn Papst Johannes Paul II damals nach dem Attentat gestorben wäre,
        dann wäre er ein Märtyrer – stimmts ?

        Aus Sicherheitsgründen ist dann das Papamobil erfunden worden.

        Was passiert, wenn Papst Franziskus nun auf das Papamobil verzichtet
        und ihn eine Kugel treffen würde. Ist es eigentlich mutig von ihm, auf das
        Sicherheitsglas zu verzichten oder ist es Leichtsinn ?

        Bezüglich der „Marienerscheinung“ in Medjugorie habe ich mir überlegt,
        ob es sein kann, dass den SEHERN wirklich die echte MARIA erscheint.
        Vielleicht ist es dem SATAN ein Dorn im Auge und er „funkt“ ab und zu dazwischen.
        und verfälscht die Worte – nur ab und zu und nur ganz wenig, aber so, dass die Menschheit nicht an die Echtheit der Erscheinung glaubt.

        Meine Vorstellungen werden immer mysteriöser und für mich (hab ich ja schon mal geschrieben) ist es das allerbeste, wenn diese Erscheinungen aufhören würden.

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      • Guten Tag,
        selbst wenn man davon ausgehen würde, daß Medjugorje (ganz oder teilweise) „echt“ wäre, so sind Privatoffenbarungen für den Glauben ohnehin nicht notwendig, wie die Kirche seit jeher lehrt. Wenn der Teufel nur „dazwischenfunken“ würde, hätte das die vermeintlich „echte“ Erscheinungs-Maria doch längst klarstellen können.
        Märtyrer ist nicht jeder fromme Christ, der ermordet wird (dann ist er zunächst mal „nur“ Opfer eines Verbrechens), sondern Märtyrer ist man dann, wenn man bewußt seines Glaubens oder einer sittlichen Tugend wegen den gewaltsamen Tod erleidet.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Uli sagt:

        Grüß Gott,

        ich lebe eben von der Illusion, dass es der KIRCHE nach mehr als 30 Jahren der Untersuchungen von so vielen Fachleuten gelungen sein müßte, herauszufinden,
        was es genau mit Medjugorie auf sich hat.

        Der eine Pater, von dem ich diese 3 Büchlein von Medjugorie wiedergefunden habe,
        der die Seher von Anbeginn begleitet hat, war auch noch ein Psychologe.
        ALS Psychologe kann er natürlich die Seher besser versehen, aber sie eventuell
        auch besser manipulieren.

        Momentan läßt mich das Thema gar nicht in Ruhe.

        Würde die Amtskirche die WAHRHEIT sagen, wenn es sich herausstellt, dass
        MEDJUGORIE von Menschen erfunden wurde – vielleicht sogar von Menschen
        aus der Kirche ?

        Wahrscheinlich gab es noch niemals einen kritischen Bericht über Medjugorie
        bei SPIEGEL-TV , oder ?

        Letztendlich ist es doch GOTT, der die Menschen in Medjugorie zum BETEN
        zusammenführt.

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    • Anonym sagt:

      Gibt es das Fegefeuer überhaupt? Steht dazu etwas in den Evangelien?

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      • Guten Tag,
        auf einer Leserkommentarseite ist kein Platz für theologische Abhandlungen. Aber hier ein Beispiel für biblische Hinweise zum Thema „Fegefeuer“: In 1. Kor 3,15 ist von jenen Christgläubigen die Rede, deren Werke nicht viel taugen- Paulus schreibt nun: „Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden, er selbst wird gerettet werden, aber wie durch Feuer hindurch“.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  5. Anonym sagt:

    Verleumdung ist direkter Ausdruck des Satans, daran zweifeln wir nicht

    Franziskus-Perle des Tages: Üble Nachrede und Verleumdung zerstören das Werk Gottes in den Menschen. Die Zeit der Märtyrer ist nicht zu Ende: heute hat die Kirche mehr Märtyrer zu verzeichnen als in den ersten Jahrhunderten. Von Armin Schwibach
    Rom (kath.net/as) Üble Nachrede und Verleumdung zerstören das Werk Gottes in den Menschen, denn: die Verleumdung ist direkter Ausdruck des Satans. Mit diesen ungeschminkten Worten wandte sich Papst Franziskus am heutigen Morgen an die versammelte Gemeinde im vatikanischen Gästehaus „Casa Sanctae Marthae“. Der Papst feierte die Messe zusammen mit dem Personal der vatikanischen Telefondienste und des Internetbüros. Teilgenommen haben auch einige Familienangehörige des 1998 verstorbenen argentinischen Kardinals Eduardo Francisco Pironio. Franziskus forderte auf, für die vielen Märtyrer zu beten, die auch heute unter falschen Anklagen leiden, deshalb verfolgt oder im Hass auf den Glauben getötet werden.

    Ausgehend von den Texten des Montags in der dritten Osterwoche erklärte der Papst, dass Stephanus, Protomärtyrer der Kirche, ein Opfer der Verleumdung gewesen sei. Die Verleumdung „ist schlimmer als eine Sünde: die Verleumdung ist Ausdruck des Satans“. Die Lesung aus der Apostelgeschichte präsentiere Stephanus, wie er aufgrund seines Zeugnisses für das Evangelium vor den Hohen Rat geschleppt werde und dies in Begleitung außerordentlicher Zeichen geschehe. Vor dem Hohen Rat würden „falsche Zeugen“ auftreten. Da ein „sauberer Kampf“, ein „Kampf zwischen guten Menschen“ nicht gelungen sei, so der Papst, „haben die Feinde des Stephanus die Straße des schmutzigen Kampfes eingeschlagen: die Straße der Verleumdung“.

    „Alle sind wir Sünder: alle. Wir haben gesündigt. Doch die Verleumdung ist was anderes. Gewiss, sie ist eine Sünde. Doch sie ist was anderes. Die Verleumdung will das Werk Gottes zerstören. Die Verleumdung entsteht aus etwas sehr Schlechtem: sie entsteht aus dem Hass. Und es ist der Satan, der den Hass schafft. Die Verleumdung zerstört das Werk Gottes in den Menschen, in den Seelen. Die Verleumdung nutzt die Lüge, um voranzukommen. Und wir haben da ja keinen Zweifel, nicht? Wo Verleumdung ist, das ist der Satan, gerade er“.

    Franziskus setzte sich dann gegenüber dem Verhalten der Ankläger mit dem des Angeklagten auseinander. Stephanus zahle die Lüge nicht mit Lüge zurück, „er will diesen Weg nicht einschlagen, um sich zu retten. Er blickt auf den Herrn und gehorcht dem Gesetz“. So verbleibe er im Frieden und in der Wahrheit Christi. Genau dies geschehe in der Geschichte der Kirche: „Vom ersten Märtyrer an bis heute gibt es zahlreiche Beispiele für Menschen, die das Evangelium mit höchstem Mut bezeugt haben“.

    Die Zeit der Märtyrer sei jedoch nicht zu Ende: „Auch heute können wir sagen, dass die Kirche mehr Märtyrer zu verzeichnen hat als in den ersten Jahrhunderten. Die Kirche hat viele Männer und Frauen, die verleumdet werden, die verfolgt werden, die im Hass auf Jesus getötet werden, im Hass auf den Glauben: der eine wird umgebracht, weil er den Katechismus lehrt, der andere, weil er ein Kreuz trägt. Heute werden sie in vielen Ländern verleumdet, verfolgt. Es sind unsere Brüder und Schwestern, die heute leiden, in dieser Zeit der Märtyrer“.

    Unser Zeitalter, so wiederholte Franziskus eindringlich, „ist eine Epoche mit mehr Märtyrern als in den ersten Jahrhunderten“. Eine derartige Zeit „so vieler geistlicher Turbulenzen“ rief dem Papst das Bild einer antiken russischen Ikone in Erinnerung: jene der Gottesmutter, die mit ihrem Mantel das Volk Gottes bedeckt.

    „Beten wir zur Madonna“, so der Papst abschließend, „dass sie in uns behüte, und in den Zeiten geistlicher Turbulenzen ist der sicherste Platz unter dem Schutzmantel der Gottesmutter. Sie ist die Mama, die für die Kirche sorgt. Und in dieser Zeit der Märtyrer ist sie ein wenig die ‚Protagonistin des Schutzes’: sie ist die Mama. Zu ihr wollen wir mit Glauben sagen: ‚Unter deinem Schutz, Mutter, steht die Kirche. Sorge für die Kirche!“.

    Eines Tages wird es für Frau Küble noch ein schreckhaftes böses Erwachen geben, wenn sie erkennen muß, wem sie eigentlich mit ihren Verleumdungen gedient hat!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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    • Guten Tag,
      Sie werfen mir im letzten Satz, verbunden mit einer drohenden Ankündigung, „Verleumdungen“ vor, also erwiesene Falschbehauptungen bzw. Lügen. Dafür bringen Sie nicht nur keinen Beweis, sondern nicht einmal ein Beispiel. Kehren Sie vor Ihrer eigenen Haustür, denn es widerspricht christlichem Geist und zudem jeder Fairneß, anderen ohne Beweis „Verleumdungen“ zu unterstellen.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • Uli sagt:

      MARIA ist die Mutter Gottes, sie ist aufgefahren in den Himmel – aber sie ist dennoch
      ein MENSCH.

      ALS MENSCH kann man doch das VATER UNSER beten, auch als MUTTER
      von GOTT.

      MARIA ist eine sehr demütige, eine reine FRAU – aber menschlich.

      Seid mal ganz ehrlich, wenn die echte Gottesmutter bei uns wäre und wir würden gemeinsam das VATER UNSER beten und MARIA würde schweigend dabei stehen,
      wäre das schön ?

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      • Guten Tag,
        wollen Sie uns bitte verraten, welchen Sinn es hätte, wenn die himmlische, in der ewigen Herrlichkeit vollendete Gottesmutter beten würde: „Unser tägliches Brot gib uns heute“
        „Und vergib uns unsere Schuld“
        „Und erlöse uns von dem Bösen“
        Welchen Sinn ergeben diese Bitten bei längst von Gott erlösten Heilige?
        Es geht doch nicht darum, daß Maria ein Mensch ist (hat es schonmal jemand bestritten?), auch nicht darum, was Sie, Frau Uli, als „schön“ oder weniger schön empfinden, sondern allein darum, daß ein Vaterunser-Gebet aus dem Munde der Himmelskönigin inhaltlich absurd ist.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Uli sagt:

        das stimmt auch wieder, was Sie schrieben…..

        jetzt habe ich im Internet eine Seite gefunden, auf der sämtliche „Botschaften“ vermerkt sind.

        Stimmt das denn wirklich, dass Menschen ins Fegefeuer kommen – obwohl sie inständig beten, aber kein anderer Mensch auf der Erde für ihn betet – so ähnlich steht das doch auch in einer Botschaft in 1983 geschrieben.

        Mein größter persönlicher Wunsch ist es, dass dies nicht stimmt.

        Ein Mensch, der ganz für Gott da ist soll nicht direkt in den Himmel durchwandern,
        nur weil niemand an ihn denkt und für ihn betet.

        Wie ist das eigentlich gemeint, als die Gospa den Sehern ihr Leben erzählt hat.
        Die ganze Zeit dachte ich, sie habe von ihrem eigenen Leben erzählt, jetzt verstehe ich es aber so, dass die den verschiedenen Sehern etwas über dessen Leben erzählt haben soll, dass sie aufschreiben dürfen aber noch nicht veröffentlichen sollen.

        Ehrlich – wenn ich mal so die Botschaften überfliege, sind schon ein paar sehr seltsame dabei und die letzten Jahre gibts ja kaum noch was Neues. Anfangs waren sie noch etwas kreativer.

        Um noch ehrlicher zu sein, diese Seite ist bisher die einzige STELLE überhaupt in meinem Leben, wo etwas kritisch über Medjugorie nachgedacht wird. Anfangs war ich echt total genervt davon und es hat mir auch in der Seele wehgetan. So nach und nach habe ich das Gefühl, dass Sie Recht haben – nur ich will es noch nicht so wahrhaben.

        Das ist doch der Hammer, oder ?

        Welcher von den Gläubigen, die dorthin pilgern, verfolgt dies alles so kritisch ?

        Kann es sein, dass Priester sich in der Kirche nicht über Medjugorie äußern dürfen –
        auch nicht negativ ?

        Der Papst kann ein endgültiges Urteil erst abgeben nach Beendigung der Erscheinungen (habe ich wo gelesen) – das könnte also noch dauern.

        Von mir aus könnten die Erscheinungen so schnell wie möglich aufhören, damit da mal echt Klarheit reinkommt.

        NUR ORIGINAL IST LEGAL

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      • Guten Tag,
        Ihr letzter Satz trifft die Sache bestens!
        Zu einigen Ihrer Fragen:
        1. Die Erscheinungs-Madonna hat den Sehern nicht über deren Leben, sondern über ihr eigenes erzählt, was sie aufschreiben, aber noch nicht veröffentlichen sollen. (Da kann „sie“ natürlich alles mögliche „erzählen“, die Augenzeugen von damals leben ja längst nicht mehr und die Hl. Schrift berichtet wenig – wobei das Wenige aber vielsagend ist!)
        2. Die Kirche kann sehr wohl ein endgültiges Urteil über eine Erscheinung abgeben, bevor diese beendet sind – jedenfalls gilt dies für eine Ablehnung. So hat die Kirche zB. Heroldsbach abgelehnt, obwohl die Erscheinungen munter weitergingen. Auch der Ortsbischof von Medjugorje (damals Zanic) lehnte die Medju-Visionen nach anfänglicher Zustimmung entschieden ab. Wenn es ausreichend Anhaltspunkte für ein „Nein“ gibt, benötigt man keine weiteren Belege.
        3. Wenn jemand „an sich“ nach seinem Tod reif für den Himmel ist, dann kommt er dort auch hin, ob jemand für ihn betet(e) oder nicht. Zugleich ist natürlich das Gebet anderer Menschen immer hilfreich für die eigene Seele.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Am Anfang hat mich Frau Küble auch genervt, weil ich dachte „Was soll denn das mit der beständigen Rumhackerei auf den Erscheinungen? Sind doch lauter gute Leute, die den Betrieb vor Ort „am Laufen halten““
        Dann ging mir auf, dass ich mit den Erscheinungsfans auch schon viel diskutiert habe, einfach wegen der Widersprüche, die automatisch aufkommen, wenn man anfängt, sich für selbige zu interessieren.
        Die sachliche Auseinandersetzung (wie verträgt sich das und das mit dem Lehramt, der Lehre??) endete immer in Stereotypen, das war dann der böse Bischof, die guten Franziskaner bzw. die guten Seher, der neidische Bischof oder so….

        Ich bin schon der Ansicht, dass man die entsprechenden Erscheinungsfans geistlich begleiten müsste und die Begeisterung auf das Evangelium und Christus lenken sollte, aber es ist leider so, dass sämtliche Priester, die das versuchen, schlussendlich zwischen den Stühlen landen, von den Ordinariaten bekommen sie als „Konservative“ alle möglichen Schwierigkeiten und von den Schwärmern werden sie auch nicht wirklich angenommen.
        Es hat z.B einem Pater Hönisch SJM eine Menge Ärger eingebracht, als er sich öffentlich kritisch zu Medju äußerte.
        Meines Erachtens ist das Phänomen Medjugorje mehr Symptom als Ursache der Krise, aber es trägt nicht zur Heilung bei.
        Im Grunde fühlen sich die Leute in ihren Pfarreien nicht mehr zu Hause, und suchen deshalb, und in Medju fühlen sie sich wohl, weil man so schön in Gemeinschaft, wie früher, als das ganze Dorf noch an Fronleichnam durch die Straßen prozessierte… man erlebt Gemeinschaft und verwechselt das, ganz modern, mit dem wahren Glauben….
        Gerade gestandene Medju-Fans kümmern sich gar nicht um den Wortlaut der Botschaft, sondern sagen nur „Ach die Muttergottes wird es wohl besser wissen, als so ein Bischof!“

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  6. Ralf sagt:

    Auf der Medjugorje-Seite steht eine nachweisliche Unwahrheit.
    Zitat (Letzter Abschnitt in „Einwand“)
    „Was Vickas nachträgliche Erklärung betrifft, ist die im Film angeführte Information auch unwahr. Nach der Erscheinung sind nämlich die Seher weg gegangen und die am Test interessierten Herren haben nach einer Weile Vicka gerufen und sie gefragt, ob sie während der Erscheinung nicht vor etwas erschrocken war. Sie hat das verneint. Die Herren drängten sie weiter, dass sie sich erinnere, ob während der Erscheinung etwas außerordentliches geschah. Vicka sagte, dass diesmal die Gottesmutter das Jesuskind auf dem Arm hielt. Vicka hat erst später vom Test erfahren. Die Herren begannen jedoch die Information zu verbreiten, dass die Seherin Vicka vor der erwähnten Bewegung erschrocken ist und das so erklärt hat, dass sie fürchtete, dass der Gottesmutter das Jesuskind nicht aus den Armen falle.“
    Zitat-Ende

    Wer Lust hat, kann sich dort unter „Kontakt“ beschweren.

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    • Hier ein weiterer aufschlußreicher Link: http://gloria.tv/?media=221699 – dort ist deutlich zu sehen, daß Vicka versucht, sich zu rechtfertigen…
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • Uli sagt:

      Mich wundert gar nichts mehr, was das Thema MEDJUGORIE betrifft.

      Sollten die Erscheinungen der Gottesmutter wirklich echt sein (die anerkannten, die noch nicht anerkannten) dann verstehe ich mittlerweile nicht mal mehr MARIA.

      ES GIBT EINE FROHE BOTSCHAFT und die reicht doch normalerweise auch aus.

      Warum investiert MARIA denn nicht die ganze Energie in die PRIESTER,
      schenkt ihnen Kraft, Zuversicht und auch Motivation diese eine einzige BOTSCHAFT
      glaubwürdig zu verkünden.

      Eigentlich ist es doch nicht erforderlich, sich gedanklich mit soooo vielen Botschaften –
      auch wenn sie echt sein sollten – auseinanderzusetzen.

      Wir müssen doch die BOTSCHAFT, die MARIA-Magdalena verkündet hat ,
      wirklich verinnerlichen.

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      • Guten Tag,
        zu „Warum investiert Maria…“ etc – Keine Sorge, die echte Gottesmutter erscheint dort nicht, also erübrigen sich alle Fragen an „Maria“.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Uli sagt:

        MEDJUGORIE schadet dem SATAN, er profitiert ja doch am wenigsten.

        Die „Gospa“ wünscht ja wirklich viele „katholische“ Dinge.

        An etwas psychologisches glaube ich persönlich auch nicht, nicht über so eine lange Zeit und nicht mit mehreren Personen – ich kenne mich nicht aus mit Psychologie, aber ich glaube es einfach nicht.

        Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass sich jemand einfach nur „wichtig“ machen möchte.

        „LÜGEN für GOTT“ – das könnte ich mir vorstellen.

        „Möglichst viele Menschen zu GOTT bekehren mit Hilfe einer Lüge“ – ob das Gott gefällt ?

        Bei Gott gibts ja sicher keine PROVISION für Bekehrungen, oder ?

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      • Gelobt sei Jesus Christus! sagt:

        Zitat „Uli“
        MEDJUGORIE schadet dem SATAN, er profitiert ja doch am wenigsten.
        Zitat Ende

        Woher wollen Sie wissen, dass der Satan nicht von Medjugorje profitiert?

        Man muss sich in einen Gegner hineinversetzen, um seine Strategien zu erahnen.

        Eines Tages wird sich die ganze Geschichte als Lüge herausstellen und es wird die Anhänger in tiefe Verzweiflung stürzen, deren ganzen Glaubensfundament nur auf Medjugorje beruht, sich diesem Ort verschrieben haben und fleißig „Botschaften“ verbreiten.

        Es wird so peinlich werden, dass die kirchlichen Würdenträger, die sich so überaus positiv im Dunstkreis der Seher zu den Geschehnissen geäußert haben – vor Scham im Boden versinken wollen. Die Medien werden diesen Blödsinn auf die ihnen ganz eigene Weise zerreißen – bestimmt nicht zum Wohl der römisch katholischen Kirche.

        Und da wollen Sie behaupten, dass der Satan davon nicht profitieren kann. Wenn die Sache auffliegt würde er sich totlachen, wenn er könnte.

        Und um sein Ziel zu erreichen wird er auch gerne auf Beichte und andere Sakramente hinweisen – Hauptsache es begann mit einer sich fortsetzenden Lüge. ER ist der Vater der Lüge und dann ist alles was danach kommt Lüge und dient auch nur diesem Zweck = die Menschen zu belügen und den wahren Ursprung hinter frommen Gesten und Getue zu verschleiern.

        mfg

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    • Ralf sagt:

      Gerade eben habe ich den Link noch mal probiert und festgestellt, daß er nicht mehr funktioniert. Die Behauptung ist aber immer noch unter:
      http://www.medjugorje.de/medjugorje/wissenswertes/wissenschaftliche-untersuchungen/untersuchungen.html
      Abschnitt: EINZELPERSONEN: DR. FRANTISEK MRACEK (JUNI 2004) – Einwand (letzter Abschnitt) zu finden…

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  7. […] Botschaft "Die WARNUNG"Prophetie „Die Warnung“ sorgt für Heiterkeit, nicht nur bei "Skeptikern""Seherin" Vicka (Medjugorje) durch Finger-Test entlarvtWeitere Irrtümer aus der Botschaft „Die Warnung“ […]

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  8. Ralf sagt:

    Danke für dieses Video…ich kannte diesen Vorfall nicht. Früher war ich auch positiv gegenüber Medjugorje eingestellt. Ich habe zwar nicht richtig dran geglaubt, aber meine Mutter war davon begeistert, weil sie einen Vortrag von irgendeinem Pater von Medjugorje gehört hat (weiß den Namen jetzt nicht…;-)).
    Vor einigen Jahren hatte sie die Möglichkeit an einer Pilgerfahrt (was man ja eigentlich so nicht nennen darf?) nach Medjugorje teilzunehmen; sie erhoffte sich eine Vertiefung ihres Glaubens, welcher aber nicht stattgefunden hat; sie war im Großen und Ganzen enttäuscht. Sie hatte auch dort gemerkt, daß man besser keine Kritik äußert.
    Das ist jetzt mal ein Erfahrungsbericht, der negativ ist, da man ja so viele positive Erfahrungsberichte um die Ohren geschlagen kriegt.
    Wie gesagt, ich kannte dieses Video nicht; ich habe zwar einiges über Medjugorje gelesen. Nun ärgere ich mich, daß ich es nicht schon früher gesehen habe. Dieses Video ist der absolute Beweis für eine Irreführung. Besonders schlimm ist die naive Ausrede, die erst wirklich entlarvend ist.
    Mal für eine Sekunde angenommen, es wäre so gewesen, dann wäre es aber ein riesig großer Zufall, daß der Moment genau mit dem „Fingertest“ übereinstimmte.

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  9. Liebe Frau Küble,

    Sie haben geschrieben: “ …ein Medju-Franziskanerpater hinterher im Beisein der „Seherin“ versuchte, Vickas Reaktion dadurch zu erklären, daß die Madonna das Christkind in ihren Armen getragen hätte und Vicka es habe auffangen wollen, weil sie glaubte, es würde herunterfallen. „

    Der ehemalige Franziskanerpater Ivica Vego hat mir damals (1985-01-14) nicht „erklärt“ sondern Vickas naive Rechtfertigung bloß ins deutsche „übersetzt“. Die „Erklärung“ kam wörtlich direkt von Vicka.

    Wenn meine Gesundheit es erlaubt, werde ich das ganze Videoaufgenommene Ereignis in meinem Blog analysieren (in Februar oder März 2012).

    Mit freundlichen Grüßen,

    Louis Bélanger

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    • Lieber Herr Professor,
      vielen Dank für Ihre Klarstellung. Ich hätte es eigentlich selber genauer wissen müssen, denn immerhin haben wir am 19.6.2011 eine Pressemeldung veröffentlicht (http://www.pressinfocom.com/1/30-Jahre-Erscheinungen-Medjugorje-unt_598443.html) , in der es – zutreffend – heißt:

      „Bereits am 14.1.1985, dreieinhalb Jahre nach Beginn der „Visionen“, wollte es der kanadische Professor für Parapsychologie, Louis Belanger, genau wissen. Ausgehend von der Behauptung der „Seher“, daß sie sich während der jeweiligen Marienerscheinung völlig in Ekstase befinden, filmte er live ein derartiges Ereignis mit vier anwesenden „Sehern“:
      Als ein Assistent während dieses Vorgangs seinen Finger in Augen-Richtung der Visionärin Vicka streckte, wich diese sofort spontan zurück.
      Als sie danach wegen ihrer allzu „irdischen“ Reaktion befragt wurde, erklärte sie (übersetzt von Pater Ivica Vego), daß die Madonna das Christkind in ihrer Hand gehalten habe, dabei aber gestrauchelt sei und es beinahe fallen ließ, worauf sie das Christkind habe auffangen wollen.“

      Nun habe ich dieses Video kürzlich bei Gloria-TV nochmal gesehen, allerdings den Ton nicht hören können (diese Funktion klappt derzeit nicht bei meinem Computer) – und deshalb diesen Artikel hier aus der Erinnerung vom Juni 2011 heraus geschrieben: damals hatte ich diesen Film bei der Buchpräsentation des Dominus-Verlags gesehen.

      Als Sie dies Ereignis 1985 erlebten, waren wir auch bereits auf kritischem Kurs in puncto Medju – und haben uns dadurch manchen Ärgern im erscheinungsmarianischen Lager eingehandelt. Anfangs glauben wir noch so „halb“ dran („es könnte stimmen“), doch ab 1983 nicht mehr. Das lag vor allem am Inhalt der „Botschaften“, die schon damals theologisch zum Teil abwegig waren.

      Es wäre große Klasse, wenn Sie das Vicka-Video recht bald auf Ihrer Internetpräsenz (wie heißt diese bitte?) analysieren könnten.
      Sie haben mit Ihrer damaligen Untersuchung sehr viel Licht ins Dunkel bringen können!
      Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen!
      Felizitas Küble

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