Deshalb lehnt Richard Sulik die EUro-„Rettungs“-Politik ab

Der Berliner Journalist Michael Leh führte ein aktuelles Interview mit Richard Sulik, der bis vor kurzem Parlamentspräsident der Slowakei war   –  bevor die dortige Regierungskoalition an der Kontroverse um den EU-Rettungsschirm zerbrach.

Sulik will seine Partei „Freiheit und Solidarität“ im nächsten (Wahl-)Jahr zu einem weiteren Erfolg führen.  „Sloboda a Solidarita“ (SaS) ist jetzt bereits drittstärkste Partei des Landes.

Der Unternehmer und Wirtschaftswissenschaftler wurde auch dadurch bekannt und bei Sozialisten verhaßt, weil er in der Slowakei einen einheitlichen Einkommens-Steuersatz von 19% einführte.

Sulik bereut es heute, anfangs für die Einführung des EURO plädiert zu haben. Er stellt fest, daß der frühere tschechische Präsident Vaclav Klaus recht hatte, als er riesige Probleme mit dieser Einheitswährung ankündigte.

Das vollständige Interview mit Richard Sulik lesen Sie hier:
http://www.freiewelt.net/nachricht-8455/richard-sulik-%FCber-sein-%22nein%22-zum-efsf.html


„Welt am Sonntag“: Berliner Kreis konservativer C-Politiker formiert sich

In der CDU wird neu um den Kurs der Parteivorsitzenden Angela Merkel gerungen. Konservative Politiker wollen am 15. Dezember 2011 über die Gründung eines „Berliner Kreises“ beraten, berichtet heute die Zeitung „Welt am Sonntag“.

Der hessische CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Wagner hat diesen Kreis bereits seit zweieinhalb Jahren vorbereitet. Er setzt sich für ein vom „C“ geprägtes Profil seiner Partei ein.

Wagner ist engagierter evangelischer Christ, ebenso wie einige andere eventuelle Mitglieder des Berliner Kreises, darunter der frühere brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm sowie Erika Steinbach, die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen war vor allem wegen der kirchl. Segnung von Homo-Partnerschaften aus der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau ausgetreten und zur theologisch konservativen SELK (Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche) übergetreten.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA


Scheidung führt bei Männern oft zu Kummerspeck

Scheiden tut weh – und sorgt nicht selten für weitere Pfunde. Besonders Männer legen nach einer Trennung enorm an Gewicht zu, berichtet das Lifestyle-Magazin „Men’s Health“ unter Berufung auf eine Langzeit-Studie der US-amerikanischen Universität „Ohio State“.

Als Grund vermuten die Forscher, daß viele Männer aus Frust über das Alleinsein kaum noch auf eine gesunde Ernährung achten und alles in sich hineinschaufeln. Während der Ehe würden ihre Frauen häufig dafür sorgen, daß sich der Fett-Konsum ihrer Gatten in Grenzen hält. Dicker werden nach einer Scheidung vor allem Männer über 30. Das Ergebnis mag auch schlicht damit zu tun haben, daß viele Männer nicht richtig kochen können und dann in die nächste Imbißbude laufen.

Die Mediziner hatten für ihre Studie mehr als 10.000 Amerikaner rund 22 Jahre begleitet und dabei den Familienstand und den Body-Maß-Index (BMI) verglichen.

Quelle: Männermagazin Men’s Health 


Mittagessen für Kinder in Krippen und Ganztagsschulen oft ungesund

Es gibt immer mehr Kindertagesstätten und Ganztagsschulen und damit auch immer mehr Kinder, die dort zu Mittag essen. Kitas und Ganztagsschulen gelten als Zukunftsmarkt und daher buhlen die Wettbewerber um diese Einrichtungen. In diesem Konkurrenzkampf geht es auch um einen günstigen Preis: er muß sich in einem erträglichen Rahmen bewegen, sonst protestieren die zahlenden Eltern.

Der Anbieter wiederum will mit der Mensa verdienen und bringt deshalb das auf den Tisch, was die Kinder am liebsten essen  – und so gibt es viel zu oft Nudeln mit Tomatensoße, Currywurst, Schnitzel und Pommes.  In einer Kita wurden acht Monate alte Babys mit Chicken Nuggets und Currywürsten gefüttert.

Quelle: Mittelbayerische Zeitung


Was Hänschen nicht lernt….

Vor 40 Jahren testeten amerikanische Forscher eine größere Gruppe Vierjähriger dahingehend, ob sie mit dem Versprechen auf eine spätere Belohnung auf eine sofortige Süßigkeit verzichten konnten. Viele „konnten“ (wollten) es nicht.
Nun fanden Wissenschaftler 59 Erwachsene, die damals an der Kinderstudie beteiligt waren und testeten erneut deren Selbstdisziplin.

Wie die „Apotheken-Umschau“ berichtet, zeigte sich dabei, daß jene Teilnehmer, die als Kinder der Versuchung nachgegeben hatten, sich auch später schlechter unter Kontrolle hatten.

Quelle:  Apotheken Umschau