Erzbischof Twal (Jerusalem) über Nahost: Juden und Christen sind skeptisch

Von einem politischen oder gesellschaftlichen Frieden sind Nordafrika und der Nahe Osten noch weit entfernt. Dies zeigten die Morde an koptischen Christen in Ägypten und die anhaltende Verfolgung aramäischer Christen im Irak, heißt es im Weihnachtsgruß des Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Erzbischof Fouad Twal.

Nach Ansicht des höchsten Vertreters der katholischen Kirche im Heiligen Land ist die bedrängte Kirche des Ostens zunehmend verunsichert. Aufbrüche und Bürgerkriege in der arabischen Welt bewirkten unvorhersehbare politische Entwicklungen.

Juden und Christen sähen die Zukunft überwiegend pessimistisch. Laut Twal gibt es keinen Frieden ohne Gerechtigkeit. Deshalb sei es nötig, „dass sich die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft von der Liebe und Gerechtigkeit Gottes bewegen lassen und sich in allen Belangen als Menschen guten Willens erweisen“.

Der Patriarch ist das geistliche Oberhaupt von rund 75.000 Katholiken in Israel, Jordanien und Zypern sowie in den Palästinensischen Autonomiegebieten.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA



Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s