TYPISCH TV: Jürgen Trittin ist meisteingeladener Talkshow-Gast

Eine Auswertung des Medienportals MEEDIA.de zeigt: Niemand war im Jahr 2011 so oft in den großen Talkshows von ARD und ZDF zu sehen wie der grüne Fraktionschef Jürgen Trittin, der für seine ultralinken und antideutschen Ansichten  bekannt ist.

Neunmal war Trittin bei „Anne Will“, „Günther Jauch“ & Co. zu Gast. Dahinter folgen mit je 7 Auftritten acht folgende Leute: Gregor Gysi, Hans-Ulrich Jörges, Jürgen Todenhöfer, Klaus von Dohnanyi, Michael Spreng, Peter Scholl-Latour, Rainer Brüderle und Ursula von der Leyen.

Für die Auswertung hat MEEDIA.de sämtliche Gäste der sechs großen wöchentlichen ARD- und ZDF-Talkshows „Anne Will“, „Beckmann“, „Günther Jauch“, „Hart, aber fair“, „Menschen bei Maischberger“ und „Maybrit Illner“ recherchiert und die Zahl ihrer Auftritte gezählt. Anschließend wurden die Zahlen aller sechs Shows zusammengezählt.

Hier unsere Dokumentation der ultralinken Standpunkte Trittins:

https://charismatismus.wordpress.com/2011/08/20/hast-der-grune-fraktionsvorsitzende-unser-land/

 


Die Herausforderungen für den Priester von heute

PRIESTERNETZWERK: „Wir sind in der Welt, für die Welt  –  doch nicht von der Welt!“

Nachfolgend der gehaltvolle Weihnachts-Newsletter des „Netzwerks katholischer Priester“  (die Zwischenüberschriften, die wir der Übersichtlichkeit halber gesetzt haben, stammen von uns):

Am Ende dieses Jahres grüßen wir Sie von Herzen. In wenigen Stunden werden wir die frohe Botschaft verkünden, dass die Hirten auf den Feldern von Bethlehem als erste die Nachricht von der Geburt des Erlösers vernommen haben.

Auch wenn der Berufstand der Hirten im rabbinischen Schrifttum wenig galt (z.B. wurden sie bei Gericht nicht als Zeugen akzeptiert), darf man nicht vergessen, dass die Patriarchen – z.B. Abraham, Isaak, Jakob und auch David – Hirten waren. „Den Elenden und Verachteten, die nicht einmal für zeugnisfähig erachtet wurden, wird also als ersten die Frohe Botschaft verkündet.“[1]

Der PRIESTER in der Ausübung seiner HIRTENSORGE

Die hier beschriebene Ambivalenz des Hirtenamtes erleben wir Tag für Tag in der Ausübung unseres Priestertums:

Denn insbesondere das Hirtenamt  –  die Verpflichtung des Priesters, die Gläubigen auf den Weg zum wahren Leben zu führen  –  wird von vielen nicht mehr verstanden und oftmals geringgeschätzt.

Der Priester gilt dann als Sonderling mit einer anachronistischen Lebensweise. Als einer, der sich dem Modernitätsdruck noch eine Weile widersetzt  –  in den Augen selbst vieler Gläubiger ein im Grunde aussichtsloses Unterfangen.

Wer innerkirchlich die Nase vorne zu haben meint, lächelt über die Versuche, den Zölibat und andere Merkmale der priesterlichen Identität zu verteidigen  –  und dies selbstverständlich mit der selbstsicheren Siegesgewissheit, selbst „schon weiter“ zu sein.

Dennoch  –  oder gerade deshalb: Der Priester ist berufen, so wie die Hirten der Weihnachtsgeschichte die heilsnotwendige Botschaft unseres Glaubens vollmächtig zu verkünden: „Heute ist euch der Heiland geboren, er ist der Messias, der Herr.“ (Lk 2, 11)

Der PRIESTER und die SAKRAMENTE des HEILs

Und damit nicht genug: Die Gottesgeburt wiederholt sich Tag für Tag  –  durch die Spendung der Heiligen Sakramente, wenn unsterbliche Seelen die Gnade Christi empfangen, um bereitet zu werden für die Hochzeit des Lammes.

Wen wundert es, dass viele Priester in der ständigen Spannung zwischen Verheißung und Realität des Hirtenamtes mutlos geworden oder gar zerbrochen sind?

Seitdem Papst Benedikt 2010 das Priesterjahr ausgerufen und den Heiligen Pfarrer von Ars zum Patron desselben erklärt hatte, ist vor unser aller Augen deutlich geworden, wie wenig selbst Priester und Bischöfe mit dem Ideal eines Pfr. Jean-Marie Vianney anfangen können  –  jenes Mannes, der ein Leben zwischen Altar und Beichtstuhl führte und sich in der Sorge für das Seelenheil seiner Pfarrkinder verzehrte. Wird seine Gestalt heutzutage nicht ebenso belächelt wie die Versuche des Papstes, den Priestern das Bewusstsein ihrer außerordentlichen Sendung und ihrer unvergleichlichen Würde zurückzugeben?

Der Priester von heute hingegen soll ein Mann des „Dialogs“ sein, teamfähig und in allen (!) Fragen bereit zur Kommunikation „auf Augenhöhe“ – das neue Schlagwort der „Dialogkirche“.

Er tritt für eine geschwisterliche Kirche ein, in der Männer und Frauen, Kleriker und Laien gleichberechtigt sind. Wem das zu plakativ erscheint, möge sich die kirchenpolitischen Forderungen der „Mannheimer Dialogveranstaltung“ vom Juli 2011 einmal genauer anschauen.

Im DIALOG-PROZESS werden reformtheologische Ladenhüter neu aufgewärmt

Hier ist unter Mitwirkung der deutschen Bischöfe ein Forderungskatalog erstellt worden, der sämtliche theologischen Ladenhüter der 70er Jahre noch einmal aufmarschieren lässt. Man liest diese Forderungen und fasst sich an den Kopf: Wie ist es möglich, dass unter den Augen der diözesanen Hirten ein sogenannter „Dialog“ inszeniert wurde, der ganz offenkundig und unverblümt den obersten Hirten der Kirche unter Druck setzen möchte? Warum hat sich noch kein deutscher Bischof von diesem unheilvollen Geschehen klar und deutlich distanziert?

Machen wir uns nichts vor: Priester, die sich dem Anpassungsdruck widersetzen, werden es in Zukunft noch schwerer haben. Wer steht ihnen eigentlich noch bei?

Mit dem Philosophen Robert Spaemann stellen wir fest: Auch innerkirchlich beschreiten wir den gefährlichen Weg in eine Meinungsdiktatur. Denn im öffentlichen Diskurs spielt die Frage, wer das stärkere Argument hat, kaum noch eine Rolle. Ausschlaggebend ist vielmehr die Frage, wer die Mehrheit hinter sich versammeln kann. Was zählt, ist das Recht des Stärkeren.[2]

HOFFNUNG in Sicht durch PAPST BENEDIKT

Dennoch: Es gibt auch Hoffnung. So hat Papst Benedikt XVI. bei seinem diesjährigen Deutschlandbesuch den mit großem Medienrummel inszenierten innerkirchlichen „Dialogprozess“ mit keinem Wort erwähnt. Auch die kirchenpolitischen Forderungen nach dem Diakonat der Frau, nach der Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen und Nichtkatholiken zur Heiligen Kommunion sowie nach der Abschaffung des Zölibates bedachte er mit komplettem Schweigen.

Und die zum Teil gespenstisch anmutenden bischöflichen Interpretationsversuche des päpstlichen Ignorierens hinsichtlich dieser Themen konnten zumindest die unvoreingenommenen Beobachter nicht vor der Feststellung bewahren, dass es dem Papst offenbar um anderes ging als um eine Neuauflage der kirchenpolitischen Grabenkämpfe der späten 80er und frühen 90er Jahre. Immerhin: Einer hatte wohl erkannt, dass die Kirche aus dem sogenannten „Kirchenvolksbegehren“ nicht gerade gestärkt hervorgegangen war.

(Nebenbei bemerkt: In aller Bescheidenheit sei daran erinnert, dass es zu den angeblich „heißen Eisen“ der Dialogisierer ausgesprochen gehaltvolle und an Klarheit nicht zu überbietende Stellungnahmen eines gewissen Joseph Ratzinger gibt, der sich mit all diesen Verfallserscheinungen als Präfekt der Glaubenskongregation mehr als zwanzig Jahre auseinandersetzen musste. Warum werden diese Äußerungen ignoriert? Steckt am Ende eine böse Absicht dahinter?)

Der Papst befasste sich in Deutschland stattdessen mit dem, was für die Kirche unseres Landes in Zukunft notwendig sein wird: Nicht Anpassung und Säkularisierungsdruck, keine Verwässerung der sakramentalen Gestalt unserer Kirche noch eine weitere Verbürgerlichung der Klerus: Im Gegenteil fiel das prophetische Wort von der „Entweltlichung“, ein Wort, das er in seiner mittlerweile berühmt gewordenen Freiburger Konzerthaus-Rede entfaltet hat.

ENTWELTLICHUNG  – Herausforderung auch für PRIESTER

Auch für uns Priester ist diese Rede eine Herausforderung, Mahnung und Stärkung zugleich. Prof. Dr. Andreas Wollbold (München), der in diesem Jahr auch beim Priesternetzwerk zu Gast war (und dessen Buch „Als Priester leben“ Ihnen allen an dieser Stelle ausdrücklich empfohlen werden soll[3]), hat das Kernproblem wie folgt ausgedrückt: „Wie kann man treu bleiben unter dem beständigen Druck, in die Welt zurückzukehren? Der Druck zur Verweltlichung, er hängt ja wie ein Damoklesschwert über jeder Priesterberufung heute.“[4]

Worin besteht dieser Druck, der – horribile dictu – nicht von atheistischen Kirchenfeinden, sondern innerkirchlich von zahlreichen Gremien, Mitbrüdern, ja selbst von Ordinariaten und Bischöfen ausgeübt wird?

Wollbold merkt hierzu an: „Priester und Orden … sollen alles Besondere ablegen – geistliches Gewand, Brevier und tägliche Messe als eiserne Ration jedes Priesters, … So wurde das Refektorium zur Kantine, das Pfarrhaus zum Taubenschlag, die Klosterzelle oder die Studierstube des Pfarrers wurden zur WLAN-fähigen Verwaltungszentrale, der gute Hirt wurde der clevere Animator, der Prophet der stets lächelnde Jongleur des Möglichen, und die Pfarrei bestenfalls ein agiler Akteur im lokalen Vereinsleben. Der Priester wurde zum Gemeindeleiter, einer Art hauptamtlichem Vereinsvorstand; er wurde zum Bruder, der das Leben der Menschen teilt – man fragt sich nur, warum er für diese Selbstverständlichkeit auch noch ein Gehalt bekommt.“[5]

Kann man es treffender ausdrücken?

Liebe Mitbrüder, das Priesternetzwerk hofft, Ihnen mit den ihm zu Verfügung stehenden bescheidenen Mitteln beistehen zu können, damit Sie dem immensen Verweltlichungsdruck nicht nachgeben. Wenn wir selbstkritisch unser eigenes Priesterleben betrachten, dann wissen wir, dass dieser Sog zur Verweltlichung uns allen gefährlich werden kann.

Wie prophetisch sind deshalb die Worte des Papstes in Freiburg: „Um ihrem eigentlichen Auftrag zu genügen, muss die Kirche immer wieder die Anstrengung unternehmen, sich von dieser ihrer Verweltlichung zu lösen und wieder offen auf Gott hin zu werden. Sie folgt damit den Worten Jesu: ‚Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin‘ (Joh17, 16), und gerade so gibt er sich der Welt.“[6] Was der Papst hier von der Kirche insgesamt sagt, muss für den Priester in besonderer Weise gelten. Haben wir den Mut, als Priester innerlich und äußerlich zu zeigen, dass wir zwar „in dieser Welt“, und „für die Welt“, aber nicht „von der Welt“ sind!

Gerne halten wir Sie weiterhin über die Aktivitäten des Priesternetzwerks auf dem Laufenden. Noch mehr würden wir uns freuen, Sie zu unseren Versammlungen und Tagungen begrüßen zu können – sei es beim Bundestreffen im Herbst oder bei der Liturgischen Tagung in Herzogenrath, sei es bei der Theologischen Akademie in Aigen oder bei einem unserer Regionalkonveniats. Nehmen wir die Mühen des Weges auf uns! Denken wir auch an die anderen Mitbrüder, die zu stärken wir verpflichtet sind – auch und gerade dann, wenn es bei uns vor Ort gerade einmal nicht „brennt“!

Ganz herzlich grüßen wir Sie, verbunden mit einem herzlichen Gebetsgedenken und in der Hoffnung, dass auch wir mit unseren Bemühungen in Ihrem Beten einen Platz finden.

Frohe, gnadenreiche Weihnachten und ein gesundes neues Jahr für Seele und Leib wünschen Ihnen

Pfr. Dr. Guido Rodheudt, Pfr. Hendrick Jolie, Pfr. Uwe Winkel

Fußnoten:
[1] M. Gaudron, Die Entstehung der Evangelien, 179
2 Vgl. Interview mit Robert Spaemann, FAS vom 15.02. 2009
3 Andreas Wollbold, Als Priester leben: Ein Leitfaden, Regensburg 2010
 4 Predigt vom 30.10.2011
5 Ebd.
6 Papst Benedikt, Begegnung mit engagierten Katholiken, Konzerthaus in Freiburg im Breisgau, 25.09.2011

www.priesternetzwerk.net


Kritik an offiziellen Weihnachtskarten des Europa-Parlaments

Zahlreiche Abgeordnete des Europa-Parlaments haben in Brüssel gegen dessen offizielle Weihnachtskarten protestiert.

Die Karten, die die Parlamentsverwaltung zur Verfügung stellte, paßten eher zu einer „sowjetischen Winterfeier“, heißt es in einem Beschwerdeschreiben.

Keines der sechs angebotenen Motive habe einen christlichen Bezug. Dies sei eine Beleidigung aller christlichen Abgeordneten. Sie verlangten, daß künftig mindestens drei der sechs Weihnachtskarten den christlichen Charakter des Weihnachtsfestes erkennen lassen, jeweils eine für Katholiken, Protestanten und Orthodoxe.

Unterdessen verschickte der deutsche Bundesinnenminister Friedrich (CSU) seitens seines Amtes christlich geprägte Weihnachts-Karten  ins In- und Ausland mit einem Glasfensterbild der Geburt Christi.

Quelle: Evangelische Nachrichtenagentur IDEA


Chanukka-Fest in Behindertenschue Wolmirstedt

Am Mittwoch (21.12.2011) hatte die Botschaft des Staates Israel in der Gerhard-Schöne-Schule für behinderte Kinder in Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt) eingeladen  – und zwar  zum traditionellen Kerzenanzünden und Sufganiot-Essen zu Chanukka, dem jüdischen Lichterfest im Dezember, das zur Erinnerung an die Wiedereinweihung des Tempels in Jerusalem nach dem Sieg der jüdischen Makkabäer (vgl. Makk.-Bücher im AT) gefeiert wird.


Musikalische Untermalung der Feier   (Foto: Botschaft)

Die Gerhard-Schöne-Schule unterhält seit mehreren Jahren Beziehungen zum Wohnheim für behinderte Kinder und Erwachsene Beit Uri in Afula (Israel). In den letzten Jahren haben gegenseitige Besuche von Schülergruppen stattgefunden  –  und so entstand die Idee zu einer Chanukka-Feier der besonderen Art: In einer Videokonferenz begingen Beit Uri und die Gerhard-Schöne-Schule das traditionelle Kerzenanzünden gemeinsam.

Die Schüler in Beit Uri konnten den Chor des Kurfürst-Gymnasiums hören, der Chanukka-Lieder sang, die Schüler der Gerhard-Schöne-Schule wiederum hörten und sahen die israelischen Schüler, wie sie den Segen über die Kerzen sprachen.


Die Kerzen werden angezündet    (Foto: Botschaft)

Unter den Gästen der Chanukka-Feier befand sich neben Tal Gat,  dem Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit an der Botschaft, auch Gerhard Miesterfeld, Vizepräsident des Landstags von Sachsen-Anhalt. Eigens aus Berlin angereist waren auch Rabbiner Israel Bistritzky und einige seiner Rabbinats-Studenten.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin 

Mehr Eindrücke von der Feier unter: http://www.youtube.com/watch?v=aj68nqjnWeE&list=UUtYGoTYo6JOBnmZGzs8SzZA&index=1&feature=plcp


Christian Wulff und seine beiden Oktober-Fettnäpfchen

Kommentar mit kurzem Info-Rückblick von Felizitas Küble

Die Debatte um unseren glücklosen Bundespräsidenten will nicht abreißen  –  und in diesem moralisch angekratzten Zustand soll er eine Weihnachtsansprache halten – gewiß kein reines Vergnügen.

Doch mein Mitleid hält sich in engen Grenzen, zumal Wullf noch im Oktober 2011 eine fromme, kinderreiche Familie geradezu unverfroren behandelte, nur weil diese der traditionsorientierten Priesterbruderschaft St. Pius X. nahesteht.

Jeder mag über diese Bewegung denken, wie er will, das ist hier nicht der springende Punkt. Es kommt allein darauf an, daß niemand   – noch dazu vom Staatsoberhaupt  –  aufgrund seiner religiösen Überzeugung benachteiligt werden darf (wie es unser Grundgesetz festhält).

Der Bundespräsident hat mit seiner Foto-Verweigerung und sonstigen Brüskierung dieser kinderreichen Familie die einfachsten  Grundsätze von Fairneß und Höflichkeit gebrochen.  

Wenn selbst der Islam laut Christian Wulff „zu Deutschland gehört“ (einer muslimischen Familie gegenüber hätte er sich eine solch dreiste Art bzw.Unart vermutlich abgeschminkt), dann gehört eine traditionell-religiöse, christliche Familie erst recht zu Deutschland!

Im Oktober hat Dr. Dean Grunwald, jüdischer Pubizist und ehem. Chef der israelischen Presseagentur EIP-News, deutlich gegen das (Fehl-)Verhalten unseres  Bundesgrüßaugust protestiert  – ein hervorragender Kommentar, wie ich finde:

http://www.deangrunwald.com/2011/10/bundesprasident-wulff-diskriminiert-kinderreiche-familie-wegen-religion/      

Bereits Wulffs Rede zum Tag der Deutschen Einheit im Oktober 2010 lag „voll daneben“, wie ich damals schrieb:

http://www.kolibri-thueringen.de/Wulff_FK.pdf

Nicht zu vergessen seine fast schon peinliche Ansprache beim diesjährigen Papstempfang, wo er dem hohen Gast indirekt seine Privatprobleme servierte  –  und sich damit eher spätpubertär als staatsmännisch verhielt.

Noch schlimmer: danach unterschrieb er das lebensfeindliche PID-Gesetz, das zur Selektion und Vernichtung von Embryonen führt, der kleinsten Erscheinungsform des Menschen.

Überdies hatte sich Christian Wulff nicht sonderlich mit Ruhm bekleckert, als er die Bundesbank vorzeitig zum Rauswurf des  SPD-Mitglieds und „Querdenkers“  Thilo Sarrazin drängte, nachdem dieser ein durchaus sachkundiges, aber kritisches Buch über mangelnde Integrationsbereitschaft vieler Einwanderern (zumal solche islamischer Herkunft) veröffentlicht hatte.

Folgendes kann angesichts der aktuellen Wulff-Debatte vielleicht auch bedacht werden: Hätte Wulff nicht seine Ehefrau verlassen und sich eine Geliebte namens Bettina an Land gezogen, die heute als „First Lady“ durchs Land flaniert, dann hätte er kein neues Haus benötigt  –  und den jetzigen Skandal gäbe es schlichtweg nicht.

Das ist der Fluch der bösen Tat, die fortzeugend Böses muß gebären„, schrieb Schiller einst in seinem Drama „Wallenstein“ – wie wahr!