Junge Israelin spricht vor Nobelpreisträgern

18-Jährige entdeckte Methode zur Haltbarmachung von Farben

In 10 Tagen wird die 18-jährige Maya Samuels aus Yesod Hamaala im Norden Israels eine Rede vor einer Gruppe von Nobelpreisträgern halten.

Das Mädchen hat eine Methode entwickelt, die verhindert, daß Farbe verblaßt  –  eine Entdeckung, die für Künstler, aber auch in der Textilindustrie und beim Druck von Bedeutung sein wird.

Samuels hat im Wissenschaftszentrum für Jugendliche am Tel Hai College Chemie-Kurse belegt und geforscht und wurde dann ausgewählt, gemeinsam mit 23 weiteren jungen Menschen aus der ganzen Welt ihre Arbeit bei der diesjährigen Nobelpreisverleihung vorzustellen.


Maya Samuels (Foto: Ynet)

Die Idee für ihre Erfindung verdankt Maya einem Artikel über Höhlenmalereien in Zentralamerika. Dort wurden im sechsten Jahrhundert Tonscherben zum Zeichnen verwendet. Bei Ausgrabungen hat man Bilder gefunden, die nach wie vor ihre ursprüngliche Farbe behalten haben.

Die Schülerin experimentierte nun mit Ton und natürlichen Farben und entdeckte auf diesem Weg ein einfaches und doch so wirkungsvolles Rezept zur langfristigen Konservierung von Farben.

Bei der Zeremonie in Stockholm wird Maya Samuels auch einen großen Landsmann treffen: Professor Dan Shechtman ist der diesjährige Nobelpreisträger für Chemie.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


US-charismatische Mega-Gemeinde „Stunde der Kraft“ ist pleite

„Glaskathedrale“ wird an katholische Kirche verkauft. Früherer Vorständler erhebt Vorwürfe wg. pfingstlerischer Tendenzen

Schwere Vorwürfe gegen Verantwortliche des Fernsehgottesdienstes „Hour of Power“ (Stunde der Kraft) erhebt ein früheres Vorstandsmitglied des deutschen Trägervereins. afc127c26a

Der Unternehmer Bill Holler aus Neumarkt, der dem Leitungsgremium bis Ende 2009 angehörte, behauptet in einem Offenen Brief, daß die deutschen Zuschauer über die Finanz- und Führungskrise der sog. „Crystal Cathedral“ (Glaskathedrale) im kalifornischen Garden Grove im Unklaren gelassen würden.

Die insolvente Großgemeinde, in der der international durch TV verbreitete Gottesdienst aufgezeichnet wird, hat Schulden von umgerechnet rund 50 Millionen Euro angehäuft. Sie muß die mit 10.000 Glasscheiben sowie 2.700 Sitzplätzen ausgestattete Kirche für 42,5 Millionen Euro an die katholische Diözese von Orange County verkaufen.

Vor 55 Jahren hatte der reformiert-protestantische Pfarrer Robert H. Schuller die Ursprungsgemeinde in einem Autokino gegründet. Sie wuchs auf bis zu etwa 10.000 Mitglieder an.

Schuller ist vor allem durch eine am „positiven Denken“ orientierte Botschaft bekannt und steht der charismatischen Bewegung nahe.

Im Jahr 2008 kam es zum Zwist in der Großfamilie Schuller, die in der Leitung der „Glaskathedrale“ stark vertreten ist:

Der älteste Sohn, Robert A. Schuller (57), der als Nachfolger bereits präsentiert wurde,  trennte sich von der Gemeinde. Außerdem soll es einer Klage der Gläubiger zufolge Unregelmäßigkeiten im Finanzgebaren gegeben haben.

Hauptpastorin der Mega-Gemeinde wurde Sheila Schuller Coleman, die älteste Tochter von Robert H. Schuller.

Wie Kritiker Holler weiter schreibt, sei der älteste Sohn Robert A. Schuller „von seinen eigenen Geschwistern und Schwägern aus dem Amt gedrängt“ worden. Dieser habe zuvor  festgestellt, daß fast die gesamten Familienmitglieder und ihre Angehörigen direkt oder indirekt von der Gemeinde profitierten; dieses Finanzgebaren habe er abstellen wollen.

Doch der Gründer der Mega-Gemeinde (Schuller sen.) habe sich von seinen Kindern manipulieren lassen. So sei die Ordination seiner Tochter Sheila zur Pastorin mangels fundierter theologischer Ausbildung nicht berechtigt gewesen.

An die Spitze der Glaskathedralen-Leitung habe sich Schullers Schwiegersohn Jim Penner gesetzt, der  –  so Holler  –  „wohl sehr eng mit einem mexikanischen Wunderheiler zu tun hatte“.

Die von Schuller angekündigten namhaften Prediger hätten sich fast ausnahmslos von dem Geschehen in der Glaskathedrale distanziert. Viele Musiker und Chorsänger seien verschwunden.

Laut Holler gibt es die ursprüngliche nicht mehr; vielmehr sei der Gottesdienst nunmehr völlig in die pfingstlerisch-charismatische Richtung umgestaltet.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA


ALGERIEN: 5 Jahre Knast für verschenkte CD

Zum „Gefangenen des Monats Dezember“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA den algerischen Christen Abdelkarim Siaghi benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen.

Der 29-jährige ehemalige Muslim wurde am 25. Mai 2011 von einem Gericht des islamischen Staates  in Oran zu fünf Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von umgerechnet 1900 Euro verurteilt. Sein „Vergehen“: Er hatte einem Nachbarn eine christliche CD geschenkt.

Dieser beschuldigte daraufhin Siaghi, dass er ihn angeblich bekehren wollte und den Propheten Mohammed beleidigt habe. Der Christ bestreitet die Verunglimpfung Mohammeds. Der Nachbar, der Anzeige erstattet hatte, erschien nicht vor Gericht.

Obwohl die Anklage weder einen Zeugen noch Beweise für die Anschuldigung vorlegte, wurde Siaghi wegen Verstoßes gegen Artikel 144 des Strafgesetzbuchs verurteilt. Danach wird bestraft, wer „den Propheten und die Boten Gottes beleidigt oder das Dogma oder die Lehre des Islam herabsetzt, sei es durch Schriften, Zeichnungen, mündliche Äußerungen oder auf andere Weise“.

IGFM und IDEA rufen dazu auf, in Schreiben an den algerischen Präsidenten Abd al-Aziz Bouteflika gegen das Urteil zu protestieren, da es das Grundrecht auf Religionsfreiheit verletzt.

Nach Angaben der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen im Mittleren Osten leben in Algerien bis zu 365.000 Christen – überwiegend ehemalige Muslime; das sind etwa 1,5 Prozent der 32,4 Millionen Einwohner. Die übrigen sind fast ausschließlich Muslime.

Quelle: evang. Nachrichtenagentur IDEA


Bocelli: Von der Tragödie zum Weltstar

Für den italienischen Musikstar Andrea Bocelli ist die christliche Überzeugung zentral. Was aber kaum bekannt ist: Hätte seine Mutter den Rat der Ärzte befolgt, wäre er abgetrieben worden.

Der erblindete Bocelli zählt mit über 70 Millionen verkauften Alben zu den erfolgreichsten Sängern der Gegenwart. Der 53-jährige Tenor ist davon überzeugt: Der Glaube an Christus erklärt nicht nur den Sinn des Lebens, sondern erfüllt uns auch mit Freude und Hoffnung.

Gegenüber der Webzeitung „Christian Post“ sagte der Katholik, daß Gott sogar eine Tragödie „in eine fabelhafte Geschichte mit einem Happyend verwandeln kann“. Es mache ihn sehr glücklich, wenn dies auch in seinem Gesang zum Ausdruck komme, erklärte der erblindete Künstler. Er leidet seit seiner Kindheit an einer erblichen Form der Augenkrankheit Glaukom (Grüner Star).

In einem Interview mit dem Online-Magazin „Seitenblicke“ erklärte er, daß er regelmäßig in der Bibel liest und sonntags in Kirche geht.

Bocelli will seine Freundin Veronica Berti heiraten: «Ich möchte mich kirchlich trauen lassen», sagte er der Illustrierten „Gala“. „Ein Versprechen vor Gott ist etwas ganz anderes als auf dem Standesamt. Dafür stehe ich!“

Hätte seine Mutter nach einer Erkrankung während der Schwangerschaft den ärztlichen Rat befolgt und eine Abtreibung ihres Kindes vorgenommen, wäre er nie zur Welt gekommen.

Der „Presseanzeiger“ berichtet  hierzu: „Dass nicht nur Opernfreunde sich bis heute an der grossartigen Stimme und Liedern wie «Time to say goodbye» oder «Canto della terra» erfreuen können, ist nur der Liebe von Bocellis Mutter zu ihrem ungeborenen Sohn und ihrer Zivilcourage zu verdanken.“


BdB-Präsident: Politik schiebt Banken den Schwarzen Peter zu

Angesichts der Tatsache, daß viele Politiker sich wohlwollend zu den Anti-Banken-Demonstrationen der letzten Monate äußerten, rückt ein Chefbanker nun einige Stühle gerade und weist auf die Verantwortung von Staaten und Regierungen hin, auch in Deutschland:

Andreas Schmitz, Präsident des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), wehrt sich gegen eine Stigmatisierung der Banken-Branche: „Manche Banken haben 2008 ihre Staaten in Schwierigkeiten gebracht, jetzt aber bringen manche Staaten ihre Banken in Probleme“, erklärte Schmitz im Interview ‚Börse-online‘.

Selbst wenn man die Bankenrettung herausrechne, sei die Staatsverschuldung in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Schon 2007 hätten acht von 16 EU-Staaten die Schuldengrenze der EU überschritten.

Konkret wirft der Bankenpräsident den Regierungen vor, daß sie die Banken quasi verplichtet hätten, zu Liquiditätszwecken Staatsanleihen zu halten:

„Wir wurden im vergangenen Jahr von der Bundesregierung dazu aufgefordert, unsere Griechenland-Bonds zu halten. Es heute als Spekulation zu bezeichnen, daß Banken stark in diesen Staatsanleihen engagiert sind, ist unfair“, beklagte sich Schmitz  –  und fügte hinzu: „Zumal die Staaten ja immer noch vorgaukeln, Staatsanleihen seien risikofrei.“

Daß Banken diese Bonds nicht mit Kapital unterlegen müssen, bedürfe einer Reform, „aber dieses Thema blendet die Politik einfach aus. Denn eigentlich wollen sie ja, dass Banken weiterhin die Staatsschulden finanzieren. Das ist nicht schlüssig und nicht ehrlich.“


Franz J. Jung (CDU) hält Abschaffung der Wehrpflicht für falsch

Ehem. Verteidigungsminister fordert KTG zu mehr „Selbstkritik“ auf

Der frühere Verteidigungsminister Franz Josef Jung beurteilt es als Fehler, daß die Wehrpflicht abgeschafft wurde: „Ich leide noch immer darunter“, sagte Jung in einem Interview mit der lllustrierten „Stern“.

Er habe sich aber nicht öffentlich gegen seinen Amtsnachfolger Karl-Theodor zu Guttenberg (KTG) positionieren wollen. Jung räumt ein, die CDU habe sich in der Frage der Wehrpflicht stärker vom persönlichen Charisma Guttenbergs als von Sachargumenten leiten lassen: „Sie hat sich von der Rhetorik beeinflussen lassen“.

Guttenbergs Rückmeldung auf der politischen Bühne per Interviewbuch „Vorerst gescheitert“ hält Jung für richtig, „aber nicht, wie er sich äußert. Er kritisiert unsere Regierung. Da sollte er selbstkritischer sein“, erläuterte der CDU-Politiker.


Europa-Parlament fordert Abtreibung im Zusammenhang mit Aids-Prävention

140 Europa-Abgeordnete verlangen getrennte namentliche Abstimmung zum Schutz ungeborener Kinder

Aus einem aktuellen Bericht von „Kultur und Medien“ (Frankfurt):

Am Donnerstag, den 1. Dezember 2011, stimmt das Europäische Parlament in Brüssel über den Entschließungsantrag B7-0615/2011 zur Reaktion der EU auf HIV/Aids in der EU und in den Nachbarländern ab (Halbzeitüberprüfung der Mitteilung der Kommission KOM(2009)569). Der gemeinsame Entwurf der Entschließung wurde von allen Fraktionen eingebracht.

Europa-Parlamentarier nutzen diese Gelegenheit jedoch, um die Mitgliedsstaaten aufzufordern, Abtreibung sowie die sog. „sexuelle und reproduktive Gesundheit“ und damit verbundene „Rechte „(welche Abtreibung  einbezieht)  zur Vorbeugung und Bekämpfung der Aids-Krankheit anzuerkennen.

Erwägungsgrund AA sagt, dass es entscheidend ist, die HIV/Aids-Prävention in die Programme im Bereich sexuelle und reproduktive Gesundheit und damit verbundene Rechte zu integrieren, damit die Prävention von HIV/Aids fester Bestandteil der sexuellen und reproduktiven Gesundheitsversorgung wird.

Paragraph 10 fordert die Kommission unter dem Vorwand der Aids-Bekämpfung zu einem vertieften „Menschenrechtspopulismus“ und Minderheitenschutz auf. Sonderrechte für Minderheiten zerstören jedoch den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft.

Paragraph 14 fordert die Mitgliedstaaten auf, in die nationalen Aids-Programme Abtreibung und andere Dienste der sexuellen und reproduktiven Gesundheit verpflichtend aufzunehmen. Gesundheitspolitik und Abtreibung sind jedoch nationale Kompetenzen. Das hat die EU-Kommission immer wieder betont.

Paragraph 22 fordert die Kommission und den Rat auf, den Zugang zu hochwertigen, umfassenden Diensten im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, die Verhütung ungewollter Schwangerschaften, gleichberechtigten und erschwinglichen Zugang zu Verhütungsmitteln, einschließlich der „Pille danach“, eine sichere und legale Schwangerschaftsunterbrechung und Betreuung nach der Schwangerschaftsunterbrechung sicherzustellen.

Diese Forderungen richten sich eindeutig gegen den Schutz des ungeborenen Lebens. Sie gehören zum politisch sensiblen Kernbereich einer auf Langfristigkeit ausgelegten Gesellschafts- und Gesundheitspolitik. Deswegen müssen unsere europäischen Volksvertreter diese Passagen aus dem Entschließungsentwurf löschen, oder gegen die komplette Entschließung stimmen.

Die Klubs „Europa der Einheit und der Demokratie“ und „Europäische Konservative und Reformisten“ sowie 60 Mitglieder überwiegend aus dem EVP-Klub haben Anträge zu getrennten namentlichen Abstimmungen zu diesen sensiblen Punkten eingereicht   –  allerdings nicht die Mitglieder der deutschen CDU und der österreichischen ÖVP.

Durch diese Anträge wird es den Abgeordneten überhaupt erst ermöglicht, über einzelne sensible Punkte einer Entschließung gesondert abzustimmen; andernfalls wäre der eingebrachte Entschließungsantrag in einer „einfachen Abstimmung“ angenommen. Indem sie diese Anträge einreichten, bewiesen 140 Abgeordnete des Europäischen Parlaments, dass es eine gemeinsame fraktionsübergreifende Plattform für den Schutz des ungeborenen Lebens im Europäischen Parlament gibt.

Kein Europa-Abgeordneter kann mehr behaupten, allein einen aussichtslosen Kampf zum Schutz des ungeborenen Lebens zu führen.

Hier weitere Infos, Muster-Brief und Mailanschriften von MdEPs:

http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/2011/11/europa-parlament-fordert-abtreibung-zur.html


„Seherin“ Marija (Medjugorje) besteht den „Feder-Test“ nicht

Die Visionäre von Medjugorje, die angeblich seit über 30 Jahren „Marienerscheinungen“ erleben, haben stets von Anfang an behauptet, daß sie sich während des „Besuchs“ der Madonna (dort „Gospa“ genannt) in völliger Ekstase befinden, also ihre Umgebung nicht mehr wahrnehmen können.

Zu den Medju-„Sehern“ gehört auch Marija Pavlovic-Lunetti, die den „Feder-Test“ (ein Prüfer agierte mit einer weißen Feder vor ihren Augen) ebensowenig bestanden hat wie Vicka den „Finger-Test“.

Näheres dokumentiert ein Videofilm  hier:

http://gloria.tv/?media=222109

Hier unser Artikel über den bei Vicka mißlungenen Finger-Test, wobei sie zudem hinterher dreist gelogen hat:

https://charismatismus.wordpress.com/2011/11/29/seherin-vicka-medjugorje-durch-finger-test-entlarvt/

Felizitas Küble