Johannes Heesters starb als gläubiger Katholik

Johannes  Heesters empfing vor seinem Tod an Heiligabend die Krankensalbung. Das Sakrament wurde dem 108-jährigen Schauspieler und Sänger vom Priester Konrad Schreiegg gespendet.

Der im Ruhestand lebende Stadtpfarrer von Starnberg (77 Jahre) war zuvor von Heesters Familie darüber verständigt worden, daß der Schwerkranke mit einem Schlaganfall im Hospital lag.

Am Freitag wird der in Holland geborene Heesters  –   er war der älteste Schauspieler der Welt   –    auf den Münchner Nordfriedhof beigesetzt.

Quelle: Radio Vatikan

 


DENKmal für das ungeborene KIND

Am 28. Oktober 2011 wurde in Bardejovska Nova Ves (Slowakei) das „Monument des ungeborenen Kindes“ eröffnet.

Der junge Künstler Martin Hudacek will damit den Kummer und die Reue jener Mütter zum Ausdruck bringen, die abgetrieben haben. Ebenso verdeutlicht das Werk das Vergeben und die Liebe des Kindes für die Mutter.

Die Idee für dieses Werk stammt von einer Gebetsgruppe junger Mütter, die sich des Wertes jedes menschlichen Lebens bewußt sind. Bei einer Abtreibung wird nicht allein das Kind unwiederbringlich vernichtet, sondern ebenso die seelische (und mitunter auch körperliche) Gesundheit der betroffenen Frau beeinträchtigt.

Mit anderen Worten: Das zweite Opfer einer Abtreibung ist immer die Frau  – sie ist Täter und Opfer zugleich.

Hier BILDER des Mahnmals:

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Quelle: Andreas Kirchmair


Nigeria: Weitere islamische Anschläge gegen Christen

Nach dem schweren Bombenattentat auf eine Kirche in Abuja reißt die Gewalt gegen Christen in Nord-Nigeria nicht ab:

Islamische Extremisten zündeten am Montag, den 26.12.2011 in Potiskum mindesten 30 Geschäfte an, die Christen gehören. Hunderte Menschen flohen, um sich in Sicherheit zu bringen.  Auch ein großes Einkaufszentrum und das Haus eines christlichen Gemeindevorstehers seien angezündet worden.

Resignation, Trauer, aber auch Wut –  Christen im Norden Nigerias haben mit gemischten Gefühlen auf die Gewalt reagiert, berichtet der Erzbischof von Abuja, John Olorunfemi Onayekan, im Gespräch mit Radio Vatikan.

Quelle: Radio Vatikan


Israel verurteilt Terroranschläge in Nigeria

Israel verurteilt die Terroranschläge, die am Weihnachtstag verübt wurden, aufs Schärfste und trauert über den Tod unschuldiger Menschen.


(Foto: Reuters)

Die Regierung des Staates Israel spricht der nigerianischen Regierung, der nigerianischen Bevölkerung und den Familien der Opfer ihr Beileid aus und wünscht den Verwundeten eine schnelle Genesung.

Israel wird den nigerianischen Behörden zur Behandlung der Verletzten medizinische Hilfe liefern. 
Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


IRAK: Christen vor islamischen Terroristen auf der Flucht

Die Anschläge auf Kirchen in Nigeria haben das Schicksal verfolgter Christen erneut in den Fokus der Weltöffentlichkeit gerückt. Besonders hart trifft es die Christen im Irak, die dort seit fast 2000 Jahren zuhause sind.

Schätzungen zufolge ist höchstens die Hälfte der beim Einmarsch der USA und ihrer Verbündeten im Jahr 2003 im Land lebenden eine Million Christen geblieben. Der Grund: Islamische Terroristen wollen den Irak von Christen „säubern“. Als Folge hat eine Fluchtwelle ins Ausland und in das nordirakische Kurdengebiet eingesetzt, wo Christen vor Übergriffen besser geschützt sind.

Einem Bericht des ARD-Hörfunkstudios Amman (Jordanien) zufolge sind gegenwärtig zwei Millionen der insgesamt 29 Millionen Iraker im eigenen Land auf der Flucht. Diejenigen, die blieben und für ein Leben im Irak einträten, seien von „Gottvertrauen, letztlich aber eher Hilflosigkeit“ geprägt, heißt es.

Doch viele Christen wollten mit ihrer Entscheidung, im Land zu bleiben, auch eine Botschaft vermitteln, so wie Theologiestudent Denkha Joola: „Wenn niemand bleibt, dann kann man das Christentum auch nicht vertreten.“

Der chaldäisch-katholische Erzbischof von Kirkuk, Louis Sako, rief zu Weihnachten zum Gebet für die Christen im Irak auf. Nach dem Abzug der US-Truppen sei die Sicherheitslage noch labiler geworden.

Besonders dramatisch wirke sich jedoch der politische Machtkampf zwischen sunnitischen und schiitischen Muslimen auf die Situation der Christen aus, so der Erzbischof.

Bereits in der Vergangenheit hatte er immer wieder davor gewarnt, dass im Irak irgendwann keine Christen mehr leben werden, wenn sich deren Exodus fortsetze. Diese Gefahr bestehe weiterhin, so Sako.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA