Nina Hagen: „Eine Nacht mit Jesus“?

Die Punkerin und ihr „Nahtoderlebnis“

Nina Hagen ist heute 56 Jahre alt und will mit 17 Jahren eine Art übernatürliche Jesuserfahrung gemacht haben, genauer: ein Nahtoderlebnis.

In einem Gespräch mit dem „Kultur-SPIEGEL“ vom 29.12.2011 erzählt die Rocksängerin, wie sie als Teenager „Gott gefunden“ habe.

Auf die Frage des Interviewers Jörg Böckem Wie ist Ihnen das gelungen?“ gibt sie folgende Antwort:

“Durch ein Nahtod-Erlebnis. Ich bin gestorben, kurz mal im Heimatland der Seele aufgetaucht, habe Gott um Hilfe gerufen, und er hat geantwortet und mich gerettet. Diese eine Nacht mit Jesus Christus bestimmt mein ganzes Leben. Die Sängerin, der Mensch, der ich geworden bin, bin ich geworden, weil ich mich danach gesehnt habe, mit dem lieben Gott eine Beziehung einzugehen.“

Doch die Redaktion hakt nach: „Bei Ihrer Nahtod-Erfahrung ist auch LSD im Spiel gewesen.“

Nina Hagen räumt dies ein: „Stimmt. Da sieht man mal wieder, dass Gottes Wege mysteriös sind!“

Äh? „Gottes Wege“?  – Die Wege des HERRN mögen manchmal unergründlich sein, doch der Ewige wirkt sicher nicht durch LSD, Hasch oder Heroin usw.

GOTT handelt nicht gegen den menschlichen Verstand, den ER selber geschaffen hat  – zudem gehört zu den biblisch bezeugten  „Sieben Gaben des Heiligen Geistes“ auch die Gabe des Verstandes.

Drogen können freilich religiös erscheinende Pseudo-Erlebnisse vermitteln: aufregende Empfindungen,  schöne Gefühle, „himmlische“ Musik, herrliche Farben und-so-weiter, aber keine wirkliche übernatürliche, von Gott her bewirkte Erfahrung.

Das spätere Leben der Punkerin  –  nach ihrem jugendlichen „Nahtoderlebnis“   – war ohnehin alles andere als fromm und seriös.

Inzwischen ließ sie sich in einer evangelischen Gemeinde taufen und vertritt nach wie vor unreife und unbiblische Ansichten (zB. pro Homosexualität).  Auf solche exzentrischen „Wanderpredigerinnen“ können wir verzichten!

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

 


9 Kommentare on “Nina Hagen: „Eine Nacht mit Jesus“?”

  1. Anonymous sagt:

    Frau Küble, die Frage, ob sie auf Nina Hagen verzichten können, stellt sich nicht. Jesus Christus ist es, der die Sünde der Welt und damit auch die Sünde der Nina Hagen mit seinen Leib auf dieses Kreuz hat heften lassen aus einer für uns völlig unverständlichen Liebe heraus. Inwieweit Nina Hagen willens und in der Lage ist, diese Liebestat Jesu und ihn selbst anzunehmen, das können wir nicht beurteilen.

    Natürlich ist es einfach, zu erkennen, dass Frau Hagen einen „Heiligungsbedarf“ hat und als Kirchenlehrerin eignet sie sich auch nicht. Dennoch sollten sie mit solchen Äußerungen wie „… können wir verzichten“, sehr vorsichtig sein. Denn wie wir andere richten, werden wir selbst gerichtet. Denn auch wir werden bis zur Stunde unseres Todes keineswegs ausreichend „fromm und seriös“ sein, um daraus vor Gott bestehen zu können.

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    • GutenTag,
      ich schrieb nicht, daß „ich auf Nina Hagen verzichten“ könne, sondern daß wir auf solche „extrentrischen Wanderpredigerinnen“ verzichten können. Der satz bezieht sich also erstens nicht auf sie allein, zweitens nicht auf sie als Privatperson, sondern auf ihr Gebaren als „Wanderpredigerin“ mit exzentrischen Allüren.
      Wer gerne so austeilt wie Nina Hagen, kann auch mal was einstecken, da seien Sie ganz unbesorgt.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Es geht hier nicht darum, was Frau Hagen „einstecken“ kann, sondern darum, dass wir uns für unsere Worte verantworten müssen. Und die extrovertierte Frau Hagen als “Wanderpredigerin” zu bezeichnen, geht doch an der Realität vorbei.

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      • Guten Tag,
        der Ausdruck „Wanderpredigerin“ ist harmlos – insbesondere im Vergleich zu gewissen Ausfällen von Frau Hagen gegenüber der katholischen Kirche, etwa anläßlich ihrer Solidarisierung mit den antikirchlichen Attacken des „schwulen Theologen“ (so nennt er sich selbst) Dr. David Berger in dessen Buch „Der heilige Schein“.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Matthias Lutz sagt:

        Guten Tag!

        Ich habe NIna Hagen in einer TV Sylvestershow gesehen und stellte fest das ihr äußeres äußeres Erscheinungsbild ( scharze gefärbte Haare, schwarze Schminke und Kleidung) auffällig unchristlich wirkte wenn nicht sogar unheimlich. Diese Frau kann nach meinem ermessen von diesem Erscheingsbild noch nicht einmal als Neubekehrte betrachtet werden.Solche Leute schaden eher dem christlichen Bild wie da sie nützen die FRohe Botschaft vom Evangelium weiterzuverbreiten.

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  2. C. Lenz sagt:

    Wenn es heißt, daß Gottes Liebe unendlich sei, dann kann sie nicht bei Menschen, die Drogen nehmen aufhören. Wenn es heißt, daß Gottes Wege unergründlich seien, dann können wir uns nicht anmaßen, zu wissen, was zu Gottes Wegen zählt und was nicht. Und überhaupt, wie können wir uns anmaßen, zu behaupten, daß Homosexuelle nicht von Gott geschaffen sind, wenn es doch heißt, daß alles Leben von Gott geschaffen ist.
    Verurteilen sie nicht.

    MfG C. Lenz

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    • Guten Tag,
      natürlich sind auch Homosexuelle von Gott geschaffen, das hat noch keiner bestritten. Ehebrecher sind auch von Gott geschaffen, gleichwohl ist Ehebruch sündhaft, ebenso auch die homosexuelle Praxis. (Die Neigung allein ist keine persönliche Sünde, aber sie ist objektiv ungeordnet.)
      Gott ist barmherzig, keine Frage, doch er ruft auch klar zur Umkehr und zum Einhalten seiner Gebote.
      Natürlich will Gott auch Drogensüchtigen seine Liebe schenken – aber das bedeutet nicht, daß drogenbewirkte Wahnvorstellungen eine „Gotteserfahrung“ darstellen, selbst dann, wenn man glaubt, die Englein singen zu hören.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  3. Ja danke für diese stellungnahme Wenn jemand wirklich erfahren möchte wie Menschen durch Gottes Gnade verändert wurden dann kann er z.B. auch bei http://www.bezeugt.de einige „gute“ Beispiele finden! Mit Gottes Segen für das neue Jahr grüsse ich Frau Küble und alle die sich für Göttliche Wahrheiten einsetzen! Ihr Christian Horstmann
    horstisfaxen@lebensfragen-web.de

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    • WalfischSchnucki/Bab´Aziz sagt:

      Hallo ihr Lieben.

      Als junger Mann, als ich Fragen nach unseren Menschsein suchte, die ich in der Schule und im Beruf nicht bekam, kam ich durch das Bücherlesen auch sehr schnell zu diesen Nahtoderlebnisen und dieser Forschung davon. Damals gaben mir diese Bücher fast nichts, was mich ansprach. Aber alles entwickelt sich. Zuhören, warten, verarbeiten, vorstellen … erfahren und mit dem Auswerten der Erfahrungen kommt dann endlich etwas völlig „eigenes“ endlich.
      Na ja, letztes Jahr erzählte mir ein 14jähriger Türke, wie er mit 4 Jahren von Rechtsradikalen regelrecht tod geschlagen wurde: wie er dann auch so ein paar Bilder aus seinen Leben da sah (Erinnerungen im Leben wohl), nur wenige … und dann sah er das Licht vor sich. Dann kam aber „Jemand!“, fasste ihn! und brachte ihm wieder in den Körper zurück. Dann kam bald der Krankenwagen und er wurde ins Krankenhaus gebracht und einiges auch im Gesicht genäht. Er zeigte mir die alten Narben.
      Letzte Woche erzählte ich es gerade seinem Vater mit der Bemerkung: dass wir eben nicht sterben, wenn wir angeblich sterben. Menschen sind dann immer noch irgendwie und erleben etwas.
      Wäre der Junge damals im Licht verschwunden – sicher wäre er wohl nicht mehr … hier.

      Manchmal entstehen mir sehr logische Antworten, vielleicht durch meine medizinisch-therapeutische Ausbildung vor 10 Jahren nochmal?
      Diese Bilder, die mit unseren Vor-bewusstsein da entstehen, die unseren Erinnerungsvermögen zuspielen. wenn man sie dann mal wieder erlebt – dann macht die Beschäftigung mit seinen Leben, seinen Erlebten doch Sinn, im Sinne von SelbsterkenntnisStreben im Leben schon! Wie bei der Verdauung und Umwandlung der Nahrung, verarbeitet man sein Leben möglicherweise, das seelische, das geistige, mmh???
      Wir benutzen doch meist nur den Körper. Auch die medizinische Erkenntnis über die beiden großen Nervensysteme hält so eine Interpretation noch offen. Man muss wohl selbst drauf kommen.
      Aber geht selbst auf Entdeckungsreise!
      Ich glaubte im Sinne des alten VaterGlaubens an PräExistenz, an all das, was wir bei der Geburt vergaßen, was das Praktizieren der Wahrheit verspechen nur kann. Damals als der Engel uns seinen Finger in diese Rille zwischen Nase und Oberlippe zum Schweigen auflegte, vorher.
      Also es muss kein sterben sein, kein Tod.
      Vielleicht heimgehen, Hochzeit mit der Ewigkeit.
      Wusstet ihr schon? Die Wahrheit ist eine Frau!

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