NAJU: Irrgeistige „Botschaften“ der Julia Kim

Die südkoreanische Bischofskonferenz und der Vatikan lehnen diese „Privatoffenbarung“ ab

Die südkoreanische „Seherin“ Julia Kim, die sich zugleich als „stigmatisiert“ präsentiert,  macht seit vielen Jahren von sich reden, so daß Gläubige (und Abergläubige)  aus aller Herren Länder nach Naju fahren, um die „begnadete Sühneseele“ zu sehen, darunter hohe kirchliche Würdenträger  –  und dies, obwohl die Visionärin Kim bereits im Januar 2008  durch den  zuständigen Diözesanbischof öffentlich exkommuniziert wurde; seine Verfügung wurde sodann durch die südkoreanische Bischofskonferenz bestätigt.

Das hindert die ungehorsame „Seherin“ nicht daran,  ihre „Botschaften“ hartnäckig weiter zu verbreiten.

Der Erzbischof der südkoreanischen Diözese Kwangju, Hyginus Kim Hee-jung, bekräftigte im Mai 2011 erneut seine ablehnende Haltung zum vielbesuchten Erscheinungsort Naju.

Die römische Glaubenskongregation  habe ihm am 30. März 2011 einen Brief geschickt, in dem sie die Phänomene um Julia Kim als „nicht echte christliche Lehre“ ablehnt. In diesem amtlichen Schreiben der Glaubenskongregation werde zudem klargestellt, daß die sog. „wunderbaren“ Vorkommnisse  in Naju „weit vom wahren christlichen Glauben entfernt” seien.

Zu denen, die sich dem Kult um Julia Kim verschrieben haben, gehört  – wie könnte es anders sein?  – auch der selbsternannte „Experte für Mystik“ Claus Peter Clausen (Lippstadt), der seine erscheinungsfromme Leserschar jahrzehntelang durch den wöchentlichen „Schwarzen Brief“ und seine Sonderzeitung „Mystik“ mit dem immer wiederkehrenden „Weltuntergang“ vertraut machte, der sich freilich partout nicht einstellen wollte.

In der Ausgabe Nr.3/2007 der Clausen-Zeitung „Mystik“ war die „Seherin“ aus dem fernen Korea wieder mal ein Dauerbrenner. Es geht hierbei um himmlische „Offenbarungen“, die Julia Kim am 30. Juni 2007 von der Gottesmutter erhalten haben will, darunter folgende (wir zitieren aus „Mystik“ 3/07):

„Die Welt lehnt sich gegen Gott auf und die Sünde der Welt hat den Sättigungsgrad erreicht. Somit senkt sich der übervolle gerechte Zornesbecher Gottes, um zu strafen. Doch mein  Unbeflecktes Herz wird getröstet, da eine kleine Seele wie Du existierst, die an meiner Seite alle ihre Tränen, ihre Seufzer und sogar ihr Stöhnen in Gebet verwandelt und es mit den Schmerzen des zweimaligen Sterbens für die Bekehrung aller Kinder dieser Welt zu ihrer Rettung hochherzig aufopfert.“

Hierzu ergeben sich folgende kritische Fragen:

1. Gibt es eine „Sünde der Welt“?  –  Allenfalls als Erbsünde, ansonsten gibt es „Sünden in der Welt“ bzw „Sünden der Menschen“. Den „Sättigungsgrad“ werden die Sünden der Menschen erst unter der Herrschaft des Antichristen erreicht haben, wie man in der Hl. Schrift nachlesen kann.

2. Die Sache mit dem „übervollen Zornesbecher“ hören wir in den „Botschaften“ allerorten mindestens seit Garabandal (1961)  – das ist immer dieselbe Panikmache.  Und natürlich sind es stets die „Begnadeten“ selbst, die den Zornesbecher noch zurückhalten und Gottes bzw. Mariens Herz oder gleich beides trösten.  Díes ist  in Wirklichkeit (un)„geistlicher“ Hochmut,  auch wenn er so schön demütig verpackt wird („eine kleine Seele wie Du“).

3. Die Schmerzen des „zweimaligen Sterbens“ von Kim dienen also zu nichts Geringerem als der „Rettung   der Welt“. Nun ist Christus „nur“ einmal gestorben, seine Schmerzen reichten „nur“ für einen einmaligen Tod. Kein Wunder, daß sein Kreuzesopfer in dieser Botschaft nie erwähnt wird. Wer kann schon das quasi „zweimalige Sterben“ der begnadeten Kim übertreffen?! Zudem dachte man immer, die hl. Messe sei es vor allem, die viele Gnaden zur Rettung der Welt vermittelt. Davon ist in dieser „Botschaft“ freilich nirgends die Rede.

Nächstes Zitat aus der Kim-Botschaft: 

„Bete noch mehr für den Papst! Mein innigst geliebter Liebling, selbst wenn ich ihn in meinen Augapfel hineinversetzen würde, würde ich seine Schmerzen spüren. Ich hülle ihn stets unter meinen Mantel, beschütze ihn vor Gefahren und zog ihn groß, damit durch ihn, den Papst, den ersten Sohn der Kirche, die bis ins innerste Mark verdorbene Kirche erneuert wird.“

Unsere Einwände hierzu:

1. Der Sermon über den „innigst geliebten Liebling“ ist sentimentaler Personenkult und nicht die gehaltvolle Sprache der Gottesmutter, wie man sie etwa aus dem Magnificat kennt, dem biblischen Lobgesang Mariens.  –  Die Äußerung zum Augapfel und zu den „Schmerzen“ des Lieblings ist nicht nachvollziehbar (was das konkret bedeuten soll?).  Der Titel „erster Sohn der Kirche“ für den Papst ist etwas merkwürdig und traditionell unbekannt. Der höchste männliche Heilige dürfte wohl der hl. Joseph sein.Heil

2. Die Kirche ist keineswegs „bis ins innerste Mark verdorben“. Das innerste Mark der Kirche ist ihr Auftrag, die Offenbarung Gottes zu verkünden, die Sakramente zu spenden, sicherlich auch das Priestertum. Das kann nie verdorben sein, dies macht doch gerade die von Christus grundgelegte Heiligkeit der Kirche aus.  Verdorben kann die Kirche nur zum Teil in ihren menschlichen Vertretern und Mitgliedern sein, die aber keineswegs ihr „innerstes Mark“ darstellen.

Weiteres Zitat aus den „Offenbarungen“ der angeblichen Himmelsmutter an Julia Kim:

„Ich wünsche, daß Du deine Schmerzen, die sogar zu zweimaligen Sterben reichen und durch die sogar Gottvater Trost findet, für ihn aufopferst. Mein innig geliebter Papst, erster Sohn der Kirche! Wir lassen aus lauterer, erhabener, reinster Liebe seit der Menschheitsgeschichte nie dagewesene Zeichen geschehen und geben die Liebesbotschaft mehrmals zu wiederholtem Male… Meine und meines Sohnes Liebesbotschaft muß schleunigst die kirchliche Anerkennung finden, denn der Untergang der Kirche hat durch bedrohliche Irrlehren…bereits das Ende der Klippe erreicht.“

Hierzu stellen wir fest:

1. Sogar Gottvater findet also „Trost“ durch das „sogar“ zweimalige Schmerzens-„Sterben“ der Julia Kim. Handelt es sich hier in Nuja doch  um „Zeichen“, wie sie „seit der Menschheitsgeschiche“ (!) „nie“ dagewesen sind  – bei solch einer grandiosen „Liebesbotschaft“, wobei Christus jetzt mal vorkommen darf, wenn auch erst an zweiter Stelle: „Meine und meines Sohnes Liebesbotschaft“…

2. Hier findet wieder einmal der typische Verdrängungsmechanismus der Falschmystik statt: Etwas bestenfalls Halb-Gutes (oder gar Bedenkliches) verdrängt das Ganz-Gute, konkret bedeutet es hier: die (angeblich) menschliche Mitwirkung am Heilswerk Christi durch die „Seherin“ Kim wird derart überbetont, daß für die wahre Erlösung, das Kreuzesopfer unseres HERRN, die Sakramente und  die hl. Messe kein Blick und kein Wort übrig bleibt.

3.    Natürlich muß  – so die Erscheinungs-Madonna  –  „meine und meines Sohnes Liebesbotschaft schleunigst die kirchliche Anerkennung finden“, da hängt schließlich das Heil der Welt dran, zudem hat „der Untergang der Kirche“ jetzt „bereits das Ende der Klippe erreicht“.   –  Also wenn ein Untergang (!) das Ende erreicht, geht’s doch logischerweise wieder aufwärts?!  Aber mit sonderlich viel Logik sind diese „Liebesbotschaften“  ohnehin nicht gesegnet. Zudem wird die Kirche nie untergehen (Mt.16,18), wie der HERR uns verheißen hat, sie wird aber in der Endzeit zur „kleinen Herde“ schrumpfen, doch der Allmächtige bedarf nicht großer Zahlen, sondern ER wünscht große Herzen und große Heilige.

Am Schluß spendet diese „Madonna“ dann den „unendlichen Segen“, was immer das wohl sein mag.

Langer Rede kurzer Sinn: NAJU  –  naja…

Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster


13 Kommentare on “NAJU: Irrgeistige „Botschaften“ der Julia Kim”

  1. Anonymous sagt:

    Na ja, mag ja alles richtig sein, was hier gepostet und geschrieben wird. Aber alles mit menschlichem Verstand sezieren zu wollen, das ist wohl kaum möglich. Wir können Dinge aus der geistigen Welt nicht mit dem normalen Menschenverstand fassen, nur sehen. VERSTEHEN ist nicht möglich, darum wird wohl auch akribisch seziert. Ich halte mich da eher an die Bibel: Schaut hin, wägt ab und das Gute behaltet.

    Liken

  2. Mixe sagt:

    Naju ist echt! Eine große Gnade für unsere Zeit. Gott segne Julia Kim!

    Liken

  3. katzenellenbogen sagt:

    Eine seltsam Sache… Aber die wichtigste Frage ist wahrscheinlich weniger: Wahr oder falsch?, sondern eher: Schadet’s wem oder nicht?

    Liken

  4. Stefan2 sagt:

    Interessant ist auch folgendes:

    „Ich wünsche, daß Du deine Schmerzen, die sogar zu zweimaligen Sterben reichen und durch die sogar Gottvater Trost findet, für ihn aufopferst. Mein innig geliebter Papst, erster Sohn der Kirche! Wir lassen aus lauterer, erhabener, reinster Liebe seit der Menschheitsgeschichte nie dagewesene Zeichen geschehen und geben die Liebesbotschaft mehrmals zu wiederholtem Male… “

    Gottvater und die Gottesmutter würden seit der Menschheitsgeschichte, also seit Adam, „nie da gewesene Zeichen geschehen“. Hieraus ergeben sich Probleme:

    1.) Die Gottesmutter existiert erst seit ihrer Unbefleckten Empfängnis und nicht schon seit Adam! Hier liegt also ganz offenkundig eine Irrlehre vor!

    2.) Nicht die Heiligste Dreifaltigkeit lässt seit Adam (seit der Menschheitsgeschichte) die erwähnten angeblichen Zeichen wirken, sondern nur Gottvater und Maria. Und was ist mit Gott Sohn und Gott Heiliger Geist? Haben nicht auch der Sohn und der Heilige Geist zusammen mit dem Vater beispielsweise das Wunder der Teilung des Roten Meeres bewirkt? Die Gottesmutter gab es, wie jeder gläubige Katholik weiß zu der Zeit nicht!

    Auch das beweist eindeutig, dass Kims Privatoffenbarungen von der anderen Seite sind, denn die Gottesmutter verbreitet schließlich keine Irrlehren!

    Folglich müssen auch die angeblichen „Hostienwunder“ abgelehnt werden! Ich habe mich nun eine Viertelstunde lang gefragt, wie es der Teufel vorbringen kann, den unsichtbaren Leib Christi in der Gestalt des Brotes sichbar zu machen, da er auf den Leib Christi keinen Einfluss hat. Daraus ergab sich dann für mich, dass das sichtbare Fleisch und das sichtbare Blut im Mund der „Seherin“ nicht mit dem Leib und Blut Christi identisch sein kann. Es gibt also zwei Möglichkeiten:

    a) die Hostienwunder sind ein Trick einer Illusionistin, also Betrug, der nicht so leicht zu durchschauen ist, wie das bei Illusionisten halt so üblich ist

    b) der Widersacher „zaubert“ auf ihrer Zunge etwas hervor, das wie Fleisch und Blut aussieht und vielleicht auch so schmeckt. Darunter ist dann auch die heiligste Hostie nicht mehr zu sehen.

    Vielleicht gibt es noch andere Erklärungen.

    Liken

    • Stefan2 sagt:

      Ergänzung zu: Gottvater und die Gottesmutter würden seit der Menschheitsgeschichte, also seit Adam, “nie da gewesene Zeichen geschehen”

      Bekanntlich hat Christus, der Gottmensch, nie da gewesene Zeichen gewirkt. Das wird hier ganz offenkundig geleignet, da nur Gottvater und die Gottesmutter nie da gewesene Zeichen seit Adam an wirken würden.

      Wenn das alles immer noch nicht überzeugt, dann weiß ich auch nicht weiter! Das muss dann ganz einfach daran liegen, dass man nicht der Kirche und der Heiligen Schrift folgen will, sondern irrlehrenden Privatoffenbarungen.

      Diese Geschwister möchte ich darauf hinweisen, dass Christus gesagt hat: „Nicht für sie (die Apostel) allein bitte ich dich, sondern auch für jene, die durch ihr Wort an mich glauben …“ (Joh. 17,20)

      Der Herr sagt also nicht: „die durch Privatoffenbarungen“ oder „durch Seher“ oder „durch Erscheinungen an mich glauben“, sondern durch das Wort der Apostel, also durch das kirchliche Lehramt. Und so sehen wir die äußerst vorbildliche katholische Gemeinde von Jerusalem genau so handeln:

      „Sie verharrten in der Lehre der Apostel …“ (Apg. 2m1)

      Also nicht in der „Lehre“ von Privatoffenbarungen! Deshalb heißt es in der Heiliogen Schrift auch nicht, dass Privatoffenbarungen, ob richtige oder falsche, das Fundament der göttlichen Wahrheit wären, sondern die Kirche:

      „Sollte ich aber säumen, sollst du wissen, wie man sich verhalten soll im Hause Gottes, das die Kirche des lebendigen Gottes ist, die Säule und das Fundament der Wahrheit.“ (1 Tim. 3,15)

      Weil also die Kirche das und unser Fundament der Wahrheit ist, so lesen wir weiter beim hl. Apostel Johannes:

      „Seht euch vor, dass ihr nicght verliert, was wir erarbeitet haben … Jeder, der davon abgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, hat Gott nicht.“ (2 Joh. 8)

      Wenn nun Kim ganz offenkundig Lehren verbreitet, die der Lehre der Kirche widersprechen, dann hat sie nach 2 Joh. 8 Gott nicht! Und wer ihre Irrlehren veteidigt, hat dann Gott auch nicht, vorausgesetzt er erkennt die Irrlehren bzw. wird auf diese aufmerksam gemacht und verteidigt sie trotzdem.

      Deshalb mein Rat: Liebt die Kirche und ihre Lehre und Tradition und weist alles von Euch ab, was der Lehre und Tradition der Kirche widerspricht!

      Liken

  5. Anonymous sagt:

    Gott setzt im Vatikan ein Zeichen
    Mein unvergessliches Erlebnis in Rom/Vatikan,
    das Hostienwunder vom 28. Februar 2010
    mit der Sühneseele Julia Kim

    Der Herr Jesus Christus ließ durch Julia Kim, Sühneseele aus Naju, insgesamt 33 Mal das Hostienwunder geschehen. Besonders erwähnenswert sind hierbei zwei Hostienwunder, die sich während Julias Besuch im VATIKAN ereigneten:

    – Am 31. Oktober 1995 in der Privatkapelle von Papst Johannes Paul ll., wo der Papst selbst der Zelebrant war

    – Am 28. Februar 2010 geschah ein zweites Hostienwunder im Vatikan, und zwar in der Kapelle in ”La Casa Benedetto”, im Domizil des Erzbischofs Giovanni Bulaitis, des ehemaligen Apostolischen Nuntius von Korea. Hierbei war Erzbischof Giovanni Bulaitis selbst der Zelebrant. Über dieses Ereignis wird in dem Buch ausführlich von der Augenzeugin des Wunders, Minja Cäcilia Pohl, berichtet.

    Am 16. Oktober 2006 gab unser Herr Jesus der Sühneseele Julia Kim eine Hostie und den Auftrag, diese an den Hl. Vater, Papst Benedikt XVl., weiterzuleiten: Aus der Hostie war Hl. Blut (“Blut Christi”) ausgetreten.

    Liken

    • Guten Tag,
      selbst wenn dies alles stimmt: „Zeichen und Wunder“ müssen nicht von oben stammen, vor allem, wenn der Eindruck eines merkwürdigen „Schauwunders“ entsteht, das sich zudem mit der Ehrfurcht vor dem Altarsakrament kaum vereinbaren läßt.
      Christus hat der Versuchung in der Wüste widerstanden, als Satan von ihm ein Schauwunder verlangte (sich von der Zinne des Tempels stürzen). Die Kirche hat diese selbsternannte „Sühneseele“ Julia Kim nicht ohne Grund exkommuniziert.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

      Liken

  6. Ralf sagt:

    …ich habe auf der Webseite von Naju etwas gefunden, das die große „Demut“ der Julia Kim beweist…;-)
    Es handelt sich um ein Zwiegespräch zwischen Gottvater und der Julia Kim aus der Botschaft vom 22. April 2011 – Karfreitag

    Gottvater: „Kind, wie warst du nur in der Lage, den grausamen Kelch der Passion anzunehmen, und, dein Leben hingebend, die schlimmsten Schmerzen zu erleiden?“

    Julia: „Ich, die unwürdige Sünderin, tat nur meine Pflicht.“

    Gottvater: „Kind, selbst wenn Ich über diese Welt, die voll von Sünden ist, die Strafe herablassen wollte, könnte Ich Meine hoch empor gehobene gerechte Hand nicht herunterlassen, da es kleine Seelen wie dich gibt, die ihr Leben restlos hergeben.“

    Julia: „Vater, ich bin unendlich unwürdig. Mein einziger Wunsch ist, dass alle Geistlichen, Stellvertreter des Herrn, auf der ganzen Welt treu ihrer Berufung nachgehen und alle umherirrenden Schafherden auf den rechten Weg führen, damit sich die ganze Welt bekehrt.“

    Gottvater: „Nun denn, geh zurück zur Welt und erhebe deine Stimme. Wenn es auf der Welt nicht kleine Seele wie dich gäbe, die Mir mit aller Kraft die Treue hält, würde diese mit pechschwarzer Finsternis bedeckte Welt in einen Aschenhaufen verwandelt werden.“

    Zitat-Ende

    man muß noch erwähnen, daß sie tot wahr und dann wieder zum Leben kam, sie ist quasi auferstanden, nachdem sie die Passion Jesu Christ „durchlebte“.
    Besonders gefallen hat mir die Antwort: „Ich, die unwürdige Sünderin, tat nur meine Pflicht.“
    Auch ist es überaus merkwürdig, daß Gott fragt, wie sie dazu in der Lage war; ist nicht Gott der Schöpfer, der seine Geschöpfe kennt?
    Was ich nicht verstehe, daß es Anhänger der Julia Kim gibt, bei diesen hirnrissigen „Botschaften“. Ich höre hier keine Demut, sondern eine grenzenlose Eitelkeit und Bigotterie heraus.

    Liken

  7. Ralf sagt:

    „bis ins innerste Mark verdorben“…das ist wahre Häresie…die Kirche ist der mystische Leib Christi…wie kann dieser bis ins innerste Mark verdorben sein?

    Liken

  8. Anonymous sagt:

    Naju ist ECHT!

    Casa San Benedetto
    Via dell’Erba, 1
    00193 Roma (Italia)
    Roma, 28. Februar 2010

    Zeugnis

    Eucharistisches Wunder während der hl. Messe in der Kapelle des „Hauses St. Benedetto“, zelebriert von S.E.R. Mons. Giovanni Bulaitis, Apostolischer Nuntius in Rom, am 28. Februar 2010

    Ich wurde schon unterrichtet, dass Julia Kim aus Naju am 26. Februar 2010 nach Rom kommen würde. Nach dem, was mir berichtet wurde, gab die allerheiligste Jungfrau Maria Julia die Anweisung, sich nach Rom zu begeben, um mich, den Nuntius Giovanni Erzbischof Bulaitis, der als Apostolischer Nuntius in Korea (und früher Sekretär des Apostolischen Nuntius) war, aufzusuchen. Andere Einzelheiten waren ihr nicht gegeben worden. Diese Aufforderung wurde Julia am 24. November 2009 gegeben, dem fünfzehnten Jahrestag des eucharistischen Wunders, jenem Tag, als ich gerade Naju besuchte.
    Am 27. Februar 2010 begegnete ich Julia Kim und ihren Begleitern, und sie gab mir eine Statue der allerheiligsten Jungfrau, Gnadenwasser aus dem Erscheinungsberg von Naju, verschiedene Fotographien und andere Sachen.
    Sie erinnerte mich an daran, dass ich am 24. November 1994 von der heiligsten Jungfrau dazu berufen worden war, das Omega von Naju zu sein, während Pater Spies, Julias Seelenführer, als das Alpha berufen war, um das Werk der Madonna fortzusetzen.

    In Rom vereinbarte ich mit der Gruppe aus Korea, am Sonntag, dem 28. Februar, eine hl. Messe für sie im Haus St. Benedetto zu lesen. Ich empfahl ihnen, nach der hl. Messe, gegen zwölf Uhr mittags, zum Petersplatz zu gehen, um den Segen des Hl. Vaters zu empfangen.

    Am 25. Februar 2010 hatte mich in der Nacht die allerheiligste Jungfrau gerufen, um mir zu sagen, dass Julia eine „Botschaft“ für mich überbringen werde. Ich dachte nach und fragte mich selbst, ob tatsächlich die Jungfrau zu mir gesprochen hatte. Ich sagte zu mir selbst „Ja“, weil mich über die Jahre niemand beim Namen „Giovanni“ – außer meine Brüder und Schwestern – gerufen hatte, sondern auf Englisch „John“. Davon überzeugt, ging ich zum Beichten in die Kirche in der Nähe des Hauses St. Benedetto, um möglichst viele Gnaden zu erhalten und mich für diese Begegnung vorzubereiten.

    Am Sonntag zelebrierte ich zusammen mit Pfr. Aloisius Chang aus Korea die hl. Messe – er auf Koreanisch und ich teilweise auf Italienisch. Ich dachte‚ die hl. Jungfrau würde mir vielleicht während der hl. Messe durch Julia eine Botschaft geben.
    Zur hl. Kommunion tauchte ich die Hostie in den konsekrierten Wein ein und gab sie Julia. Nachdem die Kommunionspendung an alle anwesenden Personen beendet war, gab mir ein Mitarbeiter ein Zeichen, näher zu Julia zu kommen.

    Julia öffnete den Mund, und man sah, dass die Hostie, die die Form eines Herzens angenommen hatte und ständig größer wurde, mit Fleisch und Blut bedeckt war. Alle Anwesenden sahen dieses Geschehnis, und viele Fotographien wurden gemacht. Danach folgte eine lange Stille, vielleicht 15 Minuten. Dann bat ich einen der Mitarbeiter darum, Julia ein wenig Wasser zu reichen. Die Messe endete mit dem Segen.

    Unmittelbar danach untersuchten wir Julias Mund, der ganz normal aussah – weder Flecken noch Wundstellen waren festzustellen und die Hautfarbe war klar. Dann steckte ich das Korporale in Julias Mund hinein um zu sehen, ob Blutspuren vorhanden wären; aber es war nichts auf dem Korporale, es war vollständig sauber.
    Dann fragte ich Julia, ob ihr die hl. Jungfrau für mich eine Botschaft gegeben hätte. Sie antwortete mit „Ja“. Die hl. Jungfrau wollte mir ein Zeichen geben, das 13. eucharistische Wunder an Julia, und das letzte für Naju. Keiner der Begleiter war jemals bei einem eucharistischen Wunder zugegen. Die ganze Kapelle war mit Rosenduft erfüllt.

    Ich bat alle Teilnehmer, dieses Hostienwunder vorerst nicht bekannt zu machen. Erst wenn sie zurück in Korea seien, dürften sie es verbreiten.

    Ich habe all das in der Wahrheit und in vollem Bewusstsein meiner Verantwortung niedergeschrieben.
    Vor langer Zeit habe ich die Angelegenheit um Naju mit dem Staatssekretariat, mit der Kongregation der Evangelisation der Völker und der Kongregation für die Glaubenslehre behandelt. Die letzte Kongregation bat mich darum, ihr das Dossier über Naju zu überreichen. Dem jetzigen Hl. Vater ist über Naju alles bekannt, da er für lange Jahre der Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre war.
    Papst Johannes Paul II., Diener Gottes, hatte seinen vietnamesischen Sekretär gesandt, um der Madonna von Naju und Julia Grüße zu übermitteln. Einige Monate später lud der Hl. Vater Johannes Paul II. Julia nach Rom ein, um der hl. Messe in seiner Privatkapelle beizuwohnen. Der Hl. Vater Johannes Paul II. spendete Julia persönlich die hl. Kommunion, welche sich in ihrem Mund in wahres Fleisch und Blut verwandelte. Das Datum dieses Wunders war der 31. Oktober 1995, der Vorabend des 49. Jahrestages der Priesterweihe des Papstes und jener Tag, an dem Papst Pius XII. die ganze Welt dem Unbefleckten Herzen Mariens weihte.

    Das eucharistische Wunder vom 28. Februar 2010 ist das Zweite, das sich auf dem Gebiet des Vatikans, des Heiligen Stuhls, ereignet hat. Da das „Haus St. Benedetto“, das den Namen des Papa Benedetto XVI. trägt, exterritorial ist, liegt die Zuständigkeit beim Heiligen Stuhl.

    Quelle:
    Zeugen der Warheit

    Liken

    • Guten Tag,
      es kommt nicht auf Rosendurft und sonstige mirakulöse Vorgänge an (übersinnliche Phänomene gibt es auch in fremden Religionen und im okkult-spritistischen Bereich), sondern auf die Übereinstimmung der „Botschaften“ mit der Heiligen Schrift und der kirchlichen Lehre. Dies ist in Naju nicht der Fall, wie bereits nachgewiesen.
      Wie uns das NT ankündigt, wird auch der Antichrist am Ende der Zeiten großé „Zeichen und Wunder“ wirken, so daß „wunderbare“ Vorkommnisse und außergewöhnliche Mirakel durchaus kein Beweis himmlischer Herkunft sind.
      Abgesehen davon fehlt in Ihrem Leserkommentar sehr wohl die Quellenangabe und sogar der Verfasser des angeblichen „Zeugnisses“ – eine Anschrift ohne Autor ist sinnlos, es können im sog. „Haus St. Benedikt“ schließilch mehrere Personen wohnen. Überdies ist ein Hinweis auf nicht näher erläuterte „Zeugen der Wahrheit“ keine Quellenangabe: Verlinken Sie zur Originalquelle oder nennen Sie die genaue Print-Publikation mit Erscheinungsdatum.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

      Liken

      • Ralf sagt:

        …ich war mal aktiv in dem Forum der „Zeugen der Wahrheit“…“Privatoffenbarungen“ finden dort großen Zuspruch; aber zur Ehrenrettung muß ich sagen, daß dort „die Warnung (Website)“ im allgemeinen abgelehnt wurde (obwohl es auf der Titelseite angepriesen wird). Ansonsten wird aber alles „anerkannt“, im Sinne der Wahrheit, versteht sich…;-)

        Liken


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s