Jena: Störaktionen gegen Vortrag von Gabriele Kuby am 6.12.2011

Homosex-Gruppen und Linksradikale agitieren gegen konservative Publizistin

Am 6. Dezember 2011 war die  Schriftstellerin Gabriele Kuby auf Einladung einer katholischen Studentenverbindung zu einem zeitgeistkritischen Vortrag nach Jena gekommen.  Thema:  „Gender-Mainstreaming – Verlust der Freiheit durch Freiheit ohne Grenzen?

Auf dem Bahnhof wurde sie mit der Nachricht begrüßt, es sei eine Demonstration gegen die Veranstaltung angemeldet worden.   Eine aktive Schwulengruppe (der Verein „Vielfalt Leben  –  QueerWeg für Jena & Umgebung e.V.“) hatte unter dem Motto „Akzeptanz statt Homophobie – Demo gegen Vortrag von Gabriele Kuby“ zu „Protesten“ aufgerufen. Dem schlossen sich linksradikale Organisationen an, zB. die „Linksjugend“ Thüringen (der Partei „Die Linke“ nahestehend).

Es sammelten sich sodann ca. fünfzig junge Leute vor dem Haus mit Trillerpfeifen, sie bestückten die Plakate mit einem „Nazi“-Aufkleber und strömten in den Vortragssaal, wobei sie die Zahl der geneigten Zuhörer bald übertrafen.

Während der Rede von Gabriele Kuby wurde das Treppenhaus mit erheblichem Lärm, Trillerpfeifen, Geschrei, an die Türen schlagen etc. besetzt. Die Polizei räumte das Gebäude.

Am 23. November 2011 verteidigte die engagierte katholische Publizistin  in der Sendung „log-in“ auf dem ZDF-info- Kanal die Institution Ehe gegen zwei Moderatoren, eine lesbische Journalistin, einen ehefeindlichen Psychotherapeuten und einen Playboy mit sieben Kindern von sieben Frauen. Thema:  „Nimmer für immer – ist Heiraten out?“   –  Zum Verdruß des Moderators war die Mehrheit vorher gegen die Ehe, nachher dafür.

Hier können Sie die Sendung anschauen:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/1009864#/beitrag/video/1499362/log-in:-Ist-heiraten-out?


8 Kommentare on “Jena: Störaktionen gegen Vortrag von Gabriele Kuby am 6.12.2011”

  1. Marc sagt:

    Antwort an Anonym vom 14.12.11: Schwule und Lesben sind ganz normale Menschen wie DU und Ich und Gabriele Kuby und alle anderen auf dieser Welt. Sie sollten/müssten daher genau die gleichen Rechte haben, wie DU und Ich und Gabriele Kuby. In der Realität haben sie dies jedoch nicht. Bis in die 90er Jahre hinein stand Homosexualität unter Strafe. Heutzutage sind sie vom Ehegatten-splitting (ohnehin fragwürdig) ausgeschlossen, dürfen nicht ordentlich heiraten, keine Kinder adoptieren. Soviel zum Thema Gleichberechtigung.

    Wen wollen Schwule und Lesben bitte in ihrer Freiheit beschneiden? Das Einzige, was sie wollen, ist ein gleichberechtigtes Leben ohne Diskriminierung. Auch wenn es sich um fraglos um Minderheiten handelt, ist dies kein Argument, eine Gleichberechtigung zu verweigern. Das ständige konservative Gelaber von dem besonderen Schutz der Ehe und der Wichtigkeit von Vater und Mutter für Kinder muss wie Hohn in den Ohren aller Alleinerziehenden klingen. Das, worum es geht ist die LIEBE. Dort wo LIEBE ist, können auch Kinder vernünftig groß werden.

    Es ist schon beinahe lächerlich scheinheilig, dass ausgerechnet die Christen mit ihrer propagierten Nächstenliebe nach Jesu eine solche Toleranz nicht aufbringen können. Ich bin mir ziemlich sicher: Jesus würde anders denken.

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    • Guten Tag,
      zu Ihrem Schlußsatz: Christus war Jude, das Judentum lehnte praktizierte Homosexualität entschieden ab – und das nicht deshalb, weil zu jener Zeit quasi nichts anderes übrig blieb, im Gegenteil: in Griechenland war die Jünglingsliebe damals zeitweise stark verbreitet. Aber selbst in jenen Kulturen, die nicht das „konservative“ jüdische Denken teilten, gab es nirgendwo die Einrichtung einer „Homo-Ehe“.
      Staat und Gesellschaft haben ein berechtigtes, existentielles Interesse an der Ehe zwischen Mann und Frau, weil diese eine Nachkommenschaft ermöglicht, homosexuelle Beziehungen jedoch nicht. Zudem hält die Dauer ehelicher Beziehungen statistisch weitaus länger als jene von homosexuellen Partnerschaften – ein Gesichtspunkt, der auch für die Erziehung von Kindern von erheblicher Bedeutung ist.
      Dies nüchtern zu sehen, hat doch mit verweigerter Nächstenliebe nichts zu tun, sehr wohl aber mit der Beachtung des Kindeswohls.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Gabi sagt:

        Frau Küble,

        unabhängig davon , ob man nun Befürworter einer „Homo-Ehe“ ist oder nicht, sollte das Argument, mit der Nachkommenschaft langsam mal gestrichen werden. Es gibt viele Gründe, warum aus einer Ehe nicht zwangläufig Kinder hervorgehen , Man möchte keine, man kann keine bekommen oder man ist schlichtweg zu alt. Das sind ja nun nicht alles Leute, die sündigen oder etwas falsch machen, weil sie geheiratet haben.

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      • Guten Tag,
        aus der Mehrheit der Ehen gehen auch heute noch Kinder hervor, in einer homosexuellen Verbindung ist dies bekanntlich nicht möglich.
        Zudem halten Ehen durchschnittlich weitaus länger als homosexuelle (eingetragene) Partnerschaften.
        Daß die Nachkommenschaft einziger Sinn der Ehe sei, hat keiner behauptet, auch nicht die katholische Kirche, sonst würde sie keine alten Brautleute kirchlich trauen, was aber seit 2000 Jahren für sie selbstverständlich ist.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Gabi sagt:

        Guten Abend Frau Küble,

        es ist doch kein Argument, dass aus der Mehrheit der Ehen Kindern hervorgehen. Sachlich kann man doch auch sagen, dass etliche Ehen kinderlos bleiben. Ursachen sind unterschiedlich. Worin unterscheiden Sie denn nun wirklich wenn eine Ehe hetero-wie homosexuell kinderlos bleibt? Und natürlich kann man doch auch nicht über die DAUER einer Beziehung spekulieren und deswegen eine Hochzeit ablehnen. Es hat schon Fälle gegeben, da waren Paare nicht einmal eine Woche verheiratet. Sowas ist natürlich die Ausnahme. Aber ob eine Ehe ein Leben lang hält, das lässt sich beim besten Willen nicht vorher sagen. Sicher heiratet man nicht, um sich scheiden zu lassen. Aber wir haben zum Vergleich eine Scheidungsrate. Das sind alles menschliche Züge……….Weil die Mehrheit…….kann als nicht argumentativ stichhaltig sein. Es ist ja dann auch bei Homosexualität eine individuelle Frage, über die man nicht spekulieren kann, was nun einzelne Partner betrifft. Ich möchte auch nicht, dass man mir eine Heirat verbietet , weil sich viele scheiden lassen. Oder ich Kinder bekommen muss, weil viele welche bekommen. Das ist ja auch eine harte Einstellung gegenüber denjenigen, die alles für ein Kind geben würden. Natürlich auch bei Hetero-Paaren.

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  2. Anonymous sagt:

    Ich hatte 1998 eine besonders verkommene schwule Vorstellung kritisiert: Eine Musikband, die sich „Terror-Group“ nannte, war im Jugendkulturzentrum „Alte Mälzerei“ in Regensburg nackt aufgetreten und hatte auf der Bühne homosexuelle Praktiken pantomimisch dargestellt, vor Jugendlichen! Da sich offenbar niemand traute, diese Jugendschocker und -verderber (die Regensburger MZ titelte: „Da wurden selbst hartgesottene Kids blass“ oder ähnlich) anzuzeigen, tat ich es. Die Staatsanwaltschaft erhob dann tatsächlich Vorermittlungen. Was aber dann gegen m i c h pressemäßig losbrach, diese schmutzige, üble Kampagne zu schildern, würde hier den Rahmen sprengen. Gewisse Kreise gingen so weit, mich mit anonymisierten E-Mails zu bedenken, die ich als Morddrohung interpretieren musste. Auch dieser Vorgang zeigt, welch totalitäre Gefahr inzwischen von diesem Gender-Wahn ausgeht. Wo bleiben die politischen und publizistischen und bischöflichen Stimmen, die Gabriele KUBY beistehen? Sie schweigen … Und die letzten Reste der abendländischen Identität werden widerstandslos in der Gosse vom Mob zertreten.

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    • Christel Koppehele sagt:

      Danke, dass Sie diese Ungeheuerlichkeit dokumentiert haben und aktiv geworden
      sind. Die Kinder und Jugendlichen, die so etwas mit ansehen „müssen“… tun mir
      so leid. Empörend ist das Verhalten sowohl unserer „liberalen“ bwz. antichristlichen
      Staatsorgane, als auch das f e i g e, unverantwortliche Schweigen der „Kirchenorgane“…
      Umso mehr zählt jede Stimme des Widerstands von Seiten der „Laien“, der Leute
      mit gesundem Menschenverstand… Aber auch hier könnte man resigniert fragen:
      Was bringt’s ? Was nützt es ? Ein Zitat von Edmund Burke lautet:
      „Niemand beging einen größeren Fehler als jener, der nichts tat, weil er nur wenig
      tun konnte.“

      Christel Koppehele

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  3. Anonymous sagt:

    Ich frage mich: Sind Schwule und Lesben eigentlich besonders schützenswerte Wesen, Menschen mit Sonderrechten und mit der Gesllschaft dienenden Eigenschaften? Oder sind es nicht auch ganz normale Bürger, die neben ihren Grundrechten sich an Pflichten und freiheitlichen Rechtsordnungen zu halten haben? Woher nehmen sie das Recht, anderen dieses zu beschneiden? Wer erlaubt ihnen, anderen vorzuschreiben, wie sie sich sexuell und zwischenmenschlich zu orientieren zu haben?
    Viele offene Fragen, die verfassungsrechtlich zu klären wären.
    Anscheinend fürchtet man diese kleine Bürgergruppe und stellt ihre Forderungen über die Grundrechte Andersdenkender. In unserem Land schreibt niemand dem anderen vor, was er sexuell empfinden und wie er sexuell handeln soll, solande es andere nicht berührt. Jeder Schwule, jede Lesbe, kann also tun und lassen was er/sie will. Warum gewähren sie das Nichtschwulen dann nicht auch?

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