Buch-TIP: Vortragsband der Osterakademie 2011

 Zur Nachfolge gerufen sind alle Christen!

Reinhard Dörner (Hg.)
„…um des Himmelreiches willen“ (Mt 19,12)
Leben in der Nachfolge Christi als Ärgernis für die Welt
Verlag Kardinal-von Galen-Kreis e.V. 2011
228 Seiten, Preis 16 €
ISBN 978-3-9812187-5-6
 

Dieser Berichtsband mit den gesammelten Vorträgen der Osterakademie 2011 des Kardinal-von-Galen-Kreises sowie einem informativen Anhang ist wieder sehr lehrreich, gehaltvoll und vielseitig, oftmals theologisch hochinteressant und wertvoll für eine überzeugende Argumentation zugunsten des katholischen Glaubens, besonders hinsichtlich Zölibat, Sakrament der Ehe und Ordensberufung.

Weihbischof Wilfried Theising

Reinhard Dörner

Die mit einem freundlichen Grußwort von Weihbischof Wilfried Theising (Bistum Münster) eingeleitete Dokumentation verdeutlicht bereits in den einführenden Worten des Herausgebers Reinhard Dörner, daß alle Christen „um des Himmelreiches willen“ zur Nachfolge Christi und zur Heiligkeit berufen sind. Priestertum und Ordensgelübde sind besondere  –  gewissermaßen „amtliche“  –  Formen dieser göttlichen Sendung, die sich grundsätzlich an alle Christgläubigen richtet.

Dies gehört zum Apostolat der Laien, zur universalen Berufung des Gottesvolkes. Der Herausgeber notiert insoweit durchaus zu Recht:

„Leider neigen gerade katholische Christen zu der Annahme, besondere Aufgaben seien nur „Spezialisten“ vorbehalten. Hier sind die evangelikalen Christen den Katholiken voraus: Ihr Sendungsbewußtsein kann vielen Traditionskatholiken ein leuchtendes Vorbild sein.“

Zum wünschenswerten, ja notwendigen Apostolat des Kirchenvolkes gehört auch der eindeutige Widerspruch gegen antichristliche Fehlentwicklungen in Kultur, Politik und Gesellschaft.

P. Lothar Groppe SJ

Hierfür bildet der zuerst dokumentierte Vortrag des couragierten Jesuitenpaters Lothar Groppe sicher den passenden Einstieg, schildert er doch faktenreich und eindringlich den verhängnisvollen „Wertewandel in unserer Gesellschaft“, vor allem auch hinsichtlich einer geradezu skandalösen staatlichen Förderung sexueller Desorientierung, die in eine unverantwortliche Jugendverführung mündet. Alle überzeugten Gläubigen sind zum staatsbürgerlichen Widerstand gegen derartige Mißstände aufgerufen, die der Autor eindrucksvoll offenlegt.

Dr. Peter Christoph Düren

Eine ausgezeichnete Ergänzung bildet der nächste Beitrag zum Thema „Der Laie in der Kirche“ des katholischen Theologen und Verlagsleiter Dr. Peter Christoph Düren.

Seine Ausführungen grenzen sich von jeder modernistischen „Klerikalisierung der Laien“ ab, sie verdeutlichen die besondere Sendung des priesterlichen Amtes, doch würdigen sie zugleich die universale Berufung des Gottesvolkes zur Heiligkeit, die für alle gilt, ob Priester, Ordensleute oder Laien.

Zugleich verdeutlicht der Autor, daß es weniger darauf ankommt, zu erklären, was dem Laien „fehlt“, sondern vielmehr zu erläutern, was der Laie „ist“, was er „hat“, was er „kann“ und vor allem „soll“: sich mitten in der Welt und ihren Strukturen durch glaubwürdiges Christsein und Apostolat für die Heilssendung der Kirche einsetzen.

Bereits Papst Pius XII. hat diese von der Kirche hochgeschätzte Sendung der Laien gewürdigt, so etwa in seiner Ansprache an die Kardinäle vom 20.2.1946:

„Die Gläubigen  –  und genauer noch die Laien  –  stehen an der äußersten Front des Lebens der Kirche; die Kirche ist für sie das Lebensprinzip der menschlichen Gesellschaft. Darum müssen sie  –  und gerade sie  –  ein immer tieferes Bewußtsein gewinnen, daß sie nicht nur zur Kirche gehören, sondern die Kirche sind, das heißt, die Gemeinschaft der Gläubigen auf Erden unter der Führung des Papstes als des gemeinsamen Hauptes und der mit ihm geeinten Bischöfe. Sie sind die Kirche.“

Sr. Theresia Heither OSB

Sodann erläutert die Benediktinerin Sr. Theresia Heither „Das Leben nach den evangelischen Räten“, wobei sie darauf hinweist, daß der Ausdruck „Rat“ mißverständlich sei, handelt sich hierbei doch um drei Grundhaltungen (Gehorsam, Armut, Jungfräulichkeit), die wesentlich zur Nachfolge Christi gehören, wie sie von allen Christgläubigen  –  und nicht etwa allein von Ordensleuten  –  verwirklicht werden sollen.

Christus selbst verkörperte diese wesentlichen Tugenden auf das vollkommenste; die Ordensgelübde verpflichten zu einer besonders zeichenhaften Lebensform im Geist dieser Grundhaltungen, doch das ganze Kirchenvolk soll ihnen nacheifern, soll sich zur Jüngerschaft berufen fühlen  – einschließlich der Eheleute; ihnen gilt das Ideal der Jungfräulichkeit in geistiger Weise als Offenheit für Gott und Hingabe an seinen Willen, worin sie gerade durch das Sakrament der Ehe gestärkt werden.

Dr. Stefan Heid

Der Priester und Professor Dr. Stefan Heid befaßt sich mit dem gerade in heutiger Zeit aktuellen Thema „Warum die Kirchengeschichte nicht gegen den Zölibat spricht.“

Hierbei sind vor allem seine Hinweise auf die Dekretalien des Papstes Siricius zum Zölibat (4. Jahrh.) sehr aufschlußreich, verweisen sie doch zugleich auf den apostolischen Ursprung priesterlicher Enthaltsamkeit (auch bei verheirateten Geistlichen), die dann in eine allgemeine priesterliche Ehelosigkeit mündete. Auch die bibelexegetischen Ausführungen des Autors sind präzise, kenntnisreich und einleuchtend  –  und vor allem für ökumenische Debatten sehr wichtig.

Der Verfasser weist darauf hin, daß sich die Ehelosigkeit des höheren Weihestandes (ab Diakon aufwärts) nicht etwa auf einer isolierten „Kleriker-Ebene“ herausbildete, sondern vielmehr auf der allgemeinen Hochschätzung der Jungfräulichkeit und Enthaltsamkeit in frühchristlicher Zeit beruhte, die auch zahlreiche „Laien“ prägte und begeisterte. Vor allem die vielverehrten Märtyrer kamen häufig aus den Reihen der enthaltsam lebenden Männer und Jungfrauen.

Doch bei aller Hochschätzung einer religiös motivierten Ehelosigkeit widerstand auch das frühe Christentum entschlossen allen leib- und ehefeindlichen Tendenzen aus der gnostischen und manichäischen Richtung. Die Sakramentalität der Ehe ist ebenfalls apostolischen Ursprungs; sie ist ein gottgewollter und gnadenvoller Bestandteil der Schöpfungs- und Erlösungsordnung.

Dr. Joachim Piegsa MSF

Eben dies wird im nächsten Beitrag näher ausgeführt, in dem sich der Ordensgeistliche und Professor Dr. Joachim Piegsa MSF mit der „Ehe in der christlichen Heilsordnung“ befaßt: „Die Ehe ist als Sakrament hineingenommen in das Erlösungsgeheimnis Jesu Christi“, so der Autor, der die kirchliche Lehre von der Ehe vor allem biblisch beleuchtet und sehr tiefsinnig begründet:

„Sacramentum hoc magnum est“, so heißt auf Latein jene Stelle aus dem  Epheserbrief, in der die Sakramentalität der Ehe angedeutet wird: „Die Ehe ist ein großes Geheimnis“  –  und der Völkerapostel bezieht es auf die Liebe und Treue zwischen Christus und der Kirche, deren erhabenes Abbild die Ehe zwischen Mann und Frau darstellt.

Ralph Pechmann

Es mag überraschend erscheinen, daß der Buchautor und Religionspädagoge Ralph Pechmann von der evangelikalen Kommunität „Offensive junger Christen“ in seinem Beitrag über „Freiheit, Treue und Sexualität in der Ehe“ mehrfach mit aller Selbstverständlichkeit von der „Sakramentalität der Ehe“ spricht. Offenbar wächst unter bibelorientierten evangelischen Christen das Bewußtsein vom religiösen Geheimnis-Charakter der Ehe, die weitaus mehr ist als nur ein „weltlich Ding“ (Luther), weshalb der Autor wohlbegründet klarstellt, die Ehe sei „weltlich und geistlich“ zugleich, was er sodann biblisch und auch kulturell-soziologisch und psy-chologisch eingehend erläutert.

P. Mark-Robin Hoogland CP

Das Leben von Pater Andreas Karel, dem 2077 von Papst Benedikt heiliggesprochenen Passionisten-Gründer, beschreibt dessen Mitbruder Pater Mark-Robin Hoogland CP in berührender und zugleich realistischer Weise. Zu diesem  insgesamt eindrucksvollen Vortrag sei die kritische Anmerkung erlaubt, daß der priesterliche Zölibat keineswegs erst 1139 auf dem Zweiten Laterankonzil weltkirchlich eingeführt wurde,  wie der Autor glaubt, sondern vielmehr dort lediglich seine erneute Bekräftigung fand, eine vorhandene Praxis also neu eingeschärft wurde, weil sich mittlerweile Mißstände breitgemacht hatten.

Dr. Albert Wunsch

Abschließend erläutert der Therapeut und Pädagoge Dr. Albert Wunsch die christliche Erziehung in seinem Vortrag als eine anspruchsvolle Aufgabe jenseits einer „Spaß- und Konsumgesellschaft“. Der Verfasser betont, daß Eltern ihren Kindern auch etwas zutrauen sollten, damit Jungen und Mädchen lernen, mit Herausforderungen umzugehen und Aufgaben selbständig zu bewältigen.

Die „unbegrenzte Vereinbarung von  Beruf und Kind“ sieht der Erziehungswissenschaftler zu Recht „äußerst kritisch“: „Meiner Ansicht nach sollten Kinder die ersten drei Jahre im Elternhaus verbringen“, so Dr. Wunsch, der dafür plädiert, daß „Mütter zwei Jahre bezahlte Elternzeit bekommen und Väter mindestens ein Jahr“. Das wäre allerdings eine notwendige  –  die Not wendende  – Investition in die Zukunft.

Dr. Peter Mettler

Der Anhang des Berichtsbandes beginnt mit einem sehr gehaltvollen, informativen Artikel von Dr. Peter Mettler zum heißen Eisen Homosexualität („Warum die Kirche ihre Haltung nicht ändern kann“), der zunächst in der Ausgabe 5 – 6/2010 des „Theologischen“ erschien. Dabei wird das ebenso zeitlose wie aktuelle Thema aus biblischer, kirchengeschichtlicher und lehramtlicher Sicht eingehend erläutert.

Dr. Gabriele Waste

Die Autorin Dr. Gabriele Waste befaßt sich sodann mit der Lehre vom christlichen Menschenbild nach Edith Stein. Dabei wird der „Deutsche Idealismus“ wohlwollend, fair, aber auch kritisch beleuchtet, zumal ihm die übernatürliche Verankerung fehlt, weshalb er z.T. auf humanistischen Illusionen beruht.  Während nun der Deutsche Idealismus allzu rational geprägt ist und die Willensfreiheit des Menschen geradezu idealisiert, geschieht in der Tiefenpsychologie das exakte Gegenteil: der menschliche Intellekt wird quasi vom Thron gestoßen und die Willensfreiheit weitgehend geleugnet. Mit Hinweis auf  Ausfüh-rungen der seligen Edith Stein erläutert die Autorin überzeugend die natürlichen und übernatürlichen  Kennzeichen des christlichen Menschenbildes.

Dr. Wolfgang Philipp

Der Berichtsband schließt ab mit einer aufschlußreichen Dokumentation, nämlich der präzise begründeten Strafanzeige des in Lebensrechtskreisen bekannten Mannheimer Anwalts Dr. Wolfgang Philipp gegen eine grobschlächtig manipulative Pro-Abtreibungs-Sendung aus der TV-Reihe „Kontraste“, die in verleumderischer Weise gegen christliche Lebensrechtler agitierte.

Der denkbar unbefriedigende Bescheid der StA (Staatsanwaltschaft) Berlin, die fundierte Beschwerde von Rechtsanwalt Dr. Philipp hierauf sowie die abschließende Reaktion der Generalstaatsanwaltschaft Berlin vom 8. August 2011 sind vielsagende Dokumente von zeitgeschichtlicher Bedeutung.

Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MiT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster

Erstveröffentlichung dieser Rezension in „Theologisches“ (Nr. 11 – 12/2011).  –  Die Namen der jeweiligen Referenten wurden hier   –  der Übersichtlichkeit halber  – als Zwischenüberschriften hinzugefügt.

Bestellungen des Buches richten Sie bitte an unser Christoferuswerk in Münster oder an den Kardinal-von-Galen-Kreis (siehe Link-Sammlung)


Johannes Singhammer (CSU) kritisiert Preisabsprachen bei Mineralöl

Johannes Singhammer (CSU), der als stellv. Unionsfraktions-Chef  auch für Verbraucherschutz-Fragen zuständig ist, hat die „erkennbaren“ Preisabsprachen der Mineralölkonzerne scharf kritisiert. #

„Hier wird nicht nur ein höheres Preisgefüge, das international zu beobachten ist, umgesetzt, sondern hier gibt es erkennbar den Griff in die Tasche des Verbrauchers“, erklärte Singhammer im Deutschlandfunk.

Er fordert daher ein härteres Durchgreifen: „Ich sage, wir sollten auch das österreichische Modell übernehmen. Und ich sage noch ein Drittes: Wir müssen auch verlangen von den Konzernen, dass sie ihre Kalkulation in dem Punkt offener legen“, betonte der Unions-Politiker. Das werde in anderen Rechtsgebieten auch verlangt: „Jetzt, da das Kartellamt ja erkennbar Unterlagen vorgelegt hat, kann man auch härter zulangen und muss man auch härter zulangen.“

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Jemen im Umbruch? – Unterdrückung der Christen und Stammeskonflikte

Nach drei Jahrzehnten Regierungszeit hat der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh in Saudi-Arabien ein Abkommen zur Machtübergabe unterzeichnet. Wohin dieses arme, unterentwickelte Land mit seinen erdrückenden Problemen politisch nun steuern wird, bleibt abzuwarten.

Für die Christen im Land erwartet das Hilfswerk „Open Doors“ kaum eine Verbesserung. Aufgrund der Bürgerproteste der vergangenen Monate und des gewaltsamen Vorgehens der Regierung haben die meisten ausländischen Christen den Jemen verlassen.

Das Land im Süden der Arabischen Halbinsel zählt seit Jahren zu den Staaten, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Derzeit belegt es auf dem Weltverfolgungsindex den negativen Platz7 inder Liste der Länder, in denen Christen weltweit am stärksten verfolgt werden.

Unter den 23,6 Millionen Einwohnern lebten etwa 6000 zumeist ausländische Christen. In mehreren Städten gibt es für Ausländer offizielle Kirchen, darunter drei katholische und eine anglikanische Kirche in Aden, zudem Gemeinden für evangelische und äthiopische Christen in mehreren Städten. Die Schätzungen der Anzahl einheimischer Christen muslimischer Herkunft reichen von 500 bis 1000 Gläubigen.

Der Islam ist im Jemen Staatsreligion. Zwar garantiert die Verfassung Religionsfreiheit, erklärt aber die Scharia (islamisches Recht) zur Quelle der Rechtsprechung. Parlaments-mitglieder müssen Muslime sein, der Präsident hat den muslimischen Glauben zu praktizieren.

Die Regierung gestattet Ausländern etwas Freiheit beim Praktizieren ihres Glaubens, jemenitische Bürger dürfen jedoch nicht zum Christentum übertreten.

Den wenigen einheimischen Christen droht bei Entdeckung ihrer Konversion die gesellschaftliche Ächtung, im schlimmsten Fall sogar der Tod. Wo es möglich ist, treffen sie sich in geheimen Hausgemeinden. Aus Angst vor Verfolgung müssen sie ihren Glauben vor ihrer Familie verschweigen. Sie werden immer wieder verhaftet, unter Druck gesetzt und teilweise in Einzelhaft gesteckt.

Im Januar dieses Jahres begannen die Menschen im Jemen auf die Straße zu gehen. Sie forderten den sofortigen Rücktritt des Präsidenten und protestierten gegen die hohe Arbeitslosigkeit, die wirtschaftlichen Verhältnisse und Korruption im Land.

Die Regierung antwortete auf die Proteste mit Gewalt. Selbst friedliche Sitzblockaden von Demonstranten wurden beschossen. Bei einem Granatenangriff auf den Präsidentschaftspalast wurde der Präsident schwer verletzt und für seine ärztliche Versorgung außer Landes gebracht.

Inzwischen haben sich der Präsident und die Oppositionsgruppen nach langen Verhandlungen auf einen Fahrplan für das Land geeinigt: Innerhalb der nächsten drei Monate soll es Präsidentschaftswahlen geben. Beobachter sagen, daß etwa die Hälfte der Bevölkerung dem Rücktritt des Präsidenten zustimmt.

Die künftigen Machthaber stehen vor großen Herausforderungen. Mehr als 23 Millionen Menschen leben im wasser- und rohstoffarmen Jemen, das etwa so groß ist wie Frankreich ist.

Die Bevölkerung wächst rasant. Fast jeder zweite Jemenit ist jünger als 15 Jahre; nach offiziellen Angaben ist jeder dritte arbeitslos. Nahezu die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Aufgrund der Bürgerproteste, des gewaltsamen Vorgehens der Regierung und der häufigen Entführungen von Ausländern ist der Tourismus dramatisch eingebrochen.

Eine gemeinsame jemenitische Identität gibt es nicht. In dem Land existiert ein autonomes Clan-System. Zudem operieren Gruppen von Al Kaida-Anhängern im Jemen und Rebellengruppen im Norden des Landes.

Eine der größten Bedrohungen für die Regierung ist die sogenannte „Bewegung des Südens“, die sich gegen die „nördliche Besatzung“ wendet und unter der Bevölkerung des Südens zunehmend an Einfluß gewinnt. Bewohner der südlichen Region werfen der Regierung vor, sie bei der Vergabe von öffentlichen Geldern zu vernachlässigen.

Bis Ende der 1960-er Jahre war der Jemen geteilt. Der südliche Teil stand unter britischer Kolonialherrschaft, im Norden herrschten archaische (altertümliche)  Zustände. 1990 kam es zur Wiedervereinigung unter Präsident Saleh. Zuvor hatte er den Nord-Jemen zwölf Jahre lang regiert.

Quelle: Hilfsorganisation Open Doors: www.opendoors-de.org/


Dr. Regina Breul: Offener Brief an die Bundeskanzlerin

Eine Münchner Ärztin kritisiert Hirntod-Kriterium und Organtransplantation bei Sterbenden

In einem Offenen Brief an Angela Merkel bemängelt Frau Dr. med. Regina Breul fehlende öffentliche Aufklärung über die wirklichen Vorgänge während einer Transplantation von Organen bei „Hirntoten“, die in Wirklichkeit Sterbende sind.

Besonders verhängnisvoll ist, daß gutmeinende Organspender oft nicht ausreichend informiert sind, auch nicht darüber, daß die Hirntod-Definition mittlerweile  in fachwissenschaftlichen Kreisen immer stärker kritisiert wird, was Frau Dr. Breul gründlich belegt.

Diese Petition „Kritische Fragen zu Hirntod und Organspende“ kann jeder Gleichgesinnte online unterschreiben.

Gehen Sie hierzu bitte auf diese Startseite  und dort dann auf die Rubrik „Offener Brief“:

http://www.organspende-aufklärung.de/

(Oder Sie kopieren diesen Link ins Suchfeld Ihres Internetprogramms, falls die Direktverbindung nicht klappt.)


Abschiedsworte des israelischen Botschafters Yoram Ben-Zeev

„Lehitraot und Shalom, Deutschland!“   ( = Auf Wiedersehen und Friede sei mir Dir)

Die israelische Botschaft in Berlin veröffentlichte jetzt die Abschiedsworte ihres scheidenden Botschafters Yoram Ben-Zeev, die wir hier vollständig wiedergeben:


Botschafter Yoram Ben-Zeev

„Am kommenden Montag verlasse ich  –   nach genau vier Jahren    –  Berlin und blicke auf eine spannende und interessante Zeit zurück.

Als ich am 15. November 2007 in Berlin-Schönefeld landete, war mir bewusst, dass ich eine Dienstzeit antrete, die für einen israelischen Diplomaten eine ausgesprochene Herausforderung darstellt. Eine Herausforderung angesichts der Bedeutung Berlins und Deutschlands in Europa, in den transatlantischen Beziehungen, als internationaler Wirtschaftspartner, als Vermittler und Brückenbauer.

Auch glaubte ich, auf die Begegnung mit dem Grauen der nationalsozialistischen Geschichte Deutschlands vorbereitet zu sein. Bereits am Tag meiner Akkreditierung besuchte ich das Berliner Mahnmal „Gleis 17“, von welchem vor siebzig Jahren die Deportationszüge mit Berliner Juden abfuhren. Danach habe ich kaum einen Schritt in Berlin und Deutschland tun können, ohne auf Zeugnisse der Geschichte zu treffen, die unsere beiden Völker und Staaten verbindet. Ich bin Zeitzeugen begegnet,  die im Land ihrer ehemaligen Peiniger leben oder hierher kommen, um eine lebendige Mahnung zur Verantwortung zu sein.

Doch das, worauf ich bei meiner Ankunft in Deutschland nicht vorbereitet war, begann gleich im Januar 2008: Das 60. Jubiläum der Staatsgründung Israels wurde mit über 500 beeindruckenden Veranstaltungen, Feierlichkeiten, Begegnungen und Projekten bundesweit und ganzjährig begangen. Der diplomatische Höhepunkt war die Aufnahme der deutsch-israelischen Regierungskonsultationen. Sie fanden seither dreimal statt, und in ihrem Rahmen wurde eine engere Zusammenarbeit unter anderem auf wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Ebene beschlossen.

In den vergangen Jahren habe ich bei Begegnungen mit den jeweiligen Präsidenten und Regierungschefs in Deutschland und in Israel, bei Jugendbegegnungen und vielen Austauschprojekten auf kultureller und zivilgesellschaftlicher Ebene miterlebt, wie die Beziehungen zwischen unseren beiden Staaten auf allen Ebenen enger wurden und die Freundschaft und Verbundenheit nicht durch politische Dissonanzen ernsthaft getrübt wurde.

„Dafür bin ich Deutschland sehr dankbar!“

Kritik und Ratschläge gehören zu jeder guten Freundschaft, so wie auch der bedingungslose Beistand in grundsätzlichen Angelegenheiten. Dafür bin ich Deutschland sehr dankbar. Gerade in Tagen des Umbruchs im Nahen Osten und in Zeiten, in denen eine nukleare Gefahr vom Iran ausgeht, ist es wichtig, sich auf Freunde verlassen zu können, für die die Sicherheit Israels vor anderen Interessen steht.

Ich habe in meiner Amtszeit viele Freunde Israels getroffen, die sich als Einzelpersonen, in ihrem Umfeld und in Organisationen für unser Land einsetzen, Menschen, die ihre Solidarität zum Ausdruck bringen, helfen, über Israel aufzuklären und zu informieren, die die Verständigung zwischen unseren beiden Völkern fördern, unsere gemeinsame Geschichte pflegen und unsere gemeinsame Zukunft gestalten. Mein Dank dafür kann nicht groß genug sein.

„Bild Israels in der Öffentlichkeit beschädigt“

Andererseits stimmt es mich traurig, dass das Bild Israels in der Öffentlichkeit häufig vorsätzlich oder unachtsam beschädigt wird. Mit Sorge stelle ich fest, dass in den vergangenen Jahren oft schnell über Israels Handeln geurteilt wurde  –  manchmal noch bevor Fakten bekannt waren und bevor das Gesamtbild zu sehen war und häufig, ohne Israels komplexe geopolitische Bedrohungslage in die Betrachtung mit einzubeziehen.

„Ich glaube an die Stärke und Besonnenheit der Deutschen“

Doch ich glaube an die Stärke und die Besonnenheit der Deutschen, die ich in den vergangenen vier Jahren kennen gelernt habe. Und ich bin sicher, dass sich in Deutschland die zivilgesellschaftlichen und politischen Akteure und Institutionen effektiv und vereint gegen den Antisemitismus, Rassismus und Terror in ihrer eigenen Gesellschaft zur Wehr setzen werden – wie sie sich auch als Teil der westlichen Welt gemeinsam mit uns dem internationalen Terror, der sich gegen den jüdischen Staat, aber auch gegen die westliche Welt richtet, entgegen stellen werden.

Ganz besonders freut es mich, dass ich während meiner Amtszeit die Freilassung von Gilad Shalit miterleben durfte. Ich danke Ihnen für Ihre fortwährende Solidarität mit Gilad und die mit uns geteilte Freude über seine Freilassung nach fast fünf Jahren Geiselhaft.

Lehitraot und Shalom, Deutschland!“


Bischof Gerhard L. Müller: „Die Situation war für die Kirche immer konflikthaft“.

Regensburger Oberhirte ermutigt Vertreter der KEB auf Schloß Spindelhof

Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB)  organisiert jährlich über 8000 Veranstaltungen im Bistum Regensburg mit über 200.000 Teilnehmern; außerdem gibt es ca 600 Eltern-Kind-Gruppen.

In der kath. Bildungsstätte Schloß Spindlhof trafen sich die Vertreter der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) aus allen deutschen Bistümern zu  intensiven Gesprächen. Zum Abschluss der Konferenz feierte Bischof Gerhard L. Müller mit den Teilnehmern eine hl. Messe in der Kirche Albertus Magnus.

Er erinnerte die Gläubigen daran, daß jeder Mensch eines Tages nach Gottes Maß bewertet werde. Es sei wichtig, nicht nur gute Worte zu finden, sondern  Taten folgen zu lassen, denn jeder werde dereinst vor Gott bestehen müssen:  „Wir alle stehen in der Nachfolge Christi  –  in welcher Berufung auch immer!“

Gerade die KEB leiste in Sachen Dienst am Menschen „unvorstellbar viel Gutes“, so der Bischof.  Auch wenn die Kirche oft durch Medien miesgeredet werde, so dürfe man sich davon nicht entmutigen lassen.

„Die Kirche war nicht nur in den letzten Jahren das Ziel einer Anti-Propaganda. Auch Jesus Christus stieß auf Widerstand, obwohl er so viel Gutes getan hat. Mit der Kirche geht es nicht bergab. Die Situation war für die Kirche immer konflikthaft. Wir müssen standhaft bleiben und freudig in der Nachfolge Jesu Christi leben. Dann werden wir das Leben gewinnen“, schloß der Bischof seine Predigt.

Im Bistum Regensburg leben knapp 1,25 Millionen Katholiken. Der Katholikenanteil der Bewohner beträgt 88,5 Prozent, es gibt knapp 20 Prozent Kirchenbesucher (also deutlich über dem Bundesdurchschnitt von ca 14%).

Kontakt-Daten:
Dr. Veit Neumann
Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
93047 Regensburg   –  Niedermünstergasse 1
Telefon (0941) 597-1065

 



Bischof H. Mussinghoff und seine anti-israelischen Vorurteile

Zwischen dem Jerusalemer Journalisten Ulrich Sahm und Heinrich Mussinghoff, dem Bischof von Aachen, gab es unlängst eine kontroverse Auseinandersetzung um die Frage, ob der Staat Israel junge Leute tatsächlich erst ab dem Alter von 20 Jahren studieren läßt.

Dies hatte der Aachener Oberhirte auf dem „NRW-Israel-Forum“ in Bochum vor 500 Gästen behauptet und gesagt, weil jüdische Israelis vorher den Wehrdienst absolvieren und auf daß Israelo-Araber nicht früher mit dem Studium beginnen könnten als Juden, würde es diese willkürliche Zurücksetzung der arabischen Einwohner in Israel geben.

Nunmehr stellte sich heraus, daß Bischof Mussinghoff einem unsinnigen Vorurteil aufgesessen ist, an dem er allerdings zunächst hartnäckig festgehalten hatte. Die erwähnte Jahresbeschränkung existiert in Israel nämlich nicht.

Mehr unter: www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_bischof1/


Organspende: Wieder am Eigentlichen vorbeigeredet

Pressemeldung der „Aktion Leben“ (Absteinach) zur Diskussion um Organspende

Von einem „monatelangen Tauziehen, das nun seinen Abschluß findet“, ist die Rede  –  und doch kommen unsere Politiker nicht zum Kern der Sache: Wissenschaftliche Fakten werden einfach verdrängt und dem Bürger vorenthalten.

„Man will die Bereitschaft der Bürger, nach dem Tode ihre Organe zu spenden, erhöhen“, erläutert Walter Ramm von Aktion Leben e.V:

„Angeblich sei eine Mehrheit der Bürger für Organspende, wird behauptet. Abgesehen davon, daß kaum eine dieser Umfragen repräsentativ ist, zeigt doch die Tatsache, daß tatsächlich nur wenige Bürger sich durch einen Organspendeausweis zur Spende bereit erklären, daß die Mehrheit der Bürger den Märchen der Organspendelobby nicht glaubt.

Insbesondere nach Bekanntwerden der wissenschaftlichen Fakten, die klar belegen, daß (abgesehen von der sog. Lebendspende, die aber in der Praxis kaum eine Rolle spielt) Organe nicht NACH dem Tod, sondern VOR dem Tod gespendet werden müssen, der Spender also an der Spende stirbt, läßt sich die sog. ‚Tote-Spender-Regel‘ eben nur noch schlecht verkaufen.“

Die Aktion Leben e.V. fordert die Bundesregierung auf, in der Frage der Organtransplantation die Bürger nicht länger mit Halb- und Unwahrheiten abzuspeisen.

„Keine Regierung, auch nicht die der Bundesrepublik Deutschland, hat das Recht, das Leben seiner Bürger, auch nicht kurz vor deren möglichen natürlichem Tod, in irgendeiner Weise preiszugeben, auch nicht, um den Begierlichkeiten und den Gewinnerwartungen der Transplantationsmedizin Rechnung zu tragen!“, begründet Walter Ramm.

Kontakt-Daten:
Aktion Leben e.V.
Klemens Lichter
Postfach 61
69518 Abtsteinach/Odw.
www.aktion-leben.de
 

England: Muslime erniedrigen Mädchen zu Sex-Sklavinnen

Kein Schutz der Opfer wegen Angst vor Rassismus-Vorwurf

Schwere Versäumnisse bei der Verfolgung von systematischem sexuellem Kindesmissbrauch durch meist muslimische Männer wirft die Londoner Zeitung „The Times“ der Polizei in Nordengland vor.

Aus Angst vor Rassismus-Vorwürfen und Islamfeindlichkeit hätten auch soziale Organisationen beim Schutz der Opfer versagt.

Das Blatt hat eine Liste von Fällen veröffentlicht, bei denen Teenager missbraucht und gegen Geld zum Sex mit Männern gezwungen wurden. Doch versäumten es die Behörden, rechtzeitig einzuschreiten. Jetzt sehe sich die britische Regierung gezwungen, einen Nationalen Aktionsplan gegen Kindesmissbrauch aufzustellen.

Tim Loughton  von den Konservativen, Parlamentarischer Staatssekretär für Kinder- und Familienfragen, habe zu verstehen gegeben, dass alle Kommunalbehörden aufgefordert würden, Fällen von Kindesmissbrauch schneller und mit höchster Priorität nachzugehen.

Besonders in Nord- und Mittelengland machen sich vor allem Männer pakistanischer Herkunft an Schulmädchen heran und verführen sie mit Alkohol, Drogen und Sex. Sie bringen die Minderjährigen von elf bis 16 Jahren dadurch in ihre Abhängigkeit und beuten sie als Sexsklavinnen aus.

Opfer begeht Selbstmordversuch

Die jüngste Versäumnisliste der Times bezieht sich vor allem auf die Grafschaft West Yorkshire. So sei ein Mädchen aus Leeds zunächst gefügig gemacht, dann von mehreren Männern gleichzeitig vergewaltigt und als Sex-Sklavin missbraucht worden.

Die Jugendliche versuchte im vorigen Jahr, sich das Leben zu nehmen, indem sie sich von einer Autobahnbrücke stürzte. Die Behörden hätten es versäumt, Informationen nachzugehen, die sie auf die Täter verwiesen hätten, so die „Times“.

Die Zeitung hat auch andere Verzweiflungstaten aufgedeckt. So habe eine Mutter ihre 14-jährige Tochter zu Verwandten nach Neuseeland gebracht, damit sie von Männern loskommen konnte, die sie mit Rauschgift vollgestopft und vergewaltigt hätten.

Solche Verbrechen seien seit den späten neunziger Jahren fast ausschließlich von Männern pakistanischer Herkunft begangen worden. Anzeigen seien vielfach gar nicht oder nur zögerlich bearbeitet worden.

Ein Jugendarbeiter aus Leeds schätze, dass „rund 80 Prozent der Mädchen, mit denen ich arbeite, mit pakistanischen Männern schlafen“. Doch stammten von den 440.000 Einwohnern der nordenglischen Stadt nur drei Prozent aus Pakistan. In anderen Grafschaften, etwa Derbyshire und Lancashire, gehe die Polizei inzwischen wesentlich schärfer gegen Sex- und Rauschgift-Banden vor, berichtet die „Times“.

Als einen Grund für die Verbrechen hatte die Zeitung schon früher genannt, dass Muslime gehalten seien, nur pakistanische Jungfrauen zu heiraten. Englische Mädchen betrachteten viele als „leichtes Fleisch“, so der frühere Innenminister Jack Straw  von der sozialdemokratischen Labour-Partei.

Die „Times“ hatte am 5. Januar 2011 eine Untersuchung veröffentlicht, wonach seit 1997 in 17 Gerichtsprozessen in Nord- und Mittelengland jeweils zwei oder mehr Männer wegen sexuellen Missbrauchs und Ausbeutung minderjähriger Mädchen verurteilt wurden.  Von den insgesamt 56 Verurteilten waren drei Weiße und 53 Asiaten, davon 50 mit muslimischen Namen.

1,6 Millionen der knapp 62 Millionen Briten sind Muslime. Sie stammen meist aus Einwandererfamilien aus Pakistan und Bangladesch.

Quelle: Evanglische Nachrichtenagentur IDEA in Wetzlar (www.idea.de)


ISRAEL: neuer Weltrekord – größte Chemie-Stunde

Jetzt ist es offiziell: die „Guinness World Records“ hat die Initiative des Wissenschaft- und Technologieministeriums für eine Chemie-Stunde mit Versuchsanordnung als Weltrekord anerkannt.

Die genaue Bezeichnung des Rekords lautet „Größte parallel an mehreren Orten stattfindende Unterrichtsstunde in Chemie„. Damit ist das Wissenschaftsministerium das einzige Ministerium im Land, das einen Weltrekord aufgestellt hat   –  vielleicht sogar das einzige Ministerium weltweit.

Am 22. September 2011 hatten sich im Rahmen der „Langen Nacht der Wissenschaften“ 4207 wissenschaftsaffine Kinder und Erwachsene an 13 Orten im ganzen Land versammelt, um gemeinsam an einer Unterrichtsstunde in Chemie teilzunehmen.

Chemischer Garten (Foto: Wikipedia)

Die Teilnehmer stellten in Erinnerung an den ums Leben gekommenen israelischen Astronauten Ilan Ramon das Experiment eines „Chemischen Gartens“ nach.

Der chemische Garten ist ein Schauexperiment, bei dem verschiedene farbige Schwermetallsalze in eine wässrige Lösung von Natriumsilicat gegeben werden. Die Ionen der Schwermetalle reagieren an der Grenzfläche zu farbigen Silikaten. Verwendet man große Kristalle der Schwermetallsalze, ergeben sich teils skurrile Gebilde mit fraktalem Aussehen. Es entsteht der Eindruck eines wachsenden Pflanzengebildes.

Ilan Ramon hatte das Experiment an Bord des Raumschiffes durchgeführt.

Im Rahmen der Unterrichtsstunde, die Erklärungen, einen kurzen Film von Ilan Ramon und Vorführungen des Versuchs beinhaltete, vermengte jeder der Teilnehmer die Salze mit dem Natriumsilicat.

Der vorherige, in Belgien aufgestellte Rekord in dieser Kategorie zählte nur 562 Teilnehmer.

Video von einem chemischen Garten: http://www.youtube.com/watch?v=cc-YSU3rFIw