Kommunistisches Laos unterdrückt Christen

Das ostasiatische Laos (zwischen Vietnam und Thailand gelegen) wird nach wie vor durch eine kommunistische Einparteien-Diktatur beherrscht, die Christen und Andersdenkende unterdrückt.

Vor allem die Christen in der Provinz Savannakhet leiden derzeit unter einer neuen Welle von Verhaftungen und Einschüchterungen. Der jüngste Fall ereignete sich in Huey, wo die Behörden einer verstorbenen Frau ein christliches Begräbnis verweigerten. Außerdem wurden kurz vor Weihnachten vier evangelische Familien vom Gemeinderat ihres Wohnortes aufgefordert, das Dorf zu verlassen. Schon einige Tage zuvor sind acht Christen bei Weihnachtsfeierlichkeiten in der Gemeinde verhaftet worden.  – Die Christen in Laos stellen ein Prozent der Bevölkerung dar.

Quelle: Radio Vatikan


Chanukka und Weihnachten aus jüdischer Sicht

Aus der jüdischen „National Post“ vom 23.12.2011

Von Joel Lion (ehem. Chef des Öffentlichkeitsressorts in der Botschaft des Staates Israel in Deutschland) 

An diesem Sonntag haben die Christen in aller Welt die Geburt von Jesus Christus gefeiert, eines jüdischen Kindes, das in der judäischen Stadt Bethlehem geboren wurde. Am selben Tag zündeten die Juden in diesem Jahr zu Chanukka die sechste der acht Kerzen an.Über die Jahrhunderte hat die Geschichte von Chanukka für viele Dinge gestanden. Für einige ist es das „Lichterfest“ und ein Tag, an dem die Juden ein Wunder feiern. Für andere wiederum ist es eine Gelegenheit, der dreitausend Jahre alten Beziehung unseres Volkes zum Land Israel zu gedenken.

Wie dem auch sei: Wären diese jungen, kämpferischen Makkabäer nicht gewesen, würde der Zweite Tempel in den Schulbüchern unserer Kinder „alter griechischer Tempel“ heißen. Die Makkabäer kämpften mit allen Mitteln, um den griechischen Angriff zurückzudrängen und schützten die jüdische Selbstbestimmung und das Recht auf Religionsausübung. Hätten sie verloren, würden wir heute weder Chanukka noch Weihnachten feiern.

Dieser überwältigende Sieg führte schließlich wenige Jahre später dazu, dass das Römische Reich, eines der mächtigsten Imperien der Weltgeschichte, etwas getan hat, was den heutigen Nachbarn des modernen Israels nicht in den Sinn zu kommen scheint: In einem Brief an den Führer der Revolte, an Judah Maccabee, erkannten die Römer nicht nur das jüdische Existenzrecht an, sondern auch den Anspruch der Juden, in ihrem angestammten Heimatland Israel zu leben.

Heute, nach dem „arabischen Frühling“, steht unser Teil der Erde wieder an einem Scheideweg: Zwischen Fortschritt auf der einen und den dunklen Mächten der Unterdrückung auf der anderen Seite. Jahrzehntelang haben Araber von Tunis über Kairo bis Damaskus unter Tyrannei und Repression gelitten. Keiner versteht ihre Misere besser als das jüdische Volk, da unsere Geschichte zu großen Teilen von Unterdrückung und Verfolgung geprägt ist.

Die Araber kämpfen für ihre Rechte und genießen ihre neugewonnenen Freiheiten, und wir hoffen sehr, dass sie diesen beispiellosen Moment in der Geschichte auch nutzen werden, um ihre Brüder davon zu überzeugen, mit Israel Frieden zu schließen und gegen antijüdische Hetze vorzugehen.

Möge das Licht und der Geist dieser Feiertage unsere Nachbarn inspirieren, auf dass auch sie die universellen Werte des Friedens, der Brüderlichkeit und der gegenseitigen Anerkennung hochhalten, damit wir das neue Jahr mit einer versöhnlichen Note beginnen können: Ein Jahr, in dem die Verhandlungen wieder aufgenommen werden und in dem wir einen stabilen Frieden zwischen Israel, einem künftigen palästinensischen Staat und allen Ländern unserer Region erreichen.

Quelle: Newsletter der israelischen Botschaft in Berlin vom 28.12.2011

 


28. Dezember: Gedenken an die ermordeten Kinder vor 2000 Jahren – und heute!

Der Ablauf des Kirchenjahres zeigt uns, daß die Kirche das Weihnachtsfest nicht mit allzu viel Christbaum-Romantik überlädt, sondern vielmehr schon sehr schnell den Ernst des Christenglaubens folgen läßt: bereits am 26. Dezember mit dem Fest des heiligen Erzmärtyrers Stephanus, ein Gedenktag, der sich kaum für erbauliche Predigten eignet.

Zwei Tage später, am 28. Dezember, ist schon das Fest der Unschuldigen Kinder, jener Knaben, die der grausame König Herodes umbringen ließ, nachdem er durch die Sterndeuter aus dem Morgenland von der Geburt des Messias erfuhr und politische Konkurrenz befürchtete.

Jesus aber war derweil bereits mit Maria und Joseph in Ägypten in Sicherheit.

Die Kirche gedenkt heute der ermordeten Kinder von damals. Aber vergessen wir nicht jene Millionen Babys im Mutterleib, die weltweit schon vor ihrer Geburt vernichtet werden.

Erzbischof Dyba: Glockenläuten für ungeborene Kinder!

Erzbischof Johannes Dyba hatte in den 90er Jahren das „Glockenläuten für die Ungeborenen“ am 28. Dezember eingeführt. Leider wurde diese ausgezeichnete Idee des Oberhirten von Fulda damals von keinem anderen Bistum übernommen  –  mit Ausnahme der Diözese Paderborn.

Dabei ist eine solche symbolträchtige Erinnerung an die ermordeten Ungeborenen durch ein allgemeines Glockenläuten äußerst sinnvoll und notwendig; es sollte daher wieder eingeführt werden  –  nicht nur im Bistum Fulda!


Schwarzwald: Am Heiligabend Bibelgarten in Löffingen verwüstet

Unbekannte haben in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 2011 den Bibelgarten in Löffingen bei Freiburg verwüstet.

Wie die Leiterin des Gartens, Kathrin Reppel-Knöpfle, erklärte,  wurden Schilder herausgerissen und Pflanzenbeete zerstört. Von den Tätern fehle noch jede Spur.

Bereits in der Vergangenheit war der Garten mehrfach Ziel von Angriffen. Bibelgärten sind Themengärten, die unter anderem in der Bibel vorkommende Pflanzen zeigen.

Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland mehr als 100 Bibelgärten.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA


Ägypten: Straßenkinder für Steinewerfen bezahlt

Sowohl Menschenrechtsaktivisten als auch der de-facto-herrschende Oberste Militärrat in Ägypten erhoben am 19. Dezember den Vorwurf, daß Straßenkinder für ihre Teilnahme an den seit dem 16. Dezember andauernden gewaltsamen Ausschreitungen bezahlt worden seien, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Nach Angaben regierungsnaher Medien wurden bisher 13 Menschen getötet und 815 verletzt. Bei einer Pressekonferenz des Obersten Militärrats wurde gestern ein Video gezeigt, auf dem Minderjährige gestehen, mit Geld und Nahrung für das Werfen von Steinen am Tahrir-Platz und der Qasr al-Ainy Straße bezahlt worden zu sein.

Die ägyptische Menschenrechtsorganisation „Egyptian Association for the Assistance of Juveniles and Human Rights“ bestätigt, daß Kinder bezahlt wurden, um Unruhe zu stiften. „Es gibt Kinder, die ernsthaft die Revolution unterstützen wollen, aber es gibt auch andere, die nur da sind, um Ärger zu machen“, so Mahmoud al-Badawy, Sprecher der Menschenrechtsorganisation.

Seine Vermutungen basieren auf einem Bericht des staatlichen Nachrichtensenders Al-Oula, in dem eine Gruppe von Kindern gegenüber Sicherheitskräften gesteht, zwischen 50 und 100 Ägyptische Pfund (ca. 6 bzw. 12 Euro) dafür bekommen zu haben, Steine auf Sicherheitsbeamte zu werfen.

Nach al-Badawy ist diese Praxis nicht neu. Bei dem Angriff auf die israelische Botschaft im September 2011 erhielt ein Ägypter 10.000 ägyptische Pfund dafür, eine Gruppe Kinder dazu zu bringen, sich an dem Angriff zu beteiligen. (…)

Wie die IGFM berichtet, wurden bei den seit dem 16. Dezember andauernden Unruhen bisher 23 Kinder verhaftet, davon befinden sich 21 bereits wieder in Freiheit, gegen zwei 11jährige wird wegen „Angriff auf das Militär“ noch ermittelt.

Die IGFM fordert den „Nationalen Rat für Kindheit und Mutterschaft“ dazu auf, seine Aufgabe gerade in Krisenzeiten ernst zu nehmen und sich für einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen einzusetzen.


Johannes Heesters starb als gläubiger Katholik

Johannes  Heesters empfing vor seinem Tod an Heiligabend die Krankensalbung. Das Sakrament wurde dem 108-jährigen Schauspieler und Sänger vom Priester Konrad Schreiegg gespendet.

Der im Ruhestand lebende Stadtpfarrer von Starnberg (77 Jahre) war zuvor von Heesters Familie darüber verständigt worden, daß der Schwerkranke mit einem Schlaganfall im Hospital lag.

Am Freitag wird der in Holland geborene Heesters  –   er war der älteste Schauspieler der Welt   –    auf den Münchner Nordfriedhof beigesetzt.

Quelle: Radio Vatikan

 


DENKmal für das ungeborene KIND

Am 28. Oktober 2011 wurde in Bardejovska Nova Ves (Slowakei) das „Monument des ungeborenen Kindes“ eröffnet.

Der junge Künstler Martin Hudacek will damit den Kummer und die Reue jener Mütter zum Ausdruck bringen, die abgetrieben haben. Ebenso verdeutlicht das Werk das Vergeben und die Liebe des Kindes für die Mutter.

Die Idee für dieses Werk stammt von einer Gebetsgruppe junger Mütter, die sich des Wertes jedes menschlichen Lebens bewußt sind. Bei einer Abtreibung wird nicht allein das Kind unwiederbringlich vernichtet, sondern ebenso die seelische (und mitunter auch körperliche) Gesundheit der betroffenen Frau beeinträchtigt.

Mit anderen Worten: Das zweite Opfer einer Abtreibung ist immer die Frau  – sie ist Täter und Opfer zugleich.

Hier BILDER des Mahnmals:

https://picasaweb.google.com/106864092485530431287/PomnikNenarodenymDetom#

Quelle: Andreas Kirchmair


Nigeria: Weitere islamische Anschläge gegen Christen

Nach dem schweren Bombenattentat auf eine Kirche in Abuja reißt die Gewalt gegen Christen in Nord-Nigeria nicht ab:

Islamische Extremisten zündeten am Montag, den 26.12.2011 in Potiskum mindesten 30 Geschäfte an, die Christen gehören. Hunderte Menschen flohen, um sich in Sicherheit zu bringen.  Auch ein großes Einkaufszentrum und das Haus eines christlichen Gemeindevorstehers seien angezündet worden.

Resignation, Trauer, aber auch Wut –  Christen im Norden Nigerias haben mit gemischten Gefühlen auf die Gewalt reagiert, berichtet der Erzbischof von Abuja, John Olorunfemi Onayekan, im Gespräch mit Radio Vatikan.

Quelle: Radio Vatikan


Israel verurteilt Terroranschläge in Nigeria

Israel verurteilt die Terroranschläge, die am Weihnachtstag verübt wurden, aufs Schärfste und trauert über den Tod unschuldiger Menschen.


(Foto: Reuters)

Die Regierung des Staates Israel spricht der nigerianischen Regierung, der nigerianischen Bevölkerung und den Familien der Opfer ihr Beileid aus und wünscht den Verwundeten eine schnelle Genesung.

Israel wird den nigerianischen Behörden zur Behandlung der Verletzten medizinische Hilfe liefern. 
Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


IRAK: Christen vor islamischen Terroristen auf der Flucht

Die Anschläge auf Kirchen in Nigeria haben das Schicksal verfolgter Christen erneut in den Fokus der Weltöffentlichkeit gerückt. Besonders hart trifft es die Christen im Irak, die dort seit fast 2000 Jahren zuhause sind.

Schätzungen zufolge ist höchstens die Hälfte der beim Einmarsch der USA und ihrer Verbündeten im Jahr 2003 im Land lebenden eine Million Christen geblieben. Der Grund: Islamische Terroristen wollen den Irak von Christen „säubern“. Als Folge hat eine Fluchtwelle ins Ausland und in das nordirakische Kurdengebiet eingesetzt, wo Christen vor Übergriffen besser geschützt sind.

Einem Bericht des ARD-Hörfunkstudios Amman (Jordanien) zufolge sind gegenwärtig zwei Millionen der insgesamt 29 Millionen Iraker im eigenen Land auf der Flucht. Diejenigen, die blieben und für ein Leben im Irak einträten, seien von „Gottvertrauen, letztlich aber eher Hilflosigkeit“ geprägt, heißt es.

Doch viele Christen wollten mit ihrer Entscheidung, im Land zu bleiben, auch eine Botschaft vermitteln, so wie Theologiestudent Denkha Joola: „Wenn niemand bleibt, dann kann man das Christentum auch nicht vertreten.“

Der chaldäisch-katholische Erzbischof von Kirkuk, Louis Sako, rief zu Weihnachten zum Gebet für die Christen im Irak auf. Nach dem Abzug der US-Truppen sei die Sicherheitslage noch labiler geworden.

Besonders dramatisch wirke sich jedoch der politische Machtkampf zwischen sunnitischen und schiitischen Muslimen auf die Situation der Christen aus, so der Erzbischof.

Bereits in der Vergangenheit hatte er immer wieder davor gewarnt, dass im Irak irgendwann keine Christen mehr leben werden, wenn sich deren Exodus fortsetze. Diese Gefahr bestehe weiterhin, so Sako.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA